Freunde lateinamerikanischer Bahnen

News

31.12.2017

Mexiko

Guadalajara – Manzanillo

Die Strecke Guadalajara – Manzanillo soll durch Ferromex stillgelegt werden, da die 500 Container im Monat von Maersk zu wenig Tonnage erbringen. Andere Güter wären vorhanden (Ölprodukte von Pemex, Baustoffe, Agrarprodukte), diese werden aber auf dieser 355 km langen Strecke nicht transportiert.
(Quelle: Ferromex, diverse lokale Zeitungen)

Tequila Express

Ferromex hat die Sanierung des Touristenzuges Tequila Express abgeschlossen, wofür selbst die Lokomotiven in zwei Grautönen neu gestrichen wurden. Der Zug soll in den kommenden Monaten wieder regelmässig verkehren, allerdings ist das Datum für die Betriebsaufnahme noch nicht bekannt.
Die Lokomotiven des Chepe (Chihuahua – Los Mochis) erhalten ebenfalls einen solchen Anstrich.
Ferromex teilt mit, dass der Verkehr der Personenzüge zwischen Chihuahua und Los Mochis wegen Unruhen in den Regionen Chihuahua und Cuauhtemoc zwischen Creel und Chihuahua öfters unterbrochen ist. Die Passagiere werden auf diesem Abschnitt mit Bussen befördert, sofern die Strassen nicht blockiert sind.
(Quelle: Ferromex; Tequila Express)

Uruguay

Paysandú

In der Stadt Paysandú sind Pläne aufgekommen um im Zusammenhang mit dem Ausbau des Hafens am Rio Uruguay auch eine kurze Bahnstrecke zwischen Paysandú Norte und dem Hafen wieder aufzubauen, damit könnte man die Zunahme des Lkw Verkehrs durch die Stadt verhindern.
(Quelle: Trenes del Uruguay)

Personenverkehr

Die Staatsbahn AFE hat in Schweden die letzten noch erhältlichen Y1 Triebwagen aufgekauft. Es handelt sich um 7 Triebwagen, die zuletzt im schwedischen Värmland im Regionalverkehr eingesetzt wurden. Sechs der Triebwagen haben Motoren von Fiat, einer von Volvo. Es sind auch nur sechs Triebwagen einsatzfähig, der siebte wurde als Ersatzteilspender dazu genommen. Wann die Fahrzeuge genau nach Uruguay gelangen ist noch nicht bekannt, aber nach Meldungen vom Dezember 2016 werden sie in Schweden für den Transport vorbereitet. Die AFE will mit diesen Triebwagen den bestehenden Verkehr zwischen Montevideo, Progreso und 25 de Agosto verbessern und es bestehen auch Pläne den Verkehr Montevideo – Victor Sudriers wieder aufzunehmen. Ebenso wurde davon gesprochen auch wieder regulären Personenverkehr zwischen Montevideo und San Ramón aufzunehmen.
(Quelle: Trenes del Uruguay)

Venezuela

Barquisimeto - Yaritagua

Der Bau einer weiteren Brücke zwischen Barquisimeto und Yaritagua verhindert wiederum die Inbetriebnahme des Bahnverkehrs um mindestens ein weiteres Jahr. Allerdings wurde über Teile der Strecke der Transport von Getreide aufgenommen, wozu chinesische Loks und Wagen im Einsatz stehen.
(Quelle: IFE)

Caracas – Tuy Medio

Die Staatsbahn IFE hat über die Weihnachtsfeiertage umfangreiche Reparaturarbeiten an der S-Bahnstrecke Caracas – Tuy Medio durchgeführt. Die Gleisanlagen wurden durchgehend gesäubert und repariert und unter Mithilfe der Gemeinde Charallave wurden auch die Bahnhöfe gereinigt, bekamen neue Beleuchtung und die Grünanlagen im Bereich der Bahnhöfe wurden überall instand gesetzt.
(Quelle: IFE)

Cúa – Puerto Cabellos

An der Neubaustrecke Cúa – Puerto Cabellos gehen die Bauarbeiten nach einem längeren Unterbruch weiter. Ende 2016 wurden zwischen den Bahnhöfen zwischen Cagua und Mariara im Bereich von Maracay die Geleise verlegt und über 70‘000 m³ Schotter ausgebracht. Gleichzeitig wurden die Bauarbeiten an den Bahnhöfen Cagua und Mariara fortgeführt. So erhielten beide Bahnhöfe sanitäre Anlagen und die Betriebsräume wurden fertig ausgebaut.
(Quelle: IFE)

Yaritagua – Acarígua

Im Dezember 2016 wurden an der Strecke Yaritagua – Acarígua alle Weichen ausgewechselt, womit alle wesentlichen Arbeiten für eine Wiederaufnahme des Betriebes an dieser Zweigstrecke abgeschlossen wären.
(Quelle: IFE)

31.12.2016

Argentinien

Buenos Aires – Mar del Plata

Offenbar bestehen weiterhin Probleme mit der Infrastruktur an der Strecke Buenos Aires – Mar del Plata, denn der Verkehr konnte, obwohl mehr als 30 Probefahrten ohne Probleme abliefen, im Dezember 2016 nicht aufgenommen werden.
(Quelle: El Reportero Ferroviario; Misdiasenlavía, La Razón de Chivilcoy)

Buenos Aires Once – Bragado

An der Strecke Buenos Aires Once – Bragado ist der Wiederaufbau der beiden Brücken, La Clarita und über den Rio Salado, beide bei Chivilcoy, beinahe abgeschlossen und die Gemeindebehörden an der Strecke machen kräftig Druck auf die Regierung um nach Abschluss der Bauarbeiten den Verkehr mindestens zwischen Buenos Aires und Bragado unverzüglich wieder aufzunehmen.
(Quelle: El Reportero Ferroviario; Misdiasenlavía, La Razón de Chivilcoy)

Bahnhof Saavedra

Die Gemeinde Saavedra (Südwesten der Provinz Buenos Aires) hat zusammen mit zahlreichen Freiwilligen die Sanierung des Bahnhofes in Angriff genommen. Dahinter steht die Forderung den wöchentlichen Personenzug in der Relation Buenos Aires – Bahía Blanca in Saavedra wieder halten zu lassen, denn seit Betriebseinstellung der Züge von Ferrobaires wird Saavedra nicht mehr bedient.
(Quelle: El Reportero Ferroviario; Misdiasenlavía, La Razón de Chivilcoy)

Neue Güterwagen

Im November und Dezember 2016 sind grosse Mengen neuer Güterwagen aus China im Hafen von Buenos Aires abgeliefert worden, wobei Fahrzeuge für alle drei Spurweiten vorhanden sind. Gesamt wurden inzwischen über 2000 Güterwagen geliefert, sowohl Flachwagen für Container, Hochbord- und Schüttgutwagen, Tankwagen und mehr waren dabei.
(Quelle: Misdiasenlavía)

Buenos Aires – Bahía Blanca

Das Transportministerium und der Betreiber SOFSE haben angekündigt in den ersten Wochen des Jahres 2017 die Verkehrstage des Zuges Buenos Aires – Bahía Blanca von einmal in der Woche auf drei in der Woche zu erhöhen.
(Quelle: SOFSE)

S-Bahn Buenos Aires

Transportminister Dietrich hat angekündigt für die S-Bahnstrecken von Buenos Aires weitere 174 Elektrotriebzüge zu bestellen. Es ist noch unbekannt, ob diese Züge auch aus China kommen sollen. Die Ankündigung verweist nur darauf, dass es sich um ähnliche Züge wie jene die auf den Mitre und Sarmiento Strecken verkehren handeln soll (und diese sind bekanntlich aus China).
(Quelle: Misdiasenlavía)

Jujuy – La Quiaca

Die Provinz Jujuy hat von der Bundesregierung ARP 10Mio. erhalten, die für den Wiederaufbau eines Abschnittes der Strecke Jujuy – La Quiaca verwendet werden sollen. Man will damit den Streckenabschnitt in der Quebrada de Humahuaca wieder aufbauen. Im Zuge dieser Arbeiten wurde auch ein Wettbewerb für die Sanierung der Bahnhöfe an der Strecke ausgeschrieben.
(Quelle: Jujuy on line)

São Paulo – Argentinien

Das Güterverkehrsunternehmen Rumo hat angekündigt per 31.01.2017 die Bedienung der Zollabfertigungen in Santana do Livramento und Uruguaiana einzustellen, womit auch der internationale Eisenbahngüterverkehr endet. Verschiedene Güterkunden, die jährlich zusammen über 25‘000 Container in der Relation São Paulo – Argentinien mit der Bahn transportieren liessen, haben bei der nationalen Behörde für Landtransport ANTT protestiert. Da jedoch der Staatsapparat laufend verkleinert wird, sieht sich die ANTT nicht in der Lage diese Zollabfertigungen in Kürze wieder betreiben zu können.
(Quelle: Revista Ferroviária)

Brasilien

São Paulo – Argentinien

Das Güterverkehrsunternehmen Rumo hat angekündigt per 31.01.2017 die Bedienung der Zollabfertigungen in Santana do Livramento und Uruguaiana einzustellen, womit auch der internationale Eisenbahngüterverkehr endet. Verschiedene Güterkunden, die jährlich zusammen über 25‘000 Container in der Relation São Paulo – Argentinien mit der Bahn transportieren liessen, haben bei der nationalen Behörde für Landtransport ANTT protestiert. Da jedoch der Staatsapparat laufend verkleinert wird, sieht sich die ANTT nicht in der Lage diese Zollabfertigungen in Kürze wieder betreiben zu können.
(Quelle: Revista Ferroviária)

Altes Rollmanterial

In einer Resolution der nationalen Behörde für Landtransport ANTT haben die privaten Güterverkehrsbetreiber nun das Recht bekommen alles nicht mehr genutzte Rollmaterial, welches in der Regel von der früheren Bundesbahn RFFSA übernommen wurde, zu verschrotten. Das mit dem Verkauf erzielte Geld solle in die Sanierung der Infrastruktur investiert werden.
(Quelle: Revista Ferroviária)

Chile

Rancagua Express

Ab Februar beginnen die Probefahrten mit den neuen Alstom-Zügen des Rancagua Express. Die Bauarbeiten an der Strecke sind beinahe abgeschlossen. In der Gemeinde Graneros sollen aus Kostengründen acht Bahnübergänge nicht durch Überführungen, sondern mittels mechanischer und örtlich bedienter Bahnschranken gesichert werden.
(Quelle: EFE)

El Salvador

San Salvador – Apopa

Gemäss CEPA zu welcher Fenadesal gehört, könnte der Nahverkehr San Salvador – Apopa ca. 8 km wieder in Betrieb genommen werden. Die Strecke wird regelmässig von Bahnpersonal mit einer Zorra befahren und stellenweise repariert. Einige Dieselloks sind weiter einsatzfähig und fahren mit einem oder zwei Personenwagen für Besucher auf dem Gelände der Werkstätte San Salvador herum.
(Quelle: CEPA)

Elektrische Regionalbahnen

Das spanische Projekt für elektrische Regionalbahnen scheint immer grössere Dimensionen anzunehmen, denn nun wird nicht mehr nur von einer Strecke nach Armenia und Sonsonate gesprochen, sondern auch von einer Strecke nach Osten nach San Miguel.
(Quelle: verschiedene private Beobachtungen)

Jamaika

Hoffnung auf Wiederinbetriebnahme des Personenverkehrs

Es besteht wieder Hoffnung auf Wiederinbetriebnahme des Personenverkehrs bei der Bahn. Die Firma Herzog International aus den USA hat begonnen die Strecke von Kingston nach Spanish Town zu sanieren bzw. wieder aufzubauen. Die Fortsetzung von Spanish Town nach Linstead befindet sich bereits in betriebsfähigem Zustand und wurde 2011 und 2012 von einem Personenzug bedient. Nach den laufenden Verhandlungen zwischen Herzog International und der Regierung des Landes bahnt sich eine Vereinbarung an, wonach Herzog die Strecke wieder aufbaut und dafür kostenlos den Güterverkehr durchführen kann und von der Regierung einen kleinen Zuschuss (wenige 100‘000 US$ im Jahr) für den Personenverkehr bekommen soll. Andererseits wird Herzog noch weitere 180 km Bahnstrecken sanieren, um auf rund 2/3 des Bahnnetzes Güter transportieren zu können.
Die Regierung hat damit begonnen wilde Ansiedlungen auf Bahngelände im Bereich der Hauptstadt Kingston zu beseitigen. Fast 2000 Personen müssen umgesiedelt werden.
(Quelle: Jamaica Gleaner)

Kolumbien

Wieder Güterverkehr nach 20 Jahren

Am 17.10.2016 erreichte erstmals nach fast genau 20 Jahren ein Güterzug den Bahnhof La Dorada, 769 km vom Hafen Santa Marta entfernt. Es war eine Testfahrt über die ganze Strecke. 522 km wurden durch die Infrastrukturbehörde ANI zwischen Chiriguaná und La Dorada saniert, wobei besonders an 44 Stellen grössere Arbeiten durchzuführen waren. Holdtrade Atlántico liess in diesem Zug bereits die ersten Container ins Zentrum des Landes transportieren. Für den Rückweg standen bereits 10 mit Containern beladene Waggons und weitere 19 beladene Wagen mit Zement, Stahl und Drahtrollen bereit.
Zusammen mit den Strecken nördlich von Bogotá hat ANI innert relativ kurzer Zeit fast 1000 km Bahnstrecken wieder betriebstüchtig aufgearbeitet.
(Quelle: El Tiempo und weitere lokale Zeitungen)

Mexiko

Güterumgehungsbahn in Monterrey

In Monterrey begann der Bau einer fast 40 km langen Güterumgehungsbahn. Danach soll die bisherige Trasse durch die Stadt für den Ausbau der Stadtbahn genutzt werden.
(Quelle: Mexlist)

Umgehungsbahn in Celaya

In Celaya hat der Bau einer Umgehungsbahn um die Stadt begonnen, da auf der Stadtdurchfahrt angeblich zu viele Güter gestohlen werden. Wie in Monterrey wird auch dies vom Staat weitgehend finanziert.
(Quelle: Ferromex)

20.12.2016

Argentinien

Buenos Aires - Mar del Plata

Die Wiederinbetriebnahme der Personenzüge von Buenos Aires nach Chascomús und Mar del Plata verzögert sich weiter und könnte auf Januar oder Februar 2017 verschoben werden. Die genauen Gründe sind nicht bekannt, angeblich findet man immer wieder kleine Unregelmässigkeiten am Gleis.
(Quelle: Volta o Trem 20-7)

Neuquén - Cipolletti

Die Fahrpläne dieser Verbindung wurden etwas geändert und die Zahl der Fahrten wurde leicht reduziert. Nachdem die Strassenbrücke zwischen den zwei Städten unterbrochen wurde entstand eine sehr grosse Nachfrage bei der Bahn, doch es wurden keine zusätzlichen Fahrten eingelegt und die überfüllten Triebwagen bekamen Probleme mit der automatischen Türschliessung. Viele Passagiere konnten gar nicht transportiert werden.
(Quelle: Volta o Trem 20-7)

La Trochita

In der Provinz Rio Negro verkehrt ein Sonderzug auf einem Teil der bekannten Schmalspurbahn am 21.01.2017! Zuerst wird ein Dieseltriebwagen von San Carlos de Bariloche um 07.00 abfahren, dieser stellt in Ing. G. Jacobacci einen Anschluss an die Schmalspur her. Der Dampfzug wird bis Ojos de Agua verkehren (47 km). Rückfahrt am selben Tag, wiederum mit Anschluss an die Breitspur mit Ankunft des Triebwagens in San Carlos de Bariloche um 22.00. Der Fahrpreis, alles inklusive beginnt bei ARP 2582. Betreiber Tren Patagonico.
(Quelle: Volta o Trem 20-7)

Brasilien

Transnordestina

Die Regierung will das Projekt der Transnordestina Bahn endlich zum Ende bringen. Dafür werden über die nächsten 2 Jahre BRR 430Mio. investiert. Die Transnordestina umfasst 1728 km neuer Breitspurbahnstrecken von den Häfen Suape (bei Recife) und Pecém (bei Fortaleza) nach Eliseu Martins im Staat Piauí. Einige Abschnitte sind schon lange fertig gestellt, andere noch nicht einmal begonnen.
(Quelle: Volta o Trem 20-7)

Salvador

Es ist nun definitiv. Die bisherige S-Bahn vom Bahnhof Calçada in Salvador nach Paripe wird zu einer modernen Strassenbahn umgebaut und soll insgesamt 21 Haltestellen bekommen.
(Quelle: Volta o Trem 20-7)

São Paulo

Die Regierung des Staates São Paulo hat beschlossen, den Aufbau eines regionalen Intercity-Zugnetzes ab São Paulo nach Campinas, Mogi das Cruzes und weiter, sowie nach Sorocaba und Santos 2017 auszuschreiben, wobei man auf eine gemeinsame staatlich-private Finanzierung hofft, nachdem der Staat nicht alle Kosten allein aufbringen kann. Die erste Strecke soll über 135 km von São Paulo via Jundiaí und Campinas nach Americana führen.
(Quelle: Volta o Trem 20-7)

João Pessoa

CBTU João Pessoa bekam im Dezember 2016 den 4. von 8 neuen Dieseltriebzügen von Bom Sinal. 2017 und bis Anfang 2018 werden die übrigen 4 Züge folgen. In diesem Zeitraum wird auch die ganze 30 km lange Strecke Santa Rita - João Pessoa - Cabedelo komplett saniert, wie auch alle 12 Bahnstationen, zudem kommen 4 neue Stationen hinzu und auf einigen Abschnitten wird die Strecke doppelspurig ausgebaut, damit nach 2018 das Zugsangebot von etwa alle 60 Min. auf etwa alle 20 Min. verdichtet werden kann.
(Quelle: Volta o Trem 20-7)

Chile

 Tren Histórico a Laraquete

Am 26.11.2016 verkehrte erstmals der Touristenzug Tren Histórico a Laraquete von Concepción nach Laraquete bei Lota, südlich von Coronel, dem heutigen südlichen Endpunkt der S-Bahn Biotren. Es war der erste Personenzug seit 1977, der die Strecke südlich von Cornel befuhr. In nur 24 Std. waren alle 350 Plätze des Zuges verkauft. Dieser Erfolg ermöglicht es, dass dieser Dampfzug, mit der Dampflok 820 (gebaut 1940 in den USA, jetzt in Temuco stationiert) auch 2017 zu speziellen Daten verkehren soll.
(Quelle: Volta o Trem 20-7)

Kolumbien

Testzug Santa Marta - La Dorada

Nachdem ein erster Testzug Güter von Santa Marta durch das Tal des Rio Magdalena ins 767 km entfernte La Dorada brachte, befand die nationale Infrastrukturbehörde ANI, dass doch noch einige Abschnitte zu sanieren seien. Die Arbeiten sollen unverzüglich beginnen. Trotzdem soll bereits regulärer Güterverkehr stattfinden. Nach einem langen Streik der Lkw-Fahrer im ganzen Land hat die Regierung erst gemerkt wie wichtig funktionierende Eisenbahnen und Wasserwege für das Land sind.
(Quelle: Volta o Trem 20-7)

Kuba

Reduktion der Verbindungen

Die nationalen Fernzüge von Habana nach Santiago de Cuba, Bayamo und Guantánamo verkehren neu nur noch alle 4 Tage anstelle von jedem 3. Tag.
(Quelle: Volta o Trem 20-7)

Peru

Zentralbahn

Ferrocarril Central Andino hat die Verkehrstage für den Touristenzug Lima - Huancayo für 2017 bekanntgegeben. Fahrzeit ca. 12 Std. Abfahrt jeweils um 7 Uhr.
Abfahrt ab Lima: 13. + 28. April, 25. Mai, 16. + 29. Juni, 28. Juli, 10. + 27. August, 14. September, 5. + 29 Oktober, 23. November.
Abfahrt ab Huancayo: 16. April, 1. + 28. Mai, 18. Juni, 2. + 30. Juli, 13. + 30. August, 17. September, 8. Oktober, 1. + 26. November.
(Quelle: Volta o Trem 20-7)

Ferrocarril Huancayo-Huancavelia

Die Reisezeit auf dieser Strecke wurde im November 2016 von rund 6 Std. auf etwa 5.30 Std. reduziert.
(Quelle: Volta o Trem 20-7)

Venezuela

Puerto Cabello - La Encrucijada

Nach Bezahlung von Schulden über mehr als 1,4Mia. US$, die beim Bau der 128,8 km langen Bahnstrecke Puerto Cabello - La Encrucijada zwischen 2003 und 2013 aufgelaufen sind, konnten Mitte 2016 die Bauarbeiten wieder aufgenommen werden. Die Strecke ist zu mehr als 50% fertiggestellt, ein Eröffnungsdatum wurde nicht genannt.
(Quelle: Volta o Trem 20-7)

08.10.2016

Argentinien

Fahrzeugbrand in Santiago del Estero

Nur 2 Tage nach der Inbetriebnahme des Nahverkehrszuges in Santiago del Estero, geriet die Tecnotren Komposition am 28.09.2016 eines Kurzschlusses wegen in Brand, was nun viele Leute davon abhält den Zug zu benützen.
(Quelle: Volta o Trem 20-6)

Druck auf die Regierung

Die Bevölkerung erhöht den Druck auf die Regierung, um wieder mehr Personenzüge in Betrieb zu nehmen. Die Gemeinden an der Strecke Buenos Aires – 25 de Mayo haben eine Petition eingereicht. Ebenso fordern die Bewohner von Brandsen eine schnellstmögliche Wiederaufnahme des Bahnverkehrs und in Rio Negro fordert man die Wiederinbetriebnahme des direkten Zuges zwischen Buenos Aires und San Carlos de Bariloche. Die Regierung hofft jedoch die Strecke nach Mar del Plata etwa ab Januar 2017 wieder betriebsbereit saniert zu haben.
(Quelle: Volta o Trem 20-6)

Keine Fernverkehrszüge

In einer Pressemeldung vom 06.10.2016 betonte die Regierung, dass es keine neuen Fernzüge mehr geben soll, selbst jene von Ferrobaires die Ende Juni stillgelegt wurden, sollen nicht wieder reaktiviert werden. Nur die Verbindung nach Rosario soll verbessert und jene nach Mar del Plata wieder reaktiviert werden.
(Quelle: Volta o Trem 20-6)

Brasilien

Ausbau Strassenbahn Rio de Janeiro

Im November 2016 wird eine weitere Sektion der modernen Strassenbahn von Rio de Janeiro, zwischen Praça Quinze und Praça da República in Betrieb genommen. Der neue Abschnitt ist bereits fertiggestellt, es fehlen nur die abschliessenden Arbeiten an den Haltestellen.
(Quelle: Volta o Trem 20-6)

Transnordestina

Die Transnordestina von Suape und Pecém nach Salgueiro und Eliseu Martins soll nun durch den Staat fertiggestellt werden, nachdem sich das private Konsortium nicht im Stande sieht ohne weitere staatliche Hilfe den Bau fortzusetzen. Die Bundesregierung will nun zuerst die Strecke von Suape nach Eliseu Martins fertig bauen und anschliessend auch den Streckenast nach Pecém fertigstellen. Die Bauarbeiten an dieser Bahn hätten bereits 2010 angeschlossen werden sollen, aktuell sind erst 55% aller Geleise fertiggestellt.
(Quelle: Volta o Trem 20-6)

 Estrada de Ferro do Amapá

Die Estrada de Ferro do Amapá wurde vom Staat Amapá übernommen und wird mit öffentlichen Geldern saniert, um anschliessend mittels Betriebskonzession von einem neuen Unternehmen betrieben zu werden.
(Quelle: Volta o Trem 20-6)

Peru

Renovation Lima - Huancayo abgeschlossen

Im September 2016 wurde die Renovation von 170 km Gleis des Ferrocarril Central zwischen Lima und Huancayo abgeschlossen. Als nächste Massnahme sollen die Spitzkehren durch Spiraltunnels ersetzt werden, eine Massnahme, die von der Bahngesellschaft selber finanziert werden könne und die den Betrieb vereinfachen wird.
(Quelle: Volta o Trem 20-6)

30.09.2016

Argentinien

Sanierung Infrastruktur

Verschiedene unabhängige Quellen haben inzwischen bestätigt, dass die Sanierungsarbeiten an den Strecken Buenos Aires – Rosario und Buenos Aires – Mar del Plata wieder angelaufen sind. Auch das Transportministerium rechnet mit einem grösseren Baufortschritt bis Ende 2016 und man will spätestens im Januar 2017 den Verkehr zwischen Buenos Aires und Mar del Plata wieder aufnehmen. Ebenfalls auf Anfang 2017 ist eine Verkürzung der Fahrzeiten von derzeit rund 7 auf etwa 5 Std. zwischen Buenos Aires und Rosario vorgesehen.
(Quelle: ARAR und private Beobachter)

Rollmaterial von Casimiro

Die Gesellschaft Casimiro, Betreiber des internationalen Zuges Posadas – Encarnación (Paraguay), hat offenbar alle restlichen 20 Wadloper Triebwagen, die zuvor TBA gehörten übernommen und Ende September per Tieflader aus Pilar und vermutlich weiteren Standorten nach Zárate überführen lassen. Nach Meldungen aus Argentinien sollen die Triebwagen anschliessend nach Encarnación überführt werden, um dort saniert zu werden. Wo sie genau zum Einsatz kommen sollen ist noch unbekannt, da sich Casimiro jedoch auch um den Betrieb des Vorortsverkehrs von Posadas nach Garupá im Auftrag von Trenes Argentinos bemüht, könnte es auf der Hand liegen, dass einige dieser Triebwagen dafür verwendet werden sollen.
(Quelle: Crónica Ferroviaria)

Technischen Probleme bei Tecnotren

Die technischen Probleme des Triebwagens von Tecnotren, der in Santa Fé dem Stadtverkehr dient scheinen nur teilweise behoben zu sein. Während offenbar von irgendwo die entsprechenden Teil für den Antrieb beschafft wurden, kommt es aber immer noch zu Entgleisungen, die nach Reparaturen am Gleis jetzt offenbar doch vom Fahrzeug ausgehen. Trotz allem wird der Zug so oft wie möglich gefahren.
(Quelle: El Litoral)

Stilllegungen

Am 28.07.2016 kam es dann zur nächsten Runde an Stilllegungen, diesmal war es die Staatsbahn, die alle Züge zwischen Buenos Aires Plaza Constitución und Chascomús überraschenderweise stilllegte, ohne Vorankündigung. Je nach Verkehrstag verkehrten bis zu 12 Zugpaare auf dieser 114 km langen Strecke. Man vermutet, dass dies mit der Betriebseinstellung von Ferrobaires zusammenhing, da die Strecke Buenos Aires – Chascomús – Mar del Plata als Einzige der Provinz Buenos Aires gehört. In Chascomús kursiert allerdings die ziemlich plausible Nachricht, dass die Stilllegung durch die Busunternehmen verursacht wurde, denn diese hätten viel Druck auf Transportminister Dietrich ausgeübt, da die Züge sehr populär waren und die Zahl der Buspassagiere auf dieser Strecke um über 80% zurückging. Kein Wunder, die Hin- und Rückfahrt mit dem Zug in der Touristenklasse (2. Klasse) kostete zuletzt 100 Pesos, während die billigsten Busverbindungen für die einfache Fahrt 200 Pesos, die meisten jedoch 300 Pesos kosten.
(Quelle: Fahrplancenter News; Trenes Argentinos)

Brasilien

Politik

Die Bundesregierung von Michel Temer will beim Ausbau der Bahnen nur noch auf Projekte setzen, die ganz von privater Seite ausgeführt werden, da sie entsprechend hohe Gewinne einfahren können.
Dazu gehören die Projekte:
Verlängerung der Norte-Sul über Anápolis hinaus nach Süden bis Estrela d’Oeste im Staat São Paulo, deren Bau schon sehr weit fortgeschritten ist. Von den rund 700 km sind nahezu 90% bereits fertiggestellt.
Bau einer neuen Küstenstrecke von Rio de Janeiro über Campos bis Vitória. Etwa 30% der alten Strecke zwischen Campos und Visconde do Itapemirim sollen dafür wiederverwendet werden. Die Städte Macaé und Campos sollen dabei umfahren werden. Nachdem die ANTT das Verbot zum Bau von Bahnübergängen aufhob und die Mindestradien von 500 auf 350 Meter gesenkt hatte, konnten die Kosten für diese rund 600 km lange Strecke von nahezu BRR 8Mia. auf unter BRR 6Mia. gesenkt werden.
Bau der Ferrogrão Eisenbahn (Getreide Bahn) im Osten Amazoniens von Miritituba am Rio Tapajós nach Sinop etwa in der Mitte des Staates Mato Grosso über eine Länge von 933 km. Kosten rund BRR 12,6Mia. nach den Berechnungen von 2016.
Zudem sollen die wichtigsten Strecken durch den Staat São Paulo neu konzessioniert werden und der neue Betreiber wird verpflichtet die Strecken von Santos nach Santa Fé do Sul, Panorama und Barretos zu sanieren, verschiedene Umfahrungen um stark besiedelte Räume zu bauen und die nicht betriebenen Strecken Baurú – Panorama und Araraquara – Barretos wieder in Betrieb zu nehmen.

(Quelle: Revista Ferroviária)

Statistiken

Aus einer neuen Aufstellung der 2015/2016 in Betrieb befindlichen Bahnstrecken Brasiliens fällt auf, dass die Güterverkehrskonzessionäre zurzeit zahlreiche Strecken nicht betreiben.
Bei Transnordestina werden die Strecken Recife – Itabaiana – João Pessoa – Natal – Macau, Recife – Salgueiro und Recife – Lourenço de Albuquerque – Colegio als „ausser Betrieb“ geführt, wobei betont werden muss, dass zwischen Joõ Pessoa (genauer ab Paula Cavalcanti) bis Parnamirim und zwischen Ceará Mirim und Macau, sowie von Recife nach Salgueiro auf keinen Fall mehr gefahren werden kann. Doch auch die Südstrecke weist noch immer einige durch Hochwasser zerstörte Anschnitte auf, die nicht wieder aufgebaut wurden.
Im Bereich der Ferrovia Centro Atlântico/VLI sind die Strecken Magé (bei Rio de Janeiro) – Campos – Recreio, Tres Rios – Recreio – Cataguazes – Ponte Nova – Miguel Burnier, Corinto – Pirapora, Barra Mansa – Angra dos Reis und Aracajú – Colegio ausser Betrieb, wobei auch von São Franciso (Bahía) nach Aracajú mindestens seit 2013 kein Zug mehr gefahren ist.
Nach der Fusion von ALL mit Rumo und der Umbenennung in Rumo hat auf dem Südnetz geradezu ein Kahlschlag stattgefunden. In den genannten Jahren, oder einem Teil davon, wurden folgende Strecken, die sich innerhalb der Konzession befinden, nicht bedient: Baurú – Indubrasil – Corumbá, Baurú – Panorama, Araraquara – Colômbia, Riberão Preto – São Sebastião do Paraíso, Santos – Juquiá, Ourinhos – Jaguariaíva, Mafra – Porto União da Vitória – Passo Fundo, Dilermando de Aguiar – Santiago – São Borja, Santiago – Santo Angelo und Cacequí – Santana do Livramento.
Verschiedene Statistiken bestätigen, dass seit der Verstaatlichung des Bahnnetzes und der Reprivatisierung noch nie so wenige Strecken in Betrieb waren.

(Quelle: Revista Ferroviária)

Volumen transportierter Güter

Trotz grosser wirtschaftlicher Probleme hat das Volumen an transportierten Gütern in der ersten 6 Monaten von 2016 um fast 8% zugelegt. Nur die Netze der Ferrovía Teresa Cristina und von Rumo Sul (Südnetz südlich von São Paulo) haben je rund 11% weniger Tonnage ausgewiesen.
(Quelle: Revista Ferroviária and ANTT)

Sanierung Flachwagen

VLI hat 214 Flachwagen für den Transport von Eukalyptusholz von Sete Lagoas in Minas Gerais nach Aracruz in Espírito Santo für rund BRR 6Mio. sanieren lassen. Damit werden in den kommenden 5 Jahren rund 2Mio. Kubikmeter Holz zur Verarbeitung über die rund 700 km lange Strecke per Bahn befördert, was täglich rund 100 Lastwagenfahrten von den Strassen zwischen den zwei Bundesstaaten nimmt.
(Quelle: Revista Ferroviária)

Parangaba - Mucuripe 

Am 27.09.2016 begann der Testverkehr der modernen Stadtbahn auf der im Bau befindlichen Linie Parangaba - Mucuripe von Metrofor (Fortaleza) zwischen den Stationen Montese und Borges de Melo. Der fertiggestellte Abschnitt ist 3,6 km lang. Der Testbetrieb wird auch für die Schulung des Fahr- und Unterhaltspersonals genutzt, wobei stundenweise auch die Bevölkerung damit fahren darf, um die Anwohner an das neue Verkehrsmittel zu gewöhnen. Die 13,4 km lange Strecke hätte bereits 2013 den Betrieb aufnehmen sollen, doch zahlreiche Einsprachen von Grundeigentümern und damit verbundene, wesentlich höhere administrative Kosten führten noch 2013 zu einem Unterbruch der Arbeiten und erst als eine neue Finanzierung stand und die Grundstückverhältnisse geklärt waren, konnten die Arbeiten Mitte 2015 wieder aufgenommen werden. Die Regierung von Ceará rechnet mit der Fertigstellung der ganzen Strecke im Laufe des Jahres 2018.
(Quelle: ANPTrilhos)

Detran - Rodoviária

Die Metro von Salvador hat am 30.09.2016 den 1,5 km langen Abschnitt Detran - Rodoviária probeweise in Betrieb genommen. Gemäss Angaben der Metro Salvador liege man weitgehend im Zeitplan beim Bau der Linie 2, deren Arbeiten im Februar 2015 begannen. Die Gesamtstrecke befinde sich am 30.09.2016 bereits zu 69% fertiggestellt. Man rechnet die ganze Strecke bis zum Flughafen in der zweiten Jahreshälfte von 2017 in Betrieb zu nehmen.
(Quelle: Folha Geral Bahia)

Vorortsverkehr

Städteminister Bruno Araújo hat Mitte August in Recife angekündigt, dass die Mittel für eine weitere CBTU-Vorortsstrecke bewilligt wurden. Es handelt sich dabei um eine dieselbetriebene zweispurige 11 km lange Strecke von Ponte dos Carvalhos über Ipojuca nach Suape. Die Züge dieser Strecke werden in Cajueiro Seco an die bestehende elektrische Metro aus Recife und an die Dieselstrecke aus Curado anschliessen und bis Ponte dos Carvalhos die bestehende Strecke nach Cabo mitbenützen. In Suape befindet sich der wichtigste Hafen von Pernambuco und im Bereich des Hafens befinden sich über 100 grosse Firmen. Aus diesen Gründen reicht das Busverkehrsangebot schon lange nicht mehr aus. Für die neue Strecke wird voraussichtlich wieder die Firma Bom Sinal mehrteilige Dieseltriebwagen liefern. Der Doppelspurausbau von Cajueiro Seco nach Cabo hat bereits in Teilen begonnen, was die Realisierung des Projektes vereinfacht. Südlich von Ponte dos Carvalhos wird die Strecke die Trasse der zurzeit unbenützten und teilweise abgebauten Meterspurlinie zum Hafen Suape belegen, was die Bauzeit auf 2 Jahre reduziert. Die Meterspurlinie nach Suape wurde im Hinblick auf die vorgesehene breitspurige Transnordestina ausser Betrieb gesetzt. Da die Transnordestina jedoch noch länger nicht in Betrieb kommen wird, soll über die neue S-Bahnlinie bei Nacht auch Güterverkehr durchgeführt werden, um Güter zwischen Betrieben innerhalb von Recife und dem Hafen zu transportieren. In einer ersten Zeit sollen die Züge an Werktagen alle 12 Min. verkehren, womit stündlich je Richtung mindestens 3000 Passagiere befördert werden können.
(Quelle: Fahrplancenter News; CBTU)

Sonntagsbetrieb bei CBTU

Die CBTU Natal hat Mitte 2016 den Sonntagsbetrieb eingeführt. Diese Entscheidung wurde gefällt, nachdem bereits in 2014 und 2015 zeitweise Sonntagsfahrten angeboten wurden, die bei der Bevölkerung sehr gut ankamen. Nun verkehren zwischen Natal und Ceará Mirim Montag-Freitag 6 Zugpaare, Samstag 4 und Sonntag 2 Zugpaare. Auf der Südstrecke Natal - Parnamirim verkehren Montag-Freitag 7, Mittwoch weiterhin 8 Zugpaare, samstags 4, sonntags 2 Zugpaare. Inzwischen wurden alle Züge auf die modernen Dieseltriebwagen von Bom Sinal umgestellt.
(Quelle: CBTU)

Neue Touristenbahnen 

Gleich mehrere neue Touristenbahnen haben grosse Chancen in den kommenden 12 bis 18 Monaten in Betrieb genommen zu werden, wobei nicht nur ganz kurze Strecken vorzufinden sind.
Noch vor Jahresende wird der regelmässige triebwagenverkehr zwischen Miguel Pereira und Governador Portela beginnen. Der regelmässige Verkehr wurde durch mehrere Nacharbeiten, die bei Kontrollen durch die Landverkehrsbehörde ANTT verzögert. So müssen mehrere Bahnübergänge besser signalisiert werden, an einem Ort wurde die Trasse widerrechtlich von Privaten belegt und an beiden Bahnhöfen sind noch einige kleinere Arbeiten durchzuführen. Die Gemeindebehörden überwachen die Arbeiten auf das Genaueste, um die Freigabe der Strecke durch die ANTT baldmöglichst zu bekommen. Hier wird der Budd Dieseltriebwagen verkehren, wofür die Strecke von 1000 auf 1600 mm umgespurt wurde.
Weit fortgeschritten sind die Arbeiten an der Inbetriebnahme eines oder gar mehrerer Züge auf der rund 180 km langen Bahnstrecke von Cataguazes (Minas Gerais) über Leopoldina, Recreio, Volta Grande und Além Paraíba nach Três Rios (Rio de Janeiro). Diese Strecke wurde bis vor kurzer Zeit noch von VLI für den Transport von Bauxit benützt und ist deshalb durchgehend befahrbar. Es sind somit nur wenige Reparaturen an der Infrastruktur notwendig. Die nicht-Regierungsorganisation Amigos do Trem hat den Zuschlag zum Betrieb der Strecke von der ANTT bekommen und wird von VLI und der staatlichen Infrastrukturbehörde DNIT unterstützt. Von DNIT wurden auch zwei Dieselloks den Betreibern abgetreten und VLI wird sich um den Unterhalt der Loks und die Ausbildung von Fahrpersonal kümmern. Ebenso wurden sechs Personenwagen von DNIT abgetreten. Die Loks wurden im August und September 2016 in den VLI Werkstätten in Lavras komplett saniert. Amigos do Trem rechnet mit den ersten öffentlichen Zugfahrten um den Jahreswechsel 2016/2017. Vermutlich werden die Fahrten jeweils auf Teilabschnitten der Strecke angeboten, so spricht man von einem Zug zwischen Três Rios und Além Paraíba und einem Zug mit Ausgangspunkt Cataguazes. Die ganze Unternehmung wird restlos von allen Gemeinden an der Strecke unterstützt.
In Lavras (Süden von Minas Gerais) wurde das Bahnunternehmen Circuito Ferroviario Vale Verde, CFVV gegründet. Das Unternehmen wird von der Stadt Lavras, einigen weiteren Gemeinden und VLI unterstützt. CFVV hat 5 Dieselloks bekommen und verfügt über 3 Personenwagen und einen Triebwagen. Der touristische Verkehr ist auf der 122 km langen Strecke Lavras ? Tres Corações vorgesehen, die an Werktagen auch von VLI im Güterverkehr genutzt wird und sich daher in recht gutem Zustand befindet. Einzig die Publikumsanlagen einiger Bahnhöfe müssen saniert werden, in Lavras geschah dies bereits 2012, als testweise einige Züge verkehrten. Sobald die Verträge mit VLI über den gemeinsamen Betrieb der Strecke abgeschlossen sind, rechnet CFVV in den ersten Monaten von 2017 die Genehmigung von der ANTT für regelmässige Zugfahrten zu bekommen.
Wesentlich weiter im Süden bemüht sich Serra Verde Express Ltda. von Rumo die Streckenbenützungsrechte für regelmässige Zugfahrten zwischen Curitiba und Lapa zu bekommen. Es gab bereits einzelne Sonderfahrten über die von Curitiba nach Westen führende gut 90 km lange Strecke über Engenheiro Bley. Die Gemeinde Lapa von von der DNIT den Bahnhof erhalten, der zusammen mit einem Bataillon der Armee, welches in Lapa stationiert ist, für BRR 250?000,00 saniert. Fahrzeuge hat Serra Verde Express ausreichend, um den Verkehr auch auf dieser Strecke durchzuführen.
In der Stadt Belo Horizonte sind zwei Projekte weit fortgeschritten, die beide ebenfalls mit Amigos do Trem durchgeführt werden sollen. Hier stellt sich aber der Güterkonzessionär noch gegen die Streckenbenützung, aber die Stadt Belo Horizonte zeigt sich sogar gewillt allfällige Gerichtskosten zu übernehmen, sollte es mit MRS keine Einigung geben.

(Quelle: Revista Ferroviária, Fahrplancenter News)

Chile

Neue Bahn nach Batuco

Die Staatsbahn EFE hat das Verfahren zur Erteilung einer Konzession zum Bau und Betrieb einer Vorortsstrecke nach Batuco, nördlich von Santiago eingeleitet. Die 27,1 km lange Strecke soll 6 Stationen aufweisen und soll die Trasse der bestehenden Bahn benützen. Somit können die Baukosten auf rund US$ 560Mio. gehalten werden. Es ist noch nicht ganz klar, ob die Strecke vom heutigen Hauptbahnhof Alameda durch den Tunnel nach Norden führen soll, oder ob neben dem früheren nördlichen Hauptbahnhof Mapocho ein neuer Bahnhof entstehen soll. Beide Varianten kursieren in den Medien Chiles.
(Quelle: La Tercera)

Kuba

Zusammenarbeit mit Russland

Am 26.09.2016 haben Russland und Kuba eine engere Zusammenarbeit beschlossen, die sich auch auf das Eisenbahnwesen auswirkt. Kubanische Eisenbahner befinden sich bereits in Russland, um sich in die gemeinsamen Projekte einzuarbeiten. In Kuba sollen als erste Massnahme 75 Dieselloks des Typs TGM aufgearbeitet werden, wobei massgebliche Teile ersetzt werden und somit fast neue Loks entstehen werden. Die noch vorhandenen Loks des Typs TEM werden in Camagüey ebenfalls auf ähnliche Art modernisiert, wobei eine Anzahl baugleicher Loks aus Russland geliefert werden soll. Gebrauchte Dieseltriebwagen und Personenwagen sollen, nach Anpassung auf die kubanische Normalspur ebenfalls aus Russland geliefert werden. In Caibarien sollen unter russischer Leitung wieder Personenwagen des kubanischen Typs Taino produziert werden.
Desweiteren ist der Ausbau des Vorortsnetzes von Habana zu einem S-bahnähnlichen System vorgesehen, wofür sich mehrere Bahnen angeboten haben zu helfen. Genannt werden nebst der russischen RZD auch die SNCF aus Frankreich, die Renfe aus Spanien und die britische West Coast Railway.
Die Lieferung fabrikneuer chinesischer Personenwagen für den Fernverkehr ist weiterhin beschlossene Sache, offenbar hat deren Bau in China bereits begonnen.

(Quelle: Sputnik (Russland))

Mexiko

Mexiko DF - Toluca

Nach Meldungen der mexikanischen Presse waren im August 2016 33,1% der Infrastruktur der neuen 58 km langen Bahnstrecke Mexiko DF - Toluca fertiggestellt und die Arbeiten gehen planmässig voran. Die ersten der 30 Fünfwagen-Züge sehen ebenfalls der Fertigung entgegen. Über lange Strecken stehen die Pfeiler der teilweise als Hochbahn zu erstellenden Bahn. Allerdings seien die Kosten geradezu explodiert von MX$ 7,112Mia. auf MX$ 17,84Mia., aber das Finanzministerium hat die entsprechenden Mehrkosten bewilligt.
Allerdings wurde nun bei der Station Tecnológico ein direkter Anschluss zum Flughafen Toluca miteinbezogen und die Züge werden in den Personenwagen Unterbringungsmöglichkeiten für Gepäck erhalten. Dies soll einen direkten Check-in für Flugpassagiere an den Bahnhöfen ermöglichen.
Der Betrieb der Strecke soll im April 2018 beginnen. Den ganzen Tag über werden die Züge alle 10 Min. verkehren, zu den Hauptverkehrszeiten werden doppelte Kompositionen mit jeweils 10 Wagen alle 2,5 Min. verkehren. Damit sollen täglich rund 230'000 Passagiere befördert werden.

