Freunde lateinamerikanischer Bahnen

News Brasilien

03.10.2017

São Paulo – Campinas – Americana

Fachleute der Weltbank haben Ende September mit Experten des Transportministeriums des Staates São Paulo die 135 km lange Bahnstrecke São Paulo – Campinas – Americana besucht, um die Möglichkeiten und Details für eine Privat-Öffentliche Investitionsgemeinschaft auszuarbeiten, um auf dieser Strecke einen regionalen Personenverkehr einzurichten. Bereits jetzt hat der Staat São Paulo die parallel zur bestehenden Güterstrecke liegenden Grundstücke freigegeben, um sie für den Bau einer Doppelspurstrecke zu verwenden, die für Höchstgeschwindigkeiten von 160 km/h ausgelegt sein soll. Die Strecke soll insgesamt 9 Stationen bekommen, wobei auch die bestehenden Bahnhöfe der S-Bahn in São Paulo Luz, Barra Funda und Jundiaí bedient werden sollen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass der 30 km lange Abschnitt zwischen Campinas und Americana einspurig gebaut wird. Im Ganzen dürfe das Projekt nicht über BRR 5 bis 5,4Mia. kosten.
(Quelle: Revista Ferroviária)

Metrô Teresina

Metrô Teresina und der Staat Piauí haben bei Bom Sinal drei neue Triebwagenzüge bestellt. Diese werden rund die Hälfte der vorhandenen Finanzmittel ausmachen. Darüber hinaus werden Abschnitte der bestehenden Bahnstrecke und einige Stationen saniert und die drei Ganz-Mávag Züge werden noch einmal komplett saniert. Die Regierung hat beschlossen mit den Ganz-Mávag Zügen einen Regionalverkehr über die 41 km lange Strecke Teresina – Altos einzurichten. Das Projekt einer Verbindung nach Timón liess man bis auf weiteres fallen, da der Nachbarstaat Maranhão wenig Interesse daran zeigt.
(Quelle: Cidadeverde.com)

Trem do Cariri Juázeiro do Norte – Crato

Der Trem do Cariri Juázeiro do Norte – Crato hat im Juli nach über 7 Monaten Unterbruch den Verkehr wieder aufgenommen. Die Züge verkehren Montag-Freitag 06.00-19.00, Samstag 06.00-14.00.

(Quelle: Município de Crato; G1Ceará)

Metrô de Sobral

Die Metrô de Sobral hat endlich den definitiven Fahrplan eingeführt, auf beiden Linien verkehren die Züge Montag-Samstag 05.00 - 23.00. Anfang September wurde zudem der Einheitstarif der Metrô de Sobral von BRR 3.00 auf BRR 1.00 gesenkt, dies nachdem der Staat Ceará die entsprechenden Zuschüsse garantieren konnte. Die ermässigten Fahrkarten wurden von BRR 1.50 auf BRR 0.50 gesenkt.
(Quelle: Município de Crato; G1Ceará)

Metrô Belo Horizonte

Die Metrô Belo Horizonte hat die Züge zu den Hauptverkehrszeiten von 4 auf 8 Wagen verlängert, um der starken Nachfrage zu begegnen. Zudem wird versuchsweise bis um 24 Uhr gefahren, wenn die Züge nachts gut genutzt werden, soll dieses Angebot bleiben.
(Quelle: CBTU)

Maceió

In Maceió ist der neue Bahnhof Jaraguá, an der im Ausbau befindlichen Verlängerung der Vorortsbahnstrecke zur Küste nahezu fertiggestellt und das ganze Areal um den ehemaligen Hafenbahnhof wurde umgestaltet. Ebenso wurden die Bahnhöfe Bom Parto und Mercado komplett erneuert. Ende August haben die Behörden die neuen Signalanlagen an den Bahnübergängen zwischen Hauptbahnhof und Jaraguá abgenommen und ab Ende 2017 werden Testfahrten auf der Streckenverlängerung stattfinden. Die Betriebsaufnahme ist im Laufe von 2018 vorgesehen.
(Quelle: Alagoas24horas)

Maceió – Lourenço de Albuquerque

Die starken Regenfälle von Juni bis September verursachten mehrere Unterbrechungen an der bestehenden Bahnstrecke Maceió – Lourenço de Albuquerque, doch sie konnten jeweils immer nach einigen Tagen wieder behoben werden.
(Quelle: Alagoas24horas)

Metrô de Salvador

Am 11. September 2017 hat die Metrô de Salvador einen weiteren Abschnitt in Betrieb genommen, dabei wurden die Stationen Flamboyant, Tamburugy, Bairro da Paz und Mussurunga eröffnet. Damit wurde das Netz auf 29 km mit 19 Stationen erweitert. In Mussurunga wurde zudem ein neuer Busbahnhof für die Anschlüsse errichtet.
(Quelle: G1 Bahía)

Cataguases – Recreio – Tres Rios

Mit der Hilfe der Stadt Recreio (Minas Gerais) wurden die geschlossenen Eisenbahnwerkstätten wieder geöffnet und es begann die Sanierung mehrerer Personenwagen. Die Personenwagen stammen von der alten Komposition der Estrada de Ferro Vitória a Minas, die durch neue Wagen ersetzt wurde und befinden sich in gutem Zustand. Das Bahnunternehmen VLI steuert revidierte Dieselloks bei. Mit diesen Massnahmen soll 2018 oder 2019 der touristische Bahnverkehr auf der stillgelegten, aber durch alle Anliegergemeinden konservierten Meterspurbahn Cataguases – Recreio – Tres Rios aufgenommen werden. Die Stadt Recreio mit ihren knapp 12‘000 Einwohnern unternimmt alles, damit die in den Strassen der Stadt liegenden Streckengeleise erhalten bleiben. Es bestehen verschiedene Projekte, eines soll „Trem Azul“ (blauer Zug) heissen und erstmals wird ein Touristenzug über eine Staatsgrenze führen, von Minas Gerais nach Rio de Janeiro. Massgeblich beteiligt ist die nicht staatliche Organisation Amigos do Trem.
(Quelle: ONG Amigos do Trem)

07.07.2017

Transnordestina

Im August 2017 soll die im Bau befindliche Transnordestina durch die Behörden einer gründlichen Inventur und Abklärung über ihre Wirtschaftlichkeit unterzogen werden. Dies, da seit einiger Zeit die Arbeiten gestoppt wurden, mangels Finanzen. Rund ein Drittel der 1720 km langen Bahn von Pecém (Ceará) und Suape (Pernambuco) über Salgueiro (Pernambuco) nach Eliseu Martins (Piauí) wären betriebsbereit. Ebenfalls rund ein Drittel ist soweit fortgeschritten, dass die Geleise verlegt werden können, auf den restlichen rund 35% der Bahn sind teilweise noch nicht einmal die Erdarbeiten begonnen worden. Da die betriebsbereiten Abschnitte im Landesinneren liegen, kann die Bahn noch einmal mit Gütertransporten Einnahmen erwirtschaften. Über die Jahre 2015 und 2016 wurden alle Bauarbeiter entlassen, wobei teilweise die Gehälter bis heute nicht ausbezahlt wurden.
Ursprünglich war geplant die Bahn 2010 in Betrieb zu nehmen.
Je nach Ausgang der Studie, soll dem ausführenden Unternehmen CSN eine weitere Firma beigestellt werden, um die Arbeiten zu beenden, wobei hierfür nur die chinesische CCCC Interesse gezeigt hat oder alternativ sollen alle bislang Beteiligten ausbezahlt werden und die Bahn völlig neu ausgeschrieben werden. Nach den aktuellen Berechnungen fehlen rund BRR3Mia. um das Projekt fertigzustellen.
(Quelle: Revista Ferroviária)

Metrô Teresina

Metrô Teresina verfügt endlich über einen Betrag von BRR 92Mio. um neue Fahrzeuge zu beschaffen. Obwohl damit maximal 6 neue Dieseltriebwagenzüge beschafft werden könnten, will die Regierung des Staates Piauí vorerst nur 3 Züge beschaffen und dafür ist die Ausschreibung erfolgt.
Der Ersatz der 1973 im Staat Rio Grande do Sul in Betrieb genommenen und 1989 nach Teresina überführten Ganz-Mávag Züge ist dringend geworden, denn obwohl sie immer wieder saniert wurden, ist deren Zustand inzwischen besorgniserregend und Anfang 2017 entgleiste sogar ein Zug aus technischen Gründen. Ursprünglich war sogar geplant mit neuen Zügen den Stadtverkehr zu verbessern und die Ganz-Mávag Züge für Verbindungen ins weitere Umland (nach Altos, Timón und andere Städte) einzurichten.
Das von den BRR92Mio. nur ein Teil für neue Fahrzeuge verwendet werden soll, liegt auch daran, dass man den Rest in dringende Sanierungen an der Strecke, den zahlreichen Bahnübergängen und Stationen investieren muss.
(Quelle: Cidadeverde.com)

Cuiabá

Nachdem ein Gericht bestätigt hat, dass der Weiterbau der Strassenbahn von Cuiabá sinnvoller und wirtschaftlich vertretbar ist. Hat die Regierung des Staates Mato Grosso BRR922Mio. zur Verfügung gestellt, womit die Bahn im Ablauf von 24 Monaten vollendet werden soll. Ebenfalls per Gerichtsbeschluss wurden alle Enteignungen als Rechtens erachtet und Einsprachen gegen den Bau sind nicht mehr möglich. Die Fertigstellung ist insofern sehr dringend geworden, da die Stadt Cuiabá und der Staat Mato Grosso derzeit mit jährlichen Ausgaben von über BRR36Mio. konfrontiert sind, die alleine für die Bewachung der Baustelle, den Unterhalt der schon seit 2 Jahren im Depot Várzea Grande stehenden Züge und für das bereits eingestellte Personal aufkommen müssen. Das Gericht hat auch Untersuchungen bestätigt, wonach die Aufgabe des Projektes und der Abbruch der bereits fertiggestellten Infrastruktur den Staat fast das Dreifache kosten könnten, als die Fertigstellung der Bahn. Es wurde auch betont, dass die Strassenbahn von Cuiabá bei ihrer Betriebsaufnahme immer noch über 30% billiger sein wird, als jene von Rio de Janeiro.
(Quelle: Governo de Mato Grosso)

Crato - Juázeiro do Norte

Im Dezember 2016 wurde der Verkehr der Regionalbahn Metrô do Cariri zwischen Crato und Juázeiro do Norte vorübergehend stillgelegt, da etwa in Streckenmitte eine Strassenbrücke über die Bahn errichtet werden musste. Die Brücke wurde auch termingerecht bis Februar gebaut, doch entgegen den Ankündigungen des Betreibers Metrofor wurde der Verkehr nicht wieder aufgenommen, was bei den beiden Anliegergemeinden auf grossen Unmut stösst, besonders da sie keinerlei Informationen von Metrofor über die Zukunft der Bahnverbindung erhalten.
(Quelle: Município de Crato; G1Ceará)

31.12.2016

São Paulo – Argentinien

Das Güterverkehrsunternehmen Rumo hat angekündigt per 31.01.2017 die Bedienung der Zollabfertigungen in Santana do Livramento und Uruguaiana einzustellen, womit auch der internationale Eisenbahngüterverkehr endet. Verschiedene Güterkunden, die jährlich zusammen über 25‘000 Container in der Relation São Paulo – Argentinien mit der Bahn transportieren liessen, haben bei der nationalen Behörde für Landtransport ANTT protestiert. Da jedoch der Staatsapparat laufend verkleinert wird, sieht sich die ANTT nicht in der Lage diese Zollabfertigungen in Kürze wieder betreiben zu können.
(Quelle: Revista Ferroviária)

Altes Rollmanterial

In einer Resolution der nationalen Behörde für Landtransport ANTT haben die privaten Güterverkehrsbetreiber nun das Recht bekommen alles nicht mehr genutzte Rollmaterial, welches in der Regel von der früheren Bundesbahn RFFSA übernommen wurde, zu verschrotten. Das mit dem Verkauf erzielte Geld solle in die Sanierung der Infrastruktur investiert werden.
(Quelle: Revista Ferroviária)

20.12.2016

Transnordestina

Die Regierung will das Projekt der Transnordestina Bahn endlich zum Ende bringen. Dafür werden über die nächsten 2 Jahre BRR 430Mio. investiert. Die Transnordestina umfasst 1728 km neuer Breitspurbahnstrecken von den Häfen Suape (bei Recife) und Pecém (bei Fortaleza) nach Eliseu Martins im Staat Piauí. Einige Abschnitte sind schon lange fertig gestellt, andere noch nicht einmal begonnen.
(Quelle: Volta o Trem 20-7)

Salvador

Es ist nun definitiv. Die bisherige S-Bahn vom Bahnhof Calçada in Salvador nach Paripe wird zu einer modernen Strassenbahn umgebaut und soll insgesamt 21 Haltestellen bekommen.
(Quelle: Volta o Trem 20-7)

São Paulo

Die Regierung des Staates São Paulo hat beschlossen, den Aufbau eines regionalen Intercity-Zugnetzes ab São Paulo nach Campinas, Mogi das Cruzes und weiter, sowie nach Sorocaba und Santos 2017 auszuschreiben, wobei man auf eine gemeinsame staatlich-private Finanzierung hofft, nachdem der Staat nicht alle Kosten allein aufbringen kann. Die erste Strecke soll über 135 km von São Paulo via Jundiaí und Campinas nach Americana führen.
(Quelle: Volta o Trem 20-7)

João Pessoa

CBTU João Pessoa bekam im Dezember 2016 den 4. von 8 neuen Dieseltriebzügen von Bom Sinal. 2017 und bis Anfang 2018 werden die übrigen 4 Züge folgen. In diesem Zeitraum wird auch die ganze 30 km lange Strecke Santa Rita - João Pessoa - Cabedelo komplett saniert, wie auch alle 12 Bahnstationen, zudem kommen 4 neue Stationen hinzu und auf einigen Abschnitten wird die Strecke doppelspurig ausgebaut, damit nach 2018 das Zugsangebot von etwa alle 60 Min. auf etwa alle 20 Min. verdichtet werden kann.
(Quelle: Volta o Trem 20-7)

08.10.2016

Ausbau Strassenbahn Rio de Janeiro

Im November 2016 wird eine weitere Sektion der modernen Strassenbahn von Rio de Janeiro, zwischen Praça Quinze und Praça da República in Betrieb genommen. Der neue Abschnitt ist bereits fertiggestellt, es fehlen nur die abschliessenden Arbeiten an den Haltestellen.
(Quelle: Volta o Trem 20-6)

Transnordestina

Die Transnordestina von Suape und Pecém nach Salgueiro und Eliseu Martins soll nun durch den Staat fertiggestellt werden, nachdem sich das private Konsortium nicht im Stande sieht ohne weitere staatliche Hilfe den Bau fortzusetzen. Die Bundesregierung will nun zuerst die Strecke von Suape nach Eliseu Martins fertig bauen und anschliessend auch den Streckenast nach Pecém fertigstellen. Die Bauarbeiten an dieser Bahn hätten bereits 2010 angeschlossen werden sollen, aktuell sind erst 55% aller Geleise fertiggestellt.
(Quelle: Volta o Trem 20-6)

 Estrada de Ferro do Amapá

Die Estrada de Ferro do Amapá wurde vom Staat Amapá übernommen und wird mit öffentlichen Geldern saniert, um anschliessend mittels Betriebskonzession von einem neuen Unternehmen betrieben zu werden.
(Quelle: Volta o Trem 20-6)

30.09.2016

Politik

Die Bundesregierung von Michel Temer will beim Ausbau der Bahnen nur noch auf Projekte setzen, die ganz von privater Seite ausgeführt werden, da sie entsprechend hohe Gewinne einfahren können.
Dazu gehören die Projekte:
Verlängerung der Norte-Sul über Anápolis hinaus nach Süden bis Estrela d’Oeste im Staat São Paulo, deren Bau schon sehr weit fortgeschritten ist. Von den rund 700 km sind nahezu 90% bereits fertiggestellt.
Bau einer neuen Küstenstrecke von Rio de Janeiro über Campos bis Vitória. Etwa 30% der alten Strecke zwischen Campos und Visconde do Itapemirim sollen dafür wiederverwendet werden. Die Städte Macaé und Campos sollen dabei umfahren werden. Nachdem die ANTT das Verbot zum Bau von Bahnübergängen aufhob und die Mindestradien von 500 auf 350 Meter gesenkt hatte, konnten die Kosten für diese rund 600 km lange Strecke von nahezu BRR 8Mia. auf unter BRR 6Mia. gesenkt werden.
Bau der Ferrogrão Eisenbahn (Getreide Bahn) im Osten Amazoniens von Miritituba am Rio Tapajós nach Sinop etwa in der Mitte des Staates Mato Grosso über eine Länge von 933 km. Kosten rund BRR 12,6Mia. nach den Berechnungen von 2016.
Zudem sollen die wichtigsten Strecken durch den Staat São Paulo neu konzessioniert werden und der neue Betreiber wird verpflichtet die Strecken von Santos nach Santa Fé do Sul, Panorama und Barretos zu sanieren, verschiedene Umfahrungen um stark besiedelte Räume zu bauen und die nicht betriebenen Strecken Baurú – Panorama und Araraquara – Barretos wieder in Betrieb zu nehmen.

