Mexiko bis Chile

Ältere Informationen aus Lateinamerika

Achtung: diese Seite ist unser Archiv. Informationen auf dieser Seite werden nicht mehr korrgiert.
Hier finden Sie nur noch ausgewählte Informationen über ungewöhnliche Themen.

Weitere Informationen in unserem Infoblatt "Volta o Trem".

Aktuell die Ausgabe 16-2

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Mexiko

Elektrolok-Liste, ältere Informationen: Weiter >>>>>

Mexico City : Neue Strassenbahn-Linie (25/02/10)

Im Zentrum von Mexico City soll eine richtige Strassenbahnlinie gebaut werden, welche ab Buenavista als Ost-West-Linie das alte Stadtzentrum umrundet. Die Länge der Linie ist 11 km, mit 22 Haltestellen, davon 5 als Anschluss an die bestehende Metro. Dafür werden 12 Trams benötigt, und ein Fahrzeug vom Typ Bombardier Flexity Swift in den Farben von Minneapolis (eine Aufnahme aus Minneapolis , eine Innenaufnahme) wurde bei Zocalo ausgestellt. Die Fahrzeit wird 46 Minuten betragen (eine komplette Rundfahrt), der Abstand zwischen den Trams 4 Minuten. Es wird Gleichstrom von 750 Volt verwendet. Es wird beidseitig Türen geben, der Boden ist zu 70 % tief bei 350 mm. Die Fahrzeuge haben Luftfederung. Es können bis zu 4 Fahrzeuge zusammen verkehren. Die Spurweite ist 1435 mm. Die Linie soll bis September 2010 in Betrieb genommen werden und wird als Linie 1 bezeichnet, was darauf hindeutet, dass weitere Linien möglich sind. Leider sind die Offerten sehr viel teurer ausgefallen als erwartet, und deshalb wurde das Projekt aus  Budgetgründen sistiert. Nun sind diese Probleme behoben und eine neue Ausschreibung erstellt. Die Gewinner stehen im März 2010 fest. Die Firma Alstom wird sich ebenfalls an der Ausschreibung beteiligen.

Quellen: Tramway & Urban Transit
und El Reporter Ferroviário
Venezuela

Caracas: Metro (25/02/10)

Dem Vorbild der kolumbianischen Stadt Medellín folgend hat Caracas das MetroCable San Augustin als Gondelbahn gebaut. Die Linie hat an der Station Parque Central Anschluss an die Metro-Linie 2 und soll den Bewohnern der Hügel einen besseren Anschluss an die Stadt bieten. 

Quelle: El Reporter Ferroviário
Barquisimeto (25/02/10)

In Barquisimeto wurde unter der Bezeichnung Transbarca ein neues Trolleybusnetz auf eigener Fahrbahn gebaut, das 80 Gelenktrolleybusse (und 8 Optionen) von Neoplan, mit elektrischer Ausrüstung vom Typ Mitrac-500 von Bombardier und einem Hilfsdieselmotor, erhalten wird. Der Hilfsmotor ist stark genug, dass die Fahrzeuge unter eigener Kraft die 120 km vom Hafen bis in die Stadt fahren können. Bombardier hat bereits die Trolleybusse in Quito/Ecuador und Mérida/Venezuela ausgerüstet. Die Trolleybusse werden ab Mitte 2007 bis Ende September 2008 geliefert. Die Linie hat eine Länge von 22 km und 36 Stationen und ist ähnlich dem neuen Netz in Mérida gebaut, welches im November 2006 in Betrieb ging. Eröffnung ist voraussichtlich 2008. Die Einwohner hätten allerdings lieber eine Stadtbahn gehabt. Inzwischen sind die ersten 10 Busse eingetroffen und haben mit den Testfahrten begonnen.

Quelle: Stadtverkehr


Ecuador

Quito (10/09/07)

Die Nord-Süd-Trolleybuslinie, mit Mercedes-Benz O-405 Gelenktrolleybussen aus Spanien ausgerüstet, ist ein Grosserfolg und sicherte dem Bürgermeister bereits einmal die Wiederwahl.  Nun erwartet man eine weitere Steigerung von 260'000 Passagieren  pro Tag auf 400'000 Passagiere bis 2010 und plant deshalb, die Linie auf Stadtbahn umstellen.
 
 

Kolumbien

Bogotá (15/12/08)

Für die Schweizer Standseilbahn hat Ferrolatino eine ausführliche eigene Seite mit vielen Aufnahmen und allen technischen Einzelheiten kreiert. Nun sind neue Karosserien für die Fahrzeuge eingeführt und die Informationen aktualisiert worden. Weiter: >>>>>

Peru

Barranco (Lima) (23/04/05)

Das "Museo de la Electricidad" mit angeschlossener Strassenbahn auf einem Stück der früheren Interurban-Linie Lima - Chorrillos war von acht Monaten aus Geldmangel geschlossen worden, der Trambetrieb eingestellt. Am 14. Februar 2005 wurde das Museum neu eröffnet und die Strassenbahn wieder in Betrieb genommen. Tram 97 von Breda (1924) verkehrt wieder Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr

