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Informationen aus:
Quellen Sie sind jeweils unter dem News-Item als Abkürzung verzeichnet
Mexico City: Metro (25/08/11, 05/01/12) Die neuen Züge vom Typ FE-10 von CAF, Construcciones y Auxiliar de Ferrocarriles in Spanien, bestehen aus 8 Fahrzeugen mit einer Kapazität von 1900 Passagieren und sind 0,5 Meter breiter. Sie haben eine Gesamtlänge von 140 m. Die ersten Züge sollen ab August 2011 ausgeliefert werden. Bei der Eröffnung der Goldenen Linie sind allerdings erst 13 Züge in Betrieb, der Rest folgt bis April 2013. Nun ist der erste Zug in Mexico City eingetroffen. Inzwischen hat man mit den technischen Tests in der Werkstatt Tláhuac begonnen. Ein weiteres Bild. CF
Von diesem System, seinerzeit mit grossen Fanfaren angekündigt, ist bisher nur ein Teil der Linien 2 und 3 verwirklicht worden, darunter die Strecke von Cuautitlán nach Buenavista. Als Grund dafür gilt die Finanzkrise. Nun erwägt man den Einsatz von Gelenkbussen für die nicht verwirklichten Strecken. Nun sollen die Ausschreibungen für die Linien 2 und 3 neu publiziert werden. Die spanische Firma CAF hat ihre Beteiligung, welche seit 2003 bestand, von 85 auf 43 % reduziert. Bis November 2011 hat die Linie 1 weniger Passagiere befördert als geplant. ERF
Diese mexikanische Frachtbahngesellschaft erhält die ersten einer Bestellung von 44 dieselelektrischen sechsachsigen Lokomotiven vom Typ SD70ACe mit einer Stärke von 4330 PS. Sie werden in Kanada von der Firma Eletromotiv (EMD) hergestellt. CF
Die Stationen der Linie 1 sollen auf 90 Meter verlängert werden, damit man neu mit drei statt wie bisher mit 2 Einheiten fahren kann. Gleichzeitig werden die Fahrzeuge von Siemens modernisiert und erhalten neue elektronische Ausrüstungen. ERF
Dominikanische Republik: Santo Domingo (25/08/11) Für die Linie 2 dieser U-Bahn liefert die französische Firma Alstom 15 Dreiwagenzüge und besorgt den Unterhalt derselben. Die Züge sind vom Typ Metropolis, bieten 64 Sitze und haben Platz für bis zu 617 Passagiere. Jeder Zug hat drei Einheiten; es können weitere 3 Einheiten eingebaut werden. Eine Option für 6 weitere Züge ist vorgesehen. Die Linie soll 2012 in Betrieb gehen. Sie wird 400'000 Passagiere pro Tag transportieren Der nationale Kongress hat ein internationales Finanzpaket akzeptiert, welche die Eisenbahnsystemelemente für die erste Phase der Linie 2 von 11,5 km deckt. Diese führt zwischen Los Alcarrizos und J.P.Duarte über 14 Stationen und soll 2012 eröffnet werden. Verbindung zur Linie 1 wird bei J.P.Duarte im Stadtzentrum stattfinden. Die Linie 1 wurde im Januar 2009 eröffnet und transportiert heute 100'000 Passagiere pro Tag. Ein Konsortium unter der Leitung von Siemens sorgt für Signalisierung mit automatischer Zugbeeinflussung ZUB 222, Elektrifizierung mit 1500 Volt Gleichstrom ab Deckenschiene, Kommunikation mit dem Betriebsleitsystem Vicos OC 100, Fahrgeldeinzug, Tunnelventilation und Feuerverhütung, und ist für die Projektverwaltung und drei Jahre Unterhalt verantwortlich. Für später ist die Verlängerung in östlicher Richtung von J.P.Duarte nach El Brisal und San Isidro geplant, wonach die Gesamtlänge auf 28 km steigt. Für noch später plant man eine Linie 3 als zweite Ost-West-Linie, und kürzere Nord-Süd-Linien 4, 5 und 6, wodurch die Gesamtlänge auf 60 km steigt. MRI,
Siemens
Caracas: Metro (25/08/11, 05/01/12) Die Metro plant den Bau einer neuen Linie 5, die im Südosten der Stadt verkehren soll. Sie soll 200'000 Passagiere pro Tag transportieren und eine Länge von 7,5 km aufweisen. Die Linie soll die überlastete Linie 1 entlasten. Des weiteren soll die Gondelbahn, MetroCable Mariche, auf einer Länge von 4,74 km zwischen Paki Verde und Mariche bis November 2012 fertiggestellt werden. In der zweiten Phase wird die Linie um weitere 4,84 km verlängert. Ferne soll der Cabletren Bolivariano mit 2,5 km und 5 erhöhten Stationen gebaut werden, Diese Bahn wird vier 4-Wagenzüge für je 230 Passagiere erhalten. Voraussichtlich handelt es sich um eine Pendelbahn, also ein bei uns fälschlich als Luftseilbahn bekannte Transportart. Die ersten vier von 48 bestellten Zügen sind eingetroffen und werden in Kürze zum Einsatz kommen. Sie bieten 147 Passagieren mehr Platz als ihre Vorgänger. Wie heute üblich sind die Züge durchgehend begehbar und stammen von CAF aus Spanien. CF/ERF
Als Fortsetzung der Linie 1 dieser Metro ist gegenwärtig die Linie 2 im Bau. Ausgerüstet wird die Linie von der französischen Firma Alstom. Die neue Linie hat eine Länge von 12 km und fünf Stationen. Es ist noch eine Linie 3 in Planung, ebenfalls eine Fortsetzung der Linien 1 und 2. ERF
Ferrocarriles del Ecuador (EFE) (25/08/11) IDie Sanierung der 56,4 km langen Strecke Ibarra - Salinas ganz im Norden des Landes hat begonnen. Ebenso befindet sich der Abschnitt Otavalo - Atuntaqui in Arbeit; geplant ist auch die Strecke Otavalo - Ibarra wieder in Betrieb zu nehmen. Nun ist die Strecke Ibarra - Salinas betriebsbereit, und der Staatspräsident Rafael Correa hat sie eingeweiht. Der Zug nennt sich nennt sich Tren de Libertad, Zug der Freiheit. Die Streckenlänge beträgt 30 km und weist Brücken und Tunnels auf. Der Zug war seit 2010 ausser Betrieb. CF, ERF
Kolumbien Bogotá: Tren das Cercanias (05/01/12) Statt eines vollen Eisenbahnsystems, wie es in Spanien unter dieser Bezeichnung läuft, soll ein TramTrain, wie er in Karlsruhe und Mulhouse verkehrt, erstellt werden. Medellin: Metro (25/08/11) Im Hafen von Cartagena ist ein Schiff mit den ersten drei Wagen der Nachbestellung von 13 Dreiwagenzügen für die Metro in Medellin eingetroffen. Sie sollen ab September 2011 eingesetzt werden und werden für die Verlängerung der Linie nach Süden nach Sabaneta sowie als Verstärkung infolge gewachsener Passagierzahlen benötigt. Die Züge wurden von der Firma CAF, Construcciones y Auxiliar de Ferrocarriles S.A., in Spanien hergestellt, das Design stammt vom bekannten Entwerfer Guigiaro. Die Züge sind durchgehend begehbar und für Rollstühle benutzbar. Eine Aufnahme bei der Ankunft. CF
