Freunde lateinamerikanischer Bahnen

News Mexiko

03.10.2017

Infrastruktur

Die schweren Erdbeben und regional schweren Regenfälle haben teilweise auch den Bahnverkehr beeinträchtigt. Regen führte zu Unterbrüchen an der Hauptstrecke Nuevo Laredo – Ciudad de México, besonders auf nördlichen Abschnitten, doch nach einigen Tagen konnte der Güterverkehr wieder aufgenommen werden.
Die Erdbeben führten zu vorübergehenden Betriebseinstellungen bei der U-Bahn und der S-Bahn von Ciudad de México, doch nach einigen Stunden und intensiven Kontrollen konnten alle Strecken wieder in Betrieb genommen werden. Nur die S-Bahn von México Buenavista nach Cuautitlán blieb nach dem ersten Erdbeben auf dem südlichsten Abschnitt fast 12 Stunden unterbrochen, da zuerst nahe am Gleis, liegende Gebäude gesichert werden mussten.
Am schwersten traf es die Strecke des Ferrocarril del Istmo de Tehuantepec FIT zwischen Matías Romero und Ixtepec, hier destabilisierten die Erderschütterungen den Oberbau der Strecke an mehreren Orten und die gleichzeitig starken Regenfälle führten an solchen Stellen zu Unterspülungen. Der Bahnhof von Matías Romero wurde sehr schwer beschädigt und das Gebäude wird noch längere Zeit unbenutzbar bleiben. Zwei Wochen nach dem schweren Erdbeben vor der Pazifikküste konnten bereits wieder Züge mit Hilfslieferungen bis nach Juchitán fahren und die Arbeiten an drei stark beschädigten Streckenabschnitten südlich von Ixtepec waren durch die Einsätze von Bahn und Zivilschutz abgeschlossen.
(Quelle: t21.mx)

Guadalajara

Die Stadtbahn von Guadalajara hat im September 2017 die ersten der in Ablieferung befindlichen 12 neuen, zweiteiligen Stadtbahnzüge in Betrieb genommen. Die letzten dieser bei Bombardier in Ciudad Sahagún (Staat Hidalgo, Mexiko) gebauten Züge werden im November 2017 in Betrieb genommen.
(Quelle: t21.mx)

07.07.2017

Umfahrungsstrecke Celaya

Ferromex hat eine Verlängerung der Güterverkehrskonzession vom Sekretariat für Transport erhalten, dies im Gegenzug zum Bau der 25 km langen Umfahrungsstrecke um die Stadt Celaya. Ende April 2017 waren 17,5 km der neuen Strecke fertiggestellt und die restlichen 7,5 km weit fortgeschritten, hiess es. Im Km 24,68 der Umfahrung soll zu einem späteren Zeitpunkt eine Zweigstrecke zum örtlichen Flughafen gebaut werden, damit dieser auf der Schiene bedient werden kann. Die neue Strecke wird das Zentrum von Celaya entlasten, da hier oft Wagen rangiert werden müssen, was mit der alten Strecke durch die Stadt oft zu langen Unterbrüchen zahlreicher Strassen führt.
(Quelle: t21.mx)

Zinacantepec - Pino Suárez

Am 12. Juni 2017 begannen die ersten Testfahrten zwischen Zinacantepec und Pino Suárez, am westlichen Ende der Neubaustrecke Mexiko – Toluca mit einem der neuen CAF Elektrozüge der im Januar 2017 geliefert wurde. In den ersten Tagen fanden diese Fahrten bei sehr niedriger Geschwindigkeit statt, werden nun jedoch laufend beschleunigt. Der genannte Abschnitt ist der erste mit vollständig fertiggestellter Infrastruktur, Signalisation und Elektrifizierung. Die Fahrten werden auch zur Ausbildung des Personals in allen Bereichen genutzt.
(Quelle: Revista Noticias)

31.12.2016

Güterumgehungsbahn in Monterrey

In Monterrey begann der Bau einer fast 40 km langen Güterumgehungsbahn. Danach soll die bisherige Trasse durch die Stadt für den Ausbau der Stadtbahn genutzt werden.
(Quelle: Mexlist)