(Quelle: Revista Ferroviária)

Statistiken

Aus einer neuen Aufstellung der 2015/2016 in Betrieb befindlichen Bahnstrecken Brasiliens fällt auf, dass die Güterverkehrskonzessionäre zurzeit zahlreiche Strecken nicht betreiben.
Bei Transnordestina werden die Strecken Recife – Itabaiana – João Pessoa – Natal – Macau, Recife – Salgueiro und Recife – Lourenço de Albuquerque – Colegio als „ausser Betrieb“ geführt, wobei betont werden muss, dass zwischen Joõ Pessoa (genauer ab Paula Cavalcanti) bis Parnamirim und zwischen Ceará Mirim und Macau, sowie von Recife nach Salgueiro auf keinen Fall mehr gefahren werden kann. Doch auch die Südstrecke weist noch immer einige durch Hochwasser zerstörte Anschnitte auf, die nicht wieder aufgebaut wurden.
Im Bereich der Ferrovia Centro Atlântico/VLI sind die Strecken Magé (bei Rio de Janeiro) – Campos – Recreio, Tres Rios – Recreio – Cataguazes – Ponte Nova – Miguel Burnier, Corinto – Pirapora, Barra Mansa – Angra dos Reis und Aracajú – Colegio ausser Betrieb, wobei auch von São Franciso (Bahía) nach Aracajú mindestens seit 2013 kein Zug mehr gefahren ist.
Nach der Fusion von ALL mit Rumo und der Umbenennung in Rumo hat auf dem Südnetz geradezu ein Kahlschlag stattgefunden. In den genannten Jahren, oder einem Teil davon, wurden folgende Strecken, die sich innerhalb der Konzession befinden, nicht bedient: Baurú – Indubrasil – Corumbá, Baurú – Panorama, Araraquara – Colômbia, Riberão Preto – São Sebastião do Paraíso, Santos – Juquiá, Ourinhos – Jaguariaíva, Mafra – Porto União da Vitória – Passo Fundo, Dilermando de Aguiar – Santiago – São Borja, Santiago – Santo Angelo und Cacequí – Santana do Livramento.
Verschiedene Statistiken bestätigen, dass seit der Verstaatlichung des Bahnnetzes und der Reprivatisierung noch nie so wenige Strecken in Betrieb waren.

(Quelle: Revista Ferroviária)

Volumen transportierter Güter

Trotz grosser wirtschaftlicher Probleme hat das Volumen an transportierten Gütern in der ersten 6 Monaten von 2016 um fast 8% zugelegt. Nur die Netze der Ferrovía Teresa Cristina und von Rumo Sul (Südnetz südlich von São Paulo) haben je rund 11% weniger Tonnage ausgewiesen.
(Quelle: Revista Ferroviária and ANTT)

Sanierung Flachwagen

VLI hat 214 Flachwagen für den Transport von Eukalyptusholz von Sete Lagoas in Minas Gerais nach Aracruz in Espírito Santo für rund BRR 6Mio. sanieren lassen. Damit werden in den kommenden 5 Jahren rund 2Mio. Kubikmeter Holz zur Verarbeitung über die rund 700 km lange Strecke per Bahn befördert, was täglich rund 100 Lastwagenfahrten von den Strassen zwischen den zwei Bundesstaaten nimmt.
(Quelle: Revista Ferroviária)

Parangaba - Mucuripe 

Am 27.09.2016 begann der Testverkehr der modernen Stadtbahn auf der im Bau befindlichen Linie Parangaba - Mucuripe von Metrofor (Fortaleza) zwischen den Stationen Montese und Borges de Melo. Der fertiggestellte Abschnitt ist 3,6 km lang. Der Testbetrieb wird auch für die Schulung des Fahr- und Unterhaltspersonals genutzt, wobei stundenweise auch die Bevölkerung damit fahren darf, um die Anwohner an das neue Verkehrsmittel zu gewöhnen. Die 13,4 km lange Strecke hätte bereits 2013 den Betrieb aufnehmen sollen, doch zahlreiche Einsprachen von Grundeigentümern und damit verbundene, wesentlich höhere administrative Kosten führten noch 2013 zu einem Unterbruch der Arbeiten und erst als eine neue Finanzierung stand und die Grundstückverhältnisse geklärt waren, konnten die Arbeiten Mitte 2015 wieder aufgenommen werden. Die Regierung von Ceará rechnet mit der Fertigstellung der ganzen Strecke im Laufe des Jahres 2018.
(Quelle: ANPTrilhos)

Detran - Rodoviária

Die Metro von Salvador hat am 30.09.2016 den 1,5 km langen Abschnitt Detran - Rodoviária probeweise in Betrieb genommen. Gemäss Angaben der Metro Salvador liege man weitgehend im Zeitplan beim Bau der Linie 2, deren Arbeiten im Februar 2015 begannen. Die Gesamtstrecke befinde sich am 30.09.2016 bereits zu 69% fertiggestellt. Man rechnet die ganze Strecke bis zum Flughafen in der zweiten Jahreshälfte von 2017 in Betrieb zu nehmen.
(Quelle: Folha Geral Bahia)

Vorortsverkehr

Städteminister Bruno Araújo hat Mitte August in Recife angekündigt, dass die Mittel für eine weitere CBTU-Vorortsstrecke bewilligt wurden. Es handelt sich dabei um eine dieselbetriebene zweispurige 11 km lange Strecke von Ponte dos Carvalhos über Ipojuca nach Suape. Die Züge dieser Strecke werden in Cajueiro Seco an die bestehende elektrische Metro aus Recife und an die Dieselstrecke aus Curado anschliessen und bis Ponte dos Carvalhos die bestehende Strecke nach Cabo mitbenützen. In Suape befindet sich der wichtigste Hafen von Pernambuco und im Bereich des Hafens befinden sich über 100 grosse Firmen. Aus diesen Gründen reicht das Busverkehrsangebot schon lange nicht mehr aus. Für die neue Strecke wird voraussichtlich wieder die Firma Bom Sinal mehrteilige Dieseltriebwagen liefern. Der Doppelspurausbau von Cajueiro Seco nach Cabo hat bereits in Teilen begonnen, was die Realisierung des Projektes vereinfacht. Südlich von Ponte dos Carvalhos wird die Strecke die Trasse der zurzeit unbenützten und teilweise abgebauten Meterspurlinie zum Hafen Suape belegen, was die Bauzeit auf 2 Jahre reduziert. Die Meterspurlinie nach Suape wurde im Hinblick auf die vorgesehene breitspurige Transnordestina ausser Betrieb gesetzt. Da die Transnordestina jedoch noch länger nicht in Betrieb kommen wird, soll über die neue S-Bahnlinie bei Nacht auch Güterverkehr durchgeführt werden, um Güter zwischen Betrieben innerhalb von Recife und dem Hafen zu transportieren. In einer ersten Zeit sollen die Züge an Werktagen alle 12 Min. verkehren, womit stündlich je Richtung mindestens 3000 Passagiere befördert werden können.
(Quelle: Fahrplancenter News; CBTU)

Sonntagsbetrieb bei CBTU

Die CBTU Natal hat Mitte 2016 den Sonntagsbetrieb eingeführt. Diese Entscheidung wurde gefällt, nachdem bereits in 2014 und 2015 zeitweise Sonntagsfahrten angeboten wurden, die bei der Bevölkerung sehr gut ankamen. Nun verkehren zwischen Natal und Ceará Mirim Montag-Freitag 6 Zugpaare, Samstag 4 und Sonntag 2 Zugpaare. Auf der Südstrecke Natal - Parnamirim verkehren Montag-Freitag 7, Mittwoch weiterhin 8 Zugpaare, samstags 4, sonntags 2 Zugpaare. Inzwischen wurden alle Züge auf die modernen Dieseltriebwagen von Bom Sinal umgestellt.
(Quelle: CBTU)

Neue Touristenbahnen 

Gleich mehrere neue Touristenbahnen haben grosse Chancen in den kommenden 12 bis 18 Monaten in Betrieb genommen zu werden, wobei nicht nur ganz kurze Strecken vorzufinden sind.
Noch vor Jahresende wird der regelmässige triebwagenverkehr zwischen Miguel Pereira und Governador Portela beginnen. Der regelmässige Verkehr wurde durch mehrere Nacharbeiten, die bei Kontrollen durch die Landverkehrsbehörde ANTT verzögert. So müssen mehrere Bahnübergänge besser signalisiert werden, an einem Ort wurde die Trasse widerrechtlich von Privaten belegt und an beiden Bahnhöfen sind noch einige kleinere Arbeiten durchzuführen. Die Gemeindebehörden überwachen die Arbeiten auf das Genaueste, um die Freigabe der Strecke durch die ANTT baldmöglichst zu bekommen. Hier wird der Budd Dieseltriebwagen verkehren, wofür die Strecke von 1000 auf 1600 mm umgespurt wurde.
Weit fortgeschritten sind die Arbeiten an der Inbetriebnahme eines oder gar mehrerer Züge auf der rund 180 km langen Bahnstrecke von Cataguazes (Minas Gerais) über Leopoldina, Recreio, Volta Grande und Além Paraíba nach Três Rios (Rio de Janeiro). Diese Strecke wurde bis vor kurzer Zeit noch von VLI für den Transport von Bauxit benützt und ist deshalb durchgehend befahrbar. Es sind somit nur wenige Reparaturen an der Infrastruktur notwendig. Die nicht-Regierungsorganisation Amigos do Trem hat den Zuschlag zum Betrieb der Strecke von der ANTT bekommen und wird von VLI und der staatlichen Infrastrukturbehörde DNIT unterstützt. Von DNIT wurden auch zwei Dieselloks den Betreibern abgetreten und VLI wird sich um den Unterhalt der Loks und die Ausbildung von Fahrpersonal kümmern. Ebenso wurden sechs Personenwagen von DNIT abgetreten. Die Loks wurden im August und September 2016 in den VLI Werkstätten in Lavras komplett saniert. Amigos do Trem rechnet mit den ersten öffentlichen Zugfahrten um den Jahreswechsel 2016/2017. Vermutlich werden die Fahrten jeweils auf Teilabschnitten der Strecke angeboten, so spricht man von einem Zug zwischen Três Rios und Além Paraíba und einem Zug mit Ausgangspunkt Cataguazes. Die ganze Unternehmung wird restlos von allen Gemeinden an der Strecke unterstützt.
In Lavras (Süden von Minas Gerais) wurde das Bahnunternehmen Circuito Ferroviario Vale Verde, CFVV gegründet. Das Unternehmen wird von der Stadt Lavras, einigen weiteren Gemeinden und VLI unterstützt. CFVV hat 5 Dieselloks bekommen und verfügt über 3 Personenwagen und einen Triebwagen. Der touristische Verkehr ist auf der 122 km langen Strecke Lavras ? Tres Corações vorgesehen, die an Werktagen auch von VLI im Güterverkehr genutzt wird und sich daher in recht gutem Zustand befindet. Einzig die Publikumsanlagen einiger Bahnhöfe müssen saniert werden, in Lavras geschah dies bereits 2012, als testweise einige Züge verkehrten. Sobald die Verträge mit VLI über den gemeinsamen Betrieb der Strecke abgeschlossen sind, rechnet CFVV in den ersten Monaten von 2017 die Genehmigung von der ANTT für regelmässige Zugfahrten zu bekommen.
Wesentlich weiter im Süden bemüht sich Serra Verde Express Ltda. von Rumo die Streckenbenützungsrechte für regelmässige Zugfahrten zwischen Curitiba und Lapa zu bekommen. Es gab bereits einzelne Sonderfahrten über die von Curitiba nach Westen führende gut 90 km lange Strecke über Engenheiro Bley. Die Gemeinde Lapa von von der DNIT den Bahnhof erhalten, der zusammen mit einem Bataillon der Armee, welches in Lapa stationiert ist, für BRR 250?000,00 saniert. Fahrzeuge hat Serra Verde Express ausreichend, um den Verkehr auch auf dieser Strecke durchzuführen.
In der Stadt Belo Horizonte sind zwei Projekte weit fortgeschritten, die beide ebenfalls mit Amigos do Trem durchgeführt werden sollen. Hier stellt sich aber der Güterkonzessionär noch gegen die Streckenbenützung, aber die Stadt Belo Horizonte zeigt sich sogar gewillt allfällige Gerichtskosten zu übernehmen, sollte es mit MRS keine Einigung geben.

(Quelle: Revista Ferroviária, Fahrplancenter News)

21.08.2016

Cajueiro Seco - Hafen Suape

Trotz Sparmassnahmen erhielt die CBTU Recife grünes Licht zum Bau einer 11 km langen neuen Vorortsstrecke zwischen Cajueiro Seco und dem Hafen Suape. Die doppelspurige Strecke folgt einer bestehenden Strecke und erhält Anschluss an die südliche Metrolinie und soll im Dieselbetrieb mit Triebwagen bedient werden.
(Quelle: Volta o Trem 20-5)

15.06.2016

Baurú – Corumbá

Rumo/ALL hat den Güterverkehr auf der 1315 km langen Strecke Baurú – Corumbá eingestellt und hält daran fest, obwohl die Regierung gegen diese Massnahme protestiert hat. Dies führt auch zur Stilllegung des Trem do Pantanal.
(Quelle: Volta o Trem 20-4)

Japerí - Barra do Piraí

Eine lokale Initiative versucht wieder den Regionalzug Barrinha zwischen Japerí und Barra do Piraí in Betrieb zu nehmen und macht entsprechend Druck. Dieser Zug würde verschiedene relativ isolierte Orte erschliessen. Leider scheiterten bereits mehrere andere Anläufe diesen 1996 stillgelegten Zug zu reaktivieren.
(Quelle: Volta o Trem 20-4)

31.03.2016

São Paulo

Die neue S-Bahnlinie von São Paulo zum internationalen Flughafen Guarulhos wird mit einer Verspätung von drei Jahren im Jahr 2019 den Betrieb aufnehmen können. So eine Pressemitteilung der Regierung von São Paulo. Die ersten Arbeiten für diese Strecke begannen 2013, aber im September im selben Jahr mussten Sie eingestellt werden, da ziemlich kurzfristig eine zusätzliche Fahrspur an der Autobahn Ayrton Senna gebaut, was umfangreiche Änderungen am Bahnviadukt über diese Strasse zur Folge hatte. Nun werden 8,8 km der insgesamt 12,2 km langen doppelspurigen elektrifizierten Breitspurstrecke (1600 mm Spur) auf Viadukten verlaufen, da auch noch die Autobahn Dutra und der Rio Tieté überquert werden müssen. Zudem hat der Bund einen grossen Teil seiner Finanzierung zurückgehalten, da bis Ende 2015 nicht alle Grundstücke erworben bzw. mittels Enteignung der Bahn zugeführt werden konnten. Trotzdem wurden laufen Arbeiten für die neue Strecke durchgeführt, so die Anpassung einiger Stationen der bestehen CPTM S-Bahnstrecke 12 von São Paulo Brás bis zur zukünftigen Abzweigstation Engenheiro Goulart und die Detailplanung für die beiden Bahnhöfe Guarulhos-Cecap und Aeroporto wurden ebenfalls abgeschlossen. Für die neue Strecke werden acht Achtwagenzüge bestellt. Einige der bisherigen Arbeiten wurden auch von der nationalen Bank für soziale Entwicklung BNDES übernommen. Die direkten Bundesbeiträge sind jedoch gesichert, da sie noch vor der Krise bereitgestellt wurden und nicht gekürzt wurden. Durch die Verzögerungen beim Bau und die geänderten Pläne haben sich die Kosten für die Strecke um mindestens BRR 61,2Mio. auf rund BRR 1,9Mia. erhöht.
(Quelle: Veja.com, Revista Ferroviária)

São José do Rio Preto

Die Nationale Behörde für Infrastruktur DNIT hat der Stadt São José do Rio Preto drei Alternativpläne zum Bau von Umgehungsbahnen rund um die Stadt vorgelegt, um die bestehende Bahnstrecke durch das Zentrum stillzulegen. Die Bahnstrecke wird von zahlreichen täglich verkehrenden langen und schweren Güterzügen befahren und es kam vor wenigen Jahren zu einem schweren Unfall, als ein solcher Zug entgleiste und mehrere Häuser entlang der Strecke unter sich begrub und es zu mehreren Todesopfern kam. DNIT und Stadt prüfen nun die Pläne und eine Umgehungsstrecke wird von der Bundesregierung finanziert. Durch die Umleitung des Bahnverkehrs können auch einige Schrankenposten eingespart werden. Wenn die Strecke allerdings aus der Stadt entfernt wird, ist auch die Zukunft des Touristentriebwagens nach Engenheiro Schmitt besiegelt.
(Quelle: G1)

Brasília – Goiânia

Das Projekt einer modernen Regionalbahn zwischen den Städten Brasília, Anápolis und Goiânia rückt wieder in den Vordergrund. Nach mehreren Revisionen des Projektes wurde es zu einer reinen regionalen Personenverkehrsbahn „abgespeckt“, wobei die Triebwagenzüge jedoch auch Stückgut befördern sollen. Die Einbeziehung der geplanten Regionalbahn Brasília – Luziânia in dieses Projekt wurde wieder verworfen, diese soll wie zuerst schon vorgesehen auf der bestehenden Meterspurbahn verkehren. Weitere Nebenstrecken wurden ebenfalls abgelehnt, womit der Preis für die Bahn Brasília – Goiânia von über BRR 9 Mia. auf BRR 4,5 Mia. sinkt. Die Bundesbehörden haben auch eine Aufteilung der Kosten auf die drei bedienten Städte, je 5%, private Investoren (rund 50%), den Bund und den Staat Goiás gutgeheissen, womit der Bau der Strecke noch 2016 ausgeschrieben wird.
(Quelle: Fahrplancenter News, Revista Ferroviária)