Dieses Transportsystem gewinnt immer mehr Anhänger und soll in mehreren Städten Kolumbien verwirklicht werden: Baranquilla, Bogotá, Bucaramanga, Cali, Cartagena, Medellin und Pereira. Nur Medellin und Bogotá (später) werden schienengebundene Transportsysteme aufweisen. SV
Lima: S-Bahn (25/08/11) Der Bau des ersten Teils der Linie 1 ist weit fortgeschritten. Dieser Teil geht von Villa El Salvador bis Avenida Grau. Der zweite Teil geht vom Avenida Grau bis San Juan de Lurigancho. Der Viadukt der Gesamtstrecke, auf dem die Bahn verkehrt, ist mit 33 km der längste der Welt. Anfangs Juni 2011 wurde der Bau des zweiten Teils freigegeben. Die Zahl der Stationen der Gesamtstrecke ist 26. Das peruanische Konsortium Tren Lima, bestehend aus Graña y Montero (GYM) und der argentinischen Ferrovías haben einen Vertrag für den Betrieb der Linie 1 unterzeichnet. Tren Lima wird auch den Betrieb und den Unterhalt der Züge während 30 Jahren übernehmen. Der Vertrag für die Lieferung von 19 Fünfwagenzügen ging an die Firma Alstom. Sie wird die Züge vom Typ Metropolis in Santa Perpetua de Mogoda in Spanien fabrizieren und ab Ende 2012 liefern. Sie ergänzen die fünf bestehenden Züge von AnsaldoBreda, welche revidiert werden und die Stellung bis zur Ankunft der neuen Züge halten sollen. Bis Ende 2012 sollen die ersten beiden neuen Züge eintreffen. Bombardier Spanien liefert die Signalisation der Linie. Es handelt sich um das System Cityflow 350 und umfasst die Zugsicherung EBI Lock 950, die Geleiseschutzkreise EBI 200 und EBI Switch 700, sowie das Zugkontrollsystem EBI 2000. CF
Die Fahrzeit des ersten
Teils der Linie 1 wird 27 Minuten betragen, bei einer Geschwindigkeit von
80 km/h. Nun wurde die Linie am 11. Juli 2011 eröffnet.
ERF
Bereits bereitet man
die Ausschreibung für die Linie 2 vor. Sie wird zwischen Vitarte,
dem Stadtzentrum von Lima und Callao verkehren und unterirdisch gebaut.
CF, ERF, UR
Die spanische Eisenbahngesellschaft FEVE baut für diese neue Gesellschaft, welche Züge nach Machu Piccho betreibt, vier Luxusfahrzeuge für USD6,5 Millionen, welche Platz für je 144 Passagiere bieten. Expreso Ferroviário del Peru (05/01/12) Mit dieser Gesellschaft ist bereits die 4. Eisenbahngesellschaft auf der Strecke von Cusco nach Machu Piccho unterwegs. CF
Ferroviaria Oriental (05/01/12) Diese Bahn hat einen renovierten weiterentwickelten Schienenbus in Betrieb genommen, der in den eigenen Werkstätten umgebaut wurde. Er wurde auf den Namen Aguaragüe getauft und hat 42 Plätze, Musik, Fernsehen und Video, Luftkühlung, chemische Toiletten und Bordservice. Es ist die 3. Generation dieser Fahrzeugart. ERF
Neues Kontrollsystem von General Electric (05/01/12) GE Transportation lanciert ein neues Kontrollsystem für Güterzüge. Der "Trip Optimizer" ist im Kontrollsystem der Lokomotive integriert und ist für einen optimierten Brennstoffverbrauch progammierbar, der vom Profil der Strecke und weiteren Parametern abhängig. Gleichzeitig wird in den Lokomotiven ein Kontrollsystem LMS, (Locomotive Maintenance Suite) installiert, welche die für den Unterhalt derselben benötigten Parameter etabliert, kontrolliert und weitermeldet. RF
Die América Latina Logistica (ALL) wird in Rondonopolis im Teilstaat Mato Grosso einen neuen Terminal einrichten. Der Terminal wird eine Grösse von 4 Millionen m2 aufweisen und dem Umschlag von Weizen, Brennstoff, Dünger und Containern dienen. Statt 18 Stunden für einen typischen Zug mit 80 Wagen werden nur noch 3 Stunden benötigt. Er soll bis Ende 2012 fertiggestellt sein und dem Transport nach Santos dienen, wo ALL zwei Terminale besitzt. Regionalzug Luziânia - Brasilia (05/01/12) Die bestehende Frachtlinie dieser Strecke soll auch für den Passagierverkehr verwendet werden. Die Meterspurlinie könnte problemlos mit einem VLT, Vehículo Leve sobre Trilhos, vermutlich mit dieselhydraulischen Leichtfahrzeugen von Bom Sinal, betrieben werden, wobei nur beschränkte Anpassungen nötig sind. Der Touristenzug mit Dampflok auf der Estrada Real zwischen den Bahnhöfen Paraíba do Sul, 137 km von Rio de Janeiro, Werneck und Cavarú im Paraíba-Tal wird saniert. Die Dampflok von 1910 führt offene Wagen mit je 16 Plätzen. RF
In Paraíba do Sul, 137 km von Rio de Janeiro, wird eine Eisenbahn-Universität gebaut. Man rechnet im Jahr 2012 mit 200 Schülern, später mit 400 Schülern. Die Schule wird in Zusammenarbeit mit ALL, Vale, Amsted Maxiom, Siemens und MRS Logistica gebaut. Betreiber ist Cepefer, Centro de Estudos e Pesquisas Ferroviários, RF
Nach vielem Hin und Her und etwa 10 Offerten der Firma Stadler in Bussnang, dem einzigen Hersteller von Zahnradbahnen, wurden nun die Gelder für den Kauf von 4 Zügen freigegeben. Es handelt sich erstmals um die Zahnradversion der bekannten Gelenktriebwagen GTW mit dem Antriebsteil zwischen den Wagenhälften in einem separaten Container. RF
Gleichzeitig bestehen
Pläne für den Neubau der Bergstation auf dem Corcovado. Der Zug
wird in einer geschlossenen Halle enden. Der Zugang wird auf 1250 Passagiere
beschränkt, und es werden Drehkreuze zur Kontrolle der Anzahl Besucher
sowie Video-Ueberwachungskameras installiert. Die privaten Esstände
werden entfernt. Das Projekt des Nationalparks Tijuca wird zusammen mit
der Stiftung Roberto Marinho vom Architekten Maurício Prochnik ausgeführt.