Umgehungsbahn in Celaya

In Celaya hat der Bau einer Umgehungsbahn um die Stadt begonnen, da auf der Stadtdurchfahrt angeblich zu viele Güter gestohlen werden. Wie in Monterrey wird auch dies vom Staat weitgehend finanziert.
(Quelle: Ferromex)

Guadalajara – Manzanillo

Die Strecke Guadalajara – Manzanillo soll durch Ferromex stillgelegt werden, da die 500 Container im Monat von Maersk zu wenig Tonnage erbringen. Andere Güter wären vorhanden (Ölprodukte von Pemex, Baustoffe, Agrarprodukte), diese werden aber auf dieser 355 km langen Strecke nicht transportiert.
(Quelle: Ferromex, diverse lokale Zeitungen)

Tequila Express

Ferromex hat die Sanierung des Touristenzuges Tequila Express abgeschlossen, wofür selbst die Lokomotiven in zwei Grautönen neu gestrichen wurden. Der Zug soll in den kommenden Monaten wieder regelmässig verkehren, allerdings ist das Datum für die Betriebsaufnahme noch nicht bekannt.
Die Lokomotiven des Chepe (Chihuahua – Los Mochis) erhalten ebenfalls einen solchen Anstrich.
Ferromex teilt mit, dass der Verkehr der Personenzüge zwischen Chihuahua und Los Mochis wegen Unruhen in den Regionen Chihuahua und Cuauhtemoc zwischen Creel und Chihuahua öfters unterbrochen ist. Die Passagiere werden auf diesem Abschnitt mit Bussen befördert, sofern die Strassen nicht blockiert sind.
(Quelle: Ferromex; Tequila Express)

30.09.2016

Mexiko DF - Toluca

Nach Meldungen der mexikanischen Presse waren im August 2016 33,1% der Infrastruktur der neuen 58 km langen Bahnstrecke Mexiko DF - Toluca fertiggestellt und die Arbeiten gehen planmässig voran. Die ersten der 30 Fünfwagen-Züge sehen ebenfalls der Fertigung entgegen. Über lange Strecken stehen die Pfeiler der teilweise als Hochbahn zu erstellenden Bahn. Allerdings seien die Kosten geradezu explodiert von MX$ 7,112Mia. auf MX$ 17,84Mia., aber das Finanzministerium hat die entsprechenden Mehrkosten bewilligt.
Allerdings wurde nun bei der Station Tecnológico ein direkter Anschluss zum Flughafen Toluca miteinbezogen und die Züge werden in den Personenwagen Unterbringungsmöglichkeiten für Gepäck erhalten. Dies soll einen direkten Check-in für Flugpassagiere an den Bahnhöfen ermöglichen.
Der Betrieb der Strecke soll im April 2018 beginnen. Den ganzen Tag über werden die Züge alle 10 Min. verkehren, zu den Hauptverkehrszeiten werden doppelte Kompositionen mit jeweils 10 Wagen alle 2,5 Min. verkehren. Damit sollen täglich rund 230'000 Passagiere befördert werden.

(Quelle: T21MX)

31.12.2015

Ciudad Hidalgo - Tecún Umán

Mit mexikanischer Hilfe wurde der Wiederaufbau der grenzüberschreitenden Bahnstrecke von Ciudad Hidalgo (Mexiko) nach Tecún Umán (Guatemala) begonnen. Der 1,3 km lange Abschnitt wird wie früher wieder mit Schienen für beide Spurweiten (1435 mm und 914 mm) hergestellt. In erster Linie soll ein Öllager von Pemex in Guatemala erschlossen werden, doch auch der übrige Güterverkehr, vor allem der Export aus Guatemala, soll von der neuen Strecke profitieren. Die Strecke wurde 2005 durch Hurrikan Stan zerstört.
Wie guatemaltekische Quellen berichten, möchte die Regierung anschliessenden die einst weiterführende Strecke bis vor die Tore der Hauptstadt, Ciudad de Guatemala, wieder aufbauen, um den Güterverkehr wieder auf die Schiene zu bringen. Allerdings ist dafür noch keine Finanzierung gesichert.
(Quelle: El Periódico)

