Freunde lateinamerikanischer Bahnen

News Argentinien

03.07.2021

Buenos Aires - Mar del Plata

Am 03. Juli 2017 nimmt Trenes Argentinos Operaciones endlich den lange geforderten Personenverkehr zwischen Buenos Aires und Mar del Plata wieder auf. Es verkehrt ein Zugpaar täglich mit einer Fahrzeit von rund 6h45 je Richtung. Die Tarife für Reisen in der Ferienzeit und an Wochenenden wurden stark erhöht, aber für Reisen von Montag bis Donnerstag wird ein Rabatt von über 50% gewährt.
(Quelle: Volta o Trem 21 - 4)

Buenos Aires – Chascomús – Lezama

Ab dem 03. Juli 2017 hätten wieder Regionalzüge zwischen Alejandro Korn (Endpunkt der elektrischen S-Bahn ab Buenos Aires) und Chascomús angeboten werden sollen. Doch diese wurden auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Ab 04. Juli 2017 wird jedoch auf der Strecke Buenos Aires – Chascomús – Lezama ein werktägliches Zug-paar (Montag-Freitag) verkehren, mit Abfahrt von Lezama um 05.30, ab Buenos Aires um 18.12 mit einer Reisedauer von rund 150 Min.
(Quelle: Volta o Trem 21 - 4)

12.07.2020

Personenverkehr

Trotz der Pandemie funktioniert der Güterverkehr der Bahnen recht gut und mit Restriktionen auch der Vorortsverkehr von Buenos Aires. Die Verbindungen im Personenverkehr mit den Provinzen sind noch unterbrochen.
(Quelle: Volta o Trem)

Paraná – Colonia Avellaneda

Die Strecke Paraná – Colonia Avellaneda wurde am 01.06.2020 als erste ausserhalb der Region Buenos Aires wieder in Betrieb genommen. Vorerst mit 2 Zugpaaren Montag bis Freitag.
(Quelle: Volta o Trem)

Garupá - Zárate

Am 07.06.2020 erreichte erstmals nach seit 2017 ein Güterzug Garupá in Misiones. Ab 16.06. soll jede Woche ein Güterzug von Garupá nach Zárate verkehren.
(Quelle: Volta o Trem)

20.03.2020

Warum können wir etwas optimistischer sein?

Mit der neuen Regierung, die Ende 2019 gewählt wurde kam auch neuer Transportminister, namens Mario Meoni.
Meoni ist nicht aus dem Bahnsektor, doch seine Sicht des Transportwesens sieht recht bahnfreundlich aus.
Nach den Jahren des Niederganges unter der Regierung Macri mit dem damaligen Transportminister Dietrich, der schon beruflich eng mit der Strassenlobby verflochten war, befinden sich die Bahnen in einem teils wirklich erbärmlichen Zustand.
Was wurde damals gemacht? Einige Güterstrecken vom Norden nach Rosario wurden teilweise saniert. Als Prestigeprojekte kann man die Hochlegung einiger S-Bahnabschnitte in Buenos Aires bezeichnen. Durch die Eliminierung von Bahnübergängen wurde jedoch nur der Strassenverkehr in der Hauptstadt beschleunigt, zum Leidwesen von Radfahrern und Fussgängern. Die Viadukte sind bis heute teilweise unfertig und das Zugsangebot keineswegs besser. Beim Tunnelbau für die Sarmiento S-Bahn, wo eine zweigleisige Strecke, die bestehende viergleisige Strecke ablösen sollte, ging das Geld aus und niemand wusste wie weiter. Die auf einem Viadukt zu erstellende Neubaustrecke der meterspurigen Belgrano Sur S-Bahn von Dr. A. Sáenz zum Hauptbahnhof Plaza Constitución ist weit davon fertiggestellt zu sein.
Nebst diesen Vorhaben wollte Dietrich nur das Projekt Vaca Muerta realisieren, um die Transporte von und zu den Ölfeldern nördlich von Neuquén zu verbilligen. Doch man fand keine Investoren.
Auf der ganz negativen Seite stehen die weitgehende Aufgabe des ganzen normalspurigen Urquiza-Netzes, inklusive der Abhängung von Buenos Aires, die nicht Wiedereinführung von Personenzügen nach der Verstaatlichung von Ferrobaires. Die Stilllegung der Vorortsbahn von Resistencia und sogar der Vorortslinie ab Puente Alsina in Buenos Aires.
Die teilweise fast gewollte Vernachlässigung der Infrastruktur führte zu nicht mehr zählbaren Entgleisungen und riesigen Verlusten bei Loks, Wagen und Gütern. Schwerpunkte sind die Stadtdurchfahrt von Santa Fé, die Meterspurstrecke Buenos Aires – Rosario und die Achse Córdoba – Tucumán, vom Urquiza-Netz mal nicht zu reden. Aber selbst die frühere Rennstrecke Buenos Aires – Mendoza hat in den vergangenen 3 Jahren teils spektakuläre Entgleisungen erlebt und es brauchte auch lange bis man sich darauf besann den Abschnitt durch den La Picasa-See endlich zu sanieren, was im Moment im Gange ist. Selbst die beiden Vorortsstrecken Temperley – Morón und Merlo – Lobos, welche Vororte der Hauptstadt im Westen über Querverbindungen erschliessen, wurden soweit vernachlässigt, dass erstere sogar ganz ausser Betrieb ist.
Zu den Wahlen versuchte man mit etwas „Kosmetik“ die Wähler zu gewinnen, was aber ganz offensichtlich nicht gelang. Doch nicht nur die Bahnen, das ganze Land erlebten einen drastischen Niedergang unter der Regierung Macri. Obwohl Lebensmittel im Überfluss produziert werden, hungern Millionen Argentinier heute.

Jetzt hat die neue Regierung die schwere Aufgabe ohne nennenswerte Mittel die Sache wieder umzudrehen. Und hier wurde erkannt, dass die Bahn Rettung bringen kann. Heute werden nur rund 7% aller Güter mit dem Zug transportiert, im Vergleich dazu Brasilien mit fast 20%. Die Transporte auf der Strasse sind für die Exporte schädlich, da nicht nur die direkten Kosten wesentlich über jenen der Bahn liegen, sondern auch die indirekten Kosten enorme Ausmasse annehmen, wenn man an die Unfälle denkt, den Verschleiss von Strassen und Brücken und mehr. Von der Umwelt wird kaum gesprochen.
Meoni hat erkannt, dass es einen Mix braucht. Die Bahn als Rückgrat ergänzt durch die Flüsse und Strassen. Nur, es kann nicht mit einem Fingerschnippen erledigt werden.

Güterverkehr
Hier wird nun richtigerweise auf Hauptachsen gesetzt. Zu den ersten Massnahmen gehören, die Wiederherstellung der Urquiza-Hauptstrecke zwischen Paso de los Libres und Garupá bei Posadas mit einer späteren Verlängerung nach Encarnación in Paraguay. Der Verkehr bis Santo Tomé wurde bereits aufgenommen und nördlich davon haben Reparaturarbeiten an der Strecke begonnen.
Beim meterspurigen Belgrano-Netz begannen die Reparaturarbeiten an den prekärsten Abschnitten von Rosario über Córdoba nach Tucumán und darüber hinaus nach Norden. Hier gibt es Orte an denen sich in den abgelaufenen Jahren teils mehrere Entgleisungen am selben Ort ereigneten. Doch auch die Sanierung des Abschnittes von Pichanal zur bolivianischen Grenze bei Pocitos, durch Dietrich zweimal abgesagt, kommt nun endlich, um wenigstens eine Strecke nach Bolivien wieder in Betrieb zu nehmen.
Die San Martin Breitspurstrecke soll wieder den Güterverkehr über den Damm durch den La Picasa-See leiten können, was mehrere Stunden Zeitersparnis, im Vergleich zu den schlecht unterhaltenen Nebenstrecken bedeutet.
Man spricht auch schon davon die Tren Patagonico Strecke in Viedma wieder in Richtung Bahía Blanca anzuhängen. Das Gleis kann zwar befahren werden, aber Schrittgeschwindigkeiten über mehrere 100 km sind für einen kommerziellen Verkehr unhaltbar.

Richtig erkannt wurde auch, dass die Mobilität der Menschen wichtig ist. Seit der Massenstillegung von Bahnstrecken durch Präsident Menem vor 27 Jahren wurden ganze Landstriche entvölkert und rund 400 Gemeinden ausgelöscht. Aus diesem Grund platzen die grossen Städte aus allen Nähten, die Infrastruktur kann nicht mitwachsen und die Arbeitsplätze fehlen, wodurch die Kriminalität steigt und sogar die Bahn dadurch in Mitleidenschaft gezogen wird, durch wilde Ansiedlungen auf Bahngelände, Diebstahl von Schienen und Schwellen oder aus Güterzügen.

Deshalb soll hier ein Blick auf die durch den Staat und durch Provinzen und Gemeinden angeregten Wiederinbetriebnahmen von Personenzugverbindungen, sozialen und touristischen, von Nord nach Süd geworfen werden.

In der Provinz Salta hat die Wiedereinführung von Vorortszügen zwischen Salta und Cerrillos oberste Priorität. Wenn man den grossen Erfolg bei der Verbindung Salta – Güemes sieht, gibt dies den Planern Recht.
Die Provinz Jujuy arbeitet unbeirrt, aber durch die sehr knappen Finanzen sehr langsam, am Wiederaufbau der Strecke Jujuy – La Quiaca, wobei die Massnahmen im Mittelteil um Volcán und Maimara erste Fortschritte zeigen. Das Projekt sieht einen solarbetriebenen Triebwagen, wie er im australischen Byron Bay verkehrt, vor und das Fahrzeug ist bei der Firma Emepa im Bau. Man plant einen hauptsächlich touristischen Verkehr ähnlich der Aufmachung in Ecuador und irgendwann will man eine Verbindung von Jujuy bis Machu Picchu anbieten können.
Im Chaco wurde schon unter der vorherigen Regierung zähneknirschend die Reparatur der Strecke C13 Presidencia Roque Sáenz Peña – Resistencia begonnen, da einzelne Anschnitte immer wieder Entgleisungen aufwiesen. Man wollte eigentlich den Hafen Puerto Barranqueras nicht mehr fördern. Dass man nicht bei der Stadtdurchfahrt von Resistencia begann lag daran, dass man den Vorortsverkehr nicht wieder aufnehmen wollte. Doch nun trat die Provinzregierung mit der Forderung an die Bundesregierung diesen schnellstmöglich zu reaktivieren und erste Untersuchungen laufen, um den Finanzaufwand abschätzen zu können. Fahrzeuge sind ja vorhanden. Mit der Wiederaufnahme dieses Verkehrs könnte auch endlich der Triebwagen aus Los Amores von Cacuí nach Resistencia reinfahren, denn der Fahrpreis für den Bus ist auf diesen 9 km ein Vielfaches dessen, was der Zug auf 147 km kostet.
Ganz im Nordosten besteht schon länger der Wunsch nach einer Vorortsverbindung zwischen Posadas und der 16 km entfernten Station Garupá. Hier scheint endlich Bewegung aufzukommen. Minister Meoni war neulich in Posadas. Das Projekt hat neue Formen erhalten. So sollen mehrere Haltestellen errichtet werden und die Infrastruktur wird im Zuge der Reparaturen der Güterstrecke ebenfalls verbessert. Es sind einige Wadloper Triebwagen vorhanden, die auf Reparaturen warten. Ob dieser Verkehr ebenfalls durch Casimiro Zbikoski, dem Betreiber der internationalen Verbindung nach Encarnación mit seinen sehr hohen Tarifen ebenfalls zum Zuge kommt ist noch offen.
Weiter südlich, aber auch auf dem Urquiza Netz, wird im Moment das Gleis der bestehenden Vorortsverbindung Paraná – Colonia Avellaneda repariert, allerdings zur Hauptsache in Handarbeit mit wenigen Arbeitern. Sicher ist, dass anschliessend dieses um einige Kilometer bis La Picada und Sauce Montrull ebenfalls repariert wird, um den Verkehr um etwa 10 km zu erweitern. Ebenfalls wird davon gesprochen den Nahverkehr Paraná – Oro Verde wieder aufzunehmen, doch hier wird die Provinz Entre Rios gefordert sein, da die Trasse bereits durch einige illegale Ansiedlungen teilweise belegt ist.
Weiter westlich bestehen zwar Wünsche einer Hochbahn durch die Stadt Tucumán, doch es ist sehr fraglich, ob für ein solches Prestigeprojekt Geld zu finden ist.
In Córdoba hat die Provinz Gelder im laufenden Haushalt, um den Tren Ferrourbano wenigstens teilweise einzurichten. Nachdem nun endlich das Gleis zwischen der Meterspur und dem Hauptbahnhof Córdoba Mitre wieder befahrbar ist, stehen die Chancen relativ gut, zumal auch einige Triebwagen vorhanden sind. Mittel- und langfristig soll ein Netz mit mehreren Linien, alles auf bestehender Infrastruktur entstehen. Von staatlicher Seite her besteht der Plan den Tren de las Sierras von Cosquín über 20 km bis La Falda zu verlängern. Langfristig ist auch die Verlängerung bis Huerta Grande und Capilla del Monte nicht ausgeschlossen. Aber bei Langzeitprojekten ist es immer eine Frage der Kontinuität der Politik.
Rosario ist dritte Stadt Argentiniens und fordert schon lange Nahverkehr auf der Schiene. Eigentlich hat die Provinz Santa Fé schon vor Jahren auch ein entsprechendes Gesetz dafür erlassen, doch wie es so ist…
Jetzt sieht man die Chance gekommen und auch unsere Freunde der Asociación Rosarina Amigos del Riel sind involviert und man hat in Buenos Aires, wie man so schön sagt, offene Türen eingerannt. In erster Linie soll ein Nahverkehr auf der 70 km langen Strecke Rosario Norte – Cañada de Gómez eingerichtet werden mit Wiederöffnung aller Zwischenstationen und Zufügung einiger Haltstellen, so einer beim Flughafen. Später soll auch ein Nahverkehr in Richtung Casilda eingerichtet werden. In beiden Fällen braucht es jedoch Reparaturen an der Infrastruktur und die Zusammenarbeit mit dem Güterkonzessionär Nuevo Central Argentino. Die Entlastung der Strassen auf diesen zwei Achsen wäre jedoch bedeutend. In Diskussion ist auch eine Verbindung von Rosario Norte nach Villa Constitución im Süden der Stadt, doch hier müsste viel an der Durchfahrt durch Rosario verbessert werden.
Kommen wir zur Provinz Buenos Aires, die in den vergangenen Jahren einen zweiten Super-Gau durch die Stilllegung von Ferrobaires erlitten hat. Zwar wurden die Verbindungen ab Buenos Aires nach Bragado und Junín wieder aufgenommen, doch mit völlig unzureichenden Frequenzen von einem bzw. zwei Zugpaaren in der Woche.
Schon durch Menem stillgelegt wurde die Strecke Buenos Aires – Pergamino – Venado Tuerto. Nur der 80 km lange Abschnitt bis Capilla del Señor wurde für den Vorortsverkehr beibehalten, wenn auch mit grossen Infrastrukturproblemen. Der FLB beteiligte sich ja an der erfolgreichen Unterschriftensammlung zur Wiederaufnahme dieses Verkehrs. Auf der Prioritätenliste steht jedoch die Verlängerung über Capilla del Señor hinaus bis San Antonio de Areco als Nahverkehr und später als Regionalverkehr weiter bis Pergamino. Durch die starke Entvölkerung der Orte in Richtung Venado Tuerto steht dieser Abschnitt im Moment nicht zur Diskussion.
Bereits in Prüfung ist die Verlängerung der Verbindung Buenos Aires – Junín bis Vedia und zusätzliche wöchentliche Züge bis Junín. Mit der Sanierung der Überfahrt der Laguna La Picasa wird auch bereits wieder von einem Zug bis Rufino gesprochen. Zudem hat Meoni die Reaktivierung der Eisenbahn-Werkstätten in Junín eingeleitet.
Weiter südlich auf dem Sarmiento-Netz fand unlängst eine Erkundungsfahrt von Bragado nach Carlos Casares über 101 km statt und die Infrastruktur war entsprechend gut dran, einige Massnahmen an Bahnübergängen müssen noch getroffen werden. Etwas optimistisch war die Aussage schon ab März den Zug verkehren zu lassen. Doch es kann sich nur um wenige Monate handeln. Drängender sind hier die Reparaturarbeiten am betriebenen Abschnitt Luján – Mercedes, wo in den vergangenen Monaten sogar Personenzüge entgleisten.
Natürlich wurden sofort Stimmen laut, die Strecke durchgehend über Pehuajó, Trenque Lauquén und Catriló wieder bis General Pico zu verlängern, damit die Provinz La Pampa wieder mit dem Zug erreichbar ist. Allerdings gibt es zwischen Carlos Casares und Catriló einige Abschnitte, die einer umfassenden Reparatur bedürfen, die Güterzüge von Ferro Expreso Pampeano verkehren hier oft nur mit 10 km/h. Ebenso möchte man die Strecke von Catriló nach Santa Rosa reaktivieren, doch hier muss einiges an den Gleisanlagen und den Bahnübergängen saniert werden.
Immer wieder aktiv werden die Gemeinden entlang der 304 km langen Strecke von Lobos bis Bolivar und Daireaux, die den Personenverkehr schon unter Ferrobaires wegem schlechten Gleiszustand „scheibchenweise“ verlor. Es gibt so gut wie keinen Busverkehr in die meisten Gemeinden hier und Transportminister Dietrich unternahm alles, um den Verkehr nicht wieder aufnehmen zu können, so liess er in 25 de Mayo alle Sicherungsanlagen entfernen und Bahnübergänge zudecken. Nun haben sich die betroffenen Gemeinden wieder ans Transportministerium gewandt und man versprach immerhin die Prüfung des Anliegens. Hier wäre auch interessant den Güterverkehr wieder aufzunehmen, denn dieser endet von Westen her in Daireaux, obwohl zahlreiche Stationen Getreidesilos aufweisen.
Eine sehr grosse Chance besteht in der Reaktivierung des Personenverkehrs von Lobos über Saladillo nach General Alvear, da der Präsident von Trenes Argentinos Infraestructuras aus Saladillo stammt. Die Prüfung der Bahnübergänge und der ganzen Infrastruktur läuft im Moment.
Weit fortgeschritten sind die Reparaturarbeiten am Gleis von 20 de Junio nach Marcos Paz. Erst Ende 2019 wurde die Strecke González Catán – 20 de Junio wieder in Betrieb genommen und mit Marcos Paz wird ein wesentlich grösserer Ort wieder vom Vorortsverkehr von Buenos Aires bedient.
Der Kampf der Tandilenses, den Bewohnern der Stadt Tandil mit fast 120‘000 Einwohnern, um die Wiederaufnahme des Personenverkehrs nach Buenos Aires scheint nicht vergebens. Der Transportminister steht dem Projekt sehr aufgeschlossen gegenüber. Noch ist unklar, ob es einen direkten Zug ab Buenos Aires oder eine Verbindung mit Umsteigen in Las Flores geben wird.
Von einer anderen Seite könnte Tandil auch bald wieder erreicht werden. In der Stadt Ayacucho wurde eine Dampflok restauriert und nun bekommt das Projekt staatliche Unterstützung in Form von 4 Personenwagen, die einst bei Ferrocarriles Argentinos im Fernverkehr eingesetzt wurden. Die Lieferung der Wagen aus Rosario wird noch in diesem Jahr erfolgen. Obwohl mehrere Strecken ab Ayacucho führen, wurde jene nach Tandil, ausgewählt da es jene mit dem kleinsten Reparaturaufwand ist.
Nebst lokalen Initiativen kam auch aus dem Ministerium der Wunsch die Strecke General Guido – General Madariaga – Divisadero Pinamar wieder im Personenverkehr zu betreiben. Nebst einigen Reparaturen an der Strecke wird jedoch das Hauptproblem am Bahnhof Pinamar liegen, dieser wurde nämlich durch den vormaligen Transportminister der Gemeinde als Wochenmarkt abgetreten und dies gilt es rückgängig zu machen.
Weit fortgeschritten ist in Neuquén der Aufbau von drei neuen Stationen zwischen Neuquén und der westlich liegenden Gemeinde Plottier, um dort eine weitere Vorortsstrecke einzurichten. Dies ist eines der bereits vor längerer Zeit geforderten Projekte. Bereits einmal vorgesehene Gelder wurden vor wenigen Jahren von Dietrich an das Stadtbussystem umgeleitet, da er die Busse in diese Stadt verkaufen konnte. Nun kommt der Zug nach Plottier sicher und dafür existieren auch schon Triebwagen, sowohl 2 bei Materfer, als auch einer in Remedios de Escalada bei Buenos Aires. Meoni hat sogar in Aussicht gestellt die bestehende Strecke Neuquén – Cipolletti mittelfristig weiter nach Osten bis General Roca zu verlängern.
Zu den grossen Wünschen im Land gehört auch die Reaktivierung der Strecke Bahía Blanca – Viedma, um die Provinz Rio Negro und den Süden des Landes auch im Personenverkehr wieder zu erreichen. Doch zuerst muss diese Strecke saniert werden, wobei nur eine Kombination aus Personen- und Güterverkehr hier eine gewisse Rentabilität erbringt.

Das Hauptproblem an all diesen Vorhaben liegt nicht nur in der Infrastruktur, sondern auch in den Fahrzeugbeständen. Es ist unklar wie viele Personenwagen und Triebwagen von Dietrich zur Verschrottung verkauft wurden oder zweckentfremdet in Parks oder bei Schulen abgestellt wurden. Wenn altes Material saniert werden kann, lassen sich viele Vorhaben relativ zügig und kostengünstig realisieren, muss jedoch alles neu beschafft werden, kann es teuer werden, was den Finanzminister nicht erfreuen wird und noch mehr chinesisches Material importieren wird man hoffentlich nicht mehr, denn es mussten bereits schmerzhafte Lehren daraus gezogen werden.

Nachtrag 1
Minister Meoni war am 12.03.2020 in Resistencia und hat sich sehr für die Wiedereinführung des Nahverkehrs eingesetzt. Man rechnet damit, dass der Zug aus Los Amores innert etwa Monatsfrist über Cacuí hinaus wieder bis Resistencia verkehren wird. An der übrigen Strecke sollen unverzüglich Reparaturen eingeleitet werden, um den Nahverkehr Puerto Tirol – Resistencia – Puerto Barranqueras wieder aufzunehmen.