(Quelle: T21MX)

21.08.2016

Argentinien

Stilllegungen

Am 30. Juni 2016 hat Ferrobaires in der Provinz Buenos Aires die Fernzüge Buenos Aires – Bahía Blanca (via Pigüé und Pringles), Buenos Aires – Tandil – Vela, Temperley – 25 de Mayo, Mechita – Bragado – Olascoaga und Buenos Aires – Junín – Alberdí stillgelegt. Die Stilllegungen gelten als „bis auf weiteres“ und man hofft, dass der Staat diese Verbindungen übernimmt.
(Quelle: Volta o Trem 20-5)

Trenes Argentinos

Die Staatsbahn Nuevos Ferrocarriles Argentinos/SOFSE wurde wieder in Trenes Argentinos umbenannt.
(Quelle: Volta o Trem 20-5)

General La Madrid

Trenes Argentinos haben für ihren wöchentlichen Zug Buenos Aires – Bahía Blanca einen zusätzlichen Halt in General La Madrid eingeführt.
(Quelle: Volta o Trem 20-5)

Stilllegung

Am 28. Juli 2016 wurden alle Züge der Relation Buenos Aires – Chascomús ohne Angabe von Gründen stillgelegt.
(Quelle: Volta o Trem 20-5)

Tren a las Nubes 

Seit 09.07.2016 verkehrt der Touristenzug Tren a las Nubes ab Salta wieder jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.
(Quelle: Volta o Trem 20-5)

Buenos Aires – Neuquén – Zapala

Eine Abgeordnete aus Neuquén präsentierte das Projekt zur Wiedereinführung eines direkten Personenzuges in der Relation Buenos Aires – Neuquén – Zapala bei der Bundesregierung, das Projekt wird auch von Abgeordneten aus Rio Negro unterstützt. In einer Abstimmung im Senat wurde das Projekt mit 40 zu 11 Stimmen angenommen, was die Regierung nun zum handeln zwingt.
(Quelle: Volta o Trem 20-5)

Brasilien

Cajueiro Seco - Hafen Suape

Trotz Sparmassnahmen erhielt die CBTU Recife grünes Licht zum Bau einer 11 km langen neuen Vorortsstrecke zwischen Cajueiro Seco und dem Hafen Suape. Die doppelspurige Strecke folgt einer bestehenden Strecke und erhält Anschluss an die südliche Metrolinie und soll im Dieselbetrieb mit Triebwagen bedient werden.
(Quelle: Volta o Trem 20-5)

Chile

Eisenbahnbrücke über den Rio Toltén

Am 18.08.2016 brach die grosse Eisenbahnbrücke über den Rio Toltén bei Pitrufquén (südlich von Temuco) ein als ein 50 Wagen langer Güterzug diese befuhr. Einige Wagen stürzten in den Fluss. Es gab keine Verletzten zu beklagen. Man vermutet, dass die Brücke seit dem Erdbeben von 2010 leichte Risse aufwies, die Untersuchungen laufen.
(Quelle: Volta o Trem 20-5)

Testfahrten

Ab Dezember 2016 beginnen die Testfahrten mit den neuen Xtrapolis Zügen zwischen Santiago, Nós und Rancagua und der regelmässige Personenverkehr soll etwa im März 2017 starten.
(Quelle: Volta o Trem 20-5)

Costa Rica

San José

Incofer hat die Bewilligung bekommen ab September 2016 auch an Samstagen Vorortszüge verkehren zu lassen, bislang verkehren die Züge nur Montag bis Freitag. Über die kommenden 3 Monate wird das Bahnsystem saniert, um mehr Züge verkehren zu lassen, damit die laufend steigende Nachfrage befriedigt werden kann. Mit dem Bau eines neuen Flughafens in Orotina wird Incofer in den kommenden 3 Jahren eine neue Regionalbahn von San José nach Orotina bauen.
Die Verlängerung der Strecke San José – Cartago über weitere etwa 7 km bis Paraíso befindet sich im Bau und soll noch vor 2017 in Betrieb genommen werden.
(Quelle: Volta o Trem 20-5)

Kolumbien

Bogotá - Belencito

Nach 4 jähriger Rehabilitation der Bahnstrecke verkehrte der erste Güterzug von Fenoco am 22. Juli 2016 wieder zwischen Bogotá und Belencito.
(Quelle: Volta o Trem 20-5)

15.06.2016

Argentinien

Augusta Victoria - Socompa - Salta

Ferronor (Chile) hat den Güterverkehr von Augusta Victoria (Chile) über Socompa nach Salta (Argentinien) im April 2016 wieder aufgenommen, allerdings verkehren die Züge nur selten und unregelmässig.
(Quelle: Volta o Trem 20-4)

Paraná – Concepción und Basavilbaso – Villaguay

Nach mehreren Monaten ohne Zugverkehr auf den Strecken Paraná – Concepción del Uruguay und Basavilbaso – Villaguay begann SOFSE/FA mit der Reparatur der Triebwagen und der Geleise zwischen Paraná und Concepción del Uruguay, ein Datum für die Wiederaufnahme des Verkehrs wurde allerdings nicht genannt.
(Quelle: Volta o Trem 20-4)

Buenos Aires, Bragado - Provinz La Pampa

Vor wenigen Tagen begann der Wiederaufbau der La Clarita Brücke westlich von Chivilcoy, die beim Hochwasser im August 2015 beschädigt wurde. Mit dieser Massnahme kann später in diesem Jahr der Bahnverkehr zwischen Buenos Aires, Bragado und der Provinz La Pampa wieder aufgenommen werden.
(Quelle: Volta o Trem 20-4)

Wadloper Triebwagen beschädigt

Durch Brandstiftung wurden die in Pilar abgestellten Wadloper Triebwagen stark beschädigt. Es ist noch unklar ob sie jemals wieder repariert werden.
(Quelle: Volta o Trem 20-4)

Brasilien

Baurú – Corumbá

Rumo/ALL hat den Güterverkehr auf der 1315 km langen Strecke Baurú – Corumbá eingestellt und hält daran fest, obwohl die Regierung gegen diese Massnahme protestiert hat. Dies führt auch zur Stilllegung des Trem do Pantanal.
(Quelle: Volta o Trem 20-4)

Japerí - Barra do Piraí

Eine lokale Initiative versucht wieder den Regionalzug Barrinha zwischen Japerí und Barra do Piraí in Betrieb zu nehmen und macht entsprechend Druck. Dieser Zug würde verschiedene relativ isolierte Orte erschliessen. Leider scheiterten bereits mehrere andere Anläufe diesen 1996 stillgelegten Zug zu reaktivieren.
(Quelle: Volta o Trem 20-4)

Chile

Tacna - Arica

Am 27. Mai fand die offizielle Wiederinbetriebnahme der Bahnstrecke Tacna (Peru) – Arica (Chile) statt und drei Tage später begann der planmässige Verkehr, wiederum mit jeweils einer Hin- und Rückfahrt in der Frühe und einer am Abend. Der neue Fahrpreis liegt bei 18 Nuevos Soles, ganz leicht über jenem der parallel verkehrenden Busse. Am 07.06.2016 unterbrach ein mechanischer Schaden am Triebwagen den Verkehr jedoch für einen Tag.
(Quelle: Volta o Trem 20-4)

Augusta Victoria - Socompa - Salta

Ferronor (Chile) hat den Güterverkehr von Augusta Victoria (Chile) über Socompa nach Salta (Argentinien) im April 2016 wieder aufgenommen, allerdings verkehren die Züge nur selten und unregelmässig.
(Quelle: Volta o Trem 20-4)

Kolumbien

Bogotá Centro Comercial Gran Estación - Multiparque

Seit 30.04.2016 betreibt Tren de la Sabana einen zweiten Wochenendzug mit dem Namen MultiExpreso zwischen Bogotá Centro Comercial Gran Estación (Avenida El Dorado) und dem Multiparque Vergnügungspark.
(Quelle: Volta o Trem 20-4)

Peru

Huancayo - Huancavelica

Der Tren Macho Huancayo - Huancavelica nahm den Betrieb am 02. Mai 2016 wieder auf, nachdem die Schäden des Felssturzes im Km 85 behoben waren.
(Quelle: Volta o Trem 20-4)

Puno - Cuzco

Im Mai 2017 wird der Zug Andean Explorer Puno-Cuzco stillgelegt und durch einen Luxuszug Cuzco-Puno-Arequipa ersetzt, der auch teilweise über Nacht verkehren wird.
(Quelle: Volta o Trem 20-4)

Huancayo - Huancavelica

Die Tarife für den Zug Lima-Huancayo wurden sehr stark erhöht, sowohl für Peruaner, als auch ausländische Passagiere.
(Quelle: Volta o Trem 20-4)

Tacna - Arica

Am 27. Mai fand die offizielle Wiederinbetriebnahme der Bahnstrecke Tacna (Peru) – Arica (Chile) statt und drei Tage später begann der planmässige Verkehr, wiederum mit jeweils einer Hin- und Rückfahrt in der Frühe und einer am Abend. Der neue Fahrpreis liegt bei 18 Nuevos Soles, ganz leicht über jenem der parallel verkehrenden Busse. Am 07.06.2016 unterbrach ein mechanischer Schaden am Triebwagen den Verkehr jedoch für einen Tag.
(Quelle: Volta o Trem 20-4)

Uruguay

Piedra Sola – Algorta – Salto

Die Sanierung der Bahnstrecke Piedra Sola – Algorta – Salto wird endlich in Angriff genommen.
(Quelle: Volta o Trem 20-4)

01.04.2016

Chile

Talca-Constitución

Staatspräsidentin Michelle Bachelet besuchte am 31.12.2015 die Schmalspurbahn Talca-Constitución zum 100 Jahr Jubiläum der Strecke. Sie betonte die Wichtigkeit dieser Bahn für die Region und für Chile und unterstrich, dass sie die Anstrengungen zum Unterhalt der Strecke unterstützt, wozu auch der Kauf von 2 bis 3 neuen Schienenbussen gehört. Sie besichtigte auch die Wiederaufbauarbeiten des Bahnhofes Talca, der vom Erdbeben 2010 schwer beschädigt wurde. Die Strecke Talca-Constitución wurde 2001 nach Protest durch FLB/AIFFLA von der Stilllegung bewahrt.
(Quelle: Volta o Trem 20-3)

Equador

Diverse Änderungen am Angebot

Die Staatsbahn FEEP hat verschiedene Züge neu eingelegt und andere gestrichen: Entfallen sind der Tren del Hielo Riobamba-Urbina (Urbina-Ambato verkehrt weiter), wie auch die Züge zwischen Durán und Yaguachi, sowie die Autoferro Fahrten zwischen Tambo und Baños del Inca. Neu verkehrt ein wöchentlicher Zug Samstag Durán-Alausí und Sonntag zurück, sowie Dienstag bis Freitag ein Zugpaar Riobamba-Alausí und zurück, welches in jeder Richtung Anschluss über die Teufelsnase nach/von Sibambe hat. Ingesamt verkehren mehr lokbespannte Züge statt Triebwagen (Autoferros).
(Quelle: Volta o Trem 20-3)

Kuba

Triebwagen CB-10

Guantánamo und Bayamo erhielten jeweils mehrere neue Triebwagen des Typs CB-10, womit endlich mehrere Regionalstrecken einen besseren Nahverkehr erhielten.
(Quelle: Volta o Trem 20-3)

Peru

Huancayo - Huancavelica

Am 10. Februar 2016 hat ein Felssturz die Strecke des Tren Macho zwischen Huancayo und Huancavelica am Km 85 zwischen Mariscal Cáceres und Acoria auf einer Länge von rund 200 Metern unterbrochen. Nach Presseangaben soll die Strecke in den nächsten Tagen wieder durchgehend befahrbar sein.
(Quelle: Volta o Trem 20-3)

31.03.2016

Argentinien

Buenos Aires – Rosario

Die unvollendeten Sanierungsarbeiten an der Strecke Buenos Aires – Rosario wurden nach einem neunmonatigen Unterbruch wieder aufgenommen. Allerdings müssen zuerst die bereits eingebauten, mangelhaften Betonschwellen ersetzt werden. Allerdings wird bemängelt, dass die Arbeiten mit denselben Firmen und demselben Material wie vor dem Regierungswechsel wieder aufgenommen wurden, was weitere Probleme nach sich ziehen wird. Insgesamt wurden die Arbeiten an 94 Km der Strecke wieder aufgenommen.
(Quelle: El Litoral)

Nahverkehr

Die Elektrifizierung der S-Bahn nach La Plata erleidet eine Verspätung von mehreren Monaten, so lokale Quellen. Der elektrische Verkehr zwischen Buenos Aires Plaza Constitución und Quilmes funktioniert seit Mitte Februar 2016. Mit einiger Verzögerung wurden nun diese Arbeiten auch auf dem 7 Km langen Abschnitt Quilmes – Berazateguí aufgenommen, im März 2016 begann die Platzierung der Oberleitungsmasten. Die zuständigen Stellen bestätigen jedoch, dass die restlichen 29 km zwischen Berazatequí und la Plata erst in den kommenden Wochen in Arbeit genommen werden und die Elektrifizierung etwa um Ende 2016 abgeschlossen werden soll. Dies ist insofern dringend, da der Schienenersatzverkehr sehr schlecht organisiert und unzureichend ist.
(Quelle: El Día)

Neuquén - Cipolletti

Obwohl wiederholt Reparaturen an den beiden Materfer Triebwagen in Neuquén durchgeführt werden, scheint es unmöglich zu sein, diese auf längere Zeit einzusetzen. Seit mehreren Monaten fallen die Züge deshalb zwischen Neuquén und Cipolletti meistens aus, was die Fahrgäste verärgert und sie wieder zum Bus abwandern lässt. Ob und wann diese technischen Probleme gelöst werden können, weiss niemand.
(Quelle: La Mañana Neuquén)

Brasilien

São Paulo

Die neue S-Bahnlinie von São Paulo zum internationalen Flughafen Guarulhos wird mit einer Verspätung von drei Jahren im Jahr 2019 den Betrieb aufnehmen können. So eine Pressemitteilung der Regierung von São Paulo. Die ersten Arbeiten für diese Strecke begannen 2013, aber im September im selben Jahr mussten Sie eingestellt werden, da ziemlich kurzfristig eine zusätzliche Fahrspur an der Autobahn Ayrton Senna gebaut, was umfangreiche Änderungen am Bahnviadukt über diese Strasse zur Folge hatte. Nun werden 8,8 km der insgesamt 12,2 km langen doppelspurigen elektrifizierten Breitspurstrecke (1600 mm Spur) auf Viadukten verlaufen, da auch noch die Autobahn Dutra und der Rio Tieté überquert werden müssen. Zudem hat der Bund einen grossen Teil seiner Finanzierung zurückgehalten, da bis Ende 2015 nicht alle Grundstücke erworben bzw. mittels Enteignung der Bahn zugeführt werden konnten. Trotzdem wurden laufen Arbeiten für die neue Strecke durchgeführt, so die Anpassung einiger Stationen der bestehen CPTM S-Bahnstrecke 12 von São Paulo Brás bis zur zukünftigen Abzweigstation Engenheiro Goulart und die Detailplanung für die beiden Bahnhöfe Guarulhos-Cecap und Aeroporto wurden ebenfalls abgeschlossen. Für die neue Strecke werden acht Achtwagenzüge bestellt. Einige der bisherigen Arbeiten wurden auch von der nationalen Bank für soziale Entwicklung BNDES übernommen. Die direkten Bundesbeiträge sind jedoch gesichert, da sie noch vor der Krise bereitgestellt wurden und nicht gekürzt wurden. Durch die Verzögerungen beim Bau und die geänderten Pläne haben sich die Kosten für die Strecke um mindestens BRR 61,2Mio. auf rund BRR 1,9Mia. erhöht.
(Quelle: Veja.com, Revista Ferroviária)

São José do Rio Preto

Die Nationale Behörde für Infrastruktur DNIT hat der Stadt São José do Rio Preto drei Alternativpläne zum Bau von Umgehungsbahnen rund um die Stadt vorgelegt, um die bestehende Bahnstrecke durch das Zentrum stillzulegen. Die Bahnstrecke wird von zahlreichen täglich verkehrenden langen und schweren Güterzügen befahren und es kam vor wenigen Jahren zu einem schweren Unfall, als ein solcher Zug entgleiste und mehrere Häuser entlang der Strecke unter sich begrub und es zu mehreren Todesopfern kam. DNIT und Stadt prüfen nun die Pläne und eine Umgehungsstrecke wird von der Bundesregierung finanziert. Durch die Umleitung des Bahnverkehrs können auch einige Schrankenposten eingespart werden. Wenn die Strecke allerdings aus der Stadt entfernt wird, ist auch die Zukunft des Touristentriebwagens nach Engenheiro Schmitt besiegelt.
(Quelle: G1)

Brasília – Goiânia

Das Projekt einer modernen Regionalbahn zwischen den Städten Brasília, Anápolis und Goiânia rückt wieder in den Vordergrund. Nach mehreren Revisionen des Projektes wurde es zu einer reinen regionalen Personenverkehrsbahn „abgespeckt“, wobei die Triebwagenzüge jedoch auch Stückgut befördern sollen. Die Einbeziehung der geplanten Regionalbahn Brasília – Luziânia in dieses Projekt wurde wieder verworfen, diese soll wie zuerst schon vorgesehen auf der bestehenden Meterspurbahn verkehren. Weitere Nebenstrecken wurden ebenfalls abgelehnt, womit der Preis für die Bahn Brasília – Goiânia von über BRR 9 Mia. auf BRR 4,5 Mia. sinkt. Die Bundesbehörden haben auch eine Aufteilung der Kosten auf die drei bedienten Städte, je 5%, private Investoren (rund 50%), den Bund und den Staat Goiás gutgeheissen, womit der Bau der Strecke noch 2016 ausgeschrieben wird.
(Quelle: Fahrplancenter News, Revista Ferroviária)

Estrada de Ferro do Amapá

Einsprüche von Zamin, dem letzten Konzessionär der Estrada de Ferro do Amapá verhindern wiederholt, dass der Staat Amapá den Personenverkehr in Eigenregie auf der Strecke Porto Santana – Serra do Návio aufnehmen kann. Dies führe bereits zu sozialen Unruhen in den Orten entlang der Bahn. Zamin hatte die Konzessionsbedingungen nicht erfüllt und einfach den Betrieb ohne Vorankündigung 2014 eingestellt.
(Quelle: Governo de Amapá)

Hohe kosten des Strassenverkehrs

Um die sehr hohen Kosten des Strassenverkehrs für die Landwirtschaft im Staat Santa Catarina zu reduzieren, hat die Staatsregierung in Florianópolis eine Studie in Auftrag gegeben, um zu prüfen, ob der Transport von Tierfutter von den Produktionsregionen in den Staaten Tocantins und Goiás nach Santa Catarina mit der Bahn preiswerter wäre, als mit dem LKW. Nach ersten Schätzungen könnte der Transportpreis je Tonne Getreide über die Bahnstrecke Anápolis – Campinas – Mairink – Sorocaba – Iperó – Uvaranas – Engenheiro Bley – Mafra (rund 2300 km) nach Orten in Santa Catarina, sowohl an der Strecke Mafra – Lages, als auch allenfalls an der Strecke Mafra – Porto União da Vitória um mindestens 10 bis 15 Reais billiger sein, wenn für die lange Strecke die Bahn und für die kurzen Strecken zur Verteilung des Getreides der LKW innerhalb des Staates Santa Catarina genutzt würde. Die Studie soll auch die Möglichkeiten der Bahngesellschaften FCA und ALL aufzeigen, ob diese im Stande sind diese Transporte durchzuführen und ob einige Abschnitte der beschriebenen Achse, besonders zwischen Iperó und Uvaranas jährlich bis zu 3 Mio. Tonnen zu bewältigen. Sollte es möglich sein, diese Transporte auf die Schiene umzulegen, könnten die Preise für Hühnerfleisch im Export um bis zu 15% gesenkt werden und trotzdem den Produzenten in Santa Catarina ein höheres Einkommen ermöglichen.
(Quelle: Canal Rural)

Stadtbahn Cuiabá – Várzea Grande

Die Bauarbeiten für die Stadtbahn Cuiabá – Várzea Grande ruhen seit der zweiten Hälfte des Jahres 2014, die Trasse ist zu etwa 35% fertiggestellt, Schienen liegen auf etwa 10% der Strecke und alle Fahrzeuge sind vor Ort. 2015 war sich der Staat Mato Grosso gar nicht mehr sicher, ob die Bahn überhaupt fertiggestellt werden soll. In der Zwischenzeit hat ein unabhängiges Beratungsunternehmen jedoch ausgerechnet, dass sich eine Fertigstellung lohne, da bereits BRR 1,066 Mia dafür ausgegeben wurden. Da fast alle Vorarbeiten, wie die Neuverlegung von Kanalisations- und Wasserleitungen usw. langsam weitergebaut wurden und kurz vor dem Abschluss stehen, wäre ein Abbruch der Arbeiten unsinnig. Die Folgekosten bei Einstellung der Arbeiten und Verzicht auf die Bahn würden BRR 532 Mio. kosten, eine Fertigstellung der ganzen Bahn hingegen nur 70 Mio. mehr. Somit werden die Bauarbeiten noch vor Mitte 2016 wieder voll aufgenommen.
(Quelle: Portal do Governo de Mato Grosso)

Strassenbahn Fortaleza

Die neue Strassenbahn von Fortaleza, welche die Metrolinie Süd in Parangaba mit der östlich von Fortaleza liegenden Gemeinde Mucuripe und den 22 dazwischen liegen Ortsteilen mit zusammen über 500‘000 Einwohnern verbinden soll, wurde zwar rechtzeitig begonnen, doch nachträgliche Einsprachen, Probleme beim Landerwerb und der Zusammenbruch einer beteiligten Baufirma liessen die Arbeiten zwischen Mitte 2014 und Mitte 2015 ganz ruhen. Im Juli 2015 konnten die Arbeiten zwischen den Stationen Iate und Borges de Melo wieder aufgenommen werden und inzwischen wird zwischen Borges de Melo und Paranaga auch wieder gebaut. Die Infrastrukturbehörde des Staates Ceará nimmt die aktuelle Wirtschaftskrise zum Anlass auch die restlichen Bauabschnitte zu reaktivieren, um Arbeitsplätze zu schaffen. Im Februar 2016 konnten auch alle Landerwerbsfragen definitiv geklärt werden, womit der Fertigstellung der Bahn, jetzt auf Ende 2017 vorgesehen, nichts mehr im Wege steht.
(Quelle: G1 Ceará)

Strassenbahn Rio de Janeiro

Im Laufe des Monats April 2016 nimmt die erste moderne Strassenbahnstrecke von Rio de Janeiro, nach einer intensiven Testphase, den offiziellen Betrieb auf. Diese erste Strecke von der Rodoviária (Busterminal) Novo Rio zum Flughafen Santos Dumont und wird in dieser ersten Phase insgesamt 18 Haltestellen aufweisen. Unter anderem wird auch der Hauptbahnhof Central (oder Dom Pedro II) bedient. Die zweite Etappe wird in der zweiten Jahreshälfte 2016 eröffnet und wird auch den Fährhafen bedienen. Der Betrieb wird während 24 Std. am Tag funktionieren und eine grosse Anzahl Buslinien wird mit Eröffnung der Bahn neu geordnet. Die ersten 28 Fahrer haben bereits ihre Ausbildung an den 32 Strassenbahnzügen absolviert, weitere 40 Fahrer werden ab März 2016 ausgebildet. Die Arbeiten gehen diesmal sehr zügig voran, da das Finanzierungsmodell, mit Beiträgen vom Bund, der Stadt und Privatunternehmen, dieses Mal sehr gut organisiert wurde und jeder Bauabschnitt sofort bezahlt wurde. Total werden BRR 1,157Mia investiert, wobei der Bundesbeitrag aus dem PAC (Programm zur Beschleunigung des Wachstums) BRR 532 Mio. beträgt. Trotz Wirtschaftskrise in Brasilien, ist das Geld verfügbar, da der Gesamtbetrag bereits seit 2013 bereit liegt.
(Quelle: G1 Rio de Janeiro, Revista Ferroviária)

U-Bahn Rio de Janeiro

Die Nationale Bank für soziale Entwicklung BNDES hat am 07. März 2016 weitere BRR 200 Mio. an den Bau der U-Bahnlinie 4 freigegeben. Die Arbeiten zwischen Barra und Zona Sul in Rio de Janeiro laufen auf Hochtouren und man hofft in Rio de Janeiro diesen Streckenabschnitt mit 5 Stationen noch bis zur Olympiade fertigzustellen. Insgesamt müssen noch BRR 900 Mio. dafür aufgewendet werden, wovon BRR 489 Mio. aus der Kasse des Staates Rio de Janeiro kommen, der Rest muss vom Bund noch ausbezahlt werden. Im Mai 2016 sollen auf der ganzen Länge die Schienen eingebaut werden und die elektrischen Systeme getestet werden, gefolgt von Probefahrten im Juni solange die Stationen noch fertiggestellt werden, im Juli ist der Testbetrieb mit Passagieren vorgesehen und anschliessend soll sofort der für die Olympiade vorgesehene Fahrplan beginnen. Die Stationen sind São Conrado, Jardim Oceânico, Jardim de Alá, Antero de Quental und Nossa Senhora da Paz.
Entgegen den Planungen kann der Abschnitt zur Station Gávea nicht vor 2017 fertiggestellt werden, zumal für diesen Abschnitt auch noch nicht genug Mittel zur Verfügung stehen. Die Tunnelmaschine wird jedoch den Vortrieb in Richtung Gávea fortsetzen.
(Quelle: O Globo)

Chile

Concepción

Am 29. Februar 2016 nahm Ferrocarriles del Sur die 17 km lange Verlängerung der südlichen Vorortsbahn von Concepción, zwischen Lomas Coloradas und Coronel in Betrieb. Die Strecke wurde komplett neu aufgebaut und dabei auf Doppelspur ausgebaut und elektrifiziert. Unter der Bezeichnung Biotren wurde die Strecke bereits 2005 bis Lomas Coloradas eröffnet und wird als Biotren Linie 2 bezeichnet, im Unterschied zur Strecke Talcahuano – Concepción – Hualquí, welche die Linie 1 darstellt. Von Concepción über die 2 km lange Brücke über den Rio Bio Bio bis zum Hafen Coronel bestand immer Güterverkehr. Die Strecke führt über weite Abschnitte unmittelbar an der Pazifikküste entlang. Am Tag nach der Inbetriebnahme des Verkehrs wurden bereits die Planungsarbeiten für die geplante Verlängerung um weitere 10 km bis Lota eingeleitet.
(Quelle: Fahrplancenter News; EFE/Ferrocarriles del Sur)

Talca – Constitución

Am 31.12.2015 wurde der Ramal (die Meterspurbahn) Talca – Constitución 100 Jahre alt. Zu diesem Ereignis besuchte Staatspräsidentin Michelle Bachelet die Bahn, in Begleitung weiterer Minister und Vertretern des Staates. Sie betonte dabei auch die Wichtigkeit der 88 km langen Strecke für die örtliche Bevölkerung, die Region Maule und für ganz Chile. Der Besuch der Staatspräsidentin begann im Bahnhof Talca wo ihr die am 07. Dezember 2015 begonnenen Wiederaufbauarbeiten am Bahnhofsgebäude, welches durch das schwere Erdbeben vom Februar 2010 stark beschädigt wurde, gezeigt wurden. Anschliessend reiste sie in einem der Buscarriles (Ferrostaal Schienenbus) nach Curtiduria, wo sie eine Tafel zum Jubiläum der Bahn enthüllte. Im Rahmen ihres Besuches wurden ihr auch Personen aus dem Betrieb der Bahn vorgestellt, unter anderem auch der langjährige Verkäufer von Getränken und Snacks, Herr Guillermo Celedón.
Die Staatspräsidentin betonte auch sich inskünftig für den Erhalt der Nebenbahn einzusetzen und der Generaldirektor der Staatsbahn EFE Jorge Inostroza gab bekannt, dass noch 2016 die Renovation der Bahnhöfe Colín, Corinto und González Bastías beginnen wird, sobald die finanzielle Beteiligung der Region Maule sichergestellt ist. Desweiteren erarbeitet die EFE im Moment die Unterlagen für die Ausschreibung zum Kauf von 2 oder 3 neuen Schienenbussen für die Strecke, wobei betont wurde, dass die historischen Buscarriles danach erneuert werden sollen und dem immer stärker werdenden touristischen Verkehr dienen werden.
(Quelle: Fahrplancenter News, EFE)

Equador

Bahnverkehr

Die Staatsbahn FEEP hat grosse Probleme mit ihren Triebwagen, den berühmten Autoferros. Im Moment werden nur noch wenige dieser Fahrzeuge eingesetzt, die Mehrheit der Verbindungen wird mit lokbespannten Zügen gefahren. Dies führte zu einer Änderung des Angebotes. Die Triebwagen Tambo – Baños del Inca/Coyoctor und Riobamba – Urbina wurden eingestellt. Dafür verkehrt neu ein lokbespannter Zug unter dem Namen „Tren de la Quinua“ Dienstag bis Freitag zwischen Riobamba und Alausí und zurück, der in Alausí einen direkten Anschluss an einen Zug über die Teufelsnase nach oder von Sibambe ermöglicht. Quinua ist eine alte traditionelle Getreidesorte aus der Andenregion und den Passagieren wird unterwegs auch die Bedeutung dieses Getreides gezeigt. Ein weiterer neuer Zug verkehrt unter dem Namen „Costa-Sierra“ jeden Samstag von Durán über die Teufelsnase nach Alausí und am Sonntag zurück. Mit diesen Angeboten kommt man auch denjenigen Reisenden entgegen, die nicht den teuren Tren Crucero benutzen wollen. Selbst für einen Teil der Ecuadorianer sind diese Fahrten bezahlbar.
Im Norden wurde das Angebot ebenfalls „gestrafft“ in dem nun nur noch ein lokbespannter Zug zwischen Otavalo, Ibarra und Salinas verkehrt und das Angebot nun auch die Hin- und Rückfahrt mit dem Zug beinhaltet. Zuvor musste stets eine Richtung mit dem Bus zurückgelegt werden, was nicht besonders populär war.
Weiterhin verkehren die Züge: „Tren de los Volcanes“ Quito – Machachi und zurück Freitag bis Sonntag.
„Tren del Hielo 2“ Ambato – Urbina und zurück Freitag bis Sonntag.
„Tren de los Ancestros“ jetzt umbenannt in „Tren del Hielo 1“ zwischen Riobamba und Colta und zurück Samstag und Sonntag, mit Messebesuch in Colta.
„Tren de la Dulzura“ Durán – Bucay und zurück Donnerstag bis Sonntag.
(Quelle: Fahrplancenter News, FEEP)

Honduras

Infrastruktur

Die Interamerikanische Entwicklungsbank BID unterstützt ein honduranisches Projekt zum Bau einer 600 km langen Eisenbahn quer durch Honduras von der Atlantik- zur Pazifikküste. Das US$ 10Mia. umfassende Projekt sieht auch den Bau zweier Häfen, je einen an jeder Küste, vor. Das Bahnprojekt soll gleichzeitig mehrere Regionen von Honduras erschliessen, die wirtschaftlich unterentwickelt sind. Zudem erhofft sich Honduras in Konkurrenz zu den gleichartigen Projekten in Nicaragua und Costa Rica zu stellen.
Türkische Unternehmen scheinen sehr an der Beteiligung des Projektes interessiert zu sein.
(Quelle: La Prensa)

Kuba

Triebwagen CB-10

Anfang März bekam die Provinz Guantánamo erstmals nach vielen Jahrzehnten neue Triebwagen. Es handelt sich um vier Triebwagen des Typs CB-10 und zwei passende Beiwagen, die unter russischer Lizenz in Cardenas gebaut wurden. Identische Fahrzeuge wurden bislang nur in die Regionen rund um Habana geliefert.
Die neuen Triebwagen werden ab 15. März 2016 auf den Strecken nach Caimanera und Cuneira jeweils mit Beiwagen und nach Boquerón als einzeln fahrenden Triebwagen eingesetzt. Zudem wird auch der seit etwa einem Jahr mangels Fahrzeugen ruhende Nahverkehr innerhalb der Stadt Guantánamo angeboten. Mittags wird auch eine Fahrt nach El Salvador angeboten. Die Strecken nach Caimanera, Cuneira und Boquerón werden jeweils mindestens zweimal täglich in beiden Richtungen bedient.
Auf den Strecken nach Honduras, Manuel Tames und Maquey werden die beiden letzten noch einsatzfähigen Taino Ligero Triebwagen eingesetzt, da sie für die schwache Infrastruktur dieser Nebenlinien besser geeignet sind.
Zusammen mit dem jeden zweiten Tag verkehrenden Zug Guantánamo – Holguín und dem jeden dritten Tag verkehrenden nationalen Fernzug Guantánamo – Habana, gehört die Provinz Guantánamo damit zu einer der besser bedienten Provinzen Kubas.
(Quelle: Venceremos)

Mitte März wurden drei zweiteilige CB-10 Triebwagen an die Provinz Granma abgeliefert, ein vierter Einzeltriebwagen wird in den kommenden Wochen folgen. Zwei der neuen zweiteiligen Züge werden die Verbindungen Bayamo – Guamo – Rio Cauto (einmal täglich) und mehrmals täglich zwischen Bayamo und Manzanillo verkehren. Noch unklar ist, ob die dritte Komposition die Verbindung Bayamo – Bartolomé Maso übernehmen wird, oder ob hier noch der vorhandene Taino Ligero Triebwagen weiterhin eingesetzt wird. Mit dem noch nachfolgenden Triebwagen sollen die Vorortsverbindungen im Korridor Mabay – Bayamo – Jiguani gefahren werden. Ob zwischen Bayamo und Manzanillo nach Einführung des Triebwagenverkehrs die mit Loks bespannten Lokalzüge weiterhin verkehren werden ist noch unklar, die Bahn hat sich dazu noch nicht geäussert.
(Quelle: La Demajagua)

Peru

Tren Macho

Ein Felssturz Anfang Februar 2016 unterbrach die Strecke des Tren Macho wieder einmal, diesmal im Kilometer 85 zwischen Mariscal Cáceres und Acoria. Diesmal scheinen die Behörden schnell reagiert zu haben und schon nach wenigen Tagen begannen die Aufräum- und Reparaturarbeiten an der Strecke und am dort befindlichen Tunnel und die Strecke soll noch im April wieder geöffnet werden.
(Quelle: )

Uruguay

Letzte Henschel Dampflok

Einer der Direktoren der Staatsbahn AFE, der gleichzeitig Mitglied im Club Atlético Peñarol ist, hat diesem die letzte noch vorhandene Henschel Dampflok als Ausstellungsstück vor dem neuen Stadion von Peñarol übergeben. Dies alleine hatte die Gemüter schon stark aufgewühlt. Doch als die Lok abtransportiert werden sollte, konnte sie nicht ordnungsgemäss vom Tender getrennt weshalb einfach die Kupplungsstange durchtrennt wurde. Des weiteren erlitt sie noch einen kleineren Kollisionsschaden, als versucht wurde die Lok mit einer Diesellok zu bewegen. Schlussendlich gelang es die Lok doch vor das Stadion zu stellen, wo sie nun schwarz angemalt wird. Es war die letzte Dampflok dieser Bauart bei AFE und sie hätte wohl auch betriebsfähig restauriert werden können.
(Quelle: CEFU)

20.02.2016

Argentinien

Tandil – Barker und Tandil – Vela – Benito Juárez

Ferrobaires will in den kommenden Wochen den regulären Betrieb auf den Strecken Tandil–Barker (69 km) und Tandil–Vela –Benito Juárez (85 km) mit einem Nohab Triebwagen (ex-CP Portugal) aufnehmen. Nach Pressemeldungen sollen diese Verbindungen täglich verkehren. Auf der Linie Buenos Aires - 25 de Mayo wird der Nohab Triebwagen durch einen Zug ehemals elektrischer Sorefame Wagen mit Diesellok ersetzt.
(Quelle: Volta o Trem 20-2)

Tren Urbano in Santa Fe

Anfang Januar nahm der Tren Urbano in Santa Fe den Betrieb auf, musste aber nach 4 Tagen wegen technischer Probleme wieder stillgelegt werden, die Ersatzteile konnten bis heute nicht beschafft werden.
(Quelle: Volta o Trem 20-2)

Brasilien

Ferdinando Laboreaux – Araçatuba – Birigui

Die Stadt Araçatuba (Staat São Paulo) will BRR5,9Mio. für einen touristischen Dampfzug auf der 20,5 km langen Strecke Ferdinando Laboreaux – Araçatuba – Birigui, einem Abschnitt der Meterspurhauptlinie Baurú – Corumbá, investieren. Der erste Plan 10 km von Araçatuba nach Engenheiro Tavares, einer ehemaligen Zweigstrecke, dafür zu rehabilitieren scheiterte an den hohen Kosten. Das Rollmaterial für diesen Zug ist in der Stadt vorhanden und benötigt eine komplette Sanierung.
(Quelle: Volta o Trem 20-2)

„Metro“ Teresina

Die Stadtbahn „Metro“ Teresina erhält 2016 einen Bundesbeitrag von BRR217Mio. um die Strecke zu sanieren und neue Fahrzeuge zu beschaffen, um die 40 Jahre alten Ganz-Mávag-Züge zu ersetzen. 2016 kommt noch ein Beitrag über BRR 11,45Mio. vom Staat Piauí dazu. Es handelt sich um die ärmste Stadtbahn Brasiliens, die seit vielen Jahren auf einen Investitionsschub gewartet hat.
(Quelle: Volta o Trem 20-2)

Strassenbahn von Santa Teresa

Ein Teilstück der historischen Strassenbahn von Santa Teresa (Rio de Janeiro) wird wieder täglich betrieben, weitere Abschnitte sollen im Laufe des Jahres folgen. Es werden neue Fahrzeuge die nach Vorbild der alten Trams gebaut wurden, eingesetzt.
(Quelle: Volta o Trem 20-2)

Strassenbahn von Santos

Ein erster Abschnitt von 6,5 km der Strassenbahn von Santos hat den kommerziellen Betrieb aufgenommen.
(Quelle: Volta o Trem 20-2)

Chile

Tacna - Arica

Nach neuesten Meldungen soll der Betrieb des Triebwagen-verkehrs Tacna-Arica ab Beginn der Trockenzeit im April 2016 aufgenommen werden. Die Versicherungssumme konnte auf US$50‘000 gesenkt werden, die Provinz Tacna hat sie bezahlt.
(Quelle: Volta o Trem 20-2)

Peru

Tacna - Arica

Nach neuesten Meldungen soll der Betrieb des Triebwagen-verkehrs Tacna-Arica ab Beginn der Trockenzeit im April 2016 aufgenommen werden. Die Versicherungssumme konnte auf US$50‘000 gesenkt werden, die Provinz Tacna hat sie bezahlt.
(Quelle: Volta o Trem 20-2)

10.01.2016

Argentinien

Alejandro Korn - Chascomús

Am 18.12.2015 startete SOFSE mit einem regen Nahverkehr zwischen Alejandro Korn und Chascomús. Werktags stellen 11 Zugpaare Anschlüsse an die elektrische S-Bahn her, am Samstag sind es 9 und am Sonntag 8 Züge.
(Quelle: Volta o Trem 20-1)

Hochwasserschäden Bragado und Mar del Plata

Da die Hochwasserschäden an den Strecken nach Bragado und Mar del Plata noch nicht behoben sind, entfallen in der Sommersaison 2015/2016 erstmals alle Züge in den Badeort Mar del Plata.
(Quelle: Volta o Trem 20-1)

Brasilien

Hauptbahnhof Barão de Mauá in Rio de Janeiro

Der verwahrloste alte Hauptbahnhof Barão de Mauá in Rio de Janeiro wird ab sofort von einigen staatlichen Stellen im Transportsektor übernommen und renoviert, um den weiteren Zerfall zu stoppen, zudem seien die Räumlichkeiten preiswerter, als die aktuellen Büros an der Copacabana. Damit will Rio de Janeiro einen weiteren Schritt zu Einsparungen in der aktuellen Krise gehen.
(Quelle: Volta o Trem 20-1)

Chile

Lomas Coloradas - Coronel

Die Südstrecke des Biotren von Lomas Coloradas nach Coronel (17 km) wird in der 2. Hälfte Februar den regulären Verkehr aufnehmen. Seit Ende Dezember werden öffentliche Probefahrten angeboten.
(Quelle: Volta o Trem 20-1)

Coronel - Lota

Bis Ende Januar werden auch die Studien für eine weitere Verlängerung dieser Strecke von Coronel bis Lota über weitere 9 km abgeschlossen sein. Zudem plant man eine 5 km lange Zweigstrecke vom Bahnhof Concepción ins Stadtzentrum.
(Quelle: Volta o Trem 20-1)

Tacna - Arica

Da der Verkehr zwischen Tacna und Arica trotz unzähliger An-kündigungen nicht aufgenommen wurde, hat der chilenische Zoll seine Einrichtungen im Bahnhof Arica wieder abgebaut.
(Quelle: Volta o Trem 20-1)

Peru

Tacna - Arica

Da der Verkehr zwischen Tacna und Arica trotz unzähliger An-kündigungen nicht aufgenommen wurde, hat der chilenische Zoll seine Einrichtungen im Bahnhof Arica wieder abgebaut.
(Quelle: Volta o Trem 20-1)

31.12.2015

Argentinien

Region Concordia

Die starken Regenfälle Ende Dezember 2015 haben in der Region Concordia (Provinz Entre Rios) zu schweren Überschwemmungen geführt, wobei auch die Bahnanlagen, deren Renovation teilweise begonnen hatte, stark beschädigt wurden. Wann hier wieder Güterverkehr stattfinden kann, kann von Seiten der Infrastrukturbehörde Adif noch nicht gesagt werden.
(Quelle: Crónica Ferroviaria)

Tren a las Nubes

Am 05.12.2015 haben starke Regenfälle in der Provinz Salta zum Einsturz der Eisenbahnbrücke über den Rio San Lorenzo geführt, was zu einem Unterbruch des Tren a las Nubes führte. Im Gegensatz zu anderen Streckenunterbrüchen wurde mit Hilfe der Provinz Salta, Nuevos Ferrocarriles Argentinos und Adif sofort mit einer provisorischen Reparatur der Brücke begonnen, um die in Campo Quijano, westlich von Salta, eingeschlossene Komposition des Tren a las Nubes nach Salta zurückzuführen, was auch nach wenigen Tagen gelang. Inzwischen wurde die Rekonstruktion der Brücke in Angriff genommen und nach regionalen Angaben soll die Strecke ab März wieder befahrbar sein. Tren a las Nubes nimmt wieder Buchungen ab dem 19.03.2016 entgegen.
(Quelle: Crónica ferroviária, Tren a las Nubes)

Brücke über den Rio Salado

Ferrobaires hat begonnen die durch das Hochwasser im August 2015 beschädigte Brücke über den Rio Salado im Zuge der Strecke nach Mar del Plata wenigstens provisorisch zu reparieren und man hofft noch im Januar 2016 den Verkehr wieder aufnehmen zu können.
(Quelle: Ferrobaires)

Neue Wagen für Metro Buenos Aires

Die Metro von Buenos Aires (Subte) hat am 27.08.2015 den Testbetrieb mit den ersten sechs neuen Metropolis Wagen von Alstom auf der Linie H aufgenommen. Insgesamt werden 120 dieser Wagen geliefert, um ältere Fahrzeuge zu ersetzen.
Schon ein Tag früher begann der Test mit einigen der 105 neuen U-Bahnwagen von CRRC (China) gelieferten Wagen auf der Subte Linie A, die als Ersatz für die alten Fiat/Materfer Wagen bestellt wurden.
(Quelle: Tramways und Urban Transit)

Diverse Änderungen am Angebot

Am 18.12.2015 hat SOFSE zusätzliche Züge zwischen Temperley und Alejandro Korn und Chascomús in Betrieb genommen. Montag bis Freitag verkehren 11, Samstag 9 und Sonntag 8 Zugpaare in dieser Relation. Sie stellen den Anschluss an die elektrischen Züge der Roca Linie der S-Bahn von Buenos Aires her. Anfang Januar 2016 wurde bekanntgeben, dass man beabsichtigt, einige dieser Züge über Chascomús hinaus bis Lezama verkehren zu lassen.
Ebenso wurden zum selben Datum im Dezember Regionalzüge von Cañuelas nach Lobos und nach Monte in Betrieb genommen, diese verkehren nur an Werktagen. Lobos und Monte wurden bislang nur von wenigen Fernzügen in der Woche ab Cañuelas bedient.
(Quelle: Trenes Argentinos/SOFSE)

Brasilien

Ende für die Ferrovía da Integração Oeste-Leste Fiol?

Die staatliche Behörde zur Überwachung des Staatshaushaltes hat in einer Studie vom Oktober 2015 festgestellt, dass die im Bau befindliche 1500 km lange Bahn vom Hafen Ilhéus nach Figueirópolis im Staat Tocantins unter den aktuellen Umständen unwirtschaftlich sei. Ebenso scheint der Bau eines neuen Hafens in Ilhéus auf unbestimmte Zeit verschoben zu sein. Die zu fast 70% fertiggestellte Strecke von Caetité (90 km westlich von Brumado an der Bahn Belo Horizonte – Salvador) nach Ilhéus (knapp 500 km) soll jedoch fertiggestellt und in Betrieb genommen werden. In Ilhéus soll jedoch der vorhandene Hafen damit erschlossen werden. Der zu knapp 50% fertiggestellte Abschnitt zwischen Caetité und Barreiras (rund 500 km) soll auf dem aktuellen Stand „konserviert“ werden, hier liegen noch keine Schienen und nur wenige Kunstbauten sind bereits gebaut. Der Abschnitt Barreiras – Figueirópolis, der nur im Detail vermessen ist, jedoch kaum Erdarbeiten begannen, soll auf unbestimmte Zeit unangetastet bleiben. Die bereits laufenden Bauarbeiten weisen bereits eine Verzögerung von fast 2 Jahren und eine Kostenüberschreitung von BRR 2,2Mia. (von 4,3 auf 6,5 Mia. Reais) auf.
(Quelle: Verschiedene regionale Zeitungen)

Stadtbahn Campina Grande

Die Stadt Campina Grande im Staat Paraíba erarbeitet zusammen mit der CBTU und der Regierung des Staates ein Projekt für eine 15 km lange Stadtbahn, die mehrheitlich die vorhandene, kaum genutzte Meterspurstrecke zwischen dem Universitätskrankenhaus im Norden und dem Aluizio Campus im Süden nutzen soll.
(Quelle: Tramways and Urban Transit)

Strassenbahn Santa Teresa

Die berühmte Santa Tereza Strassenbahn in Rio de Janeiro konnte am 27.07.2015 den Betrieb auf einem Teilstück von 1,7 km wieder aufnehmen. Auf den neu verlegten Schienen verkehren neue in Brasilien gebaute Fahrzeuge, die äusserlich den ursprünglichen Wagen entsprechen. Die Originalwagen sind noch vorhanden, aber abgestellt und sollen museal erhalten werden. Der Betrieb auf dem wiedereröffneten Abschnitt wird Montag bis Samstag zwischen 11.00 und 16.00 alle 20 Minuten angeboten, in der Testphase wird kein Fahrgeld erhoben. Die Strecke soll nach und nach auf weiteren Abschnitten wieder in Betrieb gesetzt werden.
(Quelle: Tramways and Urban Transit)

Miguel Pereira – Governador Portela

Mit Hochdruck arbeitet ein Konsortium aus Eisenbahnvereinen, der Gemeinde Miguel Pereira und offiziellen Stellen am Wiederaufbau der 4,5 km langen Bahnstrecke Miguel Pereira – Governador Portela und einer rund 9 km langen Verlängerung bis zum Viadukt Paulo de Frontim. Dieser Abschnitt der ehemals meterspurigen Linha Auxiliar (Japerí – Tres Rios) wird von 1000 mm auf 1600 mm Spurweite umgebaut, allerdings bekommen die Bahnübergänge eine dritte Schiene, womit diese später auch wieder meterspurig befahren werden könnten. Dies wird jedoch kaum der Fall sein, denn ein breitspuriger Budd Dieseltriebwagen wurde bereits in Juiz de Fora aufgearbeitet und nach Miguel Pereira gebracht, ein zweiter soll folgen. Man spricht sogar schon davon die Strecke in Breitspur bis Vassouras oder Paraíba do Sul zu verlängern und dann die Wagen des einstigen Nachtzuges Trem da Prata (ehemals zwischen Rio de Janeiro und São Paulo verkehrend) für einen Luxustouristenzug auf dieser Strecke zu verwenden.
Im Laufe von 2016 wird jedenfalls der erste 4,5 km lange Abschnitt mit dem Triebwagen den Betrieb aufnehmen.
(Quelle: ONG Amigos do Trem)

Chile

Coloradas - Coronel - Lota

In der zweiten Hälfte Februar 2016 wird die südliche Verlängerung der Vorortsstrecke des Biotren von Lomas Coloradas nach Coronel in Betrieb genommen. Seit Ende Dezember 2015 werden öffentliche Probefahrten angeboten, von denen weite Kreise der Bevölkerung rege Gebrauch machen.
Bis im Januar 2016 sollen die Projektierungsarbeiten an der weiteren Verlängerung der Strecke von Coronel nach Lota beginnen. Auch hier kann die stillgelegt Bahntrasse wieder verwendet werden.
Ebenso wurde ein 8 Jahre altes Projekt zum Bau einer 5 km langen Zweigstrecke vom Bahnhof Concepción ins Stadtzentrum wieder aufgegriffen. Ursprünglich war eine teilweise unterirdisch verlaufende Strecke geplant, doch durch das schwere Erdbeben von 2010 ist man davon abgekommen und plant eine ebenerdige Streckenführung.
(Quelle: Ferrosur/Biotren)

Equador

Strassenbahn Cuenca

Mitte Juli 2015 wurde der erste von vierzehn Strassenbahnzügen für die neue Strassenbahn von Cuenca abgeliefert. Die Fahrzeuge werden, wie die ganze Bahn, von Alstom geliefert und sind vom Typ Citadis. Die neue 10,2 km lange Bahn wird ohne Oberleitung funktionieren, um das Stadtbild nicht mit Fahrdrähten zu stören, die Energiezufuhr wird unterirdisch angelegt. Seit 19. Oktober werden Testfahrten unternommen und bis Mitte 2016 soll die ganze Bahn den Betrieb aufnehmen.
(Quelle: Tramways and Urban Transit)

U-Bahn Quito

Für den Bau der 22,5 km langen U-Bahn von Quito hat ein Konsortium aus Acciona und der brasilianischen Baufirma Odebrecht den Zuschlag erhalten. Das ganze Projekt wird etwa US$1,54Mia. kosten. Noch ist keine Fahrzeugbestellung erfolgt.
(Quelle: Tramways und Urban Transit)

Guatemala

Ciudad Hidalgo - Tecún Umán

Mit mexikanischer Hilfe wurde der Wiederaufbau der grenzüberschreitenden Bahnstrecke von Ciudad Hidalgo (Mexiko) nach Tecún Umán (Guatemala) begonnen. Der 1,3 km lange Abschnitt wird wie früher wieder mit Schienen für beide Spurweiten (1435 mm und 914 mm) hergestellt. In erster Linie soll ein Öllager von Pemex in Guatemala erschlossen werden, doch auch der übrige Güterverkehr, vor allem der Export aus Guatemala, soll von der neuen Strecke profitieren. Die Strecke wurde 2005 durch Hurrikan Stan zerstört.
Wie guatemaltekische Quellen berichten, möchte die Regierung anschliessenden die einst weiterführende Strecke bis vor die Tore der Hauptstadt, Ciudad de Guatemala, wieder aufbauen, um den Güterverkehr wieder auf die Schiene zu bringen. Allerdings ist dafür noch keine Finanzierung gesichert.
(Quelle: El Periódico)

Kolumbien

Medellín

Ende August 2015 begannen die ersten Testfahrten der neuen Translohr-Strecke in Medellín. Die 4,3 km lange Strecke verbindet die beiden Metrolinien A und B und weist 9 Stationen auf. Das Translohrsystem ist ähnlich einer Strassenbahn aber mit nur einer in den Strassenbelag eingelassenen Führungsschiene und die Fahrzeuge weisen bereifte Räder auf. Die Strecke nimmt im Oktober 2015 den öffentlichen Verkehr auf.
(Quelle: Tramways und Urban Transit)

Kuba

Strassenbahn Santiago de Cuba

Die Stadt Santiago de Cuba bekommt zu ihrem 500. Geburtstag wieder eine Strassenbahn. Das ursprüngliche Strassenbahnnetz wurde 1952 stillgelegt. Auch 63 Jahre später liegen die meisten Geleise noch und vielerorts sind auch noch Masten der Oberleitung vorzufinden. Nun begann auf dem rund 2 km langen Abschnitt von La Alameda bis zur Avenida Juan Gualberto Gómez-Flor Crombet (nahe der Universidad Oriente) die Freilegung der Schienen und die erneute Montage einer Oberleitung. Die Strecke wird in 3 Etappen instand gesetzt. Da keine alten Fahrzeuge mehr vorhanden sind hat die Staatsbahn UFC einen Wagen (Brill, Nummer 3008) der elektrischen Hershey Bahn (División Camilo Cienfuegos) in renoviertem Zustand übergeben. Zwei Anhängewagen sollen noch folgen, sie befinden sich ebenfalls in den Werkstätten von Matanzas zur Renovation. Damit bekommt Santiago eine neue Touristenattraktion, denn die neue Strassenbahn soll in erster Linie Touristen durch sanierte historische Stadtteile transportieren.
(Quelle: Ciencia de Cuba, Radio Mambi)

Mexiko

Ciudad Hidalgo - Tecún Umán

Mit mexikanischer Hilfe wurde der Wiederaufbau der grenzüberschreitenden Bahnstrecke von Ciudad Hidalgo (Mexiko) nach Tecún Umán (Guatemala) begonnen. Der 1,3 km lange Abschnitt wird wie früher wieder mit Schienen für beide Spurweiten (1435 mm und 914 mm) hergestellt. In erster Linie soll ein Öllager von Pemex in Guatemala erschlossen werden, doch auch der übrige Güterverkehr, vor allem der Export aus Guatemala, soll von der neuen Strecke profitieren. Die Strecke wurde 2005 durch Hurrikan Stan zerstört.
Wie guatemaltekische Quellen berichten, möchte die Regierung anschliessenden die einst weiterführende Strecke bis vor die Tore der Hauptstadt, Ciudad de Guatemala, wieder aufbauen, um den Güterverkehr wieder auf die Schiene zu bringen. Allerdings ist dafür noch keine Finanzierung gesichert.
(Quelle: El Periódico)

Panama

U-Bahn Ciudad de Panamá

Die Regierung hat einen Betrag über US$157Mio. bewilligt um 70 zusätzliche U-Bahnwagen bei Alstom zu bestellen, um die grosse Nachfrage auf der Linie 1 der U-Bahn von Ciudad de Panamá bewältigen zu können. Mit den 70 Wagen können sieben zusätzliche Zehnwagenzüge eingesetzt werden.
Am 05. Oktober 2015 begann der Bau der 21 km langen Metrolinie 2 von San Miguelito, wo sie Anschluss an die bestehende Linie 1 bekommt. Der Endpunkt wird im Stadtteil Nuevo Tocumen sein und die Eröffnung ist für 2019 vorgesehen.
(Quelle: Tramways and Urban Transit)

Venezuela

Neue Station Ayacucho

An der Metrolinie nach Los Teques wurde am 07.10.2015 die Station Ayacucho eröffnet. Nach den langen Wirtschaftskrisen in Venezuela war dies die erste Neueröffnung.
(Quelle: Metro de Caracas)

Yaritagua – Acarigua

Die Staatsbahn IFE hat die 2011 begonnenen Arbeiten zur Renovation der 67 km langen Strecke Yaritagua – Acarigua am 01.12.2015 abgeschlossen und angekündigt, dass der Personenverkehr „in Kürze“ aufgenommen werden soll. Man hat zu diesem Zweck auch zwei der aus China gelieferten und bereits seit Jahren in Barquisimeto abgestellten Züge aufgearbeitet.
Die Aufnahme des Personenverkehrs auf der Hauptachse Puerto Cabello – Barquisimeto wurde, wieder einmal, für 2016 angekündigt.
(Quelle: IFE, CRBZ)

25.11.2015

Argentinien

Buenos Aires Plaza Constitución – La Plata

Die Elektrifizierung der Strecke Buenos Aires Plaza Constitución – La Plata geht zügig voran, bis Quilmes ist die Oberleitung betriebsbereit und es verkehrten Probeweise die ersten neuen Züge, die aus China geliefert wurden. Anfang 2016 soll der elektrische Betrieb bis La Plata aufgenommen werden.
(Quelle: Volta o Trem 19-9)

Brasilien

Bonocô, Salvador

Am 13.11.2015 hat die Metrô Salvador nach 10 Monaten Bau-zeit die Station Bonocô in Betrieb genommen.
(Quelle: Volta o Trem 19-9)

Guararema – Luís Carlos

Seit dem 16.10.2015 verkehrt der Dampfzug Guararema – Luís Carlos (Staat São Paulo; Breitspurstrecke) regelmässig Freitag, Samstag und Sonntag zweimal pro Tag und Richtung. Er wird sehr rege genutzt, wobei er besonders von Schülern und Studenten frequentiert wird.
(Quelle: Volta o Trem 19-9)

Bahnhof Águas da Prata

In Águas da Prata (Staat São Paulo) hatte die Bevölkerung genug vom sehr schlechten Zustand des seit 30 Jahren geschlossenen Bahnhofes, nur ein Güterzug fährt pro Tag daran vorbei. Nun haben 20 Nachbarn begonnen den ganzen Bahnhof zu renovieren, einige haben Material gespendet, andere arbeiten persönlich daran. Nicht nur neue Farbe wird angebracht, es werden auch ganze Strukturen saniert oder ersetzt und man will im Dezember die Arbeiten abschliessen, um den Bahnhof mit Weihnachtslichtern erstrahlen lassen.
(Quelle: Volta o Trem 19-9)

Chile

Valdivia – Antilhue

Am 08.11.2015 hat Staatspräsidentin M. Bachelet im Zuge einer Sonderfahrt den Fortschritt der Wiederaufbauarbeiten der Bahnstrecke Valdivia – Antilhue besichtigt. Der Dampfzug „El Valdiviano“ wird ab Januar 2016 wieder regelmässig auf dieser Strecke verkehren.
(Quelle: Volta o Trem 19-9)

Lomas Coloradas - Coronel 

Am 13.11.2015 verkehrte der erste elektrische Zug zwischen Lomas Coloradas und Coronel südlich von Concepción, Techniker waren die Fahrgäste dieses ersten Zuges und ab Januar 2016 werden öffentliche Probefahrten stattfinden.
(Quelle: Volta o Trem 19-9)

Toco – Tocopilla

Am 20.11.2015 wurde die Eisenbahn Toco – Tocopilla offiziell stillgelegt, nachdem seit August 2015, nach den verheerenden Überschwemmungen, keine Züge mehr über die Station Reverso nach Tocopilla verkehren konnten. Das Bergbauunternehmen SQM stellte nach 85 Jahren auch die Bergbauaktivitäten in Pedro de Valdivia ein. Die Fahrzeuge der Bahn sind in Maria Elena abgestellt und sollen verkauft werden. Damit hat SQM alle Bahnstrecken im Norden Chiles aufgegeben.
(Quelle: Volta o Trem 19-9)

25.10.2015

Argentinien

Buenos Aires - Chascomús

Nach den starken Regenfällen vom Juli/August 2015 wurde Mitte Oktober der lokale Bahnverkehr zwischen Buenos Aires und Chascomús wieder in Betrieb genommen.
(Quelle: Volta o Trem 19-8)

