Freunde lateinamerikanischer Bahnen

News Kuba

12.07.2020

Personenverkehr

Seit Anfang Juli werden laufend wieder Bahnverbindungen in Betrieb genommen, da die wegen der Pandemie erlassen Reiseverbote Region für Region aufgehoben werden. Nur Habana und Matanzas sind noch bis Mitte Juli in Phase 1, das heisst Fahrten nach ausserhalb des Wohnortes verboten. Die nationalen Züge können deshalb erst wieder starten, wenn auch die zwei Provinzen offen sind.
In den bereits offenen Provinzen hat man fast ausnahmslos die Fahrzeuge für die regionalen Verbindungen während des Shutdowns repariert. Ebenso wurden verschiedene Reparaturen an der Infrastruktur durchgeführt.
(Quelle: Fahrplancenter/Volta o Trem)

31.12.2019

Habana - Cienfuegos

Nach abgeschlossenen Bauarbeiten wird der durchgehende Verkehr über die Südstrecke zwischen Habana und Cienfuegos demnächst wieder aufgenommen.
(Quelle: Fahrplancenter/Volta o Trem)

28.09.2019

Inbetriebnahme der neuen Züge

Bereits am 13.07.2019 begann der Verkehr mit den neuen Fernverkehrszügen der UFC. Seither verkehrt alle 2 Tage ein Zug Habana – Santiago de Cuba, alle 3 Tage je ein Zugpaar Habana – Guantánamo, Habana – Holguín und Habana – Bayamo – Manzanillo. Von den alten Fernzügen sind nur der Habana – Sancti Spiritus (alle 2 Tage) und Santa Clara – Santiago de Cuba (alle 3 Tage) übriggeblieben. Von den alten Personenwagen wurden die am besten erhaltenen unver-züglich zu Reparaturen überführt und ab September wird wieder ein Zug alle zwei Tage Habana – Pinar del Rio verkehren, und weitere Verbindungen kommen laufend dazu. Die neuen Züge verkehren meist mit zwei Loks, um Ausfälle wegen Lokschaden zu vermeiden. Durch Baustellen kann die Pünktlichkeit noch nicht genau eingehalten werden, doch gegenüber dem vorherigen Verkehr könne man keine Vergleiche mehr ziehen. Bemängelt wird noch die Verpflegung, welche schon vor der Reise bezahlt und reserviert werden muss, zudem sei die Auswahl begrenzt.
(Quelle: )

10.07.2019

Personenwagen einsatzbereit

Die ersten 80 neuen Personenwagen aus China sind Einsatzbereit. Es fanden erfolgreiche Testfahrten von Habana nach Santiago de Cuba, Holguín, Bayamo und Guantánamo statt. Ende Juni 2019 wurden die neuen Tarife für diese Züge veröffentlicht. Es gibt jeweils einen Tarif für klimatisierte Wagen und einen für die Wagen ohne Klimaanlage. Die Verbindungen werden ab Mitte Juli etappenweise aufgenommen und die alten Züge werden sofort aus dem Betrieb genommen. Nur die Verbindungen Santa Clara – Santiago de Cuba (Lokalzug) und Habana – Sancti Spiritus werden weiterhin mit alten Wagen, vermutlich mit jenen aus Mexiko, beibehalten.
(Quelle: Cubanrailways, Transportministerium der Republik Kuba)

Fahrplan und Preise

Nach Angaben aus der kubanischen Presse, werden die Züge gebildet aus chinesischen Wagen ab Mitte Juli wie folgt eingesetzt:
Ab 13. Juli 2019 Habana – Santiago de Cuba jeden 2. Tag
Ab 14. Juli 2019 Habana – Holguín jeden 3. Tag
Ab 15. Juli 2019 Habana – Guantánamo jeden 3. Tag
Ab 16. Juli 2019 Habana – Bayamo jeden 3. Tag
Für die neuen Züge gelten auch neue Regeln: Fahrkartenverkauf und Reservation bis zu 30 Tage vor Fahrtantritt, wobei neu auch Rückfahrkarten erhältlich sind. Kinder von 5 bis 12 Jahren bezahlen den halben Fahrpreis. Wenn die Bahn eine Fahrt, wofür bereits die Fahrkarten ausgegeben wurden, entfallen lassen muss, besteht Anrecht auf Rückerstattung von 100% des Fahrpreises. Absolutes Rauchverbot in diesen Zügen. Pro Person maximal 2 Gepäckstücke, Kinder bis 12 Jahre die Hälfte. Jeder Zug verfügt über 7 nicht-klimatisierte und 4 klimatisierte Sitzwagen, alle mit jeweils 72 Plätzen, einen Cafeteria-Wagen mit 56 Plätzen und einem Gepäck/Generator-Wagen. Im Cafeteria-Wagen werden Getränke und Sandwiches verkauft, zum Einheitspreis von CUP 20.00, wofür beim Fahrkartenverkauf Coupons gekauft werden können. Die neuen Tarife liegen 100% über jenen für die alten Züge, sind jedoch noch immer weit unter jenen der nationalen Fernbuslinien. Die Fahrkarten sind über alle Viajeros-Reisebüros, deren Anzahl landesweit erheblich erhöht wird, erhältlich.
(Quelle: Granma und Kubanisches Fernsehen)