Nachtrag 2
Durch die sich auch in Lateinamerika ausbreitende Corona Virus-Seuche werden vorübergehend alle Fernzüge stillgelegt. Der S-Bahnverkehr von Buenos Aires verkehrt teilweise gar nicht, teilweise nur nach dem Wochenendfahrplan und zahlreiche Zwischenstationen werden nicht bedient. Nach einem ähnlichen Schema verkehrt auch die U-Bahn der Hauptstadt.
(Quelle: Fahrplancenter/Volta o Trem)

31.12.2019

Victoria – Capilla del Señor

Die Petition zur Reparatur der Strecke Victoria – Capilla del Señor, welche auch von FLB Mitgliedern unterschrieben wurde, hat gewirkt. Die Reparaturen waren nicht umfangreich, doch die Personenzüge verkehren wieder seit dem 22.12.2019.
(Quelle: Fahrplancenter/Volta o Trem)

Neuquén - Plottier

Die Provinz Neuquén arbeitet mit Hochdruck an der Wiedereröffnung der Strecke von Neuquén nach Plottier. 3 neue Haltstellen werden eingerichtet. Noch hat die staatliche Aufsichtsbehörde CNRT keine Bewilligung erteilt, doch die neue Regierung scheint nicht gegen das Projekt zu sein, solange sich die Provinz auch finanziell engagiert.
(Quelle: Fahrplancenter/Volta o Trem)

González Catán – 20 de Junio

Am 02.12.2019 wurde der 9 km lange Abschnitt González Catán – 20 de Junio der Meterspur Belgrano S-Bahn nach einem Unterbruch von 26 Jahren wieder in Betrieb genommen. Die Personenzüge benötigen dafür 22 Min.
(Quelle: Fahrplancenter/Volta o Trem)

28.09.2019

Bahnhof Cacharí

Am 26.07.2019 hat SOFSE den Bahnhof Cacharí zwischen Buenos Aires und Olavarría wieder in Betrieb genommen. Der 3x je Woche verkehrende Zug nach Bahía Blanca bedient die Ortschaft nun wieder.
(Quelle: )

Buenos Aires – Chivilcoy – Bragado

Am 15.07.2019 wurde der Zug Buenos Aires – Chivilcoy nach Bragado verlängert, mit Zwischenhalt in Mechita. Erst ab 23.08.2019 wurde auch der Halt in Andrés Vaccarezza wieder angeboten.
(Quelle: )

Tren Patagónico

Tren Patagónico hat am 09.08.2019 den Personenverkehr von Viedma nach Carmen de Patagones (7 km) wieder aufgenommen. Doch Schäden an der kombinierten Bahn/Strassenbrücke über den Río Negro zwischen den zwei Ortschaften führten nur eine Woche später zu einem erneuten Unterbruch des Betriebs. Reparaturen an der Brücke begannen unverzüglich, sind aber zur Zeit noch im Gange.
(Quelle: )

Victoria – Capilla del Señor

Nach der Stilllegung der Strecke Victoria – Capilla del Señor wurde eine Petition gestartet. Bitte unterzeichnen Sie die Petition!
Es scheint, dass diese Petition tatsächlich eine Wirkung hat, denn SOFSE eröffnete nur rund eine Woche später den kurzen Abschnitt Victoria – Garín wieder. Bald danach verkehrten die Zuege auch wieder auf dem angrenzenden Abschnitt von Garín nach Mathieu; allerdings wurden nur minimale Reparaturen am Gleis durchgeführt. Noch bleibt abzuwarten, ob die ganze Strecke bis Capilla del Señor repariert und wieder in Betrieb genommen wird; der Druck auf SOFSE muss unbedingt aufrecht erhalten werden.
(Quelle: )

Personal abgezogen

SOFSE hat begonnen, das Bahnpersonal aus Resistencia zu entlassen oder nach anderen Orten zu versetzen, was bedeutet, dass der Vorortsverkehr von Resistencia definitiv nicht mehr in Betrieb gehen wird.
(Quelle: )

Zug in Santa Fe stillgelegt

Der Tren Urbano in Santa Fe wurde im Juli 2019 endgültig stillgelegt. Das einzige für diesen Verkehr vorhandene Fahrzeug, ein Tecnotren-Schienenbus, erwies sich als völlig ungeeignet für den eher subobtimalen Gleiszustand und war sehr unzuverlässig. Die Beschaffung von Ersatzteilen war eine äusserst komplexe Angelegenheit.
(Quelle: )

Buenos Aires – González Catán

Im Oktober 2019 wird die Belgrano Sur-Vorortsstrecke von Buenos Aires nach González Catán definitiv wieder bis zur Station 20 de Junio in Betrieb genommen. Die letzten Arbeiten dafür finden am Bahnhof 20 de Junio statt. Offenbar besteht ein Projekt, um die Meterspurstrecke noch weiter bis Marco Paz wieder in Betrieb zu nehmen.
(Quelle: )

Güemes – Salta

Ab 02.09.2019 verkehrt endlich definitiv ein dritter Zug Montag bis Freitag zwischen Güemes und Salta, um die herrschende Überlastung der vorhandenen 2 Zugpaare abzumildern.
(Quelle: )

La Trochita

La Trochita fährt vermehrt Charterzüge über Streckenabschnitte, die sonst nicht befahren werden. Ab Esquel finden Fahrten bis La Cancha und Lepá (92 km ab Esquel statt). Ab El Maitén sind es Fahrten rund 35 km nach Norden bis in die Nähe von Ñorquincó. La Trochita in Rio Negro hat erstmals einen Charterzug von Ing. G. Jacobacci nach Cerro Mesa über 127 km eingesetzt.
(Quelle: )

10.07.2019

Mitre S-Bahnstrecke nach Tigre

Nach Testfahrten, die über eine Woche dauerten, wurde am 10. Mai 2019 der 3,9 km lange Viadukt der Mitre S-Bahnstrecke nach Tigre in Betrieb genommen. Während die Station Belgrano C ebenfalls den Betrieb aufnehmen konnte, ist bis heute die Station Lisandro de la Torre nicht fertiggestellt. Wann diese auch in Betrieb kommt, nennt keine Quelle. Der neue Fahrplan kommt bei den Reisenden schlecht an, denn besonders zu den Hauptverkehrszeiten verkehren jetzt weniger Züge auf der Strecke nach Tigre, als vor dem Bau des Viaduktes.
(Quelle: Trenes Argentinos Operaciones, Misdiasenlavía, Crónica Ferroviária)

Victoria – Capilla del Señor

Erneute Entgleisungen der Nahverkehrszüge der Strecke Victoria – Capilla del Señor zwang Trenes Argentinos Operaciones diese Strecke auf unbestimmte Zeit stillzulegen. Man beabsichtigt die Strecke diesmal auf der ganzen Länge zu sanieren. Allerdings wurde kein Terminplan dafür genannt.
(Quelle: Trenes Argentinos Operaciones, Misdiasenlavía, Crónica Ferroviária)

Belgrano Sur

Der Bau der über ein 5,6 km langes Viadukt zu führenden Belgrano Sur Meterspurstrecke vom provisorischen Bahnhof Sáenz nach Plaza Constitución geht doch weiter, allerdings wesentlich langsamer, als geplant. Die Brückenteile für den zukünftigen Bahnhof Sáenz wurden nach Mitte Juni errichtet.
(Quelle: Misdiasenlavía)

Palermo – La Paternal

Am 12. Juni 2019 begannen die ersten Testfahrten auf dem 5 km langen Viadukt der San Martin S-Bahn zwischen Palermo und La Paternal. Die Fahrten wurden zwecks Gewichtserprobung mit 2 Dieselloks des Güterverkehrs durchgeführt. Der reguläre Personenverkehr, allerdings noch ohne die unfertigen Stationen Villa Crespó und La Paternal wird am 10.07.2019 aufgenommen. Ob und wann der Fernzug Buenos Aires – Junín über die Hochbahnstrecke verkehrt, ist noch unbekannt.
(Quelle: Misdiasenlavía, Trenes Argentinos Operaciones)

Belgrano Sur S-Bahn

Nach über einem Jahr Wiederaufbauarbeiten an der rund 9 km langen Strecke von Gonzalez Catán (Endpunkt der Belgrano Sur S-Bahn) traf erstmals ein Bauzug in der Station 20 de Junio ein. Die Hoffnungen sind gross, dass der Transportminister eine Verlängerung des Personenverkehrs bis 20 de Junio zulässt. Noch liegt kein entsprechender Bescheid vor.
(Quelle: Crónica Ferroviária)

Embarcación – Pocitos

Offenbar will das Transportministerium doch die Sanierung der Bahnstrecke Embarcación – Pocitos (Grenze zu Bolivien) erneut ausschreiben. Es ist noch nicht lange her, dass der Baubeginn in letzter Minute abgebrochen wurde, da man US$ 60Mio. einsparen wollte. Die neuen Zahlen zur Streckensanierung sind allerdings wesentlich höher. Ob jedoch vor den Wahlen im Oktober wirklich noch etwas gemacht wird darf bezweifelt werden.
(Quelle: Crónica Ferroviária)

Buones Aires U-Bahnlinie E

Am 03. Juni 2019 wurde in Buenos Aires nach 15 Jahren Bauzeit die Verlängerung der U-Bahnlinie (Subte) E von Bolivar via Correo Central bis zu den Retiro Bahnhöfen eröffnet.
(Quelle: Enelsubte)

Buenos Aires – Córdoba – Tucumán

Die jeweils zweimal wöchentlich verkehrenden Züge Buenos Aires – Córdoba und Buenos Aires – Tucumán haben ab 17. Juni 2019 zusätzliche Halte in Campana, Zárate und San Pedro erhalten. Man will damit die schlechte Auslastung dieser beiden sehr langsamen Züge verbessern.
(Quelle: Trenes Argentinos Operaciones)

Buenos Aires – Bahía Blanca

Der Direktor von Trenes Argentinos, Marcelo Orfila, hat Ende Juni bei einem Besuch in Olavarría angekündigt, dass nach Verhandlungen mit dem Güterkonzessionär Ferrosur Roca, das Streckengleis auf den rund 270 km die von Ferrosur verwaltet werden, saniert werden soll, um die Fahrzeit des Zuges Buenos Aires – Bahía Blanca zu reduzieren. Zudem plane man den Zug auch in Cachari, zwischen Las Flores und Olavarría halten zu lassen.
(Quelle: Misdiasenlavía)

Buenos Aires – Chivilcoy – Bragado

Verschiedene Medien melden, dass Trenes Argentinos Operaciones im Laufe des Monats Juli 2019 den Zug Buenos Aires – Chivilcoy bis Bragado verlängern will. Ob unterwegs auch die Bahnhöfe Andres Vaccarezza und Mechita bedient werden sollen, ist noch offen. In beiden Fällen haben sich die Gemeinden schon seit mindestens einem Jahr dafür eingesetzt.
(Quelle: Misdiasenlavía, Crónica Ferroviaria)

Bahnhof Domselaar

Der Bahnhof Domselaar, 52 km von Plaza Constitución entfernt an der Strecke nach Mar del Plata gelegen wird zurzeit renoviert und soll in den kommenden Monaten wieder in Betrieb genommen werden. Die Regionalzüge der Verbindung Alejandro Korn - Chascomús sollen dann hier halten.
(Quelle: Crónica Ferroviária, Misdiasenlavía)

Ezeiza – Cañuelas – Lobos

Die Regionalzugverbindung Ezeiza – Cañuelas – Lobos wird seit 8. Juni 2019 nun auch Samstag und Sonntag bedient. Gleichzeitig nahm man diese Änderung zum Anlass die Fahrzeiten zwischen Cañuelas und Empalme Lobos zu verlängern, da der Zustand des Geleises nur noch Geschwindigkeiten von teilweise wesentlich unter 50 km/h zulässt.
(Quelle: Trenes Argentinos Operaciones)

Tren del Valle

Ende Juni 2019 wurde die Sanierung eines Materfer Triebwagens in den Werkstätten von Remedios de Escalada (Buenos Aires) abgeschlossen. Er wird Anfang Juli nach Neuquén überführt, damit beim Tren del Valle endlich ein Ersatzfahrzeug zur Verfügung steht, um den Verkehr bei technischen Problemen des bisher einzigen einsatzbaren Triebwagen nicht erneut ausfallen zu lassen.
(Quelle: Crónica Ferroviária, Misdiasenlavía)

Salta – Güemes

Der Regionalzug Salta – Güemes hat für den Monat Juli 2019 wieder das dritte Zugpaar Montag, Mittwoch und Freitag hinzubekommen.
(Quelle: Trenes Argentinos Operaciones)

02.04.2019

Häuffige Entgleisungen

Die Zwischenfälle mit Güter- und Personenzügen häufen sich weiterhin. Es sind besonders die extrem zahlreichen Entgleisungen, die sich besonders im Güterverkehr täglich ereignen. Nach der Stadtdurchfahrt von Santa Fe, sind es besonders die Strecken in den Provinzen Salta, Jujuy und Tucumán die besonders oft davon betroffen sind. Anfang April entgleiste ein Güterzug gleich zweimal. Zuerst sprangen 3 beladene Güteragen aus den Schienen. Als das Lokpersonal es schaffte den beschädigten Zugsteil abzuhängen und weiter zu fahren, sprang nach wenigen hundert Metern auch die Lok aus den Gleisen. Bereits einige Wochen zuvor, wurde der Personenverkehr zwischen Matheu und Capilla del Señor nach einem längeren, durch eine Entgleisung verursachten Betriebsunterbruch, wieder aufgenommen. Angeblich sei in der Zwischenzeit das Gleis saniert worden. Dass dies nicht der Fall war konnten die Passagiere bei der ersten Fahrt erleben, als ein Wagen bei Zelaya entgleiste. Es gab zum Glück keine Verletzte. Nur Stunden später entgleiste wieder ein Nahverkehrszug, beinahe an derselben Stelle.
(Quelle: Tageszeitungen, Misdiasenlavía, Crónica Ferroviária)

Güterverkehr

Offenbar gibt sich die Eisenbahnergewerkschaft La Frateridad nicht geschlagen. Sie hat auf eigene Initiative mit Güterkunden in den Provinzen Corrientes und Entre Rios Transportverträge geschlossen und mit dem Transport von Langholz von Tapebicuá nach Holt (beim Hafen Ibicuy) begonnen. Ebenso verkehrten einige Getreidezüge von Villaguay nach Holt.
(Quelle: Misdiasenlavía, Crónica Ferroviária, La Fraternidad)

Belgrano Sur S-Bahn

Zwischen Aldo Bonzi und Kilómetro 12 an der Belgrano Sur S-Bahn finden derzeit Gleisbauarbeiten statt. Man rechnet damit in den kommenden Monaten auf diesem 2 km langen Abschnitt den Personenverkehr wieder aufzunehmen. Es bleibt jedoch fraglich, ob die weiteren 12 km bis Puente Alsina ebenfalls wieder in Betrieb genommen werden, obwohl dort Anwohner sich laufend für die Erhaltung der Strecke einsetzen und sogar selber diese immer wieder von Müll befreien.
(Quelle: Crónica Ferroviária)

Buenos Aires – Córdoba

Ab 16. April 2019 wird der zweimal wöchentlich verkehrende Zug Buenos Aires – Córdoba einen zusätzlichen Halt in Marcos Juárez (zwischen Cañada de Gómez und Bell Ville) erhalten.
(Quelle: Misdiasenlavía, Crónica Ferroviária, Trenes Argentinos)

Tren Patagonico

Ab 14.04.2019 setzt Tren Patagonico aus Kostengründen zwischen Viedma und San Carlos de Bariloche nur noch den neuen Dieseltriebwagen anstelle des lokbespannten Zuges ein. Damit werden Schlafwagen und Autotransporte in dieser Relation über den Winter nicht mehr zur Verfügung stehen.
(Quelle: Tren Patagónico)

Posadas – Garupá

Die durch Casimiro Zbikosky gekauften DH1 Wadloper Triebwagen, die in Encarnación (Paraguay) abgestellt waren, wurden auf der Strasse nach Garupá überführt, wo sie einer Sanierung unterzogen werden sollen. Danach soll der bereits lange geplante Nahverkehr Posadas – Garupá aufgenommen werden. Man spricht sogar davon von Posadas bis nach Paso de los Libres zu fahren.
(Quelle: Crónica Ferroviária, Misdiasenlavía)

Paraná – Colonia Avellaneda

Der Nahverkehr Paraná – Colonia Avellaneda in Entre Rios wird immer populärer. Als die örtlichen Buslinien eines Streiks wegen stillstanden, wurde die Bahnverbindung regelrecht von Passagieren gestürmt. Die Bahn (Trenes Argentinos Operaciones) musste sogar erstmalig zusätzliche Fahrten einlegen. Dabei kam den Reisenden zu Gute, dass die Bahnfahrt nur 2 Pesos kostet, gegenüber mehr als 22 Pesos für den Bus.
(Quelle: Crónica Ferroviária, Misdiasenlavía)

Córdoba

Für den Tren de las Sierras in Córdoba wurde ein weiterer Alerce Triebwagen von der Belgrano Norte S-Bahn nach Córdoba überführt. Man beabsichtigt die fehlenden 600 Meter zwischen der Station Rodriguez del Busto und dem Mitre Hauptbahnhof in Córdoba wieder in Betrieb zu nehmen, um die sehr populären Züge weiter in die Stadt hinein zu fahren und den Hauptbahnhof anstelle von Alta Córdoba zum Ausgangspunkt zu machen.
(Quelle: Crónica Ferroviária, Misdiasenlavía)

Tren del Valle verkehrt wieder

Der Tren del Valle verkehrt nach Reparatur der durch einen Lastwagen beschädigten Brücke wieder. Nun wurde bekannt, dass das Transportministerium die Gelder, welche für eine Verlängerung der Strecke nach Plottier bereithielt, an den Ausbau der 5 km langen Stadtbuslinie in Neuquén verwendet wurden. Die zwei zusätzlichen Triebwagen, deren Sanierung in Remedios de Escalada (Buenos Aires) begonnen wurde, wurden im Rahmen der Subventionskürzungen für die Bahnen nicht fertig repariert und kommen somit wohl nie nach Neuquén.
(Quelle: Crónica Ferroviária)

La Plata Bahnhof – Policlínico – Circunvalación

In La Plata will man den Nahverkehrszug La Plata Bahnhof – Policlínico bis in den Stadtteil Circunvalación verlängern. Ein Probebetrieb während einem Tag wurde bereits erfolgreich durchgeführt. Noch fehlt die Bewilligung durch das Transportministerium, die Nachfrage an Passagieren wäre ausreichend vorhanden.
(Quelle: Crónica Ferroviária)

Tren Patagonico

Der von Tren Patagonico mit Dampfzügen betriebene nördliche Abschnitt der „Trochita“ von Ingeniero Guido Jacobacci nach Ojos de Agua hat sich sehr erfreulich entwickelt. Aus diesem Grund beschloss man im März 2019 zwei und im April 2019 eine zusätzliche öffentliche Fahrt anzubieten.
(Quelle: Crónica Ferroviária, Misdiasenlavía, Tren Patagonico)

21.01.2019

Preissteigerungen

Die Preissteigerungen gehen weiter und monatlich, wohl mindestens bis März 2019 werden sie laufend angepasst. Dazu kommt, dass die Regierung ab 01.01.2019 den Provinzen keine Beiträge mehr zur Subvention des öffentlichen Verkehrs überweist, womit ausserhalb von Buenos Aires noch mit viel stärkeren Preissteigerungen zu rechnen ist. Bei den Fernreisezügen wurden die Fahrpreise weniger oft und weniger stark erhöht. Dafür wurden per Dezember 2018 low-cost Buslinien, mit staatlicher Subvention, eingeführt. Die Preise dieser neuen Busverbindungen, die alle parallel zu Fernzügen verkehren, liegen nur ganz wenig über jenen der Züge. Die Busse sind jedoch wesentlich schneller und verkehren häufiger als die Züge.
(Quelle: Tageszeitungen, Misdiasenlavía, Crónica Ferroviária)

Avia Teraí – Tostado

Die schweren Überschwemmungen in der Pampa, besonders in den Provinzen Santa Fe, Santiago del Estero, Córdoba und Chaco, haben zur Überflutung grosser Landwirtschaftsflächen geführt. Dabei hat sich an der Bahnstrecke Avia Teraí – Tostado gezeigt, dass bei der Sanierung nur die Schienen und Schwellen ausgewechselt wurden, nicht aber der Unterbau saniert wurde. So hatte man es völlig unterlassen, die Wasserdurchlässe zu sanieren oder neue einzubauen. Dies führte nun dazu, dass die Bahnstrecke wie ein Staudamm den Ablauf des Wassers verhindert und die Situation noch weiter verschärft. Zuerst haben Private, dann auch die Bahn damit begonnen, Gleisabschnitte zu entfernen, um dem Wasser einen Abfluss zu gewähren. Somit wäre auch diese Strecke für lange Zeit unbefahrbar.
(Quelle: Crónica Ferroviária, Misdiasenlavía, lokale Medien)

Kürzungen im Staatshaushalt

Die Kürzungen im Staatshaushalt für 2019 haben nun das Projekt eines S-Bahntunnels zwischen Retiro und Plaza Constitución auf unbestimmte Zeit verschieben oder sogar für immer untergehen lassen.
(Quelle: Misdiasenlavía)

Stillegung von Linien

Trenes Argentinos hat, offenbar in Absprache mit dem Transportminister, die Normalspur von Monte Caseros nach Norden bis Posadas und die beiden Anschlussstrecken von Paso de los Libres nach Uruguayana in Brasilien und von Concordia nach Salto Grande in Uruguay komplett stillgelegt. Die Personalstandorte in Garupá, Paso de los Libres und Santo Tomás wurden aufgegeben.
(Quelle: Crónica Ferroviária, Unión Ferroviária)

Bau von Viadukten

Der Bau der beiden Viadukte, an der San Martin und der Mitre Linie, im Stadtgebiet von Buenos Aires geht zügig voran und die Eröffnung kann im Laufe des Jahres 2019 erfolgen. Damit werden zahlreiche Bahnübergänge an den verkehrsreichen S-Bahnlinien eliminiert und weitere Strassen, die bislang durch die Bahnen unterbrochen waren, für den Verkehr geöffnet.
Langsam geht hingegen der Bau des Belgrano Sur Viaduktes voran. Dieser soll von Dr. A. Sáenz bis zum Bahnhof Plaza Constitución führen, um diese S-Bahn mit dem übrigen Netz besser zu verknüpfen. Ob er bei der aktuellen Wirtschaftslage des Landes fertig gebaut wird, kann im Moment noch niemand sagen.
(Quelle: Trenes Argentinos Operaciones, Crónica Ferroviária, Misdiasenlavía)

Zusätzliche Halte

Zum Sommerfahrplan im Dezember hat Trenes Argentinos den fahrplanmässigen Halt der Züge der Relation Buenos Aires – Córdoba in Bell Ville eingeführt. Zum selben Zeitpunkt bekamen die Züge Buenos Aires – Córdoba und Buenos Aires – Tucumán auch einen regulären Halt im Bahnhof Rosario Sur. Der Zug Buenos Aires – Rosario Norte hält neu nun auch in Empalme Villa Constitución, was einer alten Forderung der Stadt Villa Constitución entspricht. Alle neuen Halte werden gut frequentiert.
(Quelle: Misdiasenlavía, Crónica Ferroviária)