Quellen: Allen Morrison/Tramway & Urban Transit


Bolivien

La Paz: Standseilbahn (14/04/06

Die Informationen  über die höchstgelegene Standseilbahn der Welt sind umgezogen. Neu dazu gibt es viele aktuelle Aufnahmen. Leider musste inzwischen der Betrieb eingestellt werden, da der Hang rutscht und die Pfeiler sich verbogen haben. Man wird nun einen neuen Standort in der Nähe suchen. Weiter: >>>>>

La Paz - El Alto (28/04/06)

Die Fahrzeuge dieser seit 1990 stillgelegten elektrischen Bahn, Teil der Eisenbahnstrecke der FCG von La Paz über  El Alto nach Guaqi am Titicaca-See, sind zu einem grossen Teil noch vorhanden. Zwei noch vorhandene elektrische Triebwagen, die Brill-Fahrzeuge Nr. 10 und Nr. 12 (ursprünglich Nr. 100 und Nr. 102) wurden für den Film "Los Andes no creen en Dios" nach Guaqui ins dortige Depot verbracht. Für den Film wurden sie blau angestrichen und als Anhänger verwendet, zusammen mit anderen FCG-Anhängern. Die Brill-Lok Nr. 22 befindet sich hingegen als einziges FCG-Triebfahrzeug auf dem Gelände des ehemaligen Depots Pura-Pura in La Paz. In einem Schuppen in der Estación Central von La Paz (auf der Karte von Allen Morrison der Bahnhof Nr. 2) befinden sich die Brill-Loks Nr. 20 und 21, die General Electric-Loks Nr. 30 und 31, und die English Electric-Lok Nr. 32, alle in passablem Zustand, da unter Dach geschützt abgestellt. Weitere Informationen findet man auf Allen Morrison's Website http://www.tramz.com/bo/lp/lp.html .

 
Brill-Triebwagen 10/12 (ex 100/102)
in Guaqui (Peter Lais)
Brill-Lok 22 (ex 122) in La Paz (Peter Lais)

Brasilien

Madeira-Mamoré Railway Society
(mit freundlicher Erlaubnis der M-MRS): 

Newsletter 04, November/December 2002: Weiter >>>>>

 
Newsletter 06 July 2003 (PDF-Datei)
Newsletter 08 January  2004 (PDF-Datei)

Madeira-Mamoré Railway Society

112 Aketon Road, Castleford, WF10 5DU, England (tel) +44 (0)1977 515973 (e-mail) mmrs@efmm.net

Madeira - Mamoré (25/02/10)

Die Arbeiten für die Wiederherstellung dieser Bahn wurden von der Santo Antônia Energia aufgenommen. Die Kosten betragen BRR20 Millionen. Die Strecke wurde 2000 stillgelegt und steht unter Denkmalschutz. Um die Bahn kümmert sich auch die M-MRS Madeira-Mamoré Railway Society. Allerdings musste man nun feststellen, dass trotz der Unterschutzstellung eine grosse Zahl der Schwellen und Schienen entfernt wurden, was nicht einmal während der Militärdiktatur passierte.

Quelle: Revista Ferroviária
Espirito Santo: neuer Touristenzug (25/02/10)

In diesem  Teilstaat soll der Trem das Montanhas Capixabas neue Touristenströme erzeugen. Er verkehrt über die 46 km lange Bahnstrecke Viana - Domingos Martins - Araguaia. Es verkehren zwei Zugspaare jeden Samstag, Sonntag und Feiertag. Betreiber ist Serra Verde Express. Die Bahnstrecke gehört der FCA, Ferrovia Centro-Atlántica. Der Zug führt von 15 m über Meer auf 530 m. Als Fahrzeug dient ein Dieseltriebwagen (Litorina).

Quelle: Revista Ferroviária
Minas Gerais: neuer Touristenzug (25/02/10)

Der "Trem da Cana" (des Zuckerrohrs) soll auf den Geleisen der FCA, Ferrovia Centro-Atlantica zwischen den Städten Sertaozinho und Francisco Schmidt, in der Nähe von Riberão Preto, auf einer Strecke von 10 Kilometern verkehren. Partner ist die Associação Mogiano de Preservação de Memória Ferroviário.

Quelle: Revista Ferroviária
FTC FerrovíaTereza Cristina (25/02/10)

Diese moderne Güterbahn, welche der FLB auf seiner letzten Reise 2007 besuchte, ist seit 13 Jahren in Betrieb. Ursprünglich für den Transport von Holzkohle aus der Region Criciumá zum Complexo Termlectrico in Capivari de Baixo eingesetzt, werden jetzt neue Frachtmöglichkeiten für den Export über den Hafen Imbituba eingesetzt. Darunter fallen keramische Produkte und Reis in Containern. Die Bahn besitzt sowohl die Zertifikate für Qualität ISO 9001 als auch für Umweltschutz ISO 14001.