Estrada de Ferro do Amapá

Einsprüche von Zamin, dem letzten Konzessionär der Estrada de Ferro do Amapá verhindern wiederholt, dass der Staat Amapá den Personenverkehr in Eigenregie auf der Strecke Porto Santana – Serra do Návio aufnehmen kann. Dies führe bereits zu sozialen Unruhen in den Orten entlang der Bahn. Zamin hatte die Konzessionsbedingungen nicht erfüllt und einfach den Betrieb ohne Vorankündigung 2014 eingestellt.
(Quelle: Governo de Amapá)

Hohe kosten des Strassenverkehrs

Um die sehr hohen Kosten des Strassenverkehrs für die Landwirtschaft im Staat Santa Catarina zu reduzieren, hat die Staatsregierung in Florianópolis eine Studie in Auftrag gegeben, um zu prüfen, ob der Transport von Tierfutter von den Produktionsregionen in den Staaten Tocantins und Goiás nach Santa Catarina mit der Bahn preiswerter wäre, als mit dem LKW. Nach ersten Schätzungen könnte der Transportpreis je Tonne Getreide über die Bahnstrecke Anápolis – Campinas – Mairink – Sorocaba – Iperó – Uvaranas – Engenheiro Bley – Mafra (rund 2300 km) nach Orten in Santa Catarina, sowohl an der Strecke Mafra – Lages, als auch allenfalls an der Strecke Mafra – Porto União da Vitória um mindestens 10 bis 15 Reais billiger sein, wenn für die lange Strecke die Bahn und für die kurzen Strecken zur Verteilung des Getreides der LKW innerhalb des Staates Santa Catarina genutzt würde. Die Studie soll auch die Möglichkeiten der Bahngesellschaften FCA und ALL aufzeigen, ob diese im Stande sind diese Transporte durchzuführen und ob einige Abschnitte der beschriebenen Achse, besonders zwischen Iperó und Uvaranas jährlich bis zu 3 Mio. Tonnen zu bewältigen. Sollte es möglich sein, diese Transporte auf die Schiene umzulegen, könnten die Preise für Hühnerfleisch im Export um bis zu 15% gesenkt werden und trotzdem den Produzenten in Santa Catarina ein höheres Einkommen ermöglichen.
(Quelle: Canal Rural)

Stadtbahn Cuiabá – Várzea Grande

Die Bauarbeiten für die Stadtbahn Cuiabá – Várzea Grande ruhen seit der zweiten Hälfte des Jahres 2014, die Trasse ist zu etwa 35% fertiggestellt, Schienen liegen auf etwa 10% der Strecke und alle Fahrzeuge sind vor Ort. 2015 war sich der Staat Mato Grosso gar nicht mehr sicher, ob die Bahn überhaupt fertiggestellt werden soll. In der Zwischenzeit hat ein unabhängiges Beratungsunternehmen jedoch ausgerechnet, dass sich eine Fertigstellung lohne, da bereits BRR 1,066 Mia dafür ausgegeben wurden. Da fast alle Vorarbeiten, wie die Neuverlegung von Kanalisations- und Wasserleitungen usw. langsam weitergebaut wurden und kurz vor dem Abschluss stehen, wäre ein Abbruch der Arbeiten unsinnig. Die Folgekosten bei Einstellung der Arbeiten und Verzicht auf die Bahn würden BRR 532 Mio. kosten, eine Fertigstellung der ganzen Bahn hingegen nur 70 Mio. mehr. Somit werden die Bauarbeiten noch vor Mitte 2016 wieder voll aufgenommen.
(Quelle: Portal do Governo de Mato Grosso)

Strassenbahn Fortaleza

Die neue Strassenbahn von Fortaleza, welche die Metrolinie Süd in Parangaba mit der östlich von Fortaleza liegenden Gemeinde Mucuripe und den 22 dazwischen liegen Ortsteilen mit zusammen über 500‘000 Einwohnern verbinden soll, wurde zwar rechtzeitig begonnen, doch nachträgliche Einsprachen, Probleme beim Landerwerb und der Zusammenbruch einer beteiligten Baufirma liessen die Arbeiten zwischen Mitte 2014 und Mitte 2015 ganz ruhen. Im Juli 2015 konnten die Arbeiten zwischen den Stationen Iate und Borges de Melo wieder aufgenommen werden und inzwischen wird zwischen Borges de Melo und Paranaga auch wieder gebaut. Die Infrastrukturbehörde des Staates Ceará nimmt die aktuelle Wirtschaftskrise zum Anlass auch die restlichen Bauabschnitte zu reaktivieren, um Arbeitsplätze zu schaffen. Im Februar 2016 konnten auch alle Landerwerbsfragen definitiv geklärt werden, womit der Fertigstellung der Bahn, jetzt auf Ende 2017 vorgesehen, nichts mehr im Wege steht.
(Quelle: G1 Ceará)

Strassenbahn Rio de Janeiro

Im Laufe des Monats April 2016 nimmt die erste moderne Strassenbahnstrecke von Rio de Janeiro, nach einer intensiven Testphase, den offiziellen Betrieb auf. Diese erste Strecke von der Rodoviária (Busterminal) Novo Rio zum Flughafen Santos Dumont und wird in dieser ersten Phase insgesamt 18 Haltestellen aufweisen. Unter anderem wird auch der Hauptbahnhof Central (oder Dom Pedro II) bedient. Die zweite Etappe wird in der zweiten Jahreshälfte 2016 eröffnet und wird auch den Fährhafen bedienen. Der Betrieb wird während 24 Std. am Tag funktionieren und eine grosse Anzahl Buslinien wird mit Eröffnung der Bahn neu geordnet. Die ersten 28 Fahrer haben bereits ihre Ausbildung an den 32 Strassenbahnzügen absolviert, weitere 40 Fahrer werden ab März 2016 ausgebildet. Die Arbeiten gehen diesmal sehr zügig voran, da das Finanzierungsmodell, mit Beiträgen vom Bund, der Stadt und Privatunternehmen, dieses Mal sehr gut organisiert wurde und jeder Bauabschnitt sofort bezahlt wurde. Total werden BRR 1,157Mia investiert, wobei der Bundesbeitrag aus dem PAC (Programm zur Beschleunigung des Wachstums) BRR 532 Mio. beträgt. Trotz Wirtschaftskrise in Brasilien, ist das Geld verfügbar, da der Gesamtbetrag bereits seit 2013 bereit liegt.
(Quelle: G1 Rio de Janeiro, Revista Ferroviária)

U-Bahn Rio de Janeiro

Die Nationale Bank für soziale Entwicklung BNDES hat am 07. März 2016 weitere BRR 200 Mio. an den Bau der U-Bahnlinie 4 freigegeben. Die Arbeiten zwischen Barra und Zona Sul in Rio de Janeiro laufen auf Hochtouren und man hofft in Rio de Janeiro diesen Streckenabschnitt mit 5 Stationen noch bis zur Olympiade fertigzustellen. Insgesamt müssen noch BRR 900 Mio. dafür aufgewendet werden, wovon BRR 489 Mio. aus der Kasse des Staates Rio de Janeiro kommen, der Rest muss vom Bund noch ausbezahlt werden. Im Mai 2016 sollen auf der ganzen Länge die Schienen eingebaut werden und die elektrischen Systeme getestet werden, gefolgt von Probefahrten im Juni solange die Stationen noch fertiggestellt werden, im Juli ist der Testbetrieb mit Passagieren vorgesehen und anschliessend soll sofort der für die Olympiade vorgesehene Fahrplan beginnen. Die Stationen sind São Conrado, Jardim Oceânico, Jardim de Alá, Antero de Quental und Nossa Senhora da Paz.
Entgegen den Planungen kann der Abschnitt zur Station Gávea nicht vor 2017 fertiggestellt werden, zumal für diesen Abschnitt auch noch nicht genug Mittel zur Verfügung stehen. Die Tunnelmaschine wird jedoch den Vortrieb in Richtung Gávea fortsetzen.
(Quelle: O Globo)

20.02.2016

Ferdinando Laboreaux – Araçatuba – Birigui

Die Stadt Araçatuba (Staat São Paulo) will BRR5,9Mio. für einen touristischen Dampfzug auf der 20,5 km langen Strecke Ferdinando Laboreaux – Araçatuba – Birigui, einem Abschnitt der Meterspurhauptlinie Baurú – Corumbá, investieren. Der erste Plan 10 km von Araçatuba nach Engenheiro Tavares, einer ehemaligen Zweigstrecke, dafür zu rehabilitieren scheiterte an den hohen Kosten. Das Rollmaterial für diesen Zug ist in der Stadt vorhanden und benötigt eine komplette Sanierung.
(Quelle: Volta o Trem 20-2)

„Metro“ Teresina

Die Stadtbahn „Metro“ Teresina erhält 2016 einen Bundesbeitrag von BRR217Mio. um die Strecke zu sanieren und neue Fahrzeuge zu beschaffen, um die 40 Jahre alten Ganz-Mávag-Züge zu ersetzen. 2016 kommt noch ein Beitrag über BRR 11,45Mio. vom Staat Piauí dazu. Es handelt sich um die ärmste Stadtbahn Brasiliens, die seit vielen Jahren auf einen Investitionsschub gewartet hat.
(Quelle: Volta o Trem 20-2)

Strassenbahn von Santa Teresa

Ein Teilstück der historischen Strassenbahn von Santa Teresa (Rio de Janeiro) wird wieder täglich betrieben, weitere Abschnitte sollen im Laufe des Jahres folgen. Es werden neue Fahrzeuge die nach Vorbild der alten Trams gebaut wurden, eingesetzt.
(Quelle: Volta o Trem 20-2)

Strassenbahn von Santos

Ein erster Abschnitt von 6,5 km der Strassenbahn von Santos hat den kommerziellen Betrieb aufgenommen.
(Quelle: Volta o Trem 20-2)

10.01.2016

Hauptbahnhof Barão de Mauá in Rio de Janeiro

Der verwahrloste alte Hauptbahnhof Barão de Mauá in Rio de Janeiro wird ab sofort von einigen staatlichen Stellen im Transportsektor übernommen und renoviert, um den weiteren Zerfall zu stoppen, zudem seien die Räumlichkeiten preiswerter, als die aktuellen Büros an der Copacabana. Damit will Rio de Janeiro einen weiteren Schritt zu Einsparungen in der aktuellen Krise gehen.
(Quelle: Volta o Trem 20-1)

31.12.2015

Ende für die Ferrovía da Integração Oeste-Leste Fiol?

Die staatliche Behörde zur Überwachung des Staatshaushaltes hat in einer Studie vom Oktober 2015 festgestellt, dass die im Bau befindliche 1500 km lange Bahn vom Hafen Ilhéus nach Figueirópolis im Staat Tocantins unter den aktuellen Umständen unwirtschaftlich sei. Ebenso scheint der Bau eines neuen Hafens in Ilhéus auf unbestimmte Zeit verschoben zu sein. Die zu fast 70% fertiggestellte Strecke von Caetité (90 km westlich von Brumado an der Bahn Belo Horizonte – Salvador) nach Ilhéus (knapp 500 km) soll jedoch fertiggestellt und in Betrieb genommen werden. In Ilhéus soll jedoch der vorhandene Hafen damit erschlossen werden. Der zu knapp 50% fertiggestellte Abschnitt zwischen Caetité und Barreiras (rund 500 km) soll auf dem aktuellen Stand „konserviert“ werden, hier liegen noch keine Schienen und nur wenige Kunstbauten sind bereits gebaut. Der Abschnitt Barreiras – Figueirópolis, der nur im Detail vermessen ist, jedoch kaum Erdarbeiten begannen, soll auf unbestimmte Zeit unangetastet bleiben. Die bereits laufenden Bauarbeiten weisen bereits eine Verzögerung von fast 2 Jahren und eine Kostenüberschreitung von BRR 2,2Mia. (von 4,3 auf 6,5 Mia. Reais) auf.
(Quelle: Verschiedene regionale Zeitungen)

Stadtbahn Campina Grande

Die Stadt Campina Grande im Staat Paraíba erarbeitet zusammen mit der CBTU und der Regierung des Staates ein Projekt für eine 15 km lange Stadtbahn, die mehrheitlich die vorhandene, kaum genutzte Meterspurstrecke zwischen dem Universitätskrankenhaus im Norden und dem Aluizio Campus im Süden nutzen soll.
(Quelle: Tramways and Urban Transit)

Strassenbahn Santa Teresa

Die berühmte Santa Tereza Strassenbahn in Rio de Janeiro konnte am 27.07.2015 den Betrieb auf einem Teilstück von 1,7 km wieder aufnehmen. Auf den neu verlegten Schienen verkehren neue in Brasilien gebaute Fahrzeuge, die äusserlich den ursprünglichen Wagen entsprechen. Die Originalwagen sind noch vorhanden, aber abgestellt und sollen museal erhalten werden. Der Betrieb auf dem wiedereröffneten Abschnitt wird Montag bis Samstag zwischen 11.00 und 16.00 alle 20 Minuten angeboten, in der Testphase wird kein Fahrgeld erhoben. Die Strecke soll nach und nach auf weiteren Abschnitten wieder in Betrieb gesetzt werden.
(Quelle: Tramways and Urban Transit)

Miguel Pereira – Governador Portela

Mit Hochdruck arbeitet ein Konsortium aus Eisenbahnvereinen, der Gemeinde Miguel Pereira und offiziellen Stellen am Wiederaufbau der 4,5 km langen Bahnstrecke Miguel Pereira – Governador Portela und einer rund 9 km langen Verlängerung bis zum Viadukt Paulo de Frontim. Dieser Abschnitt der ehemals meterspurigen Linha Auxiliar (Japerí – Tres Rios) wird von 1000 mm auf 1600 mm Spurweite umgebaut, allerdings bekommen die Bahnübergänge eine dritte Schiene, womit diese später auch wieder meterspurig befahren werden könnten. Dies wird jedoch kaum der Fall sein, denn ein breitspuriger Budd Dieseltriebwagen wurde bereits in Juiz de Fora aufgearbeitet und nach Miguel Pereira gebracht, ein zweiter soll folgen. Man spricht sogar schon davon die Strecke in Breitspur bis Vassouras oder Paraíba do Sul zu verlängern und dann die Wagen des einstigen Nachtzuges Trem da Prata (ehemals zwischen Rio de Janeiro und São Paulo verkehrend) für einen Luxustouristenzug auf dieser Strecke zu verwenden.
Im Laufe von 2016 wird jedenfalls der erste 4,5 km lange Abschnitt mit dem Triebwagen den Betrieb aufnehmen.
(Quelle: ONG Amigos do Trem)

25.11.2015

Bonocô, Salvador

Am 13.11.2015 hat die Metrô Salvador nach 10 Monaten Bau-zeit die Station Bonocô in Betrieb genommen.
(Quelle: Volta o Trem 19-9)

Guararema – Luís Carlos

Seit dem 16.10.2015 verkehrt der Dampfzug Guararema – Luís Carlos (Staat São Paulo; Breitspurstrecke) regelmässig Freitag, Samstag und Sonntag zweimal pro Tag und Richtung. Er wird sehr rege genutzt, wobei er besonders von Schülern und Studenten frequentiert wird.
(Quelle: Volta o Trem 19-9)

Bahnhof Águas da Prata

In Águas da Prata (Staat São Paulo) hatte die Bevölkerung genug vom sehr schlechten Zustand des seit 30 Jahren geschlossenen Bahnhofes, nur ein Güterzug fährt pro Tag daran vorbei. Nun haben 20 Nachbarn begonnen den ganzen Bahnhof zu renovieren, einige haben Material gespendet, andere arbeiten persönlich daran. Nicht nur neue Farbe wird angebracht, es werden auch ganze Strukturen saniert oder ersetzt und man will im Dezember die Arbeiten abschliessen, um den Bahnhof mit Weihnachtslichtern erstrahlen lassen.
(Quelle: Volta o Trem 19-9)

25.10.2015

Criciúma - Iaçara

Am 19.10.2015 wurde zwischen Criciúma und Iaçara der fahrplanmässige Personenverkehr, nach einem Unterbruch von 45 Jahren wieder aufgenommen! Es handelt sich dabei um ein abendliches Zugpaar Montag bis Freitag welches für den Transport von Studenten probeweise für die Dauer von 2 Wochen auf diesem 10 km langen Abschnitt eingerichtet wurde. Der Zug besteht aus vier Wagen der Museumsbahn von Tubarão und einer Diesellok. Die Bahnverbindung wurde von der ersten Fahrt sehr stark in Anspruch genommen. Wenn die 2 Wochen erfolgreich verlaufen, will der Staat Santa Catarina diese Verbindung später als definitive Regionalbahn in Betrieb nehmen.
(Quelle: Volta o Trem 19-8)

22.09.2015

São Luiz - Parauapebas

Am 14.09.2015 hat die EFC die Komposition aus neuen Personenwagen zwischen São Luiz und Parauapebas in Betrieb genommen. Die 39 Personenwagen wurden bei Astra Vagoane in Rumänien gebaut.
(Quelle: Volta o Trem 19-7)