Buenos Aires Once – Chivilcoy

Trenes Argentinos weigert sich standhaft den Zug Buenos Aires Once – Chivilcoy von zweimal in der Woche auf täglich zu erhöhen und ihn wieder bis/ab Bragado verkehren zu lassen. Angeblich, so Transportminister G. Dietrich, verursache dieser Zug ein Defizit von rund €50Mio., da damit nur rund 25‘000 Personen im Jahr befördert würden. Da es sich jedoch für argentinische Verhältnisse eher um eine Regionalstrecke handelt, wird er nur stärker beansprucht, wenn tägliche Hin- und Rückfahrten in die Hauptstadt möglich sind.
(Quelle: Crónica Ferroviária, Misdiasenlavía)

Ringline wieder in Betrieb

Am 13.10.2018 wurde die sogenannte Ringlinie von Berazateguí (an der S-Bahn Plaza Constitución – La Plata) über Villa España, Ranelagh und Sourigues nach Bosques (an der S-Bahn Gutiérrez – Plaza Constitución) wieder in Betrieb genommen. Allerdings ist der Ausbaustandard alles andere als gut, so wurde an den Gleisanlagen nichts verändert und es werden weiterhin abgefahrene Gleise befahren.
(Quelle: Trenes Argentinos Operaciones, Crónica Ferroviária, Misdiasenlavía)

Tren del Valle ausser Betrieb

Das Versprechen für den Tren del Valle in Neuquén noch 2018 zwei Triebwagen zu sanieren wurde nicht erfüllt. Die Strecke ist sogar ausser Betrieb, nachdem ein Lastwagen eine Brücke gerammt hat. Wann diese repariert wird und der Verkehr, auch er Güterverkehr nach Neuquén und Zapala, wieder aufgenommen wird ist unbekannt.
(Quelle: Crónica Ferroviária)

Tren Patagonico fährt wieder

Tren Patagonico hat die 46 km lange Strecke von Ingeniero Guido Jacobacci nach Ojos de Agua am 19.12.2018 offiziell wieder in Betrieb genommen. Der Dampfzug verkehrt nun im Januar und Februar jeden Mittwoch über diese Strecke.
Zum selben Datum hat Tren Patagonico auch den neuen, von Materfer gebauten, Triebwagen in Betrieb genommen. Er verkehrt jeden Donnerstag von San Carlos de Bariloche nach San Antonio Oeste und am Sonntag zurück.
Ebenfalls im Dezember wurde die komplett sanierte Komposition, mit Wagen der ehemaligen FerroCentral, zwischen Viedma und San Carlos de Bariloche in Betrieb genommen. Sie löst die alte Komposition ab.
(Quelle: Crónica Ferroviária, Misdiasenlavía, Tren Patagonico)

05.10.2018

Preise

Bei allen Bahnen fanden am 01.09.2018 und am 01.10.2018 Preiserhöhungen, um jeweils rund 30-35% statt. Zum 01.11.2018 sind weitere Preisanpassungen geplant. Somit werden die Fahrpreise zum Ende des Jahres rund 100% über dem Preisniveau vom August liegen. Da jedoch auch die Busunternehmungen ihre Preise angepasst haben, bleiben die Bahnen unschlagbar günstig. Einzig in einigen Relationen liegen die Flugpreise der Low-cost Flugunternehmen in der Nähe der Bahntarife.
(Quelle: )

Entgleisungen

Die Güterzugstrecke von Trenes Argentinos Carga, Línea Belgrano, in Meterspur durch die Stadt Santa Fé befindet sich in solch schlechtem Zustand, dass sich mit grosser Regelmässigkeit Entgleisungen ereignen. An einigen Stellen sogar fast täglich. Die meisten Entgleisungen ereignen sich mangels Unterhalt der Anlagen, doch einige wurden auch durch Personen verursacht, die dann anschliessend Teile der Ladung, meist Soja, Getreide oder Zucker aus den Waggons entwendeten.
(Quelle: Crónica Ferroviária, Misdiasenlavía, lokale Medien)

Brücken zwischen Andrés Vaccarezza und Bragado

Trenes Argentinos Operaciones hat die beiden Brücken zwischen Andrés Vaccarezza und Bragado fertig saniert. Im August 2018 fanden auch die Belastungstests statt, die perfekt verliefen. Inzwischen sind auch die ersten Güterzüge, so mit Mais von Bragado nach Buenos Aires, darüber gefahren. Doch die Wiederinbetriebnahme des Personenverkehrs nach Bragado oder noch weiter nach General Pico, scheint weiterhin kein Thema zu sein.
(Quelle: Misdiasenlavía)

Kürzungen im Staatshaushalt

Die Kürzungen im Staatshaushalt für 2019 werden auch die vorgesehenen Sanierungen am Eisenbahnnetz unmöglich machen. Der Tunnelbau für die Sarmiento S-Bahn und die geplante Untertunnelung des Stadtzentrums von Buenos Aires zwischen Plaza Constitución und Retiro sind damit auch in Frage gestellt.
(Quelle: Misdiasenlavía)

Dr. Sáenz – Buenos Aires

Der Abschnitt zwischen der Station Dr. Sáenz und Buenos Aires der meterspurigen Belgrano Sur S-Bahn wurde stillgelegt, um Platz für den Bau eines Viaduktes zu schaffen, um diese Linien in den Bahnhof Plaza Constitución zu führen.
(Quelle: Trenes Argentinos Operaciones)

Paso de los Libres – Posadas

Es sieht ganz danach aus, als ob Trenes Argentinos die Normalspurstrecke von Paso de los Libres nach Posadas ganz stilllegen will. Es wurde bereits Personal entlassen und seit einigen Monaten wurden keine Güterzüge nach Orten nördlich von Paso de los Libres zugelassen. Obwohl eine hohe Nachfrage besteht, werden alle potenziellen Kunden abgewiesen. Wird diese Stilllegung offiziell vollzogen, so ist auch die Zukunft der Bahnverbindung nach Paraguay in Frage gestellt.
(Quelle: Crónica Ferroviária)

Buenos Aires – Córdoba

Aus mehreren Quellen hört man, dass Trenes Argentinos Operaciones das Zugsangebot in der Relation Buenos Aires – Córdoba von zwei Zugpaaren in der Woche auf nur noch ein Zugpaar verringern will, da die Züge der sehr langen Fahrzeit wegen nicht ausgelastet sind. Noch wird jedoch offiziell keine Stellung dazu genommen. Auf der anderen Seite wird sehr bemängelt weshalb der nächtliche fahrplanmässige und 10 Minuten dauernde Halt dieser Züge in Bell Ville, einer Stadt mit immerhin 35‘000 Einwohnern, nicht auch kommerziell genutzt werde. Eine ausreichend grosse Nachfrage besteht nach einem solchen Halt, zumal die Bahntarife selbst in der teureren Pullman-Klasse immer noch weit unter jenen der Fernbusse liegen. Beim Halt in Bell Ville wird Personal ausgewechselt.
(Quelle: Misdiasenlavía, Crónica Ferroviária)

Buenos Aires – Junín

Die Bahnverbindung Buenos Aires – Junín musste auf den Abschnitt Caseros – Junín verkürzt werden, da die San Martín Linie bis auf weiteres, wegem Bau der Hochtrasse für diese Strecke, nicht bis Retiro betrieben werden kann. Während für die S-Bahnpassagiere kostenlose Ersatzbusse verkehren, wird dies den Fernreisenden nicht angeboten. Als Lösung wäre es möglich diesen Zug in Mercedes auf die Sarmiento Linie zu leiten und auf diesem Weg Buenos Aires Once zu erreichen. Doch Trenes Argentinos Operaciones hält davon nichts, was zu einem drastischen Rückgang der Fahrgastzahlen führte und damit die Anzahl Zugpaare von drei auf eines in der Woche reduziert wurde.
(Quelle: Crónica Ferroviária)

Elektrifizierung Ringline

Die sogenannte Ringlinie von Berazateguí (an der S-Bahn Plaza Constitución – La Plata) über Villa España, Ranelagh und Sourigues nach Bosques (an der S-Bahn Gutiérrez – Plaza Constitución) wurde fertig elektrifiziert. Die Bahnsteige der drei Zwischenstationen wurden weitgehend erneuert und es fanden die ersten Probefahrten mit neuen chinesischen Elektrotriebzügen statt. Gemäss Trenes Argentinos könnte die Strecke Ende 2018 wieder in Betrieb genommen werden.
(Quelle: Trenes Argentinos Operaciones)

Pilgertage

Recht kurzfristig hat Trenes Argentinos Operaciones angekündigt am Wochenende 6./7. Oktober 2018 9 zusätzliche Zugpaare von Moreno (Anschluss an die elektrische S-Bahn ab Buenos Aires Once) nach Luján verkehren zu lassen, da dies die beiden jährlichen Pilgertage zur Basilika von Luján sind.
(Quelle: Trenes Argentinos Operaciones)

Stadtverkehr Resistencia

Der Stadtverkehr durch Resistencia, von Puerto Tirol nach Puerto Vilelas ruht weiterhin. Dies obwohl sich die Strecke in betriebsfähigem Zustand befindet. Es verkehren sogar Güterzüge von Belgrano Cargas durch bis Puerto Barranqueras. Das Transportministerium weigert sich zu diesem Thema Stellung zu nehmen, selbst die Provinzregierung des Chaco bekommt keine Antworten. Das für den Nahverkehr sehr zahlreich vorhandene Personal befürchtet um die Entlassung. Auch die Gemeinden an der noch in Betrieb befindlichen Regionallinie Cacuí – Los Amores haben sich beschwert, denn inzwischen sind die Busfahrpreise für die wenigen Kilometer von Cacuí nach Resistencia ein vielfaches höher, als jene für die 147 km lange Bahnstrecke Los Amores – Cacuí, was oft lebensnotwendige Fahrten der Landbevölkerung in die Provinzhauptstadt unbezahlbar macht.
(Quelle: Crónica Ferroviária und Misdiasenlavía)

Triebwagen für den Tren del Valle

Der Tren del Valle in Neuquén soll vermutlich noch dieses Jahr zwei zusätzliche Triebwagen bekommen. Die beiden von Materfer in Córdoba gebauten zweiteiligen Fahrzeuge wurden ursprünglich für die Lokalstrecke Victoria – Capilla del Señor gebaut, standen dort jedoch nicht lange im Einsatz, da sie technische Probleme aufwiesen und mehrere Fenster durch Steinewerfer zerstört wurden. Nun wurden sie zur Sanierung nach Remedios de Escalada überführt, wo einer der beiden Triebwagen einen Scania-Motor aus Brasilien bekommt und auch weitere Reparaturen ausgeführt werden. Ob nach der Ablieferung nach Neuquén auch der Nahverkehr ins 15 km westlich von Neuquén liegende Plottier aufgenommen wird, ist noch völlig unklar.
(Quelle: Crónica Ferroviária und Misdiasenlavía)

Dampfzug Ingeniero Guido Jacobacci – Ojos de Agua

Tren Patagonico hat im September 2018 einen Dampfzug über die 46 km lange Strecke von Ingeniero Guido Jacobacci nach Ojos de Agua verkehren lassen. Es war eine Präsentationsfahrt für die Presse, Tourismusverantwortliche und Politiker, da die Verbindung ab November 2018 regelmässig angeboten werden soll. Vorgesehen sind touristische Pakete mit einer Busfahrt zwischen San Carlos de Bariloche und Ing. G. Jacobacci, anschliessender Dampfzugfahrt nach Ojos de Agua und zurück und Rückfahrt mit dem Bus nach San Carlos de Bariloche.
Ebenfalls ab November will Tren Patagonico in erster Linie für Touristen den neuen von Materfer gebauten Triebwagen jeweils wöchentlich von San Carlos de Bariloche nach San Antonio Oeste und zurück verkehren lassen, jeweils freitags ab Bariloche und sonntags zurück, als Ergänzung zum traditionellen Zug der jedoch die Strecke an diesen Tagen genau in entgegengesetzter Richtung befährt.
(Quelle: Crónica Ferroviária, Misdiasenlavía, Tren Patagonico)

Concordia – Ayuí

Die Stadt Concordia in der Provinz Entre Rios hofft einen touristischen Verkehr zwischen dem Bahnhof Concordia und Ayuí am Salto Grande Staudamm einzurichten. Sie hofft dabei auf die Zusammenarbeit mit der Provinz Entre Rios, Trenes Argentinos und dem Busunternehmer Casimiro Zbikoski der die Bahnverbindung Posadas – Encarnación betreibt und heute alle Wadloper Triebwagen besitzt. Man möchte einen der Triebwagen nach Concordia überführen und das Gleis bis zum Staudamm wieder befahrbar machen. In einem weiteren Schritt will man entweder ein Gleis zum nahen Regionalflughafen verlegen oder aber den Verkehr über die Grenze nach Salto in Uruguay aufnehmen.
(Quelle: Crónica Ferroviária und lokale Medien)

08.01.2018

Umgeleitete Gelder

Die Regierung hat kurzfristig Mittel zum Ausbau von Bahnstrecken umgeleitet.
So werden die geplanten über 500 km Güterstrecken in den Provinzen Salta, Tucumán und Jujuy nicht saniert, das dafür vorgesehene Geld fliesst in den Ausbau der Strecken um Santa Fe und den Bau der Umgehungsbahn um die Stadt Santa Fe und für einen Anschluss an den Hafen beim Timbués im Raum Rosario.
Ausbaumassnahmen im Bereich der Stadt Bahía Blanca werden ebenfalls nicht ausgeführt, da die dazu vorgesehenen Gelder in den Raum Buenos Aires verschoben wurden.
(Quelle: Misdiasenlavía und argentinische Presse)

Zu schmale Brücke

Beim Bau einer Brücke über die Hauptstrasse 5 bei Luján an der Strecke Buenos Aires Once – Mercedes wurden zu schmale Überbauten eingesetzt. Angeblich sei beim Vermessen ein Fehler aufgetreten und es wurden nur 3,4 Meter breite Brücken, statt solche mit einer Breite von 4,2 Metern eingebaut. Bei ersten Tests konnten die aus China stammenden Breitspurzüge die Brücke gar nicht überqueren. Nachträglich wurden vorstehende Teile der seitlichen Tragwerke abgeschnitten, nun können die Züge zwar über die Brücke fahren, aber Loks und Wagen weisen nach jeder Fahrt noch mehr Kratzer, ja sogar erste Risse auf. Obwohl nur ein Ersatz der Überbauten Abhilfe schaffen könnte, denkt im Transportministerium bislang niemand darüber nach.
(Quelle: Clarín)

Übernahme der Eisenbahnwerkstätten

Die Eisenbahnwerkstätten in Mechita bei Bragado, 200 km westlich von Buenos Aires, wurden nach der durch Auflösung von Ferrobaires verursachten Schliessung durch das russische Unternehmen Transmashholding im Dezember 2017 übernommen. Die russische Firma will hier Rollmaterial aufarbeiten oder neu produzieren.
(Quelle: Misdiasenlavía)

Retiro – Pilar – Dr. Domingo Cabred

Durch den Ausbau der dieselbetriebenen San Martin S-Bahn ist damit zu rechnen, dass nicht nur die S-Bahnen auf der ganzen Strecke Retiro – Pilar – Dr. Domingo Cabred für lange Zeit ausfallen werden, man rechnet auch mit der Stilllegung des Fernzuges Retiro – Junin. Dieser wird vorerst vom 10.01. bis 13.02.2018 auf den Abschnitt von Caseros, achte S-Bahnstation ab Retiro, bis Junin verkürzt und die Reisenden haben die Möglichkeit mit dem Bus zwischen Retiro und Caseros zu reisen.
(Quelle: SOFSE)

Buenos Aires – Mar del Plata

Am 07.12.2017 startete wie vorgesehen der Schnellzug von Buenos Aires ohne Halt nach Mar del Plata, wobei man an der Abfahrtszeit um 04.15 festhält, da man angeblich auf der Strecke nach Mar del Plata keine Kreuzungen durchführen könne! Der Zug wird aber, nach Angaben von Beobachtern doch genutzt, obwohl der Abfahrtsbahnhof Plaza Constitución um diese Zeit nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen kann. Dieser Zug verkehrt voraussichtlich bis etwa 07.03.2018.
(Quelle: Misdiasenlavía, regionale Zeitungen)

Temperley – Cañuelas – Lobos – Saladillo – General Alvear / Cañuelas – Monte

Ohne Vorwarnung oder Angabe von Gründen hat SOFSE am 05.01.2018 alle Regionalzüge der Strecke Temperley – Cañuelas – Lobos – Saladillo – General Alvear und jene zwischen Cañuelas und Monte eingestellt.
(Quelle: SOFSE)

Salta – Güemes

SOFSE hat testweise eine zusätzliche Triebwagenverbindung zwischen Salta und Güemes eingelegt, ohne jegliche Vorankündigung. Das Zugpaar verkehrte nur am 29.12.2017 und 05.01.2018 und war jedoch auf Anhieb zu gut 75% ausgebucht. Es soll ein Versuch gewesen sein, um abzuschätzen, ob zusätzliche Fahrten notwendig sind, so SOFSE. Eigentlich war dies schon lange abzusehen, da für die beiden Zugpaare (Montag bis Freitag) und das eine Zugpaar am Samstag die Fahrkarten nur im Vorverkauf erhältlich und stets ausverkauft sind.
(Quelle: SOFSE)

Alejandro Korn – Chascomús / Buenos Aires – Lezama

Anfang Dezember 2017 hat SOFSE die lange geforderten Regionalzüge zwischen Alejandro Korn und Chascomús wieder in Verkehr gesetzt. Allerdings nur drei tägliche Zugpaare und zwei zusätzliche Zugpaare an den Wochenenden. Vormals verkehrten bis 9 Zugpaare in dieser regionalen Verbindung – täglich. Im Gegenzug wurde der inzwischen sehr gut genutzte Regionalzug Buenos Aires – Lezama, ohne Begründung stillgelegt.
(Quelle: SOFSE)

03.10.2017

Infrastruktur

In Buenos Aires begannen am 25. September 2017 die Arbeiten zur Höherlegung von je einem Abschnitt der San Martin und der Mitre S-Bahnstrecken, um zusammen 27 Bahnübergänge zu beseitigen. Zu diesem Zweck wurde die Station Lisandro de la Torre auf der Mitre Strecke Retiro – Tigre geschlossen. An der San Martin Strecke wurde die Station La Paternal stillgelegt. Die Elektrifizierung der Verbindungsstrecke Temperley – Florencio Varela – Berazategui geht vorwärts und sollte in den kommenden Wochen in Betrieb genommen werden.
Schleppend geht die Elektrifizierung der Roca S-Bahn nach La Plata vorwärts. Nach neuesten Berichten könnte der elektrische Betrieb in die Provinzhauptstadt La Plata etwa Ende 2017 aufgenommen werden.
Im Norden des Landes gehen die Arbeiten an der Sanierung der Belgrano Meterspurstrecken für den Güterverkehr vorwärts. In den Provinzen Santa Fe, Chaco und Santiago del Estero wurden rund 500 km saniert. Der sanierte Abschnitt von Pampa del Infierno über Chorotis, Tostado und Santurce ermöglicht es bereits schwerere Güterzüge aus dem Chaco zum Hafen Rosario zu befördern.
Im September begannen die Arbeiten an über 400 km Strecken in den Provinzen Jujuy und Salta, welche sich hauptsächlich über die Strecken El Chalicán – Pichanal – Embarcación und Pichanal – Joaquín V. González – Talavera erstrecken, ebenso laufen noch Arbeiten an mehreren Abschnitten zwischen Talavera und Pampa del Infierno. Insgesamt ist vorgesehen 1600 km Meterspurstrecken zu sanieren. Es wurde auch beschlossen um die Stadt Santa Fe eine Güterumgehungsstrecke von 63 km Länge zu bauen.
Zwischen Buenos Aires und Rosario sind die Bauarbeiten an der Streckenerneuerung abgeschlossen, es wirkt sich jedoch kaum auf die Fahrzeiten aus.
(Quelle: SOFSE; Misdiasenlavía und argentinische Presse)

Personenfernverkehr

Am 10. Juli 2017 hat SOFSE die lange angekündigten zusätzlichen Verbindungen zwischen Buenos Aires Plaza Constitución und Bahía Blanca in Betrieb genommen. Der Zug verkehrt nun dreimal in der Woche, Montag, Mittwoch und Freitag ab Buenos Aires und Dienstag, Donnerstag und Sonntag ab Bahía Blanca. Es wird weiterhin nur über Pigüé gefahren. Die monatelangen Protestaktionen der Bürger und der Gemeinde Saavedra hatten dabei jedoch einen Erfolg eingebracht, der Zug nach Bahía Blanca hält nun auch in Saavedra.
Am 11. September 2017 hat Trenes Argentinos Operaciones SOFSE endlich die angekündigte Verbesserung der Fernzüge zwischen Buenos Aires Retiro und Junin auf der San Martin Linie umgesetzt. Montag, Dienstag und Donnerstag verkehrt ein Zug früh von Junin nach Buenos Aires und am Montag, Mittwoch und Freitag am Abend zurück. Zudem wurde die Zahl der Zwischenhalte etwas erhöht, die Züge halten nun in Franklin, Castilla, Rawson und Chacabuco, die grösste Stadt an der Strecke, Mercedes, wird jedoch immer noch nicht bedient. Es gibt Bestrebungen SOFSE davon zu überzeugen, diese Verbindung täglich in beide Richtungen anzubieten, da das Passagierpotenzial dafür vorhanden ist, zudem hofft man auf zusätzliche Halte.
Per 1. Oktober 2017 hat SOFSE für die Verbindung Buenos Aires – Tucumán einen neuen Fahrplan herausgegeben. Obwohl für diesen Zug die Fahrzeit zwischen Buenos Aires und Rosario Norte um 16 Minuten gekürzt wurde, verlängerte man die Fahrzeiten nördlich von Rafaela so stark, dass die Gesamtreisezeit nun über 32 Std, oder gut 5 Std., länger dauert! Dies ohne ersichtlichen Grund, denn die Züge konnten bislang die Gesamtfahrzeit von rund 27 Std. gut einhalten. Zum selben Datum wurden auch die Fahrzeiten des Zuges Buenos Aires – Rosario um ca. 15 Min. gekürzt. Beim Zug nach Córdoba bleibt die Fahrzeit unverändert lang.
(Quelle: SOFSE)

Keine zusätzlichen Züge

Transportminister G. Dietrich hat unmissverständlich darauf hingewiesen, dass keine weiteren Bahnstrecken im Personenverkehr revitalisiert werden sollen. Dies war das Resultat auf zahlreiche Vorstösse der Stadt Tandil zur geforderten Wiederinbetriebnahme der Verbindung Buenos Aires – Las Flores – Tandil. Es wurde auch namentlich erwähnt, dass auf den Strecken Lobos – 25 de Mayo – Bolivar, Tandil – Gardey, Olavarría – Pringles – Bahía Blanca, General Guido – Pinamar, Mar del Plata - Miramar und von Chivilcoy westwärts nach Bragado, Lincoln, Pehuajó und General Pico keine Personenzüge mehr verkehren sollen.
(Quelle: Misdiasenlavía, regionale Zeitungen)