Quelle: Revista Ferroviária
Brasilien: Stadtverkehr

Salvador, Bahia: Lifte und Standseilbahnen (11/06/06)

Die Standseilbahn Pilar, seit 1984 eingestellt, wurde instandgestellt. Es wurden an Ort und Stelle neue Fahrzeuge mit einer Kapazität von 20 Passagieren gebaut, und die Strecke sowie die Stationen wurden instandgestellt. Die Eröffnung fand am 29. März 2006 statt. Ein Bericht findet sich unter  http://www.jornaldamidia.com.br/noticias//2005/05/13/Bahia/Elevador_do_Taboao_e_Plano_Inclin.shtml . Allen Morrison hat über die neue Pilar-Bahn eine Website mit Bildern erstellt. Man findet sie unter http://www.tramz.com/br/sv/p/p.html .

Über diese Lifte und Bahnen sind zahlreiche weitere Einzelheiten bekannt geworden, und die technischen Daten konnten bereinigt werden. Ausserdem wurde eine weitere frühere Bahn im Vorort Barra entdeckt. Damit haben wir in Ergänzung zur Seite von Allen Morrison eine separate Seite erstellt.

Ein interessantes Dokument, von dem ein Teil in einem Buch über Schweizer Bergbahnpioniere abgedruckt wurde, betreffend die Gonçalves-Bahn, konnte im Verkehrshaus der Schweiz im Original eingesehen und übernommen werden. Es handelt sich um einen Bericht, der im Jahre 1890 erstellt wurde und zusammen mit einem Dankesbrief für hervorragende Leistungen an den Schweizer Ingenieur Niklaus Riggenbach gesandt wurde. Daraus ersieht man, dass eine englische Firma 1888 eine Bahn baute, die aber noch im gleichen Jahr aus Sicherheitsgründen eingestellt werden musste, wonach Riggenbach zum Zuge kam. Das Dokument, zusammen mit einer deutschen Übersetzung befindet sich auf einer separaten Seite und ist einen Besuch wert. Im Gegensatz zu Riggenbach, der mit unleserlicher Handschrift schrieb, benützten die Brasilianer eine Schreibmaschine.

Salvador, Bahia: Frühere Strassenbahnen (16/03/06)

Allen Morrison hat eine neue Webseite erstellt, welche sich mit vielen Aufnahmen mit den früheren Strassenbahnen befasst. Sie ist unter http://www.tramz.com/br/sv/sv.html .

Foz de Iguaçu, Standseilbahn (10/08/05), weiter: >>>>>

Brasília: Stadtbahn (VLT) (25/02/10)

Neu soll auch das System VLT, Vehículo Leve Sobre Trilhos (siehe auch unter Recife), zu deutsch: Stadtbahn, in Brasília eingesetzt werden. Die erste Etappe führt vom  Terminal Asa Sul nach Brasília Shopping (8,7 km, Kosten BRR776 Millionen) und soll im September 2010 eingeweiht werden. Dann folgen die Strecken Aeroporto Internacional bis Terminal Asa Sul (6,5 km) und Brasília Shopping bis Terminal Asa Norte (7,4 km). Ein Plan zeigt die Linienführung. Für die Nord-Süd-Linie haben Alstom und Siemens Offerten für 35 Fahrzeuge eingereicht.Nun ist der Entscheid für die Fahrzeuge gefallen: Alstom liefert aus Frankreich 16 komplette Fahrzeuge vom Typ "Citadis", von dem weltweit schon über 1000 Fahrzeuge verkauft und grösstenteils - und problemlos - weltweit im Einsatz sind; weitere 23 Fahrzeuge werden in Brasilien gebaut. Die Fahrzeuge habe eine Länge von 42 m , eine Breite von 2,65 m, eine Geschwindigkeit von 70 km/h und Platz für 400 Passagiere. Die Stromzuführung wird auf 1,2 km wie bei der neuen Strassenbahn in Bordeaux/Frankreich unterirdisch mit dem System APS (Alimentation par le sol) statt Fahrleitung sein, was allerdings erheblich teurer ist. Aehnliche Systeme gibt es bei Bombardier (Primove) und AnsaldoBreda (Tramwave). €140 Millionen kommen vom französischen Staat, dessen Präsident Sarkozy bei der Präsentation anwesend war. Ein Video, allerdings in Mulhouse aufgenommen, zeigt ein dortiges Fahrzeug, das für die Besucher aus Brasilien grüne Streifen erhielt. Die Verkehrsbetriebe TaM in Montpellier, Frankreich, werden mittels eines separaten Vertrags technische Unterstützung bis zur Inbetriebnahme des Systems leisten. Montpellier selbst hat noch keine Linien mit APS.

Nebst den Fahrzeugen liefert Alstom auch die Stromversorgung, die Telekommunikation, Signalisierung, Billetautomaten sowie das Kontrollzentrum. Nun hat man mit dem Bau der ersten Strecke begonnen. 


Quellen: Crônica Ferroviária, Stadtverkehr
Tramway & Urban Transport
und Revista Ferroviária
Belo Horizonte:  MetroBH und Stadtbahn (25/02/10)

Eine neue VLT-Linie soll gebaut werden. Sie verkehrt ab der Endstation Eldorado der Metrô nach dem Quartier Alterosas in Betim und hat eine Länge von 12 km. 