Zeitung O Globo, Rio de Janeiro Pindamonhangaba: Estrada de Ferro Campos de Jordão (25/08/11, 05/01/12)) CPTM plant die Einführung eines Touristenzuges ab São Paulo, wobei natürlich in Pindamonhangaba umgestiegen werden muss. Die Bahn hat vom Teilstaat São Paulo den Betrag von BRR4 Millionen für Verbesserungen an den Geleisen erhalten. Man möchte die Anzahl der Passagiere stark erhöhen. RF
Seit 1996 werden in Brasilien keine Schienen mehr hergestellt. Der Güterumlauf besteht aus dem Export von Eisenerz nach China und von dort als fertiges Schienenmaterial zurück nach Brasilien. Da gegenwärtig grosse Eisenbahnprojekte in Arbeit sind, dürfte sich die Produktion in Brasilien bei einer Menge von 500 t pro Jahr wieder lohnen. Der Produzent Gerdau Açominas hat bereits mit der Planung einer Fabrik begonnen. Eine weitere Fabrik dieser Art will die Vale in Governador Valedares im Teilstaat Minas Gerais für den eigenen Bedarf bauen. RF
Zur Leerung der Güterwagen mit Mineralstoffen hat ALL ein System erfunden, mit dem die Güter nicht mehr am Wagenboden kleben. Mit Hilfe von Polipropylenplatten am Boden der Wagen kann beim Kippen der Wagen über 46% Leerungszeit gespart werden. RF
Progress Rail, der Eisenbahnteil des amerikanische Lokherstellers Caterpillar in Peora, Illinois/USA plant den Bau einer Lokomotivfabrik im Teilstaat Minas Gerais. Sie soll den steigenden Bedarf für den Transport von Papierprodukten ermöglichen. Caterpillar hatte seinerzeit die Lokomotivproduktion von EMD übernommen, der frühere Lokfabrik von General Motors. Sie ist die einzige Firma der Welt, die Zweitaktmotoren verwendet. Die Lokomotiven sind vom Typ SD70, einer moderneren Version der Version SD40. Von der Version SD4052, von der FCA bisher 40 Loks bestellt hat, sind bereits 26 Loks ausgeliefert. Sie wurden von 6 auf 8 Achsen modifiziert, um höhere Achslasten zu ermöglichen und die Loks überall einsetzen zu können. RF
Dieser Touristenzug des Vale-Konzerns, den wir bereits früher vorgestellt haben, feiert sein 5-jähriges Jubiläum. Als Neuerung hat man einen Panorama-Wagen eingeführt, und neu fährt er zweimal täglich vom Freitag bis Sonntag und an Feiertagen, mit Abfahrten um 10 Uhr 00 und 15 Uhr 30 ab Ouro Preto und ab Mariana um 8 Uhr 30 und 14 Uhr 00. Die einfache Fahrt kostet BRR22.--, die Retourfahrt BRR35.--, im Panoramawagen BRR35.-- einfach und BR60.-- hin und zurück. RF
Diese deutsche Firma baut im Innern des Teilstaates São Paulo eine Fabrik für Fahrzeugbremsen Heute kann man pro Monat 250 Ausrüstungen für S-Bahn-Züge bauen, doch soll diese Zahl in Zukunft 50% grösser werden. Neue Regionalschnellzüge (05/01/12) Nachdem die Planung von Regionalschnellzügen nach Jundiai, Sorocaba und Santos fertiggestellt wurde, plant man nun weitere Zuglinien ab Campinas nach Piracicaba, 164 km von São Paulo, und nach Ribeirão Preto, 402 km von São Paulo. Die Durchschnittsgeschwindigkeit soll 120 km/h betragen, die Maximalgeschwindigkeit 180 km/h. Da die bestehenden Linien diese Geschwindigkeiten nicht zulassen, müssen diese, mit 1600 mm Breitspur, mittels "Variantes" begradigt werden. RF
Im Norden der Stadt São Paulo existiert schon seit langer Zeit eine Eisenbahnlinie, die Estrada de Ferro Perus - Pirapora (EFPP), welche in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts stillgelegt wurde. Nun hat man einen Teil davon reaktiviert, Sie führt von der Station Perus der ehemaligen São Paulo Railway nach Gato Preto in der Gemeinde Cajamar. Entgegen ihrem Namen erreichte sie nie Pirapora. Sie untersteht dem Instituto de Ferrovías e Preservação do Patrimônio Cultural (IFPPC). Es handelt sich um die einzige Touristenbahn in Schmalspur. Sie diente auch den Transporten eines Zementwerkes, welches die 1930 entstehenden Wolkenkratzer ermöglichte. Die Strecke hat eine Länge von 6 km, die Fahrzeit beträgt 10 Minuten. Die älteste Lokomotive ist 115 Jahre alt. Auch hat es einen restaurierten deutschen Dieselzug, den ältesten Brasiliens, in den Landesfarben gelb und grün. RF
Diese beiden Firmen wollen in Araraquará im Innern des Teilstaates São Paulo eine Fabrik für die Herstellung von Regionalzügen, U-Bahn-Zügen und Monorails einrichten. Sie soll Mitte 2012 in Betrieb sein. RF
Brasilien: Stadtverkehr RF
Die Linie der Metrô Teresina soll doppelspurig ausgebaut werden und sechs neue Stationen erhalten. Für den Betrieb sollen 4 neue vierteilige Züge beschafft werden. Die Wartezeit wird sich von 40 auf 15 Minuten reduzieren. Sie soll 50'000 Passagiere pro Tag befördern. Die Geleise sollen von der Strasse getrennt werden, und an den Kreuzungen werden Lichtsignale den Verkehr regeln. Ein weiteres Projekt sieht den Bau eines Viadukts an der Rua Higino Cuna vor. RF