Buenos Aires Once - Chivilcoy

Verschiedene Quellen sprechen davon, dass SOFSE in den kommenden Monaten die Verbindung zwischen Buenos Aires Once und Chivilcoy von einmal in der Woche auf mindestens fünf wöchentliche Zugpaare erweitern soll. Sowohl Gewerkschaften, als auch die Stadt Chivilcoy fordern diese Verbesserung.
(Quelle: Misdiasenlavía, regionale Zeitungen)

Buenos Aires – Junín

In einer Pressemitteilung des Transportministeriums wurde im September 2017, im Hinblick auf Wahlen im Oktober, von der Möglichkeit gesprochen den Zug Buenos Aires – Junín einmal in der Woche wieder über Junín hinaus bis Rufino oder sogar bis San Luis zu verlängern. Allerdings müsse dafür der Wasserstand in der Laguna La Picasa erst sinken, damit die Strecke in diesem Bereich repariert werden kann. Diese Meldung widerspricht allerdings verschiedenen anderen Fakten. Einmal wurde seit etwa 2 Jahren nur die Verlängerung des Zuglaufes bis Laboulaye angekündigt und auf der anderen Seite fordert die Stadt San Luis unablässig den Abbruch der Bahnstrecke durch die Stadt, wodurch sie dann nicht mehr erreichbar wäre.
(Quelle: Misdiasenlavía, regionale Zeitungen)

Alta Córdoba – Cosquín – Cruz del Eje

Emepa hat mehrere neue Triebwagen des Typs Alerce für den Tren de las Sierras Córdoba – Cosquín gebaut. Nun hat die Regierung angekündigt, dass die Strecke Alta Córdoba – Cosquín saniert und mit den fünf neuen Triebwagen ein besserer Verkehr angeboten werden soll. Man stellte sogar in Aussicht, die Gesamtstrecke über Cosquín hinaus bis Cruz del Eje wieder in Betrieb zu nehmen. Allerdings wurde kein Termin genannt. Auf der anderen Seite wurde das bereits relativ zahlreich vorhandene Rollmaterial nie vollständig genutzt, so wird die Strecke bis heute nicht für den Nahverkehr nach Córdoba genutzt, obwohl das Passagierpotenzial vorhanden ist.
(Quelle: Misdiasenlavía, regionale Zeitungen)

Güemes - Salta

Die Bahnhöfe von Güemes bis Salta haben Einsteigerampen erhalten, um den Einsatz der bereits vor einigen Monaten abgelieferten Alerce Triebwagen zu ermöglichen. Am 2 Oktober 2017 konnte erstmals ein neuer Triebwagen den Betrieb auf dieser Strecke aufnehmen. Ob später auch der Fahrplan verdichtet wird ist noch unklar. Die Gemeinden an der Strecke fordern dies bereits seit einiger Zeit und SOFSE hatte es vor rund einem Jahr auch mal angekündigt.
(Quelle: Misdiasenlavía)

Asociación Rosarina Amigos del Riel

Mitglieder des Vereins Asociación Rosarina Amigos del Riel ARAR haben zusammen mit Abgeordneten der Stadtregierung von Rosario Projekte zur Aufnahme regionaler Bahnverbindungen rund um Rosario vorgelegt. Der noch immer zunehmende Strassenverkehr und die sehr zahlreichen schweren Unfälle, in welche auch immer öfter Omnibusse des Nahverkehrs involviert sind, erfordern eine schnellstmögliche Umsetzung eines Vorortbahnnetzes. Die Bahnstrecken sind vorhanden, einige davon in gutem Zustand und fast alle nicht ausreichend genutzt. Genannt wurden zum Beispiel Verbindungen von Rosario nach San Nicolás, Cañada de Gómez oder nach Orten nördlich der Stadt. Eine wirklich positive Antwort kam jedoch bislang nicht von der Regierung in Buenos Aires.
(Quelle: ARAR)

Villazón - La Quiaca

Die Empresa Ferroviária Andina FCA hat mit der argentinischen Provinz Jujuy eine Vereinbarung über die Wiedereröffnung der Bahn von Villazón (Bolivien) nach La Quiaca (Argentinien) geschlossen. Die FCA wird dabei das Gleis bis zur Grenze und die Grenzbrücke sanieren, die Provinz Jujuy muss ihrerseits den Bahnhof La Quiaca und die Zufahrt bis zur Brücke wieder für den Bahnverkehr herrichten.
(Quelle: EJU.tv)

07.07.2017

Infrastruktur

Nach dem Beginn des Tunnelbaues zur Tieferlegung der Sarmiento S-Bahn Linie innerhalb von Buenos Aires, hat nun auch der Bau einer 20 km langen Neubaustrecke als Hochbahn begonnen. Diese neue Linie soll die Belgrano Sur S-Bahn, die bislang im Bahnhof Buenos Aires endet, über Viadukte zum Bahnhof Plaza Constitución bringen. Der Bahnhof Plaza Constitución soll damit zu einem wichtigen regionalen Verkehrsknotenpunkt ausgebaut werden, in welchem S-Bahnen, Regionalschnellbahnen, U-Bahn und Buslinien zusammenkommen.
(Quelle: Fahrplancenter)

Fernpersonenverkehr

Am 03. Juli 2017 hat Trenes Argentinos Operaciones endlich den lange erwarteten Personenverkehr zwischen Buenos Aires und Mar del Plata wieder aufgenommen. Es verkehrt ein Zugpaar täglich in 6 Std. 45 Min. über die 399 km mit 12 Zwischenhalten. Die Züge bedienen unterwegs die Stationen Coronel Brandsen, Chascomús, Lezama, Castelli, Sevingé, Dolores, General Guido, Maipú, Las Armas, General Pirán, Coronel Vidal und Vivoratá.
Erstmals werden unterschiedliche Tarife angewandt, so kosten Fahrkarten für die beiden angebotenen Klassen (Pullman und 1. Klasse) an Freitagen, Samstagen und Sonntagen, sowie während der Ferien mehr als das Doppelte, als an den übrigen Tagen.
Am Tag darauf wurde auch ein Lokalzug zwischen Buenos Aires Plaza Constitución und Lezama in Betrieb genommen. Er verkehrt ebenfalls täglich, früh ab Lezama und am Abend zurück und bedient unterwegs Coronel Brandsen, Jeppener, Altamirano, Gandara, Chascomús, Adela und Monasterio. Dieser Zug wird, wie jener nach Mar del Plata ebenfalls mit neuen chinesischen Wagen der Pullman und 1. Klasse gebildet. Die Tarifgestaltung ist mit jener des Zuges nach Mar del, Plata identisch.
(Quelle: SOFSE)

Buenos Aires - Bahía Blanca/Junín

Die Erhöhung der Zahl der Personenzüge von Buenos Aires nach Bahía Blanca und Junín von jeweils einem auf drei wöchentliche Zugpaare wurde nun auf Mitte Juli 2017 angekündigt. Ob allerdings dabei auch mehr Unterwegsstationen bedient werden sollen, wie von zahlreichen Gemeinden und Organisationen gefordert, ist noch unklar.
(Quelle: Misdiasenlavía, regionale Zeitungen, Rieles)

Touristischer Verkehr

Nach einem längeren Betriebsunterbruch ist der Touristenzug von Villa Elisa in Entre Rios wieder in Betrieb genommen worden.
(Quelle: Fahrplancenter)

Neuquén – Cipolletti

Obwohl bereits mehrfach zusätzliche Züge auf der Nahverkehrsstrecke Neuquén – Cipolletti angekündigt wurden und auch die Verlängerung dieser Strecke in weitere Orte der Region, so bis Senillosa oder Plottier, angekündigt wurde, hat sich nichts Weiteres getan. Die Regierung in Buenos Aires hält die vorgesehenen Gelder zurück, da sie den Nahverkehr in Neuquén nicht als strategisch wichtig erachtet.
(Quelle: Misdiasenlavía)

06.06.2017

Buenos Aires - La Plata

Die Elektrifizierungsarbeiten an der Strecke nach La Plata laufen nun wirklich auf Hochtouren. In Hudson ist die Erhöhung der Bahnsteige im Bau, nur in Pereyra haben die Arbeiten, trotz Versprechungen, nicht begonnen.
(Quelle: Volta o Trem 21 - 3)

Villa Ballester - Zárate

Am 5. Juni 2017 hat Trenes Argentinos Operaciones endlich den Fahrplan zwischen Villa Ballester und Zárate von 2 auf 6 Zugpaare an Werktagen (4 am Wochenende) verdichtet und man verspricht die Fahrzeiten weiter zu senken, sobald sich die beiden neuen Streckengeleise weiter stabilisiert haben.
(Quelle: Volta o Trem 21 - 3)

Buenos Aires – Mar del Plata

Ferrobaires ist nun an den Staat übergegangen, mit den etwa 1200 Angestellten, doch die Regierung hat noch immer nicht zugesagt, nun den Verkehr nach Mar del Plata wieder aufzunehmen. Jeden Dienstag und Mittwoch fahren immer noch leere „Testpersonenzüge“ Buenos Aires – Mar del Plata. Es wird befürchtet, dass es nun zu Massenentlassungen kommt, da dieses Personal nicht im Haushalt von Trenes Argentinos vorgesehen ist.
(Quelle: Volta o Trem 21 - 3)

Neuquén - Cipolletti

Der sehr grossen Nachfrage wegen plant man die Zahl der Züge zwischen Neuquén und Cipolletti Montag-Freitag von 8 auf 10 Paare anzuheben, doch die Regierung in Buenos Aires lehnt dies aus finanziellen Gründen ab.
(Quelle: Volta o Trem 21 - 3)

14.04.2017

Resistencia

Ende März 2017 ordnete das Transportministerium die sofortige Stilllegung der Vorortszüge von Resistencia im Chaco zwischen Puerto Tirol, Resistencia und Puerto Vilelas ohne Angabe von Gründen an. Für diese Strecke wurden kurz zuvor neue Triebwagen geliefert. Die Stilllegung ist höchst unpopulär, da die Tarife für die Busse ein Viel-faches höher sind, als jene für die Züge.
(Quelle: Volta o Trem 21 - 2)

Buenos Aires - La Plata

Nach zahlreichen Protesten durch die Gemeinden und Reisenden hat die Regierung nun die Fertigstellung der Elektrifizierung der Strecke nach La Plata für Juli 2017 versprochen. Die Oberleitung erreicht bereits einige Zeit City Bell, doch die Züge können nicht verkehren, da die Bahnsteige in Hudson und Pereyra nicht auf die notwendige Höhe gebaut wurden. Inzwischen laufen die Arbeiten in diesen 2 Stationen und sollen in 50 Tagen beendet sein. Die restlichen 8 km bis La Plata sollen nun in 3 Monaten elektrifiziert und alle begleitenden Arbeiten bis dahin abgeschlossen sein.
(Quelle: Volta o Trem 21 - 2)

Temperley – General Alvear

Der Lokalzug Temperley – General Alvear verkehrt wieder zweimal wöchentlich, die zusätzlichen Fahrten Temperley – Saladillo bleiben weiterhin entfallen.
(Quelle: Volta o Trem 21 - 2)

Santa Fe

Die Stadtbahn von Santa Fe fährt nach 8 Wochen Unterbruch wieder.
(Quelle: Volta o Trem 21 - 2)

Tren Patagonico

Technische Probleme haben den Lokaltriebwagen von Tren Patagonico zwei Monate ausfallen lassen. Seit 12.04.2017 verkehrt er wieder 2x/Woche von San Carlos de Bariloche nach Ingeniero G. Jacobacci.
(Quelle: Volta o Trem 21 - 2)

22.02.2017

Temperley - Saladillo - General Alvear

Technische Probleme mit den Nohab Triebwagen (ex-Portugal) zwangen Trenes Argentinos den Verkehr im Februar 2017 zwischen Saladillo und General Alvear einzustellen und zwischen Temperley und Saladillo zweimal in der Woche einen lokbespannten Zug zu fahren.
(Quelle: Volta o Trem 21 - 1)

31.12.2016

Buenos Aires – Mar del Plata

Offenbar bestehen weiterhin Probleme mit der Infrastruktur an der Strecke Buenos Aires – Mar del Plata, denn der Verkehr konnte, obwohl mehr als 30 Probefahrten ohne Probleme abliefen, im Dezember 2016 nicht aufgenommen werden.
(Quelle: El Reportero Ferroviario; Misdiasenlavía, La Razón de Chivilcoy)

Buenos Aires Once – Bragado

An der Strecke Buenos Aires Once – Bragado ist der Wiederaufbau der beiden Brücken, La Clarita und über den Rio Salado, beide bei Chivilcoy, beinahe abgeschlossen und die Gemeindebehörden an der Strecke machen kräftig Druck auf die Regierung um nach Abschluss der Bauarbeiten den Verkehr mindestens zwischen Buenos Aires und Bragado unverzüglich wieder aufzunehmen.
(Quelle: El Reportero Ferroviario; Misdiasenlavía, La Razón de Chivilcoy)

Bahnhof Saavedra

Die Gemeinde Saavedra (Südwesten der Provinz Buenos Aires) hat zusammen mit zahlreichen Freiwilligen die Sanierung des Bahnhofes in Angriff genommen. Dahinter steht die Forderung den wöchentlichen Personenzug in der Relation Buenos Aires – Bahía Blanca in Saavedra wieder halten zu lassen, denn seit Betriebseinstellung der Züge von Ferrobaires wird Saavedra nicht mehr bedient.
(Quelle: El Reportero Ferroviario; Misdiasenlavía, La Razón de Chivilcoy)

Neue Güterwagen

Im November und Dezember 2016 sind grosse Mengen neuer Güterwagen aus China im Hafen von Buenos Aires abgeliefert worden, wobei Fahrzeuge für alle drei Spurweiten vorhanden sind. Gesamt wurden inzwischen über 2000 Güterwagen geliefert, sowohl Flachwagen für Container, Hochbord- und Schüttgutwagen, Tankwagen und mehr waren dabei.
(Quelle: Misdiasenlavía)

Buenos Aires – Bahía Blanca

Das Transportministerium und der Betreiber SOFSE haben angekündigt in den ersten Wochen des Jahres 2017 die Verkehrstage des Zuges Buenos Aires – Bahía Blanca von einmal in der Woche auf drei in der Woche zu erhöhen.
(Quelle: SOFSE)

S-Bahn Buenos Aires

Transportminister Dietrich hat angekündigt für die S-Bahnstrecken von Buenos Aires weitere 174 Elektrotriebzüge zu bestellen. Es ist noch unbekannt, ob diese Züge auch aus China kommen sollen. Die Ankündigung verweist nur darauf, dass es sich um ähnliche Züge wie jene die auf den Mitre und Sarmiento Strecken verkehren handeln soll (und diese sind bekanntlich aus China).
(Quelle: Misdiasenlavía)

Jujuy – La Quiaca

Die Provinz Jujuy hat von der Bundesregierung ARP 10Mio. erhalten, die für den Wiederaufbau eines Abschnittes der Strecke Jujuy – La Quiaca verwendet werden sollen. Man will damit den Streckenabschnitt in der Quebrada de Humahuaca wieder aufbauen. Im Zuge dieser Arbeiten wurde auch ein Wettbewerb für die Sanierung der Bahnhöfe an der Strecke ausgeschrieben.
(Quelle: Jujuy on line)

São Paulo – Argentinien

Das Güterverkehrsunternehmen Rumo hat angekündigt per 31.01.2017 die Bedienung der Zollabfertigungen in Santana do Livramento und Uruguaiana einzustellen, womit auch der internationale Eisenbahngüterverkehr endet. Verschiedene Güterkunden, die jährlich zusammen über 25‘000 Container in der Relation São Paulo – Argentinien mit der Bahn transportieren liessen, haben bei der nationalen Behörde für Landtransport ANTT protestiert. Da jedoch der Staatsapparat laufend verkleinert wird, sieht sich die ANTT nicht in der Lage diese Zollabfertigungen in Kürze wieder betreiben zu können.
(Quelle: Revista Ferroviária)

20.12.2016

Buenos Aires - Mar del Plata

Die Wiederinbetriebnahme der Personenzüge von Buenos Aires nach Chascomús und Mar del Plata verzögert sich weiter und könnte auf Januar oder Februar 2017 verschoben werden. Die genauen Gründe sind nicht bekannt, angeblich findet man immer wieder kleine Unregelmässigkeiten am Gleis.
(Quelle: Volta o Trem 20-7)

Neuquén - Cipolletti

Die Fahrpläne dieser Verbindung wurden etwas geändert und die Zahl der Fahrten wurde leicht reduziert. Nachdem die Strassenbrücke zwischen den zwei Städten unterbrochen wurde entstand eine sehr grosse Nachfrage bei der Bahn, doch es wurden keine zusätzlichen Fahrten eingelegt und die überfüllten Triebwagen bekamen Probleme mit der automatischen Türschliessung. Viele Passagiere konnten gar nicht transportiert werden.
(Quelle: Volta o Trem 20-7)

La Trochita

In der Provinz Rio Negro verkehrt ein Sonderzug auf einem Teil der bekannten Schmalspurbahn am 21.01.2017! Zuerst wird ein Dieseltriebwagen von San Carlos de Bariloche um 07.00 abfahren, dieser stellt in Ing. G. Jacobacci einen Anschluss an die Schmalspur her. Der Dampfzug wird bis Ojos de Agua verkehren (47 km). Rückfahrt am selben Tag, wiederum mit Anschluss an die Breitspur mit Ankunft des Triebwagens in San Carlos de Bariloche um 22.00. Der Fahrpreis, alles inklusive beginnt bei ARP 2582. Betreiber Tren Patagonico.
(Quelle: Volta o Trem 20-7)

08.10.2016

Fahrzeugbrand in Santiago del Estero

Nur 2 Tage nach der Inbetriebnahme des Nahverkehrszuges in Santiago del Estero, geriet die Tecnotren Komposition am 28.09.2016 eines Kurzschlusses wegen in Brand, was nun viele Leute davon abhält den Zug zu benützen.
(Quelle: Volta o Trem 20-6)

Druck auf die Regierung

Die Bevölkerung erhöht den Druck auf die Regierung, um wieder mehr Personenzüge in Betrieb zu nehmen. Die Gemeinden an der Strecke Buenos Aires – 25 de Mayo haben eine Petition eingereicht. Ebenso fordern die Bewohner von Brandsen eine schnellstmögliche Wiederaufnahme des Bahnverkehrs und in Rio Negro fordert man die Wiederinbetriebnahme des direkten Zuges zwischen Buenos Aires und San Carlos de Bariloche. Die Regierung hofft jedoch die Strecke nach Mar del Plata etwa ab Januar 2017 wieder betriebsbereit saniert zu haben.
(Quelle: Volta o Trem 20-6)

Keine Fernverkehrszüge

In einer Pressemeldung vom 06.10.2016 betonte die Regierung, dass es keine neuen Fernzüge mehr geben soll, selbst jene von Ferrobaires die Ende Juni stillgelegt wurden, sollen nicht wieder reaktiviert werden. Nur die Verbindung nach Rosario soll verbessert und jene nach Mar del Plata wieder reaktiviert werden.
(Quelle: Volta o Trem 20-6)

30.09.2016

Sanierung Infrastruktur

Verschiedene unabhängige Quellen haben inzwischen bestätigt, dass die Sanierungsarbeiten an den Strecken Buenos Aires – Rosario und Buenos Aires – Mar del Plata wieder angelaufen sind. Auch das Transportministerium rechnet mit einem grösseren Baufortschritt bis Ende 2016 und man will spätestens im Januar 2017 den Verkehr zwischen Buenos Aires und Mar del Plata wieder aufnehmen. Ebenfalls auf Anfang 2017 ist eine Verkürzung der Fahrzeiten von derzeit rund 7 auf etwa 5 Std. zwischen Buenos Aires und Rosario vorgesehen.
(Quelle: ARAR und private Beobachter)

Rollmaterial von Casimiro

Die Gesellschaft Casimiro, Betreiber des internationalen Zuges Posadas – Encarnación (Paraguay), hat offenbar alle restlichen 20 Wadloper Triebwagen, die zuvor TBA gehörten übernommen und Ende September per Tieflader aus Pilar und vermutlich weiteren Standorten nach Zárate überführen lassen. Nach Meldungen aus Argentinien sollen die Triebwagen anschliessend nach Encarnación überführt werden, um dort saniert zu werden. Wo sie genau zum Einsatz kommen sollen ist noch unbekannt, da sich Casimiro jedoch auch um den Betrieb des Vorortsverkehrs von Posadas nach Garupá im Auftrag von Trenes Argentinos bemüht, könnte es auf der Hand liegen, dass einige dieser Triebwagen dafür verwendet werden sollen.
(Quelle: Crónica Ferroviaria)

Technischen Probleme bei Tecnotren

Die technischen Probleme des Triebwagens von Tecnotren, der in Santa Fé dem Stadtverkehr dient scheinen nur teilweise behoben zu sein. Während offenbar von irgendwo die entsprechenden Teil für den Antrieb beschafft wurden, kommt es aber immer noch zu Entgleisungen, die nach Reparaturen am Gleis jetzt offenbar doch vom Fahrzeug ausgehen. Trotz allem wird der Zug so oft wie möglich gefahren.
(Quelle: El Litoral)

Stilllegungen

Am 28.07.2016 kam es dann zur nächsten Runde an Stilllegungen, diesmal war es die Staatsbahn, die alle Züge zwischen Buenos Aires Plaza Constitución und Chascomús überraschenderweise stilllegte, ohne Vorankündigung. Je nach Verkehrstag verkehrten bis zu 12 Zugpaare auf dieser 114 km langen Strecke. Man vermutet, dass dies mit der Betriebseinstellung von Ferrobaires zusammenhing, da die Strecke Buenos Aires – Chascomús – Mar del Plata als Einzige der Provinz Buenos Aires gehört. In Chascomús kursiert allerdings die ziemlich plausible Nachricht, dass die Stilllegung durch die Busunternehmen verursacht wurde, denn diese hätten viel Druck auf Transportminister Dietrich ausgeübt, da die Züge sehr populär waren und die Zahl der Buspassagiere auf dieser Strecke um über 80% zurückging. Kein Wunder, die Hin- und Rückfahrt mit dem Zug in der Touristenklasse (2. Klasse) kostete zuletzt 100 Pesos, während die billigsten Busverbindungen für die einfache Fahrt 200 Pesos, die meisten jedoch 300 Pesos kosten.
(Quelle: Fahrplancenter News; Trenes Argentinos)

21.08.2016

Stilllegungen

Am 30. Juni 2016 hat Ferrobaires in der Provinz Buenos Aires die Fernzüge Buenos Aires – Bahía Blanca (via Pigüé und Pringles), Buenos Aires – Tandil – Vela, Temperley – 25 de Mayo, Mechita – Bragado – Olascoaga und Buenos Aires – Junín – Alberdí stillgelegt. Die Stilllegungen gelten als „bis auf weiteres“ und man hofft, dass der Staat diese Verbindungen übernimmt.
(Quelle: Volta o Trem 20-5)