20.04.2015

CBTU Natal

CBTU Natal hat nach umfangreichen Testfahrten die ersten neuen Triebwagen von Bom Sinal in den Planbetrieb gesetzt. Je ein Zugpaar verkehrt nun täglich auf den Strecke Natal – Ceará Mirim und Natal – Parnamirim mit den neuen Triebwagen. Monatlich folgen weitere Fahrzeuge und im Laufe von 2016 wird der Gesamtverkehr auf die neuen Fahrzeuge umgestellt sein. Gleichzeitig werden Gleise und Bahnübergänge saniert.
(Quelle: Volta o Trem 19-5)

Museums- und Touristenbahnen Brasiliens

Auf http://www.fahrplancenter.com/AIFFLABrasilienTurismo.html finden Sie eine komplett aktualisierte Übersicht aller Museums- und Touristenbahnen Brasiliens auf dem Stand von 2015.
(Quelle: Volta o Trem 19-5)

Zamin /  Estrada de Ferro do Amapá

Die Estrada de Ferro do Amapá wurde vorübergehend still-gelegt, da der Betreiber Zamin zahlungsunfähig ist. Der Staat Amapá übernimmt die Bahn in Eigenregie, damit die für die Bevölkerung lebenswichtigen Personenzüge wieder den Betrieb aufnehmen können.
(Quelle: Volta o Trem 19-5)

31.03.2015

Umfahrungsstrecke um die Stadt Araraquara freigegeben

Am 20. Februar 2015 hat die ANTT die neue Umfahrungsstrecke um die Stadt Araraquara freigegeben. Diese Strecke ermöglicht es den starken Güterverkehr aus dem Norden des Staates São Paulo und aus Mato Grosso aus der Stadt hinaus zu verlegen. Die neue Strecke weist weniger Kurven auf und verkürzt die Strecke nach Santa Fé do Sul etwas, hingegen werden die Züge nach Barretos und Colômbia zukünftig die Fahrtrichtung nördlich von Araraquara ändern müssen. Der Verkehr wird jedoch erst aufgenommen wenn die beiden Bahnhöfe Ouro (an der Strecke Itirapina – Colômbia) und Tutóia (an der Strecke Araraquara – Santa Fé do Sul) entsprechend ausgebaut sind. Die Bauarbeiten gehen in beiden Bahnhöfen planmässig voran.
(Quelle: Revista Ferroviária)

31.01.2015

Strassenbahn/Stadtbahn in Cuiabá

In Cuiabá ist der Bau der modernen Strassenbahn/Stadtbahn wieder ins Stocken geraten. Erst etwa die Hälfte der Strecke Várzea Grande – Cuiabá ist mehr oder weniger fertiggestellt. Besonders in Várzea Grande sind die Arbeiten weit fortgeschritten, so ist der Bahnhof am Flughafen praktisch betriebsbereit und es folgen längere Abschnitte durch die Stadt, in denen bereits die Geleise verlegt wurden und die Brücke über den Rio Cuiabá steht kurz vor der Vollendung. In Cuiabá sieht es extrem unterschiedlich aus, einige Abschnitte könnten schon die Schienen aufnehmen, auf anderen Streckenteilen sind die Erdarbeiten im Gange und auf wiederum anderen Abschnitten ist noch gar nichts vor den Arbeiten zu sehen, dort sind noch nicht einmal die Versorgungsleitungen neu verlegt worden. Nun fordern Politiker der Stadt Cuiabá eine Volksabstimmung in den beiden, etwa 600‘000 Stimmberechtigten zählenden Gemeinden, ob man am Projekt der Bahn festhalten soll, oder ob an ihrer Stelle ein Schnellbussystem gebaut werden soll. Unbestritten ist für alle Parteien in den beiden Gemeinden, dass ein besseres öffentliches Verkehrssystem erbaut werden muss und die Kritiker der geplanten Abstimmung weisen zu recht auf die bereits erfolgten Investitionen hin, denn sämtliches Material, auch Schienen, Oberleitungen und Fahrzeuge sind bereits vorhanden und bezahlt. Man befürchtet bei einer Ablehnung der Stadtbahn, dass dieses Material nur mit Verlust verkauft werden kann.
(Quelle: Diário de Cuiabá)

Strassenbahn in Rio de Janeiro

In Rio de Janeiro wurden im März 2015 die ersten 400 Meter Strassenbahn in der Rua General Luiz Mendes verlegt. Man rechnet etwa jeden Monat 200 bis 400 Meter Gleis zu verlegen.
In den meisten Strassen wurden bereits die unterirdischen Leitungen verlegt und der Untergrund für die Gleisverlegung vorbereitet. Nur in der sehr stark befahrenen Avenida Rio Branco sind diese Arbeiten noch wenig fortgeschritten, doch man rechnet diese bis Mitte 2015 abzuschliessen. Ein erster Abschnitt der Strassenbahn soll im ersten Halbjahr 2016 den Betrieb aufnehmen.
(Quelle: Revista Ferroviária)

Neue Strassenbahnwagen für die Bonde de Santa Teresa

Der erste neue Strassenbahnwagen für die Bonde de Santa Teresa (Santa Teresa Tram) in Rio de Janeiro wurde vom Hersteller T’Trans abgeliefert und hat Ende Februar 2015 erste Testfahrten unternommen. Die neuen Fahrzeuge sind nachbauten, die äusserlich den historischen Tramwagen entsprechen, jedoch mit moderner technischer Ausrüstung versehen sind. Dass der Verkehr auf der Strecke noch immer nicht aufgenommen werden konnte liegt an der Lieferverzögerungen des polnischen Schienenherstellers.
(Quelle: Trem.org)

Güterverkehr auf der Norte-Sul Bahn

Nach vielen Anlaufschwierigkeiten begann Ende Februar 2015 der Güterverkehr, vorerst noch in bescheidenem Masse, auf der Norte-Sul Bahn. Anfang März wurde die Stationierung verschiedener neuer Dieselloks entlang der Strecke beobachtet. Die Loks des Typs SB70Ace von Progress Rail werden vom Werk in Sete Lagoas auf der Strasse nach Anápolis gebracht und dann auf dem Schienenweg zu ihren Einsatzorten. Die ersten 4 von 18 Maschinen gingen direkt nach Imperatriz von wo aus sie vom Güterunternehmen VLI zum Einsatz kommen.
(Quelle: Revista Ferrovária)

Gurupi (Tocantins) – Anápolis

Am 18. Februar 2015 hat die Behörde für Landtransport ANTT den Abschnitt Gurupi (Tocantins) – Anápolis für den öffentlichen Güterverkehr freigegeben. Eine vorübergehende Sperrung dieses Abschnittes der Norte-Sul Bahn war nötig, nachdem sich nach der Eröffnung im Mai 2014 Probleme am Oberbau und an den Drainagen zeigten. Inzwischen wurden alle Mängel beseitigt.
(Quelle: Revista Ferrovária)

20.01.2015

Barbacena

Die ONG Amigos do Trem hat die Sanierung des breitspurigen Budd Triebwagens MH946005-7F, erbaut in den USA 1958 abgeschlossen. Das Fahrzeug wurde mit der Hilfe von MRS nach Barbacena überführt von wo aus er als Trem das Rosas im Auftrag der Gemeinde verkehren soll.
(Quelle: Volta o Trem 19-1)

11.01.2015

Umgehungsstrecke um die Stadt Três Lagoas

Am 08.12.2014 wurde die 12 km lange Umgehungsstrecke um die Stadt Três Lagoas in Betrieb genommen. Über diese Neubaustrecke wird der gesamte Güterverkehr von América Latina Logística ALL zwischen Baurú und Corumbá geleitet, womit die zahlreichen ungesicherten Bahnübergänge innerhalb von Três Lagoas entfallen.
(Quelle: Revista Ferroviária)

Neues Eisenbahnmuseum eröffnet

Am 29.11.2014 wurde im ehemaligen Bahnhof Sabaúna ein kleines Eisenbahnmuseum eingerichtet. Sabaúna ist ein Ortsteil von Mogi das Cruzes (13 km vom Zentrum von Mogi das Cruzes) an der Strecke Rio de Janeiro – São Paulo und wurde bis 1986 von Nahverkehrszügen dieser Relation bedient.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Santana do Livramento - Rio Grande do Sul

Am 19.12.2014 verkehrten zwei Zugpaare zwischen Santana do Livramento und der 21 km entfernten Station Palomas in Rio Grande do Sul an der Strecke in Richtung Cacequi. Die Fahrten fanden zwar zum 104. Geburtstag des Bahnhofes von Santana do Livramento statt, waren jedoch auch gleich ein Versuchsbetrieb für eine geplante dauerhafte Verbindung in dieser Relation. Die Infrastruktur wurde bereits von ALL und der brasilianischen Bundesregierung in den vergangenen Jahren saniert, im Hinblick auf einen verstärkten Güterverkehr mit Uruguay, der sich allerdings bis heute nicht entwickelte. ALL stellte die Diesellok und ABPF Santa Catarina die historischen Personenwagen, welche auf dem Schienenweg von Rio Negrinho über Lages und Santa Maria überführt wurden. Der Zug wurde sehr gut genutzt.
Bereits einige Monate zuvor verkehrte ein Sonderzug mit denselben Wagen und einer ALL Diesellok auf der Linha Tronco do Sul zwischen Lages und Vacaria (etwas über 100 km) um deren 45 jähriges Bestehen zu feiern. Während zwischen Mafra und Lajes bis 1978 Personenzüge verkehrten, wurde dieser südlich anschliessende Abschnitt bis heute immer nur von Güterzügen befahren.
(Quelle: Revista Ferroviaria, Lages.sc.gov)

20.12.2014

Santana do Livramento - Palomas

Am 19.12.2014 verkehrte erstmals seit rund 20 Jahren ein Personenzug ab Santana do Livramento im Staat Rio Grande do Sul. Es handelte sich um einen Touristenzug der zum 104. Jubiläum des Bahnhofes Santana do Livramento zweimal zwischen diesem und dem 21 km entfernten Ort Palomas pendelte. Es war auch gleichzeitig ein Versuch, um einen regulären Touristenzug auf dieser Strecke einzurichten. ALL stellte die Diesellok, ABPF die Wagen und Giordani Turismo war für die Vermarktung zuständig. Der Zug war sehr gut besetzt.
(Quelle: Volta o Trem 18-9)

Natal - Ceará Mirim

Am 2.12.2014 wurde mit einem Bom Sinal Triebwagen der fahrplanmässige Verkehr zwischen Natal und Ceará Mirim in Rio Grande do Norte aufgenommen. Alle zwei Monate kommt nun ein weiterer neuer Triebwagen auf diesen CBTU Strecken zum Einsatz.
(Quelle: Volta o Trem 18-9)

João Pessoa

Am 1.11.2014 lieferte Bom Sinal den ersten von 8 neuen Triebwagen an den CBTU Betrieb von João Pessoa. Dieser wird im Januar 2015 erstmals zum Einsatz kommen und über das Jahr 2015 werden die übrigen Triebwagen geliefert.
(Quelle: Volta o Trem 18-9)

Metrô Sobral

Seit Ende Oktober 2014 verkehren die Züge der Metrô Sobral (Stadtbahn) Mo-Fr von 08.00-12.00 im Probebetrieb und für die Bevölkerung kostenlos.
(Quelle: Volta o Trem 18-9)

Poços de Caldas

Die Stadt Poços de Caldas hat die Erlaubnis bekommen 9 km der Bahnstrecke in Richtung Aguas da Prata wieder aufzubauen, um den einst sehr beliebten Touristenzug wieder in Betrieb zu nehmen. Dazu bekam die Stadt auch einige Ladungen Schienen vom Bundesdepartement für Transport.
(Quelle: Volta o Trem 18-9)

Santos – São Vicente

Während einige Abschnitte der neuen Strassenbahn Santos – São Vicente erst im Bau sind, finden auf einem Abschnitt in São Vicente bereits Probefahrten statt.
(Quelle: Volta o Trem 18-9)

24.10.2014

Sobral, Staat Ceará

In Sobral, Staat Ceará hat die neue Metro den Probebetrieb am 22.10.2014 aufgenommen. Die Bahn verfügt über 2 Strecken, wovon eine die vorhandene Güterlinie der Relation Fortaleza-Teresina benützt und die andere teilweise auf der Trasse der ehemaligen Bahn nach Camocim erbaut wurde. Es verkehren Dieselzüge der Firma Bom Sinal.
(Quelle: Volta o Trem 18-8)

10.10.2014

Der Doppelspurausbau der Estrada de Ferro Carajás EFC

Der Doppelspurausbau der Estrada de Ferro Carajás EFC der Gesellschaft Vale geht zügig voran. Die Verwaltung für Landtransport ANTT hat in der letzten Woche des Monats September bereits grosse fertiggestellte Streckenabschnitte und Bauwerke abgenommen. Insgesamt werden 570 der 892 km langen Strecke werden auf 48 Abschnitte verteilt mit dem zweiten Gleis versehen. Zudem werden 55 bestehende Kreuzungsbahnhöfe modernisiert und ausgebaut und 43 neue Brücken entstehen, davon einige zur Trennung von Strassen und Schiene. Telekommunikation, Signalisation und weitere Einrichtungen werden ausgebaut, um die aktuelle Leistung der Strecke von 120 Mio. Tonnen im Jahr nach Erschliessung neuer Minen bei Canaã do Carajás auf 230 Mio. erhöhen zu können.
(Quelle: Revista Ferroviária)

Vorbehalte Luziânia - Brasília

Die Verwaltung für Landtransport ANTT hegt plötzlich Vorbehalte für die Einrichtung einer Regionalzugverbindung zwischen Luziânia und Brasília. Die Studie zieht sich sehr in die Länge und soll erst im März 2015 definitiv vorliegen, danach will die ANTT entscheiden, ob diese Verbindung eingerichtet wird, oder nicht. Es scheinen einige Vorbehalte von Seiten der Güterbahn FCA zu kommen, die gerne ihre Güterzüge ohne Rücksicht auch einen Personenzugfahrplan fahren lassen will. Auf der anderen Seite scheinen auch die Busgesellschaften die Konkurrenz zu wittern, weshalb sie die Busflotte von 765 auf 1405 Fahrzeuge erweitern wollen, wobei die alten Fahrzeuge von 1988 auch gleich ersetzt werden sollen.
ANTT andererseits befürchtet, dass die Linienführung der Strecke, die um einiges Länger als jene der Strasse ist die Fahrtdauer unattraktiv mache, zumal die Strecke im aktuellen Zustand nur mit 20-30 km/h (allerdings von den schweren Güterzügen) befahren werden kann. Andererseits ist FCA im Moment dabei die Strecke zu reparieren. In den Gemeinden Luziânia und Valparaíso herrscht völliges Unverständnis für die neuen Töne der FCA, da sie eigentlich ungeduldig auf diese Bahnverbindung warten.
(Quelle: Revista Ferroviária)

Regionalzugprojekte Barra Mansa - Volta Redonda - Resende - Barra do Piraí

Die Gemeinden Barra Mansa, Volta Redonda, Resende und Barra do Piraí haben ein neues Projekt zur Einrichtung einer Regionalzugverbindung in diesem Teil des Paraíba-Tales vorgelegt. Diese dichtbesiedelte Region im Inneren des Staates Rio de Janeiro wurde schon zu Zeiten der Bundesbahn RFFSA von Nahverkehrszügen bedient. Das Projekt sieht wiederum die Mitbenutzung der, allerdings relativ rege genutzten Bahnlinie von MRS vor.
(Quelle: Revista Ferroviária)

Testfahrten Natal – Nordelândia

Am 18.09.2014 begannen die ersten Testfahrten mit einem dreiteiligen Dieseltriebwagen von Bom Sinal auf der CBTU Strecke Natal – Nordelândia. Es handelt sich dabei um die erste von 12 Kompositionen, welche an den Vorortsbahnbetrieb von Natal geliefert werden. Eine zweite Komposition folgt im November und die übrigen 10 im Laufe des Jahres 2015. Zusammen mit den beiden neuen Diesellokomotiven wird der CBTU Betrieb von Natal per Ende 2015 komplett modernisiert sein. Die Strecken Natal – Parnamirim (Südstrecke) und Natal – Nordelândia (Teil der Nordstrecke) werden dann nur noch von Bom Sinal Triebwagen bedient, der Regionalverkehr Natal – Ceará Mirim wird dann nur noch mit den neuen Lokomotiven befahren. Auf den Strecke in Richtung Parnamirim und Nordelândia befinden sich auch einige neue Haltestellen im Bau.
(Quelle: Revista Ferroviária)

Eröffnung Retiro

Am 25.08.2014 wurde die Station Retiro der neuen Metro eröffnet, womit sich nun eine Strecke von 7,3 km Länge in Betrieb befindet.
(Quelle: G1 – Bahia)

Eröffnung Oratório - Vila Prudente

Ende August wurde der erste 3 km lange Abschnitt von Oratório nach Vila Prudente der Einschienenbahn von São Paulo, nach mehreren Verspätungen, eröffnet. Allerdings befindet sich die neue, etwa 15 Meter über dem Boden verlaufende Bahn bis auf weiteres im Testbetrieb während weniger Stunden pro Tag. Man hofft die Gesamtstrecke von 26,6 km Länge und mit 18 Stationen bis 2017 fertig zu stellen.
Bei der Metro von São Paulo wurde bei der Linie 4, gelb, die Station Fradique Coutinho Ende September eröffnet, Ende 2014 folgt die Station Oscar Freire und im März 2015 die Station Higienópolis.
(Quelle: G1 - SP)