25.10.2015

Tequila Express

Ferromex hat den Touristenzug Tequila Express zwischen Guadalajara und Amatitán auf unbestimmte Zeit stillgelegt, um die dafür eingesetzten Wagen zu modernisieren. Inzwischen hat ein Busunternehmen einen Tequila-Express mit Bussen eingerichtet.
(Quelle: Volta o Trem 19-8)

22.09.2015

Neuer Bahnhof in Tijuana

In Tijuana wurde ein ganz neuer Bahnhof unmittelbar am Grenzübergang nach San Ysidro/San Diego gebaut, zukünftig soll hier der Touristenzug nach Tecate abfahren und die geplanten anderen Bahnverbindungen in die Region sollen ebenfalls hier beginnen.
(Quelle: Volta o Trem 19-7)

10.04.2015

EMD SD70ACe

Ferromex hat eine weitere Serie von 19 Dieselloks der Reihe EMD SD70ACe gekauft, womit 116 dieser 4300 PS Maschinen im Einsatz stehen. Ferrosur SA hat ebenfalls 15 dieser Loks gekauft, womit Ferrosur erstmals EMD Loks einsetzt.
(Quelle: Volta o Trem 19-4)

31.03.2015

Arbeitsunterbruch Ciudad de México – Toluca

Proteste haben den Weiterbau der Bahnstrecke Ciudad de México – Toluca ins Stocken gebracht. Die Protestierenden beschuldigen die Regierung der Korruption und verlangen eine Neuausschreibung des Projektes und zudem wird eine teilweise Verlagerung der Strecke verlangt. Das Transportsekretariat der Bundesregierung hat dann auch die Arbeiten auf unbestimmte Zeit einfrieren lassen.
(Quelle: Verschiedene Quellen inkl. Sin Embargo)

Neue Brücke zwischen USA und Mexiko

Am 31.03.2015 wurde die 7. Bahnbrücke und die erste nach 106 Jahren zwischen den USA und Mexiko eröffnet. Über diese Brücke führt eine neue Bahnstrecke von Brownsville (USA) nach Matamoros (Mexiko) und sie verbindet die Union Pacific in den USA mit der Bahngesellschaft Kansas City Southern of Mexico. Die Brücke über den Rio Grande befindet sich etwa 23 km stromaufwärts von Brownsville. In den USA wurden rund US$40Mio. und in Mexiko US$80Mio. in den Bau der Brücke und der Zufahrtstrecken investiert. In Brownsville konnten durch die neue Streckenführung die Gleise aus den Strassen der Stadt entfernt werden.
(Quelle: The Monitor)

25.03.2015

Tren Turístico Tijuana Tecate

Der Tren Turístico Tijuana Tecate verkehrt wieder etwa einmal jeden Monat, zu Daten die leider sehr kurz vorher bekannt gegeben werden. Die Fahrt umfasst 2 Std. Bahnfahrt nach Tecate, 4 Std. in Tecate mit Besuch der Brauerei, Verpflegung und Musik und wieder 2 Std. Rückreise.
(Quelle: Volta o Trem 19-3)

20.01.2015

Ciudad de México – Toluca

Thales hat den Auftrag zu Planung und Aufbau der Signalanlagen für die Strecke Ciudad de México – Toluca bekommen.
(Quelle: Volta o Trem 19-1)

11.01.2015

Neuausschreibung Hochgeschwindigkeitsstrecke Ciudad de México – Querétaro

Der Bau der neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke Ciudad de México – Querétaro, der wegen des Vorwurfs der Korruption verschoben wurde, wird am 14. Januar 2015 nochmals neu ausgeschrieben. Das Investitionsvolumen beträgt US$3,5Mia.
(Quelle: Revista Ferroviária)