Trenes Argentinos

Die Staatsbahn Nuevos Ferrocarriles Argentinos/SOFSE wurde wieder in Trenes Argentinos umbenannt.
(Quelle: Volta o Trem 20-5)

General La Madrid

Trenes Argentinos haben für ihren wöchentlichen Zug Buenos Aires – Bahía Blanca einen zusätzlichen Halt in General La Madrid eingeführt.
(Quelle: Volta o Trem 20-5)

Stilllegung

Am 28. Juli 2016 wurden alle Züge der Relation Buenos Aires – Chascomús ohne Angabe von Gründen stillgelegt.
(Quelle: Volta o Trem 20-5)

Tren a las Nubes 

Seit 09.07.2016 verkehrt der Touristenzug Tren a las Nubes ab Salta wieder jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.
(Quelle: Volta o Trem 20-5)

Buenos Aires – Neuquén – Zapala

Eine Abgeordnete aus Neuquén präsentierte das Projekt zur Wiedereinführung eines direkten Personenzuges in der Relation Buenos Aires – Neuquén – Zapala bei der Bundesregierung, das Projekt wird auch von Abgeordneten aus Rio Negro unterstützt. In einer Abstimmung im Senat wurde das Projekt mit 40 zu 11 Stimmen angenommen, was die Regierung nun zum handeln zwingt.
(Quelle: Volta o Trem 20-5)

15.06.2016

Augusta Victoria - Socompa - Salta

Ferronor (Chile) hat den Güterverkehr von Augusta Victoria (Chile) über Socompa nach Salta (Argentinien) im April 2016 wieder aufgenommen, allerdings verkehren die Züge nur selten und unregelmässig.
(Quelle: Volta o Trem 20-4)

Paraná – Concepción und Basavilbaso – Villaguay

Nach mehreren Monaten ohne Zugverkehr auf den Strecken Paraná – Concepción del Uruguay und Basavilbaso – Villaguay begann SOFSE/FA mit der Reparatur der Triebwagen und der Geleise zwischen Paraná und Concepción del Uruguay, ein Datum für die Wiederaufnahme des Verkehrs wurde allerdings nicht genannt.
(Quelle: Volta o Trem 20-4)

Buenos Aires, Bragado - Provinz La Pampa

Vor wenigen Tagen begann der Wiederaufbau der La Clarita Brücke westlich von Chivilcoy, die beim Hochwasser im August 2015 beschädigt wurde. Mit dieser Massnahme kann später in diesem Jahr der Bahnverkehr zwischen Buenos Aires, Bragado und der Provinz La Pampa wieder aufgenommen werden.
(Quelle: Volta o Trem 20-4)

Wadloper Triebwagen beschädigt

Durch Brandstiftung wurden die in Pilar abgestellten Wadloper Triebwagen stark beschädigt. Es ist noch unklar ob sie jemals wieder repariert werden.
(Quelle: Volta o Trem 20-4)

31.03.2016

Buenos Aires – Rosario

Die unvollendeten Sanierungsarbeiten an der Strecke Buenos Aires – Rosario wurden nach einem neunmonatigen Unterbruch wieder aufgenommen. Allerdings müssen zuerst die bereits eingebauten, mangelhaften Betonschwellen ersetzt werden. Allerdings wird bemängelt, dass die Arbeiten mit denselben Firmen und demselben Material wie vor dem Regierungswechsel wieder aufgenommen wurden, was weitere Probleme nach sich ziehen wird. Insgesamt wurden die Arbeiten an 94 Km der Strecke wieder aufgenommen.
(Quelle: El Litoral)

Nahverkehr

Die Elektrifizierung der S-Bahn nach La Plata erleidet eine Verspätung von mehreren Monaten, so lokale Quellen. Der elektrische Verkehr zwischen Buenos Aires Plaza Constitución und Quilmes funktioniert seit Mitte Februar 2016. Mit einiger Verzögerung wurden nun diese Arbeiten auch auf dem 7 Km langen Abschnitt Quilmes – Berazateguí aufgenommen, im März 2016 begann die Platzierung der Oberleitungsmasten. Die zuständigen Stellen bestätigen jedoch, dass die restlichen 29 km zwischen Berazatequí und la Plata erst in den kommenden Wochen in Arbeit genommen werden und die Elektrifizierung etwa um Ende 2016 abgeschlossen werden soll. Dies ist insofern dringend, da der Schienenersatzverkehr sehr schlecht organisiert und unzureichend ist.
(Quelle: El Día)

Neuquén - Cipolletti

Obwohl wiederholt Reparaturen an den beiden Materfer Triebwagen in Neuquén durchgeführt werden, scheint es unmöglich zu sein, diese auf längere Zeit einzusetzen. Seit mehreren Monaten fallen die Züge deshalb zwischen Neuquén und Cipolletti meistens aus, was die Fahrgäste verärgert und sie wieder zum Bus abwandern lässt. Ob und wann diese technischen Probleme gelöst werden können, weiss niemand.
(Quelle: La Mañana Neuquén)

20.02.2016

Tandil – Barker und Tandil – Vela – Benito Juárez

Ferrobaires will in den kommenden Wochen den regulären Betrieb auf den Strecken Tandil–Barker (69 km) und Tandil–Vela –Benito Juárez (85 km) mit einem Nohab Triebwagen (ex-CP Portugal) aufnehmen. Nach Pressemeldungen sollen diese Verbindungen täglich verkehren. Auf der Linie Buenos Aires - 25 de Mayo wird der Nohab Triebwagen durch einen Zug ehemals elektrischer Sorefame Wagen mit Diesellok ersetzt.
(Quelle: Volta o Trem 20-2)

Tren Urbano in Santa Fe

Anfang Januar nahm der Tren Urbano in Santa Fe den Betrieb auf, musste aber nach 4 Tagen wegen technischer Probleme wieder stillgelegt werden, die Ersatzteile konnten bis heute nicht beschafft werden.
(Quelle: Volta o Trem 20-2)

10.01.2016

Alejandro Korn - Chascomús

Am 18.12.2015 startete SOFSE mit einem regen Nahverkehr zwischen Alejandro Korn und Chascomús. Werktags stellen 11 Zugpaare Anschlüsse an die elektrische S-Bahn her, am Samstag sind es 9 und am Sonntag 8 Züge.
(Quelle: Volta o Trem 20-1)

Hochwasserschäden Bragado und Mar del Plata

Da die Hochwasserschäden an den Strecken nach Bragado und Mar del Plata noch nicht behoben sind, entfallen in der Sommersaison 2015/2016 erstmals alle Züge in den Badeort Mar del Plata.
(Quelle: Volta o Trem 20-1)

31.12.2015

Region Concordia

Die starken Regenfälle Ende Dezember 2015 haben in der Region Concordia (Provinz Entre Rios) zu schweren Überschwemmungen geführt, wobei auch die Bahnanlagen, deren Renovation teilweise begonnen hatte, stark beschädigt wurden. Wann hier wieder Güterverkehr stattfinden kann, kann von Seiten der Infrastrukturbehörde Adif noch nicht gesagt werden.
(Quelle: Crónica Ferroviaria)

Tren a las Nubes

Am 05.12.2015 haben starke Regenfälle in der Provinz Salta zum Einsturz der Eisenbahnbrücke über den Rio San Lorenzo geführt, was zu einem Unterbruch des Tren a las Nubes führte. Im Gegensatz zu anderen Streckenunterbrüchen wurde mit Hilfe der Provinz Salta, Nuevos Ferrocarriles Argentinos und Adif sofort mit einer provisorischen Reparatur der Brücke begonnen, um die in Campo Quijano, westlich von Salta, eingeschlossene Komposition des Tren a las Nubes nach Salta zurückzuführen, was auch nach wenigen Tagen gelang. Inzwischen wurde die Rekonstruktion der Brücke in Angriff genommen und nach regionalen Angaben soll die Strecke ab März wieder befahrbar sein. Tren a las Nubes nimmt wieder Buchungen ab dem 19.03.2016 entgegen.
(Quelle: Crónica ferroviária, Tren a las Nubes)

Brücke über den Rio Salado

Ferrobaires hat begonnen die durch das Hochwasser im August 2015 beschädigte Brücke über den Rio Salado im Zuge der Strecke nach Mar del Plata wenigstens provisorisch zu reparieren und man hofft noch im Januar 2016 den Verkehr wieder aufnehmen zu können.
(Quelle: Ferrobaires)

Neue Wagen für Metro Buenos Aires

Die Metro von Buenos Aires (Subte) hat am 27.08.2015 den Testbetrieb mit den ersten sechs neuen Metropolis Wagen von Alstom auf der Linie H aufgenommen. Insgesamt werden 120 dieser Wagen geliefert, um ältere Fahrzeuge zu ersetzen.
Schon ein Tag früher begann der Test mit einigen der 105 neuen U-Bahnwagen von CRRC (China) gelieferten Wagen auf der Subte Linie A, die als Ersatz für die alten Fiat/Materfer Wagen bestellt wurden.
(Quelle: Tramways und Urban Transit)

Diverse Änderungen am Angebot

Am 18.12.2015 hat SOFSE zusätzliche Züge zwischen Temperley und Alejandro Korn und Chascomús in Betrieb genommen. Montag bis Freitag verkehren 11, Samstag 9 und Sonntag 8 Zugpaare in dieser Relation. Sie stellen den Anschluss an die elektrischen Züge der Roca Linie der S-Bahn von Buenos Aires her. Anfang Januar 2016 wurde bekanntgeben, dass man beabsichtigt, einige dieser Züge über Chascomús hinaus bis Lezama verkehren zu lassen.
Ebenso wurden zum selben Datum im Dezember Regionalzüge von Cañuelas nach Lobos und nach Monte in Betrieb genommen, diese verkehren nur an Werktagen. Lobos und Monte wurden bislang nur von wenigen Fernzügen in der Woche ab Cañuelas bedient.
(Quelle: Trenes Argentinos/SOFSE)

25.11.2015

Buenos Aires Plaza Constitución – La Plata

Die Elektrifizierung der Strecke Buenos Aires Plaza Constitución – La Plata geht zügig voran, bis Quilmes ist die Oberleitung betriebsbereit und es verkehrten Probeweise die ersten neuen Züge, die aus China geliefert wurden. Anfang 2016 soll der elektrische Betrieb bis La Plata aufgenommen werden.
(Quelle: Volta o Trem 19-9)

25.10.2015

Buenos Aires - Chascomús

Nach den starken Regenfällen vom Juli/August 2015 wurde Mitte Oktober der lokale Bahnverkehr zwischen Buenos Aires und Chascomús wieder in Betrieb genommen.
(Quelle: Volta o Trem 19-8)

Victoria – Capilla del Señor

Wegen technischer Probleme mussten die neuen von Materfer gebauten Dieseltriebwagen der Strecke Victoria – Capilla del Señor wieder aus dem Betrieb genommen werden. Alle Verbindungen werden wieder mit lokbespannten Zügen gefahren.
(Quelle: Volta o Trem 19-8)

22.09.2015

Bahnstrecken unterbrochen

Durch die starken Regenfälle im Juli/August 2015 wurden verschiedene Bahnstrecken unterbrochen:
Buenos Aires – Mar del Plata, seit 12.09. zwischen Buenos Aires und Lezama wieder in Betrieb
Buenos Aires – Pinamar, wurde damit wieder ganz stillgelegt
Buenos Aires – 25 de Mayo und General Alvear, die Strecke nach General Alvear ist seit 12.09. wieder offen
Buenos Aires – General Pico beide Strecken gesperrt, nur zwischen Buenos Aires und Chivilcoy Sud noch ein Zug in der Woche. Zwischen Santa Rosa – Catriló und General Pico verkehrt ein Triebwagen wöchentlich.
(Quelle: Volta o Trem 19-7)

Buenos Aires - Bahía Blanca

Seit 18. September verkehrt der Zug freitags von Buenos Aires nach Bahía Blanca und sonntags zurück mit einer neuen chinesischen Komposition von SOFSE anstelle der Komposition von Ferrobaires.
(Quelle: Volta o Trem 19-7)

12.07.2015

Buenos Aires - Pinamar

Am 17.07.2015 nimmt Ferrobaires, nach einem Unterbruch von 5 Jahren, die Verbindung zwischen Buenos Aires und dem Küstenort Pinamar wieder in Betrieb. Der Zug verkehrt einmal in der Woche, freitags hin und sonntags zurück. Allerdings soll die Verbindung nur zu den Hauptreisezeiten im Juli, Dezember bis März und an Feiertagen angeboten werden.
(Quelle: Volta o Trem 19-6)

Neuquén - Cipolletti

Am 20.07.2015 wird der Nahverkehr zwischen Neuquén und Cipolletti den Betrieb aufnehmen. Der erste Materfer Triebwagen absolviert seit dem 09.07. Probefahrten auf der 6 km langen Strecke zwischen den beiden Städten. Als Reservefahrzeug wird in Kürze der Triebwagen der Verbindung Bragado – General Pico eintreffen, was danach ab Bragado verkehren wird, ist noch unbekannt.
(Quelle: Volta o Trem 19-6)

Fórum, Santiago del Estero

Der Bahnhof Fórum des „Tren al Desarrollo“ (Zug zur Entwicklung) in Santiago del Estero wurde mit Beteiligung von Transportminister Randazzo in Santiago del Estero eingeweiht. Ein Triebwagen von Technotren wurde dafür auf die Gleise gestellt. Allerdings soll die über 4 km lange Strecke nach La Banda, neu als Hochbahn gebaut, erst Ende 2016 fertiggestellt sein. Die Bahn wird dann über drei Triebwagen verfügen.
(Quelle: Volta o Trem 19-6)

20.04.2015

Ferrocarriles Argentinos

FERROCARRILES ARGENTINOS wurde von der argentinischen Regierung wieder ins Leben gerufen.
(Quelle: Volta o Trem 19-5)

San Nicolás und Zárate

Ab 01. Mai 2015 bedient SOFSE/FA mit dem täglichen Personenzug Buenos Aires – Rosario auch wieder den Unterwegsbahnhof San Nicolás und ab 01. Juni soll wieder ein Halt in Zárate eingelegt werden.
(Quelle: Volta o Trem 19-5)

Victoria – Capilla del Señor

Trenes Argentinos hat die Fahrzeiten auf der Strecke Victoria – Capilla del Señor nach Abschluss eines Teiles der Gleis-renovationen wieder etwas gekürzt und mit einem neuen Materfer Triebwagen einen beschleunigten Verkehr aufgenommen.
(Quelle: Volta o Trem 19-5)

10.04.2015

Tren a las Nubes

Am 04. April hat Tren a las Nubes den Verkehr zwischen Salta und dem Viaducto La Polvorilla wieder aufgenommen. Betreiber ist ein Tochterunternehmen von SOFSE/ Ferro-carriles Argentinos. Der Zug verkehrt bis Anfang Dezember meist an Samstagen, die Tarife wurden massiv erhöht, Informationen unter http://www.fahrplancenter.com/AIFFLAArgentina313.html.
(Quelle: Volta o Trem 19-4)

Neuquén – Cipolletti

Am 20. Juli 2015 wird der Betrieb des Vorortszuges Neuquén – Cipolletti nach unzähligen Projekten in den vergangenen 15 Jahren endlich in Betrieb genommen. Etwa 4 Wochen zuvor werden die beiden neuen Triebwagen für diese Verbindung nach Neuquén geliefert. Die 6,1 km lange Strecke soll dann 16-mal pro Tag bedient werden.
(Quelle: Volta o Trem 19-4)

31.03.2015

Ferrocarriles Argentinos FA als staatliche Dachorganisation für die Eisenbahnen

Die argentinische Regierung hat ein Gesetz erlassen, womit wieder Ferrocarriles Argentinos FA als staatliche Dachorganisation für die Eisenbahnen des Landes funktionieren. FA wird wie folgt aufgeteilt:
ADIF für die Infrastruktur, SOFSE für den Personenverkehr und Belgrano Cargas y Logística BCyL für den Güterverkehr.
(Quelle: La Nación)

20 neue Triebwagen für Belgrano Norte

Unter dem Namen Alerce (Lärche) werden zurzeit durch die argentinische Industrie (Grupo Emepa in Chascomús) 20 zweiteilige Dieseltriebwagen für meterspurige Belgrano Norte Vorortsbahn von Buenos Aires gebaut. Der erste Triebwagen wurde Ende März 2015 vorgestellt. Mit den neuen Fahrzeugen wird ein beschleunigter Verkehr zwischen Buenos Aires Retiro, Ciudad Universitaria, Aristóbulo del Valle und Boulogne-sur-Mer eingerichtet. Jeder zweiteilige Zug bietet 120 Sitzplätze, Klimaanlage, WiFi, Videoüberwachung und LED Beleuchtung. 90% aller Materialien und Bestandteile der Züge kommen aus argentinischer Produktion. Die Bremssysteme stammen aus deutscher Produktion und die automatischen Türschliesseinrichtungen kommen aus Österreich.
(Quelle: Telám)

Sanierung Rosario – Tortugas

ADIF hat mit der Sanierung des etwa 90 km langen Abschnittes Rosario – Tortugas der Strecke Rosario – Córdoba begonnen.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Reparatur Colonia Alvear Oeste - Bowen

Im Laufe des Monates April 2015 beginnt die Reparatur des 23 km langen Streckenabschnittes von Colonia Alvear Oeste nach Bowen. Dafür stehen bereits Finanzmittel zur Verfügung. In einer ersten Etappe soll auf diesen absolut geraden Streckenstück in der Provinz Mendoza ein lokaler Personenverkehr aufgenommen werden. Danach soll in weiteren Etappen die 306 km lange Strecke zwischen Bowen, Polledo, Nueva Galia, Chamaicó und Rancul bis Realicó wieder eröffnet werden. In Realicó (Provinz Las Pampa) soll dann ein Anschluss an den bestehenden Zug nach Buenos Aires hergestellt werden.
Die Strecke Colonia Alvear – Realicó wurde bereits in den späten 1970er Jahren im Personenverkehr stillgelegt und mit der Stilllegung der Strecke Mendoza – Colonia Alvear 1982 verlor diese Stadt jeglichen Schienenpersonenverkehr.
(Quelle: Sitio Andino)

Neuauflage San Antonio Oeste - Tierra del Fuego

Das Projekt von 1994 eine 1636 km lange Bahnstrecke von San Antonio Oeste durch ganz Patagonien bis nach Tierra del Fuego (Feuerland) zu bauen, wurde wieder neu aufgelegt. 1999 hatte der damalige Staatspräsident Menem das Projekt als „nutzlos“ gestoppt.
(Quelle: Tiempo Sur)

8000 Passagiere Posadas - Encarnación

Der mit niederländischen Wadloper Triebwagen gefahrene Zug zwischen Posadas und Encarnación wird inzwischen täglich von bis zu 8000 Personen genutzt.
(Quelle: SOFSE)

Puerto Tirol – Resistencia – Puerto Vilelas

SOFSE hat den Nahverkehr auf der Strecke Puerto Tirol – Resistencia – Puerto Vilelas in der zweiten Jahreshälfte 2014 etwas neu geordnet. Auf dem Abschnitt Resistencia – Puerto Vilelas wurde die neue Haltestelle Cocomarola, zwischen Bouvier und Gusberti, eingerichtet. Die Zahl der Züge ist annähernd unverändert, allerdings wurden die Reisezeiten durchgehend zwischen 6 und 15 Min. verlängert.
(Quelle: SOFSE)

Buenos Aires Retiro – Rufino

Am 27. Februar 2015 hat SOFSE den Personenverkehr auf der 421 km langen Strecke Buenos Aires Retiro – Rufino aufgenommen. Der Zug, aus chinesischen Wagen der ersten Klasse und der Pullman Klasse verkehrt freitags ab Retiro und sonntags zurück und bedient unterwegs nur die Bahnhöfe Mercedes, Chacabuco, Junín, Vedia und Alberdi. Dieser Zug wird von SOFSE gefahren, während Ferrobaires weiterhin an Werktagen einen Lokalzug zwischen Retiro und Junín verkehren lässt.
Es wird bereits davon gesprochen diese Verbindung über Rufino hinaus bis Justo Daract zu verlängern.
(Quelle: SOFSE)

25.03.2015

Buenos Aires - Córdoba

Seit 09.03.2015 verkehren die beiden wöchentlichen Nachtzüge zwischen Buenos Aires und Córdoba nur noch mit dem neuen chinesischen Rollmaterial. Zwei Wochen später hat SOFSE den Tren da las Sierras wieder vom Bahnhof Rodriguez del Busto bis Alta Córdoba verlängert.
(Quelle: Volta o Trem 19-3)

Buenos Aires – Junín - Alberdí

Mitte März 2015 wurde der Lokalzug Buenos Aires – Junín - Alberdí von Ferrobaires wieder in Betrieb genommen.
(Quelle: Volta o Trem 19-3)

Ferrocarriles Argentinos

Die Regierung hat ein Gesetz zur Neugründung von FERROCARRILES ARGENTINOS als Dachorganisation für die drei Unternehmen SOFSE (Personenverkehr), ADIF (Infra-struktur) und Belgrano (Güterverkehr) erlassen.
(Quelle: Volta o Trem 19-3)

Posadas – Encarnación

Die Zahl der täglichen Passagiere der Verbindung Posadas – Encarnación ist inzwischen auf rund 8000 gestiegen.
(Quelle: Volta o Trem 19-3)

08.03.2015

Buenos Aires - Junín - Rufino

SOFSE hat am 27.02.2015 ein wöchentliches Zugpaar zwischen Buenos Aires, Junín und Rufino in Betrieb genommen. Der Zug wird mit neuem chinesischem Rollmaterial gefahren.
Am 02.03.2015 musste Ferrobaires den Lokalzug zwischen Buenos Aires und Junín nach einer Entgleisung einstellen.
(Quelle: Volta o Trem 19-2)

Posadas - Encarnación

Der Nahverkehr zwischen Posadas und Encarnación wird immer beliebter, inzwischen nutzen bis zu 7000 Reisende die Verbindung, die mit Wadloper Triebwagen alle 30 Min. 7 Tage in der Woche gefahren wird.
(Quelle: Volta o Trem 19-2)

Buenos Aires - Rosario Sur

SOFSE plant den Fernverkehr zwischen Buenos Aires und dem neuen Bahnhof Rosario Sur am 01.04.2015 aufzu-nehmen, erste Testfahrten mit neuem chinesischem Rollmaterial finden bereits statt. Derzeit werden zwischen Buenos Aires und Rosario die Signalanlagen angepasst.
(Quelle: Volta o Trem 19-2)

Resistencia/Cocomarola

Ende 2014 hat SOFSE die Fahrzeiten der Vorortszüge von Resistencia geändert und in Cocomarola eine neue Haltestelle eröffnet.
(Quelle: Volta o Trem 19-2)