Inbetriebnahme von Elektrotriebzügen

Trensurb in Porto Alegre hat am 22.09.2014 den ersten von 15 neuen Elektrotriebzügen in Betrieb genommen. Ab Februar 2015 sollen alle neuen Kompositionen, gebaut von einem Konsortium von CAF und Alstom, im täglichen Betrieb verfügbar sein. Der Kauf zusätzlicher Züge wurde notwendig, da die Strecke bis in die Gemeinde Novo Hamburgo verlängert wurde.
(Quelle: Revista Ferroviária)

Kupferdiebstahl

Die Metrô de Recife Metrorec leidet unter dem Diebstahl von Kupferkabeln, wobei solche für die Signalisation, aber auch der Stromversorgung gestohlen wurden. Von Januar bis Juni entstanden dadurch und durch Zugausfälle Schäden in der Höhe von BRR 90‘000, im Zeitraum Juli bis September wurden weitere Diebstähle im Gegenwert von BRR 50‘000 verzeichnet.
(Quelle: Revista Ferroviária)

Testfahrten Santos – São Vicente

Seit Anfang September finden fast täglich Test- und Schulungsfahrten mit den neuen Strassenbahnzügen für die moderne Strassenbahn Santos – São Vicente zwischen den Stationen Nossa Senhora das Graças und Prefeito José Monteiro statt. Dieser Abschnitt ist zu 100% fertiggestellt und die Fahrleitung ist eingeschaltet.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Schülerverkehr in Tubarão

Die Gemeinden Içara und Tubarão planen den Schülerverkehr von und nach Tubarão auf die Schiene zu verlegen. Nach eingehenden Verhandlungen zwischen den Gemeinden, dem Staat Santa Catarina und der Bahngesellschaft Ferrovia Tereza Cristina, scheinen die gröbsten Hürden überwunden zu sein und am 25. September 2014 verkehrte der erste Schülerzug zu Testzwecken. Gemäss Pressemeldungen verlief alles problemlos und auch bei der Bahngesellschaft sieht man diesem Verkehr optimistisch entgegen. Nun sucht man noch nach Möglichkeiten die Bahnhöfe entsprechend herzurichten. Es wird damit gerechnet, den regulären Verkehr ab Ende 2014 aufnehmen zu können. Eingesetzt werden bestehende Wagen des Touristenzuges mit Diesellok.
(Quelle: G1 – SC)

Zahlungsprobleme bei Zamin

Anfang September 2014 traten die 34 Angestellten für Sicherheit der Estrada de Ferro do Amapá EFA in den Streik, da ihnen die Unternehmung Zamin Mineração seit Juli die Gehälter nicht bezahlte. Die Angestellten sind nicht direkt bei der Bahn angestellt, sondern stehen unter Vertrag bei Zamin. Sie sind insbesondere für das sichere Verkehren der Personenzüge auf dieser Strecke verantwortlich. Die Anwohnervereinigung unterstützt die Forderungen dieser Angestellten. Die Bergbaufirma Zamin gibt Zahlungsprobleme an.
(Quelle: G1)

Nur sporadischer Verkehr Palmas (Tocantins) – Anápolis (Goiás)

Die am 22. Mai 2014 eröffnete Ferrovia Norte-Sul wird noch immer nur sporadisch befahren, besonders auf dem 855 km langen Abschnitt Palmas (Tocantins) – Anápolis (Goiás). Der Grund dafür liegt bei verschiedenen Problemen mit der Infrastruktur. So verursachte Erosion 55 km nördlich von Anápolis Absenkungen der Trasse und Anwohner befürchten, dass dadurch Züge entgleisen könnten. Bürokratische Hürden erschweren die Nacharbeiten, nachdem der staatliche Rechnungshof Kostenüberschreitungen von fast BRR200Mio. beim Bau dieser Strecke festgestellt hat. Des weiteren bemängeln potenzielle Transporteure, dass das unvollendete Signalsystem an dieser Strecke zu Unfällen führen kann.
(Quelle: TV Anhanguera)

Hochwasser Trem des Termas

Schwere Hochwasser haben in den ersten Monaten dieses Jahres die Strecke des Trem das Termas im Bereich von Marcelino Ramos beschädigt. Die Betreiber ABPF Santa Catarina konnten mit Hilfe des Güterkonzessionärs ALL die Strecke innert etwa 8 Wochen komplett reparieren. ALL stellte dafür schweres Gerät und sogar eine Diesellok mit Güterwagen zur Verfügung.
(Quelle: ABPF)

Hochwasser Porto Velho

Hochwasser hatten Anfang 2014 den Museums- und Bahnkomplex von Porto Velho stark beschädigt. Nun haben die Kraftwerksbetreiber entlang des Rio Madeira die für soziale Zwecke vorgehaltenen Mittel aus der Stromproduktion dem Kulturfond der Stadt Porto Velho Funcultural ausbezahlt und Ende September begannen die Aufräumarbeiten im Bereich des Bahnhofes/Museums und an der Strecke. Allerdings können die Arbeiten nicht bis zum 100 Jahrjubiläum der Stadt am 02.10.2014 abgeschlossen werden, sie ziehen sich mindestens noch über 3 Monate hin. Der staatliche Denkmalschutz Iphan, sowie Stellen des Staates Rondônia beteiligen sich ebenfalls an den Arbeiten.
(Quelle: G1)

Trem do Pantanal nur noch Aquidauana – Miranda

Der Trem do Pantanal verkehrt seit 6. September 2014 nur noch auf dem Abschnitt Aquidauana – Miranda, jede zweite Woche Samstag hin und Sonntag zurück. Die Stadt Campo Grande hat erfolglos gegen die Verkürzung der Strecke des Trem do Pantanal protestiert, denn sie hatte 2009 BRR 1,6Mio. in die Sanierung der Station Indubrasil am Stadtrand investiert. Der Betreiber, Serra Verde Express, besteht jedoch auf Kundenbefragungen, welche angeben, dass der westliche Abschnitt ab Aquidauana der Attraktivste sei.
(Quelle: Aquidauana News)

27.07.2014

Vitória - Belo Horizonte

Ab 05.08.2014 verkehren die Personenzüge zwischen Vitória und Belo Horizonte mit den neuen, in allen Klassen klima-tisierten Wagen. Die Tarife bleiben unverändert.
(Quelle: Volta o Trem 18-6)

26.06.2014

Personenverkehr

Um die vorliegenden Projekte für regionale Personenzugverbindungen voranzutreiben hat die Nationale Verwaltung für Landtransport ANTT die Empresa Brasileira dos Transportes Terrestres EBTT gegründet. Das neue Unternehmen soll je nach Strecke diese selber ausbauen und betreiben oder den Betrieb an Privatunternehmen übergeben. Die EBTT ist auch für die Koordination zwischen den für Personenverkehr verantwortlichen Ministerien und den Bahnbetrieben verantwortlich. Ganz oben auf der Liste stehen die Strecken São Luis – Itapecuru, Maringá – Londrina, Caxias do Sul – Bento Gonçalvez und Pelotas – Rio Grande. Unverständlich ist, dass die Strecke Brasília – Luziânia nicht der EBTT unterstellt wurde. Bei dieser Strecke laufen zur Zeit die Detailplanungen. Man rechnet damit, dass die genannten Strecken 2015 in Angriff genommen werden und zwischen 2016 und 2018 den Betrieb aufnehmen werden, die Gelder stehen sogar schon bereit.
(Quelle: Revista Ferroviaria)

Modernisierung Fernferkehr

Die Estrada de Ferro Vitória a Minas hat im Mai die 56 neuen Personenwagen, gebaut bei Arad Vagoane in Rumänien, in Empfang genommen und nimmt sie nun laufend für die Verbindung Belo Horizonte – Vitória in Betrieb. Nur auf der Zweistrecke Desembargador Drumond – Itabira sollen noch bis auf weiteres die älteren Wagen im Einsatz bleiben.
2015 werden 44 neue Personenwagen, ebenfalls von Arad Vagoane, bei der Estrada de Ferro Carajás in Betrieb kommen. Damit wären dann die beiden Fernpersonenzüge Brasiliens mit den längsten Laufwegen komplett modernisiert.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Porto Alegre

Am 8. Mai 2014 hat Trensurb, die S-Bahn von Porto Alegre, die Verlängerung der Strecke über die Stationen Industrial und Fenac bis Novo Hamburgo im kommerziellen Betrieb eröffnet. Bereits ab Dezember 2013 konnten die Anwohner am neuen Streckenabschnitt zu gewissen Zeiten die Züge benutzen und seit April 2014 verkehrten alle Züge zwischen 05.00 und 23.00 planmässig bis und ab Novo Hamburgo, aber in dieser Zeit konnten sie noch kostenlos genutzt werden.
(Quelle: Revista Ferroviária)

Cuiabá – Varzea Grande

Die Züge für die neue Stadtbahn Cuiabá – Varzea Grande befinden sich laufend in Ablieferung. Von den 40 bei CAF in Spanien gebauten Zügen befanden sich Anfang Mai 2014 bereits 29 im Depot in Varzea Grande, 2 weitere verliessen zu jenem Zeitpunkt das Zollamt im Hafen Santos, während 4 weitere Züge unterwegs nach Santos waren. Die Verzögerungen beim Streckenbau führen dazu, dass die Linie 1 erst im Laufe von 2015 den Betrieb aufnehmen wird.
(Quelle: Revista Ferroviária)

Açailândia – Anápolis

Nach 27 Jahren Bauzeit und mit 3,5 Jahren Verspätung konnte Staatspräsidentin Dilma Rousseff am 23. Mai 2014 den letzten Abschnitt der 1574 km lange Norte-Sul Bahnstrecke Açailândia – Anápolis einweihen. Die neue Strecke verbindet die Bundesstaaten Maranhão, Tocantins und Goiás. In Açailândia hat die Bahn Anschluss an die Estrada de Ferro Carajás, welche ebenfalls die 1600 mm Breitspur aufweist.
Verlängerungen der Norte-Sul von Anápolis über Ouro Verde nach Estrela d’Oeste im Westen des Staates São Paulo befinden sich im Bau und weitere Verlängerungen in Richtung Belém nach Norden und in Richtung Panorama, Chapecó und Rio Grande im Süden sind in Planung.
(Quelle: Globo TV, ANTT)

09.06.2014

CBTU Natal

In Natal wurde die erste neue Lok des Typs PR7 von Progress Rail Brasilien mit der Nummer 1401 abgeliefert. Es ist das erste Mal das CBTU in Natal fabrikneue Lokomotiven in Betrieb nimmt.
(Quelle: Volta o Trem 18-5)

Bonde Santa Teresa

Der Wiederaufbau der Bonde (Tram) Santa Teresa in Rio de Janeiro ist erst zu 25% fertiggestellt, womit die historische Linie zur Copa nicht zur Verfügung steht.
(Quelle: Volta o Trem 18-5)

Santos - São Vicente

Die moderne Strassenbahn VLT zwischen Santos und São Vicente macht Fortschritte, wenn auch nicht mehr zur Copa, so doch etwa zum Jahreswechsel 2014/2015 kann diese erste Linie in Betrieb genommen werden. Die Züge stehen in São Vicente bereits im einsatzfähigen Zustand. Die Bevölkerung erwartet ungeduldig die Inbetriebnahme. Der Fahrpreis wird identisch zu jenem der Busse sein.
(Quelle: Volta o Trem 18-5)

Metro Salvador

Am 11. Juni 2014 nimmt die Metro von Salvador, nach einer Bauzeit von 15 Jahren, den ersten 7,3 km langen Abschnitt zwischen Lapa und Retiro in Betrieb, bis 15.09. können die Züge kostenlos benützt werden. Die Verlängerung der Linie 1 Retiro-Pirajá wird den Betrieb im Januar 2015 aufnehmen.
(Quelle: Volta o Trem 18-5)

27.03.2014

Paraíba

Aus dem für 2014 ausbezahlten Fond über BRR3,8Mia. für Verbesserungen im Nahverkehr von sieben Städten im Zentrum und Norden Brasiliens, hat João Pessoa in Paraíba einen Betrag von BRR566Mio. erhalten. Mit diesem Geld saniert die Stadt dieses Jahr das öffentliche Transportsystem, wobei BRR166Mio. in die Vorortsbahn der CBTU fliessen, zusätzlich zu den BRR70Mio. die bereits für den Kauf von 8 neuen Triebwagenzügen (VLT) von Bom Sinal bereitstehen. Die neuen Investitionen umfassen den Bau von 4 zusätzlichen Bahnstationen in den Gemeinden Santa Rita, João Pessoa und Cabedelo, die Verlegung der Stationen Bayeux und Jacaré an idealere Standorte, die Sanierung der Geleise und die Einzäunung der Strecke und Verbesserung der Bahnübergänge, um die Unfallgefahr zu reduzieren. Mit diesen bis Ende 2015 laufenden Arbeiten soll die ganze Bahnstrecke leistungsfähiger und moderner werden und das tägliche Passagieraufkommen auf rund 30'000 verdoppeln. Zu den übrigen Massnahmen gehören mitunter auch Verbesserungen des städtischen Busnetzes, mit besserer Integration mit der Bahn und die Errichtung mehrerer Umsteigestationen zwischen Bus und Bahn.
(Quelle: CBTU)

Alagoas

Im Februar 2014 hat Staatspräsidentin Dilma Rousseff dem Staat Alagoas aus dem Programm zur Beschleunigung des Wachstums (PAC2) BRR400Mio. garantiert, ein Betrag wie er noch nie diesem relativ kleinen Staat im Nordosten Brasiliens zur Verfügung stand. Dieses Geld für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs in den Gemeinden von Alagoas bestimmt. Davon entfallen BRR206,5Mio. auf die CBTU Vorortsbahn in Maceió. Mit diesem Geld werden weitere Massnahmen zur Sicherung der Bahnstrecke vor Hochwasserschäden in der Gemeinde Satuba ergriffen, da hier in den vergangenen 10 Jahren die Strecke gleich 4 mal nach schweren Regenfällen unterbrochen wurde. Desweiteren erhalten 4 verkehrsstarke Bahnübergänge Strassenbrücken über die Bahn, 23 andere Bahnübergänge werden mit Schranken oder Ampelanlagen gesichert. 13 Bahnhöfe werden komplett modernisiert und der Bau an der neuen Strecke nach Mangabeiras mit 4 Stationen kann endlich in Angriff genommen werden.
(Quelle: CBTU, Archiv Fahrplancenter)

Rio Grande do Norte

Die Gemeinde São Gonçalo do Amarante ausserhalb von Natal ist derzeit die Gemeinde mit der grössten wirtschaftlichen Expansion im Staat Rio Grande Norte. In dieser Gemeinde soll in den kommenden Jahren auch der neue Flughafen für die Region Natal gebaut werden. Nun haben sich der Vorortsbahnbetreiber, die Stadt Natal und die Gemeinde São Gonçalo do Amarante darauf geeinigt, dass im Zusammenhang mit dem Flughafenbau auch eine Bahnstrecke zwischen Natal und São Gonçalo gebaut werden soll, welche einerseits als Zubringer zum Flughafen und andererseits auch als Vorortsbahn nach Natal dienen soll. Die entsprechende Trasse wurde in die Überbauungspläne der betroffenen Gemeinden aufgenommen und wird dafür freigehalten.
(Quelle: CBTU)

Minas Gerais

Die Metrô von Belo Horizonte hat 2013 13,5% mehr Passagiere befördert, als 2012, dies entspricht rund 7Mio. zusätzlichen Passagieren. Insgesamt nutzten 57,4Mio. Passagiere die einzige Metrolinie der Stadt, welche von Eldorado (Gemeinde Contagem, im Westen) über Gameleira, Calafate, dem Zentrum von Belo Horizonte und dann nach Norden über Santa Inês und São Gabriel nach Villarinho reicht.
(Quelle: CBTU)

06.02.2014

Rio de Janeiro

Alstom hat in Taubaté mit dem Bau einer Fabrik für die Produktion von Strassenbahnen für Rio de Janeiro begonnen.
(Quelle: Volta o Trem 14-1)

Santos

Nach längerem Unterbruch wird in Santos wieder verstärkt an der Strassenbahn gebaut und im Juli sind die ersten Testfahrten vorgesehen.
(Quelle: Volta o Trem 14-1)

Bom Sinal/Voith Turbo

Bom Sinal hat mit Voith Turbo einen Vertrag zur Lieferung von Traktionssystemen, Kupplungen, Drehgestellen usw. geschlossen, sie sind für die Triebwagen für Natal und João Pessoa bestimmt.
(Quelle: Volta o Trem 14-1)

São Luis

Die neue Stadtbahn von São Luis in Maranhão wird einen Abschnitt der bestehenden ex-RFFSA Strecke südlich der Stadt benützen. Die Züge sollen nach Renovation des Geleises zwischen Tirirical und Estiva verkehren. Die zwei von Bom Sinal bereits gelieferten Triebwagen sollen dafür verwendet werden. Diese Lösung wurde gefunden nachdem wegen finanzieller Problemen der Bau der neuen Strecken gestoppt wurde und das bereits verlegte Gleis in Richtung Anjo da Guarda wieder abgebaut wurde. Die beiden Triebwagen stehen in einer Werkstätte von Transnordestina.
(Quelle: Volta o Trem 14-1)

Porto Alegre

Trensurb in Porto Alegre begann mit Testfahrten auf dem neuesten Abschnitt in der Gemeinde Novo Hamburg am 22. Januar 2014.
(Quelle: Volta o Trem 14-1)