Victoria – Capilla del Señor

Wegen technischer Probleme mussten die neuen von Materfer gebauten Dieseltriebwagen der Strecke Victoria – Capilla del Señor wieder aus dem Betrieb genommen werden. Alle Verbindungen werden wieder mit lokbespannten Zügen gefahren.
(Quelle: Volta o Trem 19-8)

Brasilien

Criciúma - Iaçara

Am 19.10.2015 wurde zwischen Criciúma und Iaçara der fahrplanmässige Personenverkehr, nach einem Unterbruch von 45 Jahren wieder aufgenommen! Es handelt sich dabei um ein abendliches Zugpaar Montag bis Freitag welches für den Transport von Studenten probeweise für die Dauer von 2 Wochen auf diesem 10 km langen Abschnitt eingerichtet wurde. Der Zug besteht aus vier Wagen der Museumsbahn von Tubarão und einer Diesellok. Die Bahnverbindung wurde von der ersten Fahrt sehr stark in Anspruch genommen. Wenn die 2 Wochen erfolgreich verlaufen, will der Staat Santa Catarina diese Verbindung später als definitive Regionalbahn in Betrieb nehmen.
(Quelle: Volta o Trem 19-8)

Kuba

Speisewagen

Da die Staatsbahn Unión de Ferrocarriles Cuba UFC keinen akzeptablen Verpflegungsservice mehr anbieten kann, wurde beschlossen die Büffetwagen und Bahnhofsgaststätten an Cuba Catering SA, dem Verpflegungsservice der nationalen Fluggesellschaften zu übergeben. Cuba Catering muss nun alle Büffetwagen und Einrichtungen in den Bahnhöfen sanieren, um einen annehmbaren Service bieten zu können.
(Quelle: Volta o Trem 19-8)

Mexiko

Tequila Express

Ferromex hat den Touristenzug Tequila Express zwischen Guadalajara und Amatitán auf unbestimmte Zeit stillgelegt, um die dafür eingesetzten Wagen zu modernisieren. Inzwischen hat ein Busunternehmen einen Tequila-Express mit Bussen eingerichtet.
(Quelle: Volta o Trem 19-8)

Peru

Huancayo - Huancavelica

Etwa seit August verkehrt der Triebwagen Nummer 32 (1968 von Kinki-Sharyo Japan geliefert) zweimal in der Woche zwischen Huancayo und Huancavelica.
(Quelle: Volta o Trem 19-8)

22.09.2015

Argentinien

Bahnstrecken unterbrochen

Durch die starken Regenfälle im Juli/August 2015 wurden verschiedene Bahnstrecken unterbrochen:
Buenos Aires – Mar del Plata, seit 12.09. zwischen Buenos Aires und Lezama wieder in Betrieb
Buenos Aires – Pinamar, wurde damit wieder ganz stillgelegt
Buenos Aires – 25 de Mayo und General Alvear, die Strecke nach General Alvear ist seit 12.09. wieder offen
Buenos Aires – General Pico beide Strecken gesperrt, nur zwischen Buenos Aires und Chivilcoy Sud noch ein Zug in der Woche. Zwischen Santa Rosa – Catriló und General Pico verkehrt ein Triebwagen wöchentlich.
(Quelle: Volta o Trem 19-7)

Buenos Aires - Bahía Blanca

Seit 18. September verkehrt der Zug freitags von Buenos Aires nach Bahía Blanca und sonntags zurück mit einer neuen chinesischen Komposition von SOFSE anstelle der Komposition von Ferrobaires.
(Quelle: Volta o Trem 19-7)

Brasilien

São Luiz - Parauapebas

Am 14.09.2015 hat die EFC die Komposition aus neuen Personenwagen zwischen São Luiz und Parauapebas in Betrieb genommen. Die 39 Personenwagen wurden bei Astra Vagoane in Rumänien gebaut.
(Quelle: Volta o Trem 19-7)

Costa Rica

Erhöhung der Strassenbenützungsgebühren

Mit einer starken Anhebung der Strassenbenützungsgebühren wird die Regierung über die kommenden Jahre wesentliche Beträge für den Ausbau der Staatsbahn INCOFER erwirtschaften.
(Quelle: Volta o Trem 19-7)

Kuba

Chinesische Loks schadhaft

Die Zahl schadhafter chinesischer Loks nimmt beängstigende Ausmasse an. Inzwischen sind so viele Loks ausser Betrieb, dass in Cienfuegos nur noch eine Lok für Rangierfahrten und den Lokalzug nach Santo Domingo zur Verfügung steht, alle übrigen Züge ab Cienfuegos mussten stillgelegt werden.
(Quelle: Volta o Trem 19-7)

Russische Wagen für UFC

Das russische Unternehmen RM-Rail baut derzeit 363 Güterwagen für die kubanische Staatsbahn UFC.
(Quelle: Volta o Trem 19-7)

Triebwagen CB-10

Von den in Cardenas produzierten CB-10 Triebwagen wurden die ersten zwei nach Santa Clara geliefert, die nun Lokalzüge nach Vega Alta und Sagua fahren.
(Quelle: Volta o Trem 19-7)

Mexiko

Neuer Bahnhof in Tijuana

In Tijuana wurde ein ganz neuer Bahnhof unmittelbar am Grenzübergang nach San Ysidro/San Diego gebaut, zukünftig soll hier der Touristenzug nach Tecate abfahren und die geplanten anderen Bahnverbindungen in die Region sollen ebenfalls hier beginnen.
(Quelle: Volta o Trem 19-7)

12.07.2015

Argentinien

Buenos Aires - Pinamar

Am 17.07.2015 nimmt Ferrobaires, nach einem Unterbruch von 5 Jahren, die Verbindung zwischen Buenos Aires und dem Küstenort Pinamar wieder in Betrieb. Der Zug verkehrt einmal in der Woche, freitags hin und sonntags zurück. Allerdings soll die Verbindung nur zu den Hauptreisezeiten im Juli, Dezember bis März und an Feiertagen angeboten werden.
(Quelle: Volta o Trem 19-6)

Neuquén - Cipolletti

Am 20.07.2015 wird der Nahverkehr zwischen Neuquén und Cipolletti den Betrieb aufnehmen. Der erste Materfer Triebwagen absolviert seit dem 09.07. Probefahrten auf der 6 km langen Strecke zwischen den beiden Städten. Als Reservefahrzeug wird in Kürze der Triebwagen der Verbindung Bragado – General Pico eintreffen, was danach ab Bragado verkehren wird, ist noch unbekannt.
(Quelle: Volta o Trem 19-6)

Fórum, Santiago del Estero

Der Bahnhof Fórum des „Tren al Desarrollo“ (Zug zur Entwicklung) in Santiago del Estero wurde mit Beteiligung von Transportminister Randazzo in Santiago del Estero eingeweiht. Ein Triebwagen von Technotren wurde dafür auf die Gleise gestellt. Allerdings soll die über 4 km lange Strecke nach La Banda, neu als Hochbahn gebaut, erst Ende 2016 fertiggestellt sein. Die Bahn wird dann über drei Triebwagen verfügen.
(Quelle: Volta o Trem 19-6)

Chile

Tacna - Arica

Da der Triebwagen noch nicht fertig saniert ist, verzögert sich die Wiedereröffnung der Bahn zwischen Tacna und Arica um etwa einen Monat bis August. Die Strecke ist komplett repariert und es fanden bereits Probefahrten über die ganzen 62 km statt.
(Quelle: Volta o Trem 19-6)

Curicó, Talca, Linares und Parral

Die Politiker in der Region Maule fordern Regionalzüge zwischen Curicó, Talca, Linares und Parral und haben die Forderung dem Transportministerium vorgelegt.
(Quelle: Volta o Trem 19-6)

Talca – Constitución

Am 19.06.2015 hat die Staatsbahn EFE mit der Region Maule den Wiederaufbau des Bahnhofes Talca, 2010 vom schweren Erdbeben zerstört, vereinbart. Zudem werden 10 Stationen an der Schmalspurbahn Talca – Constitución saniert.
(Quelle: Volta o Trem 19-6)

Lomas Coloradas - Coronel

Die Arbeiten an der neuen Südstrecke des Biotren zwischen Lomas Coloradas und Coronel befinden sind in der Endphase und der Betrieb kann wie vorgesehen Ende 2015 aufgenommen werden.
(Quelle: Volta o Trem 19-6)

Costa Rica

Heredia - Alajuela

Der Ausbau der Bahnstrecke von Heredia nach Alajuela läuft gut voran und 70% der Strecke sind bereits komplett saniert.
(Quelle: Volta o Trem 19-6)

Peru

Tacna - Arica

Da der Triebwagen noch nicht fertig saniert ist, verzögert sich die Wiedereröffnung der Bahn zwischen Tacna und Arica um etwa einen Monat bis August. Die Strecke ist komplett repariert und es fanden bereits Probefahrten über die ganzen 62 km statt.
(Quelle: Volta o Trem 19-6)

20.04.2015

Argentinien

Ferrocarriles Argentinos

FERROCARRILES ARGENTINOS wurde von der argentinischen Regierung wieder ins Leben gerufen.
(Quelle: Volta o Trem 19-5)

San Nicolás und Zárate

Ab 01. Mai 2015 bedient SOFSE/FA mit dem täglichen Personenzug Buenos Aires – Rosario auch wieder den Unterwegsbahnhof San Nicolás und ab 01. Juni soll wieder ein Halt in Zárate eingelegt werden.
(Quelle: Volta o Trem 19-5)

Victoria – Capilla del Señor

Trenes Argentinos hat die Fahrzeiten auf der Strecke Victoria – Capilla del Señor nach Abschluss eines Teiles der Gleis-renovationen wieder etwas gekürzt und mit einem neuen Materfer Triebwagen einen beschleunigten Verkehr aufgenommen.
(Quelle: Volta o Trem 19-5)

Brasilien

CBTU Natal

CBTU Natal hat nach umfangreichen Testfahrten die ersten neuen Triebwagen von Bom Sinal in den Planbetrieb gesetzt. Je ein Zugpaar verkehrt nun täglich auf den Strecke Natal – Ceará Mirim und Natal – Parnamirim mit den neuen Triebwagen. Monatlich folgen weitere Fahrzeuge und im Laufe von 2016 wird der Gesamtverkehr auf die neuen Fahrzeuge umgestellt sein. Gleichzeitig werden Gleise und Bahnübergänge saniert.
(Quelle: Volta o Trem 19-5)

Museums- und Touristenbahnen Brasiliens

Auf http://www.fahrplancenter.com/AIFFLABrasilienTurismo.html finden Sie eine komplett aktualisierte Übersicht aller Museums- und Touristenbahnen Brasiliens auf dem Stand von 2015.
(Quelle: Volta o Trem 19-5)

Zamin /  Estrada de Ferro do Amapá

Die Estrada de Ferro do Amapá wurde vorübergehend still-gelegt, da der Betreiber Zamin zahlungsunfähig ist. Der Staat Amapá übernimmt die Bahn in Eigenregie, damit die für die Bevölkerung lebenswichtigen Personenzüge wieder den Betrieb aufnehmen können.
(Quelle: Volta o Trem 19-5)

10.04.2015

Argentinien

Tren a las Nubes

Am 04. April hat Tren a las Nubes den Verkehr zwischen Salta und dem Viaducto La Polvorilla wieder aufgenommen. Betreiber ist ein Tochterunternehmen von SOFSE/ Ferro-carriles Argentinos. Der Zug verkehrt bis Anfang Dezember meist an Samstagen, die Tarife wurden massiv erhöht, Informationen unter http://www.fahrplancenter.com/AIFFLAArgentina313.html.
(Quelle: Volta o Trem 19-4)

Neuquén – Cipolletti

Am 20. Juli 2015 wird der Betrieb des Vorortszuges Neuquén – Cipolletti nach unzähligen Projekten in den vergangenen 15 Jahren endlich in Betrieb genommen. Etwa 4 Wochen zuvor werden die beiden neuen Triebwagen für diese Verbindung nach Neuquén geliefert. Die 6,1 km lange Strecke soll dann 16-mal pro Tag bedient werden.
(Quelle: Volta o Trem 19-4)

Bolivien

Tram Santa Cruz de la Sierra

Ein Projekt zum Bau eines Tramnetzes in Santa Cruz de la Sierra wurde Anfang April 2015 angekündigt.
(Quelle: Volta o Trem 19-4)

Chile

Überschwemmungen

Ende März haben starke Regenfälle zu verheerenden Überschwemmungen im Norden des Landes geführt. Schwerst beschädigt wurden die Strecken der FCAB Antofagasta – Mejillones und Antofagasta – Calama. 60 km zwischen Chañaral und Potrerillos wurden komplett zerstört. Die FCAB kann in wenigen Tagen den Verkehr wieder aufnehmen, der Schaden an der Strecke nach Potrerillos wird mit rund US$100 Mio. beziffert, ein Wiederaufbau ist fraglich. Die Ferronor Linie Diego de Almagro – Chañaral wurde auch zerstört.
(Quelle: Volta o Trem 19-4)

Kuba

Camarones – Cumanayagua

Das Transportministerium kündigte den Wiederaufbau der abgebauten Nebenstrecke Camarones – Cumanayagua an, sie soll dabei bis La Campana verlängert werden, da die Armee dort einen Stützpunkt errichtet.
(Quelle: Volta o Trem 19-4)

Mexiko

EMD SD70ACe

Ferromex hat eine weitere Serie von 19 Dieselloks der Reihe EMD SD70ACe gekauft, womit 116 dieser 4300 PS Maschinen im Einsatz stehen. Ferrosur SA hat ebenfalls 15 dieser Loks gekauft, womit Ferrosur erstmals EMD Loks einsetzt.
(Quelle: Volta o Trem 19-4)

Uruguay

Algorta – Fray Bentos

Die Sanierung der 141 km langen Bahnstrecke Algorta – Fray Bentos wurde definitiv ausgeschrieben.
(Quelle: Volta o Trem 19-4)

31.03.2015

Argentinien

Ferrocarriles Argentinos FA als staatliche Dachorganisation für die Eisenbahnen

Die argentinische Regierung hat ein Gesetz erlassen, womit wieder Ferrocarriles Argentinos FA als staatliche Dachorganisation für die Eisenbahnen des Landes funktionieren. FA wird wie folgt aufgeteilt:
ADIF für die Infrastruktur, SOFSE für den Personenverkehr und Belgrano Cargas y Logística BCyL für den Güterverkehr.
(Quelle: La Nación)

20 neue Triebwagen für Belgrano Norte

Unter dem Namen Alerce (Lärche) werden zurzeit durch die argentinische Industrie (Grupo Emepa in Chascomús) 20 zweiteilige Dieseltriebwagen für meterspurige Belgrano Norte Vorortsbahn von Buenos Aires gebaut. Der erste Triebwagen wurde Ende März 2015 vorgestellt. Mit den neuen Fahrzeugen wird ein beschleunigter Verkehr zwischen Buenos Aires Retiro, Ciudad Universitaria, Aristóbulo del Valle und Boulogne-sur-Mer eingerichtet. Jeder zweiteilige Zug bietet 120 Sitzplätze, Klimaanlage, WiFi, Videoüberwachung und LED Beleuchtung. 90% aller Materialien und Bestandteile der Züge kommen aus argentinischer Produktion. Die Bremssysteme stammen aus deutscher Produktion und die automatischen Türschliesseinrichtungen kommen aus Österreich.
(Quelle: Telám)

Sanierung Rosario – Tortugas

ADIF hat mit der Sanierung des etwa 90 km langen Abschnittes Rosario – Tortugas der Strecke Rosario – Córdoba begonnen.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Reparatur Colonia Alvear Oeste - Bowen

Im Laufe des Monates April 2015 beginnt die Reparatur des 23 km langen Streckenabschnittes von Colonia Alvear Oeste nach Bowen. Dafür stehen bereits Finanzmittel zur Verfügung. In einer ersten Etappe soll auf diesen absolut geraden Streckenstück in der Provinz Mendoza ein lokaler Personenverkehr aufgenommen werden. Danach soll in weiteren Etappen die 306 km lange Strecke zwischen Bowen, Polledo, Nueva Galia, Chamaicó und Rancul bis Realicó wieder eröffnet werden. In Realicó (Provinz Las Pampa) soll dann ein Anschluss an den bestehenden Zug nach Buenos Aires hergestellt werden.
Die Strecke Colonia Alvear – Realicó wurde bereits in den späten 1970er Jahren im Personenverkehr stillgelegt und mit der Stilllegung der Strecke Mendoza – Colonia Alvear 1982 verlor diese Stadt jeglichen Schienenpersonenverkehr.
(Quelle: Sitio Andino)

Neuauflage San Antonio Oeste - Tierra del Fuego

Das Projekt von 1994 eine 1636 km lange Bahnstrecke von San Antonio Oeste durch ganz Patagonien bis nach Tierra del Fuego (Feuerland) zu bauen, wurde wieder neu aufgelegt. 1999 hatte der damalige Staatspräsident Menem das Projekt als „nutzlos“ gestoppt.
(Quelle: Tiempo Sur)

8000 Passagiere Posadas - Encarnación

Der mit niederländischen Wadloper Triebwagen gefahrene Zug zwischen Posadas und Encarnación wird inzwischen täglich von bis zu 8000 Personen genutzt.
(Quelle: SOFSE)

Puerto Tirol – Resistencia – Puerto Vilelas

SOFSE hat den Nahverkehr auf der Strecke Puerto Tirol – Resistencia – Puerto Vilelas in der zweiten Jahreshälfte 2014 etwas neu geordnet. Auf dem Abschnitt Resistencia – Puerto Vilelas wurde die neue Haltestelle Cocomarola, zwischen Bouvier und Gusberti, eingerichtet. Die Zahl der Züge ist annähernd unverändert, allerdings wurden die Reisezeiten durchgehend zwischen 6 und 15 Min. verlängert.
(Quelle: SOFSE)

Buenos Aires Retiro – Rufino

Am 27. Februar 2015 hat SOFSE den Personenverkehr auf der 421 km langen Strecke Buenos Aires Retiro – Rufino aufgenommen. Der Zug, aus chinesischen Wagen der ersten Klasse und der Pullman Klasse verkehrt freitags ab Retiro und sonntags zurück und bedient unterwegs nur die Bahnhöfe Mercedes, Chacabuco, Junín, Vedia und Alberdi. Dieser Zug wird von SOFSE gefahren, während Ferrobaires weiterhin an Werktagen einen Lokalzug zwischen Retiro und Junín verkehren lässt.
Es wird bereits davon gesprochen diese Verbindung über Rufino hinaus bis Justo Daract zu verlängern.
(Quelle: SOFSE)

Bolivien

Arica - Puquíos - Viacha

Mitte April 2015 beginnt der kommerzielle Güterverkehr, nach einem Unterbruch von über 10 Jahren, zwischen Arica und Puquíos und etwa 8 bis Monate später sollen wieder regelmässig Güterzüge bis Viacha in Bolivien verkehren. Die Bahn hat 2 neue Dieselloks und 20 neue Mehrzweckgüterwagen beschafft.
In einer Stellungnahme der Verwaltung dieser Bahn, welche der chilenischen Staatsbahn EFE untersteht, wurde auch erwähnt, dass der Güterverkehr Vorrang habe, jedoch in einer späteren Etappe auch die Führung von Personen- und Touristenzügen nicht ausgeschlossen sei.
(Quelle: Aricaldia)

Brasilien

Umfahrungsstrecke um die Stadt Araraquara freigegeben

Am 20. Februar 2015 hat die ANTT die neue Umfahrungsstrecke um die Stadt Araraquara freigegeben. Diese Strecke ermöglicht es den starken Güterverkehr aus dem Norden des Staates São Paulo und aus Mato Grosso aus der Stadt hinaus zu verlegen. Die neue Strecke weist weniger Kurven auf und verkürzt die Strecke nach Santa Fé do Sul etwas, hingegen werden die Züge nach Barretos und Colômbia zukünftig die Fahrtrichtung nördlich von Araraquara ändern müssen. Der Verkehr wird jedoch erst aufgenommen wenn die beiden Bahnhöfe Ouro (an der Strecke Itirapina – Colômbia) und Tutóia (an der Strecke Araraquara – Santa Fé do Sul) entsprechend ausgebaut sind. Die Bauarbeiten gehen in beiden Bahnhöfen planmässig voran.
(Quelle: Revista Ferroviária)

Chile

Arica - Puquíos - Viacha

Mitte April 2015 beginnt der kommerzielle Güterverkehr, nach einem Unterbruch von über 10 Jahren, zwischen Arica und Puquíos und etwa 8 bis Monate später sollen wieder regelmässig Güterzüge bis Viacha in Bolivien verkehren. Die Bahn hat 2 neue Dieselloks und 20 neue Mehrzweckgüterwagen beschafft.
In einer Stellungnahme der Verwaltung dieser Bahn, welche der chilenischen Staatsbahn EFE untersteht, wurde auch erwähnt, dass der Güterverkehr Vorrang habe, jedoch in einer späteren Etappe auch die Führung von Personen- und Touristenzügen nicht ausgeschlossen sei.
(Quelle: Aricaldia)

Tacna – Arica

Am 16.02.2015 begannen die Sanierungsarbeiten an der internationalen Bahnstrecke Tacna – Arica im Bereich der Stadt Tacna, wo die Strecke in der Strasse verläuft. Die Arbeiten werden im Auftrag des Transportministeriums von Peru durchgeführt und bestehen in erster Linie im Austausch von Schwellen und auf rund 10 km werden auch neue Schienen verlegt. Man rechnet damit die Arbeiten bis Ende Juli 2015 abzuschliessen und den Betrieb anschliessend wieder aufzunehmen.
Gleichzeitig wird der letzte noch brauchbare Triebwagen (Autovagón) aufgearbeitet. Nebst einer technischen Sanierung wird auch eine Toilette eingebaut.
Die Regierung möchte 2016 diese Strecke privatisieren.
(Quelle: Rieles und La República)

Costa Rica

Ausbau Heredia - Alajuela

Die Staatsbahn INCOFER baut zurzeit die Strecke von Heredia in Richtung Alajuela, nördlich der Hauptstadt San José. Der erste Abschnitt ist bereits weit fortgeschritten und am 15. April ist die Aufnahme des Personennahverkehrs zwischen den Bahnhöfen Heredia und San Joaquín de Flores vorgesehen. Der Verkehr wird wiederum mit den vorhandenen Apolo Triebwagen (ex-FEVE Spanien) durchgeführt. Bis 15. September 2015 ist die Fertigstellung der Strecke bis zum Bahnhof Rio Segundo, bereits im Distrikt Alajuela, vorgesehen. Bis dorthin werden auch Apolo Triebwagen eingesetzt. Die Strecke wird nach modernen Kriterien mit Betonschwellen gebaut. Der gesamte neue Abschnitt wird 12 Bahnübergänge aufweisen, die alle signalisiert sein werden.
Da jedoch die vorhandenen Mittel nur CRC 4‘500Mio. (rund € 7,6Mio.) ausmachen, kann die Strecke vorerst nicht bis ins Zentrum von Alajuela (rund 10 km ab Heredia) gebaut werden. Da der Verkehr bis Alajuela auch zusätzliche Fahrzeuge erfordert, will man zuerst ein neues Gesetz abwarten, welches eine Steuer von 5% auf Treibstoffe vorsieht, um eine langfristige Finanzierung der Eisenbahnen sicher zu stellen. Dann erst soll entschieden werden, ob die Strecke gleich bis Alajuela gebaut und auf der ganzen Länge elektrifiziert wird.
Kritisiert wird von vielen Seiten, dass die Verlängerung der Strecke ohne zusätzliche Fahrzeuge noch mehr Engpässe verursachen wird, da die Züge zu den meisten Tageszeiten bereits auf den vorhandenen Strecken überfüllt verkehren.
Allerdings äussern verschiedene Politiker die Frage, ob man bei der aktuellen Spurweite von 1067 mm bleiben soll, oder ob es dann auch sinnvoll wäre das ganze Bahnsystem des Landes auf 1435 mm umzubauen. Es wurden auch Kontakte mit Herstellern in Europa, Brasilien und China aufgenommen um beraten zu werden.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Sanierung Puerto Limón – Moin – Siquirres

Anfang 2015 wurde auch mit der Sanierung der Bahnstrecke Puerto Limón – Moin – Siquirres begonnen. Auf der sanierten Strecke soll der Güterverkehr intensiviert werden und auch der Touristenzug soll davon profitieren.
(Quelle: CRHOY; La Nación)

Kolumbien

La Tebaída - Buenaventura

Etwa Mitte Mai 2015 will die Bahngesellschaft Ferrocarril del Pacífico den Güterverkehr zwischen La Tebaída (in der Nähe von Armenia) und dem Hafen Buenaventura aufnehmen. Von den in den Jahren 2014 und 2015 durch die Bahngesellschaft investierten US$32Mio. wurden rund US$20Mio. in die Infrastruktur investiert, der Rest ging an das Rollmaterial. Man hofft mit der Inbetriebnahme des durchgehenden Güterverkehrs das monatliche Volumen von rund 25‘000 auf 80‘000 Tonnen zu steigern.
(Quelle: Crónica del Quindio)

Mexiko

Arbeitsunterbruch Ciudad de México – Toluca

Proteste haben den Weiterbau der Bahnstrecke Ciudad de México – Toluca ins Stocken gebracht. Die Protestierenden beschuldigen die Regierung der Korruption und verlangen eine Neuausschreibung des Projektes und zudem wird eine teilweise Verlagerung der Strecke verlangt. Das Transportsekretariat der Bundesregierung hat dann auch die Arbeiten auf unbestimmte Zeit einfrieren lassen.
(Quelle: Verschiedene Quellen inkl. Sin Embargo)

Neue Brücke zwischen USA und Mexiko

Am 31.03.2015 wurde die 7. Bahnbrücke und die erste nach 106 Jahren zwischen den USA und Mexiko eröffnet. Über diese Brücke führt eine neue Bahnstrecke von Brownsville (USA) nach Matamoros (Mexiko) und sie verbindet die Union Pacific in den USA mit der Bahngesellschaft Kansas City Southern of Mexico. Die Brücke über den Rio Grande befindet sich etwa 23 km stromaufwärts von Brownsville. In den USA wurden rund US$40Mio. und in Mexiko US$80Mio. in den Bau der Brücke und der Zufahrtstrecken investiert. In Brownsville konnten durch die neue Streckenführung die Gleise aus den Strassen der Stadt entfernt werden.
(Quelle: The Monitor)

Paraguay

8000 Passagiere Posadas - Encarnación

Der mit niederländischen Wadloper Triebwagen gefahrene Zug zwischen Posadas und Encarnación wird inzwischen täglich von bis zu 8000 Personen genutzt.
(Quelle: SOFSE)

Peru

Lima - La Oroya

Nach schweren Regenfällen Ende März 2015 wurde die Strasse zwischen Lima und La Oroya unterbrochen. Deshalb hat Ferrocarril Central Andino einen gemischten Zug für Personen- und Gütertransport vorübergehend in Betrieb genommen, um der Bevölkerung den Transport zwischen diesen zwei Städten zu ermöglichen. Der Transport von Passagieren und Stückgut wird kostenlos angeboten!
(Quelle: Diário Correo)

Lima – Huancayo

Der Touristenzug Lima – Huancayo verkehrt 2015 wiederum sechsmal.
(Quelle: Fahrplancenter)

Metro in Lima

Der Bau der Linie 2 der Metro von Lima geht vorwärts und 2015 werden die ersten 5 Stationen gebaut. Im Laufe von 2016 soll dann der erste Abschnitt zwischen den Stationen Santa Anita und Bolognesi eröffnet werden. Bis 2020 soll diese Strecke den Internationalen Flughafen „Jorge Chávez“ erreichen. Zudem begannen die Studien die Linie 1 in Richtung Lurín zu verlängern.
(Quelle: América TV)

Tacna – Arica

Am 16.02.2015 begannen die Sanierungsarbeiten an der internationalen Bahnstrecke Tacna – Arica im Bereich der Stadt Tacna, wo die Strecke in der Strasse verläuft. Die Arbeiten werden im Auftrag des Transportministeriums von Peru durchgeführt und bestehen in erster Linie im Austausch von Schwellen und auf rund 10 km werden auch neue Schienen verlegt. Man rechnet damit die Arbeiten bis Ende Juli 2015 abzuschliessen und den Betrieb anschliessend wieder aufzunehmen.
Gleichzeitig wird der letzte noch brauchbare Triebwagen (Autovagón) aufgearbeitet. Nebst einer technischen Sanierung wird auch eine Toilette eingebaut.
Die Regierung möchte 2016 diese Strecke privatisieren.
(Quelle: Rieles und La República)

25.03.2015

Argentinien

Buenos Aires - Córdoba

Seit 09.03.2015 verkehren die beiden wöchentlichen Nachtzüge zwischen Buenos Aires und Córdoba nur noch mit dem neuen chinesischen Rollmaterial. Zwei Wochen später hat SOFSE den Tren da las Sierras wieder vom Bahnhof Rodriguez del Busto bis Alta Córdoba verlängert.
(Quelle: Volta o Trem 19-3)

Buenos Aires – Junín - Alberdí

Mitte März 2015 wurde der Lokalzug Buenos Aires – Junín - Alberdí von Ferrobaires wieder in Betrieb genommen.
(Quelle: Volta o Trem 19-3)

Ferrocarriles Argentinos

Die Regierung hat ein Gesetz zur Neugründung von FERROCARRILES ARGENTINOS als Dachorganisation für die drei Unternehmen SOFSE (Personenverkehr), ADIF (Infra-struktur) und Belgrano (Güterverkehr) erlassen.
(Quelle: Volta o Trem 19-3)

Posadas – Encarnación

Die Zahl der täglichen Passagiere der Verbindung Posadas – Encarnación ist inzwischen auf rund 8000 gestiegen.
(Quelle: Volta o Trem 19-3)

Chile

Santiago – Temuco

Santiago – Temuco werden weitere Nachtzüge verkehren: ab Santiago 02.04. ab Temuco 05.04.
(Quelle: Volta o Trem 19-3)

Talca – González Bastías

Der Buscarril wird am 11. und 25. April zusätzliche Ausflugsfahrten Talca – González Bastías anbieten.
(Quelle: Volta o Trem 19-3)

Honduras

Liquidation der Staatsbahn FNH

Die Liquidation der Staatsbahn FNH hat begonnen, zur Bezahlung von Pensionen wurden mehrere Gebäude verkauft. Fast alles in Puerto Cortéz stationierte Rollmaterial wurde als Schrott verkauft.
(Quelle: Volta o Trem 19-3)

Mexiko

Tren Turístico Tijuana Tecate

Der Tren Turístico Tijuana Tecate verkehrt wieder etwa einmal jeden Monat, zu Daten die leider sehr kurz vorher bekannt gegeben werden. Die Fahrt umfasst 2 Std. Bahnfahrt nach Tecate, 4 Std. in Tecate mit Besuch der Brauerei, Verpflegung und Musik und wieder 2 Std. Rückreise.
(Quelle: Volta o Trem 19-3)

Paraguay

Posadas – Encarnación

Die Zahl der täglichen Passagiere der Verbindung Posadas – Encarnación ist inzwischen auf rund 8000 gestiegen.
(Quelle: Volta o Trem 19-3)

08.03.2015

Argentinien

Buenos Aires - Junín - Rufino

SOFSE hat am 27.02.2015 ein wöchentliches Zugpaar zwischen Buenos Aires, Junín und Rufino in Betrieb genommen. Der Zug wird mit neuem chinesischem Rollmaterial gefahren.
Am 02.03.2015 musste Ferrobaires den Lokalzug zwischen Buenos Aires und Junín nach einer Entgleisung einstellen.
(Quelle: Volta o Trem 19-2)

Posadas - Encarnación

Der Nahverkehr zwischen Posadas und Encarnación wird immer beliebter, inzwischen nutzen bis zu 7000 Reisende die Verbindung, die mit Wadloper Triebwagen alle 30 Min. 7 Tage in der Woche gefahren wird.
(Quelle: Volta o Trem 19-2)

Buenos Aires - Rosario Sur

SOFSE plant den Fernverkehr zwischen Buenos Aires und dem neuen Bahnhof Rosario Sur am 01.04.2015 aufzu-nehmen, erste Testfahrten mit neuem chinesischem Rollmaterial finden bereits statt. Derzeit werden zwischen Buenos Aires und Rosario die Signalanlagen angepasst.
(Quelle: Volta o Trem 19-2)

Resistencia/Cocomarola

Ende 2014 hat SOFSE die Fahrzeiten der Vorortszüge von Resistencia geändert und in Cocomarola eine neue Haltestelle eröffnet.
(Quelle: Volta o Trem 19-2)

San Carlos de Bariloche - Ing. G. Jacobacci

Durch den Wegfall einiger Busverbindungen zwischen San Carlos de Bariloche und Ing. G. Jacobacci plant Tren Patagonico den Lokalzug dreimal in der Woche zu fahren.
(Quelle: Volta o Trem 19-2)

Tacna – Arica

Die Wiederaufbauarbeiten an der Strecke Tacna – Arica wur-den durch das peruanische Transportministerium aufgenommen. Schwellen und ein Teil der Schienen werden ausgetauscht. Der einzige einsatzfähige Triebwagen wird saniert und mit einer Toilette ausgerüstet. Der Verkehr soll noch vor Ende 2015 aufgenommen werden, anschliessend soll die Strecke privatisiert werden.
(Quelle: Volta o Trem 19-2)

Paraguay

Posadas - Encarnación

Der Nahverkehr zwischen Posadas und Encarnación wird immer beliebter, inzwischen nutzen bis zu 7000 Reisende die Verbindung, die mit Wadloper Triebwagen alle 30 Min. 7 Tage in der Woche gefahren wird.
(Quelle: Volta o Trem 19-2)

Peru

Tacna – Arica

Die Wiederaufbauarbeiten an der Strecke Tacna – Arica wur-den durch das peruanische Transportministerium aufgenommen. Schwellen und ein Teil der Schienen werden ausgetauscht. Der einzige einsatzfähige Triebwagen wird saniert und mit einer Toilette ausgerüstet. Der Verkehr soll noch vor Ende 2015 aufgenommen werden, anschliessend soll die Strecke privatisiert werden.
(Quelle: Volta o Trem 19-2)

31.01.2015

Argentinien

Neue Wagen, neue Verbindung

Seit dem 09. März 2015 setzt SOFSE neue chinesische Wagen in den Nachtzügen zwischen Buenos Aires und Córdoba ein.
Am 01. April 2015 nimmt SOFSE ein tägliches Zugpaar zusätzlich zu den bestehenden Zügen, zwischen Buenos Aires und dem neuen Bahnhof Rosario Sur in Betrieb. Dieser Zug braucht für die 294 km lange Strecke gut 6 Std. 30 Min., gegenüber rund 9 Std. für die Züge Buenos Aires – Rosario Norte (315 km).
(Quelle: SOFSE)

Tren a las Nubes

Der berühmte Tren a las Nubes verkehrt wieder ab 04.04.2015. Nach Pressemeldungen wurde das Streckengleis weitgehend repariert und die Fahrzeuge des Zuges wurden in den Werkstätten Alta Córdoba saniert. Das neue Angebot sieht nur noch eine einfache Fahrt von Salta zum Viaducto La Polvorilla und zurück bis San Antonio de los Cobres vor, danach eine Rückfahrt nach Salta mit dem Bus. Für dieses Angebot wird ein Tarif von ARP 1540.00 (über € 160,00) erhoben, Bewohner der Provinz Salta bezahlen für die einfache Fahrt nur mit dem Zug ARP 350.00 (€ 36,60).
Der genaue Fahrplan wurde noch nicht veröffentlicht. Betreiber ist die Gesellschaft Sociedad del Estado Tren a las Nubes SFTSE, eine Tochtergesellschaft der Staatsbahn Ferrocarriles Argentinos/SOFSE.
(Quelle: Rieles)

Brasilien

Strassenbahn/Stadtbahn in Cuiabá

In Cuiabá ist der Bau der modernen Strassenbahn/Stadtbahn wieder ins Stocken geraten. Erst etwa die Hälfte der Strecke Várzea Grande – Cuiabá ist mehr oder weniger fertiggestellt. Besonders in Várzea Grande sind die Arbeiten weit fortgeschritten, so ist der Bahnhof am Flughafen praktisch betriebsbereit und es folgen längere Abschnitte durch die Stadt, in denen bereits die Geleise verlegt wurden und die Brücke über den Rio Cuiabá steht kurz vor der Vollendung. In Cuiabá sieht es extrem unterschiedlich aus, einige Abschnitte könnten schon die Schienen aufnehmen, auf anderen Streckenteilen sind die Erdarbeiten im Gange und auf wiederum anderen Abschnitten ist noch gar nichts vor den Arbeiten zu sehen, dort sind noch nicht einmal die Versorgungsleitungen neu verlegt worden. Nun fordern Politiker der Stadt Cuiabá eine Volksabstimmung in den beiden, etwa 600‘000 Stimmberechtigten zählenden Gemeinden, ob man am Projekt der Bahn festhalten soll, oder ob an ihrer Stelle ein Schnellbussystem gebaut werden soll. Unbestritten ist für alle Parteien in den beiden Gemeinden, dass ein besseres öffentliches Verkehrssystem erbaut werden muss und die Kritiker der geplanten Abstimmung weisen zu recht auf die bereits erfolgten Investitionen hin, denn sämtliches Material, auch Schienen, Oberleitungen und Fahrzeuge sind bereits vorhanden und bezahlt. Man befürchtet bei einer Ablehnung der Stadtbahn, dass dieses Material nur mit Verlust verkauft werden kann.
(Quelle: Diário de Cuiabá)

Strassenbahn in Rio de Janeiro

In Rio de Janeiro wurden im März 2015 die ersten 400 Meter Strassenbahn in der Rua General Luiz Mendes verlegt. Man rechnet etwa jeden Monat 200 bis 400 Meter Gleis zu verlegen.
In den meisten Strassen wurden bereits die unterirdischen Leitungen verlegt und der Untergrund für die Gleisverlegung vorbereitet. Nur in der sehr stark befahrenen Avenida Rio Branco sind diese Arbeiten noch wenig fortgeschritten, doch man rechnet diese bis Mitte 2015 abzuschliessen. Ein erster Abschnitt der Strassenbahn soll im ersten Halbjahr 2016 den Betrieb aufnehmen.
(Quelle: Revista Ferroviária)

Neue Strassenbahnwagen für die Bonde de Santa Teresa

Der erste neue Strassenbahnwagen für die Bonde de Santa Teresa (Santa Teresa Tram) in Rio de Janeiro wurde vom Hersteller T’Trans abgeliefert und hat Ende Februar 2015 erste Testfahrten unternommen. Die neuen Fahrzeuge sind nachbauten, die äusserlich den historischen Tramwagen entsprechen, jedoch mit moderner technischer Ausrüstung versehen sind. Dass der Verkehr auf der Strecke noch immer nicht aufgenommen werden konnte liegt an der Lieferverzögerungen des polnischen Schienenherstellers.
(Quelle: Trem.org)

Güterverkehr auf der Norte-Sul Bahn

Nach vielen Anlaufschwierigkeiten begann Ende Februar 2015 der Güterverkehr, vorerst noch in bescheidenem Masse, auf der Norte-Sul Bahn. Anfang März wurde die Stationierung verschiedener neuer Dieselloks entlang der Strecke beobachtet. Die Loks des Typs SB70Ace von Progress Rail werden vom Werk in Sete Lagoas auf der Strasse nach Anápolis gebracht und dann auf dem Schienenweg zu ihren Einsatzorten. Die ersten 4 von 18 Maschinen gingen direkt nach Imperatriz von wo aus sie vom Güterunternehmen VLI zum Einsatz kommen.
(Quelle: Revista Ferrovária)

Gurupi (Tocantins) – Anápolis

Am 18. Februar 2015 hat die Behörde für Landtransport ANTT den Abschnitt Gurupi (Tocantins) – Anápolis für den öffentlichen Güterverkehr freigegeben. Eine vorübergehende Sperrung dieses Abschnittes der Norte-Sul Bahn war nötig, nachdem sich nach der Eröffnung im Mai 2014 Probleme am Oberbau und an den Drainagen zeigten. Inzwischen wurden alle Mängel beseitigt.
(Quelle: Revista Ferrovária)

20.01.2015

Argentinien

Posadas - Encarnación

Am 31.12.2014 begann der regelmässige Verkehr mit den Wadloper Triebwagen zwischen Posadas und Encarnación. Die Züge verkehren täglich zwischen 07.00 und 18.30 alle 30 Min. in jeder Richtung und der Fahrpreis beträgt ARP 18.00.
(Quelle: Volta o Trem 19-1)

Brasilien

Barbacena

Die ONG Amigos do Trem hat die Sanierung des breitspurigen Budd Triebwagens MH946005-7F, erbaut in den USA 1958 abgeschlossen. Das Fahrzeug wurde mit der Hilfe von MRS nach Barbacena überführt von wo aus er als Trem das Rosas im Auftrag der Gemeinde verkehren soll.
(Quelle: Volta o Trem 19-1)

Chile

Santiago – Temuco

TMSA/TerraSur lässt an 4 Wochenenden zur Hauptsaison wieder den Nachtzug zwischen Santiago – Temuco verkehren. Ab Santiago 16. & 30. Januar und 13. & 27. Februar. Ab Temuco 19 Januar, 1. & 15. Februar, 1. März.
(Quelle: Volta o Trem 19-1)

Equador

Ibarra–Otavalo

Die Bahnstrecke Ibarra–Otavalo wurde am 15.01.2015 offiziell wiedereröffnet, ab 24.01. sind öffentliche Züge vorgesehen.
(Quelle: Volta o Trem 19-1)

Mexiko

Ciudad de México – Toluca

Thales hat den Auftrag zu Planung und Aufbau der Signalanlagen für die Strecke Ciudad de México – Toluca bekommen.
(Quelle: Volta o Trem 19-1)

Paraguay

Posadas - Encarnación

Am 31.12.2014 begann der regelmässige Verkehr mit den Wadloper Triebwagen zwischen Posadas und Encarnación. Die Züge verkehren täglich zwischen 07.00 und 18.30 alle 30 Min. in jeder Richtung und der Fahrpreis beträgt ARP 18.00.
(Quelle: Volta o Trem 19-1)

Peru

Lima-Huancayo

Ferrocarril Central Andino veröffentlichte endlich die Verkehrs-tage 2015 für den Zug Lima-Huancayo, es sind wieder 6 Fahrten vorgesehen.
2. April ab Lima 07.00, 5. April ab Huancayo 07.00, 1. Mai ab Lima 07.00, 3. Mai ab Huancayo 07.00, 27. Juni ab/from Lima 07.00 (kann sich noch ändern), 29. Juni ab/from Huancayo 07.00, 26. Juli ab Lima 07.00, 29. Juli. ab Huancayo 07.00, 28. August ab Lima 07.00, 31. August ab Huancayo 07.00 (kann sich noch ändern), 8. Oktober ab Lima 07.00, 11. Oktober ab Huancayo 07.00. Für die Fahrten im April und Juli werden nur Hin-und Rückfahrkarten ausgegeben

(Quelle: Volta o Trem 19-1)

11.01.2015

Argentinien

Posadas - Encarnación

Der internationale Triebwagenverkehr zwischen Posadas (Argentinien) und Encarnación (Paraguay) wurde am 31.12.2014 in Betrieb genommen. Noch existiert in Encarnación keine definitive Bahnstation, die Passagiere müssen über mobile Treppen in die und aus den Wadloper Triebwagen steigen. Die Fahrzeit zwischen beiden Stationen beträgt 7 Minuten, die Züge verkehren zwischen 7 und 18 Uhr und der Fahrpreis 18 ARP oder 7000 Par. Guaranies. Nach ersten Pressemeldungen scheinen die Bahnfahrten gut besetzt zu sein, da die Überquerung der Grenzbrücke im Strassenverkehr in der Regel 90 bis 100 Minuten beansprucht.
(Quelle: hoy.com, Rieles)

Fernverkehr

Am 19.12.2014 hat SOFSE in Zusammenarbeit mit Ferrobaires den Verkehr mit einem täglichen und einem wöchentlichen Zugpaar mit neuem chinesischem Rollmaterial zwischen Buenos Aires und Mar del Plata aufgenommen.
Die bisherigen 4 wöchentlichen Züge, einer darunter ist der Marplatense, von Ferrobaires verkehren in etwas geänderten Fahrplänen weiterhin.
Zum selben Zeitpunkt wurde auf der neuen östlichen Umfahrungsstrecke um Chascomús der dortige Bahnhof eröffnet und wenige Tage danach wurden auch die zwei Regionalzugpaare Buenos Aires – Chascomús von SOFSE in den neuen Bahnhof umgeleitet und von 5 auf 7 Fahrten je Woche erweitert. Diese Regionalzüge haben zusätzliche Halte in Temperley (nur am Wochenende), Guernica (nur werktags), Alejandro Korn, Coronel Brandsen, Jeppener und Atamirano bekommen.
Durch die auf dieser Strecke laufenden Bauarbeiten, kommt es immer wieder zu Anpassungen der Fahrpläne.
Am ersten Tag wurden für die neuen Züge nach Mar del Plata über 5000 Fahrkarten verkauft.
(Quelle: Trenes Argentinos; Satelite Ferroviario)

Die im Oktober 2014 eingerichtete Verbindung Buenos Aires – 25 de Mayo von Ferrobaires verkehrt nur zweimal in der Woche, statt wie angekündigt dreimal.
Trenes Argentinos hat die beiden wöchentlichen Zugpaare Buenos Aires – Saladillo im Dezember 2014 eingestellt, es verbleiben auf dieser Strecke die beiden wöchentlichen Triebwagenpaare Buenos Aires – Saladillo – General Alvear.
(Quelle: Satelite Ferroviario)

Buenos Aires - Junin

Zum Sommerfahrplan ab 19.12.2014 hat Ferrobaires das Angebot an Zügen zwischen Buenos Aires und Junin von 7 auf 5 Zugpaare reduziert.
(Quelle: Ferrobaires)

Überführung von neun Wagen

Augenzeugen berichten, dass SOFSE im Dezember 2014 eine Komposition mit 9 Inox-Wagen ex-CP Portugal und zwei Gepäckwagen von Buenos Aires nach Tucumán überführt habe, offenbar um ein drittes Zugpaar auf dieser Strecke einzusetzen, allerdings wurde nicht bekannt gegeben, wann dieses Zugpaar verkehren soll.
(Quelle: Private Meldungen)

Brasilien

Umgehungsstrecke um die Stadt Três Lagoas

Am 08.12.2014 wurde die 12 km lange Umgehungsstrecke um die Stadt Três Lagoas in Betrieb genommen. Über diese Neubaustrecke wird der gesamte Güterverkehr von América Latina Logística ALL zwischen Baurú und Corumbá geleitet, womit die zahlreichen ungesicherten Bahnübergänge innerhalb von Três Lagoas entfallen.
(Quelle: Revista Ferroviária)

Neues Eisenbahnmuseum eröffnet

Am 29.11.2014 wurde im ehemaligen Bahnhof Sabaúna ein kleines Eisenbahnmuseum eingerichtet. Sabaúna ist ein Ortsteil von Mogi das Cruzes (13 km vom Zentrum von Mogi das Cruzes) an der Strecke Rio de Janeiro – São Paulo und wurde bis 1986 von Nahverkehrszügen dieser Relation bedient.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Santana do Livramento - Rio Grande do Sul

Am 19.12.2014 verkehrten zwei Zugpaare zwischen Santana do Livramento und der 21 km entfernten Station Palomas in Rio Grande do Sul an der Strecke in Richtung Cacequi. Die Fahrten fanden zwar zum 104. Geburtstag des Bahnhofes von Santana do Livramento statt, waren jedoch auch gleich ein Versuchsbetrieb für eine geplante dauerhafte Verbindung in dieser Relation. Die Infrastruktur wurde bereits von ALL und der brasilianischen Bundesregierung in den vergangenen Jahren saniert, im Hinblick auf einen verstärkten Güterverkehr mit Uruguay, der sich allerdings bis heute nicht entwickelte. ALL stellte die Diesellok und ABPF Santa Catarina die historischen Personenwagen, welche auf dem Schienenweg von Rio Negrinho über Lages und Santa Maria überführt wurden. Der Zug wurde sehr gut genutzt.
Bereits einige Monate zuvor verkehrte ein Sonderzug mit denselben Wagen und einer ALL Diesellok auf der Linha Tronco do Sul zwischen Lages und Vacaria (etwas über 100 km) um deren 45 jähriges Bestehen zu feiern. Während zwischen Mafra und Lajes bis 1978 Personenzüge verkehrten, wurde dieser südlich anschliessende Abschnitt bis heute immer nur von Güterzügen befahren.
(Quelle: Revista Ferroviaria, Lages.sc.gov)

Chile

Santiago - Temuco

TMSA/Tren Central verkehrt ab dem 16. Januar 2015 an 4 Wochenenden (16. und 30.01., sowie 13. und 27.02.2015) wieder zwischen Santiago und Temuco. Es handelt sich jeweils um einen Nachtzug freitags 20.50 ab Santiago und sonntags 18.25 ab Temuco, mit einer Fahrzeit von 12 Std. Der Zug mit dem Namen TerraSur Temuco führt Wagen der Klassen „Salón“ und „Preferente“, die einfache Fahrpreise betragen CLP 24‘000 in Salón und CLP 38'000 in Preferente. Unterwegs werden die Bahnhöfe Rancagua, Talca, Chillán, Victoria und Lautaro bedient. Dieser Zug verkehrte letztmalig 2013.
(Quelle: TMSA)

Santiago - San Fernando / Valle de Colchagua

Im Januar 2015 bietet EFE/TMSA wieder Fahrten ins Valle de Colchagua an, diese werden aber nur zwischen Santiago und San Fernando mit der Bahn gefahren, die Weiterfahrt ins Weinanbaugebiet des Colchagua Tales finden mit dem Bus statt, was darauf hinweist, dass die Zweigstrecke der Bahn, die beim Erdbeben vom Februar 2010 schwer beschädigt wurde, bis heute nicht wieder aufgebaut wurde.
(Quelle: EFE)

Talca - Gonzales Bastías

Am 17.01.2014 verkehrt auch wieder eine der beliebten Touristenfahrten des Buscarril zwischen Talca und Gonzales Bastías und zurück, zusätzlich zu den zwei täglichen Zugpaaren.
(Quelle: EFE)

Cartago – Basilica

Ende Oktober hat Incofer den Personenverkehr auf dem 800 Meter langen Streckenabschnitt Cartago – Basilica aufgenommen. Das Streckenstück ist eine Verlängerung der bestehenden Strecke San José – Cartago auf der Trasse der Atlantikbahn. Schon bei der Inbetriebnahme des Vorortsverkehrs nach Cartago wurde auch die Bedienung der Basilica gefordert, da der dortige Standort von verschiedenen Punkten in Cartago gut zu erreichen ist und die Kirche selber generiert einen starken Verkehr, da sie einen wichtigen Wallfahrtsort der Region San José darstellt, der rege besucht wird. Derzeit verkehren 13 Züge von/bis Basilica.
(Quelle: Incofer)

Guatemala

Ciudad Hidalgo - Tecún Umán

Mexico und Guatemala haben vereinbart, dass die ehemalige Bahnstrecke zwischen Ciudad Hidalgo (Mexiko) und Tecún Umán (Guatemala) wieder aufgebaut wird. Ein Hurrican hatte die Brücke über den Grenzfluss zerstört und danach wurde nichts mehr Entsprechendes unternommen. Da jedoch Guatemala Erdölprodukte über die Grenze bei Tecún Umán aus Mexiko importiert, besteht eine grosse Nachfrage, nach einer leistungsfähigen Verbindung. Auf der mexikanischen Seite der Grenze reicht die wieder aufgebaute Bahn von Ixtepec über Tapachula fast wieder nach Ciudad Hidalgo, womit nur noch wenige Kilometer und die Brücke neu aufzubauen sind.
(Quelle: Prensa Libre)

Mexiko

Neuausschreibung Hochgeschwindigkeitsstrecke Ciudad de México – Querétaro

Der Bau der neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke Ciudad de México – Querétaro, der wegen des Vorwurfs der Korruption verschoben wurde, wird am 14. Januar 2015 nochmals neu ausgeschrieben. Das Investitionsvolumen beträgt US$3,5Mia.
(Quelle: Revista Ferroviária)