San Carlos de Bariloche - Ing. G. Jacobacci

Durch den Wegfall einiger Busverbindungen zwischen San Carlos de Bariloche und Ing. G. Jacobacci plant Tren Patagonico den Lokalzug dreimal in der Woche zu fahren.
(Quelle: Volta o Trem 19-2)

Tacna – Arica

Die Wiederaufbauarbeiten an der Strecke Tacna – Arica wur-den durch das peruanische Transportministerium aufgenommen. Schwellen und ein Teil der Schienen werden ausgetauscht. Der einzige einsatzfähige Triebwagen wird saniert und mit einer Toilette ausgerüstet. Der Verkehr soll noch vor Ende 2015 aufgenommen werden, anschliessend soll die Strecke privatisiert werden.
(Quelle: Volta o Trem 19-2)

31.01.2015

Neue Wagen, neue Verbindung

Seit dem 09. März 2015 setzt SOFSE neue chinesische Wagen in den Nachtzügen zwischen Buenos Aires und Córdoba ein.
Am 01. April 2015 nimmt SOFSE ein tägliches Zugpaar zusätzlich zu den bestehenden Zügen, zwischen Buenos Aires und dem neuen Bahnhof Rosario Sur in Betrieb. Dieser Zug braucht für die 294 km lange Strecke gut 6 Std. 30 Min., gegenüber rund 9 Std. für die Züge Buenos Aires – Rosario Norte (315 km).
(Quelle: SOFSE)

Tren a las Nubes

Der berühmte Tren a las Nubes verkehrt wieder ab 04.04.2015. Nach Pressemeldungen wurde das Streckengleis weitgehend repariert und die Fahrzeuge des Zuges wurden in den Werkstätten Alta Córdoba saniert. Das neue Angebot sieht nur noch eine einfache Fahrt von Salta zum Viaducto La Polvorilla und zurück bis San Antonio de los Cobres vor, danach eine Rückfahrt nach Salta mit dem Bus. Für dieses Angebot wird ein Tarif von ARP 1540.00 (über € 160,00) erhoben, Bewohner der Provinz Salta bezahlen für die einfache Fahrt nur mit dem Zug ARP 350.00 (€ 36,60).
Der genaue Fahrplan wurde noch nicht veröffentlicht. Betreiber ist die Gesellschaft Sociedad del Estado Tren a las Nubes SFTSE, eine Tochtergesellschaft der Staatsbahn Ferrocarriles Argentinos/SOFSE.
(Quelle: Rieles)

20.01.2015

Posadas - Encarnación

Am 31.12.2014 begann der regelmässige Verkehr mit den Wadloper Triebwagen zwischen Posadas und Encarnación. Die Züge verkehren täglich zwischen 07.00 und 18.30 alle 30 Min. in jeder Richtung und der Fahrpreis beträgt ARP 18.00.
(Quelle: Volta o Trem 19-1)

11.01.2015

Posadas - Encarnación

Der internationale Triebwagenverkehr zwischen Posadas (Argentinien) und Encarnación (Paraguay) wurde am 31.12.2014 in Betrieb genommen. Noch existiert in Encarnación keine definitive Bahnstation, die Passagiere müssen über mobile Treppen in die und aus den Wadloper Triebwagen steigen. Die Fahrzeit zwischen beiden Stationen beträgt 7 Minuten, die Züge verkehren zwischen 7 und 18 Uhr und der Fahrpreis 18 ARP oder 7000 Par. Guaranies. Nach ersten Pressemeldungen scheinen die Bahnfahrten gut besetzt zu sein, da die Überquerung der Grenzbrücke im Strassenverkehr in der Regel 90 bis 100 Minuten beansprucht.
(Quelle: hoy.com, Rieles)

Fernverkehr

Am 19.12.2014 hat SOFSE in Zusammenarbeit mit Ferrobaires den Verkehr mit einem täglichen und einem wöchentlichen Zugpaar mit neuem chinesischem Rollmaterial zwischen Buenos Aires und Mar del Plata aufgenommen.
Die bisherigen 4 wöchentlichen Züge, einer darunter ist der Marplatense, von Ferrobaires verkehren in etwas geänderten Fahrplänen weiterhin.
Zum selben Zeitpunkt wurde auf der neuen östlichen Umfahrungsstrecke um Chascomús der dortige Bahnhof eröffnet und wenige Tage danach wurden auch die zwei Regionalzugpaare Buenos Aires – Chascomús von SOFSE in den neuen Bahnhof umgeleitet und von 5 auf 7 Fahrten je Woche erweitert. Diese Regionalzüge haben zusätzliche Halte in Temperley (nur am Wochenende), Guernica (nur werktags), Alejandro Korn, Coronel Brandsen, Jeppener und Atamirano bekommen.
Durch die auf dieser Strecke laufenden Bauarbeiten, kommt es immer wieder zu Anpassungen der Fahrpläne.
Am ersten Tag wurden für die neuen Züge nach Mar del Plata über 5000 Fahrkarten verkauft.
(Quelle: Trenes Argentinos; Satelite Ferroviario)

Die im Oktober 2014 eingerichtete Verbindung Buenos Aires – 25 de Mayo von Ferrobaires verkehrt nur zweimal in der Woche, statt wie angekündigt dreimal.
Trenes Argentinos hat die beiden wöchentlichen Zugpaare Buenos Aires – Saladillo im Dezember 2014 eingestellt, es verbleiben auf dieser Strecke die beiden wöchentlichen Triebwagenpaare Buenos Aires – Saladillo – General Alvear.
(Quelle: Satelite Ferroviario)

Buenos Aires - Junin

Zum Sommerfahrplan ab 19.12.2014 hat Ferrobaires das Angebot an Zügen zwischen Buenos Aires und Junin von 7 auf 5 Zugpaare reduziert.
(Quelle: Ferrobaires)

Überführung von neun Wagen

Augenzeugen berichten, dass SOFSE im Dezember 2014 eine Komposition mit 9 Inox-Wagen ex-CP Portugal und zwei Gepäckwagen von Buenos Aires nach Tucumán überführt habe, offenbar um ein drittes Zugpaar auf dieser Strecke einzusetzen, allerdings wurde nicht bekannt gegeben, wann dieses Zugpaar verkehren soll.
(Quelle: Private Meldungen)

20.12.2014

Verstaatlichung

Am 1. November 2014 wurde Ferrocentral mit den Zugverbindungen nach Córdoba, Tucumán und um Córdoba verstaatlicht und untersteht nun SOFSE.
(Quelle: Volta o Trem 18-9)

Buenos Aires - Junin

Ferrobaires hat das Zugsangebot zwischen Buenos Aires und Junín von 7 auf 5 reduziert
(Quelle: Volta o Trem 18-9)

Buenos Aires - Catriló - General Pico

Die neuen SOFSE Züge zwischen Buenos Aires, Catriló und General Pico sind bereits sehr populär und die starke Nachfrage zwang den Betreiber zusätzliche Wagen anzuhängen.
(Quelle: Volta o Trem 18-9)

Buenos Aires - Mar del Plata

SOFSE hat am 19.12.2014 den Verkehr mit neuen chinesischen Fahrzeugen zwischen Buenos Aires und Mar del Plata aufgenommen. Es werden ein Zugpaar täglich und ein zusätzlicher Zug am Wochenende angeboten, zusätzlich zu den 4 wöchentlichen Zügen von Ferrobaires. Schon am ersten Verkaufstag wurden über 5700 Fahrkarten für den neuen Zug ausgegeben. Wegen den laufenden Bauarbeiten beträgt die Fahrzeit über die gut 400 km lange Strecke zurzeit rund 7 Std. Gleichzeitig wurde in Chascomús der neue Bahnhof am Ostrand der Stadt in Betrieb genommen und die Lokalzüge von Argentren verkehren nun auch am Wochenende zwischen Buenos Aires und Chascomús.
(Quelle: Volta o Trem 18-9)

Buenos Aires - Neuquén

Derzeit laufen Untersuchungen zur Wiedereinführung eines direkten Personenzuges zwischen Buenos Aires und Neuquén. Das Transportsekretariat des Bundes untersucht wie viele Bahnübergänge mit Sicherungsanlagen zu versehen sind. Zusätzlich laufen Verhandlungen für den Kauf von Dieseltriebwagen für den schon lange geplanten Vorortsverkehr zwischen Neuquén und Cipolletti.
(Quelle: Volta o Trem 18-9)

Posadas - Encarnación

Die Busgesellschaft Don Casimiro hat zwei Wadloper Triebwagen von Pilar nach Posadas geholt, um einen Lokalverkehr zwischen Posadas und Encarnación (Paraguay) über die internationale Brücke anzubieten. Für die Überfuhr der Triebwagen wurden sogar Lücken in der 1435 mm Spur Hauptstrecke repariert. Die Triebwagen wurden in Posadas neu gestrichen und in Posadas wurde unweit des Zollamtes eine neue Bahnstation errichtet. Der Bau einer identischen Station in Encarnación erleidet noch einige Verspätung, obwohl das Projekt auch von den Behörden in Paraguay unterstützt wird. Geplant ist ein dichter Taktverkehr über die Brücke, um den sehr dichten Strassenverkehr zu entlasten.
(Quelle: Volta o Trem 18-9)

24.10.2014

Buenos Aires - 25 de Mayo

Mit einiger Verspätung sollte in der letzten Woche Oktober der Triebwagenverkehr zwischen 18 durch Ferrobaires aufgenommen werden. Die Verbindung soll dreimal in der Woche stattfinden und 60 AR$ kosten.
(Quelle: Volta o Trem 18-8)

10.10.2014

Posadas - Encarnación

Die Busgesellschaft Don Casimiro kauft offenbar einige Wadloper Triebwagen, die vormals von TBA eingesetzt wurden, um einen geplanten internationalen Nahverkehr zwischen Posadas (Argentinien) und Encarnación (Paraguay) über die internationale Brücke einzurichten. Die Gesellschaft würde provisorische Haltestellen auf beiden Seiten der Brücke einrichten, um einen 15-Minuten Taktverkehr anzubieten. Inzwischen wurde das Vorhaben auch vom paraguayischen Departement Itapúa bestätigt. Auf beiden Seiten der Grenze hofft man auch, dass die Verantwortlichen von EBY, welche die Staustufen im Fluss erstellten, danach definitive Bahnhöfe für Güter- und Personenverkehr in beiden Städten errichten werden.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Buenos Aires Once – Bragado – Trenque Lauquén – Catriló – General Pico

Am 3. Oktober 2014 hat Trenes Argentinos/SOFSE die Verbindung Buenos Aires Once – Bragado – Trenque Lauquén – Catriló – General Pico in Betrieb genommen. Es handelt sich dabei um den bisher nur bis Bragado verkehrenden Zug, der bis General Pico verlängert wurde. Die Hinfahrt beginnt Freitagabend ab Buenos Aires, die Rückfahrt Sonntagabend ab General Pico und nebst Sitzwagen der ersten und Pullman Klasse für der Zug auch einen Schlafwagen. Das Rollmaterial ist chinesischer Herkunft. Die 614 km lange Strecke wird in ziemlich genau 15 Std. zurückgelegt. Zwischen Pehuajó (Endpunkt der Züge von Ferrobaires) und General Pico haben mit diesem Zug die Orte Beruti, Trenque Lauquén, Pellegrini, Catriló, Quemu Quemu und Dorila wieder regelmässigen Schienenverkehr erhalten.
In Catriló stellt ein Triebwagen den Anschluss nach bzw. von Santa Rosa, der Hauptstadt der Provinz La Pampa her. Noch ist seine Fahrzeit nicht genau bekannt, sie wird je Richtung etwas über 2 Std. betragen, wobei diese auch von der Zahl der bedienten Stationen abhängt.
Wie bei anderen Personenzügen des Fernverkehrs liegt auch hier der Fahrpreis in der preiswertesten Klasse bei etwa 40% des Busfahrpreises.
Da jedoch immer mehr mittlere und kleinere Orte ihre Busverbindungen verlieren, da die Busgesellschaften kein Interesse mehr an Lokallinien haben, kann nur die Wiedereinführung von Bahnverbindungen diese Lücken füllen.
Bei den reaktivierten Verbindungen möchte die Provinz La Pampa schon jetzt mehr Fahrten pro Woche bekommen, eine Forderung die angesichts der bevorstehenden Wahlen 2015 durchaus eine Chance haben kann.
(Quelle: Trenes Argentinos, Satélite Ferroviario)

Buenos Aires Plaza Constitución - 25 de Mayo

Ferrobaires wird im Laufe des Monats Oktober die Verbindung zwischen Buenos Aires Plaza Constitución und 25 de Mayo wieder aufnehmen. Zu diesem Zweck erhielt die Bahngesellschaft vom Staat einen Nohab Triebwagen (ehemals aus Portugal), der mit den Farben von Ferrobaires versehen wurde. Die Verbindung soll dreimal in der Woche angeboten werden. Bis etwa 2010 verkehrte ein Zug zwischen Buenos Aires, 25 de Mayo und Bolívar, der damals wegen Lokmangel und Schäden an der Infrastruktur eingestellt werden musste. Inzwischen hat Ferrobaires das Gleis bis 25 de Mayo repariert. Bereits vor einigen Monaten haben die regionalen Busgesellschaften die Bedienung von 25 de Mayo, einer Stadt mit über 22‘000 Einwohnern, eingestellt.
(Quelle: Ferrobaires, Clarín)

Tandil - Gardey - Vela

Anfang August 2014 hat Ferrobaires den Personenverkehr zwischen Tandil, Gardey und Vela wieder aufgenommen. Dies ein 45 km langer Abschnitt der früheren Verbindung Tandil – Tres Arroyos. Für diesen Zug wird die über das Wochenende in Tandil stationierte Komposition des Zuges aus Buenos Aires verwendet und am Samstag eine Hin-und Rückfahrt angeboten. Um einen leicht erhöhten Fahrpreis erheben zu können, wird dieser Zug als Touristenzug angeboten. Die Reisemöglichkeit zwischen den drei Orten scheint jedoch bei der Bevölkerung sehr anzukommen.
(Quelle: Ferrobaires)

Ferrocentral

Die Gesellschaft Ferrocentral, mit den Zügen von Buenos Aires nach Tucumán und Córdoba, sowie den Zügen um Córdoba wurde in die Staatsbahn Trenes Argentinos/SOFSE integriert.
(Quelle: Ferrocentral)

Ausbau um Buenos Aires

Nachdem die beschleunigten Züge zwischen Buenos Aires Plaza Constitución und La Plata bei den Benutzern sehr gut ankamen, hat Trenes Argentinos/SOFSE nun auch entsprechende Verbindungen zwischen Plaza Constitución und Cañuelas (1-mal täglich Montag-Freitag) und Plaza Constitución – Chascomús (2-mal täglich Montag-Freitag) eingerichtet. Die Züge nach Chascomús haben der hohen Nachfrage wegen zusätzliche Halte bekommen. Nach Altamirano, soll bald auch ein Halt in Jeppener eingelegt werden. Diese Züge werden mit dem neuen Fernverkehrsmaterial aus China gebildet und es werden keine stehenden Passagiere befördert.
(Quelle: Trenes Argentinos/SOFSE)

Infrastrukturausbau Buenos Aires – Mar del Plata

Offenbar unter Aufsicht des Staates und im Auftrag der Infrastrukturgesellschaft Adif, saniert Ferrobaires längere Abschnitte der Strecke Buenos Aires – Mar del Plata. Zwischen Maipú und Mar del Plata sind die Arbeiten zu über 80% abgeschlossen, um zur Hauptsaison ab Dezember hier höhere Geschwindigkeiten und eine höhere Pünktlichkeit der Züge zu ermöglichen. Im Raum Chascomús wird die nie eröffnete Umgehungsstrecke durch Adif saniert und fertiggebaut. Besonders der unvollendete neue Bahnhof von Chascomús soll endlich fertig gebaut werden. Mit dieser Strecke können zahlreiche Bahnübergänge im Stadtgebiet von Chascomús eliminiert werden, die Umfahrungsstrecke soll nur Über- und Unterführungen aufweisen.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten, Ferrobaires)

27.09.2014

Buenos Aires Once - Santa Rosa

Die Bahngesellschaften SOFSE und Ferrobaires planen den Personenverkehr zwischen Buenos Aires Once und Santa Rosa in der Provinz La Pampa wieder aufzunehmen. Ferrobai-res ist dabei zu diesem Zweck die Strecke zwischen Pehuajó und Santa Rosa zu reparieren.
(Quelle: Volta o Trem 18-7)

Empalme Lobos - 25 de Mayo

Ferrobaires repariert zurzeit die Strecke Empalme Lobos - 25 de Mayo, um mit einem Allan Triebwagen (ex-CP Portugal) den Personenverkehr auf dieser Strecke wieder aufzunehmen.
(Quelle: Volta o Trem 18-7)

Chascomús - Buenos Aires

SOFSE hat zusammen mit Trenes Argentinos und unter Ver-wendung neuen chinesischen Rollmaterials, Eilzüge in den Relationen Chascomús ? Buenos Aires (2 Zugpaare je Tag Montag-Freitag) und Cañuelas ? Buenos Aires (1 Zug je Tag Montag-Freitag) in Betrieb genommen.
(Quelle: Volta o Trem 18-7)

Buenos Aires - Rosario

Für die Inbetriebnahme eines neuen schnelleren Personen-verkehrs zwischen Buenos Aires und Rosario wird in Rosario Sur ein neuer grosser Bahnhof gebaut, die Kosten dafür werden mit US$ 4,3Mio. angegeben.
(Quelle: Volta o Trem 18-7)

27.07.2014

Tren Patagonico

Tren Patagonico hat den Lokalverkehr zwischen Ingeniero G. Jacobacci und San Carlos de Bariloche wieder aufgenommen. Der TER Triebwagen verkehrt Dienstag und Donnerstag früh ab Jacobacci und am Abend zurück.
(Quelle: Volta o Trem 18-6)

Realicó – General Pico

SOFSE/Ferrocarril Unión Pacífico hat am 26.07.14 die Verbindung Realicó – General Pico eröffnet, indem der wöch-entliche Triebwagen Bragado – Realicó bis Gen. Pico verlängert wurde. Auf dem 85 km langen Abschnitt verkehrte seit den späten 1970er Jahren kein Personenzug mehr. Somit ist die Provinz La Pampa wieder mit der Bahn erreichbar.
(Quelle: Volta o Trem 18-6)

Pehuajó - Santa Rosa

Ferrobaires hat eine Testfahrt von Pehuajó nach Santa Rosa unternommen und festgestellt, dass nur noch einige Nach-arbeiten auf dem längere Zeit überschwemmten Gleis in der Region Trenque Lauquén notwendig sind, um voraussicht-lich Ende 2014 wieder einen wöchentlichen Personenzug Buenos Aires - Santa Rosa (La Pampa) verkehren zu lassen.
(Quelle: Volta o Trem 18-6)

Ferrobaires - Tandil

Ab 02.08.2014 verkehrt ein Touristenzug von Ferrobaires zwischen Tandil und dem 25 km entfernten Gardey an der Strecke nach Tres Arroyos. Er wird jeden Samstag verkehren und dabei werden Lok und Wagen des Zuges Buenos Aires – Tandil eingesetzt.
(Quelle: Volta o Trem 18-6)

Tren a las Nubes

Nachdem der Tren a las Nubes am 19.07.2014 in der Nähe von San Antonio de los Cobres ohne weitere Schäden für die Passagiere entgleist ist, wurde dem Betreiber Ecotren SA die Lizenz entzogen und der Zug verkehrt bis auf weiteres nicht. Es ist geplant der Provinz Salta die Lizenz für den Betrieb dieses populären Touristenzuges zu übertragen.
(Quelle: Volta o Trem 18-6)

29.06.2014

Verkehrspolitik

Die verstaatlichten Bahnen Argentiniens werden nach und nach in eine neue staatliche Firma überführt. Das neue Staatsunternehmen trägt den Namen Trenes Argentinos. Bereits eingegliedert ist das Güterunternehmen Belgrano Cargas y Logística SA, Teile von SOFSE (darunter der Tren de la Costa in Buenos Aires) und Teile des Infrastrukturunternehmens ADIF. Die Netze San Martín (Breitspur) und Urquiza (Normalspur) scheinen bereits komplett in Trenes Argentinos integriert zu sein.
(Quelle: El Reportero Ferroviario)

26.06.2014

Tucumán – Concepción

Über viele Jahre musste die Region Tucumán mit Versprechungen leben, aber im Bahnsektor lief hier gar nichts. 2004 wurde die Renovation der Strecke Tucumán – Concepción ohne Gründe und nach dem ARP 8Mio. dafür ausgegeben waren, aufgegeben. Es hätte eine Nahverkehrsstrecke werden sollen. Jahre später wurde die Regionalverbindung Tucumán – Tafí Viejo mit viel Pomp eröffnet, doch selbst der Eröffnungszug verliess nicht einmal den nur halb fertig sanierten Bahnhof Tucumán, denn die Bahnübergänge durch die Stadt waren noch nicht saniert, nur der Bahnhof Tafí Viejo erstrahlte in neuem Glanz. Viel wurde auch sonst versprochen, aber nichts realisiert.
Endlich nahmen nun 2014 die Werkstätten von Tafí Viejo die Arbeit auf und erste Loks wurden repariert. Es sollen 4000 Güterwagen in diesen Werkstätten repariert werden.
In Cevil Pozo soll ein multimodales Güterverkehrszentrum zwischen Bahn, Strasse und Luftverkehr entstehen, die Arbeiten dafür beginnen in der zweiten Jahreshälfte 2014.
Aus dem chinesischen Kredit über US$ 2,47Mia. für das Meterspurnetz will die Regierung nun die entsprechenden Mittel für den Wiederaufbau der Strecke Concepción entnehmen. Wie allerdings mit den inzwischen illegal auf dieser Trasse angesiedelten Menschen vorgegangen werden soll wurde nicht bekanntgegeben.
(Quelle: El Intransigente)

Mendoza – Los Andes

Sehr verunsichert ist die Bevölkerung an der Trasse der alten Transandenbahn Mendoza – Los Andes, denn in der Region von Las Cuevas werden immer mehr Teile dieser Bahn abgebaut. Es sind zwei Unternehmen daran beteiligt und sie haben schon unzählige Tonnen Holz und Blechdächer abgebaut. Auch Stationsgebäude sind vom Abbau nicht verschont. Die beiden Firmen wurden zwar von der Bevölkerung angezeigt, doch sie konnten offizielle Papiere vorweisen, in denen ihnen der Abbau und der Export der Ware nach Chile gestattet sei. Angeblich hätten diese Unternehmen dafür US$ 1,5Mio. bezahlt.
(Quelle: Diario Uno)

Buenos Aires – Pilar

Am 8. Mai 2014 wurde die San Martin S-Bahnstrecke von Buenos Aires nach Pilar um zwei weitere Stationen, Manzanares und Dr. Domingo Cabred, verlängert.
(Quelle: Corredores Ferroviarios Argentinos)