Für die Verbindung von der Metrô-Endstation Vilarinho zum Flughafen Tancredo Neves in Confins soll eine Einschienenbahn erstellt werden.

Quelle: Revista Ferroviária
Rio de Janeiro: Standseilbahnen (10/09/07)

Die Standseilbahn in Gloria wurde 1993 komplett erneuert. Bei einem Unfall wurde 1994 ein Angestellter beim Versuch, eine Türe zu schliessen, eingeklemmt und getötet. Doch heute ist die Bahn wieder in Betrieb. - Die neue Parallelbahn in Penha wurde ebenfalls 1993 eingeweiht. Genauere Angaben.

In Botofogo ist eine neue Bahn zur Favela Dona Marta im Bau. Von dieser wurden die drei oberen Stationen eröffnet und in Betrieb genommen. Die unteren zwei Stationen folgen später, da die im Wege stehenden Häuser zuerst abgebrochen werden müssen.Die Fotos der Bahn sind auf einer separaten Seite

Zu den bestehenden Standseilbahnen zur Kirche in Penha wird eine weitere Bahn mit zwei Stationen hinzugefügt. Die erste Strecke geht von der Avenida de Penha im gleichgenannten Stadtteil bis zum Eingang zur Favela Vila Cruzeiro und hat eine Länge von 188 Metern, die zweite Strecke eine Länge von 58 Metern. Diese führt zur gegenwärtigen Talstation der bestehenden Bahn. Sie wird eine Panoramakabine haben und 25 Passagiere transportieren können.

Rio de Janeiro: Strassenbahn nach Santa Teresa (22/12/04, 10/07/10)

Die Weltbank hat dem "Bonde" einen Kredit von  BRR17 Millionen (entspricht USD6 Millionen) gewährt. Damit wird der Unterhalt der 14 Fahrzeuge gewährleistet, die Werkstatt erhält die dringend benötigten Mittel für die Rekonstruktion (in einem früheren Anlauf wrden die Maschinen grün gestrichen), den Unterhalt des relativ neuen Unterwerks und die Abschlussabrbeiten für die Zweigstrecke in der Rua Francisco Muratori am unteren Ende.  f

Die Strecke zwischen Dois Irmãos und Silvestre, die von einzelnen Touristentrams in Anschluss an die Corcovado-Bahn befahren wurde, wurde stillgelegt, da der Kupferdraht der Fahrleitung gestohlen wurde. Möglicherweise wird dieser nun ersetzt, da ein touristisches Interesse an der Wiederaufnahme der Verbindung zur Corcovado-Bahn besteht. 


Quellen: Revista Ferroviária, Zeitung "O Globo"


 Nun sind die Fahrzeuge, trotz mangelnder Schienenbremse, im  Betrieb. Sie sind quasi identisch mit den alten Fahrzeugen, nur die technischen Einrichtungen sind neu. Die Fahrzeuge wurden kürzlich im Detail fotografiert, und damit ein neue Seite erstellt.

Rio de Janeiro: Seltene Aufnahmen aus früheren Zeiten, Tram und Metrô

Um die Passagiere vor dem Regen zu schützen baute die Strassenbahn nach Santa Teresa versuchsweise einen geschlossenen Wagen, aber dies wurde von den Passagieren nicht geschätzt, und der Wagen verschwand wieder. Ein ähnlicher Wagen wurde für die Tramlinie von Usina nach Alto do Boa Vista gebaut, und ein Bild davon findet man in dem berühmten Buch von Allen Morrison "Die Strassenbahnen von Brasilien" (The Tramways of Brazil, 1989 Bonde Press, New York, vergriffen), immer noch das beste Referenzwerk über das Thema. Die Aufnahme unten zeigt das Fahrzeug unterwegs nach Dois Irmãos, oberhalb des Alto de Guimarâes, dem Abzweigepunkt der beiden Linien nach Deus Irmãos und Paula Mattos/ Largo das Neves sowie der Abzweigung zur Wagenhalle und Werkstätte.

Die Metrô-Linie 2 war früher eine "Light Railway" (LRT, genannt Premetrô) und wurde mit belgischen Gelenkwagen mit Pantographen betrieben. Auf der gleichen Seite des oben erwähnten Buches findet sich eine Aufnahme eines LRT-Zuges, welcher normalerweise aus zwei Fahrzeugen bestand. Die Aufnahme unten zeigt den Zug an einem Strassenübergang am   äusseren Ende der Linie zwischen Maria de Graça und Irajá.