Ciudad Hidalgo - Tecún Umán

Mexico und Guatemala haben vereinbart, dass die ehemalige Bahnstrecke zwischen Ciudad Hidalgo (Mexiko) und Tecún Umán (Guatemala) wieder aufgebaut wird. Ein Hurrican hatte die Brücke über den Grenzfluss zerstört und danach wurde nichts mehr Entsprechendes unternommen. Da jedoch Guatemala Erdölprodukte über die Grenze bei Tecún Umán aus Mexiko importiert, besteht eine grosse Nachfrage, nach einer leistungsfähigen Verbindung. Auf der mexikanischen Seite der Grenze reicht die wieder aufgebaute Bahn von Ixtepec über Tapachula fast wieder nach Ciudad Hidalgo, womit nur noch wenige Kilometer und die Brücke neu aufzubauen sind.
(Quelle: Prensa Libre)

Paraguay

Posadas - Encarnación

Der internationale Triebwagenverkehr zwischen Posadas (Argentinien) und Encarnación (Paraguay) wurde am 31.12.2014 in Betrieb genommen. Noch existiert in Encarnación keine definitive Bahnstation, die Passagiere müssen über mobile Treppen in die und aus den Wadloper Triebwagen steigen. Die Fahrzeit zwischen beiden Stationen beträgt 7 Minuten, die Züge verkehren zwischen 7 und 18 Uhr und der Fahrpreis 18 ARP oder 7000 Par. Guaranies. Nach ersten Pressemeldungen scheinen die Bahnfahrten gut besetzt zu sein, da die Überquerung der Grenzbrücke im Strassenverkehr in der Regel 90 bis 100 Minuten beansprucht.
(Quelle: hoy.com, Rieles)

Uruguay

Tren Playero / Montevideo - 25 de Agosto

Von Dezember bis März verkehrt samstags wieder der Tren Playero von Montevideo nach 25 de Agosto und zurück.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

20.12.2014

Argentinien

Verstaatlichung

Am 1. November 2014 wurde Ferrocentral mit den Zugverbindungen nach Córdoba, Tucumán und um Córdoba verstaatlicht und untersteht nun SOFSE.
(Quelle: Volta o Trem 18-9)

Buenos Aires - Junin

Ferrobaires hat das Zugsangebot zwischen Buenos Aires und Junín von 7 auf 5 reduziert
(Quelle: Volta o Trem 18-9)

Buenos Aires - Catriló - General Pico

Die neuen SOFSE Züge zwischen Buenos Aires, Catriló und General Pico sind bereits sehr populär und die starke Nachfrage zwang den Betreiber zusätzliche Wagen anzuhängen.
(Quelle: Volta o Trem 18-9)

Buenos Aires - Mar del Plata

SOFSE hat am 19.12.2014 den Verkehr mit neuen chinesischen Fahrzeugen zwischen Buenos Aires und Mar del Plata aufgenommen. Es werden ein Zugpaar täglich und ein zusätzlicher Zug am Wochenende angeboten, zusätzlich zu den 4 wöchentlichen Zügen von Ferrobaires. Schon am ersten Verkaufstag wurden über 5700 Fahrkarten für den neuen Zug ausgegeben. Wegen den laufenden Bauarbeiten beträgt die Fahrzeit über die gut 400 km lange Strecke zurzeit rund 7 Std. Gleichzeitig wurde in Chascomús der neue Bahnhof am Ostrand der Stadt in Betrieb genommen und die Lokalzüge von Argentren verkehren nun auch am Wochenende zwischen Buenos Aires und Chascomús.
(Quelle: Volta o Trem 18-9)

Buenos Aires - Neuquén

Derzeit laufen Untersuchungen zur Wiedereinführung eines direkten Personenzuges zwischen Buenos Aires und Neuquén. Das Transportsekretariat des Bundes untersucht wie viele Bahnübergänge mit Sicherungsanlagen zu versehen sind. Zusätzlich laufen Verhandlungen für den Kauf von Dieseltriebwagen für den schon lange geplanten Vorortsverkehr zwischen Neuquén und Cipolletti.
(Quelle: Volta o Trem 18-9)

Posadas - Encarnación

Die Busgesellschaft Don Casimiro hat zwei Wadloper Triebwagen von Pilar nach Posadas geholt, um einen Lokalverkehr zwischen Posadas und Encarnación (Paraguay) über die internationale Brücke anzubieten. Für die Überfuhr der Triebwagen wurden sogar Lücken in der 1435 mm Spur Hauptstrecke repariert. Die Triebwagen wurden in Posadas neu gestrichen und in Posadas wurde unweit des Zollamtes eine neue Bahnstation errichtet. Der Bau einer identischen Station in Encarnación erleidet noch einige Verspätung, obwohl das Projekt auch von den Behörden in Paraguay unterstützt wird. Geplant ist ein dichter Taktverkehr über die Brücke, um den sehr dichten Strassenverkehr zu entlasten.
(Quelle: Volta o Trem 18-9)

Bolivien

Arica – La Paz

Im November bekam die Ferrocarril Arica – La Paz zwei neue Dieselloks im Wert von US$3,5Mio. Die neuen Loks haben eine Motorleistung von 1850 PS und mit neuen Technologien ist eine beachtliche Einsparung von Treibstoff möglich.
(Quelle: Volta o Trem 18-9)

Brasilien

Santana do Livramento - Palomas

Am 19.12.2014 verkehrte erstmals seit rund 20 Jahren ein Personenzug ab Santana do Livramento im Staat Rio Grande do Sul. Es handelte sich um einen Touristenzug der zum 104. Jubiläum des Bahnhofes Santana do Livramento zweimal zwischen diesem und dem 21 km entfernten Ort Palomas pendelte. Es war auch gleichzeitig ein Versuch, um einen regulären Touristenzug auf dieser Strecke einzurichten. ALL stellte die Diesellok, ABPF die Wagen und Giordani Turismo war für die Vermarktung zuständig. Der Zug war sehr gut besetzt.
(Quelle: Volta o Trem 18-9)

Natal - Ceará Mirim

Am 2.12.2014 wurde mit einem Bom Sinal Triebwagen der fahrplanmässige Verkehr zwischen Natal und Ceará Mirim in Rio Grande do Norte aufgenommen. Alle zwei Monate kommt nun ein weiterer neuer Triebwagen auf diesen CBTU Strecken zum Einsatz.
(Quelle: Volta o Trem 18-9)

João Pessoa

Am 1.11.2014 lieferte Bom Sinal den ersten von 8 neuen Triebwagen an den CBTU Betrieb von João Pessoa. Dieser wird im Januar 2015 erstmals zum Einsatz kommen und über das Jahr 2015 werden die übrigen Triebwagen geliefert.
(Quelle: Volta o Trem 18-9)

Metrô Sobral

Seit Ende Oktober 2014 verkehren die Züge der Metrô Sobral (Stadtbahn) Mo-Fr von 08.00-12.00 im Probebetrieb und für die Bevölkerung kostenlos.
(Quelle: Volta o Trem 18-9)

Poços de Caldas

Die Stadt Poços de Caldas hat die Erlaubnis bekommen 9 km der Bahnstrecke in Richtung Aguas da Prata wieder aufzubauen, um den einst sehr beliebten Touristenzug wieder in Betrieb zu nehmen. Dazu bekam die Stadt auch einige Ladungen Schienen vom Bundesdepartement für Transport.
(Quelle: Volta o Trem 18-9)

Santos – São Vicente

Während einige Abschnitte der neuen Strassenbahn Santos – São Vicente erst im Bau sind, finden auf einem Abschnitt in São Vicente bereits Probefahrten statt.
(Quelle: Volta o Trem 18-9)

Chile

Arica – La Paz

Im November bekam die Ferrocarril Arica – La Paz zwei neue Dieselloks im Wert von US$3,5Mio. Die neuen Loks haben eine Motorleistung von 1850 PS und mit neuen Technologien ist eine beachtliche Einsparung von Treibstoff möglich.
(Quelle: Volta o Trem 18-9)

Costa Rica

Heredia – Alajuela

Der Bau der 11 km langen Bahnstrecke Heredia – Alajuela geht voran. Entgegen den ursprünglichen Plänen wird sie etwas länger, um das Krankenhaus San Rafael in Alajuela bedienen zu können.
(Quelle: Volta o Trem 18-9)

Cartago

Am 3.11.2014 wurde in Cartago die 0,8 km lange Verlänger-ung der Strecke bis zur Basilica Los Ángeles in Betrieb genommen.
(Quelle: Volta o Trem 18-9)

Equador

Ibarra – Otavalo

Der Wiederaufbau der Bahnstrecke Ibarra – Otavalo ist abgeschlossen und im November 2014 fanden verschiedene Extrafahrten für die lokale Bevölkerung statt, damit sich diese an den Bahnverkehr gewöhnt. Der regelmässige Verkehr sollte in den kommenden Wochen aufgenommen werden.
(Quelle: Volta o Trem 18-9)

Hoja Blanca

Der Bahnhof Hoja Blanca an der Streck Ibarra – Salinas wurde komplett saniert und kann nun auch touristisch genutzt werden.
(Quelle: Volta o Trem 18-9)

Honduras

Progreso

Für einen späteren Wiederaufbau der Bahnstrecke durch die Stadt Progreso im Norden des Landes, haben Staatsbahn FNH und die Stadt zusammen alle Grundstücke von illegalen Besetzungen und Überbauungen befreit.
(Quelle: Volta o Trem 18-9)

Mexiko

Ciudad de México – Toluca

Seit dem 20.12.2014 ist die dritte und letzte Etappe der neuen Bahnstrecke Ciudad de México – Toluca im Bau, es handelt sich dabei um einen als Hochbahn zu bauenden Abschnitt zwischen der Metrostation Observatorio und La Marquesa. Dieser Abschnitt soll in 730 Tagen fertiggestellt sein.
(Quelle: Volta o Trem 18-9)

Paraguay

Posadas - Encarnación

Die Busgesellschaft Don Casimiro hat zwei Wadloper Triebwagen von Pilar nach Posadas geholt, um einen Lokalverkehr zwischen Posadas und Encarnación (Paraguay) über die internationale Brücke anzubieten. Für die Überfuhr der Triebwagen wurden sogar Lücken in der 1435 mm Spur Hauptstrecke repariert. Die Triebwagen wurden in Posadas neu gestrichen und in Posadas wurde unweit des Zollamtes eine neue Bahnstation errichtet. Der Bau einer identischen Station in Encarnación erleidet noch einige Verspätung, obwohl das Projekt auch von den Behörden in Paraguay unterstützt wird. Geplant ist ein dichter Taktverkehr über die Brücke, um den sehr dichten Strassenverkehr zu entlasten.
(Quelle: Volta o Trem 18-9)

Uruguay

Montevideo - 25 de Agosto

AFE fährt wieder den Samstagszug nach 25 de Agosto, mit Abfahrt um 08.30 ab Montevideo und 17.40 ab 25 de Agosto, der Zug wird wieder bis März 2015 verkehren.
(Quelle: Volta o Trem 18-9)

24.10.2014

Argentinien

Buenos Aires - 25 de Mayo

Mit einiger Verspätung sollte in der letzten Woche Oktober der Triebwagenverkehr zwischen 18 durch Ferrobaires aufgenommen werden. Die Verbindung soll dreimal in der Woche stattfinden und 60 AR$ kosten.
(Quelle: Volta o Trem 18-8)

Brasilien

Sobral, Staat Ceará

In Sobral, Staat Ceará hat die neue Metro den Probebetrieb am 22.10.2014 aufgenommen. Die Bahn verfügt über 2 Strecken, wovon eine die vorhandene Güterlinie der Relation Fortaleza-Teresina benützt und die andere teilweise auf der Trasse der ehemaligen Bahn nach Camocim erbaut wurde. Es verkehren Dieselzüge der Firma Bom Sinal.
(Quelle: Volta o Trem 18-8)

Equador

Ibarra – Otavalo

Die Strecke Ibarra – Otavalo soll, mangels Dieselfahrzeugen, mit der sanierten Dampflok Nummer 18 von 1930 bedient werden. Eine weitere Dampflok soll 2015 hinzukommen. Der Verkehr nach Otavalo soll vor Jahresende beginnen.
(Quelle: Volta o Trem 18-8)

10.10.2014

Argentinien

Posadas - Encarnación

Die Busgesellschaft Don Casimiro kauft offenbar einige Wadloper Triebwagen, die vormals von TBA eingesetzt wurden, um einen geplanten internationalen Nahverkehr zwischen Posadas (Argentinien) und Encarnación (Paraguay) über die internationale Brücke einzurichten. Die Gesellschaft würde provisorische Haltestellen auf beiden Seiten der Brücke einrichten, um einen 15-Minuten Taktverkehr anzubieten. Inzwischen wurde das Vorhaben auch vom paraguayischen Departement Itapúa bestätigt. Auf beiden Seiten der Grenze hofft man auch, dass die Verantwortlichen von EBY, welche die Staustufen im Fluss erstellten, danach definitive Bahnhöfe für Güter- und Personenverkehr in beiden Städten errichten werden.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Buenos Aires Once – Bragado – Trenque Lauquén – Catriló – General Pico

Am 3. Oktober 2014 hat Trenes Argentinos/SOFSE die Verbindung Buenos Aires Once – Bragado – Trenque Lauquén – Catriló – General Pico in Betrieb genommen. Es handelt sich dabei um den bisher nur bis Bragado verkehrenden Zug, der bis General Pico verlängert wurde. Die Hinfahrt beginnt Freitagabend ab Buenos Aires, die Rückfahrt Sonntagabend ab General Pico und nebst Sitzwagen der ersten und Pullman Klasse für der Zug auch einen Schlafwagen. Das Rollmaterial ist chinesischer Herkunft. Die 614 km lange Strecke wird in ziemlich genau 15 Std. zurückgelegt. Zwischen Pehuajó (Endpunkt der Züge von Ferrobaires) und General Pico haben mit diesem Zug die Orte Beruti, Trenque Lauquén, Pellegrini, Catriló, Quemu Quemu und Dorila wieder regelmässigen Schienenverkehr erhalten.
In Catriló stellt ein Triebwagen den Anschluss nach bzw. von Santa Rosa, der Hauptstadt der Provinz La Pampa her. Noch ist seine Fahrzeit nicht genau bekannt, sie wird je Richtung etwas über 2 Std. betragen, wobei diese auch von der Zahl der bedienten Stationen abhängt.
Wie bei anderen Personenzügen des Fernverkehrs liegt auch hier der Fahrpreis in der preiswertesten Klasse bei etwa 40% des Busfahrpreises.
Da jedoch immer mehr mittlere und kleinere Orte ihre Busverbindungen verlieren, da die Busgesellschaften kein Interesse mehr an Lokallinien haben, kann nur die Wiedereinführung von Bahnverbindungen diese Lücken füllen.
Bei den reaktivierten Verbindungen möchte die Provinz La Pampa schon jetzt mehr Fahrten pro Woche bekommen, eine Forderung die angesichts der bevorstehenden Wahlen 2015 durchaus eine Chance haben kann.
(Quelle: Trenes Argentinos, Satélite Ferroviario)

Buenos Aires Plaza Constitución - 25 de Mayo

Ferrobaires wird im Laufe des Monats Oktober die Verbindung zwischen Buenos Aires Plaza Constitución und 25 de Mayo wieder aufnehmen. Zu diesem Zweck erhielt die Bahngesellschaft vom Staat einen Nohab Triebwagen (ehemals aus Portugal), der mit den Farben von Ferrobaires versehen wurde. Die Verbindung soll dreimal in der Woche angeboten werden. Bis etwa 2010 verkehrte ein Zug zwischen Buenos Aires, 25 de Mayo und Bolívar, der damals wegen Lokmangel und Schäden an der Infrastruktur eingestellt werden musste. Inzwischen hat Ferrobaires das Gleis bis 25 de Mayo repariert. Bereits vor einigen Monaten haben die regionalen Busgesellschaften die Bedienung von 25 de Mayo, einer Stadt mit über 22‘000 Einwohnern, eingestellt.
(Quelle: Ferrobaires, Clarín)

Tandil - Gardey - Vela

Anfang August 2014 hat Ferrobaires den Personenverkehr zwischen Tandil, Gardey und Vela wieder aufgenommen. Dies ein 45 km langer Abschnitt der früheren Verbindung Tandil – Tres Arroyos. Für diesen Zug wird die über das Wochenende in Tandil stationierte Komposition des Zuges aus Buenos Aires verwendet und am Samstag eine Hin-und Rückfahrt angeboten. Um einen leicht erhöhten Fahrpreis erheben zu können, wird dieser Zug als Touristenzug angeboten. Die Reisemöglichkeit zwischen den drei Orten scheint jedoch bei der Bevölkerung sehr anzukommen.
(Quelle: Ferrobaires)

Ferrocentral

Die Gesellschaft Ferrocentral, mit den Zügen von Buenos Aires nach Tucumán und Córdoba, sowie den Zügen um Córdoba wurde in die Staatsbahn Trenes Argentinos/SOFSE integriert.
(Quelle: Ferrocentral)

Ausbau um Buenos Aires

Nachdem die beschleunigten Züge zwischen Buenos Aires Plaza Constitución und La Plata bei den Benutzern sehr gut ankamen, hat Trenes Argentinos/SOFSE nun auch entsprechende Verbindungen zwischen Plaza Constitución und Cañuelas (1-mal täglich Montag-Freitag) und Plaza Constitución – Chascomús (2-mal täglich Montag-Freitag) eingerichtet. Die Züge nach Chascomús haben der hohen Nachfrage wegen zusätzliche Halte bekommen. Nach Altamirano, soll bald auch ein Halt in Jeppener eingelegt werden. Diese Züge werden mit dem neuen Fernverkehrsmaterial aus China gebildet und es werden keine stehenden Passagiere befördert.
(Quelle: Trenes Argentinos/SOFSE)

Infrastrukturausbau Buenos Aires – Mar del Plata

Offenbar unter Aufsicht des Staates und im Auftrag der Infrastrukturgesellschaft Adif, saniert Ferrobaires längere Abschnitte der Strecke Buenos Aires – Mar del Plata. Zwischen Maipú und Mar del Plata sind die Arbeiten zu über 80% abgeschlossen, um zur Hauptsaison ab Dezember hier höhere Geschwindigkeiten und eine höhere Pünktlichkeit der Züge zu ermöglichen. Im Raum Chascomús wird die nie eröffnete Umgehungsstrecke durch Adif saniert und fertiggebaut. Besonders der unvollendete neue Bahnhof von Chascomús soll endlich fertig gebaut werden. Mit dieser Strecke können zahlreiche Bahnübergänge im Stadtgebiet von Chascomús eliminiert werden, die Umfahrungsstrecke soll nur Über- und Unterführungen aufweisen.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten, Ferrobaires)

Brasilien

Der Doppelspurausbau der Estrada de Ferro Carajás EFC

Der Doppelspurausbau der Estrada de Ferro Carajás EFC der Gesellschaft Vale geht zügig voran. Die Verwaltung für Landtransport ANTT hat in der letzten Woche des Monats September bereits grosse fertiggestellte Streckenabschnitte und Bauwerke abgenommen. Insgesamt werden 570 der 892 km langen Strecke werden auf 48 Abschnitte verteilt mit dem zweiten Gleis versehen. Zudem werden 55 bestehende Kreuzungsbahnhöfe modernisiert und ausgebaut und 43 neue Brücken entstehen, davon einige zur Trennung von Strassen und Schiene. Telekommunikation, Signalisation und weitere Einrichtungen werden ausgebaut, um die aktuelle Leistung der Strecke von 120 Mio. Tonnen im Jahr nach Erschliessung neuer Minen bei Canaã do Carajás auf 230 Mio. erhöhen zu können.
(Quelle: Revista Ferroviária)

Vorbehalte Luziânia - Brasília

Die Verwaltung für Landtransport ANTT hegt plötzlich Vorbehalte für die Einrichtung einer Regionalzugverbindung zwischen Luziânia und Brasília. Die Studie zieht sich sehr in die Länge und soll erst im März 2015 definitiv vorliegen, danach will die ANTT entscheiden, ob diese Verbindung eingerichtet wird, oder nicht. Es scheinen einige Vorbehalte von Seiten der Güterbahn FCA zu kommen, die gerne ihre Güterzüge ohne Rücksicht auch einen Personenzugfahrplan fahren lassen will. Auf der anderen Seite scheinen auch die Busgesellschaften die Konkurrenz zu wittern, weshalb sie die Busflotte von 765 auf 1405 Fahrzeuge erweitern wollen, wobei die alten Fahrzeuge von 1988 auch gleich ersetzt werden sollen.
ANTT andererseits befürchtet, dass die Linienführung der Strecke, die um einiges Länger als jene der Strasse ist die Fahrtdauer unattraktiv mache, zumal die Strecke im aktuellen Zustand nur mit 20-30 km/h (allerdings von den schweren Güterzügen) befahren werden kann. Andererseits ist FCA im Moment dabei die Strecke zu reparieren. In den Gemeinden Luziânia und Valparaíso herrscht völliges Unverständnis für die neuen Töne der FCA, da sie eigentlich ungeduldig auf diese Bahnverbindung warten.
(Quelle: Revista Ferroviária)

Regionalzugprojekte Barra Mansa - Volta Redonda - Resende - Barra do Piraí

Die Gemeinden Barra Mansa, Volta Redonda, Resende und Barra do Piraí haben ein neues Projekt zur Einrichtung einer Regionalzugverbindung in diesem Teil des Paraíba-Tales vorgelegt. Diese dichtbesiedelte Region im Inneren des Staates Rio de Janeiro wurde schon zu Zeiten der Bundesbahn RFFSA von Nahverkehrszügen bedient. Das Projekt sieht wiederum die Mitbenutzung der, allerdings relativ rege genutzten Bahnlinie von MRS vor.
(Quelle: Revista Ferroviária)

Testfahrten Natal – Nordelândia

Am 18.09.2014 begannen die ersten Testfahrten mit einem dreiteiligen Dieseltriebwagen von Bom Sinal auf der CBTU Strecke Natal – Nordelândia. Es handelt sich dabei um die erste von 12 Kompositionen, welche an den Vorortsbahnbetrieb von Natal geliefert werden. Eine zweite Komposition folgt im November und die übrigen 10 im Laufe des Jahres 2015. Zusammen mit den beiden neuen Diesellokomotiven wird der CBTU Betrieb von Natal per Ende 2015 komplett modernisiert sein. Die Strecken Natal – Parnamirim (Südstrecke) und Natal – Nordelândia (Teil der Nordstrecke) werden dann nur noch von Bom Sinal Triebwagen bedient, der Regionalverkehr Natal – Ceará Mirim wird dann nur noch mit den neuen Lokomotiven befahren. Auf den Strecke in Richtung Parnamirim und Nordelândia befinden sich auch einige neue Haltestellen im Bau.
(Quelle: Revista Ferroviária)

Eröffnung Retiro

Am 25.08.2014 wurde die Station Retiro der neuen Metro eröffnet, womit sich nun eine Strecke von 7,3 km Länge in Betrieb befindet.
(Quelle: G1 – Bahia)

Eröffnung Oratório - Vila Prudente

Ende August wurde der erste 3 km lange Abschnitt von Oratório nach Vila Prudente der Einschienenbahn von São Paulo, nach mehreren Verspätungen, eröffnet. Allerdings befindet sich die neue, etwa 15 Meter über dem Boden verlaufende Bahn bis auf weiteres im Testbetrieb während weniger Stunden pro Tag. Man hofft die Gesamtstrecke von 26,6 km Länge und mit 18 Stationen bis 2017 fertig zu stellen.
Bei der Metro von São Paulo wurde bei der Linie 4, gelb, die Station Fradique Coutinho Ende September eröffnet, Ende 2014 folgt die Station Oscar Freire und im März 2015 die Station Higienópolis.
(Quelle: G1 - SP)

Inbetriebnahme von Elektrotriebzügen

Trensurb in Porto Alegre hat am 22.09.2014 den ersten von 15 neuen Elektrotriebzügen in Betrieb genommen. Ab Februar 2015 sollen alle neuen Kompositionen, gebaut von einem Konsortium von CAF und Alstom, im täglichen Betrieb verfügbar sein. Der Kauf zusätzlicher Züge wurde notwendig, da die Strecke bis in die Gemeinde Novo Hamburgo verlängert wurde.
(Quelle: Revista Ferroviária)

Kupferdiebstahl

Die Metrô de Recife Metrorec leidet unter dem Diebstahl von Kupferkabeln, wobei solche für die Signalisation, aber auch der Stromversorgung gestohlen wurden. Von Januar bis Juni entstanden dadurch und durch Zugausfälle Schäden in der Höhe von BRR 90‘000, im Zeitraum Juli bis September wurden weitere Diebstähle im Gegenwert von BRR 50‘000 verzeichnet.
(Quelle: Revista Ferroviária)

Testfahrten Santos – São Vicente

Seit Anfang September finden fast täglich Test- und Schulungsfahrten mit den neuen Strassenbahnzügen für die moderne Strassenbahn Santos – São Vicente zwischen den Stationen Nossa Senhora das Graças und Prefeito José Monteiro statt. Dieser Abschnitt ist zu 100% fertiggestellt und die Fahrleitung ist eingeschaltet.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Schülerverkehr in Tubarão

Die Gemeinden Içara und Tubarão planen den Schülerverkehr von und nach Tubarão auf die Schiene zu verlegen. Nach eingehenden Verhandlungen zwischen den Gemeinden, dem Staat Santa Catarina und der Bahngesellschaft Ferrovia Tereza Cristina, scheinen die gröbsten Hürden überwunden zu sein und am 25. September 2014 verkehrte der erste Schülerzug zu Testzwecken. Gemäss Pressemeldungen verlief alles problemlos und auch bei der Bahngesellschaft sieht man diesem Verkehr optimistisch entgegen. Nun sucht man noch nach Möglichkeiten die Bahnhöfe entsprechend herzurichten. Es wird damit gerechnet, den regulären Verkehr ab Ende 2014 aufnehmen zu können. Eingesetzt werden bestehende Wagen des Touristenzuges mit Diesellok.
(Quelle: G1 – SC)

Zahlungsprobleme bei Zamin

Anfang September 2014 traten die 34 Angestellten für Sicherheit der Estrada de Ferro do Amapá EFA in den Streik, da ihnen die Unternehmung Zamin Mineração seit Juli die Gehälter nicht bezahlte. Die Angestellten sind nicht direkt bei der Bahn angestellt, sondern stehen unter Vertrag bei Zamin. Sie sind insbesondere für das sichere Verkehren der Personenzüge auf dieser Strecke verantwortlich. Die Anwohnervereinigung unterstützt die Forderungen dieser Angestellten. Die Bergbaufirma Zamin gibt Zahlungsprobleme an.
(Quelle: G1)

Nur sporadischer Verkehr Palmas (Tocantins) – Anápolis (Goiás)

Die am 22. Mai 2014 eröffnete Ferrovia Norte-Sul wird noch immer nur sporadisch befahren, besonders auf dem 855 km langen Abschnitt Palmas (Tocantins) – Anápolis (Goiás). Der Grund dafür liegt bei verschiedenen Problemen mit der Infrastruktur. So verursachte Erosion 55 km nördlich von Anápolis Absenkungen der Trasse und Anwohner befürchten, dass dadurch Züge entgleisen könnten. Bürokratische Hürden erschweren die Nacharbeiten, nachdem der staatliche Rechnungshof Kostenüberschreitungen von fast BRR200Mio. beim Bau dieser Strecke festgestellt hat. Des weiteren bemängeln potenzielle Transporteure, dass das unvollendete Signalsystem an dieser Strecke zu Unfällen führen kann.
(Quelle: TV Anhanguera)

Hochwasser Trem des Termas

Schwere Hochwasser haben in den ersten Monaten dieses Jahres die Strecke des Trem das Termas im Bereich von Marcelino Ramos beschädigt. Die Betreiber ABPF Santa Catarina konnten mit Hilfe des Güterkonzessionärs ALL die Strecke innert etwa 8 Wochen komplett reparieren. ALL stellte dafür schweres Gerät und sogar eine Diesellok mit Güterwagen zur Verfügung.
(Quelle: ABPF)

Hochwasser Porto Velho

Hochwasser hatten Anfang 2014 den Museums- und Bahnkomplex von Porto Velho stark beschädigt. Nun haben die Kraftwerksbetreiber entlang des Rio Madeira die für soziale Zwecke vorgehaltenen Mittel aus der Stromproduktion dem Kulturfond der Stadt Porto Velho Funcultural ausbezahlt und Ende September begannen die Aufräumarbeiten im Bereich des Bahnhofes/Museums und an der Strecke. Allerdings können die Arbeiten nicht bis zum 100 Jahrjubiläum der Stadt am 02.10.2014 abgeschlossen werden, sie ziehen sich mindestens noch über 3 Monate hin. Der staatliche Denkmalschutz Iphan, sowie Stellen des Staates Rondônia beteiligen sich ebenfalls an den Arbeiten.
(Quelle: G1)

Trem do Pantanal nur noch Aquidauana – Miranda

Der Trem do Pantanal verkehrt seit 6. September 2014 nur noch auf dem Abschnitt Aquidauana – Miranda, jede zweite Woche Samstag hin und Sonntag zurück. Die Stadt Campo Grande hat erfolglos gegen die Verkürzung der Strecke des Trem do Pantanal protestiert, denn sie hatte 2009 BRR 1,6Mio. in die Sanierung der Station Indubrasil am Stadtrand investiert. Der Betreiber, Serra Verde Express, besteht jedoch auf Kundenbefragungen, welche angeben, dass der westliche Abschnitt ab Aquidauana der Attraktivste sei.
(Quelle: Aquidauana News)

Kuba

Eröffnung Habana - Puerto de Mariel

Am 01. Juli 2014 wurde die neue Bahnstrecke von Habana nach Puerto de Mariel eröffnet. Im Grunde nutzt die neue Strecke die bestehende Strecke von Habana bis Almendares. Ab Almendares wurde eine frühere Strecke teilweise wieder aufgebaut, nur im Bereich zwischen Almendares und Punta Brava wurde die Strecke, entlang der Autobahn neu Trassiert. Ab Guanajay handelt es sich um eine ganz neue Strecke die einen Höhenzug quert, um zum Hafen von Mariel an einer natürlichen Bucht zu gelangen. Die Strecke ist über weite Teile (aber noch nicht vollständig) doppelspurig so von Bauta bis östlich Caimito und nach der Ortsdurchfahrt von Caimito wieder bis Guanajay. Im Hafen von Mariel sind die Gleisanlagen noch unvollständig. Nur ein viergleisiger Terminal um Container auf oder von Zügen zu laden, befindet sich in Betrieb. Abgesehen vom Bahnhof Guanajay sind die übrigen Stationen noch nicht fertiggestellt, doch die Bauarbeiten laufen zügig voran. Die Sicherungsanlagen befinden sich auch erst im Bau. Zudem wird mindestens eine weitere Strecke an die neue Bahn nach Mariel als Zubringer gebaut. Zuoberst auf der Prioritätenliste steht eine Verbindung von Guanajay nach Artemisa, für den Verkehr Mariel – Pinar del Rio, doch es ist im Moment unklar, ob die Strecke via Lavandero oder Puerta de Guira wieder aufgebaut wird. Des weiteren soll in einer zusätzlichen Etappe die bestehende Strecke nach San Antonio de los Baños wieder über Ceiba del Agua bis zur Strecke Guanajay – Artemisa führen, um besonders für den Güterverkehr eine direkte Route vom neuen Hafen zur Südstrecke in Richtung Cienfuegos zu bilden.
Bahn und Hafen wurden massgeblich von der brasilianischen Firma Odebrecht gebaut, die Schienen wurden aus China geliefert und die kubanische Industrie lieferte die Betonschwellen.
Wenige Tage nach der Eröffnung der neuen Strecke wurde ein vorerst bescheidener Personenverkehr Habana – Puerto de Mariel für Hafenarbeiter aufgenommen. Die Züge wurden mit den neuen SV-10 Triebwagen, von Muromteplovoz bzw. in Cardenas gefertigt, gefahren. Einen Monat später nahm die Staatsbahn UFC auch einen, vorerst recht bescheidenen, Triebwagenverkehr zwischen Habana und Guanajay auf.
(Quelle: Granma und private Beobachtungen)

Dampflok Nummer 1 „La Mabisita“ saniert

Die ehemalige Zuckerrohrbahn von Rafael Freyre in der Nähe des Touristenzentrums von Guardalavaca hat die Dampflok Nummer 1 „La Mabisita“, 1882 gebaut bei Baldwin, komplett saniert und wieder in Betrieb genommen. Es ist die älteste einsatzfähige Lok Kubas und man will den Touristen aus Guardalavaca damit Sonderfahrten anbieten.
Das Schmalspurnetz von Rafael Freyre wird schon seit vielen Jahren nur für Personenverkehr und zur Erschliessung der zahlreichen kleineren Orte der Region benutzt. Zu diesem Zwecke wurde der 1938 gebaute Triebwagen Nummer 50 totalsaniert und im September 2014 wieder in Verkehr gesetzt und zurzeit wird Triebwagen Nummer 12 einer gründlichen Reparatur unterzogen.
Der Betrieb von Rafael Freyre verfügt insgesamt über drei Triebwagen, welche ab Santa Lucia die Strecken nach Progreso, Altuna und La Sierra mehrmals in der Woche bedienen.
(Quelle: teveo.icrt.cu)

Mexiko

Dieselloks SD70Ace bestellt

Die Bahngesellschaften Ferromex und Ferrosur haben gemeinsam bei EMD in den USA 34 Diesellokomotiven des Typs SD70Ace bestellt. Ferromex bekommt davon 19 Maschinen, womit dies bereits die dritte Lieferung von EMD an diese Bahn ist. Ferrosur bekommt 15 dieser neuen Maschinen, hier werden es die allerersten EMD Loks sein, da Ferrosur bislang nur Loks von General Electric besass.
Beide Bahnen haben mit dem Kauf auch einen Unterhaltsvertrag über 11 Jahre mit dem Hersteller geschlossen. Zudem werden diese Loks, die ab Juni 2015 abgeliefert werden, auch die neuesten Umweltvorschriften der USA, die ab 01.01.2015 gelten, bereits erfüllen, obwohl Mexiko diese Vorschriften nur für Strassenfahrzeuge vorschreibt.
(Quelle: Railwayage)

Ferrocarril Tijuana & Tecate wird modernisiert

Die Ferrocarril Tijuana & Tecate FCT&T im äussersten Nordwesten von Mexiko wird modernisiert. 2,5 km der Strecke werden komplett ersetzt, auf weiteren 30 km werden über 60‘000 neue Schwellen eingebaut und die letzten 100 Jahre alten Schienen werden ersetzt. Die El Matanuco Brücke und Tunnel No. 3 werden komplett saniert. Der Bahnhof Tijuana bekommt vier zusätzliche Geleise und in der Station Garcia wird eine Umlade- und Lagerungshalle gebaut. Im Ganzen investiert die FCT&T rund MX$ 200Mio.
(Quelle: Frontera Info)

Infrastrukturprojekte in Baja California

Der Gouverneur von Baja California, Francisco Vega de La Madrid nahm Kontakte mit der Regierung von Südkorea und südkoreanischen Grossfirmen auf, um auf diesem Wege Investoren für Infrastrukturprojekte in seinem Staat zu finden. Der Schwerpunkt liegt dabei beim Bahnbau. Auf der Projektliste stehen die Wiederaufnahme eines regulären Personenverkehrs zwischen Tijuana und Tecate, der Bau einer Bahn von Tecate nach Ensenada, besonders für den Personenverkehr zum neuen Flughafen in Ensenada , aber auch zur Erschliessung des neuen Hafens von El Sauzal, daneben stehen einige wenige Strassenprojekte und Projekte zur besseren Wasser- und Stromversorgung der Region. Insgesamt will der Gouverneur auf diesem Weg über 47‘000 direkte Arbeitsplätze schaffen.
(Quelle: Frontera Info)

Paraguay

Posadas - Encarnación

Die Busgesellschaft Don Casimiro kauft offenbar einige Wadloper Triebwagen, die vormals von TBA eingesetzt wurden, um einen geplanten internationalen Nahverkehr zwischen Posadas (Argentinien) und Encarnación (Paraguay) über die internationale Brücke einzurichten. Die Gesellschaft würde provisorische Haltestellen auf beiden Seiten der Brücke einrichten, um einen 15-Minuten Taktverkehr anzubieten. Inzwischen wurde das Vorhaben auch vom paraguayischen Departement Itapúa bestätigt. Auf beiden Seiten der Grenze hofft man auch, dass die Verantwortlichen von EBY, welche die Staustufen im Fluss erstellten, danach definitive Bahnhöfe für Güter- und Personenverkehr in beiden Städten errichten werden.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Uruguay

Nahverkehr Las Piedras - Progreso

Am 1. Oktober 2014 hat AFE den Nahverkehr ab Montevideo über Las Piedras hinaus bis Progreso verlängert. Montag-Freitag verkehren nun 7-mal Triebwagen bis/ab Progreso, sowie ein zusätzlicher Triebwagen einmal bis Las Piedras. Die beiden lokbespannten Züge zwischen Montevideo und 25 de Agosto verkehren weiterhin, der lokbespannte Umlauf zwischen Montevideo und Progreso wurde zugunsten der Triebwagen aufgegeben.
Für die beiden Alsthom Lokomotiven, welche die Züge nach 25 de Agosto befördern, wurden Ersatzteile bestellt, was darauf hindeutet, dass diese Verbindung auch in den kommenden Jahren aufrechtgehalten wird.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

27.09.2014

Argentinien

Buenos Aires Once - Santa Rosa

Die Bahngesellschaften SOFSE und Ferrobaires planen den Personenverkehr zwischen Buenos Aires Once und Santa Rosa in der Provinz La Pampa wieder aufzunehmen. Ferrobai-res ist dabei zu diesem Zweck die Strecke zwischen Pehuajó und Santa Rosa zu reparieren.
(Quelle: Volta o Trem 18-7)

Empalme Lobos - 25 de Mayo

Ferrobaires repariert zurzeit die Strecke Empalme Lobos - 25 de Mayo, um mit einem Allan Triebwagen (ex-CP Portugal) den Personenverkehr auf dieser Strecke wieder aufzunehmen.
(Quelle: Volta o Trem 18-7)

Chascomús - Buenos Aires

SOFSE hat zusammen mit Trenes Argentinos und unter Ver-wendung neuen chinesischen Rollmaterials, Eilzüge in den Relationen Chascomús ? Buenos Aires (2 Zugpaare je Tag Montag-Freitag) und Cañuelas ? Buenos Aires (1 Zug je Tag Montag-Freitag) in Betrieb genommen.
(Quelle: Volta o Trem 18-7)

Buenos Aires - Rosario

Für die Inbetriebnahme eines neuen schnelleren Personen-verkehrs zwischen Buenos Aires und Rosario wird in Rosario Sur ein neuer grosser Bahnhof gebaut, die Kosten dafür werden mit US$ 4,3Mio. angegeben.
(Quelle: Volta o Trem 18-7)

Chile

Santiago - Concepción 

Die Staatsbahn EFE prüft die Einrichtung einer Schnellzugstrecke von Santiago nach Concepción unter Einbeziehung der vorhandenen Linie Santiago - Chillán und dem Wieder-aufbau der Strecke Chillán - Tomé - Concepción mit teilweise geänderter Linienführung. Die Fahrzeit für die ganze rund 500 km lange Strecke solle nur wenig über 4 Std. liegen, womit die Bahnfahrt etwa einer Flugreise gleich kommen würde.
(Quelle: Volta o Trem 18-7)

Valparaíso

Die S-Bahn MERVAL von Valparaíso prüft die Möglichkeiten ihr Netz um eine Zweigstrecke in dicht besiedelte Gebiete nach Norden auszudehnen.
(Quelle: Volta o Trem 18-7)

Equador

Rollmaterialmangel

Rollmaterialmangel zwingt die Bahn FEEP zu einigen Reduktionen. So verkehren die Züge Durán - Yaguachi, Quito - Latacunga und der Triebwagen Ibarra - Salinas derzeit nicht und aus diesem Grund wird sich auch die Eröffnung der Strecke Ibarra - Otavalo verschieben.
(Quelle: Volta o Trem 18-7)

27.07.2014

Argentinien

Tren Patagonico

Tren Patagonico hat den Lokalverkehr zwischen Ingeniero G. Jacobacci und San Carlos de Bariloche wieder aufgenommen. Der TER Triebwagen verkehrt Dienstag und Donnerstag früh ab Jacobacci und am Abend zurück.
(Quelle: Volta o Trem 18-6)

Realicó – General Pico

SOFSE/Ferrocarril Unión Pacífico hat am 26.07.14 die Verbindung Realicó – General Pico eröffnet, indem der wöch-entliche Triebwagen Bragado – Realicó bis Gen. Pico verlängert wurde. Auf dem 85 km langen Abschnitt verkehrte seit den späten 1970er Jahren kein Personenzug mehr. Somit ist die Provinz La Pampa wieder mit der Bahn erreichbar.
(Quelle: Volta o Trem 18-6)

Pehuajó - Santa Rosa

Ferrobaires hat eine Testfahrt von Pehuajó nach Santa Rosa unternommen und festgestellt, dass nur noch einige Nach-arbeiten auf dem längere Zeit überschwemmten Gleis in der Region Trenque Lauquén notwendig sind, um voraussicht-lich Ende 2014 wieder einen wöchentlichen Personenzug Buenos Aires - Santa Rosa (La Pampa) verkehren zu lassen.
(Quelle: Volta o Trem 18-6)

Ferrobaires - Tandil

Ab 02.08.2014 verkehrt ein Touristenzug von Ferrobaires zwischen Tandil und dem 25 km entfernten Gardey an der Strecke nach Tres Arroyos. Er wird jeden Samstag verkehren und dabei werden Lok und Wagen des Zuges Buenos Aires – Tandil eingesetzt.
(Quelle: Volta o Trem 18-6)

Tren a las Nubes

Nachdem der Tren a las Nubes am 19.07.2014 in der Nähe von San Antonio de los Cobres ohne weitere Schäden für die Passagiere entgleist ist, wurde dem Betreiber Ecotren SA die Lizenz entzogen und der Zug verkehrt bis auf weiteres nicht. Es ist geplant der Provinz Salta die Lizenz für den Betrieb dieses populären Touristenzuges zu übertragen.
(Quelle: Volta o Trem 18-6)

Brasilien

Vitória - Belo Horizonte

Ab 05.08.2014 verkehren die Personenzüge zwischen Vitória und Belo Horizonte mit den neuen, in allen Klassen klima-tisierten Wagen. Die Tarife bleiben unverändert.
(Quelle: Volta o Trem 18-6)

Peru

Tren Macho

Am 14.07.2014 nahm der Tren Macho wieder den regulären Betrieb zwischen Huancayo und Huancavelica auf. Er ver-kehrt neu Montag, Mittwoch, Freitag ab Huancayo; Dienstag, Donnerstag, Samstag ab Huancavelica. Sonntag sollen Unterhaltsarbeiten am Rollmaterial durchgeführt werden.
(Quelle: Volta o Trem 18-6)

Uruguay

Wadloper Triebwagen

Es halten sich Meldungen wonach AFE einige Wadloper Triebwagen, die vormals von TBA eingesetzt wurden, aus Argentinien kaufen will. Es wird von einem Preis von US$ 1Mio. für die heruntergekommenen Fahrzeuge gesprochen.
(Quelle: Volta o Trem 18-6)

29.06.2014

Argentinien

Verkehrspolitik

Die verstaatlichten Bahnen Argentiniens werden nach und nach in eine neue staatliche Firma überführt. Das neue Staatsunternehmen trägt den Namen Trenes Argentinos. Bereits eingegliedert ist das Güterunternehmen Belgrano Cargas y Logística SA, Teile von SOFSE (darunter der Tren de la Costa in Buenos Aires) und Teile des Infrastrukturunternehmens ADIF. Die Netze San Martín (Breitspur) und Urquiza (Normalspur) scheinen bereits komplett in Trenes Argentinos integriert zu sein.
(Quelle: El Reportero Ferroviario)

26.06.2014

Argentinien

Tucumán – Concepción

Über viele Jahre musste die Region Tucumán mit Versprechungen leben, aber im Bahnsektor lief hier gar nichts. 2004 wurde die Renovation der Strecke Tucumán – Concepción ohne Gründe und nach dem ARP 8Mio. dafür ausgegeben waren, aufgegeben. Es hätte eine Nahverkehrsstrecke werden sollen. Jahre später wurde die Regionalverbindung Tucumán – Tafí Viejo mit viel Pomp eröffnet, doch selbst der Eröffnungszug verliess nicht einmal den nur halb fertig sanierten Bahnhof Tucumán, denn die Bahnübergänge durch die Stadt waren noch nicht saniert, nur der Bahnhof Tafí Viejo erstrahlte in neuem Glanz. Viel wurde auch sonst versprochen, aber nichts realisiert.
Endlich nahmen nun 2014 die Werkstätten von Tafí Viejo die Arbeit auf und erste Loks wurden repariert. Es sollen 4000 Güterwagen in diesen Werkstätten repariert werden.
In Cevil Pozo soll ein multimodales Güterverkehrszentrum zwischen Bahn, Strasse und Luftverkehr entstehen, die Arbeiten dafür beginnen in der zweiten Jahreshälfte 2014.
Aus dem chinesischen Kredit über US$ 2,47Mia. für das Meterspurnetz will die Regierung nun die entsprechenden Mittel für den Wiederaufbau der Strecke Concepción entnehmen. Wie allerdings mit den inzwischen illegal auf dieser Trasse angesiedelten Menschen vorgegangen werden soll wurde nicht bekanntgegeben.
(Quelle: El Intransigente)

Mendoza – Los Andes

Sehr verunsichert ist die Bevölkerung an der Trasse der alten Transandenbahn Mendoza – Los Andes, denn in der Region von Las Cuevas werden immer mehr Teile dieser Bahn abgebaut. Es sind zwei Unternehmen daran beteiligt und sie haben schon unzählige Tonnen Holz und Blechdächer abgebaut. Auch Stationsgebäude sind vom Abbau nicht verschont. Die beiden Firmen wurden zwar von der Bevölkerung angezeigt, doch sie konnten offizielle Papiere vorweisen, in denen ihnen der Abbau und der Export der Ware nach Chile gestattet sei. Angeblich hätten diese Unternehmen dafür US$ 1,5Mio. bezahlt.
(Quelle: Diario Uno)

Buenos Aires – Pilar

Am 8. Mai 2014 wurde die San Martin S-Bahnstrecke von Buenos Aires nach Pilar um zwei weitere Stationen, Manzanares und Dr. Domingo Cabred, verlängert.
(Quelle: Corredores Ferroviarios Argentinos)

Buenos Aires Retiro - Rosario Sur

Im Juni 2014 durfte die Bevölkerung von Rosario immerhin schon eine komplette Komposition bestehend aus chinesischen Fernverkehrswagen im Nordbahnhof der Stadt besichtigen. 2015 soll diese Komposition dann zwischen Buenos Aires Retiro und Rosario Sur (Apeadero Groenewold) den Verkehr aufnehmen, sobald die Erneuerung der Strecke abgeschlossen ist.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Bragado - Realicó - General Pico

SOFSE plant die bestehende Verbindung von Bragado nach Realicó bis nach General Pico zu verlängern, womit eine alte Forderung der Provinz La Pampa, diese endlich wieder auf dem Schienenweg erreichen zu können, endlich realisiert würde.
(Quelle: SOFSE und andere)

Buenos Aires – Córdoba und Buienos Aires – Tucumán

Die Nachtzüge Buenos Aires – Córdoba und Buienos Aires – Tucumán von Ferrocentral können nicht mehr über Internet gebucht werden. Gründe für diesen Schritt werden nicht genannt, doch Insider vor Ort vermuten, dass beide Verbindungen spätestens nach Abschluss der Gleiserneuerungen zwischen Buenos Aires und Rosario an die staatliche SOFSE übergehen werden.
(Quelle: Ferrocentral Und Satélite Ferroviario)

Turistenbahn

Die dampfbetriebene Schmalspurbahn La Trochita der Provinz Chubut hat im Rahmen der Streckensanierung zwischen Esquel und El Maitén die Bahnhöfe Leleque und Lepá komplett renoviert. Zusammen mit der Bahnstrecke und den Werkstätten in El Maitén wurde die ganze Bahn unter Denkmalschutz gestellt. Nach Abschluss der Streckensanierung sollen vermehrt Charterzüge über die ganze 200 km lange Strecke verkehren.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Rio Turbio

Die Kohlebahn von Rio Turbio musste am 22. April 2014 ihren Verkehr auf unbestimmte Zeit stilllegen. Der Grund dafür liegt an einem Schaden an der letzten betriebsfähigen Faur Diesellok, die mitten auf der Strecke, im Km 100, mit einem beladenen Güterzug stecken blieb.
Bereits 2010 wurde vor einem Ende des Bahnbetriebes gewarnt, da damals nur noch 3 Loks einsatzfähig waren. Daraufhin reisten zwar verantwortliche Personen nach Bukarest, um den Kauf von weiteren 10 gebrauchten Loks für die 750mm Spurweite, 5 für den Streckendienst und 5 kleinere für den Rangierdienst, auszuhandeln, doch danach erreichten nur je eine Strecken- und eine Rangierlok den Hafen Buenos Aires, wo sie bis heute beim Zoll unter Verschluss geblieben sind. Immer wieder wurde deshalb gefordert auch Dampfloks für den Kohletransport zu renovieren und 2003 wurde eine in die Werkstätten Pérez (Provinz Santa Fé) zu diesem Zweck gesandt, doch es wurde nie daran gearbeitet. Ebenfalls nur auf dem Papier blieb die Ankündigung 10 fabrikneue Schmalspurloks für diese Bahn zu kaufen. Das Personal befürchtet nun, dass mit diesem Stillstand die Bahn endgültig ihrem Untergang entgegensieht.
Im Juni 2014 sind Techniker aus Tschechien zur Bahn von Rio Turbio gereist, um die Möglichkeiten zur Sanierung der Lokomotiven zu klären.
(Quelle: El Reportero Ferroviario)

Serrezuela – Chamical

2015 wird die meterspurige Strecke Serrezuela (Provinz Córdoba) – Chamical (Provinz La Rioja) wieder in Betrieb genommen. In Chamical wird ein Frachtzentrum für Luftfracht erreichtet und die Bahn soll Güter zu diesem Zentrum bringen, da die Kosten auf dem Schienenweg 60% unter jenen auf der Strasse liegen. Zu diesem Zweck wird die seit 20 Jahren nicht mehr befahrene Strecke repariert.
(Quelle: El Reportero Ferroviario)

Bolivien

Empresa Ferroviaria Oriental

Die bolivianische Ostbahn hat ihr Personenzugangebot erheblich reduziert.
Während zwischen Santa Cruz de la Sierra und Yacuíba weiterhin nur ein Zugpaar (gemischt für Güter und Passagiere) verkehrt, wurde das Angebot auf der Strecke Santa Cruz de la Sierra – Puerto Quijarro erheblich ausgedünnt. Der Expreso Oriental verkehrt noch dreimal in der Woche, ergänzt an weiteren drei Tagen in der Woche durch den Schienenbus. In beiden Richtungen existieren keine Abfahrten mehr am Samstag.
Die Fertigstellung der Strasse zwischen Saqnta Cruz de la Sierra und Puerto Suárez hat zu einem drastischen Rückgang der Passagierzahlen geführt, 2007 wurden 547‘000 Passagiere transportiert, 2013 waren es nur noch 78‘883. Der Güterverkehr stieg von 2012 auf 2013 um 17% auf 1‘535‘306 Tonnen.
(Quelle: FCO)

Luftseilbahn La Paz - El Alto

Ende April 2014 hat der Staatspräsident Evo Morales die höchstgelegene Luftseilbahn der Welt eröffnet. Die Strecke verläuft in 3 Abschnitten über 10,7 km Länge auf einer Höhe von 4000 Metern über Meer von La Paz nach El Alto. Die 443 Kabinen können stündlich 3000 Passagiere in jeder Richtung transportieren, was den Druck auf die überfüllten Strassen mindert. Jede Kabine kann 10 Personen gleichzeitig aufnehmen. Die Bahn beginnt am ehemaligen Hauptbahnhof von La Paz. Sie wurde von der österreichischen Firma Doppelmayr in einer Rekordzeit erbaut, weist 77 Türme auf und kostete US$235Mio.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Brasilien