Das von uns schon vor Jahren erwähnte Projekt einer Stadtbahn mit Leichtfahrzeugen von Bom Sinal kommt jetzt endlich in Schwung. Die Ankunft der Industrien im Hafen von Suape hat die Entwicklung der vorgesehenen Linie gefördert. Die 7 bestellten dreiteiligen Züge bieten je Platz für 600 Passagiere. kommen auf der Linie von Linie von Cajueiro Seco nach Curado von Cajueiro Seco nach Cabo in Betrieb und ersetzen die von Dieselloks gezogenen Züge. Im September wurde mit den Probefahrten begonnen. Die Züge sind komfortabler und haben Klimaanlagen. Die Maximalgeschwindigkeit beträgt 80 km/h. Möglicherweise soll die Linie später bis Suape verlängert werden. Die Strecke wurde komplett überholt. Maceió: Stadtbahnlinie (25/08/11, 05/01/12) Der Probebetrieb findet zwischen den Stationen Central in Maceió und Utinga Leão statt. Später wird die Strecke, nach der Reparatur der durch die Regenfälle entstandenen Schäden, bis Lourenço de Albuquerque, 32 km entfernt, verlängert. Am 10. Oktober 2011 wurde der definitive Betrieb bis Satuba aufgenommen. Der Fahrpreis ist BRR0.50 pro Person. Drei Hin- und Rückfahrten pro Tag sind vorgesehen. Noch sind nicht alle Stationen eröffnet. Ein Bild der Fahrzeuge. RF
Diese Stadt im Teilstaat Mato Grosso im Pantanal-Gebiet möchte sich für die Fussballweltmeisterschaft eine Stadtbahn leisten. Sie würde Cuiabá mit Várzea Grande verbinden. Behördenmitglieder waren bereits in der Stadt Porto in Portugal und vom dortigen Betrieb begeistert. Weniger begeistert war die Fussballorganisation FIFA und der Staat Brasilien, welche auf ein einfacheres System BRT Bus Rapid Transit, bestehen, da nur dieses bis 2012 verwirklicht werden kann. Nun hat die nationale Regierung des Landes nachgegeben und ermöglicht den Bau der Stadtbahn. Nun bemüht sich der Teilstaat um die Finanzierung, doch kann dies noch eine Weile dauern. Die Strecke wird 33 Stationen und 3 Integrationsterminale (zum Umsteigen auf Busse) aufweisen. Die Busse werden ausschliesslich Zubringeraufgaben ausführen. Die Gesamtlänge ist 22,2 km. RF
Gegen Ende Dezember 2011 wird die erste Teilstrecke von der Station Lapa bis Rotula de Abacaxí mit 6 km den Probebetrieb aufnehmen. Als Last werden Sandsäcke verwendet. Die Tests werden bis April 2012 dauern. Der zweite Teil von 6 km geht von Rotula de Abacaxí bis zur Station Piraja und weitere 15 Monate dauern. Die spanischen Bahnen FEVE und Euskotren sollen möglichst kostenlos die Metrô betreiben da sie über langjährige Erfahrung verfügen. Die Vorortslinie nach Paripe soll ebenfalls ausgebaut werden. Sie soll um eine Station bis Mapele verlängert werden. Die Strecke wird aufgearbetet und wieder elektrifiziert. Es werden 14 Ueberführungen für Fussgänger errichtet und die ganze Strecke wird mit Mauern gesichert welche noch offene Strecken entlang der Linie abdecken. Neun Züge werden modernisiert und erhalten Klimaanlagen und eine neue Front, welche den VLT ähnlich sein soll. Die Metrô hat ein lange überfälliges Unterhaltssystem eingeführt, wie es in Europa seit langem üblich ist. Der Direktor der Metro in Lissabon/Portugal empfahl den Beitritt zur UITP, International Association of Public Transport , früher bekannt als Union Internationale des Transports Publics, welcher die führenden öffentlichen Verkehrsbetriebe in aller Welt angehören, und die in ihren technischen Komitees Grundlagen für den Unterhalt und andere Probleme erarbeitet. RF
Diese Stadt im Westen des Teilstaates Rio de Janeiro beherbergt seit vielen Jahren die Firma T'Trans, ehemals ABB Asea Brown Boveri. Sie modernisiert U-Bahn-Fahrzeuge für São Paulo und war für den Neubau der Strassenbahnfahrzeuge für Santa Teresa in Rio de Janeiro zuständig. Nun will man die Aktivitäten ausweiten und plant die Zusammenarbeit mit den beiden chinesischen Fahrzeugherstellern China Machinery Corporation (CMC) und China Northern Railways. CMC wird 34 Züge für die Vorortslinien von SuperVia in Rio de Janeiro liefern. Die für später geplanten weiteren 60 Züge sollen dort montiert und später unterhalten werden. Dafür wird eine neue Halle auf einem von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Terrain von 12'600 m2 erstellt. RF
Die brasilianische Firmengruppe MPE und die malaysische Scomi, welche den Auftrag für die Linie 17 der Metrô São Paulo erhalten haben, werden in Rio de Janeiro eine Fabrik für die Montage der Monorail-Züge erstellen. Sie kommt an den Rand der Fernverkehrsstrasse Avenida Brasil, wo MPE bereits ein Gelände und etliche Bauten besitzt. Damit erreicht man zum Anfang einen nationalen Beitrag von 30%, später von 60%. Ein weiterer Auftrag könnte von Manaus erfolgen, wo man ebenfalls offeriert hat. RF
Nach der kürzlich erfolgten Befriedung der Favela werden voraussichtlich eine Gondelbahn und drei Standseilbahnen gebaut. RF
Die Standseilbahn zur Favela Pavão/Pavãozinho wird sei Mai 2011 komplett überholt. Alle Stationen werden neu gebaut, das Fahrzeug wird durch ein neues, halbpanoramisches Fahrzeug ersetzt, das Platz für 18 Personen bietet. Die Bahn stand seit Mitte März 2011 wegen Vandalismusschäden still. Die Arbeiten werden 6 Monate dauern. G1