13.01.2014

Rio de Janeiro

Die S-Bahn SuperVía von Rio de Janeiro verjüngt ihren Rollmaterialpark. Im Dezember 2013 begann die Ablieferung der ersten von 80 bei Alstom Brasil gebauten S-Bahnwagen. Die neuen Wagen sind klimatisiert, weisen automatische Türverriegelung und interne Überwachung über Monitore auf. Jeder aus diesen Wagen gebildete Komposition soll 2600 Personen pro Fahrt befördern können. Für den Bau und Unterhalt dieser Wagen wird beim Bahnhof Deodoro eine eigene Werkstätte errichtet, sie ist Bestandteil des BRR 280Mio. umfassenden Auftrages.
Ab April 2014 werden zusätzlich noch 240 neue Wagen aus China an SuperVía geliefert. Einige Prototypen davon befinden sich bereits im Betrieb.
(Quelle: Fahrplancenter)

Rio de Janeiro – Santa Teresa Tram

Endlich laufen die Sanierungsarbeiten an der “Bonde”, dem Tram von Santa Teresa. Auf einer Länge von 10 km werden seit November 2013 spezielle Strassenbahnschienen eingebaut, welche die teilweise provisorischen Bahnschienen ersetzen. Die Firma T’Trans baut 14 neue Strassenbahnwagen, welche den historischen Fahrzeugen ähnlich sehen. Die Oberleitung, das Unterwerk, die Haltestellen und die Werkstätte werden zur Zeit saniert.
Ende März 2014 soll der Abschnitt Arcos – Praça Odylo Costa Neto, im Juni 2014 der Abschnitt Praça Odylo Costa Neto – Dois Irmãos und etwas später (in der zweiten Jahreshälfte) der Abschnitt Dois Irmãos – Silvestre wieder in Betrieb genommen werden. Zusätzlich soll die stillgelegte Strecke Carioca – Francisco Muratori ebenfalls noch 2014 wieder in Betrieb genommen werden.
(Quelle: Fahrplancenter)

Brasília - Luziânia

Das Transportministerium hat die Detailplanung für den Regionalzugverkehr zwischen Brasília und Luziânia eingeleitet.
(Quelle: Fahrplancenter)

Porto Alegre

Ende November 2013 wurde die zweite Aeromóvel Komposition A200, die 300 Passagiere transportieren kann, abgeliefert. Die Testfahrten wurden um den 19. Dezember 2013 begonnen und soll 3 Monate später den regelmässigen Verkehr aufnehmen. Das halb so grosse Fahrzeug A100, welches zur Zeit im planmässigen Einsatz steht soll danach als Reservefahrzeug dienen.
(Quelle: Fahrplancenter)

Goiânia

Odebrecht Transportation hat den Zuschlag zum Bau der Leichstrassenbahnlinie in Goiâna bekommen. Das BRR 1,3Mia. teure Projekt umfasst den Bau einer 13,6 km langen Strassenbahnlinie mit 12 Station in der Avenida Anhanguera. Die Strecke soll nur von 2 jeweils 33 Meter langen Fahrzeugen befahren werden, wobei jedes Fahrzeug ein Fassungsvermögen von 600 Personen hat. Baubeginn ist 2014.
(Quelle: Fahrplancenter)

Güterverkehr

Dem grössten Konzessionär ALL, América Latina Logística, könnte 2014 die Auflösung bevorstehen. Das Unternehmen musste bereits seine Strecken in Argentinien aufgeben, doch über das Jahr 2013 haben sich die Probleme auch in Brasilien gehäuft. Zahlreich sind die Beschwerden von Kunden, dass die vertraglich festgelegten Mengen nicht transportiert oder nicht rechtzeitig abgeliefert wurden. Die Regierung bemängelt dass ALL zahlreiche Strecken gar nicht oder nur mit viel Verzögerung saniert und wieder in Betrieb genommen hat, obwohl mehrmals Gelder der Bundesregierung zur Verfügung gestellt wurden. So wurden einige Strecken in Rio Grande do Sul nicht fertig repariert, wie jene nach Santa Rosa und nach São Borja. In Mato Grosso do Sul wurden die Arbeiten zwischen Aquidauana und Corumbá nicht fertiggestellt, obwohl auch dafür Bundesgelder zur Verfügung standen. Nicht besser erging es der Strecke Marília – Panorama, die deshalb nur über einen kurzen Zeitraum unzureichend bedient werden konnte und nun wieder aus technischen Gründen gesperrt ist.
Wie unzureichend der Infrastrukturunterhalt durchgeführt wird, zeigt die ANTT (Landtransportbehörde) anhand der stark belasteten Strecke Araraquara – Santa Fé do Sul auf. Zwischen Januar 2012 und Oktober 2013 ereigneten sich auf diesem 436 km langen Abschnitt 79 Unfälle, wovon 20 als schwerwiegend eingestuft wurden, da es dabei zu Verletzten oder Toten kam. Als Vergleich wird die 4mal längere MRS Logística herangezogen, die im selben Zeitraum 9 Unfälle (davon 2 schwerwiegende) zu verzeichnen hatte, obwohl sie eine noch höhere Zugsdichte aufweist und Strecken in dicht bevölkerten Regionen betreibt.
ALL versucht die Probleme zu beschönigen und spricht von kleinen Problemen mit einzelnen Kunden und man verweist vielmehr darauf, dass der Wert der Aktie an der Börse von BRR 23.00 auf BRR 8.00 gefallen sei, was zu einem vorübergehenden finanziellen Engpass führe.

Die von der Companhía Siderurgica Nacional CSN kontrollierte Bahngesellschaft Transnordestina Logística TL wurde mit Zustimmung der Aktionäre in zwei Betriebe aufgeteilt.
Als Malha (Netz) 1 wurden die Meterspurstrecken São Luis – Teresina – Fortaleza – Mucuripe, Arrojado – Itabaiana – Recife, Itabaiana – Paula Cavalcante – João Pessoa – Cabedelo und Paula Cavalcante – Natal – Macau unter dem neuen Namen FTL (Ferrovía Transnordestina Logística) zusammengefasst, wobei die Strecken von Itabaiana nach Norden bis Macau keinen Verkehr (ausser den Vorortszügen von João Pessoa und Natal von CBTU) aufweisen. Diese Strecken nach Macau sollen mittelfristig an den Bund zurückgegeben werden.
Unter dem alten Namen TL wurden die Breitspurstrecken Missão Velha – Salgueiro – Trindade – Eliseu Martins, Salgueiro – Porto de Suape und Missão Velha – Porto de Pecém in der Malha 2 zusammengefasst, wobei nur die letztgenannte Strecke (weitgehend in gemischter Spur von 1600 und 1000 mm) in Betrieb ist, die übrigen befinden sich in unterschiedlichen Stadien der Realisierung.
Gar nicht mehr aufgeführt wurden die Strecken von Recife nach Süden bis Propriá (an der Grenze zu Sergipe), Missão Velha – Juázeiro do Norte (Übergang auf den Cariri Nahverkehrsstrecke) und die alte, stillgelegte Strecke Jaboatão – Salgueiro deren östlicher Abschnitt von Jaboatão bis Caruarú noch immer im Visier der CBTU für einen Regionalverkehr steht.
Mit dieser Aufteilung wollen die Aktionäre verhindern, dass Gelder, die für den Bau der neuen Strecken bestimmt sind, an die alten Meterspurstrecken abfliessen könnten. Zudem konnte das Unternehmen Taquari Participações zusammen mit CSN die Aktien für das Netz 2 auf 193,449Mio. Anteile erhöhen.
(Quelle: Fahrplancenter)

Infrastruktur

Nach einem längeren Stillstand hat das staatliche Bahnbauunternehmen Valec die Arbeiten an der FIOL (Ferrovía de Integração Oeste Leste) im Süden des Staates Bahía wieder aufgenommen. Von der insgesamt 1022 km langen Strecke wurden 500 km zwischen Ilhéus und Caetité zum Bau freigegeben, wobei aber auf dem ersten 125 km Abschnitt Probleme mit der Baufirma aufgetreten sind und dieser Auftrag neu vergeben werden muss. Auf den weiteren 375 km sind die Erdarbeiten bereits weit fortgeschritten. Im November 2013 wurden für die restlichen 522 km die Umweltbescheinigungen freigegeben und teilweise wurden die Baulose bis Anfang Dezember 2013 vergeben. So unter anderem das grösste Einzelbauwerk an dieser Strecke, die 2,9 km lange Brücke über den Rio São Francisco in der Gemeinde Bom Jesús da Lapa. Die Kosten für diese Brücke werden mit geschätzten BRR 135 Mio. angegeben.
(Quelle: Fahrplancenter)

02.01.2014

Maceió - Lourenço de Albuquerque

Mit Ausnahme eines Zugpaares werden nun alle Züge zwischen Maceió und Lourenço de Albuquerque mit Bom Sinal Dieseltriebwagen gefahren, es verkehren nun 10 Zug-paare Montag-Freitag und 5 Samstags.
(Quelle: Volta o Trem 17-8)

Rio de Janeiro - São Paulo - Campinas

Trotz der grossen Verspätungen im Projekt der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Rio de Janeiro, São Paulo und Campinas hält die Bundesregierung am Projekt fest, denn der Bau einer zusätzlichen Autobahn oder zusätzlicher Flug-häfen würde grössere Beträge verschlingen, als eine neue Bahnstrecke.
(Quelle: Volta o Trem 17-8)

08.12.2013

Metro Teresina-Timón

Die Metro von Teresina wird definitiv in die Nachbarstadt Timón (Maranhão) verlängert, die Strecke wurde in den Plan nationaler Regionalbahnverbindungen aufgenommen, aller-dings steht noch kein Eröffnungstermin fest.
(Quelle: Volta o Trem 17-7)

23.09.2013

Infrastruktur

Die brasilianische Bundesregierung ist dabei eine neue Bundes-Bahnverwaltung zu gründen, wobei das staatlich Eisenbahninfrastrukturunternehmen Valec darin integriert werden soll. Diese neue Verwaltung wird für den Bau neuer Bahnstrecken verantwortlich, wobei diese dann sowohl durch den Bund, als auch durch andere Betreiber genutzt werden können. Desweiteren sollen alle heute von den Konzessionären nicht oder ungenügend genutzten Bahnstrecken an die neue Verwaltung übergehen. Ebenso könnten von den geplanten Regionalzugverbindungen einige durch diese Bundesbehörde betrieben werden, wenn sich keine andere Betreiber dafür finden lassen.
(Quelle: Revista Ferroviária, Valec)

Keine Stillegung

Die geplante Stilllegung der meterspurigen Bahnstrecken im Staat Bahía durch den Betreiber FCA konnte abgewandt werden. Staatspräsidentin Dilma Rousseff hat persönlich die Garantie abgegeben, dass diese Strecken weiterhin in Betrieb sein werden, nachdem die Behörden von Bahía gegen die geplante Stilllegung protestierten.
(Quelle: Revista Ferroviária)

Sobral

Die moderne Stadtbahn von Sobral im Staat Ceará nimmt Gestalt an. Die Südstrecke Cohab II – Sumaré, welche auf einem Abschnitt der auch von Güterzügen befahrenen Hauptstrecke Fortaleza – Teresina entsteht ist nahezu betriebsbereit und der Testbetrieb wird im Laufe des Septembers 2013 beginnen. Alle 11 Stationen an dieser Strecke sind fertiggestellt, wie auch die Erneuerung der Geleise. Die Bahnübergangssicherungsanlagen sind aufgebaut und werden techischen Tests unterzogen.
Die Nordlinie zwischen Cohab III und Grendene ist weitgehend fertiggestellt, einzig der Abschnitt über Grendene hinaus auf der Trasse der ehemaligen Bahn nach Camocim bis zur im Bau befindlichen Werkstätte ist noch unvollendet, da 12 private Gebäude auf der ehemaligen Trasse abgerissen werden müssen. Während 9 dieser Gebäude bereits aufgekauft und von ihren Bewohnern verlassen wurden, laufen bei den letzten drei noch die Verhandlungen über die Entschädigungszahlungen.
Drei der bei Bom Sinal gebauten Triebwagenzüge sind bereits geliefert worden und es fanden bereits Profilmessfahrten statt. Die Schulung des Personals ist in vollem Gange.

(Quelle: Metrofor, Metro Sobral, Revista Ferroviária)

Porto Alegre

Am 10. August 2013 nahm die erste Strecke des in Porto Alegre entwickelten Aeromóvel den öffentlichen Verkehr auf. Das erste Fahrzeug, A-100 mit einer Kapazität von 150 Personen, beförderte in den ersten 10 Tagen bereits 12'302 Personen zwischen der S-Bahn Haltestelle Aeroporto und dem Flughafenterminals 1 des internationalen Flughafens von Porto Alegre. Zur Zeit funktioniert dieser Betrieb nur Montag bis Freitag zwischen 10.00 und 16.00. Ende September wird ein zweites, grösseres Fahrzeug, A-200 mit einer Kapazität von 300 Passagieren, abgeliefert und ab November 2013 soll die Strecke im vollautomatischen Betrieb zwischen 05.00 und 23.20 in Betrieb stehen.
Bereits jetzt hat die Gemeinde Canoas, nördlich von Porto Alegre, angeregt von ihrer Trensurb S-Bahnstation aus eine Aeromóvel Strecke durch das Zentrum der Gemeinde zu bauen, um der Bevölkerung einen besseren Anschluss an die S-Bahn zu ermöglichen.

(Quelle: Trensurb)

São Paulo

Am 16. September 2013 beginnt der Bau der CPTM Bahnstrecke Nummer 13 vom bestehenden Bahnhof Engenheiro Goulart zum internationalen Flughafen Guarulhos. Die Bauzeit für die 11 km lange Strecke wird mit 18 Monaten angegeben und die Strecke wird weitgehend als Hochbahn angelegt um den Rio Tietê und die Autobahnen Ayrton Senna und Dutra überqueren. Im Zentrum von Guarulhos wird die einzige Zwischenstation mit dem Namen Guarulhos-Cecap gebaut. Die neue Strecke wird beim Terminal 4 des Flughafens enden und die Flughafenbehörde wird eine Anschlussstrecke von der CPTM Station zu den übrigen Terminals bauen, allerdings ist noch immer nicht entschieden ob dies eine Strassenbahn oder eine Einschienenbahn sein wird. Der Staat São Paulo wendet für diese Strecke eine Summer von BRR 2,1Mia. auf.
(Quelle: Revista Ferroviaria)

Die paulistaner S-Bahn CPTM hat 65 8-Wagenzüge bestellt die zu einer Hälfte bei CAF do Brasil und zur anderen Hälfte bei Hyundai Rotem gebaut werden.
(Quelle: Revista Ferroviaria)

Rio de Janeiro

Der S-Bahnbetreiber Supervia baut nun endlich den stärkst ausgelasteten Abschnitt zwischen Central (Dom Pedro II) und Deodoro mit dem ATP (Automatic Train Protection) System aus. Dies wurde dringend notwendig, nachdem sich die Zahl der Unfälle auf dieser Strecke, zum Beispiel durch auf liegengebliebene Züge auffahrende Folgezüge, erhöhte.
(Quelle: Revista Ferroviaria)

Caruarú

In der Stadt Caruarú in Pernambuco wurden die Pläne für eine Standseilbahn vom Zentrum in höher liegende Stadtteile aufgelegt. Man hofft das sich Privatfirmen am Bau dieser Bahn beteiligen.
(Quelle: Revista Ferroviaria)

Campinas

Die Stadt Campinas (Staat São Paulo) mit über 2Mio. Einwohnern plant den Bau einer „Leichtmetro“ oder Strassenbahn, um die Transportprobleme zu lösen. Zu diesem Zweck wurde die Bundesregierung in Brasília um Hilfe angefragt. Von Staatspräsidentin Rousseff kam die persönliche Antwort, dass der Stadt vorerst mit der Planung geholfen werde.
Campinas hatte vor rund 30 Jahren bereits einen Versuch unternommen eine Stadtbahn einzurichten, damals mit Hilfe der FEPASA (ex-Bahngesellschaft des Staates São Paulo). Diese Stadtbahn funktionierte jedoch nicht lange, da die Trasse einer stillgelegten Bahnstrecke, die dafür genutzt wurde, weitgehend die Bevölkerungsschwerpunkte der Stadt weiträumig umfuhr, zudem wurde aus finanziellen Gründen die elektrische Bahn nie fertiggestellt.