Personenverkehr

Um die vorliegenden Projekte für regionale Personenzugverbindungen voranzutreiben hat die Nationale Verwaltung für Landtransport ANTT die Empresa Brasileira dos Transportes Terrestres EBTT gegründet. Das neue Unternehmen soll je nach Strecke diese selber ausbauen und betreiben oder den Betrieb an Privatunternehmen übergeben. Die EBTT ist auch für die Koordination zwischen den für Personenverkehr verantwortlichen Ministerien und den Bahnbetrieben verantwortlich. Ganz oben auf der Liste stehen die Strecken São Luis – Itapecuru, Maringá – Londrina, Caxias do Sul – Bento Gonçalvez und Pelotas – Rio Grande. Unverständlich ist, dass die Strecke Brasília – Luziânia nicht der EBTT unterstellt wurde. Bei dieser Strecke laufen zur Zeit die Detailplanungen. Man rechnet damit, dass die genannten Strecken 2015 in Angriff genommen werden und zwischen 2016 und 2018 den Betrieb aufnehmen werden, die Gelder stehen sogar schon bereit.
(Quelle: Revista Ferroviaria)

Modernisierung Fernferkehr

Die Estrada de Ferro Vitória a Minas hat im Mai die 56 neuen Personenwagen, gebaut bei Arad Vagoane in Rumänien, in Empfang genommen und nimmt sie nun laufend für die Verbindung Belo Horizonte – Vitória in Betrieb. Nur auf der Zweistrecke Desembargador Drumond – Itabira sollen noch bis auf weiteres die älteren Wagen im Einsatz bleiben.
2015 werden 44 neue Personenwagen, ebenfalls von Arad Vagoane, bei der Estrada de Ferro Carajás in Betrieb kommen. Damit wären dann die beiden Fernpersonenzüge Brasiliens mit den längsten Laufwegen komplett modernisiert.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Porto Alegre

Am 8. Mai 2014 hat Trensurb, die S-Bahn von Porto Alegre, die Verlängerung der Strecke über die Stationen Industrial und Fenac bis Novo Hamburgo im kommerziellen Betrieb eröffnet. Bereits ab Dezember 2013 konnten die Anwohner am neuen Streckenabschnitt zu gewissen Zeiten die Züge benutzen und seit April 2014 verkehrten alle Züge zwischen 05.00 und 23.00 planmässig bis und ab Novo Hamburgo, aber in dieser Zeit konnten sie noch kostenlos genutzt werden.
(Quelle: Revista Ferroviária)

Cuiabá – Varzea Grande

Die Züge für die neue Stadtbahn Cuiabá – Varzea Grande befinden sich laufend in Ablieferung. Von den 40 bei CAF in Spanien gebauten Zügen befanden sich Anfang Mai 2014 bereits 29 im Depot in Varzea Grande, 2 weitere verliessen zu jenem Zeitpunkt das Zollamt im Hafen Santos, während 4 weitere Züge unterwegs nach Santos waren. Die Verzögerungen beim Streckenbau führen dazu, dass die Linie 1 erst im Laufe von 2015 den Betrieb aufnehmen wird.
(Quelle: Revista Ferroviária)

Açailândia – Anápolis

Nach 27 Jahren Bauzeit und mit 3,5 Jahren Verspätung konnte Staatspräsidentin Dilma Rousseff am 23. Mai 2014 den letzten Abschnitt der 1574 km lange Norte-Sul Bahnstrecke Açailândia – Anápolis einweihen. Die neue Strecke verbindet die Bundesstaaten Maranhão, Tocantins und Goiás. In Açailândia hat die Bahn Anschluss an die Estrada de Ferro Carajás, welche ebenfalls die 1600 mm Breitspur aufweist.
Verlängerungen der Norte-Sul von Anápolis über Ouro Verde nach Estrela d’Oeste im Westen des Staates São Paulo befinden sich im Bau und weitere Verlängerungen in Richtung Belém nach Norden und in Richtung Panorama, Chapecó und Rio Grande im Süden sind in Planung.
(Quelle: Globo TV, ANTT)

Chile

 Santiago - Rancagua

Trenes Metropolitanos wird im Juli über die Ferien das Angebot an Zügen ab Santiago nach Rancagua an den Wochenenden erhöhen, um die starke Nachfrage zu befriedigen. Durch die Baumassnahmen für die neue S-Bahn nach Rancagua mussten die Fahrpläne sehr stark ausgedünnt werden, was in den vergangenen 12 Monaten zu einem sehr starken Rückgang des Passagieraufkommens führte. Ebenso wird ein zusätzlicher Zug täglich von Chillán nach Santiago und freitags eine zusätzliche Fahrt von Santiago nach Chillán eingeführt.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

alcahuano – Laja

Am 26. Juni 2014 weihte der Transportminister den renovierten Bahnhof von San Rosendo an der Personenzugstrecke Talcahuano – Laja ein. Dies ist der erste Bahnhof der im Rahmen von Erneuerungen an der sogenannten „Corto del Laja“ Strecke umfassende Renovationen erfährt. Über den Monat Juli 2014 werden auch die Renovationsarbeiten in den Stationen und Haltestellen von Gomero, Unihue, Quilacoya, Los Acacios, Valle Chanco, San Miguel, Laja, Buenuraqui und Talcamávida abgeschlossen.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Kombitickets in Conceción und Valparaíso

In den Städten Conceción und Valparaíso soll der kombinierte Tarif für Vorortszüge (Biotren bzw. MERVAL) und die städtischen Busse in den kommenden zwei Jahren eingeführt werden. Damit können die Passagiere beide Verkehrsmittel mit einer einzigen Fahrkarte nutzen.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

S-Bahn Santiago

Die neue S-Bahn Santiago – Nós – Rancagua wird erst in der zweiten Hälfte 2015 eröffnet, so der neue Präsident der Staatsbahn Grupo EFE. Der Grund für die Verzögerung um etwa 6-8 Monate liegt in Neuausschreibungen der Bauarbeiten, da das zuvor vergebene Gesamtpaket aller Arbeiten zu Unregelmässigkeiten geführt hatte. Nun wird etappenweise fertig gebaut. 70% der Arbeiten sind bereits ausgeführt.
Das Eröffnungsjahr 2016 für die S-Bahn von Santiago nach Melipilla kann hingegen eingehalten werden. Die Arbeiten an der Strecke und den Bahnhöfen laufen nach Plan.
Nicht zufrieden ist EFE mit den neuen Zügen von Alstom für die beiden S-Bahnstrecken. Sie seien zu sehr nach den Vorstellungen des Herstellers gebaut worden und nicht nach den Wünschen und Richtlinien der EFE, deshalb wurde der Auftrag für die Züge nach Melipilla zurückgezogen, wird neu formuliert und dann neu ausgeschrieben.
Grupo EFE hat vom Transportministerium den Auftrag erhalten für den städtischen Nahverkehr von Concepción diverse Pläne zu entwerfen. Zur Diskussion stehen Schnellbuslinien, Strassenbahn oder U-Bahn, immer im Anschluss an die Vorortsbahn Biotren.
Planmässig kann 2015 die Verlängerung der Südstrecke des Biotren bis Coronel eröffnet werden.
Gemäss EFE sind die Planungen für einen Lokalverkehr zwischen Osorno und Puerto Montt positiv ausgefallen. Im laufenden Dreijahresplan 2014-2016 sind bereits Mittel für diese Strecke eingeplant. Während diese Verbindung mit einer Eröffnung im Plan 2017-2019 rechnen kann, ist es noch fraglich wann wieder ein durchgehender Fernverkehrszug zwischen Santiago und Puerto Montt verkehren wird. Die Analysen dafür seien positiv ausgefallen, aber wann dieses Projekt realisiert wird ist noch unbekannt.
Ende 2014 werden die Detailplanungen für eine S-Bahn Strecke Santiago – Batuco abgeschlossen sein und die Bauarbeiten sollen noch 2015, die Eröffnung dieser Verbindung ist für 2019 vorgesehen.
(Quelle: Grupo EFE, El Mercurio)

Güterverkehr

Seit 10 Jahren hält sich der Güterverkehr der FEPASA auf dem Südnetz Chiles unverändert bei 10,4Mio. Tonnen pro Jahr, was aber nicht einmal ganz 4% Marktanteil ausmacht. Grupo EFE will deshalb zusammen mit FEPASA den Güterverkehr stärken, was auch durch die Verbesserung der Schieneninfrastruktur für den Personenverkehr ermöglicht wird. So können auch Güter von höheren Geschwindigkeiten profitieren. Was dringend verbessert werden müsse, sind die Zugänge zu den Häfen der Region, womit grosse Mengen an Gütern aufgenommen werden können. Man spricht vorerst einmal von Verbesserungen in den Häfen von Valparaíso und San Antonio im Wert von US$300Mio.
(Quelle: Grupo EFE, El Mercurio)

Kuba

Ferrocarriles de CUBA UFC

Die Leitung der Staatsbahn Unión de los Ferrocarriles de CUBA UFC, wurde von der Armee übernommen, nachdem die weitgehend zivile Verwaltung immer mehr in Korruption, mangelnder Produktion und Fehlplanungen verstrickt war.
(Quelle: Quelle nicht offengelegt)

Neue Personenwagen

Nun wurde bekanntgegeben, dass die 240 Personenwagen für die nationalen Fernzüge aus China beschafft werden und zwar in Etappen zu jeweils etwa 50 Einheiten pro Jahr. Die Medien widersprechen sich, mal werden 50, mal 60 Wagen pro Jahr genannt und das früheste Lieferdatum wird noch mit 2014 angegeben, in anderen Quellen mit der ersten Jahreshälfte 2015.
(Quelle: Granma)

Keine Schmierstoffe

Im Raum Santa Clara mussten Anfang Juni 2014 alle lokbespannten Nahverkehrszüge stillgelegt werden. Dies nur weil der Provinz keine Schmierstoffe für Dieselloks zugeteilt worden sind.
(Quelle: Granma)

Peru

Neue Dieselloks M629 für PeruRail

Die südperuanische Bahngesellschaft PeruRail hat bei Sygnet Rail Technologies 4 neue Dieselloks des Typs M629 bestellt. Die 1800 PS starken Loks werden auf der 914 mm Schmalspurbahn Cuzco – Machu Picchu zum Einsatz kommen. Die Loks verfügen über Cummins QSK Motoren und entsprechen ganz den Vorschriften des Kyoto Protokolls und werden somit die abgasärmsten Loks ganz Südamerikas sein.
(Quelle: Railway Gazette International)

Britische Projekte

Eine Gruppe von 6 britischen Unternehmen hat Proinversión, der staatlichen Stelle für Privatisierungen und Investitionen in Peru, ein Projekt zum Bau der Linien 3 und 4 der Metro Lima, einer Einschienenbahn durch Arequipa und die Übernahme des Tren Macho Huancayo – Huancavelica vorgelegt. Das Projekt wird nun von der Regierung geprüft.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Uruguay

AFE in der Krise

Die Staatsbahn AFE ist in einer ernsten Finanzkrise und um weiter überleben zu können, hat sie die Regierung um Hilfen von US$ 10Mio. angefragt. Damit müssen die Gehälter der aktiven und auch von 300 nicht mehr aktiv arbeitenden Angestellten bezahlt werden. Unterhaltsarbeiten sind dringend notwendig, so der Austausch von Schwellen auf der Brücke über den Rio Taquari und Reparaturen an Lokomotiven.
2014 wird mit einem Gütervolumen von nur noch rund 800‘000 Tonnen gerechnet, nachdem 2013 noch wenig mehr als 1Mio. Tonnen transportiert wurde und dies mitten in einem wirtschaftlichen Aufschwung des Landes.
Zur Zeit wird ein Streckengleis im Bahnhof Sayago erneuert.
Ab 1. Juli 2014 sollte das neue Gütertransportunternehmen Servicios Logísticos Ferroviarios SLF den Betrieb aufnehmen. AFE ist mit 51% an SLF beteiligt. Da SLF weder über Personal, noch über Fahrzeuge verfügt, muss AFE alle diese Leistungen erbringen und soll dann dafür entschädigt werden.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

09.06.2014

Argentinien

Pilar - Dr. Domingo Cabred

Corredores Ferroviarios Línea San Martin hat den S-Bahn-verkehr über Pilar hinaus um zwei Stationen bis Dr. Domingo Cabred verlängert. Werktags bedienen 14, sonntags 12 Züge die Stationen Manzanares und Dr. Domingo Cabred.
(Quelle: Volta o Trem 18-5)

Viedma - San Carlos de Bariloche

Anfang Mai hat Tren Patagonico den durchgehenden Zug zwischen Viedma und San Carlos de Bariloche nach einem Unterbruch von 5 Monaten wieder in Betrieb genommen. Der Lokalzug Ing. G. Jacobacci – San Carlos de Bariloche wurde wieder stillgelegt.
(Quelle: Volta o Trem 18-5)

Brasilien

CBTU Natal

In Natal wurde die erste neue Lok des Typs PR7 von Progress Rail Brasilien mit der Nummer 1401 abgeliefert. Es ist das erste Mal das CBTU in Natal fabrikneue Lokomotiven in Betrieb nimmt.
(Quelle: Volta o Trem 18-5)

Bonde Santa Teresa

Der Wiederaufbau der Bonde (Tram) Santa Teresa in Rio de Janeiro ist erst zu 25% fertiggestellt, womit die historische Linie zur Copa nicht zur Verfügung steht.
(Quelle: Volta o Trem 18-5)

Santos - São Vicente

Die moderne Strassenbahn VLT zwischen Santos und São Vicente macht Fortschritte, wenn auch nicht mehr zur Copa, so doch etwa zum Jahreswechsel 2014/2015 kann diese erste Linie in Betrieb genommen werden. Die Züge stehen in São Vicente bereits im einsatzfähigen Zustand. Die Bevölkerung erwartet ungeduldig die Inbetriebnahme. Der Fahrpreis wird identisch zu jenem der Busse sein.
(Quelle: Volta o Trem 18-5)

Metro Salvador

Am 11. Juni 2014 nimmt die Metro von Salvador, nach einer Bauzeit von 15 Jahren, den ersten 7,3 km langen Abschnitt zwischen Lapa und Retiro in Betrieb, bis 15.09. können die Züge kostenlos benützt werden. Die Verlängerung der Linie 1 Retiro-Pirajá wird den Betrieb im Januar 2015 aufnehmen.
(Quelle: Volta o Trem 18-5)

Panama

U-Bahn in Ciudad de Panamá

Am 5. April wurde in Ciudad de Panamá die erste U-Bahn in Zentralamerika eröffnet. Die 14 km lange Strecke vom Vorort San Miguelito bis zum Busterminal Albrook im Zentrum der Stadt bedient 13 Stationen und eine Fahrt dauert 23 Minuten. Der Bau hat US$1,8Mia. gekostet und laut Regierungsangaben soll der Tarif einen Dollar nicht übersteigen.
(Quelle: Volta o Trem 18-5)

Peru

Huancayo Chilca - Cuenca

Seit dem 2. Juni verkehrt der Tren Macho mit einem Kinki Triebwagen Montag bis Samstag wieder auf 56 km der Strecke, zwischen Huancayo Chilca und Cuenca. Die Wiederaufbauarbeiten auf dem durch Hochwasser zerstörten Abschnitt laufen.
(Quelle: Volta o Trem 18-5)

19.04.2014

Argentinien

Basavilbaso - Villaguay - Concordia

Die SOFSE Verbindung zwischen Basavilbaso, Villaguay und Concordia wurde wieder in Betrieb genommen. Allerdings endet der Zug oft in Yeruá 19 km südlich von Concordia, da Steinewerfer den Triebwagen wiederholt attackierten.
(Quelle: Volta o Trem 14-4)

Chile

Erdbeben

Die zahlreichen Erdbeben und besonders der Brand in Valparaíso haben die Bahnen im Süden des Landes nicht beschädigt. Die Ascensores von Valparaíso blieben ebenfalls verschont.
Der Touristenzug „El Valdiviano“ verkehrt am 19. April 2014 ausnahmsweise wieder. Er verkehrt zwischen Valdivia und Antilhue und hält auch an den Stationen Pishuinco und Huellelhue und wird wieder mit Dampftraktion geführt. Am selben Tag verkehrt auch der „Tren del Recuerdo“ zwischen Santiago, Talagante, Melipilla und San Antonio mit einer historischen Komposition aus Wagen aus den 1920er Jahren und einer historischen Diesellok.
(Quelle: Volta o Trem 14-4)

Peru

Tren Macho

Nach den verheerenden Hochwasserschäden vom Januar 2014 gehen nun die Wiederaufbauarbeiten an der Strecke Huancayo – Huancavelica voran und man plant den Betrieb des Tren Macho ab Ende Mai oder Anfang Juni wieder auf-zunehmen. Der nationale Transportsekretär kündigte zudem ein Projekt zur Einführung eines regelmässigen direkten Zuges für Güter und Passagiere an. Dieser Zug solle die Verbindungen zwischen Lima und dem Mantaro Tal ver-bessern. Zusätzlich sollen Dieseltriebwagen zur besseren Bedienung der Strecke Huancayo – Huancavelica gemietet werden.
(Quelle: Volta o Trem 14-4)

05.04.2014

Argentinien

Basavilbaso – Villaguay – Concordia

Seitdem ein Feuer mit unbekanntem Ursprung den Materfer Triebwagen der Strecke Basavilbaso – Villaguay – Concordia zerstörte, ist diese Verbindung stillgelegt. Die Staatsbahn SOFSE ist nicht im stande ein Ersatzfahrzeug aus Paraná für diese wichtige Verbindung zur Verfügung zu stellen, obwohl noch weitere Triebwagen vorhanden sind.
(Quelle: Volta o Trem 14-3)

Chile

Rancagua Express

Zu den bereits gekauften 39 XTrapolis Zügen von Alstom für MERVAL Valparaíso und den Rancagua Express Santiago-Rancagua hat die Staatsbahn EFE weitere 12 identische Züge bei Alstom bestellt, 8 für MERVAL und 4 für den Rancagua Express, die 2015 geliefert werden.
(Quelle: Volta o Trem 14-3)

Erdbeben

Die schweren Erdbeben der ersten Tage des Aprils 2014 im Norden Chiles haben nicht nur die Strassen nach Iquique sehr schwer beschädigt, auch die weitgehend ungenutzte Bahnstrecke nach Iquique wurde als unbefahrbar erklärt.
(Quelle: Volta o Trem 14-3)

Mexiko

Ocoyoacac - Cuajimalpa

Das mexikanische Transport- und Kommunikationsministerium hat Anfang April 2014 den Bau eines 4,6 km langen Eisenbahntunnels zwischen Ocoyoacac und Cuajimalpa ausgeschrieben. Der Tunnel wird für die Personenzugstrecke Ciudad de México – Toluca benötigt. Bereits zuvor wurde der Bau des 36 km langen Abschnittes von Zinacantepec (in Toluca) bis zum Tunnel ausgeschrieben. Die dritte Bauetappe vom Tunnel bis Observatório in Ciudad de México (18 km) soll in Kürze ausgeschrieben werden. Die Strecke wird weitgehend der bestehenden Bahn folgen, jedoch doppelspurig und elektrifiziert sein, sowie 4 Zwischenstationen aufweisen, die Inbetriebnahme ist für 2017 geplant.
(Quelle: Volta o Trem 14-3)

27.03.2014

Argentinien

Nahverkehr

Die S-Bahnen der Linien Mitre und San Martin wurden in der neuen Gesellschaft Corredores Ferroviarios S.A. COFESA zusammengefasst. Es handelt sich dabei wieder um eine richtige Privatisierung, da der einzige Anteilseigner an COFESA der Grupo Roggio ist. Zum Grupo Roggio gehört auch Metrovías, welcher die normalspurige S-Bahn von Buenos Aires Federico Lacroze nach General Lemos, die Subte (Untergrundbahn) und die Premetro Linie P unterstehen.
Der Grupo Roggio, unter der Leitung von Benito Roggio, betätigt sich auch in Bereichen wie Tourismus, Bauwesen, Müllentsorgung, Wasser- und Abwasserwesen, Technologie und Informatik usw.
(Quelle: COFESA)

Universidad Católica

Am 17. Februar 2014 hat die Staatsbahn SOFSE die Haltestelle Universidad Católica östlich von Salta an der Strecke Salta – Güemes in Betrieb genommen. Diese Haltestelle wurde den Studenten seit Eröffnung des Nahverkehrs auf dieser Strecke versprochen. Allerdings verkehren, mangels zusätzlicher Fahrzeuge, noch immer nur 2 Zugpaare Montag-Freitag und eines an Samstagen und die Züge verkehren in der Regel zu 100% belegt, da SOFSE keine Stehplätze zulässt. Eine wirkliche Verbesserung wird erst eintreten, wenn SOFSE einen weiteren Triebwagen saniert und aus Resistencia (Chaco) nach Salta umstationiert hat.
(Quelle: Radio Salta)

La Plata – Avellaneda

Der neue Sekretär für Planung und öffentliche Dienste der Provinz Buenos Aires, Franco La Porta, hat den Wiederaufbau und die Wiederinbetriebnahme der 1977 stillgelegten Meterspurstrecke La Plata – Avellaneda angekündigt. Die Trasse dieser teilweise abgebauten und stellenweise überbauten Strecke wurde 1993 der Bahn von Buenos Aires Ferrobaires übertragen und Ferrobaires legte bereits mehrere Projekte vor, allerdings ohne Erfolg. In einer ersten Etappe soll die Strecke von der Estación Provincial am Rand von La Plata bis zur Station San Francisco Solano im Südwesten der Gemeinde Quilmes für rund US$40Mio. wieder in Betrieb genommen werden. Der zweite Abschnitt der insgesamt 51 km langen Strecke zwischen San Francisco Solano und Avellaneda wird grössere Probleme bereiten, da sich hier zahlreiche Obdachlose auf der Bahntrasse einfache Behausungen errichtet haben.
Im Endausbau rechnet man mit etwa 18Mio. Passagieren pro Jahr, doch das Projekt wird von verschiedenen Seiten kritisiert, da die Strecke an beiden Ende nicht die Zentren der Grossstädte La Plata bzw. Buenos Aires erreicht. Es bleibt abzuwarten, ob dieses Projekt realisiert wird.
(Quelle: La Nación)

Buenos Aires - Junín

Ferrobaires hat die Bahnverbindung zwischen Buenos Aires und Junín zwar am 03. Februar 2014 nach einem Unterbruch von fast genau 2 Monaten wieder aufgenommen, aber statt 6 mal in der Woche den Zug nur noch 2 mal wöchentlich verkehren lassen, doch nur 3 Wochen später musste die Verbindung erneut eingestellt werden, wiederum wegen Problemen mit der einzigen Lokomotive für diese Strecke. Der Abschnitt Junín – Alberdí wurde offenbar ganz aufgegeben und es ist fraglich, ob Ferrobaires die Mittel besitzt, um die Strecke wieder permanent zu betreiben.
(Quelle: Ferrobaires, Fahrplancenter)

Buenos Aires Once - Lincoln

Mitte Februar beendete Ferrobaires auch den Verkehr zwischen Buenos Aires Once und Lincoln, nachdem diese Verbindung bereits mehrmals unterbrochen war. Die Gesellschaft versucht den Verkehr Buenos Aires Once – Bragado – Pehuajó aufrecht zu erhalten. Die Verbindung nach Lincoln (und weiter nach Realicó) wird noch durch die Staatsbahn SOFSE betrieben.
(Quelle: Ferrobaires, Fahrplancenter)

Buenos Aires Retiro - Rosario

Transportminister Florencio Randazzo hat angekündigt, dass im Laufe von 2015 der erneuerte Fernverkehr zwischen Buenos Aires Retiro und Rosario aufgenommen werden soll. Je nach Aussage, sollen die Gleisbauarbeiten bereits im ersten Semester 2015 abgeschlossen sein. In einer ersten Zeit sollen die Züge dabei in Rosario nur bis zur Haltestelle Rosario Sur/Apeadero Groenewold verkehren. Danach wolle man sich um die Umsiedlung der Menschen in den Slums entlang der bestehenden Strecke durch die Stadt kümmern, um zu einem späteren Zeitpunkt die Züge wieder in den heutigen Bahnhof Rosario Norte verkehren zu lassen. Die Pläne zur Wiederverwendung der Bahnhofes Rosario Central Córdoba wurden inzwischen aufgegeben.
(Quelle: Agencia Rieles)

Infrastruktur

An der San Martin S-Bahnstrecke beginnt die dritte Etappe der Erhöhung der Bahnsteige, damit diese an die neuen Fahrzeuge angepasst sein werden. Die neuen Züge können erst die Bahnhöfe Buenos Aires Retiro, Villa del Parque, Devoto, Sáenz Peña, José C. Paz, Sol y Verde, Presidente Derquí, Villa Astolfi und Pilar bedienen.
Die Renovation der Gleisanlagen an der Mitre Strecke hat nun den Nahverkehr ab Buenos Aires erreicht. Auf den elektrifizierten Strecken bleiben die Fahrpläne noch unverändert, doch ab dem 17. März 2014 werden für diese Bauarbeiten die Fahrpläne auf den Dieselstrecken Villa Ballester – Zárate und Victoria – Matheu – Capilla del Señor drastisch reduziert. Leider wird nicht bekanntgegeben, wie lange diese Einschränkungen gelten werden.
(Quelle: COFESA)

Brasilien

Paraíba

Aus dem für 2014 ausbezahlten Fond über BRR3,8Mia. für Verbesserungen im Nahverkehr von sieben Städten im Zentrum und Norden Brasiliens, hat João Pessoa in Paraíba einen Betrag von BRR566Mio. erhalten. Mit diesem Geld saniert die Stadt dieses Jahr das öffentliche Transportsystem, wobei BRR166Mio. in die Vorortsbahn der CBTU fliessen, zusätzlich zu den BRR70Mio. die bereits für den Kauf von 8 neuen Triebwagenzügen (VLT) von Bom Sinal bereitstehen. Die neuen Investitionen umfassen den Bau von 4 zusätzlichen Bahnstationen in den Gemeinden Santa Rita, João Pessoa und Cabedelo, die Verlegung der Stationen Bayeux und Jacaré an idealere Standorte, die Sanierung der Geleise und die Einzäunung der Strecke und Verbesserung der Bahnübergänge, um die Unfallgefahr zu reduzieren. Mit diesen bis Ende 2015 laufenden Arbeiten soll die ganze Bahnstrecke leistungsfähiger und moderner werden und das tägliche Passagieraufkommen auf rund 30'000 verdoppeln. Zu den übrigen Massnahmen gehören mitunter auch Verbesserungen des städtischen Busnetzes, mit besserer Integration mit der Bahn und die Errichtung mehrerer Umsteigestationen zwischen Bus und Bahn.
(Quelle: CBTU)

Alagoas

Im Februar 2014 hat Staatspräsidentin Dilma Rousseff dem Staat Alagoas aus dem Programm zur Beschleunigung des Wachstums (PAC2) BRR400Mio. garantiert, ein Betrag wie er noch nie diesem relativ kleinen Staat im Nordosten Brasiliens zur Verfügung stand. Dieses Geld für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs in den Gemeinden von Alagoas bestimmt. Davon entfallen BRR206,5Mio. auf die CBTU Vorortsbahn in Maceió. Mit diesem Geld werden weitere Massnahmen zur Sicherung der Bahnstrecke vor Hochwasserschäden in der Gemeinde Satuba ergriffen, da hier in den vergangenen 10 Jahren die Strecke gleich 4 mal nach schweren Regenfällen unterbrochen wurde. Desweiteren erhalten 4 verkehrsstarke Bahnübergänge Strassenbrücken über die Bahn, 23 andere Bahnübergänge werden mit Schranken oder Ampelanlagen gesichert. 13 Bahnhöfe werden komplett modernisiert und der Bau an der neuen Strecke nach Mangabeiras mit 4 Stationen kann endlich in Angriff genommen werden.
(Quelle: CBTU, Archiv Fahrplancenter)

Rio Grande do Norte

Die Gemeinde São Gonçalo do Amarante ausserhalb von Natal ist derzeit die Gemeinde mit der grössten wirtschaftlichen Expansion im Staat Rio Grande Norte. In dieser Gemeinde soll in den kommenden Jahren auch der neue Flughafen für die Region Natal gebaut werden. Nun haben sich der Vorortsbahnbetreiber, die Stadt Natal und die Gemeinde São Gonçalo do Amarante darauf geeinigt, dass im Zusammenhang mit dem Flughafenbau auch eine Bahnstrecke zwischen Natal und São Gonçalo gebaut werden soll, welche einerseits als Zubringer zum Flughafen und andererseits auch als Vorortsbahn nach Natal dienen soll. Die entsprechende Trasse wurde in die Überbauungspläne der betroffenen Gemeinden aufgenommen und wird dafür freigehalten.
(Quelle: CBTU)

Minas Gerais

Die Metrô von Belo Horizonte hat 2013 13,5% mehr Passagiere befördert, als 2012, dies entspricht rund 7Mio. zusätzlichen Passagieren. Insgesamt nutzten 57,4Mio. Passagiere die einzige Metrolinie der Stadt, welche von Eldorado (Gemeinde Contagem, im Westen) über Gameleira, Calafate, dem Zentrum von Belo Horizonte und dann nach Norden über Santa Inês und São Gabriel nach Villarinho reicht.
(Quelle: CBTU)

Kuba

Habana - San Antonio de los Baños

Immer mehr der neuen russischen Triebwagen stehen im täglichen Dienst. Pressemeldungen berichten von inzwischen 7 Zugpaaren zwischen Habana und San Antonio de los Baños, allerdings wird bemängelt, dass die einzeln fahrenden Triebwagen mit nur 45 Sitzplätzen besonders zu den Hauptverkehrszeiten nicht genügend Platz bieten. Aus unerklärlichen Gründen lässt die Staatsbahn UFC in den neuen Triebwagen keine stehenden Passagiere zu (in alten Fahrzeugen gibt es diese Regel nicht). Vor Einführung der Triebwagen nach San Antonio de los Baños verkehrten zwar nur 4 Züge täglich, diese jedoch mit Lok und Wagen und einer Kapazität von rund 200 Passagieren je Fahrt.
(Quelle: juventudrebelde.cu)

Habana – Holguin

Nach mehreren Protesten der Provinz Holguin in welchen die Wiedereinführung des vor fast 10 Jahren eingestellten Personenzuges Habana – Holguin gefordert wurde, hat das Transportministerium über alle verfügbaren Medien angekündigt, dass noch 2014 die ersten neuen Fernverkehrspersonenwagen importiert werden sollen und damit auch diese Verbindung wieder hergestellt werden soll. Noch immer hält man sich in Habana über die Herkunft der neuen Wagen bedeckt, durchgesickert ist einzig, dass 240 statt wie ursprünglich geplant 200 neue Personenwagen beschafft werden. Die Bevölkerung hat indes verkündet, dass sie erste Ruhe geben wird, wenn der neue Zug verkehrt.
(Quelle: Granma)

Fahrzeuge

Der Bau der neuen Triebwagen in Cardenas ist im Februar 2014 angelaufen und russische Techniker sind zur Zeit in Kuba, um kubanisches Personal dafür auszubilden. Das Werk in Cardenas wurde zu diesem Zweck für 3,8Mio. Pesos ausgebaut.
(Quelle: TV Yumuri)

In Caibarién werden die noch vorhandenen Triebwagen der Serie Dm11 (ursprünglich von Alstom für Finnland gebaut) zu normalen Personenwagen umgebaut, sie erhalten dabei Drehgestelle von ex-DB und ex-DR (BRD und DDR) Personenwagen und herkömmliche Kupplungen, um an Lokomotiven angehängt zu werden. Zudem werden die Fenster umgebaut, damit diese Fahrzeuge auch ohne funktionierende Klimaanlage eingesetzt werden können und eine neue Bestuhlung ermöglicht mehr Sitzplätze pro Fahrzeug.
(Quelle: Vanguardia)

Infrastruktur

Am 27. Januar 2014 wurde der erste Teil des neuen Hafens von Mariel, westlich von Habana in Betrieb genommen. Es handelt sich dabei um den Container Terminal und ein Teil des Containerverkehrs wurde bereits vom Hafen Habana zu jenem in Mariel umgeleitet.
Zu diesem Anlass wurden einige Details zur neuen Bahnstrecke, die im Laufe von 2014 eröffnet wird, bekannt. Die ganze doppelspurige Strecke beginnt beim Enlace Gas (umweit des Hauptbahnhofes von Habana) und nutzt die bestehende Strecke bis Almendares. Ab Almendares wird die stillgelegte Strecke bis Guanajay wieder aufgebaut und ab Guanajay beginnt die Neubaustrecke bis zum Hafen Mariel. Vorgesehen sind Ganzzüge mit jeweils 30 Güterwagen, sowie Personenzüge über die ganze Strecke, wobei vorwiegend dreiteilige Triebwagen (Muromteplovoz, in Kuba zusammengebaut) eingesetzt werden. In einer zweiten Etappe wird die Strecke mit dem GSM-R Kommunikationssystem und modernen Lichtsignalen ausgerüstet. Wesentlich am Bau von Bahn und Hafen beteiligt ist die brasilianische Firma Odebrecht, weshalb die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff Anfang 2014 auch die Baustellen besichtigte.
(Quelle: Granma und andere kubanische Medien)

Mexiko

Infrastruktur

Das Abgeordnetenhaus der mexikanischen Regierung hat ein Gesetz durchgebracht, wonach die Konzessionen für die privaten Bahnbetreiber in Mexiko geändert werden sollen. Unter anderem sieht das neue Gesetz vor, dass für die meisten Tarife Obergrenzen angesetzt werden sollen und zudem soll der freie Netzzugang für jeden Bahnbetreiber garantiert werden. Ebenso sollen sich die Privatunternehmer nicht gegen die Einführung von Personenzügen, egal ob Staatliche oder Private, auf ihren Strecken wehren können. Das neue Gesetz, welches übrigens ganz im Sinne des amtierenden Staatspräsidenten Nieto ist, wird besonders durch die beiden grossen, mehrheitlich us-amerikanischen Bahngesellschaften Ferromex und KCSM bekämpft, denn beide haben viel in die Infrastruktur der Hauptachsen investiert und haben in ihren jeweiligen Einzugsgebieten weitgehend ein Monopol auf Bahntransporte. Entsprechend sind die beiden Gesellschaften dabei den Senat davon zu überzeugen das neue Gesetz nicht anzunehmen, oder zumindest umfangreiche Änderungen darin vorzunehmen. Noch ist nicht bekannt wie es ausgehen wird.
(Quelle: Diverse Tageszeitungen und The Economist)

Panama

Ciudad de Panamá

Am 5. April 2014 wird die erste U-Bahnlinie von Ciudad de Panamá in Betrieb genommen. Bis dahin finden regelmässig Versuchsfahrten mit geladenen Gästen (150 Personen je Fahrt) statt. Die Kommentare zum neuen Transportmittel sind meist positiv oder gar überwältigend.
(Quelle: Entorno Inteligente)

Paraguay

Asunción - Luque - Ypacaraí

Die Staatsbahn FEPASA und die Regierung Paraguays planen nun doch den Bau einer Tram-Train Vorortsstrecke von Asunción nach Luque und Ypacaraí voranzutreiben. Die Strecke soll innerhalb Asunción als Strassenbahn errichtet werden und dann in der Autobahn Ñu Guasu im Mittelstreifen verlaufen und dort, sowie weiter östlich bis Ypacaraí die bestehende Bahntrasse nutzen. Die elektrifizierte Bahn soll zwischen US$240 und 250Mio. kosten, wobei sich Südkorea offenbar am Bau beteiligen will.
(Quelle: Entorno Inteligente)

Uruguay

Gütertransport

Die Staatliche Verwaltung für Treibstoffe, Alkohol und Zement ANCAP, hat insgesamt US$3,75Mio. für den Kauf von 22 Tankwaggons für den Transport von Treibstoff von Montevideo nach den Tanklagern in Durazno und Treinta y Tres investiert. Die in Brasilien produzierten Waggons sind bereits seit wenigen Monaten in Betrieb, es gibt jedoch schon einige Meldungen, wonach sie undichte Stellen aufweisen. Es ist jedoch nicht bekannt, ob diese auf Produktionsfehler oder Probleme vor Ort zurückzuführen ist.
(Quelle: Trenesdeluruguay)

01.03.2014

Argentinien

Ferrobaires

Ferrobaires hat am 14. Februar den Personenzug zwischen Buenos Aires Once und Lincoln endgültig stillgelegt, diese Strecke wird jedoch von SOFSE weiterhin bedient.
Am 26. Februar hat Ferrobaires auch die Verbindung zwischen Buenos Aires Retiro und Junin, zum zweiten Mal in kurzer Zeit, stillgelegt, die einzige Lok dafür ist defekt.
(Quelle: Volta o Trem 14-2)

Vorortsbahnen von Buenos Aires

Die in UGOFE’s verstaatlichten Vorortsbahnen von Buenos Aires wurden wieder privatisiert, sie wurden den beiden verbliebenen Konzessionen Ferrovías und Metrovías übergeben. Dies umfasst auch die Bahnverbindungen Buenos Aires – Rosario und Buenos Aires – Alvear.
(Quelle: Volta o Trem 14-2)

Universidad Católica de Salta

Am 17.02.2014 hat SOFSE die lange erwartete Haltestelle Universidad Católica de Salta zwischen Güemes und Salta in Betrieb genommen.
(Quelle: Volta o Trem 14-2)

Chile

Santiago-Nós-Rancagua

Wegen Bauarbeiten für die neue S-Bahn Santiago-Nós-Rancagua werden ab 04.03.2014 die Fahrpläne auf der ganzen Strecke Santiago-Chillán im Nah- und Fernverkehr noch weiter ausgedünnt, es verkehren nur noch Züge in der Frühe und am Abend.
(Quelle: Volta o Trem 14-2)

Mexiko

Ciudad de México - Querétaro

Die neue Bahnstrecke von Ciudad de México nach Querétaro soll doch für maximal 300 km/h gebaut werden. Der Plan der Regierung sieht eine Fahrzeit von etwa 63 Minuten für die über 200 km lange Strecke vor. In der Detailplanung ist für die erste Phase ein Bahnhof am östlichen Rande von Querétaro vorgesehen, so könne das Projekt schneller um-gesetzt werden, später soll die Bahn ins Zentrum geführt werden. Es wird mit 11'200 Passagieren pro Tag gerechnet. Entgegen ersten Plänen, sollen keine Zwischenstationen gebaut werden.
(Quelle: Volta o Trem 14-2)

Peru

Tren Macho

Die Strecke des Tren Macho Huancayo – Huancavelica, welche am 20./21. Januar 2014 durch Überschwemmungen und Erdrutsche beschädigt wurde, weist offenbar grössere Schäden auf, als zuvor angenommen. 480 Meter Geleise sind zu 100% zerstört. Wann die Strecke wieder geöffnet werden kann, ist zur Zeit nicht absehbar.
(Quelle: Volta o Trem 14-2)

Uruguay

Hauptbahnhofes von Montevideo

In Anwesenheit des Kamerateams vom SWR, welches im Moment einen Film über die Bahnen in Uruguay für ARTE dreht, wird heute 01.03.2014 in einer Demonstration der Schliessung des Hauptbahnhofes von Montevideo vor 11 Jahren gedacht.
(Quelle: Volta o Trem 14-2)

06.02.2014

Argentinien

Tren Patagonico

Im Januar 2014 hat Tren Patagonico den Betrieb zwischen San Carlos de Bariloche und Ingeniero G. Jacobacci mit dem ex-Renfe TER Triebwagen wieder aufgenommen, es wird zweimal in der Woche gefahren.
(Quelle: Volta o Trem 14-1)

Ferrobaires

Am 03.02.2014 hat Ferrobaires einen auf zwei Zugpaare in der Woche beschränkten Verkehr zwischen Buenos Aires und Junín aufgenommen, der Abschnitt Junín – Alberdí wird weiterhin nicht bedient.
(Quelle: Volta o Trem 14-1)

Brasilien

Rio de Janeiro

Alstom hat in Taubaté mit dem Bau einer Fabrik für die Produktion von Strassenbahnen für Rio de Janeiro begonnen.
(Quelle: Volta o Trem 14-1)

Santos

Nach längerem Unterbruch wird in Santos wieder verstärkt an der Strassenbahn gebaut und im Juli sind die ersten Testfahrten vorgesehen.
(Quelle: Volta o Trem 14-1)

Bom Sinal/Voith Turbo

Bom Sinal hat mit Voith Turbo einen Vertrag zur Lieferung von Traktionssystemen, Kupplungen, Drehgestellen usw. geschlossen, sie sind für die Triebwagen für Natal und João Pessoa bestimmt.
(Quelle: Volta o Trem 14-1)

São Luis

Die neue Stadtbahn von São Luis in Maranhão wird einen Abschnitt der bestehenden ex-RFFSA Strecke südlich der Stadt benützen. Die Züge sollen nach Renovation des Geleises zwischen Tirirical und Estiva verkehren. Die zwei von Bom Sinal bereits gelieferten Triebwagen sollen dafür verwendet werden. Diese Lösung wurde gefunden nachdem wegen finanzieller Problemen der Bau der neuen Strecken gestoppt wurde und das bereits verlegte Gleis in Richtung Anjo da Guarda wieder abgebaut wurde. Die beiden Triebwagen stehen in einer Werkstätte von Transnordestina.
(Quelle: Volta o Trem 14-1)

Porto Alegre

Trensurb in Porto Alegre begann mit Testfahrten auf dem neuesten Abschnitt in der Gemeinde Novo Hamburg am 22. Januar 2014.
(Quelle: Volta o Trem 14-1)

Mexiko

México – Toluca

Der Bau der elektrischen Vorortsbahn Ciudad de México – Toluca soll demnächst ausgeschrieben werden. Die Strecke soll für maximal 160 km/h gebaut werden und die Fahrzeuge sollen auch für den Übergang auf die Metro der Hauptstadt tauglich sein. In einem zweiten Schritt, soll die Strecke von Mérida in Richtung Cancún folgen.
(Quelle: Volta o Trem 14-1)

Peru

Tren Macho

Wegen Überschwemmungen ist der Tren Macho Huancayo – Huancavelica auf unbestimmte Zeit ausser Betrieb.
(Quelle: Volta o Trem 14-1)

Uruguay

Hauptbahnhof Montevideo General Artigas

Das Transportministerium wird zusammen mit der Hypotekarbank den alten Hauptbahnhof Montevideo General Artigas reparieren, allerdings wird der Bahnbetrieb nicht wieder zum Hauptbahnhof aufgenommen.
(Quelle: Volta o Trem 14-1)

13.01.2014

Argentinien

Personenverkehr Allgemein

Das argentinische Bahnsystem verkommt schneller, als das es saniert werden kann.
Ferrobaires musste aus Sicherheitsgründen, die Lokomotiven genügten nicht mehr den Anforderungen, die Verbindungen von Buenos Aires nach Junín, Alberdí, Bragado, Lincoln, Carlos Casares und Pehuajó stilllegen. Zum Jahreswechsel kamen die Züge nach Lincoln, Bragado und Pehuajó zwar wieder zum Einsatz, doch Beobachter berichten, dass mangels Lokomotive der Zug vom Samstag, 28.12.2013, ausgefallen ist. Diese Wiederaufnahme dieser Verbindungen geht auf die Initiative des staatlichen Verwalters bei Ferrobaires zurück.
Seit November betreibt die Staatsbahn SOFSE eine wöchentliche Verbindung zwischen Buenos Aires Once und Bragado mit einem Zug aus neuen chinesischen Wagen. In Bragado stellt SOFSE den Anschluss nach Realicó mit einem fabrikneuen Materfer Triebwagen her. Diese Verbindung wird in der Regel spätabends bzw. über Nacht angeboten, doch Ende 2013 wurde auch ein Mittagszug gefahren, der wegen Hitzeverwerfungen am Gleis entgleiste.

Zu Beginn der Sommersaison musste im Dezember 2013 Tren Patagonico den Zug zwischen Viedma und San Carlos de Bariloche stilllegen. Hier sollen Probleme mit den Lokomotiven und auch mit der Infrastruktur aufgetreten sein. Die Züge waren bereits im voraus bis Februar 2014 ausgebucht und deshalb mussten die Fahrgeldeinnahmen an die Passagiere zurückbezahlt werden. Offenbar steht eine krasse Fehlplanung hinter der ganzen Sache, man hat versäumt diese anstehenden Arbeiten noch im November durchzuführen. Zudem soll die Provinz Rio Negro einen Teil der Subventionen zurückgehalten haben.
Unklar ist, wann dieser Zug wieder verkehren soll. Nach ersten Angaben erst wieder ab März 2014. Andererseits konnte in Erfahrung gebracht werden, dass bei Tren Patagonico nun einige leitende Personen ausgetauscht wurden.

Bei SOFSE Belgrano Sur wurde der CML Nummer 1, ein in den 1980er Jahren gebauter zweiteiliger Leichttriebwagen komplett saniert. Er war bereits seit 2 Jahren ausser betrieb. Das Fahrzeug wird von Buenos Aires Retiro Belgrano selbständig die Fahrt nach Resistencia unternehmen, um dort einen Apolo Triebwagen zu ersetzen. Der freiwerdende Apolo Triebwagen soll danach nach Güemes überführt werden, damit zwischen Salta und Güemes der Fahrplan verdichtet werden kann. Der Nahverkehr von Salta verfügt bislang nur über einen einzigen Triebwagen.

Ende Jahr hat Ferrocentral den durchgehenden Verkehr zwischen Córdoba Rodriguez del Busto und Cosquín wieder aufgenommen, nachdem die Strecke für eine längere Zeit wegen Reparaturarbeiten am Gleis unterbrochen war.
(Quelle: Fahrplancenter)

Infrastruktur

Am normalspurigen Urquiza-Netz wurden Schienen gestohlen, dies im Bereich Pilar, womit das Netz komplett von der Region Buenos Aires abgehängt wurde. Damit wurde auch der restliche, sehr spärliche Güterverkehr eingestellt.

Die Sanierung der Strecke Buenos Aires – Rosario läuft zwar, doch relativ langsam. Immer noch ungelöst ist die Bahnhofsfrage in Rosario. Der Staat will den Personenverkehr auf dieser Strecke erst aufnehmen, wenn in Rosario ein neuer Bahnhof zur Verfügung steht. Man will nicht mehr nach Rosario Norte fahren, da dazu einige Slums durchquert werden müssen, doch für alle diskutierten Alternativen (Rosario Oeste, Rosario Sur, Rosario CC) müssten ebenfalls Armenviertel durchfahren werden, womit sich das Problem mit Steinewerfern auch nicht löst.
(Quelle: Fahrplancenter)

Güterverkehr

Belgrano Cargas hat den Transport von Wein wieder aufgenommen. Dieses Produkt wurde seit dem Ende von Ferrocarriles Argentinos nicht mehr mit der Bahn befördert.
(Quelle: Fahrplancenter)

Brasilien

Rio de Janeiro

Die S-Bahn SuperVía von Rio de Janeiro verjüngt ihren Rollmaterialpark. Im Dezember 2013 begann die Ablieferung der ersten von 80 bei Alstom Brasil gebauten S-Bahnwagen. Die neuen Wagen sind klimatisiert, weisen automatische Türverriegelung und interne Überwachung über Monitore auf. Jeder aus diesen Wagen gebildete Komposition soll 2600 Personen pro Fahrt befördern können. Für den Bau und Unterhalt dieser Wagen wird beim Bahnhof Deodoro eine eigene Werkstätte errichtet, sie ist Bestandteil des BRR 280Mio. umfassenden Auftrages.
Ab April 2014 werden zusätzlich noch 240 neue Wagen aus China an SuperVía geliefert. Einige Prototypen davon befinden sich bereits im Betrieb.
(Quelle: Fahrplancenter)

Rio de Janeiro – Santa Teresa Tram

Endlich laufen die Sanierungsarbeiten an der “Bonde”, dem Tram von Santa Teresa. Auf einer Länge von 10 km werden seit November 2013 spezielle Strassenbahnschienen eingebaut, welche die teilweise provisorischen Bahnschienen ersetzen. Die Firma T’Trans baut 14 neue Strassenbahnwagen, welche den historischen Fahrzeugen ähnlich sehen. Die Oberleitung, das Unterwerk, die Haltestellen und die Werkstätte werden zur Zeit saniert.
Ende März 2014 soll der Abschnitt Arcos – Praça Odylo Costa Neto, im Juni 2014 der Abschnitt Praça Odylo Costa Neto – Dois Irmãos und etwas später (in der zweiten Jahreshälfte) der Abschnitt Dois Irmãos – Silvestre wieder in Betrieb genommen werden. Zusätzlich soll die stillgelegte Strecke Carioca – Francisco Muratori ebenfalls noch 2014 wieder in Betrieb genommen werden.
(Quelle: Fahrplancenter)

Brasília - Luziânia

Das Transportministerium hat die Detailplanung für den Regionalzugverkehr zwischen Brasília und Luziânia eingeleitet.
(Quelle: Fahrplancenter)

Porto Alegre

Ende November 2013 wurde die zweite Aeromóvel Komposition A200, die 300 Passagiere transportieren kann, abgeliefert. Die Testfahrten wurden um den 19. Dezember 2013 begonnen und soll 3 Monate später den regelmässigen Verkehr aufnehmen. Das halb so grosse Fahrzeug A100, welches zur Zeit im planmässigen Einsatz steht soll danach als Reservefahrzeug dienen.
(Quelle: Fahrplancenter)

Goiânia

Odebrecht Transportation hat den Zuschlag zum Bau der Leichstrassenbahnlinie in Goiâna bekommen. Das BRR 1,3Mia. teure Projekt umfasst den Bau einer 13,6 km langen Strassenbahnlinie mit 12 Station in der Avenida Anhanguera. Die Strecke soll nur von 2 jeweils 33 Meter langen Fahrzeugen befahren werden, wobei jedes Fahrzeug ein Fassungsvermögen von 600 Personen hat. Baubeginn ist 2014.
(Quelle: Fahrplancenter)

Güterverkehr

Dem grössten Konzessionär ALL, América Latina Logística, könnte 2014 die Auflösung bevorstehen. Das Unternehmen musste bereits seine Strecken in Argentinien aufgeben, doch über das Jahr 2013 haben sich die Probleme auch in Brasilien gehäuft. Zahlreich sind die Beschwerden von Kunden, dass die vertraglich festgelegten Mengen nicht transportiert oder nicht rechtzeitig abgeliefert wurden. Die Regierung bemängelt dass ALL zahlreiche Strecken gar nicht oder nur mit viel Verzögerung saniert und wieder in Betrieb genommen hat, obwohl mehrmals Gelder der Bundesregierung zur Verfügung gestellt wurden. So wurden einige Strecken in Rio Grande do Sul nicht fertig repariert, wie jene nach Santa Rosa und nach São Borja. In Mato Grosso do Sul wurden die Arbeiten zwischen Aquidauana und Corumbá nicht fertiggestellt, obwohl auch dafür Bundesgelder zur Verfügung standen. Nicht besser erging es der Strecke Marília – Panorama, die deshalb nur über einen kurzen Zeitraum unzureichend bedient werden konnte und nun wieder aus technischen Gründen gesperrt ist.
Wie unzureichend der Infrastrukturunterhalt durchgeführt wird, zeigt die ANTT (Landtransportbehörde) anhand der stark belasteten Strecke Araraquara – Santa Fé do Sul auf. Zwischen Januar 2012 und Oktober 2013 ereigneten sich auf diesem 436 km langen Abschnitt 79 Unfälle, wovon 20 als schwerwiegend eingestuft wurden, da es dabei zu Verletzten oder Toten kam. Als Vergleich wird die 4mal längere MRS Logística herangezogen, die im selben Zeitraum 9 Unfälle (davon 2 schwerwiegende) zu verzeichnen hatte, obwohl sie eine noch höhere Zugsdichte aufweist und Strecken in dicht bevölkerten Regionen betreibt.
ALL versucht die Probleme zu beschönigen und spricht von kleinen Problemen mit einzelnen Kunden und man verweist vielmehr darauf, dass der Wert der Aktie an der Börse von BRR 23.00 auf BRR 8.00 gefallen sei, was zu einem vorübergehenden finanziellen Engpass führe.