Bei einem schweren Unfall, dem dritten innert kurzer Zeit, wurden 5 Personen getötet und 50 schwer verletzt. Anscheinend versagten die Bremsen eines nicht renovierten Fahrzeugs. Einen ausführlichen Bericht findet man auf der Seite über die Strassenbahn . Bei der Modernisierung der Bahn wurde so ziemlich alles falsch gemacht, was irgend möglich war. Der Betrieb bleibt mindestens ein Jahr eingestellt. Carris, die Betreiber der Strassenbahn in Lissabon, haben einen Vertrag mit dem Teilstaat Rio de Janeiro abgeschlossen und werden die Erneuerung des Systems organisieren. Carris hat bereits in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts die Strassenbahn in Santa Teresa betrieben. Auf Grund der ähnlichen Verhältnisse in Lissabon sind sie die Garanten dafür, dass die Bahn wieder aufersteht. Demnächst werden die Ausschreibungen für die neuen Schienen stattfinden. Auch sollen 7 neue Fahrzeuge bestellt werden mit einem Gesamtaufwand von BRR35 Millionen, entsprechend dem fünffachen Preis der sieben Umbaufahrzeuge. RF
In das seit 1987 existierende Projekt der Linie 3 in Niteroí kommt wieder etwas Fahrt. Nun betrifft es, im Gegensatz zu einem Bericht in der Monatszeitschrift "Tramway & Urban Transit", nur die Strecke von Niteroí nach São Gonzalo, da der unterirdische Tunnel nach Carioca in Rio de Janeiro zu teuer ist. In Niteroí wird als erste Station Araribója ein intermodaler Terminus nach den Plänen des Architekten Oscar Niemeyer errichtet, der Metrô, Busse und Schiffe umfasst. Es sind 14 Stationen vorgesehen. RF
Für die Verbesserung der Zugkontrolle, um die Abstände der Linie nach Deodoro auf drei Minuten zu reduzieren und das Ueberfahren von geschlossenen Signalen zu verhindern wurde der Auftrag für das dafür benötigte Signalsystem vom Typ ERTS Niveau-1 ist an die Firma Bombardier erteilt worden. Inzwischen ist der erste Zug in Rio de Janeiro eingetroffen. Im Rahmen eines Investitionsprogramms über BRR2,4Milliarden bis 2020 mit der Regierung des Teilstaates Rio de Janeiro möchte SuperVía 60 weitere Züge bestellen. Odebrecht erwägt ebenfalls die Beschaffung von 30 Zügen. Das Investitionsprogramm umfasst auch Schienen und Signalisation. Ebenso wurde der erste modernisierte Zug abgeliefert. RF
Die spanische Firma CAF, Construcciones y Auxiliar de Ferrocarriles, hat mit ihren Betrieben in Brasilien und Spanien den Auftrag für die Lieferung von 26 Sechswagenzügen für die Linie 5/lila gewonnen. Der Auftrag für die Signalisierung der Linie 5 wurde an Bombardier vergeben. Das System Cityflow 650 ermöglicht die automatische Führung der Züge mittels CBTC (Communication Based Train Control) und erlaubt die Reduktion der Zugabstände auf 75 Sekunden. Der Bau der 11 Stationen soll im Dezember 2011 beginnen. Sie werden von unten nach oben gebaut, mit der Methode VCA, Vale à Ceu Aberto, das heisst unter offenem Dach. Der erste modernisierte Zug für die Linie 1 ist in Betrieb genommen worden. Insgesamt werden 98 Züge der Linien 1 - 3 bis 2014 modernisiert. RF
Die Station Pinheiros
der Linie 4/gelb ist eröffnet worden. Sie ist aber noch nicht fertig
gebaut. Insbesondere fehlt eine geplante Verbindung zur Linie 9/Esmeralda
der CPTM. Auch müssen die Passagiere zweimal zahlen. Im Oktober 2011
erwartet man die Eröffnung der letzten zwei Stationen, República
und Luz. Nach Fertigstellung der Strecke bis Vila Sônja soll die
Linie nach Taboâo da Serra verlängert werden. Gleichzeitig erwägt
man eine Verlängerung am anderen Ende um eine Station, von Luz nach
Pari.
Inzwischen sind mit 4 Jahren Verspätung die beiden wichtigsten Stationen der Linie 4/Amarela, Luz und República, am 15. September 2011 eingeweiht worden. Die Station Luz soll später auch eine Universität, ein Hotel und ein Shopping Center erhalten. Bereits wird die zweite Etappe der Linie 4 vorbereitet. Sie umfasst fünf Stationen und 1,5 km Strecke im Tunnel. und führt bis Vila Sônia. RF
Für den Bau der Linie 17/Gold wurde das Konsortium Integração, in dem die Firma Scomi aus Malaysia führend ist, gewählt. Scomi ist eine grosse Firma mit 4'000 Angstellten und hat bereits ähnliche LInien in Kuala Lumpur und Indien gebaut. Die Linie 17 wird eine Länge von 21,5 km und 19 Stationen aufweisen und von der Station São Judas der Metrô zum Flughafen Congonhas verkehren. Sie hat Verbindung zu den Linien 1/blau, 4/gelb und 5/Lila der Metrô. Scomi wird 24 Dreiwagenzüge liefern. Die französische Firma Thales hat den Kontrakt für die Lieferung des CBTC-Betriebssystems gewonnen. Das System SelTrac CBTC, Communications Based Train Control, erlaubt den fahrerlosen Betrieb der Strecke und die exakte Positionierung der Züge. Scomi
Eine weitere Strecke
ist derzeit in Prüfung. Sie führt von Jardim Ângela in
der Südzone nach Pirituba, etwa 30 km entfernt in der Nordzone gelegen.
Der Baubeginn wäre dann in der Region M*Boi Mirim in der Südzone.
Für diese Linie wird eine PPP Public Private Parceria gesucht.