Buenos Aires Retiro - Rosario Sur

Im Juni 2014 durfte die Bevölkerung von Rosario immerhin schon eine komplette Komposition bestehend aus chinesischen Fernverkehrswagen im Nordbahnhof der Stadt besichtigen. 2015 soll diese Komposition dann zwischen Buenos Aires Retiro und Rosario Sur (Apeadero Groenewold) den Verkehr aufnehmen, sobald die Erneuerung der Strecke abgeschlossen ist.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Bragado - Realicó - General Pico

SOFSE plant die bestehende Verbindung von Bragado nach Realicó bis nach General Pico zu verlängern, womit eine alte Forderung der Provinz La Pampa, diese endlich wieder auf dem Schienenweg erreichen zu können, endlich realisiert würde.
(Quelle: SOFSE und andere)

Buenos Aires – Córdoba und Buienos Aires – Tucumán

Die Nachtzüge Buenos Aires – Córdoba und Buienos Aires – Tucumán von Ferrocentral können nicht mehr über Internet gebucht werden. Gründe für diesen Schritt werden nicht genannt, doch Insider vor Ort vermuten, dass beide Verbindungen spätestens nach Abschluss der Gleiserneuerungen zwischen Buenos Aires und Rosario an die staatliche SOFSE übergehen werden.
(Quelle: Ferrocentral Und Satélite Ferroviario)

Turistenbahn

Die dampfbetriebene Schmalspurbahn La Trochita der Provinz Chubut hat im Rahmen der Streckensanierung zwischen Esquel und El Maitén die Bahnhöfe Leleque und Lepá komplett renoviert. Zusammen mit der Bahnstrecke und den Werkstätten in El Maitén wurde die ganze Bahn unter Denkmalschutz gestellt. Nach Abschluss der Streckensanierung sollen vermehrt Charterzüge über die ganze 200 km lange Strecke verkehren.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Rio Turbio

Die Kohlebahn von Rio Turbio musste am 22. April 2014 ihren Verkehr auf unbestimmte Zeit stilllegen. Der Grund dafür liegt an einem Schaden an der letzten betriebsfähigen Faur Diesellok, die mitten auf der Strecke, im Km 100, mit einem beladenen Güterzug stecken blieb.
Bereits 2010 wurde vor einem Ende des Bahnbetriebes gewarnt, da damals nur noch 3 Loks einsatzfähig waren. Daraufhin reisten zwar verantwortliche Personen nach Bukarest, um den Kauf von weiteren 10 gebrauchten Loks für die 750mm Spurweite, 5 für den Streckendienst und 5 kleinere für den Rangierdienst, auszuhandeln, doch danach erreichten nur je eine Strecken- und eine Rangierlok den Hafen Buenos Aires, wo sie bis heute beim Zoll unter Verschluss geblieben sind. Immer wieder wurde deshalb gefordert auch Dampfloks für den Kohletransport zu renovieren und 2003 wurde eine in die Werkstätten Pérez (Provinz Santa Fé) zu diesem Zweck gesandt, doch es wurde nie daran gearbeitet. Ebenfalls nur auf dem Papier blieb die Ankündigung 10 fabrikneue Schmalspurloks für diese Bahn zu kaufen. Das Personal befürchtet nun, dass mit diesem Stillstand die Bahn endgültig ihrem Untergang entgegensieht.
Im Juni 2014 sind Techniker aus Tschechien zur Bahn von Rio Turbio gereist, um die Möglichkeiten zur Sanierung der Lokomotiven zu klären.
(Quelle: El Reportero Ferroviario)

Serrezuela – Chamical

2015 wird die meterspurige Strecke Serrezuela (Provinz Córdoba) – Chamical (Provinz La Rioja) wieder in Betrieb genommen. In Chamical wird ein Frachtzentrum für Luftfracht erreichtet und die Bahn soll Güter zu diesem Zentrum bringen, da die Kosten auf dem Schienenweg 60% unter jenen auf der Strasse liegen. Zu diesem Zweck wird die seit 20 Jahren nicht mehr befahrene Strecke repariert.
(Quelle: El Reportero Ferroviario)

09.06.2014

Pilar - Dr. Domingo Cabred

Corredores Ferroviarios Línea San Martin hat den S-Bahn-verkehr über Pilar hinaus um zwei Stationen bis Dr. Domingo Cabred verlängert. Werktags bedienen 14, sonntags 12 Züge die Stationen Manzanares und Dr. Domingo Cabred.
(Quelle: Volta o Trem 18-5)

Viedma - San Carlos de Bariloche

Anfang Mai hat Tren Patagonico den durchgehenden Zug zwischen Viedma und San Carlos de Bariloche nach einem Unterbruch von 5 Monaten wieder in Betrieb genommen. Der Lokalzug Ing. G. Jacobacci – San Carlos de Bariloche wurde wieder stillgelegt.
(Quelle: Volta o Trem 18-5)

19.04.2014

Basavilbaso - Villaguay - Concordia

Die SOFSE Verbindung zwischen Basavilbaso, Villaguay und Concordia wurde wieder in Betrieb genommen. Allerdings endet der Zug oft in Yeruá 19 km südlich von Concordia, da Steinewerfer den Triebwagen wiederholt attackierten.
(Quelle: Volta o Trem 14-4)

05.04.2014

Basavilbaso – Villaguay – Concordia

Seitdem ein Feuer mit unbekanntem Ursprung den Materfer Triebwagen der Strecke Basavilbaso – Villaguay – Concordia zerstörte, ist diese Verbindung stillgelegt. Die Staatsbahn SOFSE ist nicht im stande ein Ersatzfahrzeug aus Paraná für diese wichtige Verbindung zur Verfügung zu stellen, obwohl noch weitere Triebwagen vorhanden sind.
(Quelle: Volta o Trem 14-3)

27.03.2014

Nahverkehr

Die S-Bahnen der Linien Mitre und San Martin wurden in der neuen Gesellschaft Corredores Ferroviarios S.A. COFESA zusammengefasst. Es handelt sich dabei wieder um eine richtige Privatisierung, da der einzige Anteilseigner an COFESA der Grupo Roggio ist. Zum Grupo Roggio gehört auch Metrovías, welcher die normalspurige S-Bahn von Buenos Aires Federico Lacroze nach General Lemos, die Subte (Untergrundbahn) und die Premetro Linie P unterstehen.
Der Grupo Roggio, unter der Leitung von Benito Roggio, betätigt sich auch in Bereichen wie Tourismus, Bauwesen, Müllentsorgung, Wasser- und Abwasserwesen, Technologie und Informatik usw.
(Quelle: COFESA)

Universidad Católica

Am 17. Februar 2014 hat die Staatsbahn SOFSE die Haltestelle Universidad Católica östlich von Salta an der Strecke Salta – Güemes in Betrieb genommen. Diese Haltestelle wurde den Studenten seit Eröffnung des Nahverkehrs auf dieser Strecke versprochen. Allerdings verkehren, mangels zusätzlicher Fahrzeuge, noch immer nur 2 Zugpaare Montag-Freitag und eines an Samstagen und die Züge verkehren in der Regel zu 100% belegt, da SOFSE keine Stehplätze zulässt. Eine wirkliche Verbesserung wird erst eintreten, wenn SOFSE einen weiteren Triebwagen saniert und aus Resistencia (Chaco) nach Salta umstationiert hat.
(Quelle: Radio Salta)

La Plata – Avellaneda

Der neue Sekretär für Planung und öffentliche Dienste der Provinz Buenos Aires, Franco La Porta, hat den Wiederaufbau und die Wiederinbetriebnahme der 1977 stillgelegten Meterspurstrecke La Plata – Avellaneda angekündigt. Die Trasse dieser teilweise abgebauten und stellenweise überbauten Strecke wurde 1993 der Bahn von Buenos Aires Ferrobaires übertragen und Ferrobaires legte bereits mehrere Projekte vor, allerdings ohne Erfolg. In einer ersten Etappe soll die Strecke von der Estación Provincial am Rand von La Plata bis zur Station San Francisco Solano im Südwesten der Gemeinde Quilmes für rund US$40Mio. wieder in Betrieb genommen werden. Der zweite Abschnitt der insgesamt 51 km langen Strecke zwischen San Francisco Solano und Avellaneda wird grössere Probleme bereiten, da sich hier zahlreiche Obdachlose auf der Bahntrasse einfache Behausungen errichtet haben.
Im Endausbau rechnet man mit etwa 18Mio. Passagieren pro Jahr, doch das Projekt wird von verschiedenen Seiten kritisiert, da die Strecke an beiden Ende nicht die Zentren der Grossstädte La Plata bzw. Buenos Aires erreicht. Es bleibt abzuwarten, ob dieses Projekt realisiert wird.
(Quelle: La Nación)

Buenos Aires - Junín

Ferrobaires hat die Bahnverbindung zwischen Buenos Aires und Junín zwar am 03. Februar 2014 nach einem Unterbruch von fast genau 2 Monaten wieder aufgenommen, aber statt 6 mal in der Woche den Zug nur noch 2 mal wöchentlich verkehren lassen, doch nur 3 Wochen später musste die Verbindung erneut eingestellt werden, wiederum wegen Problemen mit der einzigen Lokomotive für diese Strecke. Der Abschnitt Junín – Alberdí wurde offenbar ganz aufgegeben und es ist fraglich, ob Ferrobaires die Mittel besitzt, um die Strecke wieder permanent zu betreiben.
(Quelle: Ferrobaires, Fahrplancenter)

Buenos Aires Once - Lincoln

Mitte Februar beendete Ferrobaires auch den Verkehr zwischen Buenos Aires Once und Lincoln, nachdem diese Verbindung bereits mehrmals unterbrochen war. Die Gesellschaft versucht den Verkehr Buenos Aires Once – Bragado – Pehuajó aufrecht zu erhalten. Die Verbindung nach Lincoln (und weiter nach Realicó) wird noch durch die Staatsbahn SOFSE betrieben.
(Quelle: Ferrobaires, Fahrplancenter)

Buenos Aires Retiro - Rosario

Transportminister Florencio Randazzo hat angekündigt, dass im Laufe von 2015 der erneuerte Fernverkehr zwischen Buenos Aires Retiro und Rosario aufgenommen werden soll. Je nach Aussage, sollen die Gleisbauarbeiten bereits im ersten Semester 2015 abgeschlossen sein. In einer ersten Zeit sollen die Züge dabei in Rosario nur bis zur Haltestelle Rosario Sur/Apeadero Groenewold verkehren. Danach wolle man sich um die Umsiedlung der Menschen in den Slums entlang der bestehenden Strecke durch die Stadt kümmern, um zu einem späteren Zeitpunkt die Züge wieder in den heutigen Bahnhof Rosario Norte verkehren zu lassen. Die Pläne zur Wiederverwendung der Bahnhofes Rosario Central Córdoba wurden inzwischen aufgegeben.
(Quelle: Agencia Rieles)

Infrastruktur

An der San Martin S-Bahnstrecke beginnt die dritte Etappe der Erhöhung der Bahnsteige, damit diese an die neuen Fahrzeuge angepasst sein werden. Die neuen Züge können erst die Bahnhöfe Buenos Aires Retiro, Villa del Parque, Devoto, Sáenz Peña, José C. Paz, Sol y Verde, Presidente Derquí, Villa Astolfi und Pilar bedienen.
Die Renovation der Gleisanlagen an der Mitre Strecke hat nun den Nahverkehr ab Buenos Aires erreicht. Auf den elektrifizierten Strecken bleiben die Fahrpläne noch unverändert, doch ab dem 17. März 2014 werden für diese Bauarbeiten die Fahrpläne auf den Dieselstrecken Villa Ballester – Zárate und Victoria – Matheu – Capilla del Señor drastisch reduziert. Leider wird nicht bekanntgegeben, wie lange diese Einschränkungen gelten werden.
(Quelle: COFESA)

01.03.2014

Ferrobaires

Ferrobaires hat am 14. Februar den Personenzug zwischen Buenos Aires Once und Lincoln endgültig stillgelegt, diese Strecke wird jedoch von SOFSE weiterhin bedient.
Am 26. Februar hat Ferrobaires auch die Verbindung zwischen Buenos Aires Retiro und Junin, zum zweiten Mal in kurzer Zeit, stillgelegt, die einzige Lok dafür ist defekt.
(Quelle: Volta o Trem 14-2)

Vorortsbahnen von Buenos Aires

Die in UGOFE’s verstaatlichten Vorortsbahnen von Buenos Aires wurden wieder privatisiert, sie wurden den beiden verbliebenen Konzessionen Ferrovías und Metrovías übergeben. Dies umfasst auch die Bahnverbindungen Buenos Aires – Rosario und Buenos Aires – Alvear.
(Quelle: Volta o Trem 14-2)

Universidad Católica de Salta

Am 17.02.2014 hat SOFSE die lange erwartete Haltestelle Universidad Católica de Salta zwischen Güemes und Salta in Betrieb genommen.
(Quelle: Volta o Trem 14-2)

06.02.2014

Tren Patagonico

Im Januar 2014 hat Tren Patagonico den Betrieb zwischen San Carlos de Bariloche und Ingeniero G. Jacobacci mit dem ex-Renfe TER Triebwagen wieder aufgenommen, es wird zweimal in der Woche gefahren.
(Quelle: Volta o Trem 14-1)

Ferrobaires

Am 03.02.2014 hat Ferrobaires einen auf zwei Zugpaare in der Woche beschränkten Verkehr zwischen Buenos Aires und Junín aufgenommen, der Abschnitt Junín – Alberdí wird weiterhin nicht bedient.
(Quelle: Volta o Trem 14-1)

13.01.2014

Personenverkehr Allgemein

Das argentinische Bahnsystem verkommt schneller, als das es saniert werden kann.
Ferrobaires musste aus Sicherheitsgründen, die Lokomotiven genügten nicht mehr den Anforderungen, die Verbindungen von Buenos Aires nach Junín, Alberdí, Bragado, Lincoln, Carlos Casares und Pehuajó stilllegen. Zum Jahreswechsel kamen die Züge nach Lincoln, Bragado und Pehuajó zwar wieder zum Einsatz, doch Beobachter berichten, dass mangels Lokomotive der Zug vom Samstag, 28.12.2013, ausgefallen ist. Diese Wiederaufnahme dieser Verbindungen geht auf die Initiative des staatlichen Verwalters bei Ferrobaires zurück.
Seit November betreibt die Staatsbahn SOFSE eine wöchentliche Verbindung zwischen Buenos Aires Once und Bragado mit einem Zug aus neuen chinesischen Wagen. In Bragado stellt SOFSE den Anschluss nach Realicó mit einem fabrikneuen Materfer Triebwagen her. Diese Verbindung wird in der Regel spätabends bzw. über Nacht angeboten, doch Ende 2013 wurde auch ein Mittagszug gefahren, der wegen Hitzeverwerfungen am Gleis entgleiste.

Zu Beginn der Sommersaison musste im Dezember 2013 Tren Patagonico den Zug zwischen Viedma und San Carlos de Bariloche stilllegen. Hier sollen Probleme mit den Lokomotiven und auch mit der Infrastruktur aufgetreten sein. Die Züge waren bereits im voraus bis Februar 2014 ausgebucht und deshalb mussten die Fahrgeldeinnahmen an die Passagiere zurückbezahlt werden. Offenbar steht eine krasse Fehlplanung hinter der ganzen Sache, man hat versäumt diese anstehenden Arbeiten noch im November durchzuführen. Zudem soll die Provinz Rio Negro einen Teil der Subventionen zurückgehalten haben.
Unklar ist, wann dieser Zug wieder verkehren soll. Nach ersten Angaben erst wieder ab März 2014. Andererseits konnte in Erfahrung gebracht werden, dass bei Tren Patagonico nun einige leitende Personen ausgetauscht wurden.

Bei SOFSE Belgrano Sur wurde der CML Nummer 1, ein in den 1980er Jahren gebauter zweiteiliger Leichttriebwagen komplett saniert. Er war bereits seit 2 Jahren ausser betrieb. Das Fahrzeug wird von Buenos Aires Retiro Belgrano selbständig die Fahrt nach Resistencia unternehmen, um dort einen Apolo Triebwagen zu ersetzen. Der freiwerdende Apolo Triebwagen soll danach nach Güemes überführt werden, damit zwischen Salta und Güemes der Fahrplan verdichtet werden kann. Der Nahverkehr von Salta verfügt bislang nur über einen einzigen Triebwagen.

Ende Jahr hat Ferrocentral den durchgehenden Verkehr zwischen Córdoba Rodriguez del Busto und Cosquín wieder aufgenommen, nachdem die Strecke für eine längere Zeit wegen Reparaturarbeiten am Gleis unterbrochen war.
(Quelle: Fahrplancenter)

Infrastruktur

Am normalspurigen Urquiza-Netz wurden Schienen gestohlen, dies im Bereich Pilar, womit das Netz komplett von der Region Buenos Aires abgehängt wurde. Damit wurde auch der restliche, sehr spärliche Güterverkehr eingestellt.

Die Sanierung der Strecke Buenos Aires – Rosario läuft zwar, doch relativ langsam. Immer noch ungelöst ist die Bahnhofsfrage in Rosario. Der Staat will den Personenverkehr auf dieser Strecke erst aufnehmen, wenn in Rosario ein neuer Bahnhof zur Verfügung steht. Man will nicht mehr nach Rosario Norte fahren, da dazu einige Slums durchquert werden müssen, doch für alle diskutierten Alternativen (Rosario Oeste, Rosario Sur, Rosario CC) müssten ebenfalls Armenviertel durchfahren werden, womit sich das Problem mit Steinewerfern auch nicht löst.
(Quelle: Fahrplancenter)

Güterverkehr

Belgrano Cargas hat den Transport von Wein wieder aufgenommen. Dieses Produkt wurde seit dem Ende von Ferrocarriles Argentinos nicht mehr mit der Bahn befördert.
(Quelle: Fahrplancenter)

02.01.2014

Tren Patagonico

„Rechtzeitig zur Sommersaison“ hat Tren Patagonico den Verkehr des Zuges zwischen Viedma und San Carlos de Bariloche Mitte Dezember 2013 eingestellt, um Reparaturen an Geleisen und Lokomotiven durchzuführen, die Stilllegung soll bis etwa März 2014 anhalten. Da bereits bis Februar alle Plätze in den Zügen ausverkauft waren, mussten alle Fahrkarten zurückgenommen werden und die Passagiere bekamen das Geld zurück!
(Quelle: Volta o Trem 17-8)

08.12.2013

Tren Patagonico

Mitte November hat Tren Patagonico den TER Triebwagen (ex-Renfe) wieder in Betrieb genommen und damit ein wöch-entliches Zugpaar Viedma-San Carlos de Bariloche und ein-es zwischen San Carlos de Bariloche und Ing.G.Jacobacci eingelegt, aber nach nur einer Woche wurden diese zusätz-lichen Fahrten aus etwas unklaren Gründen wieder still-gelegt.
(Quelle: Volta o Trem 17-7)

Buenos Aires-Junin-Alberdí und Buenos Aires-Bragado-Lincoln/Pehuajó

Am 01.12.13 hat Ferrobaires die Verbindungen Buenos Aires-Junin-Alberdí und Buenos Aires-Bragado-Lincoln/Pehuajó stilllegen müssen, da die eingesetzten Lokomotiven offenbar nicht mehr den Sicherheitsanforderungen des Sekretariates für Transport genügten.
(Quelle: Volta o Trem 17-7)

Fiesta del Tren a Vapor

La Trochita feiert auch 2014 wieder die „Fiesta del Tren a Vapor“ mit Fahrten zwischen El Maitén und Ñorquincó. Die Fahrten finden am 14., 15. und 16. 02.2014 statt.
(Quelle: Volta o Trem 17-7)

20.10.2013

Buenos Aires Once - Bragado - Realicó

Am 18.10.2013 hat SOFSE eine neue Verbindung in Betrieb genommen. Es handelt sich um einen wöchentlichen Zug ge-bildet aus neuen chinesischen Wagen und Lok von Buenos Aires Once nach Bragado und ab Bragado schliesst ein neuer zweiteiliger Triebwagen nach Realicó an. Die Hinfahrt findet Freitag ab Once und die Rückfahrt Sonntag ab Realicó statt, umsteigen muss man in beiden Richtungen mitten in der Nacht (ca. zwischen 01.00 und 02.00).
(Quelle: Volta o Trem 17-6)

Bremsversagen

Am 19.10.2013 ist erneut ein S-Bahnzug der Sarmiento-Linie im Bahnhof Once wegen Bremsversagen über den Prellbock hinaus gefahren. 99 Passagiere wurden dabei verletzt. Dies-mal handelte es sich um eine renovierte Zugsgarnitur, mit Bremsproblemen.
(Quelle: Volta o Trem 17-6)

Buenos Aires Mitre – Rosario

Die Sanierungsarbeiten an der Strecke Buenos Aires Mitre – Rosario haben begonnen. In Rosario sucht man immer noch einen neuen Standort für den Bahnhof für die Züge nach Buenos Aires, im Gespräch ist unter anderem auch der schöne Bahnhof der ehemaligen Central Córdoba Bahn.
(Quelle: Volta o Trem 17-6)

23.09.2013

Wagen aus Madrid für Buenos Aires

Die U-Bahn von Buenos Aires soll eine grössere Anzahl Metrowagen aus Madrid kaufen. Starke Kritik an diesem Kauf wurde laut, nachdem bekannt wurde, dass diese Züge für viel Geld für den Einsatz in Buenos Aires umgebaut werden müssen und dass sie sich in einem schlechten Zustand befinden.
(Quelle: Cronica ferroviaria)

Retiro – Pilar

The station upgrades along the San Martín suburban line (Retiro – Pilar) started in September 2013. All platforms need raised as the new fleet of trains purchased from China requires high-level platforms.
(Quelle: Cronica ferroviaria)

Übergabe an SOFSE

Nach dem Tren de la Costa wurden nun auch die S-Bahnstrecken Belgrano Sur, Roca, San Martin, Mitre und Sarmiento an die Staatsbahn SOFSE übergeben.
(Quelle: Cronica ferroviaria)

Kredite der BID

Die Interamerikanische Entwicklungsbank BID gewährt Argentinien Kredite bis zu einer Höhe von 1,2Mia. US$ um die S-Bahnstrecken rund um Buenos Aires zu sanieren. In einem ersten Schritt soll die seit Jahrzehnten geplante Elektrifizierung der Strecke Buenos Aires Plaza Constitución – La Plata ausgeführt werden.
(Quelle: Cronica ferroviaria)

Buenos Aires - Rosario

Der täglich verkehrende Zug zwischen Buenos Aires und Rosario wurde stillgelegt, dies im Hinblick auf den geplanten Ausbau dieser Strecke. Zuletzt verkehrte dieser Zug nur noch unregelmässig und benötigte rund 8 Stunden für die gut 300 km lange Strecke.
(Quelle: FLB Korrespondenten)

Buenos Aires - San Carlos de Bariloche

Anfang September fand eine Probefahrt mit einer neuen Zugskomposition aus chinesischen Fernverkehrswagen und chinesischer Diesellok zwischen Buenos Aires und San Carlos de Bariloche statt. Dabei wurde festgestellt, dass ein 70 km langer Streckenabschnitt südlich von Bahía Blanca saniert werden muss, um diese Verbindung regelmässig durch SOFSE zu bedienen.
(Quelle: Cronica ferroviaria)