Die von der Companhía Siderurgica Nacional CSN kontrollierte Bahngesellschaft Transnordestina Logística TL wurde mit Zustimmung der Aktionäre in zwei Betriebe aufgeteilt.
Als Malha (Netz) 1 wurden die Meterspurstrecken São Luis – Teresina – Fortaleza – Mucuripe, Arrojado – Itabaiana – Recife, Itabaiana – Paula Cavalcante – João Pessoa – Cabedelo und Paula Cavalcante – Natal – Macau unter dem neuen Namen FTL (Ferrovía Transnordestina Logística) zusammengefasst, wobei die Strecken von Itabaiana nach Norden bis Macau keinen Verkehr (ausser den Vorortszügen von João Pessoa und Natal von CBTU) aufweisen. Diese Strecken nach Macau sollen mittelfristig an den Bund zurückgegeben werden.
Unter dem alten Namen TL wurden die Breitspurstrecken Missão Velha – Salgueiro – Trindade – Eliseu Martins, Salgueiro – Porto de Suape und Missão Velha – Porto de Pecém in der Malha 2 zusammengefasst, wobei nur die letztgenannte Strecke (weitgehend in gemischter Spur von 1600 und 1000 mm) in Betrieb ist, die übrigen befinden sich in unterschiedlichen Stadien der Realisierung.
Gar nicht mehr aufgeführt wurden die Strecken von Recife nach Süden bis Propriá (an der Grenze zu Sergipe), Missão Velha – Juázeiro do Norte (Übergang auf den Cariri Nahverkehrsstrecke) und die alte, stillgelegte Strecke Jaboatão – Salgueiro deren östlicher Abschnitt von Jaboatão bis Caruarú noch immer im Visier der CBTU für einen Regionalverkehr steht.
Mit dieser Aufteilung wollen die Aktionäre verhindern, dass Gelder, die für den Bau der neuen Strecken bestimmt sind, an die alten Meterspurstrecken abfliessen könnten. Zudem konnte das Unternehmen Taquari Participações zusammen mit CSN die Aktien für das Netz 2 auf 193,449Mio. Anteile erhöhen.
(Quelle: Fahrplancenter)

Infrastruktur

Nach einem längeren Stillstand hat das staatliche Bahnbauunternehmen Valec die Arbeiten an der FIOL (Ferrovía de Integração Oeste Leste) im Süden des Staates Bahía wieder aufgenommen. Von der insgesamt 1022 km langen Strecke wurden 500 km zwischen Ilhéus und Caetité zum Bau freigegeben, wobei aber auf dem ersten 125 km Abschnitt Probleme mit der Baufirma aufgetreten sind und dieser Auftrag neu vergeben werden muss. Auf den weiteren 375 km sind die Erdarbeiten bereits weit fortgeschritten. Im November 2013 wurden für die restlichen 522 km die Umweltbescheinigungen freigegeben und teilweise wurden die Baulose bis Anfang Dezember 2013 vergeben. So unter anderem das grösste Einzelbauwerk an dieser Strecke, die 2,9 km lange Brücke über den Rio São Francisco in der Gemeinde Bom Jesús da Lapa. Die Kosten für diese Brücke werden mit geschätzten BRR 135 Mio. angegeben.
(Quelle: Fahrplancenter)

Kolumbien

Neue FARC Attacken

Im Oktober 2013 wurde die El Cerrejón Bahn in der nordöstlichen Provinz La Guajira gleich zweimal Opfer von Attentaten. Am 13.10.2013 wurden bei einem Spengstoffattenat 43 mit Kohle beladene Waggons zerstört. Am 23.10.2013 wurden bei einer weiteren Attacke sieben Waggons eines 123 Wagen langen Zuges zerstört. Das zweite Ereignis fand nur 15 km von Puerto Bolívar statt, während sich das Erste bei Uribia im Kilometer 92 dieser 150 km langen Bahn ereignete. Es handelte sich jedes Mal um beladene Züge in Richtung Exporthafen Puerto Bolívar.
(Quelle: Fahrplancenter)

Kuba

Personenverkehr

m Rahmen der Wiederbelebung der kubanischen Eisenbahnen hat die Ablieferung und Inbetriebnahme der russischen, bei Muromteplovoz gebauten, Dieseltriebwagen begonnen. Über 50 Fahrzeuge werden dabei fertiggestellt aus Russland geliefert und die übrigen kommen als Bausätze ins Land, wo sie in Cardenas zusammengebaut werden. Erste Arbeiten am Werk von Cardenas haben begonnen, damit dieses die Fahrzeuge zusammenbauen kann. Seit 09. Dezember ist der erste Dreiwagenzug solcher Triebwagen auf der Strecke Habana – San José de las Lajas in Betrieb und demnächst sollen solche Züge zwischen Habana, Rincón und San Antonio de los Baños zum Einsatz kommen. Insider rechnen auch damit, dass mit der ersten Teileröffnung der Neubaustrecke Habana – Guanajay – Mariel Puerto ebenfalls solche Triebwagen ab Ende Januar/Anfang Februar 2014 zum Einsatz kommen werden.
Nun sind auch Meldungen zu den Plänen der Regierung für den Fernverkehr durchgesickert, nachdem man lange nicht wusste, ob dieser überhaupt wieder gefördert werden soll. Es sollen nun 240 Fernverkehrspersonenwagen bestellt werden, darunter Sitz- und Speisewagen, ob auch Liege- oder Schlafwagen bestellt werden kann noch nicht gesagt werden. Hingegen ist sicher, dass die Fahrzeuge klimatisiert sein sollen. Wer der Lieferant sein soll, ist noch unklar, es werden jedoch chinesische Hersteller vermutet, die bereits Lokomotiven geliefert haben. Ursprünglich wurde nur von 200 Wagen gesprochen.
(Quelle: Fahrplancenter)

Mexiko

Infrastruktur

Die verheerenden Regenfälle nach Mitte September 2013 durch den Tropensturm Ingrid an der Golfküste und den Hurrikan Manuel an der Pazifikküste haben nicht nur viele wichtige Strassenverbindungen zerstört, auch Eisenbahnen wurden getroffen. Aus erster Hand war zu erfahren, dass die Strecke Morelia – Lázaro Cardenás von KCSM, die in der Regel von 10-12 Güterzüge pro Tag befahren wird, an über 20 Stellen unterspült oder durch Erdrutsche unterbrochen wurde. Nach wenigen Tagen wurden bereits Reparaturarbeiten aufgenommen und der Verkehr langsam reaktiviert.
Die Strecke Guadalajara – Manzanillo wurde bei Sayula von den Wassermassen stark beschädigt.
Die Ferromex Strecke Monterrey – Tampico wurde bei Atenquique durch Erdrutsche zerstört. Der Betreiber Ferromex konnte jedoch versichern, dass der Zug CHEPE zwischen Chihuahua und Los Mochis zu keinem Zeitpunkt den Betrieb einstellen musste, obwohl es auch in der Region Los Mochis zu sehr starken Regenfällen kam.

Erstmals seit vielen Jahren finden Reparaturen an der Güterstrecke von Coatzacoalcos nach Mérida statt. Bereits mehrfach sind Güterzüge besonders im Raum Mérida entgleist. Daher wurden nun grössere Mengen Schwellen und Schienen nach Campeche (173 km von Mérida) geliefert, womit zuerst der Abschnitt Mérida – Campeche, gefolgt von Streckenabschnitten westwärts in Richtung Tenosique, repariert werden soll. Man hofft mit diesen Massnahmen das Gütervolumen von und nach Yucatán erheblich zu steigern, um die Strecke neu zu konzessionieren.
Im Laufe von 2013 hat die Regierung die Bahnstrecke durch Chiapas, von Ixtepec nach Tapachula auf der ganzen Länge saniert. Sie wurde vor mehreren Jahren durch Hurrican Stan an mehreren Orten zerstört. In Tapachula wurde dabei eine Umfahrungsstrecke um die Stadt erbaut, womit die Durchquerung des Zentrums, teilweise auf der Strasse entfällt. Da zwischen Tapachula und Ciudad Hidalgo ein Hafen ausgebaut wird, wird die Strecke bis dorthin verlängert, wobei auch wieder Güterverkehr bis Ciudad Hidalgo, unmittelbar an der Grenze zu Guatemala möglich sein wird. Der Erdölkonzern Pemex fordert sogar den Wiederaufbau des Geleises bis zum Tanklager im guatemaltekischen Tecún Umán, da dieses stets ein Güterkunde und der Grund des Dreischienengleises über die Grenzbrücke war. Es gab jedoch noch keine Verhandlungen zu diesem Thema zwischen den zwei Ländern, zudem müsste dafür eine neue Grenzbrücke gebaut werden, die alte wurde durch den Hurrican zu stark beschädigt.
(Quelle: Fahrplancenter)

Wieder Langstreckenpersonenzüge?

Staatspräsident Enrique Peña Nieto wird mit seinen Plänen zum Bau von neuen Personenzugstrecken immer konkreter. Im November 2013 wurde bekannt, dass bis maximal MexPesos 100Mia. dafür aufgewendet werden sollen. Entgegen den Plänen vorheriger Regierungen beschränkt man sich definitiv auf drei Strecken.
Ciudad de México – Querétaro, 235 km. Diese Strecke soll komplett neu gebaut werden, da der Konzessionär KCSdeM im Güterverkehr “keinerlei Personenzüge auf ‘seiner’ Strecke dulde”, wie aus dem Chefetagen dieser Bahn zu hören war. Diese Strecke soll als einzige für maximal 240 km/h ausgelegt sein und man rechnet mit einem täglichen Passagieraufkommen von 12'000 Reisenden. Vom Hauptbahnhof von México soll sie die vorhandene S-Bahnstrecke mitbenutzen, der eigentliche Neubau soll ab Huehuetoca (im Km 44) beginnen. Zu einem späteren Zeitpunkt könne diese Strecke weiter nach Norden und Nordwesten verlängert werden. Das heisst, dass die Projekte von Personenzugstrecken nach Guadalajara oder San Luís Potosí doch nicht ganz vergessen sind.
Ciudad de México – Toluca, 75 km, diese Strecke wird Teile der bestehenden aber von KCSdeM nicht genutzten Linie einschliessen. Sie soll keine richtige Fernbahn werden, sondern von Elektrotriebzügen betrieben werden, die auch auf dem Metronetz der Hauptstadt verkehren können. Der Ausgangsbahnhof soll dann auch die Metrostation Observatorio und nicht der Hauptbahnhof sein. Die in dichter Folge verkehrenden Züge sollen täglich etwa 250'000 Personen befördern.
Die dritte Strecke, deren Realisierung auch auf lokaler Ebene bereits seit einigen Jahren gefordert wird, soll von Mérida nach Cancún, rund 325 km, führen. Diese Strecke soll nur für Geschwindigkeiten von maximal 160 km/h gebaut werden, da sie auch dem Güterverkehr dienen soll. Über die ersten rund 160 km soll sie die bestehende Strecke Mérida – Valladolid benützen, welche dafür komplett saniert und stellenweise begradigt werden muss. Nach Valladolid verkehren auch heute noch Güterzüge, in erster Linie mit Benzin und Diesel, doch der Zementkonzern CEMEX will an dieser Strecke auch noch ein Zementwerk erstellen. Die neue Strecke soll jedoch auch die Transporte landwirtschaftlicher Güter verbilligen und die Landwirtschaft generell beleben, womit sie nicht nur für den Tourismus und den Lokalverkehr im Bundesstaat Yucatán eine wichtige Rolle spielen wird.
(Quelle: Fahrplancenter)

02.01.2014

Argentinien

Tren Patagonico

„Rechtzeitig zur Sommersaison“ hat Tren Patagonico den Verkehr des Zuges zwischen Viedma und San Carlos de Bariloche Mitte Dezember 2013 eingestellt, um Reparaturen an Geleisen und Lokomotiven durchzuführen, die Stilllegung soll bis etwa März 2014 anhalten. Da bereits bis Februar alle Plätze in den Zügen ausverkauft waren, mussten alle Fahrkarten zurückgenommen werden und die Passagiere bekamen das Geld zurück!
(Quelle: Volta o Trem 17-8)

Bolivien

Tupiza-Villazón

Am 8. November 2013 hat FCA den Personenverkehr nach Villazón wieder aufgenommen. Die Strecke war über ein Jahr lang unterbrochen, da eine Brücke nach einem Zusammen-bruch wieder aufgebaut werden musste.
(Quelle: Volta o Trem 17-8)

Brasilien

Maceió - Lourenço de Albuquerque

Mit Ausnahme eines Zugpaares werden nun alle Züge zwischen Maceió und Lourenço de Albuquerque mit Bom Sinal Dieseltriebwagen gefahren, es verkehren nun 10 Zug-paare Montag-Freitag und 5 Samstags.
(Quelle: Volta o Trem 17-8)

Rio de Janeiro - São Paulo - Campinas

Trotz der grossen Verspätungen im Projekt der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Rio de Janeiro, São Paulo und Campinas hält die Bundesregierung am Projekt fest, denn der Bau einer zusätzlichen Autobahn oder zusätzlicher Flug-häfen würde grössere Beträge verschlingen, als eine neue Bahnstrecke.
(Quelle: Volta o Trem 17-8)

Chile

Expreso Atacama

Der Touristenzug „Expreso Atacama“ ab Iquique wurde mit dem Ende der Sommersaison 2012/2013 stillgelegt und die Wagen wurden auf der Strasse nach Arica überführt, wo sie zum 100 Jahr-Jubiläum der Arica-La Paz Bahn im Mai 2013 eingesetzt wurden. Seither werden diese Wagen jedoch nicht mehr genutzt.
(Quelle: Volta o Trem 17-8)

Valdivia – Antilhue

Aus Sicherheitsgründen darf der Dampfzug „El Valdiviano“ zwischen Valdivia und Antilhue nicht mehr verkehren.
(Quelle: Volta o Trem 17-8)

Kuba

Inbetriebnahme neuer Triebwagen

Anfang Dezember 2013 waren bereits 2 dreiteilige und 2 ein-teilige neue Triebwagen von Muromteplovoz auf den Gelei-sen der UFC. Ein dreiteiliger Zug kam ab 09.12.2013 auf der Strecke Habana – San José – Güines zum Einsatz ein an-derer begann mit Testfahrten auf der Strecke Habana – San Antonio de los Baños.
(Quelle: Volta o Trem 17-8)

08.12.2013

Argentinien

Tren Patagonico

Mitte November hat Tren Patagonico den TER Triebwagen (ex-Renfe) wieder in Betrieb genommen und damit ein wöch-entliches Zugpaar Viedma-San Carlos de Bariloche und ein-es zwischen San Carlos de Bariloche und Ing.G.Jacobacci eingelegt, aber nach nur einer Woche wurden diese zusätz-lichen Fahrten aus etwas unklaren Gründen wieder still-gelegt.
(Quelle: Volta o Trem 17-7)

Buenos Aires-Junin-Alberdí und Buenos Aires-Bragado-Lincoln/Pehuajó

Am 01.12.13 hat Ferrobaires die Verbindungen Buenos Aires-Junin-Alberdí und Buenos Aires-Bragado-Lincoln/Pehuajó stilllegen müssen, da die eingesetzten Lokomotiven offenbar nicht mehr den Sicherheitsanforderungen des Sekretariates für Transport genügten.
(Quelle: Volta o Trem 17-7)

Fiesta del Tren a Vapor

La Trochita feiert auch 2014 wieder die „Fiesta del Tren a Vapor“ mit Fahrten zwischen El Maitén und Ñorquincó. Die Fahrten finden am 14., 15. und 16. 02.2014 statt.
(Quelle: Volta o Trem 17-7)

Brasilien

Metro Teresina-Timón

Die Metro von Teresina wird definitiv in die Nachbarstadt Timón (Maranhão) verlängert, die Strecke wurde in den Plan nationaler Regionalbahnverbindungen aufgenommen, aller-dings steht noch kein Eröffnungstermin fest.
(Quelle: Volta o Trem 17-7)

Chile

Tacna-Arica

Der Zementhersteller Gloria erreichtet ein Zementwerk in der Zona Franca von Tacna und will die Bahn Tacna-Arica bis 2015 sanieren, um Zement nach Chile über den Hafen von Arica zu exportieren.
(Quelle: Volta o Trem 17-7)

Peru

Lima-Huancayo

Die Daten für die Touristenzüge Lima-Huancayo für 2014 wurden provisorisch bekanntgegeben (Änderungen vorbehalten):
Ab Lima: 17.4., 27.6, 29.8., 5.10. und 31.10.
Ab Huancayo: 20.4., 30.6., 29.7., 1.9. und 3.11.
(Quelle: Volta o Trem 17-7)

Tacna-Arica

Der Zementhersteller Gloria erreichtet ein Zementwerk in der Zona Franca von Tacna und will die Bahn Tacna-Arica bis 2015 sanieren, um Zement nach Chile über den Hafen von Arica zu exportieren.
(Quelle: Volta o Trem 17-7)

Metro Wanka Tambo-Huancayo-Chilca

Obwohl immer noch nicht komplett feritggestellt hat die Metro Wanka vom Transportministerium am 17.11.2014 die Erlaubnis bekommen die Strecke Tambo-Huancayo-Chilca im reg-elmässigen Verkehr zu bedienen. Ferrocarril Central nennt das erste Quartal 2014 als Zeitpunkt der Inbetriebnahme.
(Quelle: Volta o Trem 17-7)

20.10.2013

Argentinien

Buenos Aires Once - Bragado - Realicó

Am 18.10.2013 hat SOFSE eine neue Verbindung in Betrieb genommen. Es handelt sich um einen wöchentlichen Zug ge-bildet aus neuen chinesischen Wagen und Lok von Buenos Aires Once nach Bragado und ab Bragado schliesst ein neuer zweiteiliger Triebwagen nach Realicó an. Die Hinfahrt findet Freitag ab Once und die Rückfahrt Sonntag ab Realicó statt, umsteigen muss man in beiden Richtungen mitten in der Nacht (ca. zwischen 01.00 und 02.00).
(Quelle: Volta o Trem 17-6)

Bremsversagen

Am 19.10.2013 ist erneut ein S-Bahnzug der Sarmiento-Linie im Bahnhof Once wegen Bremsversagen über den Prellbock hinaus gefahren. 99 Passagiere wurden dabei verletzt. Dies-mal handelte es sich um eine renovierte Zugsgarnitur, mit Bremsproblemen.
(Quelle: Volta o Trem 17-6)

Buenos Aires Mitre – Rosario

Die Sanierungsarbeiten an der Strecke Buenos Aires Mitre – Rosario haben begonnen. In Rosario sucht man immer noch einen neuen Standort für den Bahnhof für die Züge nach Buenos Aires, im Gespräch ist unter anderem auch der schöne Bahnhof der ehemaligen Central Córdoba Bahn.
(Quelle: Volta o Trem 17-6)

Chile

Santiago – Nós – Rancagua

Im Hafen von San Antonio wurde am 19.10.2013 der erste der neuen Elektrozüge von Alstom/Spanien für die S-Bahn Santiago – Nós – Rancagua abgeladen. Bis Ende November folgen die restlichen 23 Kompositionen.
(Quelle: Volta o Trem 17-6)

Talca - Constitución

Talca und Constitución konnte die Fahrzeit um ca. 15 Min. reduziert werden.
In den Sommermonaten wird samstags wieder ein zusätzli-cher Zug zwischen Talca und González Bastias angeboten.

(Quelle: Volta o Trem 17-6)

Honduras

Eisenbahnmuseum

Das Eisenbahnmuseum in El Progreso ist beinahe fertiggestellt, von der Weltbank bekam die Stadt dafür eine Hilfe über 8Mio. Lempiras.
(Quelle: Volta o Trem 17-6)

Finanznot

Die Staatsbahn FNH ist in solchen Finanznöten, dass sie damit begonnen hat, Schienen und Brücken als Altmetall zu verkaufen. So wurden in den Gemeinden Búfalo, Choloma und Villanueva mit Bewilligung durch die FNH Teile der Bahn abgebaut. Diese Praxis verursacht jedoch auch vermehrt den illegalen Abtransport von Material nach sich. Die Zuschüsse des Staates an die Bahn liegen unter 20% dessen, was sie zum Überleben braucht, damit können nicht einmal alle Pensionen bezahlt werden.
(Quelle: Volta o Trem 17-6)

Venezuela

Caracas – Cúa

2014 werden 13 neue Elektrotriebzüge aus Japan geliefert, um das Zugsangebot auf der S-Bahn Caracas – Cúa zu verdichten.
(Quelle: Volta o Trem 17-6)

23.09.2013

Argentinien

Wagen aus Madrid für Buenos Aires

Die U-Bahn von Buenos Aires soll eine grössere Anzahl Metrowagen aus Madrid kaufen. Starke Kritik an diesem Kauf wurde laut, nachdem bekannt wurde, dass diese Züge für viel Geld für den Einsatz in Buenos Aires umgebaut werden müssen und dass sie sich in einem schlechten Zustand befinden.
(Quelle: Cronica ferroviaria)

Retiro – Pilar

The station upgrades along the San Martín suburban line (Retiro – Pilar) started in September 2013. All platforms need raised as the new fleet of trains purchased from China requires high-level platforms.
(Quelle: Cronica ferroviaria)

Übergabe an SOFSE

Nach dem Tren de la Costa wurden nun auch die S-Bahnstrecken Belgrano Sur, Roca, San Martin, Mitre und Sarmiento an die Staatsbahn SOFSE übergeben.
(Quelle: Cronica ferroviaria)

Kredite der BID

Die Interamerikanische Entwicklungsbank BID gewährt Argentinien Kredite bis zu einer Höhe von 1,2Mia. US$ um die S-Bahnstrecken rund um Buenos Aires zu sanieren. In einem ersten Schritt soll die seit Jahrzehnten geplante Elektrifizierung der Strecke Buenos Aires Plaza Constitución – La Plata ausgeführt werden.
(Quelle: Cronica ferroviaria)

Buenos Aires - Rosario

Der täglich verkehrende Zug zwischen Buenos Aires und Rosario wurde stillgelegt, dies im Hinblick auf den geplanten Ausbau dieser Strecke. Zuletzt verkehrte dieser Zug nur noch unregelmässig und benötigte rund 8 Stunden für die gut 300 km lange Strecke.
(Quelle: FLB Korrespondenten)

Buenos Aires - San Carlos de Bariloche

Anfang September fand eine Probefahrt mit einer neuen Zugskomposition aus chinesischen Fernverkehrswagen und chinesischer Diesellok zwischen Buenos Aires und San Carlos de Bariloche statt. Dabei wurde festgestellt, dass ein 70 km langer Streckenabschnitt südlich von Bahía Blanca saniert werden muss, um diese Verbindung regelmässig durch SOFSE zu bedienen.
(Quelle: Cronica ferroviaria)

Brasilien

Infrastruktur

Die brasilianische Bundesregierung ist dabei eine neue Bundes-Bahnverwaltung zu gründen, wobei das staatlich Eisenbahninfrastrukturunternehmen Valec darin integriert werden soll. Diese neue Verwaltung wird für den Bau neuer Bahnstrecken verantwortlich, wobei diese dann sowohl durch den Bund, als auch durch andere Betreiber genutzt werden können. Desweiteren sollen alle heute von den Konzessionären nicht oder ungenügend genutzten Bahnstrecken an die neue Verwaltung übergehen. Ebenso könnten von den geplanten Regionalzugverbindungen einige durch diese Bundesbehörde betrieben werden, wenn sich keine andere Betreiber dafür finden lassen.
(Quelle: Revista Ferroviária, Valec)

Keine Stillegung

Die geplante Stilllegung der meterspurigen Bahnstrecken im Staat Bahía durch den Betreiber FCA konnte abgewandt werden. Staatspräsidentin Dilma Rousseff hat persönlich die Garantie abgegeben, dass diese Strecken weiterhin in Betrieb sein werden, nachdem die Behörden von Bahía gegen die geplante Stilllegung protestierten.
(Quelle: Revista Ferroviária)

Sobral

Die moderne Stadtbahn von Sobral im Staat Ceará nimmt Gestalt an. Die Südstrecke Cohab II – Sumaré, welche auf einem Abschnitt der auch von Güterzügen befahrenen Hauptstrecke Fortaleza – Teresina entsteht ist nahezu betriebsbereit und der Testbetrieb wird im Laufe des Septembers 2013 beginnen. Alle 11 Stationen an dieser Strecke sind fertiggestellt, wie auch die Erneuerung der Geleise. Die Bahnübergangssicherungsanlagen sind aufgebaut und werden techischen Tests unterzogen.
Die Nordlinie zwischen Cohab III und Grendene ist weitgehend fertiggestellt, einzig der Abschnitt über Grendene hinaus auf der Trasse der ehemaligen Bahn nach Camocim bis zur im Bau befindlichen Werkstätte ist noch unvollendet, da 12 private Gebäude auf der ehemaligen Trasse abgerissen werden müssen. Während 9 dieser Gebäude bereits aufgekauft und von ihren Bewohnern verlassen wurden, laufen bei den letzten drei noch die Verhandlungen über die Entschädigungszahlungen.
Drei der bei Bom Sinal gebauten Triebwagenzüge sind bereits geliefert worden und es fanden bereits Profilmessfahrten statt. Die Schulung des Personals ist in vollem Gange.

(Quelle: Metrofor, Metro Sobral, Revista Ferroviária)

Porto Alegre

Am 10. August 2013 nahm die erste Strecke des in Porto Alegre entwickelten Aeromóvel den öffentlichen Verkehr auf. Das erste Fahrzeug, A-100 mit einer Kapazität von 150 Personen, beförderte in den ersten 10 Tagen bereits 12'302 Personen zwischen der S-Bahn Haltestelle Aeroporto und dem Flughafenterminals 1 des internationalen Flughafens von Porto Alegre. Zur Zeit funktioniert dieser Betrieb nur Montag bis Freitag zwischen 10.00 und 16.00. Ende September wird ein zweites, grösseres Fahrzeug, A-200 mit einer Kapazität von 300 Passagieren, abgeliefert und ab November 2013 soll die Strecke im vollautomatischen Betrieb zwischen 05.00 und 23.20 in Betrieb stehen.
Bereits jetzt hat die Gemeinde Canoas, nördlich von Porto Alegre, angeregt von ihrer Trensurb S-Bahnstation aus eine Aeromóvel Strecke durch das Zentrum der Gemeinde zu bauen, um der Bevölkerung einen besseren Anschluss an die S-Bahn zu ermöglichen.

(Quelle: Trensurb)

São Paulo

Am 16. September 2013 beginnt der Bau der CPTM Bahnstrecke Nummer 13 vom bestehenden Bahnhof Engenheiro Goulart zum internationalen Flughafen Guarulhos. Die Bauzeit für die 11 km lange Strecke wird mit 18 Monaten angegeben und die Strecke wird weitgehend als Hochbahn angelegt um den Rio Tietê und die Autobahnen Ayrton Senna und Dutra überqueren. Im Zentrum von Guarulhos wird die einzige Zwischenstation mit dem Namen Guarulhos-Cecap gebaut. Die neue Strecke wird beim Terminal 4 des Flughafens enden und die Flughafenbehörde wird eine Anschlussstrecke von der CPTM Station zu den übrigen Terminals bauen, allerdings ist noch immer nicht entschieden ob dies eine Strassenbahn oder eine Einschienenbahn sein wird. Der Staat São Paulo wendet für diese Strecke eine Summer von BRR 2,1Mia. auf.
(Quelle: Revista Ferroviaria)

Die paulistaner S-Bahn CPTM hat 65 8-Wagenzüge bestellt die zu einer Hälfte bei CAF do Brasil und zur anderen Hälfte bei Hyundai Rotem gebaut werden.
(Quelle: Revista Ferroviaria)

Rio de Janeiro

Der S-Bahnbetreiber Supervia baut nun endlich den stärkst ausgelasteten Abschnitt zwischen Central (Dom Pedro II) und Deodoro mit dem ATP (Automatic Train Protection) System aus. Dies wurde dringend notwendig, nachdem sich die Zahl der Unfälle auf dieser Strecke, zum Beispiel durch auf liegengebliebene Züge auffahrende Folgezüge, erhöhte.
(Quelle: Revista Ferroviaria)

Caruarú

In der Stadt Caruarú in Pernambuco wurden die Pläne für eine Standseilbahn vom Zentrum in höher liegende Stadtteile aufgelegt. Man hofft das sich Privatfirmen am Bau dieser Bahn beteiligen.
(Quelle: Revista Ferroviaria)

Campinas

Die Stadt Campinas (Staat São Paulo) mit über 2Mio. Einwohnern plant den Bau einer „Leichtmetro“ oder Strassenbahn, um die Transportprobleme zu lösen. Zu diesem Zweck wurde die Bundesregierung in Brasília um Hilfe angefragt. Von Staatspräsidentin Rousseff kam die persönliche Antwort, dass der Stadt vorerst mit der Planung geholfen werde.
Campinas hatte vor rund 30 Jahren bereits einen Versuch unternommen eine Stadtbahn einzurichten, damals mit Hilfe der FEPASA (ex-Bahngesellschaft des Staates São Paulo). Diese Stadtbahn funktionierte jedoch nicht lange, da die Trasse einer stillgelegten Bahnstrecke, die dafür genutzt wurde, weitgehend die Bevölkerungsschwerpunkte der Stadt weiträumig umfuhr, zudem wurde aus finanziellen Gründen die elektrische Bahn nie fertiggestellt.

(Quelle: Revista Ferroviaria, Fahrplancenter)

Güterverkehr

Noch bevor die zu einem grossen Teil fertiggestellte Nord-Süd-Bahn (Ferrovía Norte-Sul) von Açailândia nach Anápolis in Betrieb genommen werden kann, hat die Detailplanung an deren Verlängerung in süd-südwestlicher Richtung begonnen. So soll sie von Ouro Verde (Goiás) nach Estrela d’Oeste (Staat São Paulo) verlängert werden. Ab Estrela d’Oeste soll sie danach bis Dourados in Mato Grosso do Sul führen. Von Maracjú in Mato Grosso do Sul soll eine Zweigstrecke nach Osten über Lapa zum Hafen Paranaguá bekommen. Von Uruaçú in Goiás ist ausserdem eine Strecke nach Campos im Staat Rio de Janeiro vorgesehen. Alle diese Strecken wurden ins Programm zur Förderung der Infrastruktur Logistik PIL aufgenommen.
(Quelle: Revista Ferroviaria, Valec)

Chile

Regionalverkehr

Der Ausbau der Strecke Santiago – Nós – Rancagua läuft auf Hochtouren. Dazu wurde das Zugsangebot von Metrotren und TerraSur massiv gekürzt, um genügend Zeit für die Durchführung der Arbeiten zu haben. Zwischen Alameda und San Bernardo befinden sich die neuen Bahnhöfe Espejo, Lo Blanco und Freire im Bau, wie auch das dritte und vierte Streckengleis. Die bestehende Station Pedro Aguirre Cerda wird um einige hundert Meter verlegt und bekommt einen direkten Anschluss an die im Bau befindliche Metrolinie 6. Zwischen Alameda und Nós werden die zahlreichen Bahnübergänge durch Ersatzbauwerke ersetzt. In den kommenden 3 Monaten werden die 12 neuen Elektrotriebzüge von Alstom geliefert und ab Dezember 2013 sind Probefahrten vorgesehen. Die Betriebsaufnahme des neuen Betriebskonzeptes ist für April/Mai 2014 vorgesehen. Dann sollen zwischen Alameda und Nós alle 8 Min. ein Zug in jeder Richtung verkehren, wobei zu den Hauptverkehrszeiten eine Verdichtung auf alle 3 Minuten vorgesehen ist. Von Santiago nach Rancagua werden die Züge alle 30 Min. und zu den Hauptverkehrszeiten alle 15 Min. verkehren. Die Fahrzeit bis Rancagua wird dabei von 80 auf 50Min. gesenkt und die Zahl der Passagiere auf etwa 23Mio. (ab dem 4. Betriebsjahr) zunehmen. Die bisher eingesetzten Züge werden nach Concepción zur Verstärkung der Flotte des Biotren abgegeben, da mit der Verlängerung der Südstrecke Concepción – San Pedro nach Coronel mehr Kompositionen gebraucht werden.
(Quelle: EFE, TMS)

Talca – Constitución

Im August 2013 übergab EFE dieser Bahn 2 komplett sanierte und renovierte Schienenbusse. Es handelt sich um die alten Ferrostaal Schienenbusse, die ein weiteres mal komplett überarbeitet wurden. Ein dritter sanierter Schienenbus wird im September/Oktober 2013 wieder in Betrieb genommen. Die Schienenbusse haben unter anderem komplett neue Motoren erhalten. Zusätzlich werden zur Zeit Infrastrukturarbeiten im Wert von 4Mia. CHP (rund 6Mio. €) durchgeführt.
(Quelle: EFE)

Arica – La Paz

Wie erst nachträglich bekannt wurde, hat die Arica – La Paz über das Jahr 2013 (im Mai und Juni) zwei öffentliche Fahrten für die Bevölkerung von Arica durchgeführt. Die Züge verkehrten jeweils zwischen Arica und Poconchile und wurden aus den wenigen, inzwischen zu historischen Fahrzeugen ernannten, Personenwagen, die in Chinchorro stationiert sind, gebildet.
(Quelle: EFE)

Güterverkehr

Die chilenische Staatsbahn EFE hat den Kauf von zwei diesel-elektrischen Lokomotiven für den Güterverkehr auf der Arica – La Paz Bahn FCA-LP ausgeschrieben. Nachdem die bolivianische Regierung die Hafenbehörde von Arica nicht als Bahnbetreiber anerkannt hat, obwohl sie eine Konzession besitzt, deutet alles darauf hin, dass EFE diesen, zumindest vorübergehend, selber durchführen wird.
(Quelle: EFE)

Costa Rica

Infrastruktur

Nachdem in Mexiko der Schienengüterverkehr von Ixtepec nach Tapachula wieder aufgenommen wurde, steigt das Interesse in den Zentralamerikanischen Ländern am Projekt Feristsa wieder verstärkt an. Guatemala hat angekündigt zusammen mit der spanischen Staatsbahn Renfe das Projekt der Bahnverbindung von Mexiko nach Panama voranzutreiben. Im weiteren hätten auch mehrere spanische Privatfirmen Interesse am Bau dieser Eisenbahn gezeigt.
(Quelle: div. Mexikanische Tageszeitungen; La Nación (Honduras))

El Salvador

Infrastruktur

Nachdem in Mexiko der Schienengüterverkehr von Ixtepec nach Tapachula wieder aufgenommen wurde, steigt das Interesse in den Zentralamerikanischen Ländern am Projekt Feristsa wieder verstärkt an. Guatemala hat angekündigt zusammen mit der spanischen Staatsbahn Renfe das Projekt der Bahnverbindung von Mexiko nach Panama voranzutreiben. Im weiteren hätten auch mehrere spanische Privatfirmen Interesse am Bau dieser Eisenbahn gezeigt.
(Quelle: div. Mexikanische Tageszeitungen; La Nación (Honduras))

Equador

Cuenca

Ende Juni 2013 hat der Bürgermeister von Cuenca einen Vertrag zum Bau einer 10,5 km langen Strassenbahn unterzeichnet. Die Strecke mit 27 Haltestellen soll 2015 den Betrieb aufnehmen. Der Auftrag im Gesamtwert von US$142,6Mio. enthält auch die Lieferung von 14 Niederflurtrams des Alstom Typs Citadis mit Stromabnahme in einer Rille zwischen den Schienen (dem System wie es in Bordeaux verwendet wird), womit Cuenca die erste Stadt Lateinamerikas mit einem solchen System sein wird. Verschiedene Arbeiten, wie die Verlegung von Versorgungsleitungen oder der Bau der Werkstätte begannen bereits und werden vom Konsortium Tranvía Cuatro Ríos de Cuenca ausgeführt, während für den Bau der Gleisanlagen, Elektrifikation und die Fahrzeuglieferung französische Firmen verantwortlich sind.
(Quelle: Railway Gazette International)

Guatemala

Infrastruktur

Nachdem in Mexiko der Schienengüterverkehr von Ixtepec nach Tapachula wieder aufgenommen wurde, steigt das Interesse in den Zentralamerikanischen Ländern am Projekt Feristsa wieder verstärkt an. Guatemala hat angekündigt zusammen mit der spanischen Staatsbahn Renfe das Projekt der Bahnverbindung von Mexiko nach Panama voranzutreiben. Im weiteren hätten auch mehrere spanische Privatfirmen Interesse am Bau dieser Eisenbahn gezeigt.
(Quelle: div. Mexikanische Tageszeitungen; La Nación (Honduras))

Honduras

San Pedro Sula

Die Tage des Nahverkehrszuges in San Pedro Sula scheinen gezählt. Der Zustand der Fahrzeuge wird als extrem schlecht bezeichnet, wie auch des Bahngeleises zwischen dem Bahnhof und dem städtischen Busterminal. Die Bahn hat Mühe noch den Diesel für die Lokomotive zu bezahlen und da der Zug pro Werktag nur noch dreimal verkehrt, wird er durchschnittlich nur noch von 10 Personen genutzt. Nach Pressemeldungen aus Honduras sei es nur noch „ein Frage von Tagen oder Wochen bis der Verkehr beendet werde“.
(Quelle: La Nación)

Güterverkehr

Die Regierung von Staatspräsident Pepe Lobo ist optimistisch, dass sie in Kürze mit der chinesischen Regierung einen Vertrag zum Bau einer Bahnstrecke zwischen Isla de Amapala am Pazifik (bei Jícaro Galán) und Puerto Castilla am Atlantik schliessen kann. Das von mehreren chinesischen Unternehmen unterstützte Projekt sieht vor, dass Schiffe mit einer Ladekapazität von 300'000 Tonnen ihre Waren direkt auf die Bahn verladen können, wobei bereits in dieser Stufe eine Vorsortierung nach Zielorten stattfinden soll und somit die Container am jeweils anderen Hafen direkt auch Schiffe mit dem entsprechenden Ziel gelangen.
(Quelle: La Nación)

Infrastruktur

Nachdem in Mexiko der Schienengüterverkehr von Ixtepec nach Tapachula wieder aufgenommen wurde, steigt das Interesse in den Zentralamerikanischen Ländern am Projekt Feristsa wieder verstärkt an. Guatemala hat angekündigt zusammen mit der spanischen Staatsbahn Renfe das Projekt der Bahnverbindung von Mexiko nach Panama voranzutreiben. Im weiteren hätten auch mehrere spanische Privatfirmen Interesse am Bau dieser Eisenbahn gezeigt.
(Quelle: div. Mexikanische Tageszeitungen; La Nación (Honduras))

Kolumbien

Infrastruktur

Die Nationale Infrastrukturagentur ANI wird im September 2013 jene Firmen nennen, die sich an der Sanierung des zentralen Bahnnetzes beteiligen werden. Dieses Netz umfasst die Strecken entlang des Rio Magdalena, von Bogotá und La Dorada nach Süden und von Bogotá nach Nordosten. 126 Sektionen mit einer Gesamtlänge von 875 Km sollen auf den Strecken La Dorada – Chiriguaná und Facatativá – Bogotá – Belencito saniert werden. Es sollen 16 Firmen Interesse an der Durchführung dieser Arbeiten gezeigt haben. In Belencito soll eine Verladestelle für Kohle aus der Region errichtet werden und diese soll dann über die 1322 km lange Strecke via Bogotá und Barrancabermeja nach Santa Marta transportiert werden. Da die geplante Carare Linie noch länger nicht gebaut wird, sei dieser Transportweg der sinnvollste, hiess es. Die Sanierung der Strecke nach Chriguaná hingegen soll die Region Ibagüé wieder an die Bahn anschliessen und es wird auch wieder vom Bau der 177 km langen Verbindung Buenos Aires – Ibagüé – Armenia – La Tebaída, mit Scheiteltunnel unter der westlichen Kordillere gesprochen. Das Projekt dieser Strecke ist nahezu 100 Jahre alt und mehrere Versuche den Tunnel zu bauen sind immer wieder an den Finanzen gescheitert.
(Quelle: portafolio.com)

Kuba

Rollmaterial

Die Staatsbahn UFC kauft von der russischen Fahrzeugfirma Muromteplovoz 300 Triebwagen des Typs SV-10 für den Lokalverkehr. Die robusten Fahrzeuge basieren auf Personaltransportfahrzeugen der russischen Eisenbahn RZD. Die ersten 17 Triebwagen werden in Kürze geliefert und sollen von Habana nach Artemisa, sowie nach Fertigstellung der neuen Bahnstrecke von Habana zum Hafen Mariel Anfang 2014 zum Einsatz kommen. Die restlichen 283 Triebwagen werden in Einzelteilen nach Kuba geliefert und in Cardenas zusammengebaut. Um einen reibungslosen Zusammenbau der Fahrzeuge und später den Unterhalt durchführen zu können sind mehrere kubanische Techniker und Werkstättenarbeiter bei Muromteplovoz am Bau der Fahrzeuge beteiligt.
Die neuen Triebwagen sind zweiteilig, der Motorwagen hat einen 240 PS Yamz-Dieselmotor und sind maximal 100 km/h schnell, der Triebwagen bietet 45, der Steuerwagen 48 Sitzplätze in 2+3 Bestuhlung mit harten Kunstoffsitzen. Der vierachsige Motorwagen wiegt 22 Tonnen, der vierachsige Steuerwagen 15 Tonnen, womit diese Fahrzeuge auf allen kubanischen Strecken eingesetzt werden können.
Aus China wird Kuba neue Wagen für den Personenfernverkehr kaufen, jedoch halten sich die kubanischen und chinesischen Partner bei dieser Lieferung sehr bedeckt, eine Ankündigung spricht nur von Verbesserungen im Fernverkehr im Jahr 2014.

(Quelle: Muromteplovoz; Cubanrailways)

Mexiko

Fernverkehr

Staatspräsident Enrique Peña Nieto hat Ende Juni im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung zu den Themen Kommunikation und Transport erklärt, dass der Staat in der Pflicht sei die Transportinfrastruktur auszubauen. Zum Ausbau von Häfen und dem Bau von Personenfernverkehrsstrecken will die Regierung noch 2013 den Betrag von 310Milliarden Pesos bereitstellen.
Die Häfen von Lázaro Cárdenas, Manzanillo und Veracruz, alle drei von Eisenbahnen bedient, werden umfassend modernisiert und für höhere Umschlagsmengen ertüchtigt.
Zusätzlich besteht die Regierung auf dem Bau von drei Personenzugstrecken:
Ciudad de México – Querétaro, hier soll bestehende Bahninfrastruktur ausgebaut werden.
Ciudad de México – Toluca, hier soll die bestehende Strecke teilweise ausgebaut werden, abschnittsweise sind jedoch Neutrassierungen erforderlich
Tren Transpeninsular Yucatán – Quintana Roo von Mérida nach Chetumal und Cancún, alles Neubaustrecke. Im Juli 2013 soll das Detailprojekt für diese Bahn vorgestellt werden. Allerdings stösst ausgerechnet der Bau dieser Strecke insbesondere bei der Bevölkeung in Mérida auf eine starke Opposition.
(Quelle: div. Mexikanische Tageszeitungen)

Infrastruktur

Nachdem in Mexiko der Schienengüterverkehr von Ixtepec nach Tapachula wieder aufgenommen wurde, steigt das Interesse in den Zentralamerikanischen Ländern am Projekt Feristsa wieder verstärkt an. Guatemala hat angekündigt zusammen mit der spanischen Staatsbahn Renfe das Projekt der Bahnverbindung von Mexiko nach Panama voranzutreiben. Im weiteren hätten auch mehrere spanische Privatfirmen Interesse am Bau dieser Eisenbahn gezeigt.
(Quelle: div. Mexikanische Tageszeitungen; La Nación (Honduras))

Nicaragua

Infrastruktur

Nachdem in Mexiko der Schienengüterverkehr von Ixtepec nach Tapachula wieder aufgenommen wurde, steigt das Interesse in den Zentralamerikanischen Ländern am Projekt Feristsa wieder verstärkt an. Guatemala hat angekündigt zusammen mit der spanischen Staatsbahn Renfe das Projekt der Bahnverbindung von Mexiko nach Panama voranzutreiben. Im weiteren hätten auch mehrere spanische Privatfirmen Interesse am Bau dieser Eisenbahn gezeigt.
(Quelle: div. Mexikanische Tageszeitungen; La Nación (Honduras))

Panama

Infrastruktur

Nachdem in Mexiko der Schienengüterverkehr von Ixtepec nach Tapachula wieder aufgenommen wurde, steigt das Interesse in den Zentralamerikanischen Ländern am Projekt Feristsa wieder verstärkt an. Guatemala hat angekündigt zusammen mit der spanischen Staatsbahn Renfe das Projekt der Bahnverbindung von Mexiko nach Panama voranzutreiben. Im weiteren hätten auch mehrere spanische Privatfirmen Interesse am Bau dieser Eisenbahn gezeigt.
(Quelle: div. Mexikanische Tageszeitungen; La Nación (Honduras))

Uruguay

Montevideo - Las Piedras

Am 19. September wird der Nahverkehr zwischen Montevideo und Las Piedras mit den aus Schweden erworbenen Y1 Triebwagen aufgenommen. Vorgesehen sind 8 Zugpaare an Werktagen. Zusätzlich soll eine der bestehenden Lokzugkompositionen zweimal pro Tag zwischen Montevideo und Progreso verkehren. Unklar ist, ob die zwei vorgesehenen Zugpaare zwischen Montevideo und 25 de Agosto mit Y1 Triebwagen oder einer alten Komposition gefahren werden sollen.
(Quelle: Fahrplancenter)

Trenes del Uruguay

Die Genossenschaft Trenes del Uruguay hat einen Spendenaufruf für den Kauf eines Budd Dieseltriebwagens in den USA gestartet. Dieser kann unter http://www.indiegogo.com/projects/project-to-restore-passenger-train-service-between-montevideo-and-minas/x/4621214 or at http://www.aiffla.com/TDU5.html.
(Quelle: TDU)

Servicios Logísticos Ferroviaros SLF

Servicios Logísticos Ferroviaros SLF heisst das neue Unternehmen für den Schienengüterverkehr welches von der Staatsbahn AFE und der Nationalen Eisenbahntransportbehörde DNTF gegründet wurde.
(Quelle: Fahrplancenter)

21.09.2013

Argentinien

SOFSE

Zur Zeit läuft die Verstaatlichung weiterer Bahnstrecken. Im September wurden die Verbindungen von FerroCentral zwi-schen Buenos Aires und Córdoba bzw. Tucumán, sowie der Tren de las Sierras ab Córdoba durch SOFSE übernommen. Ebenso begannen erste Vorarbeiten zur Übernahme von UEFER ab Paraná in Entre Rios durch SOFSE.
Anfang September führte SOFSE eine Versuchsfahrt mit einem kompletten Zug aus chinesischen Wagen und Lok zwischen Buenos Aires und San Carlos de Bariloche durch, dabei wurde festgestellt das 70 km Strecke südlich von Bahía Blanca saniert werden müssen, um den regulären Betrieb aufzunehmen.
In den kommenden Tagen soll die Sanierung der Strecke Buenos Aires – Rosario beginnen, diese Arbeiten werden direkt im Auftrag des Transportministeriums durchgeführt.
SOFSE will demnächst einen Personenzug mit neuen chine-sischen Wagen zwischen Buenos Aires Once und Bragado in Betrieb nehmen, er soll Freitag und Sonntag verkehren.
Der Lokalzug Buenos Aires – Rosario mit Zwischenhalten wurde eingestellt.
(Quelle: Volta o Trem 17-5)

Brasilien

Meterspur

Dank Zusage von Staatspräsidentin Rousseff sollen die Meterspurstrecken im Staat Bahía nicht stillgelegt werden.
(Quelle: Volta o Trem 17-5)

Equador

Ibarra – Otavalo

FEEP informiert, dass die Rekonstruktion der 27 km langen Strecke Ibarra – Otavalo planmässig verläuft und der Ver-kehr in der zweiten Hälfte von 2014 aufgenommen werden kann. Die Investition in diese Strecke beträgt 14Mio. US$.
Zu den Hauptverkehrszeiten wie Ferien usw. bietet FEEP neu den kostenlosen Transport von Fahrrädern zwischen Quito und Machachi an.
(Quelle: Volta o Trem 17-5)

Kuba

300 Triebwagen

UFC hat bei der russischen Firma Muromteplovoz 300 Triebwagen des Typs SV-10 für Lokal- und Regionalverkehr bestellt. Die ersten 17 Triebwagen sind unterwegs nach Kuba und sollen zuerst ab Habana nach Artemisa und auf der im Bau befindlichen Strecke zum Hafen Mariel eingesetzt wer-den, die übrigen Fahrzeuge werden in Einzelteilen geliefert und in Cardenas zusammengebaut.
(Quelle: Volta o Trem 17-5)

Uruguay

Montevideo - Las Piedras

Am 19.09.2013 nahm AFE den Nahverkehr zwischen Montevideo und Las Piedras mit den schwedischen Triebwagen des Typs Y1 auf, es verkehren 7 Zugpaare Montag-Freitag und 5 am Samstag. Die bestehenden Verbindungen nach Progreso und 25 de Agosto wurden beibehalten.
(Quelle: Volta o Trem 17-5)

Montevideo - Minas

Die Genossenschaft Trenes del Uruguay hat mit einer Spendenaktion begonnen, um einen einsatzbaren Budd Triebwagen aus den USA zu beschaffen, um den Personenverkehr auf der Strecke Montevideo-Minas zu starten. Details siehe unter http://www.aiffla.com/TDU5.html.
(Quelle: Volta o Trem 17-5)

25.08.2013

Argentinien

S-Bahnen Buenos Aires

Die S-Bahnen San Martin, Roca und Belgrano Sur in Buenos Aires, durch UGOFE betrieben, wurden an die Staatsbahn SOFSE übertragen. Allerdings geht aus den Meldungen nicht hervor, ob auch die Infrastruktur an die staatliche Infrastrukturbehörde Adif übertragen wurde.
(Quelle: Volta o Trem 17-4)

Subte kauft Schrott

Die U-Bahn von Buenos Aires Subte kauft bereits zum zweit-en Mal gebrauchte Metrozüge aus Madrid für die Linie B, ob-wohl bereits die 2011 gekauften als „Schrott“ zu bezeichnen waren. Die madrider Züge sind zudem mit hohem Aufwand an die Bedingungen in Buenos Aires anzupassen, z. B. auf die Stromversorgung über die dritte Schiene und vieles.
(Quelle: Volta o Trem 17-4)

Bolivien

Arica – La Paz

Bereits vor über einem Jahr hat FCA (Andenbahn) den Per-sonenverkehr zwischen Viacha und Charaña, dem boliviani-schen Abschnitt der Strecke Arica – La Paz, wieder aufge-nommen. Es verkehrt ein selbstgebauter Schienenbus drei-mal wöchentlich in jeder Richtung.
(Quelle: Volta o Trem 17-4)

Atocha - Villazón

Die Strecke nach Villazón soll Ende 2013 wieder in Betrieb genommen werden, die Stilllegung der Züge südlich von Atocha erfolgte aufgrund eines Brückenschadens.
(Quelle: Volta o Trem 17-4)

Brasilien

FCA Meterspur

Die FCA Meterspurstrecken im Norden von Minas Gerais, in Bahía und Sergipe sollen stillgelegt werden und später durch eine Breitspurstrecke von Belo Horizonte nach dem Nordosten ersetzt werden.
(Quelle: Volta o Trem 17-4)

Chile

Santiago - Chillán

Das Zugsangebot zwischen Santiago und Chillán wurde ab 01.08.2013 auf zwei tägliche Zugpaare reduziert. Alle an-deren Zugsangebote ab Santiago Alameda wurden ebenfalls stark reduziert, dies wegen der Bauarbeiten an der Strecke zwischen Santiago und Nós.
(Quelle: Volta o Trem 17-4)

Mexiko

Ixtepec - Tapachula

Der Güterverkehr zwischen Ixtepec und Tapachula wurde wieder durchgehend aufgenommen.
(Quelle: Volta o Trem 17-4)

Paraguay

FEPASA vergessen

Die neue Regierung Paraguays ist dabei die Staatsbahn FEPASA völlig zu vergessen, es wurde nicht einmal ein neuer Direktor eingesetzt. Das Gütervolumen ab Encarnación nach Argentinien sank in den ersten 7 Monaten von 2013 auf 9000 Tonnen, gegenüber 20'000 Tonnen im Vorjahr.
(Quelle: Volta o Trem 17-4)

Uruguay

Montevideo - Las Piedras

Die 5 schwedischen Y1 Triebwagen (Fiat/Kalmar 1979/1981) wurden neu gestrichen und absolvieren Probefahrten. Sie sollen voraussichtlich ab 19.09.2013 zwischen Montevideo und Las Piedras verkehren.
(Quelle: Volta o Trem 17-4)

Venezuela

Barquisimeto – Yaritagua

Die Eröffnung des Abschnittes Barquisimeto – Yaritagua ver-zögert sich um mindestens 12-18 Monate, so IFE. Die La Ruezga-Brücke soll durch einen Neubau ersetzt werden und in Yaritagua sollen neue Bahnhofsgeleise verlegt werden. Ende 2013 soll eine Gleisbaumaschine aus Caracas hierhin gebracht werden, um die Arbeiten zu beschleunigen.
(Quelle: Volta o Trem 17-4)

16.06.2013

Argentinien

Nahverkehr San Martin

Der chinesische Hersteller China Southern Railway Industries CSR hat bis April 2013 alle 24 neuen Dieselloks und 60 der 160 neuen Personenwagen nach Buenos Aires geliefert. Alle Fahrzeuge sind für den Einsatz auf der San Martin S-Bahnstrecke Retiro – Pilar bestimmt. Die noch fehlenden 100 Wagen werden bis Anfang 2014 folgen. Da die Bahnsteige der San Martin S-Bahn für die neuen Fahrzeuge nicht hoch genug sind, müssen sie an allen 20 Stationen angepasst werden. Diese Arbeiten sollen jedoch erst „in einigen Monaten“ beginnen. Deshalb hat der Minister des Inneren und Verkehrs, Florencio Randazzo, verfügt, dass die neuen Fahrzeuge bis auf weiteres zu Hauptverkehrszeiten auf den Mitre S-Bahnstrecken zum Einsatz kommen sollen.
(Quelle: La Nación)

La Plata

In La Plata wurde am 26. April 2013 der 4,6 km lange Tren Universitario in Betrieb genommen. TecnoTren Dieselleichtriebwagen verkehren regelmässig Montag bis Freitag von 07.30 bis 22.30 und Samstag von 07.30 bis 13.30 über diese Strecke, die den Bahnhof La Plata (S-Bahn nach Buenos Aires) mit 4 Haltestellen an diversen Fakultäten der Universität von La Plata, der Haltestelle Diagonal 73 und der Poliklinik verbindet. Es wurden eigens passende Haltestellen gebaut. Die Strecke wird nur sehr spärlich von wenigen Güterzügen befahren und die Fahrzeit der „Universitätszuges“ beträgt rund 25 Minuten. Allerdings haben die leichten Triebwagen öfters Probleme auf den nicht unterhaltenen Geleisen dieser Strecke, was immer wieder zu Zugausfällen führt.
(Quelle: eigene Recherchen)

Paraná

In Paraná wurde die Zahl der Zugfahrten auf der Vorortstrecke nach Oro Verde von drei auf zwei Zugpaare und auf der Strecke nach Colonia Avellaneda von sieben auf fünf Zugpaare reduziert. Die Züge werden zwar stets gut frequentiert, aber die Zahl einsetzbarer TecnoTren Leichttriebwagen nahm nach mehreren Entgleisungen, besonders auf der Strecke nach Colonía Avellaneda deutlich ab. Obwohl die Probleme an der Infrastruktur bekannt sind, ausgefahrene Weichen, bei Regen überschwemmte Geleise, viel Müll auf den Geleisen, wird jedoch kaum etwas dagegen unternommen.
(Quelle: UEFER)

Verkehrspolitik

Die sich verschlechternden Zustände im argentinischen Eisenbahnwesen, besonders im Personenverkehr, zwingen den Staat immer mehr Bahnstrecken und –netze wieder zu verstaatlichen.
Nachdem bereits die S-Bahnen Mitre, Sarmiento, San Martín, Roca und Belgrano Sur an staatliche Verwaltungen (UGO) übergingen, wurde im Juni 2013 auch der Tren de la Costa (Maipú – Delta) an die Staatsbahn SOFSE übertragen.
Bereits Ende Mai 2013 wurde das über 10'000 km lange Meterspurnetz Belgrano Cargas unter dem Namen Belgrano Cargas y Logística S.A. wieder an den Staat übertragen. Belgrano Cargas gehört zu den wichstigsten Bahnnetzen Argentiniens, da diese Bahn direkte Verbindungen nach Bolivien und Chile betreibt und 14 Provinzen des Landes erschliesst. Es wurde festgestellt, dass sich nur gerade 400 km dieses Netzes in technisch gutem Zustand befinden. An Belgrano Cargas sind die Staatsbetriebe ADIF (Eisenbahninfrastruktur), SOFSE (Personenverkehr) und AGP (Hafenbehörde) beteiligt.
Im Moment (Mitte Juni 2013) läuft der Prozess zur Verstaatlichung der beiden durch die brasilianische Gesellschaft ALL (América Latina Logística) betriebenen Netze San Martin (Breitspur) und Urquiza/Mesopotámica (Meterspur). Die Regierung betont, dass ALL die in der Konzession festgeschriebenen Verpflichtungen nicht eingehalten habe. ALL hingegen versucht den Entzug der Konzession gerichtlich anzufechten. Nach Plänen der argentinischen Regierung sollen die San martin und Urquiza Strecken in die Belgrano Cargas integriert werden.
Nach dem Tren Patagonico (Viedma – San Carlos de Bariloche) bereits umfangreiche Hilfen vom Staat, zur Reparatur der Strecke und für die Bereitstellung von Personenwagen, in anspruch nehmen musste, haben Verhandlungen zwischen der Provinz Rio Negro, welche diese Strecke betreibt und der Bundesregierung begonnen und es scheint alles auf eine Verstaatlichung der Strecke zu kommen. Unter anderem plant die Staatsbahn SOFSE bereits jetzt mit dem neuen chinesischen Rollmaterial wieder einen direkten Zug Buenos Aires – San Carlos de Bariloche zu betreiben.