 
Geschlossenes Versuchsfahrzeug , Bonde
16. Januar 1984, Dieter Hauss
Belgischer LRT-Zug auf der Premetrô, Metrô Linie 2,
2. Dezember 1983, Dieter Hauss

Rio de Janeiro: Corcovado-Zahnradbahn (10/08/06, 10/09/09, 10/07/10)

Die kombinierte Lift- und Rolltreppenanlage bei der Endstation auf dem Corcovado ist inzwischen in Betrieb. Sie besteht aus drei parallelen Lifts und je einer Rolltreppe bergauf (auf der linken Seite mit der Aussicht!) und bergab. Leider lässt der Zustand des Rollmaterials zu wünschen übrig (die Bremsen sind sehr stark abgenützt), sodass keine stehenden Passagiere mehr befördert werden dürfen. Die Konzession läuft in drei Jahren aus. Die Firma Stadler, welche das Zahnradbahngeschäft vom ursprünglichen Hersteller SLM übernommen hat, ist informiert, und man verhandelt zur Zeit über neue Züge, welche die Fahrzeuge von 1978 ersetzen könnten, oder über die Wiederaufarbeitung der bestehenden Fahrzeuge. Als Besonderheit der Fahrzeuge, die ähnlich wie die Fahrzeuge der Jungfraubahn gebaut sind und ebenfalls mit Drehstrom betrieben werden, gelten die motorisierten Steuerwagen, welche den Strom nicht über Pantographen sondern über Kabel vom Motorwagen beziehen . Die Passagiere, welche mit dem Tram zweimal täglich (ab Carioca um 11 und 15 Uhr) in Silvestre eintreffen, dürfen jetzt auf die Bahn umsteigen, was diese früher wegen mangelnder Stromversorgung abgelehnt hat.

Nachdem der neue Betriebsvertrag mit den bisherigen Betreibern unter Dach und Fach ist, will man Dampf für die Neubeschaffung der Züge aufsetzen. Nun muss die private Finanzierung gesichert werden. Es sind sieben Fahrzeuge mit einer Kapazität von je 150 Passagieren vorgesehen. Die Züge werden eine Klimaanlage haben und 30% schneller fahren. Lieferant ist nach wie vor die Firma Stadler als Nachfolger von SLM , welche  1978 die bestehenden Züge lieferte und heute weltweit die einzige Firma ist, welche Zahnradfahrzeuge herstellt. Die Züge sollen bis 2010 geliefert werden und total BRR15 Millionen kosten. Man möchte auch vermehrt auf die Passagiere von Kreuzfahrtschiffen setzen.

Durch die starken Regenfälle dieses Frühlings wurden die Anlagen stark in Mitleidenschaft gezogen, und der Betrieb musste mehrere Monate eingestellt werden.  Auch die Bewohner der unter dem Corcovado liegenden Quartiere erlitten starke Schäden. Der Schaden für die Bahn beträgt mehrere Millionen Franken und wird die Neubeschaffung der Fahrzeuge  weiter verzögern. Deshalb hat man nun die Fahrzeuge einer ausführlichen Renovation unterzogen und sie mit einem neuen Anstrich versehen. Auch die Statue des Cristo Redentor wurde einer kompletten Aussenrenovation unterzogen. 


Quellen: Revista Ferroviária, Zeitung "O Globo",
und Eisenbahn-Amateur (Schweiz)
Rio de Janeiro: Einschienenbahn in Santa Teresa (16/03/06)

Diese Einschienenbahn war vor ein paar Jahren das Thema der Weihnachtskarte des Webmasters, der sie dank besonderer Beziehungen auch befahren durfte. Die Bahn verbindet die Rua Almirante Alexandrino (auf der die Strassenbahnlinie nach Dois Irmãos verkehrt, etwas oberhalb der Internationalen Schule, früher : Schweizer Schule), mit der Wohnsiedlung Santa Cecília, die sich dem Hang entlang in die Höhe zieht. Die untere Endstation ist auf einer kleinen Galerie, danach führt zuerst ein Tunnel und dann eine offene Strecke in mehreren Kehren zu den Häusern, von denen viel von Schweizern oder deren Nachkommen bewohnt werden. Das Fahrzeug wurde früher mit einem Benzinmotor betrieben und jetzt mit Naturgas, für das es einen Behälter auf dem Dach hat.  Die beiden hinteren Räder sind gewöhnliche Gummiräder. Benützen darf man sie nur, wenn man dort wohnt oder jemanden besucht. Allen Morrison hat eine Webseite mit vielen Aufnahmen erstellt. Man findet sie unter http://www.tramz.com/br/rj/vj/vj.html .

Rio de Janeiro: Barra Shopping Monorail

1996 erstellte die Firma Intamin aus Wollerau SZ, bisher eher auf Achterbahnen spezialisiert, rund um das Barra Shopping Center eine Monorail-Linie, welche mit Fahrzeugen von der Bundesgartenschau Stuttgart betrieben wurde (die restlichen Fahrzeuge gingen an die nächste Bundesgartenschau in Gelsenkirchen). Der Betrieb war automatisch, allerdings mit einem Fahrer, welche den Start- und Stoppknopf betätigte. Bei Störungen konnte der Designer der Steuerung von seinem Garten im Ruhrgebiet aus eingreifen, dies allerdings erst nach Anpassung der Uebertragungsfrequenz (auf gleiche Art steuerte er die Anlagen in Stuttgart und Gelsenkirchen). Der praktische Zweck, nebst dem Vergnügen blieb schleierhaft, denn die Parkplätze lagen gleichmässig rund um das Shopping Center und waren von diesem aus zu Fuss schneller erreichbar als mit der Bahn. Gleichzeitig plante man mehrere Verbindungen zu den Wohnquartieren, aber mit anderen Fahrzeugen, die jedoch nie realisiert wurden. Im August 2003 wurde der Betrieb eingestellt und die Anlage demontiert.