Auf der Linie 2 nach Cidade Tiradentes soll unter dem Monorail ein Radweg gebaut werden. Eine zusätzliche Linie soll von Tamanduatei ins Grosse ABC nach Diadema führen. Der Prototyp der Bombardier-Fahrzeuge wird in Kingston in Kanada gebaut. Diese Fahrzeuge beruhen auf dem ALWEG-System. Sie haben keinen Fahrer. Die weiteren Fahrzeuge werden dann in Brasilien in Hortolandia im Teilstaat São Paulo gebaut. Bombardier hat den Auftrag für die Signalisation dieser Linie gewonnen. Es wird das gleiche System Cityflow 650 wie für die Linie 2 installiert. Eine weitere Linie, 15/bronze, führt von der Station der Linie 10, Tamandatuai, nach Santo André, São Bernardo do Campo, São Caetano do Sul im ABC nach Estrada de Alvarengo. Sie hat eine Länge von 20 km und wird 18 Stationen, davon 4 integrierte Terminale, erhalten. Der Baubeginn ist noch nicht festgelegt. RF
Für die Ausbildung der Fahrzeugführer hat die CPTM einen Zugsimulator beschafft. Ein altes Projekt wird mit dem Expresso ABC wieder aufgenommen. Dieser folgt auf der ganzen Länge der Linie 10/Turquesa der CPTM, aber mit weniger Stationen (6 statt 14). Damit kann die Reisezeit - heute von 50 Minuten - um 35% reduziert werden. Insgesamt sind für die gemeinsame Strecke fünf Geleise vorgesehen, 2 für den Expresso ABC, zwei für die Linie 10 und eine für Güterzüge. Ein weiteres Projekt ist der Expresso Oeste-Sul, der parallel zu den bestehenden Linien 8 (ab Barueiro) und 9 (bis Pinheiros) verkehren soll. Der Zug hält nur in Parapicuíba und Osasco und wird die Strecke in 20 Minuten statt wie bisher in 35 Minuten zurücklegen. Er soll 154'000 Passagiere pro Tag befördern. Ferner plant die Regierung die Einrichtung einer Expresslinie zwischen Jundiaí und Agua Branca , des "Expresso Jundiaí". Er wird die Fahrzeit der Strecke von Jundiaí bis São Paulo von 80 Minuten auf 25 Minuten reduzieren. Die bestehende Linie 7/Rubi bleibt in Betrieb. Anstelle des anullierten Flughafenzuges "Expresso Aeroporte" wird eine neue, normale CPTM-Linie zum Flughafen Guarulhos geplant, die dann auf 3 km weiter zum Flughafen Cúmbica führt. Sie benützt die bestehenden Strecken der Linie 12/Saphir von Brás nach Engenheiro Goulart und verkehrt dann auf einer neuen Strecke von 8 km zum Flughafen. Sie wird die Bezeichnung 13/Jade erhalten. Sie ist jedoch eher für die dort arbeitenden Angestellten als für Fluggäste gedacht, die weiterhin mit Expressbussen in die Stadt fahren müssen. Nach dem bisherigen Erwerb von 105 Achtwagenzügen, von denen bereits 52 in Betrieb sind, will die CPTM weitere 55 Züge erwerben, die über 35 Jahre alte Fahrzeuge ersetzen sollen. Zur Offertstellung sind Alstom und CAF (Spanien) eingeladen. Bis 2014 hofft man, die bestehenden Zugabstände von 4 bis 6 Minuten auf 3 Minuten zu reduzieren. Mit einer neuen Verbindungslinie von Agua Branca auf der Linie 8/Diamante nach Ceasa auf der Linie 9/Esmeralda kann die Reisezeit der Passagiere der Linie 9 um 10 Minuten vermindert werden, auch weil das Umsteigen in Osasca entfällt. RF
Diese geplante VLT-Linie, die einzige nebst der Strecke in Brasilia, welche diese Bezeichnung zu Recht trägt, soll neu ausgeschrieben werden . Die geplante Strecke wurde um 3 km verlängert, und nun hofft man auf Offerten, die bei der letzten Ausschreibung ausblieben. Zwischen Santos und Guaruja soll ein Unterwasser-Tunnel gebaut werden, der neben Fahrbahnen für Autos auch Platz für eine VLT-Linie haben soll. Das Tunnelprojekt besteht schon seit 40 Jahren. RF
An der neuen Endstation Novo Hamburgo begannen die Testfahrten für die fünf neuen Stationen der Verlängerung. RF
Neue Projekte sehen den Bau einer Güterbahnlinie von Curupayty im Südwesten des Landes, mit Anschlussmöglichkeit nach Argentinien, nach Presidente Franco im Nordosten Paraguays mit Anschlussmöglichkeit nach Brasilien vor. Sie dienen dem Sojatransport. Die Linie wird von koreanischen Eisenbahntechnikern geplant. Die Strecke von Encarnación nach Asunción wird als weniger wichtig eingestuft. Ein schweizerisch-österreichisches Konsortium will USD600 Mio. in den Wiederaufbau der Eisenbahnstrecke Asunción - Encarnación der FEPASA investieren. Anderseits haben die Betreiber des Yacireta-Stausees mit dem Bau einer 7 km langen Strecke von Encarnación bis Ruta VI begonnen, wobei Staatspräsident Fernando Lugo beim ersten Spatenstich anwesend war. Wer den Abschnitt von Ruta VI bis General Artigas bauen soll, ist noch unklar. Ebenso unklar ist, ob die Bahn je wieder Asunción erreichen kann, denn zwischen Luque und Jarin Botánico hat der Bau einer Autobahn auf der Bahntrassee begonnen. CF, ERF
Uruguay AFE (25/08/11, 05/01/12) Der Wiederaufbau der Strecken für den Gütertransport macht Fortschritte. Der Abschnitt Pintado - Rivera wird bald vollendet sein. Die 150 km lange brasilianische Anschlussstrecke Cacequí - Santana do Livramento soll Ende Jahr fertig sein. Somit wird die Geschwindigkeit in diesem Korridor von minimal 25 km/h auf mindestens 40 km/h erhöht. . Als weiteres werden die Strecken Piedra Sola - Tres Arboles - Chamberlain mit einer Länge von 141 km saniert. 2012 ist geplant, die Strecken im Litoral zwischen Fray Bentos und Algorta sowie von Queguay (nördlich von Pasandú) nach Salto zu saniern; dies sind ingesamt 222 km. Nebst dem Ersatz von Schwellen und Schienen müssen auch Brücken verstärkt werden, um die Achslast von 14 auf 18 Tonnen zu erhöhen. Im Litoral sind dies die ersten umfangreicheren Streckensanierungen seit 1952. Die Staatsbahn AFE wird einer übergeordneten Behörde unterstellt und mit der CND, Coperación Nacional para el Desarollo, eine Einheit bilden. Sie soll nach marktwirtschaftlichen Grundsätzen betrieben werden. AFE wird nur noch Bahnbetreiber sein und die übergeordnete staatliche Behörde wird sich um die Infrastruktur kümmern. CF
Erstmals ist ein Personenzug mit den in den Niederlanden erworbenen Dieselzügen in eigener Kraft aus Argentinien in Uruguay eingetroffen. Es handelt sich um eine Probefahrt. Ein Passagierverkehr wäre möglich, doch ist Präsident Muijca davon nicht begeistert. Vorläufig hat man sich auf einen wöchentlichen Zug zwischen Pilar in der Provinz Buenos Aires, 70 km von Buenos Aires, und Paysandu geeinigt. Die Fahrzeuge erhielten eine entsprechende Beschriftung. Die Erwartungen über die Zahl der Passagiere haben sich aus verschiedenen Gründen nicht erfüllt . CF,
ERF
Buenos Aires Subte U-Bahn (25/08/11, 05/01/12) Für die Verlängerung der Linie B hatte man seinerzeit den Kauf von 36 gebrauchten U-Bahn-Wagen der Metro Madrid beschlossen. Dieser Handel wurde annulliert. Doch nun hat man sich erneut entschlossen, 24 dieser Fahrzeuge der Serie 5000 von CAF zu kaufen. Die Fahrzeuge sollen bis Ende 2011 eintreffen. Sie werden auf der Linie B eingesetzt. Nun sind die ersten Fahrzeuge eingetroffen. Man braucht sie für die Verlängerung der Linie, welche die am stärksten belastete Linie ist. CF
Ein Projekt zur Verlängerung der Linie
E zum Flughafen Ezeiza ist in der Planung. Ab der bestehenden Endstation
Plaza de los Virreyes ist eine Linie mit einer Länge von 20 km geplant.