(Quelle: Revista Ferroviaria, Fahrplancenter)

Güterverkehr

Noch bevor die zu einem grossen Teil fertiggestellte Nord-Süd-Bahn (Ferrovía Norte-Sul) von Açailândia nach Anápolis in Betrieb genommen werden kann, hat die Detailplanung an deren Verlängerung in süd-südwestlicher Richtung begonnen. So soll sie von Ouro Verde (Goiás) nach Estrela d’Oeste (Staat São Paulo) verlängert werden. Ab Estrela d’Oeste soll sie danach bis Dourados in Mato Grosso do Sul führen. Von Maracjú in Mato Grosso do Sul soll eine Zweigstrecke nach Osten über Lapa zum Hafen Paranaguá bekommen. Von Uruaçú in Goiás ist ausserdem eine Strecke nach Campos im Staat Rio de Janeiro vorgesehen. Alle diese Strecken wurden ins Programm zur Förderung der Infrastruktur Logistik PIL aufgenommen.
(Quelle: Revista Ferroviaria, Valec)

21.09.2013

Meterspur

Dank Zusage von Staatspräsidentin Rousseff sollen die Meterspurstrecken im Staat Bahía nicht stillgelegt werden.
(Quelle: Volta o Trem 17-5)

25.08.2013

FCA Meterspur

Die FCA Meterspurstrecken im Norden von Minas Gerais, in Bahía und Sergipe sollen stillgelegt werden und später durch eine Breitspurstrecke von Belo Horizonte nach dem Nordosten ersetzt werden.
(Quelle: Volta o Trem 17-4)

16.06.2013

TAV

Nachdem nun sicher ist, dass der brasilianische Staat die Hochgeschwindigkeitsstrecke (TAV) Rio de Janeiro – São Paulo – Campinas baut, haben sich acht Konsortien gemeldet, um den Kauf der Fahrzeuge und den Betrieb durchzuführen. Vier Konsortien sind multinational und vier weitere kommen aus Frankreich, Spanien, Belgien und Italien. Wobei spanische Firmen auch in den multinationalen Anbietern enthalten sind. Die französische Egis Gruppe hat dabei das preiswerteste Angebot unterbreitet. Egis betreibt bereits den Flughafen Campinas Viracopos, welcher im Rahmen der Erneuerung bereits alle notwendigen Vorkehrungen für einen Bahnhof enthält.
(Quelle: O Globo)

Trem Pé Vermelho

Das Projekt für eine Personenzugverbindung über die 152 Km lange Strecke von Maringá nach Londrina wurde im Mai 2013 der Öffentlichkeit in den betroffenen 13 Gemeinden vorgestellt. Effektiv soll die Strecke bereits in Paiçandú beginnen und die Orte Maringá, Sarandi, Marialva, Mandaguari, Jandaia do Sul, Cambira, Apucaraná, Arapongas, Rolândia, Cambé, Londrina und Ibiporã bedienen. Zusammen zählen diese Orte fast 2Mio. Einwohner und mehrere Orte werden nur einmal täglich von einem Bus bedient, obwohl die Nachfrage nach Mobilität um ein vielfaches höher ist. Die Regierung hofft auf die Ausführung des Projektes mit staatlicher und privater Beteiligung.
(Quelle: O Diário)

Brasília – Goiânia

Die geplante Bahnstrecke Brasília – Goiânia befindet im fortgeschittenen Planungsstadium. Festgelegt wurde, dass in Alexânia und Anápolis Zwischenstationen entstehen werden. Die Höchstgeschwindigkeit soll 180 km/h betragen, wobei noch abgewogen wird, ob Dieseltriebwagen oder Elektrozüge zum Einsatz kommen sollen. Die Strecke soll ausserhalb der Hauptverkehrszeiten des Personenverkehrs auch von Güterzügen befahren werden. Die Fahrzeit der Personenzüge soll zwischen 65 und 75 Minuten betragen. Baubeginn soll vor Ende 2015 sein, allerdings wurde kein Inbetriebnahmedatum genannt.
(Quelle: Diário da Manhã)

Brasília – Luziânia

Diese gut 60 km lange Strecke wird die bestehende Güterbahn von FCA benutzen und auch in Brasília den Bahnhof Bernardo Saião bedienen. Die Detailplanung, welche zur Zeit läuft, umfasst insbesondere den Bau neuer Haltestellen und die Sanierung der bestehenden Bahnstationen, zudem müssen einige Kreuzungsstationen gebaut werden. Vierteilige Dieseltriebwagen mit einer Kapazität von je 900 Passagieren sollen mit maximal 110 km/h die Strecke bedienen und die Fahrzeit soll je nach Anzahl Zwischenhalten 45-60Min. betragen. Heute fahren rund 600'000 Pendler aus dem Luziânia und anderen Orten an der Strecke nach Brasília zur Arbeit oder für’s Studium und man rechnet, dass etwa 40-45'000 nach Inbetriebnahme der Bahnverbindung mit dem Zug reisen werden. Die Detailplanung soll Ende 2013 abgeschlossen sein, die Bauarbeiten werden im Laufe von 2014 vergeben und 24 Monate nach Baubeginn soll diese Strecke den Betrieb aufnehmen.
Dem Wunsch der Gemeinde Luziânia, die Strecke im Gemeindegebiet, abseits der bestehenden Bahnlinie, zu verlängern wird vorerst nicht entsprochen. Das Transportministerium will vorerst den Verkehr auf der nun geplanten Linie beobachten und erst danach entscheiden.

(Quelle: Diário da Manhã)

Salvador

Die Regierung des Staates Bahía hat den Weiterbau der Metro ausgeschrieben, wobei eine gemischte Beteiligung zwischen Staat und Privatfirmen angestrebt wird. Die Pläne sehen folgende Bauetappen vor:
Fertigstellung der Linie 1 zwischen Lapa und Acesso Norte
Verlängerung der 2. Etappe der Linie 1 bis Pirajá und Ausführung des Projektes diese Linie von Águas Claras nach Cajazeiras zu bauen.
Bau der Linie 2 von Avenida Bonocô nach Lauro de Freitas.
Bis Dezember 2016 sollte das ganze Netz fertiggestellt sein.

(Quelle: Revista Ferroviária)

Fortaleza

Der Bau der Stadtbahnstrecke Mucuripe – Parangaba in Fortaleza muss mit Verzögerungen rechnen, da mindestens 51 Familien noch nicht umgesiedelt werden konnten. Die betroffenen Familien leben teilweise schon in der zweiten Generation auf dem Gelände der Bahntrasse. Es wurden zwar Ersatzwohnungen angeboten, jedoch in anderen Statdteilen von Fortaleza, welche von den betroffenen Personen abgelehnt werden. Inzwischen wurde im Rahmen einer Versammlung der betroffenen Personen eine Alternative für den Bau von Wohnungen in unmittelbarer Nähe der bisherigen Häuser eingereicht, welche wiederum von den Verantwortlichen der Stadt geprüft werden müssen. Man hofft noch immer die Strecke zur Fussballweltmeisterschaft 2014 in Betrieb nehmen zu können, obwohl Anfang Juni 2013 erst 30% fertiggestellt waren.
(Quelle: Revista Ferroviaria)

Recife

Presseberichten zu Folge ist die Metro Metrorec immer noch nicht für die Fussballweltmeisterschaft gerüstet. So fehlen mehrsprachige Hinweisschilder in den Stationen. Der Bahnhof Joana Bezerra wird als gefährlich bezeichnet, da Motorräder und sogar Pferde an den Eingängen abgestellt würden. Die Station Cosme e Damião, die am nächsten der Arena Pernambuco, in welcher Spiele stattfinden werden, liegt, habe ausser den Hinweisschildern in welche Richtung die Züge fahren, gar keine weitere Hinweisschilder und zudem sei diese Station viel zu klein für den Ansturm nach den Fussballspielen, denn die Arena Pernambuco fasst 46'500 Zuschauer. Ausserdem sei bis heute der geplant Shuttlebus zwischen Bahnstation und Arena nicht eingerichtet worden, es sei noch nicht einmal eine Haltestelle dafür vorhanden, hiess es.
(Quelle: Lance!NET)

Campos do Jordão

Nach einer Entgleisung eines Triebwagens bei Santo Antônio do Pinhal im November 2012, bei welcher 3 Personen starben und 41 verletzt wurden. Die Sanierungsarbeiten an der Bergstrecke zwischen Piracuama und Santo Antônio dauern an, nur zwischen Santo Antônio und Campos do Jordão, innerhalb der Campos do Jordão, sowie zwischen Pindamonhangaba und Piracuama verkehren Züge. Wie lange der Unterbruch noch dauern wird, können die Verantwortlichen der CPTM, welche die Sanierung durchführt, immer noch nicht sagen, zumal noch immer die Ursachen des Unglücks von 2012 untersucht werden.
(Quelle: G1 – Vale do Paraíba)

Santos

Mit einiger Verspätung begannen am 29. Mai 2013 die Bauarbeiten für die neue Stadtbahn von Santos nach São Vicente. Die 9,5 km lange Strecke wird 11 Stationen aufweisen und elektrifiziert sein. Sie wird somit die erste moderne Strassenbahnähnliche Bahn in Brasilien sein. Da die Strecke auf der Trasse der ehemaligen Küstenstrecke Santos – Peruíbe erstellt wird, ist deren Bau stark vereinfacht und soll nach derzeitiger Planung nur rund 12 Monate dauern. Baubeginn war zeitgleich von beiden Endstationen aus. 22 Siebenwagenzüge werden die Strecke bedienen.
Verschiedene rechtliche und bauliche Probleme verzögerten hingegen den Baubeginn von Conselheiro Nébias (an der oben genannten Strecke) nach Valongo in Santos. Ursprünglich war geplant diese 6 km lange Strecke als erste in Betrieb zu nehmen. Baubeginn ab Valongo wird im September 2013 und die 9 Haltestellen umfassende Strecke soll etwas mehr als ein Jahr später betriebsbereit sein.

(Quelle: G1 – Santos)

Paranapiacaba

Im Rahmen eines Programmes des Bundes zur Erhaltung und Renovation historischer Plätze und Orte in Brasilien, sollen auch Ort und Bahnhof von Paranapiacaba renoviert und der Nachwelt erhalten werden.
Das Projekt umfasst auch alle Gebäude der Bahn und die nicht von MRS Logística genutzten Geleise, jedoch nicht die dort abgestellten Locobreque der vormaligen Standseilbahn nach Santos.
Die zuständige Gemeinde Santo André reagierte verärgert über das Vorgehen des Bundes, da dieser die Gemeinde nicht informiert habe. Die Vereinigung zum Erhalt des Eisenbahnerbes ABPF hingegen verhält sich abwartend. ABPF betreibt einen Museumszug aus einer Dampfspeicherlok und einem Personenwagen der an Wochenenden eine kurze Strecke in Paranapiacaba befährt.
(Quelle: Diário de São Paulo)

Ferrovía do Frango

Anfang Juni 2013 wurde das Projekt der Ferrovía do Frango („Geflügelbahn“ – wegen des zu erwartenden Transportes von tiefgefrorenem Geflügelfleisch zu den Exporthäfen) der Öffentlichkeit vorgestellt. Die 862 km lange Strecke soll von Dionísio Cerqueira über Chapecó, Herval d’Oeste ud Santa Cecíla zum Hafen von Itajaí in West-Ost-Richtung durch den Staat Santa Catarina führen.
Allerdings fordern die Abgeordneten der Gemeinden im Norden Santa Catarinas eine andere Linienführung unter Einbezug bestehender Strecken. Nach Angaben des Gemeinderates von Joinville könnte die Strecke um rund BRR1,5Mia. günstiger werden, wenn sie von Joaçaba nach Porto União da Vitória und von dort über die bestehende Strecke via Mafra und Joinville zum Hafen São Francisco do Sul geführt würde. Die Bundesregierung hat sich dann auch bereit erklärt über den definitiven Streckenverlauf mit den örtlichen Gremien zu verhandeln.
Die Ferrovía do Frango (auch Ferrofrango) wurde bereits in den späten 1980er Jahren von der damaligen Bundesbahn RFFSA erstmals geplant.
(Quelle: Revista Ferroviária)

Juiz de Fora 

Das Transportministerium hat BRR14Mio. zur Verfügung gestellt um eine Umgehungsbahn um die Stadt Juiz de Fora zu bauen, damit die Güterzüge der Strecke Rio de Janeiro – Belo Horizonte nicht mehr durch das an Bahnübergängen reiche Zentrum von Juiz de Fora verkehren müssen.
(Quelle: Revista Ferroviária)

São Francisco do Sul und Itajaí

Die Häfen São Francisco do Sul (mit Bahnanschluss) und Itajaí (noch ohne Bahnanschluss) investieren stark, um mehr Güter anzuziehen. Beide setzen auch auf einen stärkeren Bahnverkehr, wobei Itajaí noch gar keine Eisenbahn besitzt. Die Verwaltung des Hafens von Itajaí hat jedoch angeordnet, dass alle Baumassnahmen so ausgeführt werden müssen, damit jederzeit Geleise verlegt werden können.
(Quelle: Diário de Santa Catarina)

Lençóis Paulista

Die Bahngesellschaft ALL plant eine Umgehungsstrecke um die Stadt Lençóis Paulista, um die zahlreichen Bahnübergänge im Ort zu eliminieren. Die Massnahme wird nicht nur in diesem Ort immer dringender, da der Güterverkehr der Bahn stark zunimmt und damit die Lärmbelästung und Unfallgefahr in den Orten.
(Quelle: Jornal Tribuna)

Schienenindustrie

Der grosse Bedarf an Schienen für Neu- und Ausbaustrecken in Brasilien, aber auch mit der Aussicht Schienen in die übrigen Länder Südamerikas zu exportieren, zwingt Brasilien zum Bau eines Werkes für die Schienenproduktion. Mehrere Firmen haben angeboten im Staat Minas Gerais ein solches Werk zu bauen, doch da die Bundesregierung den Bau unterstützen soll, hat diese nun vorgeschlagen zusammen mit dem Grupo Vetorial im Staat Mato Grosso do Sul ein Schienenwerk aufzubauen, da die Region Zentrum-West in den kommenden Jahren mehrere neue Bahnstrecken bekommt und die bestehenden Strecken dringend saniert werden müssen. Nach Ansicht der Bundesregierung könnten sogar zwei Unternehmen im Lande parallel existieren.
(Quelle: A Crítica)

10.03.2013

Cuiabá

Für die 22,2 km lange Stadtbahn Cuiabá – Várzea Grande hat die Bundesregierung am 08. Januar 2013 BRR727Mio. freigegeben. Dies ist die zweite Zahlung an diese Stadtbahn, die 2014 rechtzeitig zur Fussballweltmeisterschaft den Betrieb aufnehmen soll. Fünf Abschnitte dieser Strecke sollen erhöht und vier Abschnitte in Einschnitten gebaut werden, zudem werden drei Brücken notwendig sein. Die Bahn soll in Spitzenzeiten alle 4 Min. einen Zug aufweisen und je Zug sollen 400 Passagiere befördert werden. Eine unabhängige Instanz überwacht die Investitionen und konnte bislang keine Korruption bei diesem Projekt feststellen.
(Quelle: Revista Ferroviária)

Fortaleza

Die Metrofor Südstrecke vom Hauptbahnhof Fortaleza nach Pacatuba hätte im Dezember 2012 mit 2,5 Jahren Verspätung den Betrieb aufnehmen sollen. Doch nun steht eine weitere Verspätung von bis zu 6 Monaten bevor. Eine der beteiligten Baufirmen, welche die Stationen José de Alencar und Chico da Silva bauen sollte, hat alle Bauetappen verzögert und kann diese Bahnhöfe frühestens im März 2013 übergeben. Die Firma hatte die Arbeiten eingestellt nachdem die Oberleitung eingeschaltet wurde, da abschnittsweise die elektrischen Züge bereits verkehren und auch noch immer Test- und Schulungsfahrten stattfinden, denn man befürchtete Unfälle mit der eingeschalteten Oberleitung.
Erst nach der definitiven Inbetriebnahme des kommerziellen Verkehrs werden die Stationen Juscelino Kubitschek und Padre Cícero in Betrieb genommen. Diese Stationen befinden sich noch im Anfangsstadium (etwa 20% der Arbeiten vollendet) und sollen im Laufe von 2014 eröffnet werden.
(Quelle: div. Zeitungen)

Maceió

In der ersten Januarwoche von 2013 erhielt die CBTU in Maceió den 8. Triebwagenzug von Bom Sinal. Nach einer Testphase von 4 Wochen wird auch dieser Triebwagen in den Regelverkehr übernommen. Zusammen mit den zwei alten Kompositionen aus Lok und Wagen verfügt die CBTU Maceió nun über 10 Zugseinheiten, womit sie im Laufe von 2013 den Fahrplan völlig neu gestalten will, um wesentlich mehr Fahrten auf der Strecke Maceió – Lourenço de Albuquerque anbieten zu können.
(Quelle: CBTU)

Porto Alegre

2,4Mia. Reais werden in Porto Alegre ab März 2013 für eine U-Bahn investiert. Dieses Projekt gehört zu den drei dringendsten Infrastrukturprojekten im Staat Rio Grande do Sul, gemäss einer, auch von der lokalen Presse unterstützten Umfrage im ganzen Staat. Zwölf Unternehmen, alle aus Rio Grande do Sul, werden den Bau der 14,88 km langen Strecke vom Zentrum in den Norden der Stadt durchführen. Noch unbekannt ist jedoch woher die Fahrzeuge kommen werden. Sicher ist einzig, dass die Strecke im cut-and-cover (Bau eines Einschnittes, der dann zugedeckt wird) Verfahren gebaut wird, welches nur 3 bis 6 Monate in Anspruch nehmen soll. Man rechnet damit die Strecke spätestens 2017 in Betrieb zu nehmen.
(Quelle: div. Zeitungen)

Hochgeschwingkeitsstrecke

Anfang Februar 2013 gab die brasilianische Regierung nun bekannt, dass die Hochgeschwindigkeitsstrecke Rio de Janeiro – São Paulo – Campinas auf jeden Fall gebaut wird. Lange erhoffte man sich, dass private Träger für den Bau der Infrastruktur zu finden sind, was jedoch nicht der Fall war. Nun will die Regierung auch ohne private Beteiligung die Strecke bauen. Für den Betrieb und die Lieferung des Rollmaterials werden weiterhin Investoren gesucht und sind dafür auch zu finden. Im September 2013 soll entschieden werden welches System (TGV, ICE, Shinkansen oder andere) auf dieser Strecke verkehren soll, bis August erfolgt die Evaluation der möglichen Systeme.
Nachdem sich bereits mehrere Baufirmen zur Ausführung der verschiedenen Bauetappen gemeldet haben, wird mit dem Beginn der Bauarbeiten in der zweiten Hälfte des Jahres 2014 gerechnet, nachdem die Landkäufe bereits seit 2012 laufen.
Eine Alternative zu dieser Strecke sieht man kaum, denn um das steigende Passagiervolumen in diesem Korridor aufzufangen müssten mindestens zwei weitere Autobahnen und zwei oder drei zusätzliche Flughäfen gebaut werden, diese Kosten seien allerdings wesentlich höher, als der Bau dieser Bahn.