Santos: Museumsstrassenbahn (25/02/10)

Die Strassenbahn in Santos feiert dieses Jahr ihr 100-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass waren diverse Festlichkeiten vorgesehen. Die Erweiterung der Linie auf 5 km (Fahrzeit 50 Minuten) wurde Mitte Dezember in Betrieb genommen. Die Bahn fährt alle 30 Minuten von Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr ab Praça Mauá und führt an 40 Sehenswürdigkeiten vorbei. Drei Fahrzeuge, davon zwei aus Porto und eines aus Schottland (das noch zur früheren Strassenbahn gehörte) sind in Betrieb. Die in Turin erworbenen beiden PCC-Wagen sind gegenwärtig in der Aufarbeitung. Der in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts von FIAT erbaute Wagen Nr. 3265 wird den in zwei Tönen von grün ursprünglichen Anstrich erhalten. 


Quellen: Revista Ferroviária 
und Tramway& Urban Transit
: Santos: Stadtbahn VLT (18/04/09)

Auch in Santos gibt es Pläne für  eine Strecke des VLT (Vehículo Leve Sobre Trilhos). Baubeginn soll im Dezember 2009 sein. Die Strecke von 11 km verbindet die Area Continental von São Vicente mit dem Hafen von Santos. Vorgesehen sind 14 Gelenkfahrzeuge mit einer Länge von 42  m und einer Kapazität von 350 Passagieren. Damit sollen täglich 210'000 Passagiere befördert werden. Gedacht wird die Verwirklichung im PPP-System (Public Private Partnership). Eine gute Koordination mit den bestehenden Bussen ist geplant.

Quelle: Revista Ferroviária
 
Paraguay: Asunción ( 02/03/08)

Der letzte Strassenbahnwagen dieses Netzes, der modernisierte Zweiachser aus Brüssel Nr. 9007, der angeblich noch bis Dezember 2005 als Werbetram in Betrieb war, wurde restauriert und auf der Plaza Uruguaya auf einem Sockel ausgestellt.
Neuerdings werden wieder Schienen aufbereitet, und aus Brüssel soll ein dort nicht mehr gebrauchter PCC-Wagen kommen.

Quellen: Blickpunkt Strassenbahn/Tramway & Urban Transit

 

Argentinien

Buenos Aires

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Subte U-Bahn (18/04/09, 10/09/09, 25/02/10, 10/07/10)

Zum Erreichen der Werkstatt benützen die U-Bahn-Fahrzeuge die Rampe und die Geleise der früheren (oberirdischen) Strassenbahn sowie deren Zufahrt zum Depot, welche heute auch von den Museumstrams  der AAT benützt wird. Wer U-Bahn-Züge auf Strassengeleisen fotografieren möchte, hat hier eine Gelegenheit dazu.

Subterráneos de Buenos Aires S.E. (SBASE) ist die Firma der Regierung der Stadt Buenos Aires, welche sich mit den Ausbauten und Neubauten der Subte U-Bahn befasst. Informationen findet man unter SBASE. 


Quelle: El Reporter Ferroviário
Die Linie B soll im Rahmen der ersten Etappe des Ausbaus der Subte um 1,2 km mit weiteren zwei Stationen Echeverria und Villa Urquiza (neu: Juan Manuel de Rosas) verlängert werden. Bei Echeverria wird eine neue Unterhaltswerkstätte eingebaut. Das ganze soll bis 2011 verwirklicht werden. Nach neuesten Meldungen muss nun der Ausbau der Linie B sowie die Erstellung der Unterhaltswerkstätte auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Nun hat man die Arbeiten an der Verlängerung und der Unterhaltswerkstätte wieder aufgenommen.

Für die 200-Jahre Feier der Mai-Revolution will Metrovías zwei alte Fahrzeuge in den Ursprungszustand von 1913 versetzen. Diese Fahrzeuge, von La Brugoise et Nivelles in Belgien gebaut und heute die ältesten U-Bahnwagen der Welt, wurden seinerzeit in den Stosszeiten in Primeira Junta abgehängt und verkehrten als Tramlinie in der Verlängerung über eine Rampe entlang der Avenida Rivadávia bis zur Lacarra-Strasse. Dementsprechend hatten sie an den beiden Enden offene Plattformen. Wegen der Zunahme des Autoverkehrs wurde diese Linie  Ende Dezember 1926 eingestellt. Die Rampe und ein Teil der Strecke dient heute als Zufahrt zur Werkstatt Polvorín, wo auch die Museumsfahrzeuge der Strassenbahnmuseums AAT eingestellt sind. Dort werden auch die beiden Fahrzeuge restauriert.