Ciudad Hidalgo - Tecún Umán

Mexico und Guatemala haben vereinbart, dass die ehemalige Bahnstrecke zwischen Ciudad Hidalgo (Mexiko) und Tecún Umán (Guatemala) wieder aufgebaut wird. Ein Hurrican hatte die Brücke über den Grenzfluss zerstört und danach wurde nichts mehr Entsprechendes unternommen. Da jedoch Guatemala Erdölprodukte über die Grenze bei Tecún Umán aus Mexiko importiert, besteht eine grosse Nachfrage, nach einer leistungsfähigen Verbindung. Auf der mexikanischen Seite der Grenze reicht die wieder aufgebaute Bahn von Ixtepec über Tapachula fast wieder nach Ciudad Hidalgo, womit nur noch wenige Kilometer und die Brücke neu aufzubauen sind.
(Quelle: Prensa Libre)

20.12.2014

Ciudad de México – Toluca

Seit dem 20.12.2014 ist die dritte und letzte Etappe der neuen Bahnstrecke Ciudad de México – Toluca im Bau, es handelt sich dabei um einen als Hochbahn zu bauenden Abschnitt zwischen der Metrostation Observatorio und La Marquesa. Dieser Abschnitt soll in 730 Tagen fertiggestellt sein.
(Quelle: Volta o Trem 18-9)

10.10.2014

Dieselloks SD70Ace bestellt

Die Bahngesellschaften Ferromex und Ferrosur haben gemeinsam bei EMD in den USA 34 Diesellokomotiven des Typs SD70Ace bestellt. Ferromex bekommt davon 19 Maschinen, womit dies bereits die dritte Lieferung von EMD an diese Bahn ist. Ferrosur bekommt 15 dieser neuen Maschinen, hier werden es die allerersten EMD Loks sein, da Ferrosur bislang nur Loks von General Electric besass.
Beide Bahnen haben mit dem Kauf auch einen Unterhaltsvertrag über 11 Jahre mit dem Hersteller geschlossen. Zudem werden diese Loks, die ab Juni 2015 abgeliefert werden, auch die neuesten Umweltvorschriften der USA, die ab 01.01.2015 gelten, bereits erfüllen, obwohl Mexiko diese Vorschriften nur für Strassenfahrzeuge vorschreibt.
(Quelle: Railwayage)

Ferrocarril Tijuana & Tecate wird modernisiert

Die Ferrocarril Tijuana & Tecate FCT&T im äussersten Nordwesten von Mexiko wird modernisiert. 2,5 km der Strecke werden komplett ersetzt, auf weiteren 30 km werden über 60‘000 neue Schwellen eingebaut und die letzten 100 Jahre alten Schienen werden ersetzt. Die El Matanuco Brücke und Tunnel No. 3 werden komplett saniert. Der Bahnhof Tijuana bekommt vier zusätzliche Geleise und in der Station Garcia wird eine Umlade- und Lagerungshalle gebaut. Im Ganzen investiert die FCT&T rund MX$ 200Mio.
(Quelle: Frontera Info)

Infrastrukturprojekte in Baja California

Der Gouverneur von Baja California, Francisco Vega de La Madrid nahm Kontakte mit der Regierung von Südkorea und südkoreanischen Grossfirmen auf, um auf diesem Wege Investoren für Infrastrukturprojekte in seinem Staat zu finden. Der Schwerpunkt liegt dabei beim Bahnbau. Auf der Projektliste stehen die Wiederaufnahme eines regulären Personenverkehrs zwischen Tijuana und Tecate, der Bau einer Bahn von Tecate nach Ensenada, besonders für den Personenverkehr zum neuen Flughafen in Ensenada , aber auch zur Erschliessung des neuen Hafens von El Sauzal, daneben stehen einige wenige Strassenprojekte und Projekte zur besseren Wasser- und Stromversorgung der Region. Insgesamt will der Gouverneur auf diesem Weg über 47‘000 direkte Arbeitsplätze schaffen.
(Quelle: Frontera Info)

05.04.2014

Ocoyoacac - Cuajimalpa

Das mexikanische Transport- und Kommunikationsministerium hat Anfang April 2014 den Bau eines 4,6 km langen Eisenbahntunnels zwischen Ocoyoacac und Cuajimalpa ausgeschrieben. Der Tunnel wird für die Personenzugstrecke Ciudad de México – Toluca benötigt. Bereits zuvor wurde der Bau des 36 km langen Abschnittes von Zinacantepec (in Toluca) bis zum Tunnel ausgeschrieben. Die dritte Bauetappe vom Tunnel bis Observatório in Ciudad de México (18 km) soll in Kürze ausgeschrieben werden. Die Strecke wird weitgehend der bestehenden Bahn folgen, jedoch doppelspurig und elektrifiziert sein, sowie 4 Zwischenstationen aufweisen, die Inbetriebnahme ist für 2017 geplant.
(Quelle: Volta o Trem 14-3)