(Quelle: Revista Ferroviária)

Touristische Züge

Serra Verde Express, der Betreiber der Züge Curitiba – Paranaguá, des Trem do Pantanal und der Triebwagenverbindung Viana – Araguaia, wird im Laufe von 2013/2014 drei weitere Verbindungen in Betrieb nehmen:
Im Juli 2013 soll der Betrieb des „Trem dos Mares Costa Verde“ zwischen Itacuruçá und Praia de Santo Antônio in Mangaratiba den Betrieb aufnehmen. Die 18 km lange Strecke an der Küste südwestlich von Rio de Janeiro weist die 1600 mm Breitspur auf und es soll einer der noch vorhandenen Budd Dieseltriebwagen zum Einsatz kommen.
Ebenfalls im Juli 2013 soll eine touristische Verbindung zwischen Mairinque und São Roque den Betrieb aufnehmen. Diese Strecke ist 12 km lang und Teil der meterspurigen, ehemaligen Sorocabana-Bahn. Das Motto dieses Zuges ist der Weinanbau in der Region São Roque.
Etwa 2014 soll der Betrieb auf der rund 70 km langen Meterspurstrecke Barra Mansa – Angra dos Reis aufgenommen werden. Für diese Strecke werden ab diesem Jahres die notwendigen Personenwagen aufgearbeitet und mit dem Streckenkonzessionär FCA laufen bereits die Verhandlungen zur Streckenbenützung und für die Miete einer Diesellok. Ausserdem müssen in den kommenden 10-12 Monaten Reparaturen an der brücken- und tunnelreichen Strecke durchgeführt werden. Die Gemeinde Angra dos Reis wartet schon lange auf die Reaktivierung eines Touristenzuges, denn bis zur Privatisierung Mitte der 1990er Jahre betrieb bereits die Bundesbahn RFFSA den Zug „Trem da Mata Atlántica“ zwischen Angra dos Reis und Lídice. Die Strecke führt von Paraíba Tal über die Serra do Mar hinunter zur Atlantikküste und weist mehrere Kunstbauten auf.
Da sich die Strecke nach Angra dos Reis und auch jene nach Mangaratiba in Ausflugsdistanz von Rio de Janeiro befinden und jene nach São Roque nicht weit von São Paulo entfernt liegt, weisen diese Strecken ein sehr hohes Passagierpotenzial auf.
(Quelle: Revista Ferroviária und andere)

Güterverkehr

Stadler (Schweiz) hat Ende Januar 2013 zwei weitere elektrische Zahnradlokomotiven an die Bahngesellschaft MRS geliefert. Die Breitspurloks (1600 mm Spur) werden wie auch die 2012 gelieferten und derzeit im Testbetrieb laufenden identischen Loks auf dem Zahnradstangenabschnitt der Strecke São Paulo – Santos unterhalb von Paranapiacaba zum Einsatz kommen.
(Quelle: diverse)

Tarife

Um die Tarife des öffentlichen Verkehrs (Bus, Bahn) auf einem tiefen Niveau zu halten, will die Staatspräsidentin Dilma Rousseff die Steuern für die Betreiber senken.
(Quelle: Volta o Trem 17-2)

10.02.2013

Serra Verde Express

Serra Verde Expresso (Betreiber von Touristenzügen, z.B. Curitiba-Paranaguá) wird 3 weitere Verbindungen in Betrieb nehmen: Mitte 2013 beginnt der Triebwagen Itacuruçá – Mangaratiba (18 km) an der Küste unweit von Rio de Janeiro seinen Betrieb und Ende 2013 wird die Verbindung Barra Mansa – Angra dos Reis (70 km) mit einem lokbespannten Zug aufgenommen. Im Juli 2013 started zusätzlich ein Zug auf der 12 km langen Strecke Mairinque – São Roque westlich von São Paulo.
(Quelle: Volta o Trem 17-1)

17.01.2013

Güterverkehr

Für eine neue Güterbahn vom Hafen Paranaguá nach Westen unter Umgehung des Ballungsraumes von Curitiba und mit einer weniger schwierigen Trassierung laufen seit November 2012 die Umweltstudien. Sowol der Bundesstaat Paraná, als auch der Bund haben dafür Finanzen zur Verfügung gestellt.
(Quelle: Fahrplancenter)

Ferronorte

Der Bau der Strecke bis Rondonópolis ist weit fortgeschritten. Die letzten 80 km bis Rondonópolis sind weitgehend fertiggestellt und der Betrieb soll noch 2013 aufgenommen werden.
(Quelle: Fahrplancenter)

Die Bundesregierung hat auch den Weiterbau der Strecke ab 2014 bis Cuiabá beschlossen.
(Quelle: Fahrplancenter)

Transnordestina

Arbeitsniederlegungen und Probleme bei Landenteignungsverfahren lassen die Baukosten für die Strecken Salgueiro – Suapé und Pecém – Salgueiro – Eilseo Martins steigen und die für Ende 2012 geplante Eröffnung auf das Jahr 2015 verschieben.
(Quelle: Fahrplancenter)

Cacequí – Santana do Livramento

Die Sanierung der Bahnstrecke Cacequí – Santana do Livramento wurde mit einer kleinen Verspätung abgeschlossen, womit der internationale Güterverkehr auf der Schiene zwischen Brasilien und Uruguay wieder aufgenommen werden kann.
(Quelle: Fahrplancenter)

Fahrzeuge

EMD hat 2012 in Sete Lagoas (Minas Gerais) ein neues Werk eröffnet und im selben Jahr wurden dort die ersten 21 Loks für Eldorado Celulose gebaut. VLI (Valor da Logística Integrada) hat ebenfalls 14 Loks des selben Typs SD70Aces bestellt.
(Quelle: Fahrplancenter)

Personenverkehr – Fernverkehr

Die Gesellschaft Vale hat bei der Waggonfabrik Arad in Rumänien 100 neue Personenwagen zum Gesamtpreis von € 100Mio. Bestellt. Die ersten 28 Wagen werden noch im Januar 2013 an die Estrada de Ferro Carajás abgeliefert. Allerdins ist noch unklar, ob mit den neuen Wagen die bestehende, dreimal in der Woche zwischen São Luis und Parauapebas verkehrende Komposition ersetzt wird, oder ob der Verkehr auf ein tägliches Zugpaar erweitert wird.
(Quelle: Fahrplancenter)

Nach Angaben des Herstellers werden für Vale 96 Personenwagen, 2 Generator- und 2 Gepäckwagen produziert. Die 96 Sitzwagen werden zum Teil als Wagen der 1. und zum Teil der 2. Klasse sein. Da als Spurweiten 1600 und 1000 mm angegeben werden, ist davon auszugehen, dass ein Teil der Wagen auch an die Estrada de Ferro Vitória a Minas (Vitória – Belo Horizonte) geliefert. Die Lieferungen sollen sich bis 2015 hinziehen.
(Quelle: Fahrplancenter)

São Paulo

Der beschlossene Bau der CPTM S-Bahnlinie Nummer 13 zum Flughafen Guarulhos/Cumbica stösst auf grosse Kritik. Aus Rücksicht auf die geplante Hochgeschwindigkeitsstrecke Rio de Janeiro – São Paulo – Campinas, die den Flughafen ebenfalls bedienen soll, wurde beschlossen die S-Bahn am Terminal 4 des Flughafens enden zu lassen. Vom Terminal 4 sollen kostenlose Busverbindungen zu den wesentlich mehr frequentierten Terminals 1 und 2 verkehren. Die CPTM Linie 13 wird von der bestehenden Station Engenheiro Goulart, weitgehend als Hochbahn zum Flughafen führen und 1,2Mia. Reais kosten. In Engenheiro Goulart wird ein Anschluss an die bestehende Linie 12 hergestellt und für die neue Linie sollen 8 Züge bestellt werden.
(Quelle: Fahrplancenter)

Brasília

Die Einrichtung eines Nahverkehrs über die bestehende Meterspurstrecke von Brasília Estação Rodoferroviária via Bernardo Saião und Jardim Ingá nach Luziânia ist im Dezember 2012 durch die Landtransportbehörde ANTT ausgeschrieben worden, Da die Strecke auch von den Güterzügen der FCA bedient wird, ist Dieselbetrieb vorgesehen, wobei, je nach Bedienungsmuster einzelne Abschnitte auf Doppelspur ausgebaut werden sollen, zudem soll mittels einer kurzen Zweigstrecke das Stadtzentrum vom Luziânia erreicht werden. In Brasília soll zu einem späteren Zeitpunkt die Strecke bis Asa Norte verlängert werden.
(Quelle: Fahrplancenter)

ABPF

Der Brasilianische Verband der Museumsbahnen ABPF beteiligt sich zusammen mit der Landtransportbehörde ANTT an der Erstellung eines landesweiten Inventars über Bahnstrecken, Bahngebäude und Bahnfahrzeuge aller Art, denn es hat sich herausgestellt, dass die früheren Staatsbahnen RFFSA und FEPASA diese Inventare nur unzureichend geführt bzw. bei Beendigung des Betriebes abgeschlossen haben.
(Quelle: Fahrplancenter)

Guararema – Luis Carlos

Für den neuen Touristenzug auf diesem Abschnitt im Staat São Paulo der Bahnstrecke São Paulo – Rio de Janeiro, wurden die komplett renovierte Dampflok 353 mit den Personenwagen 288, 289 und und 1089 Ende September mit einer MRS Diesellok von São Paulo Moóca via Manoel Feio an den neuen Einsatzort überführt.
(Quelle: Fahrplancenter)

04.11.2012

Touristenzug

Das Projekt für einen neuen Touristenzug nach Mangaratiba an der Küste bei Rio de Janeiro wurde präsentiert.
(Quelle: Volta o Trem 16-7)

Streckensanierung

Die Sanierung der internationalen Bahnlinie Brasilien-Uruguay hat den Grenzbahnhof Santana do Livramento erreicht.
(Quelle: Volta o Trem 16-7)

Entgleisung

Am 3. November 2012 ist ein Triebwagen der elektrischen Überlandbahn Pindamonhangaba – Campos do Jordão bei Santo Antônio do Pinhal wegen Bremsversagens entgleist. Drei Personen starben und 42 wurden verletzt.
(Quelle: Volta o Trem 16-7)

Bau von Tramwagen

Bom Sinal soll die elektrischen Strassenbahnfahrzeuge für die neue Strassenbahn in Foz do Iguaçú produzieren. Eine Neuheit für Brasilien, da hier noch nie Tramwagen gebaut wurden.
(Quelle: Volta o Trem 16-7)

02.09.2012

Cuiabá

Per Gerichtsbeschluss vom 17.08.2012 konnten die Bauarbeiten an der geplanten Stadtbahn (VLT) von Cuiabá wieder aufgenommen werden. Man hofft innert 640 Tagen die erste Linie fertigstellen zu können. Die Vorarbeiten wurden unterbrochen, nachdem eine Untersuchungskommission den Bau eines Bus Rapid Transit Systems BRT als kostengünstiger beurteilt hatte. Für die Stadtbahn müssen BRR 1,477Mia. aufgewendet werden, während das BRT System für BRR 323,89Mio. realisiert werden könne.
Die 40 Züge des Typs Urbos für das 23 km lange System werden bei CAF in Spanien gebaut und die Ablieferung soll im Oktober 2014 beginnen.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Foz do Iguaçú

Da man für die Fussballweltmeisterschaft 2014 und die Olympiade 2016 mit einem starken Besucherstrom an die Iguaçú Wasserfälle rechnet, hat die Stadt Foz do Iguaçú den Bau einer 40 km langen Stadtbahn VLT vom Nationalpark an den Wasserfällen, durch die Stadt bis zur Universität für die Integration Lateinamerikas vorgeschlagen. Das definitive Projekt soll Ende August 2012 aufgelegt werden. Die Bahn soll in zwei Etappen realisiert werden, wofür Bundesgelder in Anspruch genommen werden sollen.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Natal und João Pessoa

Die CBTU hat für beide Vorortsbetriebe zusammen 20 Dieseltriebwagen bei Bom Sinal bestellt. 12 davon sollen nach Natal und 8 nach João Pessoa geliefert werden.
In Natal sollen die ersten Fahrzeuge die Strecke Natal – Estremoz bedienen, in einer späteren Phase sollen auch die Verbindungen Natal – Parnamirim und Natal – Ceará Mirim mit diesen Leichttriebwagen bedient werden.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Recife

Die ersten von Bom Sinal gebauten Leichttriebwagen wurden geliefert und befinden sich im Testbetrieb, sie werden nach und nach die alten Zugskompositionen aus Lok und Wagen ablösen. Zuerst wird der Verkehr zwischen Cajueiro Seco und Cabo und anschliessend zwischen Cajueiro Seco und Camarajibe auf die neuen Triebwagen umgestellt.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Rio de Janeiro

S-Bahnbetreiber SuperVía hat die ersten neuen Elektrozüge aus China geliefert bekommen. Da die Züge nach den Normen der Bahnen in Nordamerika gebaut wurden, was vom Lieferanten sogar stolz erwähnt wird, müssen nun die Bahnsteige etwas erhöht und verbreitert werden.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Die Metro von Rio de Janeiro hat die ersten in China gebauten Züge geliefert bekommen. Die Züge weisen ein etwas zu grosses Lichtraumprofil auf, weshalb nun die Tunnels um einige Zentimeter erweitert werden müssen.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Die meterspurige Diesel-Vorortsstrecke der Gesellschaft Central nach Guapimirim wird endlich saniert, zudem sollen komplett erneuerte Zugskompositionen auf diese Strecke kommen, um die Personenbeförderung zu verbessern.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

São Paolo

Die Regierung des Staates São Paulo verhandelt mit der Bundesregierung über den Bau des Ferroanel (Eisenbahnring), da dieser oberste Priorität für das ganze Bahnwesen im Grossraum São Paulo hat. Diese Ringline soll dem Autobahnring rund um die Metropole folgen und damit würde der Güterverkehr aus dem Stadtzentrum genommen, damit dort der Personenverkehr ausgebaut werden kann (siehe Personenverkehr). Mit der Ringlinie können die Güterzüge inskünftig Tag und Nacht verkehren, zur Zeit dürfen sie wegen des dichten S-Bahnverkehrs nur bei Nacht São Paulo durchqueren. Durch die Verbesserung für den Güterverkehr können im Transit durch São Paulo jährlich über 2Mio. Lastwagenfahrten eingespart werden.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

MRS Logística plant in Paraíba do Sul (Staat Rio de Janeiro) eine neue zentrale Unterhaltswerkstätte für Dieselloks zu bauen.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Die Regierung des Staates São Paulo macht Druck, damit der Eisenbahnring rund um die Stadt endlich realisiert wird, damit die S-Bahn CPTM ausgebaut werden kann. Die Bahnstrecken im Zentrum sollen dann unterirdisch verlegt werden und auch die geplanten Regionallinien aufnehmen. Diese sind wie folgt vorgesehen:
São Paulo – Jundiaí – Campinas, wobei der Abschnitt bis Jundiaí zuerst gebaut werden soll.
São Paulo – São Roque – Sorocaba
São Paulo – ABC – Santos
São Paulo – Guarulhos – São José dos Campos, diese Strecke soll später Teil der Hochgeschwindigkeitsstrecke Rio de Janeiro – São Paulo – Campinas werden.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Minas Gerais

In Rio Acima begann am 21.07.2012 der Betrieb eines dampflokbespannten Museumszuges zwischen dem Bahnhof Rio Acima und dem Vorort Bairro Labareda und der dem Namen Trem das Cachoeiras (Zug der Wasserfälle), da die 3,5 km lange Strecke an mehreren Wasserfällen entlang führt. Der Zug verkehrt bis zu 7 mal Samstag und Sonntag.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

São Paolo

Zwischen Guararema und Luiz Carlos an der alten Hauptstrecke Rio de Janeiro – São Paulo laufen die Vorbereitungen für eine neue Museumsbahn auf Hochtouren. Die beiden Bahnhöfe werden renoviert und es wird ein Depotgebäude erstellt.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

Rio de Janeiro

Der Staat Rio de Janeiro und die Anliegergemeinden Magé und Petrópolis planen die Bahnstrecke zwischen Guapimirim und Petrópolis wieder aufzubauen. Sie war Teil der ersten Bahnstrecke in Brasilien. Die Trasse ist noch vollständig vorhanden, an einigen Orten müssen aber Anwohner ihre Gebäude verschieben, oder umziehen, da sie zu nahe der Bahntrasse sind. In der Gemeinde Magé laufen diese Massnahmen bereits auf Hochtouren.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)