Es sind 7 Stationen vorgesehen. Die Züge werden von einem separaten
Terminal in der Station Retiro alle 20 Minuten verkehren.
In der Werkstatt Colonia der Linie H wurde eine Unterflur-Radsatzdrehmaschine eingebaut. Da diese Linie keine Verbindung zur Linie C hat, war ein Ausbau der Werkstätte notwendig. Für den Bau der neuen Linie F sucht man einen geeigneten Platz im Bahnhof Constitución. Das ist nicht einfach, den auf der einen Seite muss man Anschluss an die Linie Roca schaffen, und die bestehende Station der Linie C ist bereits heute überlastet. Beim Bau der Linie C 1932 wurde ein Stück Tunnel für die geplante Linie E gebaut, das nun für die Linie F verwendet werden könnte. Die Linie E erhielt später einen anderen Verlauf. Die stillgelegten Strecken werden heute als Aufstellungsgeleise für Züge verwendet. Auch ist vorgesehen, die Linie F später in Richtung Barracas zu verlängern, und auch das muss eingeplant werden. Am 4. Oktober 2011 wurde eine weitere Station der Linie H, Parque Patricios, eröffnet. Bei dieser Gelegenheit wurde der Park in der Nähe der Station erneuert. Die Subte ist in den Besitz der Regierung der Stadt Buenos Aires übergegangen. Der Fahrpreis wurde ab Anfang Februar von ARS1.10 auf ARS 2.50 erhöht, da nun die Subventionen des Staates wegfallen. Benützer der elektronischen SUBE-Karte bezahlen den alten Preis. CF,
ERF
Diese Strassenbahnlinie im Anschluss an die Subte-Linie E in Plaza de los Virreyes, welche 1984 erbaut wurde und seither ohne grosses Aufsehen mit 4-achs-Wagen von Siemens verkehrt, hat nun die ersten Fahrzeuge im Gelb von Metrovías neu gestrichen. CF,
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Die Station Buenos Aires hat komplett neue Gleisanlagen erhalten. Die Gebäude wurden jedoch nicht verändert. ERF
Diese Vorortsbahn führt Infrarotgeräte zur Kontrolle der Stromzufuhr ein. Damit können ohne Unterbruch der Stromversorgung Fehler in den Fahrleitungen und Stromkabeln vom technischen Büro aus festgestellt werden und Massnahmen zur Behebung der Störung eingeleitet werden. CF
Anstelle der beiden Dieseltriebwagen von NOHAB sind zweiteilige Züge von Tecnotren vorgesehen, welche 40 Sitzplätze haben. CF
In Mar del Plata wurde der neue Multimodalterminus mit der Eröffnungsfahrt des Talgo-Zuges "Virgen del Lujan" eingeweiht. Inzwischen wurde der Betrieb mit den Talgo-Zügen aufgenommen. Die Fahrzeit für die 400 km beträgt, mit Rücksicht auf den Schienenzustand, 5,5 Stunden. Der neue Zug ist ein grosser Erfolg, die befürchteten Entgleisungen fanden nicht statt. Nun verkehrt der Zug täglich, und die Nachfrage ist enorm. Die Zahl der Passagiere hat um 300 % zugenommen. CF,
ERF
Diese Strecke wurde Mitte 2009 durch Staatspräsidentin Cristina Fernández de Kirchner eingeweiht, doch fand damals einzig eine Probefahrt mit einem Triebwagen statt. Am 1. Juli 2011 nahm die Staatsbahn SOFSE den Betrieb endlich auf und im August 2011 wurde die Verbindung nochmals durch die Staatspräsidentin im Rahmen einer Wahlveranstaltung in Lincoln eröffnet. Der Zug verkehrt einmal pro Woche, Freitags ab Lincoln, Sonntags zurück, und in Lincoln besteht Anschluss zum Ferrobaires-Zug der Strecke nach Buenos Aires Once. CF
Auf Grund eines
Regierungsbeschlusses wurde die Lizenz dieses bekannten Langstreckenzuges der TEA
annulliert. Grund dafür waren angeblich die schlechten Leistungen des Zuges.
Er wurde durch einen Dieseltriebzug vom Typ Wadloper von TBA ersetzt, der vorläufig
nur ab Pilar statt Federico Lacroze und nur bis Apóstoles verkehrt,
wo die Passagiere in einen Bus bis Posadas umsteigen dürfen.
Später ist eine Verlängerung bis zur ursprünglichen Endstation
Posadas möglich. Ab Februar wird der Zug Klimaanlage,
Digitalfernsehen, Sicherheitskameras und bequeme Sitze vom Typ Pullmann
erhalten. Er wird einmal wöchentlich verkehren. Die Station
Apóstoles wird renoviert.