27.03.2014

Infrastruktur

Das Abgeordnetenhaus der mexikanischen Regierung hat ein Gesetz durchgebracht, wonach die Konzessionen für die privaten Bahnbetreiber in Mexiko geändert werden sollen. Unter anderem sieht das neue Gesetz vor, dass für die meisten Tarife Obergrenzen angesetzt werden sollen und zudem soll der freie Netzzugang für jeden Bahnbetreiber garantiert werden. Ebenso sollen sich die Privatunternehmer nicht gegen die Einführung von Personenzügen, egal ob Staatliche oder Private, auf ihren Strecken wehren können. Das neue Gesetz, welches übrigens ganz im Sinne des amtierenden Staatspräsidenten Nieto ist, wird besonders durch die beiden grossen, mehrheitlich us-amerikanischen Bahngesellschaften Ferromex und KCSM bekämpft, denn beide haben viel in die Infrastruktur der Hauptachsen investiert und haben in ihren jeweiligen Einzugsgebieten weitgehend ein Monopol auf Bahntransporte. Entsprechend sind die beiden Gesellschaften dabei den Senat davon zu überzeugen das neue Gesetz nicht anzunehmen, oder zumindest umfangreiche Änderungen darin vorzunehmen. Noch ist nicht bekannt wie es ausgehen wird.
(Quelle: Diverse Tageszeitungen und The Economist)

01.03.2014

Ciudad de México - Querétaro

Die neue Bahnstrecke von Ciudad de México nach Querétaro soll doch für maximal 300 km/h gebaut werden. Der Plan der Regierung sieht eine Fahrzeit von etwa 63 Minuten für die über 200 km lange Strecke vor. In der Detailplanung ist für die erste Phase ein Bahnhof am östlichen Rande von Querétaro vorgesehen, so könne das Projekt schneller um-gesetzt werden, später soll die Bahn ins Zentrum geführt werden. Es wird mit 11'200 Passagieren pro Tag gerechnet. Entgegen ersten Plänen, sollen keine Zwischenstationen gebaut werden.
(Quelle: Volta o Trem 14-2)

06.02.2014

México – Toluca

Der Bau der elektrischen Vorortsbahn Ciudad de México – Toluca soll demnächst ausgeschrieben werden. Die Strecke soll für maximal 160 km/h gebaut werden und die Fahrzeuge sollen auch für den Übergang auf die Metro der Hauptstadt tauglich sein. In einem zweiten Schritt, soll die Strecke von Mérida in Richtung Cancún folgen.
(Quelle: Volta o Trem 14-1)

13.01.2014

Infrastruktur

Die verheerenden Regenfälle nach Mitte September 2013 durch den Tropensturm Ingrid an der Golfküste und den Hurrikan Manuel an der Pazifikküste haben nicht nur viele wichtige Strassenverbindungen zerstört, auch Eisenbahnen wurden getroffen. Aus erster Hand war zu erfahren, dass die Strecke Morelia – Lázaro Cardenás von KCSM, die in der Regel von 10-12 Güterzüge pro Tag befahren wird, an über 20 Stellen unterspült oder durch Erdrutsche unterbrochen wurde. Nach wenigen Tagen wurden bereits Reparaturarbeiten aufgenommen und der Verkehr langsam reaktiviert.
Die Strecke Guadalajara – Manzanillo wurde bei Sayula von den Wassermassen stark beschädigt.
Die Ferromex Strecke Monterrey – Tampico wurde bei Atenquique durch Erdrutsche zerstört. Der Betreiber Ferromex konnte jedoch versichern, dass der Zug CHEPE zwischen Chihuahua und Los Mochis zu keinem Zeitpunkt den Betrieb einstellen musste, obwohl es auch in der Region Los Mochis zu sehr starken Regenfällen kam.