Versuchsstrassenbahn in Puerto Madero (18/04/09)

Inzwischen ist es um diese Strassenbahn, abgesehen von einer Entgleisung, etwas stiller geworden. Neu läuft sie unter der Bezeichnung "Tranvía del Este". Die Auslastung ist nach wie vor bescheiden, denn die befahrene Strecke zeichnet sich durch wenig Fussgänger aus. Nun soll die Strecke bis Retiro und dem nahegelegenen Fernbusterminal verlängert werden. Die Arbeiten sollen Ende Februar beginnen und sechs Monate später beendet sein.  Die Verlängerung hat eine Länge von 2 km und drei neue Haltestellen. Zwei weitere Fahrzeuge aus Frankreich sollen einen 20-Minuten-Betrieb erlauben.

Strassenbahnmuseum AAT (18/04/09)

Die ehemalige Werkstätte Polvorín, in der bisher die U-Bahnzüge unterhalten wurden, und welche mit einer oberirdischen Schienenverbindung an die Linie A bei der bisherigen Endstation Primeira Junta angeschlossen war, wird bekanntlich durch neue Werkstätten ersetzt. Polverin ist auch der Aufenthaltsort der historischen Flotte der AAT, Associación Amigos del Tranvía, die von dort ihre Rundfahrten mit den alten Trams und U-Bahnwagen durchführt. Nun ist das Depot und die gesamte Gleisanlage unter Denkmalschutz gestellt worden. 

Der Verein führt auch gelegentlich Fahrten ausserhalb des Museums durch. So wurden in der Vorstadt Quilmes mit für den Anlass reparierten Geleisen Publikumsfahrten durchgeführt. Das war derart erfolgreich, dass Quilmes jetzt beabsichtigt, eine richtige Strassenbahn einzuführen.

Die beiden Fahrzeuge Nr. 2 und 3, Fabrikat Preston von 1913, welche ursprünglich auf der Linie A ab Plaza de Mayo  bis Primeira Junta und von dort über die Rampe  auf der Avenida Rivadavia bis Iacerra als gewöhnliche Strassenbahn verkehrten und von der Anglo Argentina  betrieben wurden, bis sie Ende der 70er Jahre ausrangiert wurden und an die AAT gingen (wo sie auch auf der Rundstrecke eingesetzt wurden), haben eine Probefahrt auf der Linie A absolviert. Sie sind im Originalzustand und sehr schön renoviert.

Quelle: Crónica Ferroviaria
und El Reporter  Ferroviária
Tram Rosario (06/04/05)

Das auf einer separaten Seite vorgestellte Projekt eines Einsatzes älterer  Berner Strassenbahnwagen in Rosario ist nicht zustande gekommen. Die Infrastruktur ist nicht bereit, und das restliche Geld für den Transport fehlt ebenfalls. Da in Bern inzwischen alle neuen Combinos in Betrieb genommen wurden (etwas rascher als das Cobra in Zürich!), war der letzte offizielle Einsatztag der alten Züge der 16. August 2003. Sechs der für Rosario vorgesehenen Züge wurden nach Iasi in Rumänien versandt. Vielleicht ist das auch besser so, denn die zweite Serie der Berner Standardwagen litten, im Gegensatz zur ersten Serie, unter beträchtlichen Korrosionsschäden. Nach Berichten von Bernmobil will man von weiteren Verhandlungen mit Rosario absehen, da man das Vertrauen in das Projekt verloren hat. So gehen die auszumusternden Be 8/8 ebenfalls nach Iasi, und man beurteilt den dortigen Betrieb als kompetent.

Mendoza (10/09/09)

Diese Stadt am Fusse der Anden, bekannt durch ihre Früchte und den Weinbau, hat bereits ein ausgedehntes Trolleybussystem mit mehreren Linien, teils mit Gebrauchtfahrzeugen aus Solingen, betrieben. Nun will man ein Stadtbahnsystem bauen, und die chinesische Regierung hat eine Offerte für 10 Zweiwagen-Dieseltriebzüge mit einer Kapazität von 350 Passagieren und einer Länge von 30 Metern erstellt.. Die Fahrzeuge sind luftgekühlt und können geheizt werden. Die Preise liegen 40% unter den entsprechenden europäischen Preisen und schliessen Ersatzteile für 3 Jahre und die Schulung des einheimischen Personals ein.

Quelle: El Reporter Ferroviário


 Als Ersatz für die alternde Dreiachser-Trolleybusflotte aus Solingen/Deutschland wurden in Vancouver/Kanada sechzig gebrauchte Zweiachser-Trolleybusse  der Marke Flyer beschafft, nachdem Rosário kein Interesse an den Fahrzeugen zeigte. Sie sind inzwischen eingetroffen. 

Quellen: El Reporter Ferroviário
und Crônica Ferroviáriaa 
Argentinien/Chile (10/09/09)

Erstmals seit drei Jahren hat ein beladener Güterzug die gesamte Strecke von Salta in Argentinien nach Antofagasta in Chile und zurück befahren. Der Zug benutzt in Argentinien die Strecke C-14 (Transandino del Norte), welche auch vom "Tren a las Nubes" teilweise befahren wird.  Für die 354 km auf argentinischer Seite bis zur Grenzstation Socompa wurden ARS30 Millionen zur Verbesserung der Geleise eingesetzt. Beteiligt war auch der chilenische Staat. Es handelte sich um eine Probefahrt. 