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Ein Materfer-Triebwagen soll in Zukunft den lokbespannten Zug auf der Strecke Basavilbaso - Villaguay - Concordia ersetzen. Tecnotren wird in Basilvilbaso eine Werkstätte errichten, welche sowohl der Montage der bestellten Züge als auch dem Unterhalt derselben dienen wird. Nun hat man mit den Arbeiten auf der Strecke Paraná - Federal begonnen. Es handelt sich um eine Strecke von 214 Kilometer, und die Kosten belaufen sich auf ARS214 Millionen. CF,
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Nun bereitet man die Strecke vor. Man hofft, bis im September 2011 einen Probebetrieb aufnehmen zu können. Jedes Fahrzeug hat Platz für 180 Passagiere. Der Fahrpreis ist noch nicht festgelegt, doch soll das Umsteigen auf Busse mit dem gleichen Billet möglich sein. Auch werden die Busrouten angepasst. Die erste Strecke wird 12,5 km lang sein. Nun haben die Probefahrten auf einem 3,8 km langen elektrifiziertem Teilstück begonnen. Dieses Teilstück wurde von der argentinischen Präsidentin eingeweiht, doch wurde der Betrieb nicht aufgenommen. CF,
ERF
Anfänglich wird es je 2 Hin- und Rückfahrten geben. Der Fahrpreis wird ARS5 betragen. CF
Neue Bücher aus Chile (05/01/12)
Im Verlag Ricaaventura sind zwei Bücher erschienen, die man dort unter "Catálogo" findet.
Ein weiteres Buch ist auf der gleichen Website wie oben aufgeführt, und auch von diesem gibt es einen Auszug.
Es ist unter dem Titel Titel "Ferrocarriles Eléctricos Privados de Chile" des Autors
Harold Middleton erschienen. Das Buch beschreibt elektrische
städtische, ländliche und industrielle Eisenbahnen. Es hat 180 Seiten und zahlreiche schwarz/weiss Aufnahmen, und kostet CLP25.000 (Chilenische Pesos).
CF
Auf eigene Initiative des Webmasters hat dieser mit dem Formular aurf der Website eine Anfrage gestartet..
Sie wurde innert drei Tagen beantwortet. Der Preis für beide Bücher einschliesslich Luftpostporto beträgt USD140.--. Dies ist ein fairer Preis, kosten doch die Bücher pro Stück
USD54.--- ohne Porto/Verpackung.
Man kann also auf eigene Faust diese Bücher ab der Website beschaffen, die Zahlung mit Kreditkarten ist möglich.
Der historische Triebwagen hat nach mehrmonatigem Unterbruch im Mai 2011 den Betrieb wieder aufgenommen. Die 62 km werden in 1 Stunde und 15 Minuten zurückgelegt, Der Zug verlässt Tacna um 05.45 und 16.00 von Montag bis Samstag, und ab Arica wird um 09.00 und 19.00 gefahren. In Tacna befindet sich bekanntlich ein Eisenbahn-Museum. Ein Video. Nun schreiten die Arbeiten planmässig fort, und sollen bis Mitte 2013 fertiggestellt sein. Man wird sich nun in Zusammenarbeit mit den chilenischen Behörden für einen möglichen Touristenverkehr auf dieser schönen Strecke einsetzen. Für die neue Strecke soll Rollmaterial der FCALP restauriert werden. Es sollen 3 Lokomotiven und ein Kranausleger, eine Rangierlokomotive und 100 Güterwagen in Ordnung gestellt werden. Die Fahrzeuge müssen bis 4000 Meter über Meer fahrtauglich sein. Damit können pro Jahr zwischen 70'000 und 90.000 Tonnen transportiert werden. Die grösste Steigung beträgt 60 Promille. CF
Diese Stadt im Minengebiet im Norden von Chile plant den Bau einer Tramlinie und hat sich dafür mit der französichen Firma Alstom verbunden, die ein Projekt ausarbeiten soll. Santiago: Metro (25/08/11) Die spanische Firma CAF, Construcciones y Auxiliar de Ferrocarriles, hat den Auftrag für die Lieferung von zwölf Zügen von je 9 Wagen erhalten. Sie ergänzen die vor 4 Jahren gelieferten zwanzig Züge zu je 8 Wagen, die auf der Linie 1 zirkulieren. Damit - und mit den Lieferungen an die Metrô São Paulo - ist die CAF zum grössten Lieferanten von U-Bahn-Fahrzeugen in Lateinamerika geworden. CF
Die Arbeiten für
den Bau der neuen Linien 3 und 6 werden Anfang 2012 beginnen. Die Stationen
werden Plattformtüren erhalten, und die Öffnung der Türen
erfolgt nur durch Betätigung eines Knopfes durch die Passagiere. Die
Linien werden Oberleitung erhalten, um die Gefahren für die Passagiere
zu reduzieren. Die Züge werden automatisch verkehren. Das Projekt
der Linie 3 hat eine Länge von 22 km und 18 neue Stationen. Die erste
Strecke führt von Cal y Canto nach Pedro de Valdivia und verbindet
die nördlichen und westlichen Gebiete von Santiago. Sie wird Anschluss
an die Linien 1, 2, 4, 5 und 6 haben und 2017 eröffnet werden.
CF,
RN
Der Verkehr hat sich erfreulich entwickelt. Man rechnet per 2015 mit 15 Millionen Passagieren. Deshalb benötigt man zusätzliches Rollmaterial. Es sollen 10 neue Züge bestellt werden, welche die gegenwärtige Flotte von 27 Zügen ergänzt. Gegenwärtig besteht ein Fahrplan mit Zugabständen von 6 Minuten. Man hofft, mit den neuen Zügen diesen auf 3 Minuten zu reduzieren. CF
Vorortszüge (25/08/11, 05/01/12) Um die Defizite zu reduzieren, denkt man an die Privatisierung der Vorortslinien. In erster Linie sind das Metrotren (Santiago - San Fernando) und Merval (Valparaíso). Auf der Strecke Santiago - San Fernando will man aus Sicherheitsgründen auf Rechtsverkehr übergehen, um Kollisionen an den Bahnübergängen zu reduzieren. Für die
Strecke Santiago bis Nos sind Schnellzüge mit neuem Rollmaterial mit
Klimaanlagen geplant. Die Züge sollen in der Hauptverkehrszeit alle 4 Minuten verkehren, sonst alle 10 Minuten.
Es werden 13 Züge der neuesten Generation bestellt. Sie haben Luftkühlung,
automatische Türbetätigung und eine Höchstgeschwindigkeit
von 150 km/h. Damit kann die Fahrzeit von 45 auf 15 Minuten verkürzt
werden.
CF, ERF
Ein Projekt der Universidad Central de Chile möchte den Tourismus auf dieser historischen Linie fördern. ERF
Im Rahmen des
Dreijahresplanes der EFE 2011-2013 wird die Region Maule besonders berücksichtigt.
Sie umfasst die Linie Talca - Constitución und weitere Arbeiten
zur Ufersicherung des Flusses Maule.
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Informationen sind auf einer separaten Seite
Weitere Informationen in unserem Infoblatt "Volta o Trem". Werden Sie Mitglied bei uns!
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