Erstmals seit vielen Jahren finden Reparaturen an der Güterstrecke von Coatzacoalcos nach Mérida statt. Bereits mehrfach sind Güterzüge besonders im Raum Mérida entgleist. Daher wurden nun grössere Mengen Schwellen und Schienen nach Campeche (173 km von Mérida) geliefert, womit zuerst der Abschnitt Mérida – Campeche, gefolgt von Streckenabschnitten westwärts in Richtung Tenosique, repariert werden soll. Man hofft mit diesen Massnahmen das Gütervolumen von und nach Yucatán erheblich zu steigern, um die Strecke neu zu konzessionieren.
Im Laufe von 2013 hat die Regierung die Bahnstrecke durch Chiapas, von Ixtepec nach Tapachula auf der ganzen Länge saniert. Sie wurde vor mehreren Jahren durch Hurrican Stan an mehreren Orten zerstört. In Tapachula wurde dabei eine Umfahrungsstrecke um die Stadt erbaut, womit die Durchquerung des Zentrums, teilweise auf der Strasse entfällt. Da zwischen Tapachula und Ciudad Hidalgo ein Hafen ausgebaut wird, wird die Strecke bis dorthin verlängert, wobei auch wieder Güterverkehr bis Ciudad Hidalgo, unmittelbar an der Grenze zu Guatemala möglich sein wird. Der Erdölkonzern Pemex fordert sogar den Wiederaufbau des Geleises bis zum Tanklager im guatemaltekischen Tecún Umán, da dieses stets ein Güterkunde und der Grund des Dreischienengleises über die Grenzbrücke war. Es gab jedoch noch keine Verhandlungen zu diesem Thema zwischen den zwei Ländern, zudem müsste dafür eine neue Grenzbrücke gebaut werden, die alte wurde durch den Hurrican zu stark beschädigt.
(Quelle: Fahrplancenter)

Wieder Langstreckenpersonenzüge?

Staatspräsident Enrique Peña Nieto wird mit seinen Plänen zum Bau von neuen Personenzugstrecken immer konkreter. Im November 2013 wurde bekannt, dass bis maximal MexPesos 100Mia. dafür aufgewendet werden sollen. Entgegen den Plänen vorheriger Regierungen beschränkt man sich definitiv auf drei Strecken.
Ciudad de México – Querétaro, 235 km. Diese Strecke soll komplett neu gebaut werden, da der Konzessionär KCSdeM im Güterverkehr “keinerlei Personenzüge auf ‘seiner’ Strecke dulde”, wie aus dem Chefetagen dieser Bahn zu hören war. Diese Strecke soll als einzige für maximal 240 km/h ausgelegt sein und man rechnet mit einem täglichen Passagieraufkommen von 12'000 Reisenden. Vom Hauptbahnhof von México soll sie die vorhandene S-Bahnstrecke mitbenutzen, der eigentliche Neubau soll ab Huehuetoca (im Km 44) beginnen. Zu einem späteren Zeitpunkt könne diese Strecke weiter nach Norden und Nordwesten verlängert werden. Das heisst, dass die Projekte von Personenzugstrecken nach Guadalajara oder San Luís Potosí doch nicht ganz vergessen sind.
Ciudad de México – Toluca, 75 km, diese Strecke wird Teile der bestehenden aber von KCSdeM nicht genutzten Linie einschliessen. Sie soll keine richtige Fernbahn werden, sondern von Elektrotriebzügen betrieben werden, die auch auf dem Metronetz der Hauptstadt verkehren können. Der Ausgangsbahnhof soll dann auch die Metrostation Observatorio und nicht der Hauptbahnhof sein. Die in dichter Folge verkehrenden Züge sollen täglich etwa 250'000 Personen befördern.
Die dritte Strecke, deren Realisierung auch auf lokaler Ebene bereits seit einigen Jahren gefordert wird, soll von Mérida nach Cancún, rund 325 km, führen. Diese Strecke soll nur für Geschwindigkeiten von maximal 160 km/h gebaut werden, da sie auch dem Güterverkehr dienen soll. Über die ersten rund 160 km soll sie die bestehende Strecke Mérida – Valladolid benützen, welche dafür komplett saniert und stellenweise begradigt werden muss. Nach Valladolid verkehren auch heute noch Güterzüge, in erster Linie mit Benzin und Diesel, doch der Zementkonzern CEMEX will an dieser Strecke auch noch ein Zementwerk erstellen. Die neue Strecke soll jedoch auch die Transporte landwirtschaftlicher Güter verbilligen und die Landwirtschaft generell beleben, womit sie nicht nur für den Tourismus und den Lokalverkehr im Bundesstaat Yucatán eine wichtige Rolle spielen wird.
(Quelle: Fahrplancenter)