Quelle: Crônica Ferroviária
Chile
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Arica - La Paz (10/07/10)

Die Hafengesellschaft von Arica hat mit  dem Wiederaufbau des chilenischen Teils des Ferrocarril de Arica a La Paz (FCALP) begonnen. Dieser ist im Besitz der chilenischen Staatsbahn Ferrocarriles del Estado de Chile, welche die Realisierung der Hafengesellschaft anvertraute. Die Länge dieses Teils beträgt 206 km. Die USD32 Millionen kommen aus staatlichen Mitteln.  Erneuert werden Schienen und Schwellen sowie die Verankerung derselben.  


Quelle: El Reporter Ferroviário
Iquique (23/04/05) 

In dieser kleinen Hafenstadt im Norden von Chile wurde während längerer Zeit eine Museumstrassenbahn gebaut. Endlich wurde sie am 24. Oktober 2004 eröffnet. Das Rollmaterial besteht aus einem Pferdetram mit vier Pferden und einem Doppelstöckertramwagen mit Batteriebetrieb. Information und fotos phs findet man unter http://www.tramz.com/cl/iq/e.html. .

Nach einer kurzen Betriebsperiode von ungefähr drei Monaten endete der Betrieb wegen Gleisproblemen an Weihnachten 2004. Das Problem wurde gelöst, und im Februar 2005 wurde der Betrieb wieder aufgenommen..
 

Sources: Allen Morrison/Tramway & Urban Transit


 Santiago: U-Bahn (25/02/10)

Alle Erweiterungen sind Teil des Projektes Transantiago, welches eine vollständige Integration sämtlicher Transportmittel der Stadt beinhaltet. Für das Busnetz sind nebst der Beschaffung von 3'500 Gelenk- und Normalbussen (Marcopolo) die  Schaffung von Umsteigezentren, die Normierung der Haltestellen, die Standardisierung der Ausschreibungen an die weiterhin privaten Busunternehmer, die Schaffung von reservierten Trassen und die Beeinflussung der  Lichtsignalanlagen 
vorgesehen.

Quelle: Urbanrail
Die Staatspräsidentin  Bachelet kündigte kurz vor dem Ende ihrer Regierungszeit eine neue Linie 6, Linha Expresso Sur, an. Diese soll die  Vorortsgemeinden von Cerrillos bis Las Condes  (wo eine Strassenbahn entstehen soll) bedienen.  Die Linie hat eine Länge von 14,8 km und 12 Stationen. Sie führt von der Station Pedro Aguirre Cerda diagonal durch das Stadtzentrum zur Station Tobaloba. Verbindung zum bestehenden Netz ist an den Stationen Franklin der Linie 2, Ñuble der Linie 5 und Pedro de Valdivia der Linie 1, welche durch die neue Linie entlastet werden soll. 
Quelle: El Reporter Ferroviário
Las Condes, bei Santiago (25/02/10)

In diesem Vorort von Santiago ist der Bau einer Stadtbahn geplant. Dazu hat das Konsortium Alstom-Comsa eine Offerte ausgearbeitet. Die Fahrzeuge stammen natürlich von Alstom und sind eine Variante ihres Bestsellers Citadis, der damit nach Brasília und möglicherweise Santos eine weitere Anwendung findet. Die Strecke soll 10 Kilometer lang sein und 10 bis 14 Stationen aufweisen. Die Strecke beginnt im Sektor Nueva Bilbao, nahe der Sportstadt Iván Zamorano, wo sich auch die Werkstätte und der Betriebshof befinden werden, und wird die wichtigsten Stadtteile wie Padre Hurtado, Manquhue und Colón bedienen. Die Fahrpreise werden bei  USD1 liegen, was internationalem Standard entspricht. Mindestens ein Station soll an eine der Metro-Linie 1 gelegenen Station das Umsteigen ermöglichen.

Quelle: El Reporter Ferroviário
Santiago - Viña del Mar (10/07/10)

Im Studium befindet sich eine Schnellverbindung zwischen diesen beiden Städten. Gegenwärtig verkehren nur Busse im 10-Minuten -Takt in den Stosszeiten. Bereits früher gab es eine elektrische Verbindung zwischen diesen beiden Städten. Die Verbindung soll aber auch dem Frachtverkehr dienen. Möglicher Horizont ist 2020.

Quelle: Revista Ferroviária
Talca (10/09/07)

Die Bahnlinie von Talca nach Constitución, früher eine Hafenstadt, ist unter Denkmalschutz gestellt worden. Die Linie ist 90 km lang und erreicht Ortschaften, die sonst ohne Strassenverbindung sind. Sie wurde zwischen 1892 und 1915 eröffnet und hat im Gegensatz zur EFE Meterspur. Die Fahrzeuge sind robuste Dieselschienenbusse von Ferrostaal, die bereit 45 Jahre  im Dienst stehen. 

 Weitere Informationen in unserem Infoblatt "Volta o Trem" 

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