(Quelle: La Nación; Clarín; Regionale Quellen)

Fernverkehr

Die bei China Northern Railway in Dalian in Produktion befindlichen Fahrzeuge werden bereits nach und nach an die argentinischwe Staatsbahn SOFSE geliefert. Inzwischen sind genauere Details bekannt geworden.
Geliefert werden: 20 Dieselloks, alle für 1675 mm Breitspur und 220 Personenwagen, davon 20 Schlaf-, 20 Speise- und 20 Autotransportwagen. Die Loks haben 2200 kW starke Motoren und werden in einer Variante für maximal 120 km/h und eine Variante für maximal 160 km/h geliefert. Alle Fahrzeuge sollen bis Ende 2013 abgeliefert sein. Damit sollen 10 bis 20 Kompositionen gebildet werden, welche den Fernverkehr von Buenos Aires nach Córdoba, Tucumán, San Carlos de Bariloche und Bahía Blanca bewältigen sollen.
Die Sanierung der Strecke Buenos Aires – Rosario wurde ausgeschrieben, wann jene nach Mar del Plata erfolgt, ist noch unbekannt.
(Quelle: verschiedene Quellen)

Brasilien

TAV

Nachdem nun sicher ist, dass der brasilianische Staat die Hochgeschwindigkeitsstrecke (TAV) Rio de Janeiro – São Paulo – Campinas baut, haben sich acht Konsortien gemeldet, um den Kauf der Fahrzeuge und den Betrieb durchzuführen. Vier Konsortien sind multinational und vier weitere kommen aus Frankreich, Spanien, Belgien und Italien. Wobei spanische Firmen auch in den multinationalen Anbietern enthalten sind. Die französische Egis Gruppe hat dabei das preiswerteste Angebot unterbreitet. Egis betreibt bereits den Flughafen Campinas Viracopos, welcher im Rahmen der Erneuerung bereits alle notwendigen Vorkehrungen für einen Bahnhof enthält.
(Quelle: O Globo)

Trem Pé Vermelho

Das Projekt für eine Personenzugverbindung über die 152 Km lange Strecke von Maringá nach Londrina wurde im Mai 2013 der Öffentlichkeit in den betroffenen 13 Gemeinden vorgestellt. Effektiv soll die Strecke bereits in Paiçandú beginnen und die Orte Maringá, Sarandi, Marialva, Mandaguari, Jandaia do Sul, Cambira, Apucaraná, Arapongas, Rolândia, Cambé, Londrina und Ibiporã bedienen. Zusammen zählen diese Orte fast 2Mio. Einwohner und mehrere Orte werden nur einmal täglich von einem Bus bedient, obwohl die Nachfrage nach Mobilität um ein vielfaches höher ist. Die Regierung hofft auf die Ausführung des Projektes mit staatlicher und privater Beteiligung.
(Quelle: O Diário)

Brasília – Goiânia

Die geplante Bahnstrecke Brasília – Goiânia befindet im fortgeschittenen Planungsstadium. Festgelegt wurde, dass in Alexânia und Anápolis Zwischenstationen entstehen werden. Die Höchstgeschwindigkeit soll 180 km/h betragen, wobei noch abgewogen wird, ob Dieseltriebwagen oder Elektrozüge zum Einsatz kommen sollen. Die Strecke soll ausserhalb der Hauptverkehrszeiten des Personenverkehrs auch von Güterzügen befahren werden. Die Fahrzeit der Personenzüge soll zwischen 65 und 75 Minuten betragen. Baubeginn soll vor Ende 2015 sein, allerdings wurde kein Inbetriebnahmedatum genannt.
(Quelle: Diário da Manhã)

Brasília – Luziânia

Diese gut 60 km lange Strecke wird die bestehende Güterbahn von FCA benutzen und auch in Brasília den Bahnhof Bernardo Saião bedienen. Die Detailplanung, welche zur Zeit läuft, umfasst insbesondere den Bau neuer Haltestellen und die Sanierung der bestehenden Bahnstationen, zudem müssen einige Kreuzungsstationen gebaut werden. Vierteilige Dieseltriebwagen mit einer Kapazität von je 900 Passagieren sollen mit maximal 110 km/h die Strecke bedienen und die Fahrzeit soll je nach Anzahl Zwischenhalten 45-60Min. betragen. Heute fahren rund 600'000 Pendler aus dem Luziânia und anderen Orten an der Strecke nach Brasília zur Arbeit oder für’s Studium und man rechnet, dass etwa 40-45'000 nach Inbetriebnahme der Bahnverbindung mit dem Zug reisen werden. Die Detailplanung soll Ende 2013 abgeschlossen sein, die Bauarbeiten werden im Laufe von 2014 vergeben und 24 Monate nach Baubeginn soll diese Strecke den Betrieb aufnehmen.
Dem Wunsch der Gemeinde Luziânia, die Strecke im Gemeindegebiet, abseits der bestehenden Bahnlinie, zu verlängern wird vorerst nicht entsprochen. Das Transportministerium will vorerst den Verkehr auf der nun geplanten Linie beobachten und erst danach entscheiden.

(Quelle: Diário da Manhã)

Salvador

Die Regierung des Staates Bahía hat den Weiterbau der Metro ausgeschrieben, wobei eine gemischte Beteiligung zwischen Staat und Privatfirmen angestrebt wird. Die Pläne sehen folgende Bauetappen vor:
Fertigstellung der Linie 1 zwischen Lapa und Acesso Norte
Verlängerung der 2. Etappe der Linie 1 bis Pirajá und Ausführung des Projektes diese Linie von Águas Claras nach Cajazeiras zu bauen.
Bau der Linie 2 von Avenida Bonocô nach Lauro de Freitas.
Bis Dezember 2016 sollte das ganze Netz fertiggestellt sein.

(Quelle: Revista Ferroviária)

Fortaleza

Der Bau der Stadtbahnstrecke Mucuripe – Parangaba in Fortaleza muss mit Verzögerungen rechnen, da mindestens 51 Familien noch nicht umgesiedelt werden konnten. Die betroffenen Familien leben teilweise schon in der zweiten Generation auf dem Gelände der Bahntrasse. Es wurden zwar Ersatzwohnungen angeboten, jedoch in anderen Statdteilen von Fortaleza, welche von den betroffenen Personen abgelehnt werden. Inzwischen wurde im Rahmen einer Versammlung der betroffenen Personen eine Alternative für den Bau von Wohnungen in unmittelbarer Nähe der bisherigen Häuser eingereicht, welche wiederum von den Verantwortlichen der Stadt geprüft werden müssen. Man hofft noch immer die Strecke zur Fussballweltmeisterschaft 2014 in Betrieb nehmen zu können, obwohl Anfang Juni 2013 erst 30% fertiggestellt waren.
(Quelle: Revista Ferroviaria)

Recife

Presseberichten zu Folge ist die Metro Metrorec immer noch nicht für die Fussballweltmeisterschaft gerüstet. So fehlen mehrsprachige Hinweisschilder in den Stationen. Der Bahnhof Joana Bezerra wird als gefährlich bezeichnet, da Motorräder und sogar Pferde an den Eingängen abgestellt würden. Die Station Cosme e Damião, die am nächsten der Arena Pernambuco, in welcher Spiele stattfinden werden, liegt, habe ausser den Hinweisschildern in welche Richtung die Züge fahren, gar keine weitere Hinweisschilder und zudem sei diese Station viel zu klein für den Ansturm nach den Fussballspielen, denn die Arena Pernambuco fasst 46'500 Zuschauer. Ausserdem sei bis heute der geplant Shuttlebus zwischen Bahnstation und Arena nicht eingerichtet worden, es sei noch nicht einmal eine Haltestelle dafür vorhanden, hiess es.
(Quelle: Lance!NET)

Campos do Jordão

Nach einer Entgleisung eines Triebwagens bei Santo Antônio do Pinhal im November 2012, bei welcher 3 Personen starben und 41 verletzt wurden. Die Sanierungsarbeiten an der Bergstrecke zwischen Piracuama und Santo Antônio dauern an, nur zwischen Santo Antônio und Campos do Jordão, innerhalb der Campos do Jordão, sowie zwischen Pindamonhangaba und Piracuama verkehren Züge. Wie lange der Unterbruch noch dauern wird, können die Verantwortlichen der CPTM, welche die Sanierung durchführt, immer noch nicht sagen, zumal noch immer die Ursachen des Unglücks von 2012 untersucht werden.
(Quelle: G1 – Vale do Paraíba)

Santos

Mit einiger Verspätung begannen am 29. Mai 2013 die Bauarbeiten für die neue Stadtbahn von Santos nach São Vicente. Die 9,5 km lange Strecke wird 11 Stationen aufweisen und elektrifiziert sein. Sie wird somit die erste moderne Strassenbahnähnliche Bahn in Brasilien sein. Da die Strecke auf der Trasse der ehemaligen Küstenstrecke Santos – Peruíbe erstellt wird, ist deren Bau stark vereinfacht und soll nach derzeitiger Planung nur rund 12 Monate dauern. Baubeginn war zeitgleich von beiden Endstationen aus. 22 Siebenwagenzüge werden die Strecke bedienen.
Verschiedene rechtliche und bauliche Probleme verzögerten hingegen den Baubeginn von Conselheiro Nébias (an der oben genannten Strecke) nach Valongo in Santos. Ursprünglich war geplant diese 6 km lange Strecke als erste in Betrieb zu nehmen. Baubeginn ab Valongo wird im September 2013 und die 9 Haltestellen umfassende Strecke soll etwas mehr als ein Jahr später betriebsbereit sein.

(Quelle: G1 – Santos)

Paranapiacaba

Im Rahmen eines Programmes des Bundes zur Erhaltung und Renovation historischer Plätze und Orte in Brasilien, sollen auch Ort und Bahnhof von Paranapiacaba renoviert und der Nachwelt erhalten werden.
Das Projekt umfasst auch alle Gebäude der Bahn und die nicht von MRS Logística genutzten Geleise, jedoch nicht die dort abgestellten Locobreque der vormaligen Standseilbahn nach Santos.
Die zuständige Gemeinde Santo André reagierte verärgert über das Vorgehen des Bundes, da dieser die Gemeinde nicht informiert habe. Die Vereinigung zum Erhalt des Eisenbahnerbes ABPF hingegen verhält sich abwartend. ABPF betreibt einen Museumszug aus einer Dampfspeicherlok und einem Personenwagen der an Wochenenden eine kurze Strecke in Paranapiacaba befährt.
(Quelle: Diário de São Paulo)

Ferrovía do Frango

Anfang Juni 2013 wurde das Projekt der Ferrovía do Frango („Geflügelbahn“ – wegen des zu erwartenden Transportes von tiefgefrorenem Geflügelfleisch zu den Exporthäfen) der Öffentlichkeit vorgestellt. Die 862 km lange Strecke soll von Dionísio Cerqueira über Chapecó, Herval d’Oeste ud Santa Cecíla zum Hafen von Itajaí in West-Ost-Richtung durch den Staat Santa Catarina führen.
Allerdings fordern die Abgeordneten der Gemeinden im Norden Santa Catarinas eine andere Linienführung unter Einbezug bestehender Strecken. Nach Angaben des Gemeinderates von Joinville könnte die Strecke um rund BRR1,5Mia. günstiger werden, wenn sie von Joaçaba nach Porto União da Vitória und von dort über die bestehende Strecke via Mafra und Joinville zum Hafen São Francisco do Sul geführt würde. Die Bundesregierung hat sich dann auch bereit erklärt über den definitiven Streckenverlauf mit den örtlichen Gremien zu verhandeln.
Die Ferrovía do Frango (auch Ferrofrango) wurde bereits in den späten 1980er Jahren von der damaligen Bundesbahn RFFSA erstmals geplant.
(Quelle: Revista Ferroviária)

Juiz de Fora 

Das Transportministerium hat BRR14Mio. zur Verfügung gestellt um eine Umgehungsbahn um die Stadt Juiz de Fora zu bauen, damit die Güterzüge der Strecke Rio de Janeiro – Belo Horizonte nicht mehr durch das an Bahnübergängen reiche Zentrum von Juiz de Fora verkehren müssen.
(Quelle: Revista Ferroviária)

São Francisco do Sul und Itajaí

Die Häfen São Francisco do Sul (mit Bahnanschluss) und Itajaí (noch ohne Bahnanschluss) investieren stark, um mehr Güter anzuziehen. Beide setzen auch auf einen stärkeren Bahnverkehr, wobei Itajaí noch gar keine Eisenbahn besitzt. Die Verwaltung des Hafens von Itajaí hat jedoch angeordnet, dass alle Baumassnahmen so ausgeführt werden müssen, damit jederzeit Geleise verlegt werden können.
(Quelle: Diário de Santa Catarina)

Lençóis Paulista

Die Bahngesellschaft ALL plant eine Umgehungsstrecke um die Stadt Lençóis Paulista, um die zahlreichen Bahnübergänge im Ort zu eliminieren. Die Massnahme wird nicht nur in diesem Ort immer dringender, da der Güterverkehr der Bahn stark zunimmt und damit die Lärmbelästung und Unfallgefahr in den Orten.
(Quelle: Jornal Tribuna)

Schienenindustrie

Der grosse Bedarf an Schienen für Neu- und Ausbaustrecken in Brasilien, aber auch mit der Aussicht Schienen in die übrigen Länder Südamerikas zu exportieren, zwingt Brasilien zum Bau eines Werkes für die Schienenproduktion. Mehrere Firmen haben angeboten im Staat Minas Gerais ein solches Werk zu bauen, doch da die Bundesregierung den Bau unterstützen soll, hat diese nun vorgeschlagen zusammen mit dem Grupo Vetorial im Staat Mato Grosso do Sul ein Schienenwerk aufzubauen, da die Region Zentrum-West in den kommenden Jahren mehrere neue Bahnstrecken bekommt und die bestehenden Strecken dringend saniert werden müssen. Nach Ansicht der Bundesregierung könnten sogar zwei Unternehmen im Lande parallel existieren.
(Quelle: A Crítica)

Chile

Nahverkehr EFE

Die chilenische Staatsbahn EFE hat eine zweite Serie Anteilscheine ausgegeben, um Gelder für Investitionen im Vorortsverkehr zu bekommen. Dieses Mal wurden 379 Anteilscheine für einen Gesamtwert von US$93Mio. ausgestellt. Sie werden jährlich mit 3,45% verzinst. Das Vertrauen in die Bahn und das Interesse waren so gross, dass dreimal mehr Anfragen eintrafen, als Anteilscheine vorhanden waren.
Mit diesen Geldern und einer bereits vorhandenen Summe von US$372Mio. vom Dezember 2012 werden folgende Nahverkehrsprojekte realisiert:
Ausbau der Strecke Santiago – Rancagua und Kauf von 12 Alstom X’Trapolis Elektrotriebzügen bis Ende 2014
Kauf von acht zusätzlichen Elektrotriebwagenzügen für MERVAL Valparaíso – Limache
Ab 2014 Ausbau der Biotren S-Bahnstrecke von San Perdo nach Coronel im Süden des Einzugsgebietes von Concepción, mit 39,8 km Doppelspurausbau und Elektrifizierung
Ab 2014 beginnt der Ausbau der 61 km langen Strecke Santiago – Melipilla mit 11 Stationen, wofür 22 neue Elektrotriebzüge beschafft werden. Für diese Strecke hat Staatspräsident Piñera eine Investitionssumme von US$591Mio. bewilligt. Unter anderem werden alle Bahnübergänge der Strecke modernisiert oder durch Unter- und Überführungen ersetzt. In Maipú, Padre Hurtado, Talagante, Peñaflor und Melipilla werden die bestehenden Bahnhöfe renoviert.

(Quelle: El Mercurio und La Tercera)

Regionalverkehr Temuco

Die Regierung Chiles hat bestätigt, dass die Planungen zur Wiederinbetriebnahme eines Regionalverkehrs von Temuco nach Süden, bis Osorno, Puerto Varas und Puerto Montt laufen. Der Verkehr soll wieder mit Dieseltriebwagen abgewickelt werden.
(Quelle: La Tercera)

Santiago - Temuco

TMS, der Betreiber der Fernverkehrszüge Santiago – Chillán fährt wieder vermehrt Nachtzüge von Santiago nach Temuco. Alleine in den ersten 5 Monaten von 2013 verkehrte dieser Zug 4 mal, sowohl in der Sommerreisesaison, als auch zu Feiertagen. Da die Züge südlich von Chillán mit Dieselloks befördert werden, wurde eigens ein geschlossener Autotransportwagen zum Generatorwagen umgerüstet, da die Dieselloks für die ex-Renfe Wagen dieses Zuges nicht genügend Strom erzeugen können.
(Quelle: TMS)

Costa Rica

San José - Cartago

Am 17.05.2013 wurde durch die Staatsbahn Incofer der Bahnbetrieb zwischen San José und Cartago wieder aufgenommen. Die rund 20 km lange Strecke bedient die Bahnhöfe San José Atlántico, Universidad de Costa Rica, Universidad Latina de San Pedro, Freses de Curridabat (2 Halte), Tres Rios und Cartago. Die Fahrzeit beträgt rund 40 Minuten. Die Eröffnung der Verbindung wurde durch die Staatspräsidentin Laura Chinchilla Miranda und den Direktor der Staatsbahn Incofer, Miguel Carabaguiaz durchgeführt.
Früh und abends verkehren die Apolo-Triebwagen (ex-FEVE Spanien) alle 30 Minuten ab 05.30, ab Cartago 8 Abfahrten, ab San José ab 06.20 4 Abfahrten. Am Abend verlassen 8 Züge ab 15.30 San José, in der Gegenrichtung sind es ab 16.20 4 Fahrten, auch wieder etwa alle 30 Minuten. Das Angebot musste, Dank starker Nachfrage bereist erhöht werden. Die Planzüge verkehren Montag bis Freitag, doch auf dieser Linie verkehren oft Samstag und/oder Sonntag zusätzliche Züge. Direkte Verbindungen zwischen Heredia und Cartago sollen ebenfalls hinzukommen.
Während der Fahrpreis an Werktagen 550 Colones für eine einfache Fahrt beträgt, werden bei den Zügen am Wochende 2000 Colones für die Hin-und Rückfahrt verlangt.
Die Stadt Cartago, die sich finanziell am Bau des komplett neuen Bahnhofes beteiligt, hofft, dass die Strecke recht bald zuerst um einen Kilometer bis zur Kathedrale Los Ángeles verlängert wird, da besonders an Wochenenden und Feiertagen ein starker Verkehr dorthin herrscht, doch in einer weiteren Etappe hofft man auf die Inbetriebnahme des Personenverkehrs bis in die Nachbarstadt Paraíso.
(Quelle: La Nación)

Dominikanische Repulik

Santo Domingo

Am 1. April 2013 wurde die Metrolinie 2, über 12,8 km von Maria Montez nach Eduardo Brito mit 14 Stationen eröffnet. Diese neue in Ost-West-Richtung verlaufende Strecke hat in der Station Pablo Duarte einen Anschluss an die Nord-Südlinie Nr. 1. Die Strecke wird von 15 Dreiwagenzügen von Alstom befahren.
(Quelle: IRJ)

Equador

Quito - Durán

Der Tren Crucero zwischen Quito und Durán hat seinen Betrieb Anfang Juni 2013 wie vorgesehen aufgenommen und die Kommentare dazu waren überwältigend. Lonely Planet hat den Zug „zu den 5 besten Zügen der Welt“ erklärt. Die erste Hin-und Rückfahrt verlief planmässig und ohne Probleme und die Buchungen entsprechen den Erwartungen der Betreiber.
(Quelle: Financial Times, Lonely Planet und andere Quellen)

Ibarra – Salinas

Im April 2013 unterbrach ein Erdrutsch dei Bahnstrecke Ibarra – Salinas. Anders als in der Vergangenheit wurde sehr schnell mit der Wiederherstellung der Strecke begonnen und drei Wochen später konnte der Verkehr wieder aufgenommen werden. Auf dieser Strecke wurden 2012 über 17'000 Personen befördert.
(Quelle: Gerencia Regional Norte FEEP)

Ibarra – Otavalo

Der Wiederaufbau der Strecke Ibarra – Otavalo verläuft planmässig, so die örtliche Presse und die Bahnverwaltung FEEP. Auf 96% dieser 27 km langen Strecke werden neue Schienen auf der ursprünglichen Trasse verlegt. 4% wurden durch teilweise illegale Bauten unpassierbar gemacht, wobei einige Besitzer dieser Bauten Ersatzflächen bekommen, andere Bauten werden von der erneuerten Strecke umfahren. Ein regionales Architekturbüro hat den Zuschlag zur Sanierung der Bahnhöfe San Antonio, Andrade Marín, San Roque und Otavalo bekommen.
(Quelle: La Hora – Nacional)

Peru

Huancayo

Obwohl die Metro Wanka in Huancayo noch weitere Verspätungen zur Betriebsaufnahme aufweist, da die Strecke noch immer nicht eingezäunt und die Bahnschranken an 18 Übergängen nicht aufgebaut wurden, plant man bereits intensiv den nächsten Schritt. Die zweite Etappe soll einen Regionalverkehr über die 42 km lange Strecke Huancayo – Jauja umfassen, der ebenfalls mit den dänischen Y-Dieseltriebwagen (in Huancayo als „Supermodern“ bezeichnet) bedient werden soll. Diese Strecke bekommt weiteren Auftrieb, da der regionale Flughafen Jauja Francisco Carlé im Rahmen eines nationalen Entwicklungplanes für den Flugverkehr ausgebaut wird. Im Rahmen dieses Ausbaues bekommt nun der Flughafen Jauja auch einen Flughafenbahnhof der von zukünftigen Regionalverkehr bedient werden soll.
(Quelle: Metro Wanka)

Venezuela

Yaritagua

Unter dem neuen Staatspräsidenten Maduro soll der Bau der neuen Bahnstrecken weitergeführt werden. In einer Meldung der Staatsbahn IFE hiess es, dass der Bahnhof Yaritagua nun fertiggestellt sei und den Betrieb aufnehmen könne. Da auch die übrige Infrastruktur zwischen Barquisimeto und Yaritagua fertig gestellt sei, rechne man damit, dass noch 2014 die ersten Züge zwischen beiden Städten verkehren werden. Seit Ende Mai 2013 läuft ein Schulungsprogramm für das Personal auf den neuen chinesischen Dieseltriebzügen. Die Züge werden bereits vereinzelt bis Yaritagua fahren, weshalb die Bevölkerung gewarnt wurde, sich auf oder an den Geleisen aufzuhalten.
(Quelle: IFE)

10.06.2013

Argentinien

Verstaatlichung

Die argentinische Regierung hat mit der Verstaatlichung verschiedener Bahnen begonnen: Am 07. Juni 2013 wurde Tren de la Costa an die SOFSE übergeben. In Kürze sollen die Strecken von ALL (Uruquiza 1435 mm-Spur und San Martín 1675 mm-Spur) an die neue Staatsbahn Belgrano Cargas übergehen. Desweiteren wird davon gesprochen auch Tren Patagonico (Viedma-San Carlos de Bariloche) zu verstaatlichen.
(Quelle: Volta o Trem 17-3)

Lieferung aus China

Die ersten 17 Langstreckenpersonenwagen (von 220) und die ersten Dieselloks für den Fernverkehr wurden aus China nach Argentinien an SOFSE geliefert.
(Quelle: Volta o Trem 17-3)

Buenos Aires - Rosario

Die Strecke Buenos Aires-Rosario soll endlich saniert werden, die Ausschreibungen haben begonnen.
(Quelle: Volta o Trem 17-3)

Bolivien

Güterwagen

Von ex-Feve aus Spanien werden 80 Flachwagen an die Empresa Ferroviaria Oriental in Bolivien geliefert. Die Wagen werden über den Hafen Arica und auf dem Schienenweg Arica-Viacha-Antofagasta-Socompa-Güemes-Santa Cruz de la Sierra in den Osten von Bolivien gelangen.
(Quelle: Volta o Trem 17-3)

Chile

Santiago-Melipilla

2014 beginnt die Sanierung der 61 km langen Strecke Santiago-Melipilla, um ab 2016 einen S-Bahnverkehr, mit Bedienung von 11 Stationen zu beginnen. Staatspräsident Piñera hat dafür US$ 591Mio. bewilligt.
(Quelle: Volta o Trem 17-3)

Costa Rica

San José-Cartago

Am 17.05.2013 wurde der Personenverkehr über die 23 km lange Strecke San José-Cartago aufgenommen. Die Apolo Triebwagen ex-FEVE wurden in wenigen Tagen schon sehr gut angenommen, dass die Zahl der Farten (alle 30 Min. früh und am Abend) schon nach einer Woche erhöht werden musste. Innerhalb Cartago soll die Strecke um 1 km bis zur Basilika Los Angeles verlängert werden.
(Quelle: Volta o Trem 17-3)

Uruguay

Y1

Die 3 ersten Y1 Triebwagen aus Schweden sind eingetroffen, die zwei anderen folgen in Kürze. Entgegen ursprünglicher Ankündigungen, wird der Personenverkehr nach Florida und Victor Sudriers nicht wieder aufgenommen, die Triebwagen sollen nur zwischen Montevideo und Colón und Progreso eingesetzt werden.
(Quelle: Volta o Trem 17-3)

10.03.2013

Argentinien

Stadtverkehr

Anfang Januar 2013 hat SBASE, der Betreiber der U-Bahn von Buenos Aires, die Linie A stillgelegt. Der Grund liege an den seit 1913 im Einsatz stehenden U-Bahnzügen, welche damals von der belgischen Firma La Brugeoise gebaut wurden. Sie seien inzwischen zu „unsicher“ geworden. Die Techniker der U-Bahn sind da allerdings ganz anderer Meinung gewesen, denn sie haben die Züge bestens gekannt und mehrere Kompositionen wurden in den vergangenen Jahren komplett saniert. Erst aber etwa Mitte oder Ende März soll die Linie A jedoch wieder in Betrieb genommen werden, mit neuen U-Bahnzügen aus China. Bereits Ende Januar sollen die ersten chinesischen Kompositionen zu Test- und Schulungsfahrten gefahren sein. Allerdings hätten sie öfter die Bahnsteigkanten berührt. Zudem seien zwar Techniker aus China gekommen, die jedoch kein Spanisch sprechen und nach Angaben von Metropersonal seien die ins Spanische übersetzten Handbücher sehr ungenau und zudem extrem schlecht übersetzt. In der Zwischenzeit müssen die Bewohner entlang der Linie A mit überfüllten Bussen zurecht kommen, denn nur auf zwei kurzen Abschnitten wurde der Busverkehr zu den Hauptverkehrszeiten etwas verbessert.
Bereits im Januar bildete sich eine Initiative aus über 50 Organisationen aus Buenos Aires, welche die alten Brugeoise Wagen (oder einen Teil davon) unter Denkmalschutz stellen möchte, man möchte auch die ganze U-Bahn Linie A, die älteste in Lateinamerika unter den Schutz des Unesco Weltkulturerbes stellen. Allerdings scheinen die Verantwortlichen von SBASE andere Pläne zu haben, denn die U-Bahnwagen stehen meist unbewacht im Freien und täglich verschwinden wertvolle Teile von den Wagen. Die Stadtregierung von Buenos Aires will offenbar auch nichts von diesen Denkmalschutzplänen hören. Ein Abgeordneter und der Bürgermeister der Stadt sollen sich wenige Tage nach der Betriebseinstellung der Linie A dahingehend geäussert haben, das der Verkehr ohne diese U-Bahnlinie auch nicht zusammengebrochen sei und man auf die ganze U-Bahn verzichten könne!
(Quelle: enelSubte.com und andere)

Vorortsverkehr

Ende Januar trafen die ersten Diesellokomotiven für die San Martin Bahn (Buenos Aires – Pilar) aus China ein.
Um die elektrischen S-Bahnkompositionen der Sarmiento und Mitre Strecken zu ersetzen hat die Regierung 400 elektrische S-Bahnwagen bei China Southern bestellt. 220 Wagen sollen auf der Sarmiento- und 180 Wagen auf der Mitre-Bahn zum Einsatz kommen. Die ersten 100 Wagen werden ab Juli 2013 erwartet, die gesamte Lieferung soll bis Juni 2014 in Argentinien eintreffen. Die ganze Lieferung kostet US$ 1’265Mio., wobei China 85% des Betrages als Kredit mit einer Laufzeit von 10 Jahren vorfinanziert.
(Quelle: La Nación)

Personenfernverkehr

Ferrobaires hat Ende Januar 2013 den Betrieb des Zuges mit den Wagen 2. Klasse zwischen Buenos Aires und Mar del Plata eingestellt, womit die meisten Unterwegsbahnhöfe ihre Bedienung verloren haben, zudem hat dieser Zug auch den Stückgutverkehr auf dieser Strecke bedient. Dies geschah mitten in der Hauptreisezeit des Jahres. Der Zustand der Wagen dieses Zuges liess einen weiteren Einsatz nicht mehr zu. Dieser Zug wurde erst 2 Wochen vor seiner Stilllegung einmal in der Woche von Mar del Plata nach Miramar verlängert, dies auf Druck des Bürgermeisters des Badeortes Miramar. Durch den Wegfall dieses Zuges, verblieben nur noch folgende Verbindungen zwischen Buenos Aires und Mar del Plata:
El Marplatense Superpullman Zug 2x/Woche
Zugpaar 315/316 nur mit 1. Klasse und Pullman Wagen 3x/Woche
Noch nie in ihrer Geschichte wurde diese Strecke so schlecht bedient.
Nachtrag: Zug 315/316 wurde nach einigen Wochen einmal je Woche nach Miramar verlängert, dies auf Druck der Stadt Miramar.

Im Januar 2013 stellte Ferrobaires den Personenverkehr zwischen Carlos Casares und Pehuajó ein, dies wegen Überschwemmungen, welche die Strecke erreicht hatten. Wenige Wochen später wurde der Güterverkehr allerdings wieder aufgenommen. Die Personenzüge verkehrten aber nicht wieder.
(Quelle: Ferrobaires und weitere)

Bolivien

Empresa Ferroviaria Andina SA

Am 30. Januar 2013 wurden alle Züge südlich von Atocha stillgelegt. Dies trifft die Züge Wara Wara del Sur und Expreso del Sur, die nun nur noch zwischen Oruro, Uyuni und Atocha verkehren.
Der Touristenzug von El Alto nach Guaquí verkehrt 2013 jeden Monat jeweils am zweiten Sonntag des Monates, um 08.00 ab El Alto. Der Zug hat jeweils Aufenthalt in Tiwanacu und Guaquí.
(Quelle: Empresa Ferroviaria Andina SA)

Empresa Ferroviaria Oriental SA

Auf dem Ostnetz wurde das Zugsangebot ein wenig reduziert. Es werden folgende Verbindungen angeboten:
Santa Cruz de la Sierra – Quijarro Regionalzug 3x/Woche
Santa Cruz de la Sierra – Quijarro Rápido 3x/Woche
Santa Cruz de la Sierra – Quijarro Ferrobus 3x/Woche
Santa Cruz de la Sierra – Yacuíba Mixto 1x/Woche
(Quelle: Empresa Ferroviaria Oriental SA)

Brasilien

Cuiabá

Für die 22,2 km lange Stadtbahn Cuiabá – Várzea Grande hat die Bundesregierung am 08. Januar 2013 BRR727Mio. freigegeben. Dies ist die zweite Zahlung an diese Stadtbahn, die 2014 rechtzeitig zur Fussballweltmeisterschaft den Betrieb aufnehmen soll. Fünf Abschnitte dieser Strecke sollen erhöht und vier Abschnitte in Einschnitten gebaut werden, zudem werden drei Brücken notwendig sein. Die Bahn soll in Spitzenzeiten alle 4 Min. einen Zug aufweisen und je Zug sollen 400 Passagiere befördert werden. Eine unabhängige Instanz überwacht die Investitionen und konnte bislang keine Korruption bei diesem Projekt feststellen.
(Quelle: Revista Ferroviária)

Fortaleza

Die Metrofor Südstrecke vom Hauptbahnhof Fortaleza nach Pacatuba hätte im Dezember 2012 mit 2,5 Jahren Verspätung den Betrieb aufnehmen sollen. Doch nun steht eine weitere Verspätung von bis zu 6 Monaten bevor. Eine der beteiligten Baufirmen, welche die Stationen José de Alencar und Chico da Silva bauen sollte, hat alle Bauetappen verzögert und kann diese Bahnhöfe frühestens im März 2013 übergeben. Die Firma hatte die Arbeiten eingestellt nachdem die Oberleitung eingeschaltet wurde, da abschnittsweise die elektrischen Züge bereits verkehren und auch noch immer Test- und Schulungsfahrten stattfinden, denn man befürchtete Unfälle mit der eingeschalteten Oberleitung.
Erst nach der definitiven Inbetriebnahme des kommerziellen Verkehrs werden die Stationen Juscelino Kubitschek und Padre Cícero in Betrieb genommen. Diese Stationen befinden sich noch im Anfangsstadium (etwa 20% der Arbeiten vollendet) und sollen im Laufe von 2014 eröffnet werden.
(Quelle: div. Zeitungen)

Maceió

In der ersten Januarwoche von 2013 erhielt die CBTU in Maceió den 8. Triebwagenzug von Bom Sinal. Nach einer Testphase von 4 Wochen wird auch dieser Triebwagen in den Regelverkehr übernommen. Zusammen mit den zwei alten Kompositionen aus Lok und Wagen verfügt die CBTU Maceió nun über 10 Zugseinheiten, womit sie im Laufe von 2013 den Fahrplan völlig neu gestalten will, um wesentlich mehr Fahrten auf der Strecke Maceió – Lourenço de Albuquerque anbieten zu können.
(Quelle: CBTU)

Porto Alegre

2,4Mia. Reais werden in Porto Alegre ab März 2013 für eine U-Bahn investiert. Dieses Projekt gehört zu den drei dringendsten Infrastrukturprojekten im Staat Rio Grande do Sul, gemäss einer, auch von der lokalen Presse unterstützten Umfrage im ganzen Staat. Zwölf Unternehmen, alle aus Rio Grande do Sul, werden den Bau der 14,88 km langen Strecke vom Zentrum in den Norden der Stadt durchführen. Noch unbekannt ist jedoch woher die Fahrzeuge kommen werden. Sicher ist einzig, dass die Strecke im cut-and-cover (Bau eines Einschnittes, der dann zugedeckt wird) Verfahren gebaut wird, welches nur 3 bis 6 Monate in Anspruch nehmen soll. Man rechnet damit die Strecke spätestens 2017 in Betrieb zu nehmen.
(Quelle: div. Zeitungen)

Hochgeschwingkeitsstrecke

Anfang Februar 2013 gab die brasilianische Regierung nun bekannt, dass die Hochgeschwindigkeitsstrecke Rio de Janeiro – São Paulo – Campinas auf jeden Fall gebaut wird. Lange erhoffte man sich, dass private Träger für den Bau der Infrastruktur zu finden sind, was jedoch nicht der Fall war. Nun will die Regierung auch ohne private Beteiligung die Strecke bauen. Für den Betrieb und die Lieferung des Rollmaterials werden weiterhin Investoren gesucht und sind dafür auch zu finden. Im September 2013 soll entschieden werden welches System (TGV, ICE, Shinkansen oder andere) auf dieser Strecke verkehren soll, bis August erfolgt die Evaluation der möglichen Systeme.
Nachdem sich bereits mehrere Baufirmen zur Ausführung der verschiedenen Bauetappen gemeldet haben, wird mit dem Beginn der Bauarbeiten in der zweiten Hälfte des Jahres 2014 gerechnet, nachdem die Landkäufe bereits seit 2012 laufen.
Eine Alternative zu dieser Strecke sieht man kaum, denn um das steigende Passagiervolumen in diesem Korridor aufzufangen müssten mindestens zwei weitere Autobahnen und zwei oder drei zusätzliche Flughäfen gebaut werden, diese Kosten seien allerdings wesentlich höher, als der Bau dieser Bahn.

(Quelle: Revista Ferroviária)

Touristische Züge

Serra Verde Express, der Betreiber der Züge Curitiba – Paranaguá, des Trem do Pantanal und der Triebwagenverbindung Viana – Araguaia, wird im Laufe von 2013/2014 drei weitere Verbindungen in Betrieb nehmen:
Im Juli 2013 soll der Betrieb des „Trem dos Mares Costa Verde“ zwischen Itacuruçá und Praia de Santo Antônio in Mangaratiba den Betrieb aufnehmen. Die 18 km lange Strecke an der Küste südwestlich von Rio de Janeiro weist die 1600 mm Breitspur auf und es soll einer der noch vorhandenen Budd Dieseltriebwagen zum Einsatz kommen.
Ebenfalls im Juli 2013 soll eine touristische Verbindung zwischen Mairinque und São Roque den Betrieb aufnehmen. Diese Strecke ist 12 km lang und Teil der meterspurigen, ehemaligen Sorocabana-Bahn. Das Motto dieses Zuges ist der Weinanbau in der Region São Roque.
Etwa 2014 soll der Betrieb auf der rund 70 km langen Meterspurstrecke Barra Mansa – Angra dos Reis aufgenommen werden. Für diese Strecke werden ab diesem Jahres die notwendigen Personenwagen aufgearbeitet und mit dem Streckenkonzessionär FCA laufen bereits die Verhandlungen zur Streckenbenützung und für die Miete einer Diesellok. Ausserdem müssen in den kommenden 10-12 Monaten Reparaturen an der brücken- und tunnelreichen Strecke durchgeführt werden. Die Gemeinde Angra dos Reis wartet schon lange auf die Reaktivierung eines Touristenzuges, denn bis zur Privatisierung Mitte der 1990er Jahre betrieb bereits die Bundesbahn RFFSA den Zug „Trem da Mata Atlántica“ zwischen Angra dos Reis und Lídice. Die Strecke führt von Paraíba Tal über die Serra do Mar hinunter zur Atlantikküste und weist mehrere Kunstbauten auf.
Da sich die Strecke nach Angra dos Reis und auch jene nach Mangaratiba in Ausflugsdistanz von Rio de Janeiro befinden und jene nach São Roque nicht weit von São Paulo entfernt liegt, weisen diese Strecken ein sehr hohes Passagierpotenzial auf.
(Quelle: Revista Ferroviária und andere)

Güterverkehr

Stadler (Schweiz) hat Ende Januar 2013 zwei weitere elektrische Zahnradlokomotiven an die Bahngesellschaft MRS geliefert. Die Breitspurloks (1600 mm Spur) werden wie auch die 2012 gelieferten und derzeit im Testbetrieb laufenden identischen Loks auf dem Zahnradstangenabschnitt der Strecke São Paulo – Santos unterhalb von Paranapiacaba zum Einsatz kommen.
(Quelle: diverse)

Tarife

Um die Tarife des öffentlichen Verkehrs (Bus, Bahn) auf einem tiefen Niveau zu halten, will die Staatspräsidentin Dilma Rousseff die Steuern für die Betreiber senken.
(Quelle: Volta o Trem 17-2)

Chile

Touristenzug Valdivia – Antilhue

Der Touristenzug Valdivia – Antilhue konnte in der Sommersaison 2012/2013 nicht verkehren, da die Behörden die Strecke des schlechten Gleiszustandes wegen gesperrt haben.
(Quelle: Tren Rodante und andere)

Temuco

Die Regierung lässt durch die Staatsbahn EFE prüfen, ob es möglich ist, südlich von Temuco bis Osorno oder Puerto Varas wieder Personenverkehr einzuführen. Zuerst muss EFE dafür den Finanzaufwand für die Sanierung der Gleise und Bahnübergänge feststellen, danach will die Regierung entscheiden.
(Quelle: EFE)

Arica – Visviri

Ende Januar 2013 erfolgte die erste Probefahrt auf der Bahnstrecke Arica – Visviri mit einem 12 Wagen langen Güterzug. Die 206 km lange Strecke wurde für US$45Mio. aus dem Haushalt der Staatsbahn EFE saniert, nachdem sie seit rund 8 Jahren stillgelegt war. Die Konzession für die Strecke befindet sich zur Zeit noch bei den Hafenbehörden von Arica und diese sind auf der Suche nach einem Partner, um sie zu betreiben.
Chilenische Medien bemängeln allerdings, dass sich der bolivianische Abschnitt zwischen Charaña und Viacha immer noch in schlechtem Zustand befinde und somit kein leistungsfähiger Güterverkehr zwischen den beiden Ländern möglich sei.
(Quelle: diverse)

Costa Rica

Ausflugszüge

In der zweiten Hälfte Februar 2013 nimmt Incofer den planmässigen Nahverkehr zwischen San José und Cartago auf.
Im Januar und in der ersten Hälfte Februar 2013 bot die Bahn an den Wochenden Ausflugszüge von San José nach Alajuela und Tres Rios, unweit von Cartago an. Dafür wurden Wagen des Touristenzuges Tren a la Tica eingesetzt. Die Hin-und Rückfahrkarten zu 1000 Colones (rund € 1,50) boten der Bevölkerung eine preiswerte Ausflugsmöglichkeit, zudem wurden in den Zügen, obwohl die einzelnen Fahrten je Richtung nur 45 bis 50 Minuten dauerten, Spezialtäten des Landes angeboten.
Nachtrag: Die Eröffnung verzögert sich auf April 2013 da der Bahnhof Cartago nicht rechtzeitig fertiggestellt werden konnte.
(Quelle: Nación)

Equador

Ibarra - Otavalo

Die Staatsbahn Ecuadors FEEP hat am 9. und 10. Februar 2013 den Gemeinden von Ibarra bis Otavalo die Pläne für den Wiederaufbau dieser 27 km langen Strecke vorgelegt.
Die Pläne wurden bereits in allen Einzelheiten ausgearbeitet und umfassen auch die Sanierung bzw. den Wiederaufbau der Bahnhöfe Otavalo, Andrade Marín, San Roque und San Rafael, sowie den bereits teilweise sanierten Bahnhof von Ibarra. Die Arbeiten sollen in den kommenden Monaten beginnen und über das ganze Jahr 2013 dauern, der Betrieb soll 2014 aufgenommen werden.

Immer häufiger lässt die FEEP Züge für Schüler und sozial benachteiligte Einwohner der Anliegergemeinden verkehren. Es handelt sich um Sonderfahrten, die jedoch stets sehr rege genutzt werden. Nachdem bereits 2012 zahlreiche Fahrten dieser Art ab Durán, Quito und Riobamba erfolgten, wurden im Januar 2013 Fahrten zwischen Ibarra und Salinas und im Folgemonat zwischen Ambato und Ceballos angeboten. Diese Fahrten verfolgen auch einen wichtigen, nicht zu unterschätzenden Wert, denn sie dienen der Erziehung der Jugend und helfen auf diese Weise den Wert der Bahn besser zu schätzen, um Vandalismus vorzubeugen.
(Quelle: FEEP)

Jamaika

Spanish Town - Linstead

Nach etwas über einem Jahr musste die Jamaica Railway Corporation den Personenverkehr Ende August 2012 zwischen Spanish Town und Linstead wieder stilllegen. Noch bis Dezember hoffte man auf eine Fortführung des Verkehrs.
Die Gründe dafür sind vielfältig.
Auf der einen Seite wurde die gesperrte Hauptstrasse durch die Schlucht bei Bog Walk wieder geöffnet, was zu einer verstärkten Buskonkurrenz führte. Andererseits hat die Regierung ihr Versprechen, die Strecke auch zwischen Spanish Town und der Haupstadt Kingston wieder aufzubauen und in Betrieb zu nehmen nicht eingehalten. Der Grund dafür liegt in der sehr schlechten finanziellen Situation des Staates, welche es unmöglich macht den Bahnverkehr weiterhin zu subventionieren, denn der Inselbetrieb der Bahn verursachte, trotz sehr gutem Passagieraufkommens einen Verlust von JM$24Mio. (rund Euro 187'000) im Jahr. Der Staat ist gezwungen alle defizitären Betriebe zu schliessen. Mit einem Bahnverkehr von Linstead bis Kingston hätte der Betrieb etwa kostendeckend sein können.
Die Regierung lässt weiterhin für Jedermann die Möglichkeit offen die Bahn zu übernehmen und privat und ohne Subventionen zu betreiben.
(Quelle: Jamaica Gleaner)

Peru

Huancayo 

Die neue Stadtbahn Metro Wanka kann noch nicht im März 2013 eröffnet werden.
Die Sanierung der Bahnstrecke durch Huancayo begann erst Anfang März 2013 durch Ferrovías, wofür schwere Maschinen nach Huancayo gebracht wurden.
Doch einige Verträge mit der Stadt Huancayo sind bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht unterzeichnet. Die Unterwegsstationen, bzw. die Bahnsteige dafür sind auch noch nicht gebaut. Ausserdem verlangt die Stadt Huancayo die Sicherung mehrerer wichtiger Bahnübergänge mit automatischen Bahnschranken, welche Anfang März noch nicht bestellt waren. Im weiteren möchte die Stadt Huancayo beim aktuellen Bahnhof Huancayo eine eigene Haltestelle für die Stadtbahn erstellen lassen, um den touristischen Verkehr mit allem drum und dran vom Stadtbahnverkehr zu trennen
.
(Quelle: Metro Wanka)

Trinidad & Tobago

Port-of-Spain

Die Stadtbahn von Port-of-Spain wird doch nicht so schnell gebaut, wie vorgesehen. Nachdem verschiedene Vorarbeiten, wie Sicherung der Grundstücke, Verlegung von Versorgungsleitungen usw. bereits durch die Regierung mit eigener Finanzierung durchgeführt wurden, kam das vorläufige „Aus“. Bedingt durch die internationale Finanzkrise kann das Land die notwendigen Kredite bis auf weiteres mit bekommen, weshalb auch die französischen Firmen, welche den Bau durchgeführt und die Fahrzeuge und elektrischen Anlagen geliefert hätten, abgesprungen sind. Noch hofft die Regierung angesichts der erbrachten Vorleistungen andere Interssenten zu finden, welche nicht nur das Material liefern, sondern auch die Finanzierung sicher stellen.