23.09.2013

Fernverkehr

Staatspräsident Enrique Peña Nieto hat Ende Juni im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung zu den Themen Kommunikation und Transport erklärt, dass der Staat in der Pflicht sei die Transportinfrastruktur auszubauen. Zum Ausbau von Häfen und dem Bau von Personenfernverkehrsstrecken will die Regierung noch 2013 den Betrag von 310Milliarden Pesos bereitstellen.
Die Häfen von Lázaro Cárdenas, Manzanillo und Veracruz, alle drei von Eisenbahnen bedient, werden umfassend modernisiert und für höhere Umschlagsmengen ertüchtigt.
Zusätzlich besteht die Regierung auf dem Bau von drei Personenzugstrecken:
Ciudad de México – Querétaro, hier soll bestehende Bahninfrastruktur ausgebaut werden.
Ciudad de México – Toluca, hier soll die bestehende Strecke teilweise ausgebaut werden, abschnittsweise sind jedoch Neutrassierungen erforderlich
Tren Transpeninsular Yucatán – Quintana Roo von Mérida nach Chetumal und Cancún, alles Neubaustrecke. Im Juli 2013 soll das Detailprojekt für diese Bahn vorgestellt werden. Allerdings stösst ausgerechnet der Bau dieser Strecke insbesondere bei der Bevölkeung in Mérida auf eine starke Opposition.
(Quelle: div. Mexikanische Tageszeitungen)

Infrastruktur

Nachdem in Mexiko der Schienengüterverkehr von Ixtepec nach Tapachula wieder aufgenommen wurde, steigt das Interesse in den Zentralamerikanischen Ländern am Projekt Feristsa wieder verstärkt an. Guatemala hat angekündigt zusammen mit der spanischen Staatsbahn Renfe das Projekt der Bahnverbindung von Mexiko nach Panama voranzutreiben. Im weiteren hätten auch mehrere spanische Privatfirmen Interesse am Bau dieser Eisenbahn gezeigt.
(Quelle: div. Mexikanische Tageszeitungen; La Nación (Honduras))

25.08.2013

Ixtepec - Tapachula

Der Güterverkehr zwischen Ixtepec und Tapachula wurde wieder durchgehend aufgenommen.
(Quelle: Volta o Trem 17-4)

17.01.2013

Güterverkehr

Der Wiederaufbau der Bahnstrecke Ixtepec - Tapachula im Bundesstaat Chiapas geht endlich gut voran. Die Strecke und die meisten der zahlreichen Brücken wurden durch den Hurrikan Stan 2005 zerstört. Güterverkehr existiert bereits über fast die ganze Strecke, wobei abschnittweise bis zu dreimal in der Woche in jeder Richtung gefahren wird. In Tapachula erhält die Strecke einen ganz neuen Verlauf und wird inskünftig die Stadt von Süden, statt von Westen her erreichen. Eine neue Brücke über den Rio Coatán steht bereits. Probleme bei der Landenteignung verursachten Verzögerungen beim Bau der Zufahrten zur neuen Brücke.
Der Wiederaufbau der Strecke dient auch zum Ausbau des Hafens Puerto Chiapas/Puerto Madero bei Tapachula.
Die Güterzüge der Strecke Tapachula – Ixtepec werden sehr stark von den Wanderarbeitern aus Zentralamerika bei der Fahrt in Richtung Nordamerika genutzt, wobei Überfälle auf diese „Reisenden“ nahezu an der Tagesordnung sind.