21.09.2013

SOFSE

Zur Zeit läuft die Verstaatlichung weiterer Bahnstrecken. Im September wurden die Verbindungen von FerroCentral zwi-schen Buenos Aires und Córdoba bzw. Tucumán, sowie der Tren de las Sierras ab Córdoba durch SOFSE übernommen. Ebenso begannen erste Vorarbeiten zur Übernahme von UEFER ab Paraná in Entre Rios durch SOFSE.
Anfang September führte SOFSE eine Versuchsfahrt mit einem kompletten Zug aus chinesischen Wagen und Lok zwischen Buenos Aires und San Carlos de Bariloche durch, dabei wurde festgestellt das 70 km Strecke südlich von Bahía Blanca saniert werden müssen, um den regulären Betrieb aufzunehmen.
In den kommenden Tagen soll die Sanierung der Strecke Buenos Aires – Rosario beginnen, diese Arbeiten werden direkt im Auftrag des Transportministeriums durchgeführt.
SOFSE will demnächst einen Personenzug mit neuen chine-sischen Wagen zwischen Buenos Aires Once und Bragado in Betrieb nehmen, er soll Freitag und Sonntag verkehren.
Der Lokalzug Buenos Aires – Rosario mit Zwischenhalten wurde eingestellt.
(Quelle: Volta o Trem 17-5)

25.08.2013

S-Bahnen Buenos Aires

Die S-Bahnen San Martin, Roca und Belgrano Sur in Buenos Aires, durch UGOFE betrieben, wurden an die Staatsbahn SOFSE übertragen. Allerdings geht aus den Meldungen nicht hervor, ob auch die Infrastruktur an die staatliche Infrastrukturbehörde Adif übertragen wurde.
(Quelle: Volta o Trem 17-4)

Subte kauft Schrott

Die U-Bahn von Buenos Aires Subte kauft bereits zum zweit-en Mal gebrauchte Metrozüge aus Madrid für die Linie B, ob-wohl bereits die 2011 gekauften als „Schrott“ zu bezeichnen waren. Die madrider Züge sind zudem mit hohem Aufwand an die Bedingungen in Buenos Aires anzupassen, z. B. auf die Stromversorgung über die dritte Schiene und vieles.
(Quelle: Volta o Trem 17-4)

16.06.2013

Nahverkehr San Martin

Der chinesische Hersteller China Southern Railway Industries CSR hat bis April 2013 alle 24 neuen Dieselloks und 60 der 160 neuen Personenwagen nach Buenos Aires geliefert. Alle Fahrzeuge sind für den Einsatz auf der San Martin S-Bahnstrecke Retiro – Pilar bestimmt. Die noch fehlenden 100 Wagen werden bis Anfang 2014 folgen. Da die Bahnsteige der San Martin S-Bahn für die neuen Fahrzeuge nicht hoch genug sind, müssen sie an allen 20 Stationen angepasst werden. Diese Arbeiten sollen jedoch erst „in einigen Monaten“ beginnen. Deshalb hat der Minister des Inneren und Verkehrs, Florencio Randazzo, verfügt, dass die neuen Fahrzeuge bis auf weiteres zu Hauptverkehrszeiten auf den Mitre S-Bahnstrecken zum Einsatz kommen sollen.
(Quelle: La Nación)

La Plata

In La Plata wurde am 26. April 2013 der 4,6 km lange Tren Universitario in Betrieb genommen. TecnoTren Dieselleichtriebwagen verkehren regelmässig Montag bis Freitag von 07.30 bis 22.30 und Samstag von 07.30 bis 13.30 über diese Strecke, die den Bahnhof La Plata (S-Bahn nach Buenos Aires) mit 4 Haltestellen an diversen Fakultäten der Universität von La Plata, der Haltestelle Diagonal 73 und der Poliklinik verbindet. Es wurden eigens passende Haltestellen gebaut. Die Strecke wird nur sehr spärlich von wenigen Güterzügen befahren und die Fahrzeit der „Universitätszuges“ beträgt rund 25 Minuten. Allerdings haben die leichten Triebwagen öfters Probleme auf den nicht unterhaltenen Geleisen dieser Strecke, was immer wieder zu Zugausfällen führt.
(Quelle: eigene Recherchen)

Paraná

In Paraná wurde die Zahl der Zugfahrten auf der Vorortstrecke nach Oro Verde von drei auf zwei Zugpaare und auf der Strecke nach Colonia Avellaneda von sieben auf fünf Zugpaare reduziert. Die Züge werden zwar stets gut frequentiert, aber die Zahl einsetzbarer TecnoTren Leichttriebwagen nahm nach mehreren Entgleisungen, besonders auf der Strecke nach Colonía Avellaneda deutlich ab. Obwohl die Probleme an der Infrastruktur bekannt sind, ausgefahrene Weichen, bei Regen überschwemmte Geleise, viel Müll auf den Geleisen, wird jedoch kaum etwas dagegen unternommen.
(Quelle: UEFER)

Verkehrspolitik

Die sich verschlechternden Zustände im argentinischen Eisenbahnwesen, besonders im Personenverkehr, zwingen den Staat immer mehr Bahnstrecken und –netze wieder zu verstaatlichen.
Nachdem bereits die S-Bahnen Mitre, Sarmiento, San Martín, Roca und Belgrano Sur an staatliche Verwaltungen (UGO) übergingen, wurde im Juni 2013 auch der Tren de la Costa (Maipú – Delta) an die Staatsbahn SOFSE übertragen.
Bereits Ende Mai 2013 wurde das über 10'000 km lange Meterspurnetz Belgrano Cargas unter dem Namen Belgrano Cargas y Logística S.A. wieder an den Staat übertragen. Belgrano Cargas gehört zu den wichstigsten Bahnnetzen Argentiniens, da diese Bahn direkte Verbindungen nach Bolivien und Chile betreibt und 14 Provinzen des Landes erschliesst. Es wurde festgestellt, dass sich nur gerade 400 km dieses Netzes in technisch gutem Zustand befinden. An Belgrano Cargas sind die Staatsbetriebe ADIF (Eisenbahninfrastruktur), SOFSE (Personenverkehr) und AGP (Hafenbehörde) beteiligt.
Im Moment (Mitte Juni 2013) läuft der Prozess zur Verstaatlichung der beiden durch die brasilianische Gesellschaft ALL (América Latina Logística) betriebenen Netze San Martin (Breitspur) und Urquiza/Mesopotámica (Meterspur). Die Regierung betont, dass ALL die in der Konzession festgeschriebenen Verpflichtungen nicht eingehalten habe. ALL hingegen versucht den Entzug der Konzession gerichtlich anzufechten. Nach Plänen der argentinischen Regierung sollen die San martin und Urquiza Strecken in die Belgrano Cargas integriert werden.
Nach dem Tren Patagonico (Viedma – San Carlos de Bariloche) bereits umfangreiche Hilfen vom Staat, zur Reparatur der Strecke und für die Bereitstellung von Personenwagen, in anspruch nehmen musste, haben Verhandlungen zwischen der Provinz Rio Negro, welche diese Strecke betreibt und der Bundesregierung begonnen und es scheint alles auf eine Verstaatlichung der Strecke zu kommen. Unter anderem plant die Staatsbahn SOFSE bereits jetzt mit dem neuen chinesischen Rollmaterial wieder einen direkten Zug Buenos Aires – San Carlos de Bariloche zu betreiben.

(Quelle: La Nación; Clarín; Regionale Quellen)

Fernverkehr

Die bei China Northern Railway in Dalian in Produktion befindlichen Fahrzeuge werden bereits nach und nach an die argentinischwe Staatsbahn SOFSE geliefert. Inzwischen sind genauere Details bekannt geworden.
Geliefert werden: 20 Dieselloks, alle für 1675 mm Breitspur und 220 Personenwagen, davon 20 Schlaf-, 20 Speise- und 20 Autotransportwagen. Die Loks haben 2200 kW starke Motoren und werden in einer Variante für maximal 120 km/h und eine Variante für maximal 160 km/h geliefert. Alle Fahrzeuge sollen bis Ende 2013 abgeliefert sein. Damit sollen 10 bis 20 Kompositionen gebildet werden, welche den Fernverkehr von Buenos Aires nach Córdoba, Tucumán, San Carlos de Bariloche und Bahía Blanca bewältigen sollen.
Die Sanierung der Strecke Buenos Aires – Rosario wurde ausgeschrieben, wann jene nach Mar del Plata erfolgt, ist noch unbekannt.
(Quelle: verschiedene Quellen)

10.06.2013

Verstaatlichung

Die argentinische Regierung hat mit der Verstaatlichung verschiedener Bahnen begonnen: Am 07. Juni 2013 wurde Tren de la Costa an die SOFSE übergeben. In Kürze sollen die Strecken von ALL (Uruquiza 1435 mm-Spur und San Martín 1675 mm-Spur) an die neue Staatsbahn Belgrano Cargas übergehen. Desweiteren wird davon gesprochen auch Tren Patagonico (Viedma-San Carlos de Bariloche) zu verstaatlichen.
(Quelle: Volta o Trem 17-3)

Lieferung aus China

Die ersten 17 Langstreckenpersonenwagen (von 220) und die ersten Dieselloks für den Fernverkehr wurden aus China nach Argentinien an SOFSE geliefert.
(Quelle: Volta o Trem 17-3)

Buenos Aires - Rosario

Die Strecke Buenos Aires-Rosario soll endlich saniert werden, die Ausschreibungen haben begonnen.
(Quelle: Volta o Trem 17-3)

10.03.2013

Stadtverkehr

Anfang Januar 2013 hat SBASE, der Betreiber der U-Bahn von Buenos Aires, die Linie A stillgelegt. Der Grund liege an den seit 1913 im Einsatz stehenden U-Bahnzügen, welche damals von der belgischen Firma La Brugeoise gebaut wurden. Sie seien inzwischen zu „unsicher“ geworden. Die Techniker der U-Bahn sind da allerdings ganz anderer Meinung gewesen, denn sie haben die Züge bestens gekannt und mehrere Kompositionen wurden in den vergangenen Jahren komplett saniert. Erst aber etwa Mitte oder Ende März soll die Linie A jedoch wieder in Betrieb genommen werden, mit neuen U-Bahnzügen aus China. Bereits Ende Januar sollen die ersten chinesischen Kompositionen zu Test- und Schulungsfahrten gefahren sein. Allerdings hätten sie öfter die Bahnsteigkanten berührt. Zudem seien zwar Techniker aus China gekommen, die jedoch kein Spanisch sprechen und nach Angaben von Metropersonal seien die ins Spanische übersetzten Handbücher sehr ungenau und zudem extrem schlecht übersetzt. In der Zwischenzeit müssen die Bewohner entlang der Linie A mit überfüllten Bussen zurecht kommen, denn nur auf zwei kurzen Abschnitten wurde der Busverkehr zu den Hauptverkehrszeiten etwas verbessert.
Bereits im Januar bildete sich eine Initiative aus über 50 Organisationen aus Buenos Aires, welche die alten Brugeoise Wagen (oder einen Teil davon) unter Denkmalschutz stellen möchte, man möchte auch die ganze U-Bahn Linie A, die älteste in Lateinamerika unter den Schutz des Unesco Weltkulturerbes stellen. Allerdings scheinen die Verantwortlichen von SBASE andere Pläne zu haben, denn die U-Bahnwagen stehen meist unbewacht im Freien und täglich verschwinden wertvolle Teile von den Wagen. Die Stadtregierung von Buenos Aires will offenbar auch nichts von diesen Denkmalschutzplänen hören. Ein Abgeordneter und der Bürgermeister der Stadt sollen sich wenige Tage nach der Betriebseinstellung der Linie A dahingehend geäussert haben, das der Verkehr ohne diese U-Bahnlinie auch nicht zusammengebrochen sei und man auf die ganze U-Bahn verzichten könne!
(Quelle: enelSubte.com und andere)

Vorortsverkehr

Ende Januar trafen die ersten Diesellokomotiven für die San Martin Bahn (Buenos Aires – Pilar) aus China ein.
Um die elektrischen S-Bahnkompositionen der Sarmiento und Mitre Strecken zu ersetzen hat die Regierung 400 elektrische S-Bahnwagen bei China Southern bestellt. 220 Wagen sollen auf der Sarmiento- und 180 Wagen auf der Mitre-Bahn zum Einsatz kommen. Die ersten 100 Wagen werden ab Juli 2013 erwartet, die gesamte Lieferung soll bis Juni 2014 in Argentinien eintreffen. Die ganze Lieferung kostet US$ 1’265Mio., wobei China 85% des Betrages als Kredit mit einer Laufzeit von 10 Jahren vorfinanziert.
(Quelle: La Nación)

Personenfernverkehr

Ferrobaires hat Ende Januar 2013 den Betrieb des Zuges mit den Wagen 2. Klasse zwischen Buenos Aires und Mar del Plata eingestellt, womit die meisten Unterwegsbahnhöfe ihre Bedienung verloren haben, zudem hat dieser Zug auch den Stückgutverkehr auf dieser Strecke bedient. Dies geschah mitten in der Hauptreisezeit des Jahres. Der Zustand der Wagen dieses Zuges liess einen weiteren Einsatz nicht mehr zu. Dieser Zug wurde erst 2 Wochen vor seiner Stilllegung einmal in der Woche von Mar del Plata nach Miramar verlängert, dies auf Druck des Bürgermeisters des Badeortes Miramar. Durch den Wegfall dieses Zuges, verblieben nur noch folgende Verbindungen zwischen Buenos Aires und Mar del Plata:
El Marplatense Superpullman Zug 2x/Woche
Zugpaar 315/316 nur mit 1. Klasse und Pullman Wagen 3x/Woche
Noch nie in ihrer Geschichte wurde diese Strecke so schlecht bedient.
Nachtrag: Zug 315/316 wurde nach einigen Wochen einmal je Woche nach Miramar verlängert, dies auf Druck der Stadt Miramar.

Im Januar 2013 stellte Ferrobaires den Personenverkehr zwischen Carlos Casares und Pehuajó ein, dies wegen Überschwemmungen, welche die Strecke erreicht hatten. Wenige Wochen später wurde der Güterverkehr allerdings wieder aufgenommen. Die Personenzüge verkehrten aber nicht wieder.
(Quelle: Ferrobaires und weitere)

10.02.2013

Buenos Aires - Mar del Plata

Der schlechte Zustand der Wagen der Komposition des täglich zwischen Buenos Aires und Mar del Plata verkehren 2. Klasse-Zuges zwang Ferrobaires diesen mitten in der Haupt-reisezeit stillzulegen, womit auf der wichtigsten Strecke nur noch 5 wöchentliche Zugpaare verkehren. Noch nie waren auf dieser so wichtigen Strecke sowenige Züge unterwegs!
(Quelle: Volta o Trem 17-1)

Carlos Casares – Pehuajó

Nach einem Hochwasser westlich von Carlos Casares legte Ferrobaires die Verbindung Carlos Casares – Pehuajó still, selbst als die Güterzüge wieder verkehrten, wurde dieser Verkehr nicht wieder aufgenommen.
(Quelle: Volta o Trem 17-1)

San Martin S-Bahn

Die ersten zwei neuen Dieselloks aus China für die San Martin S-Bahn von Buenos Aires sind in Argentinien eingetroffen.
(Quelle: Volta o Trem 17-1)

17.01.2013

Güterverkehr

In General Pico (Provinz La Pampa) soll eine Freihandelzone eingerichtet werden, wozu die bestehende Bahnstrecke von Realicó nach General Pico reaktiviert werden soll. Damit einhergehend hofft die Provinz La Pampa das auch der wöchentliche SOFSE Personenzug Lincoln – Realicó bis General Pico verlängert wird. Die bestehenden Strecken von Olascoaga und Pehuajó nach La Pampa weisen immer noch Hochwasserschäden auf und eine Sanierung dieser Strecken wird nicht mal diskutiert.
(Quelle: Fahrplancenter)

Fernverkehr

Die Regierung hat angekündigt die Infrastruktur der Strecken Buenos Aires – Rosario und Buenos Aires – Mar del Plata zu sanieren. Bei der Strecke nach Rosario wird davon gesprochen ein neues Gleis entlang der bestehenden Doppelspur zu bauen.
(Quelle: Fahrplancenter)

Für die wöchentliche Verbindung Paraná – Concepción del Uruguay hat Materfer den 5. neuen Triebwagen geliefert. Dieser, wie auch andere neue Triebwagen der Bahn von Entre Rios UEFER, wurde vom Staat finanziert. Trotz dieser grossen Anzahl an Kompositionen ruht der Verkehr im Januar 2013 wiederum auf dieser Strecke (und alle anderen Züge in Entre Rios verkehren in dieser Zeit auch nicht), das Rollmaterial im Januar unterhalten werden soll.
(Quelle: Fahrplancenter)

Regionalverkehr

Der Tren Expreso Regional Puntano zwischen Justo Daract und Villa Mercedes wurde entgegen allen Ankündigungen weder im Oktober noch November 2012 in Betrieb genommen. Ein neues Datum wurde nicht genannt. Der Zug mit diesem grossartigen Namen besteht aus einem einzigen Triebwagen, der mehrmals täglich zwischen den beiden Städten pendeln soll.
(Quelle: Fahrplancenter)

Der Triebwagen Los Amores – Cacuí im Chaco verkehrt seit Neuestem an Werktagen bis und ab Resistencia.
(Quelle: Fahrplancenter)

Der Bahnhof Resistencia wurde komplett renoviert.
(Quelle: Fahrplancenter)

23.12.2012

Buenos Aires - Rosario & Buenos Aires - Mar del Plata

Die argentinische Regierung hat die Sanierung der beiden Hauptstrecken von Buenos Aires nach Rosario und Mar del Plata beschlossen, zusätzlichen sollen aus China neue Züge für diese Strecken beschafft werden.
(Quelle: Volta o Trem 16-8)

04.11.2012

Einstellung von Talgo Zügen

SOFSE musste den Einsatz der Talgo Züge zwischen Buenos Aires und Mar del Plata der hohen Unterhaltskosten wegen einstellen.
(Quelle: Volta o Trem 16-7)

Fahrzeitverlängerung

Zwischen Presidencia Roque Sáenz Peña und Chorotis ist die Fahrzeit des Triebwagens um über 30 Minuten verlängert worden, Grund: schlechter Gleiszustand.
(Quelle: Volta o Trem 16-7)

Hochwasser

Der Verkehr des Personenzuges zwischen Lincoln und Realicó wurde wegen Hochwasserschäden an der Strecke auf unbestimmte Zeit eingestellt.
(Quelle: Volta o Trem 16-7)

12.10.2012

Tranvía del Este

Die Tranvía del Este Strassenbahn in Buenos Aires, die seit 25.07.2007 auf experimenteller Basis verkehrte, wurde am 11. Oktober 2012 definitiv stillgelegt.
(Quelle: Volta o Trem 16-6)

02.09.2012

Vorortsverkehr

Nach dem verheerenden Zugunglück im Bahnhof Buenos Aires Once, bei welchem 51 Menschen starben und über 700 verletzt wurden, wurde nach langen Untersuchungen dem Betreiber TBA (Trenes de Buenos Aires) die Konzession entzogen und die TBA Strecken gingen an eine weitere UGOFE, diesmal gebildet aus Metrovías und Ferrovías über.
Endlich werden nun die Mängel behoben, so haben umfangreiche Sanierungsarbeiten an der Strecke Once – Moreno begonnen.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten; Satelite Ferroviario; Rieles Latinoamericanos; Crónica Ferroviaria)

TBA

Durch den Entzug der Konzession von Trenes de Buenos Aires (siehe Vorortsverkehr) wurden die Verbindungen Pilar – Apóstoles und Pilar – Paysandú (Uruguay) ersatzlos stillgelegt, diese Züge wurden mit Wadloper Triebwagen ex-NS gefahren. Der Zug in der Relation Buenos Aires Retiro – Rosario ging an UGOFE über.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten; Satelite Ferroviario; Rieles Latinoamericanos; Crónica Ferroviaria)

SOFSE

Der staatliche Personenzugbetreiber SOFSE hat am 2. Juli nach mehreren Verzögerungen den Personenverkehr zwischen Salta und Güemes aufgenommen. Es wird ein Apolo Triebwagen, ex-FEVE Spanien, eingesetzt. Die neue Verbindung war vom ersten Tag an so erfolgreich, dass jeweils alle Fahrkarten schon am Vortag ausverkauft sind, deshalb wurde im August ein zweites Zugpaar Montag bis Freitag, sowie auch ein Zugpaar an Samstagen eingelegt.
SOFSE hat damit begonnen die Triebwagen des Regionalverkehrs in Chaco zu sanieren, wofür die Fahrzeuge auf der Strasse in die Werkstätten Laguna Paíva bei Santa Fe gebracht werden.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten; Satelite Ferroviario; Rieles Latinoamericanos; Crónica Ferroviaria)

SOFSE/Ferrobaires

Die von beiden Gesellschaften genutzte, jedoch Ferrobaires gehörende Strecke Buenos Aires – Mar del Plata befindet sich in solch schlechtem Zustand, dass selbst für die Talgo-Züge von SOFSE die Fahrzeit auf rund 6 Std. erhöht werden musste. Aus diesem Grund hat SOFSE über den August das Angebot auf ein Zugpaar in der Woche gekürzt.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten; Satelite Ferroviario; Rieles Latinoamericanos; Crónica Ferroviaria)

Justo Daract – Villa Mercedes

Eine lokale Initiative wird ab Oktober 2012 einen Lokalverkehr zwischen Justo Daract und Villa Mercedes (36 km) mittels eines Schienenbusses einrichten. Justo Daract liegt im Kilometer 654 der Strecke Buenos Aires - Mendoza. Es bestehen Pläne auch einen Teil der früheren Nebenlinie nach Villa Dolores von Villa Mercedes nach La Toma (79 km) für den Güter- und Personenverkehr zu reaktivieren, ausserdem soll zu einem späteren Zeitpunkt auch der 99 km lange Abschnitt Villa Mercedes – San Luis reaktiviert werden, womit die Pläne der Stadt San Luis, die Bahngeleise auf ihrem Grund durch eine Schnellstrasse zu ersetzen, hinfällig werden.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten; Satelite Ferroviario; Rieles Latinoamericanos; Crónica Ferroviaria)

Güterverkehr

Der Güterverkehr zwischen Encarnación und Posadas (Argentinien) wurde wieder aufgenommen. In der ersten Woche wurden bereits 500 Tonnen befördert.
Nach Angaben aus der Bahndirektion in Asunción wird ein Wiederaufbau der Gesamtstrecke Encarnación – Asunción immer unwahrscheinlicher. Man will sich auf den Abschnitt Encarnación – Ruta VI – Fram – General Artigas konzentrieren.
(Quelle: EntornoInteligente; FEPASA; lokale Tageszeitungen)