Obwohl nur noch sehr wenig auf Trinidad von der ehemaligen Eisenbahn übrig geblieben ist, so gibt es jedes Jahr für die wenigen Eisenbahnfreunde des Landes einen denkwürdigen Moment. Immer am 30. August um 17.12 wird eine Gedenkminute eingelegt, da 1965, genau zu dieser Uhrzeit der allerletzte Personenzug Port-of-Spain in Richtung San Fernando verliess.
(Quelle: The Trinidad Guardian)

Uruguay

Melo

Die Staatsbahn AFE hat im Februar 2013 damit begonnen die Gleise des Bahnhofes Melo abzubauen. Melo wird schon lange nicht mehr von Güterzügen bedient und bereits vor einigen Jahren wurden mehrere hundert Meter der Strecke südlich der Stadt zu einem Fussweg mit Bänken und Laternen umgebaut. Mit dem Abbau der Geleise im Bahnhof ist jedoch die Zukunft für die Bahn in Melo für immer verloren.
(Quelle: diverse)

Venezuela

Trauerzeit 

Während der Trauerzeit um den verstorbenen Präsidenten Chavez können die Passagiere die Züge der S-Bahn Caracas – Cúa kostenlos benützen.
(Quelle: Volta o Trem 17-2)

10.02.2013

Argentinien

Buenos Aires - Mar del Plata

Der schlechte Zustand der Wagen der Komposition des täglich zwischen Buenos Aires und Mar del Plata verkehren 2. Klasse-Zuges zwang Ferrobaires diesen mitten in der Haupt-reisezeit stillzulegen, womit auf der wichtigsten Strecke nur noch 5 wöchentliche Zugpaare verkehren. Noch nie waren auf dieser so wichtigen Strecke sowenige Züge unterwegs!
(Quelle: Volta o Trem 17-1)

Carlos Casares – Pehuajó

Nach einem Hochwasser westlich von Carlos Casares legte Ferrobaires die Verbindung Carlos Casares – Pehuajó still, selbst als die Güterzüge wieder verkehrten, wurde dieser Verkehr nicht wieder aufgenommen.
(Quelle: Volta o Trem 17-1)

San Martin S-Bahn

Die ersten zwei neuen Dieselloks aus China für die San Martin S-Bahn von Buenos Aires sind in Argentinien eingetroffen.
(Quelle: Volta o Trem 17-1)

Bolivien

Tupiza - Villazón

Empresa Ferroviaria Andina hat am 30.01.2013 alle Züge zwischen Tupiza und Villazón stillgelegt. Der Grund zu diesem Schritt ist unbekannt.
(Quelle: Volta o Trem 17-1)

Brasilien

Serra Verde Express

Serra Verde Expresso (Betreiber von Touristenzügen, z.B. Curitiba-Paranaguá) wird 3 weitere Verbindungen in Betrieb nehmen: Mitte 2013 beginnt der Triebwagen Itacuruçá – Mangaratiba (18 km) an der Küste unweit von Rio de Janeiro seinen Betrieb und Ende 2013 wird die Verbindung Barra Mansa – Angra dos Reis (70 km) mit einem lokbespannten Zug aufgenommen. Im Juli 2013 started zusätzlich ein Zug auf der 12 km langen Strecke Mairinque – São Roque westlich von São Paulo.
(Quelle: Volta o Trem 17-1)

Chile

Tacna - Arica

Die Bahn von Tacna nach Arica wird saniert und wieder in Betrieb genommen, wobei sich auch die Regierung Perus an den Kosten beteiligt. Nach Angaben aus Peru werden dabei auch Teile aus der Studie von FLB Mitglied David Sorg zur Wiederentwicklung der Bahn verwendet.
(Quelle: Volta o Trem 17-1)

Peru

Tacna - Arica

Die Bahn von Tacna nach Arica wird saniert und wieder in Betrieb genommen, wobei sich auch die Regierung Perus an den Kosten beteiligt. Nach Angaben aus Peru werden dabei auch Teile aus der Studie von FLB Mitglied David Sorg zur Wiederentwicklung der Bahn verwendet.
(Quelle: Volta o Trem 17-1)

17.01.2013

Argentinien

Güterverkehr

In General Pico (Provinz La Pampa) soll eine Freihandelzone eingerichtet werden, wozu die bestehende Bahnstrecke von Realicó nach General Pico reaktiviert werden soll. Damit einhergehend hofft die Provinz La Pampa das auch der wöchentliche SOFSE Personenzug Lincoln – Realicó bis General Pico verlängert wird. Die bestehenden Strecken von Olascoaga und Pehuajó nach La Pampa weisen immer noch Hochwasserschäden auf und eine Sanierung dieser Strecken wird nicht mal diskutiert.
(Quelle: Fahrplancenter)

Fernverkehr

Die Regierung hat angekündigt die Infrastruktur der Strecken Buenos Aires – Rosario und Buenos Aires – Mar del Plata zu sanieren. Bei der Strecke nach Rosario wird davon gesprochen ein neues Gleis entlang der bestehenden Doppelspur zu bauen.
(Quelle: Fahrplancenter)

Für die wöchentliche Verbindung Paraná – Concepción del Uruguay hat Materfer den 5. neuen Triebwagen geliefert. Dieser, wie auch andere neue Triebwagen der Bahn von Entre Rios UEFER, wurde vom Staat finanziert. Trotz dieser grossen Anzahl an Kompositionen ruht der Verkehr im Januar 2013 wiederum auf dieser Strecke (und alle anderen Züge in Entre Rios verkehren in dieser Zeit auch nicht), das Rollmaterial im Januar unterhalten werden soll.
(Quelle: Fahrplancenter)

Regionalverkehr

Der Tren Expreso Regional Puntano zwischen Justo Daract und Villa Mercedes wurde entgegen allen Ankündigungen weder im Oktober noch November 2012 in Betrieb genommen. Ein neues Datum wurde nicht genannt. Der Zug mit diesem grossartigen Namen besteht aus einem einzigen Triebwagen, der mehrmals täglich zwischen den beiden Städten pendeln soll.
(Quelle: Fahrplancenter)

Der Triebwagen Los Amores – Cacuí im Chaco verkehrt seit Neuestem an Werktagen bis und ab Resistencia.
(Quelle: Fahrplancenter)

Der Bahnhof Resistencia wurde komplett renoviert.
(Quelle: Fahrplancenter)

Brasilien

Güterverkehr

Für eine neue Güterbahn vom Hafen Paranaguá nach Westen unter Umgehung des Ballungsraumes von Curitiba und mit einer weniger schwierigen Trassierung laufen seit November 2012 die Umweltstudien. Sowol der Bundesstaat Paraná, als auch der Bund haben dafür Finanzen zur Verfügung gestellt.
(Quelle: Fahrplancenter)

Ferronorte

Der Bau der Strecke bis Rondonópolis ist weit fortgeschritten. Die letzten 80 km bis Rondonópolis sind weitgehend fertiggestellt und der Betrieb soll noch 2013 aufgenommen werden.
(Quelle: Fahrplancenter)

Die Bundesregierung hat auch den Weiterbau der Strecke ab 2014 bis Cuiabá beschlossen.
(Quelle: Fahrplancenter)

Transnordestina

Arbeitsniederlegungen und Probleme bei Landenteignungsverfahren lassen die Baukosten für die Strecken Salgueiro – Suapé und Pecém – Salgueiro – Eilseo Martins steigen und die für Ende 2012 geplante Eröffnung auf das Jahr 2015 verschieben.
(Quelle: Fahrplancenter)

Cacequí – Santana do Livramento

Die Sanierung der Bahnstrecke Cacequí – Santana do Livramento wurde mit einer kleinen Verspätung abgeschlossen, womit der internationale Güterverkehr auf der Schiene zwischen Brasilien und Uruguay wieder aufgenommen werden kann.
(Quelle: Fahrplancenter)

Fahrzeuge

EMD hat 2012 in Sete Lagoas (Minas Gerais) ein neues Werk eröffnet und im selben Jahr wurden dort die ersten 21 Loks für Eldorado Celulose gebaut. VLI (Valor da Logística Integrada) hat ebenfalls 14 Loks des selben Typs SD70Aces bestellt.
(Quelle: Fahrplancenter)

Personenverkehr – Fernverkehr

Die Gesellschaft Vale hat bei der Waggonfabrik Arad in Rumänien 100 neue Personenwagen zum Gesamtpreis von € 100Mio. Bestellt. Die ersten 28 Wagen werden noch im Januar 2013 an die Estrada de Ferro Carajás abgeliefert. Allerdins ist noch unklar, ob mit den neuen Wagen die bestehende, dreimal in der Woche zwischen São Luis und Parauapebas verkehrende Komposition ersetzt wird, oder ob der Verkehr auf ein tägliches Zugpaar erweitert wird.
(Quelle: Fahrplancenter)

Nach Angaben des Herstellers werden für Vale 96 Personenwagen, 2 Generator- und 2 Gepäckwagen produziert. Die 96 Sitzwagen werden zum Teil als Wagen der 1. und zum Teil der 2. Klasse sein. Da als Spurweiten 1600 und 1000 mm angegeben werden, ist davon auszugehen, dass ein Teil der Wagen auch an die Estrada de Ferro Vitória a Minas (Vitória – Belo Horizonte) geliefert. Die Lieferungen sollen sich bis 2015 hinziehen.
(Quelle: Fahrplancenter)

São Paulo

Der beschlossene Bau der CPTM S-Bahnlinie Nummer 13 zum Flughafen Guarulhos/Cumbica stösst auf grosse Kritik. Aus Rücksicht auf die geplante Hochgeschwindigkeitsstrecke Rio de Janeiro – São Paulo – Campinas, die den Flughafen ebenfalls bedienen soll, wurde beschlossen die S-Bahn am Terminal 4 des Flughafens enden zu lassen. Vom Terminal 4 sollen kostenlose Busverbindungen zu den wesentlich mehr frequentierten Terminals 1 und 2 verkehren. Die CPTM Linie 13 wird von der bestehenden Station Engenheiro Goulart, weitgehend als Hochbahn zum Flughafen führen und 1,2Mia. Reais kosten. In Engenheiro Goulart wird ein Anschluss an die bestehende Linie 12 hergestellt und für die neue Linie sollen 8 Züge bestellt werden.
(Quelle: Fahrplancenter)

Brasília

Die Einrichtung eines Nahverkehrs über die bestehende Meterspurstrecke von Brasília Estação Rodoferroviária via Bernardo Saião und Jardim Ingá nach Luziânia ist im Dezember 2012 durch die Landtransportbehörde ANTT ausgeschrieben worden, Da die Strecke auch von den Güterzügen der FCA bedient wird, ist Dieselbetrieb vorgesehen, wobei, je nach Bedienungsmuster einzelne Abschnitte auf Doppelspur ausgebaut werden sollen, zudem soll mittels einer kurzen Zweigstrecke das Stadtzentrum vom Luziânia erreicht werden. In Brasília soll zu einem späteren Zeitpunkt die Strecke bis Asa Norte verlängert werden.
(Quelle: Fahrplancenter)

ABPF

Der Brasilianische Verband der Museumsbahnen ABPF beteiligt sich zusammen mit der Landtransportbehörde ANTT an der Erstellung eines landesweiten Inventars über Bahnstrecken, Bahngebäude und Bahnfahrzeuge aller Art, denn es hat sich herausgestellt, dass die früheren Staatsbahnen RFFSA und FEPASA diese Inventare nur unzureichend geführt bzw. bei Beendigung des Betriebes abgeschlossen haben.
(Quelle: Fahrplancenter)

Guararema – Luis Carlos

Für den neuen Touristenzug auf diesem Abschnitt im Staat São Paulo der Bahnstrecke São Paulo – Rio de Janeiro, wurden die komplett renovierte Dampflok 353 mit den Personenwagen 288, 289 und und 1089 Ende September mit einer MRS Diesellok von São Paulo Moóca via Manoel Feio an den neuen Einsatzort überführt.
(Quelle: Fahrplancenter)

Chile

Personenverkehr

Trenes Metropolitanos von Santiago hat nun den Fernverkehr von TerraSur endgültig übernommen und sogar die TerraSure Homepage wurde gelöscht.
(Quelle: Fahrplancenter)

Der tägliche Expresso Maule Personenzug, welcher für eine kurze Zeit nur zwischen Santiago und Talca verkehrte, wurde nun wieder in Betrieb genommen und verkehrt neu zwischen Santiago und Linares.
(Quelle: Fahrplancenter)

Auf der Meterspurstrecke Talca – Constitución wurde eine neue Sonntagsverbindung für die Sommermonate aufgenommen. Ein Schienenbus pendelt einmal jeden Sonntag zwischen Talca und Gonzales Bastias mit Halten in Corinto und Curtiduria. Diese Verbindung wird bis Anfang März angeboten, um die hohe Nachfrage in den Sommermonaten befriedigen zu können.
(Quelle: Fahrplancenter)

Tacna – Arica

Die Provinzregierung von Tacna stellt endlich 6Mio. Nuevos Soles (über 2,2Mio. US$) für Reparaturen an der 62 km langen Strecke von Tacna nach Arica (Chile) zur Verfügung. Zudem soll der Toshiba Triebwagen der Huancayo-Huancavelica-Bahn nach Tacna überführt werden, um ein “neueres” Fahrzeug einsetzen zu können.
(Quelle: Fahrplancenter)

Costa Rica

Nahverkehr

Der Betrieb der Vorortslinie zwischen Curridabat und Cartago, östlich von San José, wird mit etwa 3 Monaten Verspätung im Januar 2013 aufgenommen.
(Quelle: Fahrplancenter)

Equador

Personenverkehr

Am 04. Juni 2013 beginnt der durchgehende Bahnverkehr zwischen Durán (Guayaquil) und Quito. Ab jenem Datum beginnt der „Tren Cruzero“ mit öffentlichen Fahrten über die Gesamtstrecke von 445 km.
Dieser Kreuzfahrtzug wird jeweils in 4 Tagen die ganze Strecke befahren und unterwegs werden den Fahrgästen Sehenswürdigkeiten gezeigt. Die Fahrt enthält Hotelübernachtungen und Mahlzeiten unterwegs. Der Zug aus 4 Wagen wird zwischen Quito und Riobamba (bzw. umgekehrt) von einer Diesellok gezogen, die spektakuläre Strecke zwischen Riobamba und Durán (und umgekehrt) wird mit Hilfe einer aufgearbeiteten Dampflok (Nummer 17, nach ersten Angaben) zurückgelegt.
Der Zug bietet 54 Plätze und Reisende können auch nur auf Teilstrecken während einem, zwei oder drei Tagen mitfahren. Die Fahrpreise beginnen deshalb bei US$ 236.00 und reichen bis US$ 1270 für die ganze Fahrt. Für 2013 sind vorerst Fahrten ab Quito am 4. und 16. Juni, 02., 16. und 30. Juli, 13. und 27. August, 3., 17. und 31. Dezember vorgesehen, die Rückfahrt ab Durán beginnt jeweils 5 Tage später.
(Quelle: Fahrplancenter)

Mexiko

Güterverkehr

Der Wiederaufbau der Bahnstrecke Ixtepec - Tapachula im Bundesstaat Chiapas geht endlich gut voran. Die Strecke und die meisten der zahlreichen Brücken wurden durch den Hurrikan Stan 2005 zerstört. Güterverkehr existiert bereits über fast die ganze Strecke, wobei abschnittweise bis zu dreimal in der Woche in jeder Richtung gefahren wird. In Tapachula erhält die Strecke einen ganz neuen Verlauf und wird inskünftig die Stadt von Süden, statt von Westen her erreichen. Eine neue Brücke über den Rio Coatán steht bereits. Probleme bei der Landenteignung verursachten Verzögerungen beim Bau der Zufahrten zur neuen Brücke.
Der Wiederaufbau der Strecke dient auch zum Ausbau des Hafens Puerto Chiapas/Puerto Madero bei Tapachula.
Die Güterzüge der Strecke Tapachula – Ixtepec werden sehr stark von den Wanderarbeitern aus Zentralamerika bei der Fahrt in Richtung Nordamerika genutzt, wobei Überfälle auf diese „Reisenden“ nahezu an der Tagesordnung sind.

(Quelle: Fahrplancenter)

Paraguay

Güterverkehr

Immer konkreter wird das Projekt eines neues Bahnsystems durch den Süden von Paraguay. Die 530 km lange Strecke soll von Presidente Franco an der brasilianischen Grenze nach Curupayty und später weiter nach Resistencia in Argentinien führen. Das meterspurige System soll die produktivste Region des Landes erschliessen. Erstmals hat die südkoreanische Kooperationsagentur Koica das Projekt vorgestellt. Doch inzwischen hat auch das multinationale Unternehmen Rio Tinto grosses Interesse gezeigt, denn Rio Tinto möchte im Einzugsbereich dieser Strecke ein Aluminium-Werk erstellen. Aus Brasilien kamen bereits erste politische Zeichen, denn eine meterspurige Verbindung von der brasilianischen Atlantikküste via Paraguay nach Argentinien steht schon lange auf der brasilianischen “Wunschliste”.
Dieses Projekt wird von der Staatsbahn FEPASA eindeutig favorisiert, wodurch die Realisierung des schweizerisch-deutsch-österreichischen Projektes zum Wiederaufbau der alten Bahn von Asunción nach Encarnación immer fraglicher wird, zumal dessen Kosten noch vor dem ersten Spatenstich weiter gestiegen sind.

(Quelle: Fahrplancenter)

Peru

Tacna – Arica

Die Provinzregierung von Tacna stellt endlich 6Mio. Nuevos Soles (über 2,2Mio. US$) für Reparaturen an der 62 km langen Strecke von Tacna nach Arica (Chile) zur Verfügung. Zudem soll der Toshiba Triebwagen der Huancayo-Huancavelica-Bahn nach Tacna überführt werden, um ein “neueres” Fahrzeug einsetzen zu können.
(Quelle: Fahrplancenter)

Ferrocarril Central

Der Betreiber der Zentralbahn will nun die aus Dänemark gebraucht erworbenen Schienenbusse des Typs Y (Lynetter) für eine S-Bahn durch die Stadt Huancayo einsetzen. Unter dem Namen Metro Wanka soll ein reger Nahverkehr täglich bis 10’000 Autofahrten durch Huancayo einsparen. Der Verkehr soll im März 2013 beginnen und der Fahrpreis wird je nach Quelle mit 0,90 bis 1,00 Nuevos Soles angegeben.
Zusätzlich will die Zentralbahn mit weiteren “Lynetter”-Triebwagen Regionalverkehr Huancayo – Jauja, Huancayo – La Oroya und La Oroya – Cerro de Pasco durchführen. Am 21. und 22. Dezember 2012 wurden öffentliche Fahrten zwischen Huancayo und Jauja durchgeführt.

(Quelle: Fahrplancenter)

Uruguay

Personenverkehr

Nach Druck aus dem Departamento Florida hat sich die Ansicht zum Personenverkehr ein wenig geändert. Doch anstelle der vorgesehenen Reparatur der vorhandenen Fiat-Personenwagen, hat die Staatsbahn AFE in Schweden 5 gebrauchte Fiat/Kalmar Dieseltriebwagen gekauft, die demnächst in Uruguay eintreffen sollen. Dafür wurden rund US$ 1,3Mio. ausgegeben. Mit diesen Triebwagen soll der bestehende Verkehr zwischen Montevideo und 25 de Agosto und die Wiedereinführung von Verbindungen zwischen Montevideo und Florida, sowie Montevideo – Victor Sudriers bewältigt werden. Wenn auch der Kauf von Rollmaterial zu begrüssen ist, so sind diese Triebwagen leider nicht die Lösung, denn ein Triebwagen hat nicht einmal die Kapazität eines Fiat Personenwagens und alleine schon die bestehende Verbindung nach 25 de Agosto leidet und Kapazitätsmangel.
(Quelle: Fahrplancenter)

Güterverkehr

Für rund US$ 10Mio. sollen nun doch zwei Dieselloks und 40 Güterwagen beschafft werden, da grössere Mengen an Steintransporten zum Hafen Montevideo in Aussicht gestellt wurden.
(Quelle: Fahrplancenter)

Infrastruktur

Nach neuesten Meldungen soll noch 2013 mit der Sanierung der Strecke Chamberlain – Salto begonnen werden.
(Quelle: Fahrplancenter)

Venezuela

 Personenverkehr

Der Beginn des Personenverkehrs zwischen Barquisimeto und Yaritagua, welcher auf Dezember 2012 angeküdigt wurde, verzögert sich weiter. Einige der im Bau befindlichen Strassenbrücken über die Bahn wurden nicht termingerecht fertiggestellt.
(Quelle: Fahrplancenter)

23.12.2012

Argentinien

Buenos Aires - Rosario & Buenos Aires - Mar del Plata

Die argentinische Regierung hat die Sanierung der beiden Hauptstrecken von Buenos Aires nach Rosario und Mar del Plata beschlossen, zusätzlichen sollen aus China neue Züge für diese Strecken beschafft werden.
(Quelle: Volta o Trem 16-8)

Costa Rica

San José – Cartago

Die Eröffnung der Personenzugverbindung San José – Cartago wird um etwa 2 Monate verzögert.
(Quelle: Volta o Trem 16-8)

Equador

Quito - Durán

Im Juni 2013 nimmt die Bahn den durchgehenden Betrieb zwischen Quito und Durán auf. Es werden 4-Tages-Bahnkreuzfahrten ab etwa US$950.00 angeboten.
(Quelle: Volta o Trem 16-8)

Mexiko

Coatzcoalcos - Mérida

Der scheidende Staatspräsident Calderón wollte, nach Zeitungsmeldungen vom Oktober 2012, die ganze Bahn-strecke von Coatzcoalcos nach Mérida abbauen lassen. Die begonnene Sanierung der Strecke Mérida – Progreso wurde gestoppt. Als Grund wurden der schlechte Zustand und der spärliche Verkehr genannt. Der Abbau wurde jedoch nicht begonnen, hingegen wurde die Konzession der Strecken nach Yucatán und nach Tapachula neu ausgeschrieben und man rechnet mit einer Vergabe Ende 2012. Vorübergehend hat FerroSur den Betrieb im Auftrag von Ferrocarril del Istmo de Tehuantepec FIT (staatlich) durchgeführt. Die Regierung möchte FIT ganz aufgeben.
Zur Zeit verkehren die Güterzüge im Süden von México wie folgt: Ixtepec – Tapachula zwei bis drei je Woche und Richtung; Veracruz – Coatzacoalcos etwa 1 je Woche, auf einigen Abschnitten zusätzliche Fahrten; Coatzacoalcos – Mérida etwa einmal in der Woche; Mérida – Valladolid fast täglich ein Zug mit Erdölprodukten und Zement.
Der Nachfolger, Präsident Nieto sieht die Sache jedoch ganz anders. Das Staatssekretariat für Landtransport SCT hat auf Druck von Nieto folgende Personenzugprojekte ausge-schrieben: México – Querétaro unter Verwendung der be-stehenden Strecke (kein TGV); México – Toluca; eine Ver-bindung zwischen den Staaten Yucatán und Quintana Roo, sowie den Ausbau der Stadtbahnen von Guadalajara und Monterrey.

(Quelle: Volta o Trem 16-8)

Peru

Metro Wanka

Im März 2013 beginnt mit Metro Wanka einen Stadtbahnverkehr in Huancayo, wofür die importierten dänischen Schienenbusse verwendet werden.
Am 21. und 22.12.2012 bot Ferrocarril Central öffentliche Fahrten mit den dänischen Triebwagen zwischen Huancayo und Jauja, es ist geplant über diese Strecke einen Regional-verkehr einzurichten.

(Quelle: Volta o Trem 16-8)

Uruguay

AFE

AFE beschafft 5 Y1 Triebwagen (gebaut durch Fiat/Kalmar 1979-1981) aus Schweden, um den Personenverkehr nach Florida und Victor Sudriers wieder aufzunehmen. Druck aus Florida hat wesentlich zu diesem Schritt beigetragen. Hin-gegen wurde die geplante Reparatur der Fiat Personen-wagen aufgegeben.
(Quelle: Volta o Trem 16-8)

04.11.2012

Argentinien

Einstellung von Talgo Zügen

SOFSE musste den Einsatz der Talgo Züge zwischen Buenos Aires und Mar del Plata der hohen Unterhaltskosten wegen einstellen.
(Quelle: Volta o Trem 16-7)

Fahrzeitverlängerung

Zwischen Presidencia Roque Sáenz Peña und Chorotis ist die Fahrzeit des Triebwagens um über 30 Minuten verlängert worden, Grund: schlechter Gleiszustand.
(Quelle: Volta o Trem 16-7)

Hochwasser

Der Verkehr des Personenzuges zwischen Lincoln und Realicó wurde wegen Hochwasserschäden an der Strecke auf unbestimmte Zeit eingestellt.
(Quelle: Volta o Trem 16-7)

Brasilien

Touristenzug

Das Projekt für einen neuen Touristenzug nach Mangaratiba an der Küste bei Rio de Janeiro wurde präsentiert.
(Quelle: Volta o Trem 16-7)

Streckensanierung

Die Sanierung der internationalen Bahnlinie Brasilien-Uruguay hat den Grenzbahnhof Santana do Livramento erreicht.
(Quelle: Volta o Trem 16-7)

Entgleisung

Am 3. November 2012 ist ein Triebwagen der elektrischen Überlandbahn Pindamonhangaba – Campos do Jordão bei Santo Antônio do Pinhal wegen Bremsversagens entgleist. Drei Personen starben und 42 wurden verletzt.
(Quelle: Volta o Trem 16-7)

Bau von Tramwagen

Bom Sinal soll die elektrischen Strassenbahnfahrzeuge für die neue Strassenbahn in Foz do Iguaçú produzieren. Eine Neuheit für Brasilien, da hier noch nie Tramwagen gebaut wurden.
(Quelle: Volta o Trem 16-7)

Uruguay

Streckensanierung

An der Strecke von Algorta nach Fray Bentos wird zur Zeit der Bewuchs entfernt, um den schlechten Zustand der Infrastruktur einem brasilianischen Unternehmen, welches offenbar die Strecke sanieren soll, zu zeigen.
(Quelle: Volta o Trem 16-7)

Die Sanierung der internationalen Bahnlinie Brasilien-Uruguay hat den Grenzbahnhof Santana do Livramento erreicht.
(Quelle: Volta o Trem 16-7)

12.10.2012

Argentinien

Tranvía del Este

Die Tranvía del Este Strassenbahn in Buenos Aires, die seit 25.07.2007 auf experimenteller Basis verkehrte, wurde am 11. Oktober 2012 definitiv stillgelegt.
(Quelle: Volta o Trem 16-6)

Bolivien

Cochabamba

Die Stadt Cochabamba plant den Bahnhof zu verlegen und einen Vorortsverkehr einzurichten.
(Quelle: Volta o Trem 16-6)

Chile

Tacna-Arica

Dieser Zug verkehrt nicht mehr nachdem eine Baumaschine ein Streckenstück zerstört hat. Das schuldige Bauunternehm-en zeigt sich nicht bereit den Schaden zu beheben.
(Quelle: Volta o Trem 16-6)

Equador

Neue Züge

Im Oktober 2012 hat die Eisenbahn von Ecuador FEEP zwei neue Verbindungen in Betrieb genommen. Donnerstag bis Sonntag verkehrt ein Autoferro zwischen Riobamba und Urbina, der höchsten Bahnstation in Ecuador und ebenfalls Donnerstag bis Sonntag verkehrt ein Zug zwischen Riobamba und Colta, an der Laguna de Colta.
(Quelle: Volta o Trem 16-6)

Mexiko

Tarahumara/Chepe

Der „Indio“-Zug Tarahumara verkehrt nicht mehr, wurde bestätigt. An dessen Stelle führt der Touristenzug Chepe viermal in der Woche Wagen 2. Klasse.
(Quelle: Volta o Trem 16-6)

Mérida – Progreso

Die Güterstrecke Mérida – Progreso wird zur Zeit repariert.
(Quelle: Volta o Trem 16-6)

Peru

Tacna-Arica

Dieser Zug verkehrt nicht mehr nachdem eine Baumaschine ein Streckenstück zerstört hat. Das schuldige Bauunternehm-en zeigt sich nicht bereit den Schaden zu beheben.
(Quelle: Volta o Trem 16-6)

Ausstellung 100 Jahre Bahnhof Lima Desamparados

Die Ausstellung von Koki Zelaya, die vom FLB und ver-schiedenen FLB Mitgliedern aktiv finanziell unterstützt wurde, verläuft gut. Zahlreiche Besucher besichtigen sie und zeigen grosses Interesse. Gar kein Interesse hat die Bahn Ferrocarril Central gezeigt und die zugesicherte Unterstützung letztend-lich nicht gewährt. Die Ausstellung läuft noch bis 19.10.2012. Eine Woche nach Beginn der Ausstellung, am 19.09.2012 ist der Vater von Koki, Don Telmo Zelaya Revolledo verstorben, womit die ganze Familie Zelaya ohne Einkommen da steht und Koki somit auch die restlichen Schulden, die durch die Ausstellung entstanden sind nicht mehr begleichen kann. Aus Kostengründen muss er demnächst auch seinen Internetan-schluss aufgeben. Das Fahrplancenter hat nochmals einen namhaften Betrag überwiesen, aber einige hundert Dollars sind noch offen. Dies wird sicher ein Gesprächsthema am 27.10.2012 im FLB sein. Nachfolgend einige Eindrücke von der Ausstellung im Bahnhof Desamparados. Danke für die Aufmerksamkeit und Hilfe im Namen von Koki Zelaya.
(Quelle: Volta o Trem 16-6)

Venezuela

Neubaustrecke

Auf der im Bau befindlichen Bahnstrecke Puerto Cabello - Encruzijada fanden auf einem ersten Teilstück Testfahrten statt.
(Quelle: Volta o Trem 16-6)

Bestehende Bahn

Die Staatsbahn IFE hat angekündigt das der Personenver-kehr zwischen Barquisimeto und Yaritagua Ende Dezember 2012 nun definitiv starten soll.
(Quelle: Volta o Trem 16-6)

02.09.2012

Argentinien

Vorortsverkehr

Nach dem verheerenden Zugunglück im Bahnhof Buenos Aires Once, bei welchem 51 Menschen starben und über 700 verletzt wurden, wurde nach langen Untersuchungen dem Betreiber TBA (Trenes de Buenos Aires) die Konzession entzogen und die TBA Strecken gingen an eine weitere UGOFE, diesmal gebildet aus Metrovías und Ferrovías über.
Endlich werden nun die Mängel behoben, so haben umfangreiche Sanierungsarbeiten an der Strecke Once – Moreno begonnen.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten; Satelite Ferroviario; Rieles Latinoamericanos; Crónica Ferroviaria)

TBA

Durch den Entzug der Konzession von Trenes de Buenos Aires (siehe Vorortsverkehr) wurden die Verbindungen Pilar – Apóstoles und Pilar – Paysandú (Uruguay) ersatzlos stillgelegt, diese Züge wurden mit Wadloper Triebwagen ex-NS gefahren. Der Zug in der Relation Buenos Aires Retiro – Rosario ging an UGOFE über.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten; Satelite Ferroviario; Rieles Latinoamericanos; Crónica Ferroviaria)

SOFSE

Der staatliche Personenzugbetreiber SOFSE hat am 2. Juli nach mehreren Verzögerungen den Personenverkehr zwischen Salta und Güemes aufgenommen. Es wird ein Apolo Triebwagen, ex-FEVE Spanien, eingesetzt. Die neue Verbindung war vom ersten Tag an so erfolgreich, dass jeweils alle Fahrkarten schon am Vortag ausverkauft sind, deshalb wurde im August ein zweites Zugpaar Montag bis Freitag, sowie auch ein Zugpaar an Samstagen eingelegt.
SOFSE hat damit begonnen die Triebwagen des Regionalverkehrs in Chaco zu sanieren, wofür die Fahrzeuge auf der Strasse in die Werkstätten Laguna Paíva bei Santa Fe gebracht werden.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten; Satelite Ferroviario; Rieles Latinoamericanos; Crónica Ferroviaria)

SOFSE/Ferrobaires

Die von beiden Gesellschaften genutzte, jedoch Ferrobaires gehörende Strecke Buenos Aires – Mar del Plata befindet sich in solch schlechtem Zustand, dass selbst für die Talgo-Züge von SOFSE die Fahrzeit auf rund 6 Std. erhöht werden musste. Aus diesem Grund hat SOFSE über den August das Angebot auf ein Zugpaar in der Woche gekürzt.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten; Satelite Ferroviario; Rieles Latinoamericanos; Crónica Ferroviaria)

Justo Daract – Villa Mercedes

Eine lokale Initiative wird ab Oktober 2012 einen Lokalverkehr zwischen Justo Daract und Villa Mercedes (36 km) mittels eines Schienenbusses einrichten. Justo Daract liegt im Kilometer 654 der Strecke Buenos Aires - Mendoza. Es bestehen Pläne auch einen Teil der früheren Nebenlinie nach Villa Dolores von Villa Mercedes nach La Toma (79 km) für den Güter- und Personenverkehr zu reaktivieren, ausserdem soll zu einem späteren Zeitpunkt auch der 99 km lange Abschnitt Villa Mercedes – San Luis reaktiviert werden, womit die Pläne der Stadt San Luis, die Bahngeleise auf ihrem Grund durch eine Schnellstrasse zu ersetzen, hinfällig werden.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten; Satelite Ferroviario; Rieles Latinoamericanos; Crónica Ferroviaria)

Güterverkehr

Der Güterverkehr zwischen Encarnación und Posadas (Argentinien) wurde wieder aufgenommen. In der ersten Woche wurden bereits 500 Tonnen befördert.
Nach Angaben aus der Bahndirektion in Asunción wird ein Wiederaufbau der Gesamtstrecke Encarnación – Asunción immer unwahrscheinlicher. Man will sich auf den Abschnitt Encarnación – Ruta VI – Fram – General Artigas konzentrieren.
(Quelle: EntornoInteligente; FEPASA; lokale Tageszeitungen)

Brasilien

Cuiabá

Per Gerichtsbeschluss vom 17.08.2012 konnten die Bauarbeiten an der geplanten Stadtbahn (VLT) von Cuiabá wieder aufgenommen werden. Man hofft innert 640 Tagen die erste Linie fertigstellen zu können. Die Vorarbeiten wurden unterbrochen, nachdem eine Untersuchungskommission den Bau eines Bus Rapid Transit Systems BRT als kostengünstiger beurteilt hatte. Für die Stadtbahn müssen BRR 1,477Mia. aufgewendet werden, während das BRT System für BRR 323,89Mio. realisiert werden könne.
Die 40 Züge des Typs Urbos für das 23 km lange System werden bei CAF in Spanien gebaut und die Ablieferung soll im Oktober 2014 beginnen.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Foz do Iguaçú

Da man für die Fussballweltmeisterschaft 2014 und die Olympiade 2016 mit einem starken Besucherstrom an die Iguaçú Wasserfälle rechnet, hat die Stadt Foz do Iguaçú den Bau einer 40 km langen Stadtbahn VLT vom Nationalpark an den Wasserfällen, durch die Stadt bis zur Universität für die Integration Lateinamerikas vorgeschlagen. Das definitive Projekt soll Ende August 2012 aufgelegt werden. Die Bahn soll in zwei Etappen realisiert werden, wofür Bundesgelder in Anspruch genommen werden sollen.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Natal und João Pessoa

Die CBTU hat für beide Vorortsbetriebe zusammen 20 Dieseltriebwagen bei Bom Sinal bestellt. 12 davon sollen nach Natal und 8 nach João Pessoa geliefert werden.
In Natal sollen die ersten Fahrzeuge die Strecke Natal – Estremoz bedienen, in einer späteren Phase sollen auch die Verbindungen Natal – Parnamirim und Natal – Ceará Mirim mit diesen Leichttriebwagen bedient werden.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Recife

Die ersten von Bom Sinal gebauten Leichttriebwagen wurden geliefert und befinden sich im Testbetrieb, sie werden nach und nach die alten Zugskompositionen aus Lok und Wagen ablösen. Zuerst wird der Verkehr zwischen Cajueiro Seco und Cabo und anschliessend zwischen Cajueiro Seco und Camarajibe auf die neuen Triebwagen umgestellt.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Rio de Janeiro

S-Bahnbetreiber SuperVía hat die ersten neuen Elektrozüge aus China geliefert bekommen. Da die Züge nach den Normen der Bahnen in Nordamerika gebaut wurden, was vom Lieferanten sogar stolz erwähnt wird, müssen nun die Bahnsteige etwas erhöht und verbreitert werden.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Die Metro von Rio de Janeiro hat die ersten in China gebauten Züge geliefert bekommen. Die Züge weisen ein etwas zu grosses Lichtraumprofil auf, weshalb nun die Tunnels um einige Zentimeter erweitert werden müssen.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Die meterspurige Diesel-Vorortsstrecke der Gesellschaft Central nach Guapimirim wird endlich saniert, zudem sollen komplett erneuerte Zugskompositionen auf diese Strecke kommen, um die Personenbeförderung zu verbessern.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

São Paolo

Die Regierung des Staates São Paulo verhandelt mit der Bundesregierung über den Bau des Ferroanel (Eisenbahnring), da dieser oberste Priorität für das ganze Bahnwesen im Grossraum São Paulo hat. Diese Ringline soll dem Autobahnring rund um die Metropole folgen und damit würde der Güterverkehr aus dem Stadtzentrum genommen, damit dort der Personenverkehr ausgebaut werden kann (siehe Personenverkehr). Mit der Ringlinie können die Güterzüge inskünftig Tag und Nacht verkehren, zur Zeit dürfen sie wegen des dichten S-Bahnverkehrs nur bei Nacht São Paulo durchqueren. Durch die Verbesserung für den Güterverkehr können im Transit durch São Paulo jährlich über 2Mio. Lastwagenfahrten eingespart werden.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

MRS Logística plant in Paraíba do Sul (Staat Rio de Janeiro) eine neue zentrale Unterhaltswerkstätte für Dieselloks zu bauen.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Die Regierung des Staates São Paulo macht Druck, damit der Eisenbahnring rund um die Stadt endlich realisiert wird, damit die S-Bahn CPTM ausgebaut werden kann. Die Bahnstrecken im Zentrum sollen dann unterirdisch verlegt werden und auch die geplanten Regionallinien aufnehmen. Diese sind wie folgt vorgesehen:
São Paulo – Jundiaí – Campinas, wobei der Abschnitt bis Jundiaí zuerst gebaut werden soll.
São Paulo – São Roque – Sorocaba
São Paulo – ABC – Santos
São Paulo – Guarulhos – São José dos Campos, diese Strecke soll später Teil der Hochgeschwindigkeitsstrecke Rio de Janeiro – São Paulo – Campinas werden.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Minas Gerais

In Rio Acima begann am 21.07.2012 der Betrieb eines dampflokbespannten Museumszuges zwischen dem Bahnhof Rio Acima und dem Vorort Bairro Labareda und der dem Namen Trem das Cachoeiras (Zug der Wasserfälle), da die 3,5 km lange Strecke an mehreren Wasserfällen entlang führt. Der Zug verkehrt bis zu 7 mal Samstag und Sonntag.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

São Paolo

Zwischen Guararema und Luiz Carlos an der alten Hauptstrecke Rio de Janeiro – São Paulo laufen die Vorbereitungen für eine neue Museumsbahn auf Hochtouren. Die beiden Bahnhöfe werden renoviert und es wird ein Depotgebäude erstellt.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Rio de Janeiro

Der Staat Rio de Janeiro und die Anliegergemeinden Magé und Petrópolis planen die Bahnstrecke zwischen Guapimirim und Petrópolis wieder aufzubauen. Sie war Teil der ersten Bahnstrecke in Brasilien. Die Trasse ist noch vollständig vorhanden, an einigen Orten müssen aber Anwohner ihre Gebäude verschieben, oder umziehen, da sie zu nahe der Bahntrasse sind. In der Gemeinde Magé laufen diese Massnahmen bereits auf Hochtouren.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Costa Rica

Incofer

Am 23. Mai 2012 hat die Staatsbahn von Costa Rica, Incofer, einen weiteren Kaufvertrag über 6 Dieseltriebwagen des Typs Apolo mit der spanischen Bahngesellschaft FEVE abgeschlossen. Umgespurt und technisch überholt werden die zweiteligen Triebwagen Euro 4,5Mio. kosten. Die Ablieferung findet im Oktober 2012 statt, damit noch vor Jahresende die 23 km lange Strecke San José Atlántico - Cartago den Betrieb aufnehmen kann. Die Arbeiten an der Infrastruktur dieser Strecken stehen kurz vor dem Abschluss. Mit dieser Triebwagenlieferung aus Spanien erreicht der Bestand bei Incofer 14 Apolo Züge.
(Quelle: Nación, San José)

El Salvador

FENADESAL

Die spanische Bahngesellschaft FEVE hofft mit der Staatsbahn FENADESAL ein Abkommen zum Ausbau des Vorortsverkehrs von San Salvador abschliessen zu können. Zur Zeit besteht nur ein eingeschränkter Verkehr an Werktagen zwischen San Salvador und Apopa. Eine Reaktivierung der Linie San Salvador – Soyapango wird von beiden Seiten als sinnvoll betrachtet, allerdings muss dafür die Infrastruktur erheblich saniert werden. FEVE hofft auch in diesem Rahmen weitere Apolo Züge verkaufen zu können. Allerdings fragen sich Fachleute (ausserhalb der FEVE) woher diese kommen sollen, denn FEVE hat inzwischen weitgehend alle Triebwagen dieses Typs nach Costa Rica und Argentinien verkauft.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten; FEVE)

Equador

Ferrocarriles del Ecuador

Der Ausbau der Bahnstrecke Quito – Durán geht sehr schnell vorwärts. Man rechnet 2013 den durchgehenden Verkehr aufzunehmen. Unter anderem ist auch geplant regelmässig einen dampflokbespannten Touristenzug über die Gesamtstrecke verkehren zu lassen.
Ende 2012 nimmt der „Tren de la Dulzura“ zwischen Durán und Bucay den Verkehr auf.
(Quelle: Ferrocarriles del Ecuador)

Guatemala

Vorortsverkehr

Die spanische FEVE hat mit der Staatsbahnverwaltung FEGUA und der Regierung eine Vereinbarung zur Einrichtung eines Schienennahverkehrs durch die Hauptstadt Ciudad de Guatemala geschlossen. FEVE will dabei FEGUA bei der Sanierung vorhandener Dieselloks und Personenwagen unterstützen. Die Strecke soll in zwei Teilen betrieben werden. Linie 1 vom Hauptbahnhof nach Norden über den berühmten Viaducto Las Vacas bis zum Busterminal Nord, mit 12 Zwischenstationen auf den 12 km Länge. Linie 2 soll vom Hauptbahnhof nach Süden bis zum Puente Justo Rufino Barrios führen und auf den 10 km 3 Unterwegsstationen bedienen.
In einer zweiten Etappe hofft man aus Spanien gebrauchte Dieseltriebwagen des Typs Apolo für diesen Verkehr zu beziehen.
Da sich die Strecke, nach Angaben von FEGUA, in einem guten Zustand befinde, müssten nur die Holzschwellen durch solche aus Beton ausgetauscht werden.
(Quelle: Siglo XXI-Guatemala)

Kolumbien

Güterverkehr

Ferrocarril del Pacífico S.A.S., seit 1998 der dritte Konzessionär für das Pazifiknetz, hat am 1. August 2012 den Güterverkehr nach Buenaventura nach einem Unterbruch von rund 10 Monaten wieder aufgenommen. Man rechnet im ersten Monat rund 5000 Tonnen zu transportieren und bis Ende Jahr soll die Gütermenge 25\\\'000 Tonnen erreichen. Der Betreiber will US$ 16Mio. in Reparaturen an der Strecke investieren und wird dabei von der Nationalen Infrastrukturbehörde ANI unterstützt.
(Quelle: La República)

Infrastruktur

Die staatliche Behörde ANI hat im August 2012 die Sanierung der Hauptstrecke im Tal des Rio Magdalena zwischen Chiriguaná und La Dorada ausgeschrieben, diese Arbeiten sollen in einem Zeitraum von 12 Monaten ausgeführt werden. In einer zweiten Etappe, innerhalb des selben Zeitraums, soll auch die Strecke La Dorada – Bogotá – Belencito saniert werden. Mit dieser Massnahme will man neue Betreiber für den Gütertransport auf der Schiene gewinnen.
(Quelle: La República)

Kuba

Regionalverkehr

Verheerende Regenfälle um den 9. Juni 2012 haben die Bahnstrecke zwischen Trinidad und Meyer an mindestens 12 Stellen unterbrochen, wobei die Schäden erheblich waren. Über 1500m² Material, besonders Steine, mussten zur Reparatur der Strecke an oft unzugängliche Stellen gebracht werden, wofür schweres Gerät und Schotterwagen aus anderen Landesteilen auf der Strasse zu dieser isolierten Bahnstrecke gebracht werden mussten. Gemäss der kubanischen Tageszeitung Granma, beliefen sich die Wiederaufbauarbeiten an der Strecke auf 568'000 kuban. Pesos. Am 21. August wurde die Strecke Meyer – Trinidad – Casilda wieder durchgehend mit einem kleinen Schienenbus bedient. Der Verkehr nach Meyer wird als unverzichtbar eingestuft, da die kleineren Ortschaften an der Strecke keinen Anschluss ans Strassennetz besitzen.
(Quelle: Granma)

Mitte 2012 hat die Staatsbahn UFC den Regionalverkehr zwischen Santiago de Cuba und Antilla nach einem Unterbruch von 7 Jahren wieder aufgenommen. Zwischen Herrera und Antilla musste eine Brücke, welche von einem Hurrican komplett zerstört wurde, neu gebaut werden. Der Zug verkehrt Montag bis Samstag und besteht aus renovierten Taino-Wagen. Wie aus Presseberichten (Granma und weiteren Quellen) zu erfahren war, gehört auch diese Reaktivierung zur Politik der kubanischen Bahnen den Regionalverkehr zu beleben und zu stärken.
(Quelle: Granma)

Unter den kubanischen Provinzen gehört, gemäss der Parteizeitung Granma, Ciego de Avila zu den aktivsten bei der Reaktivierung regionaler Zugverbindungen. Unter den neuen Verbindungen sind auch einige, die über Strecken des vormaligen Zuckerministeriums MINAZ führen, diese Strecken unterstehen nun alle auch der Staatsbahn UFC. Auf Initiative der Provinz wurden bis Mitte 2012 folgende Verbindungen, zusätzlich zu den bestehenden Reaktiviert oder neu in Betrieb genommen: Morón – Perea, Morón – Ciego de Avila – Silveira, Ciego de Avila – Limones Palmero, Ciego de Avila – Baragua und für die Triebwagenverbindung Morón – Punta Alegre wird als Ergänzung zur Zeit eine Lokomotive repariert, um mit einem Wagenzug eine grössere Kapazität zu erreichen.
(Quelle: Granma)

Mexiko

Cuidad de México

Die Metro von Ciudad de México nimmt den ersten Abschnitt der Linie 12 von Tlahuac nach Atlalilco Ende August 2012 in Betrieb, in einem Vorlaufbetrieb können die Bewohner der Stadt bereits seit Juli 2012 die Züge am Wochenende kostenlos benützen.
Die Fortsetzung der Linie 12 von Atlalilco bis Mixcoac soll im November 2012 in Betrieb genommen werden.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Quitana Roo

Der Bundesstaat Quintana Roo hat das Projekt eines schienengebundenen Nahverkehrsnetzes wieder aufgenommen und mit der spanischen Bahngesellschaft FEVE einen Vertrag für die Detailplanung abgeschlossen. Es ist vorgesehen einen „Low-cost“ Tram-Train zu erbauen, der die Städte Cancún, Cozumel, Solidaridad, Benito Juárez, Isla Mujeres und Tulum untereinander verbindet und innerhalb dieser Städte auch den Nahverkehr erschliesst. Die Region an der Küste von Quintana Roo ist touristisch eine der Wichtigsten und Modernsten in Mexiko und eine Lösung der Transportprobleme für Touristen und Einheimische drängt sich ohnehin auf.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Personenverkehr

Der neue Staatspräsident Enrique Peña Nieto hat das Thema Schienenpersonenfernverkehr nach seiner Wahl zum Präsidenten wieder einmal aufgegriffen. Er schlägt vor das Projekt einer Hochgeschwindigkeitsstrecke Ciudad de México – Guadalajara auf eine Strecke Ciudad de México – Querétaro zu reduzieren und die Fortsetzung nach Guadalajara erst zu einem späteren Zeitpunkt zu realisieren. Dies sei finanziell besser realisierbar, so seine Aussage.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Paraguay

Güterverkehr

Der Güterverkehr zwischen Encarnación und Posadas (Argentinien) wurde wieder aufgenommen. In der ersten Woche wurden bereits 500 Tonnen befördert.
Nach Angaben aus der Bahndirektion in Asunción wird ein Wiederaufbau der Gesamtstrecke Encarnación – Asunción immer unwahrscheinlicher. Man will sich auf den Abschnitt Encarnación – Ruta VI – Fram – General Artigas konzentrieren.
(Quelle: EntornoInteligente; FEPASA; lokale Tageszeitungen)

Peru

Ferrocarril Central

Der populäre Touristenzug Lima – Huancayo wird, trotz guter Nachfrage, 2013 nur noch sechs mal hin und her fahren. Der Grund für diese drastische Angebotskürzung ist unbekannt.
Die Daten sind:
Ab Lima 28. März, 29. Juni, 26. Juli, 30. August, 5. Oktober und 1. November.
Ab Huancayo 31. März, 1. und 29. Juli, 1. September, 8. Oktober und 4. November.
Alle Züge verkehren nur noch bei Tag.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Tren Macho

Der Personenzug Huancayo – Huancavelica verkehrt wieder. Er verlässt Huancayo jeweils Montag, Mittwoch und Freitag um 06.30, ab Huancavelica verkehrt er Dienstag, Donnerstag und Samstag um 06.30. Es ist zur Zeit nur eine Lokomotive in betriebsfähigem Zustand.
Die Regierung ist an der Ausarbeitung eines Gesetzes, welches den Verkehr dieses sozial sehr wichtigen Zuges langfristig erhalten soll, zudem wird in Regierungskreisen von der Verlängerung der Strecke über Huancavelica hinaus über Lachoc und Castrovirreina nach Pisco an der Küste gesprochen. In der Vergangenheit reichte das Gleis bereits einmal bis Lachoc und das Projekt bis Pisco geht auf die 1920er Jahre zurück.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Infrastruktur

Im Frühjahr 2012 wurde das Projekt einer normalspurigen Bahnverbindung von Piura nach Lambayeque in Nord-Peru vorgestellt. Die Strecke soll für Güter- und Personenverkehr gebaut werden. Sie könnte der Beginn der schon lange geplanten Küstenstrecke zwischen Nord- und Süd-Peru sein.
Auf der anderen Seite haben verschiedene Minister den Wunsch zum Bau einer Hochgeschwindigkeitsbahn entlang der Küste geäussert.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Uruguay

Personenverkehr

Ende Mai 2012 hat die Staatsbahn AFE den Personenverkehr nach Victor Sudriers, Florida und San José eingestellt. Es verbleiben nur noch zwei Zugpaare Montag-Freitag zwischen 25 de Agosto und Montevideo und zwei weitere Zugpaare Montag-Freitag zwischen Montevideo und Progreso.
Die Brill Triebwagen dürfen nach Ansicht der AFE Direktion aus Sicherheitsgründen nicht mehr eingesetzt werden. Die zwei verbliebenen Uerdinger Schienenbusse werden noch für Sonderfahrten eingesetzt.
Für die Fiat Personenwagen und die Alsthom Loks, beide aus der ersten Hälfte der 1960er Jahre hat AFE Ersatzteile bestellt.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Infrastruktur

Bei der Sanierung der Strecke Pintado – Rivera sind Mängel aufgetreten, welche den Abschluss der Arbeiten verzögern.
Zwischen Chamberlain und Tres Arboles, einem stark verwahrlosten Abschnitt des in Betrieb befindlichen Bahnnetzes haben Reparaturen an der Infrastruktur begonnen.
Bei La Paloma begann man die Geleise hgerauszureissen, um eine neue Zufahrtstrasse zum Hafen La Paloma zu bauen. Diese soll dann für den Transport von Holz aus der Region Rocha zum Hafen La Paloma genutzt werden. Ab La Paloma soll das Holz, man spricht von 1,8Mio. Tonnen im Jahr, nach Fray Bentos zur Verarbeitung mit dem Schiff transportiert werden. Niemand spricht davon die bestehende Bahnverbindung Rocha – Fray Bentos, über Victor Sudriers, 25 de Agosto und San José zu sanieren und dafür wieder in Betrieb zu nehmen.
Die Bahndirektion besteht darauf die Strecke Montevideo – Rio Branco (457 km) zu sanieren, dabei wären solche Massnahmen an anderen Strecken dringender.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)