(Quelle: Fahrplancenter)

23.12.2012

Coatzcoalcos - Mérida

Der scheidende Staatspräsident Calderón wollte, nach Zeitungsmeldungen vom Oktober 2012, die ganze Bahn-strecke von Coatzcoalcos nach Mérida abbauen lassen. Die begonnene Sanierung der Strecke Mérida – Progreso wurde gestoppt. Als Grund wurden der schlechte Zustand und der spärliche Verkehr genannt. Der Abbau wurde jedoch nicht begonnen, hingegen wurde die Konzession der Strecken nach Yucatán und nach Tapachula neu ausgeschrieben und man rechnet mit einer Vergabe Ende 2012. Vorübergehend hat FerroSur den Betrieb im Auftrag von Ferrocarril del Istmo de Tehuantepec FIT (staatlich) durchgeführt. Die Regierung möchte FIT ganz aufgeben.
Zur Zeit verkehren die Güterzüge im Süden von México wie folgt: Ixtepec – Tapachula zwei bis drei je Woche und Richtung; Veracruz – Coatzacoalcos etwa 1 je Woche, auf einigen Abschnitten zusätzliche Fahrten; Coatzacoalcos – Mérida etwa einmal in der Woche; Mérida – Valladolid fast täglich ein Zug mit Erdölprodukten und Zement.
Der Nachfolger, Präsident Nieto sieht die Sache jedoch ganz anders. Das Staatssekretariat für Landtransport SCT hat auf Druck von Nieto folgende Personenzugprojekte ausge-schrieben: México – Querétaro unter Verwendung der be-stehenden Strecke (kein TGV); México – Toluca; eine Ver-bindung zwischen den Staaten Yucatán und Quintana Roo, sowie den Ausbau der Stadtbahnen von Guadalajara und Monterrey.

(Quelle: Volta o Trem 16-8)

12.10.2012

Tarahumara/Chepe

Der „Indio“-Zug Tarahumara verkehrt nicht mehr, wurde bestätigt. An dessen Stelle führt der Touristenzug Chepe viermal in der Woche Wagen 2. Klasse.
(Quelle: Volta o Trem 16-6)

Mérida – Progreso

Die Güterstrecke Mérida – Progreso wird zur Zeit repariert.
(Quelle: Volta o Trem 16-6)

02.09.2012

Cuidad de México

Die Metro von Ciudad de México nimmt den ersten Abschnitt der Linie 12 von Tlahuac nach Atlalilco Ende August 2012 in Betrieb, in einem Vorlaufbetrieb können die Bewohner der Stadt bereits seit Juli 2012 die Züge am Wochenende kostenlos benützen.
Die Fortsetzung der Linie 12 von Atlalilco bis Mixcoac soll im November 2012 in Betrieb genommen werden.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Quitana Roo

Der Bundesstaat Quintana Roo hat das Projekt eines schienengebundenen Nahverkehrsnetzes wieder aufgenommen und mit der spanischen Bahngesellschaft FEVE einen Vertrag für die Detailplanung abgeschlossen. Es ist vorgesehen einen „Low-cost“ Tram-Train zu erbauen, der die Städte Cancún, Cozumel, Solidaridad, Benito Juárez, Isla Mujeres und Tulum untereinander verbindet und innerhalb dieser Städte auch den Nahverkehr erschliesst. Die Region an der Küste von Quintana Roo ist touristisch eine der Wichtigsten und Modernsten in Mexiko und eine Lösung der Transportprobleme für Touristen und Einheimische drängt sich ohnehin auf.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Personenverkehr

Der neue Staatspräsident Enrique Peña Nieto hat das Thema Schienenpersonenfernverkehr nach seiner Wahl zum Präsidenten wieder einmal aufgegriffen. Er schlägt vor das Projekt einer Hochgeschwindigkeitsstrecke Ciudad de México – Guadalajara auf eine Strecke Ciudad de México – Querétaro zu reduzieren und die Fortsetzung nach Guadalajara erst zu einem späteren Zeitpunkt zu realisieren. Dies sei finanziell besser realisierbar, so seine Aussage.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)