02.04.2019

Infrastruktur

In aller Eile saniert die Staatsbahn UFC einige Abschnitte der Hauptstrecke Habana – Santiago de Cuba, um für den Mitte 2019 beginnenden Einsatz der neuen chinesischen Personenwagen gerüstet zu sein. Die Umleitung der Güterzüge über Zweigstrecken in der Provinz Matanzas gestaltete sich jedoch schwierig, da diese Strecken nicht dafür vorbereitet sind. So kam es auch kurz hintereinander Ende März zu zwei Entgleisungen auf solchen Strecken, glücklicherweise nur mit Materialschaden.
In Luyano bei Habana befindet sich die Sanierung der Unterhaltswerkstätten kurz vor dem Abschluss. Hier werden die chinesischen Wagen gewartet.
Zahlreiche Bahnhöfe zwischen Habana und Santiago werden saniert, bekommen neue Dächer, Bahnsteige und Publikumsanlagen.
(Quelle: Cubanrailways)

21.01.2019

Personenwagen werden geliefert

Im Mai und Juni 2019 werden die ersten 80 neuen Personenwagen aus chinesischer Produktion an die kubanische Staatsbahn UFC abgeliefert. 2020 und 2021 werden jeweils noch einmal 80 Personenwagen für den Fernverkehr hinzukommen. Mit diesen Fahrzeugen werden die bestehenden Fernverbindungen Habana – Santiago de Cuba, Habana – Guantánamo und Habana – Bayamo modernisiert, aber die Fahrpläne sollen vorerst bei einem Zug alle drei Tage bleiben, bis weitere Wagen geliefert sind. Hingegen wird mit dieser Lieferung auch der Verkehr Habana – Holguín wieder aufgenommen, ebenfalls mit einem Zug alle 3 Tage, aber mit der zweiten Fahrzeuglieferung 2020 soll der Fahrplan auf einen Zug jeden 2. Tag verdichtet werden.
(Quelle: Radio Angulo)

Infrastruktur

Die durch Unwetter mehrmals stark in Mitleidenschaft gezogenen Strecken an der Südküste zwischen Habana und Cienfuegos und an der Nordküste von Santa Clara nach Nuevitas konnten im Dezember 2018 wieder durchgehend in Betrieb genommen werden. Auf der Nordküste verkehrt auch wieder ein Personenzug alle 2 Tage. Auf der Strecke nach Cienfuegos beschränkt sich der Verkehr nur auf regelmässige Fahrten an beiden Ende, da keine Fahrzeuge für einen durchgehenden Zug zur Verfügung stehen.
(Quelle: Cubanrailways)

Lieferung russischer TGM-8Km Dieselloks

Anfang Januar 2019 traf die sechste Lieferung russischer TGM-8Km Dieselloks in Habana ein, womit nun 42 neue Maschinen zur Verfügung stehen. Weitere 18 Maschinen folgen noch bis Ende 2019.
(Quelle: Cubanrailways)

20.12.2016

Reduktion der Verbindungen

Die nationalen Fernzüge von Habana nach Santiago de Cuba, Bayamo und Guantánamo verkehren neu nur noch alle 4 Tage anstelle von jedem 3. Tag.
(Quelle: Volta o Trem 20-7)

30.09.2016

Zusammenarbeit mit Russland

Am 26.09.2016 haben Russland und Kuba eine engere Zusammenarbeit beschlossen, die sich auch auf das Eisenbahnwesen auswirkt. Kubanische Eisenbahner befinden sich bereits in Russland, um sich in die gemeinsamen Projekte einzuarbeiten. In Kuba sollen als erste Massnahme 75 Dieselloks des Typs TGM aufgearbeitet werden, wobei massgebliche Teile ersetzt werden und somit fast neue Loks entstehen werden. Die noch vorhandenen Loks des Typs TEM werden in Camagüey ebenfalls auf ähnliche Art modernisiert, wobei eine Anzahl baugleicher Loks aus Russland geliefert werden soll. Gebrauchte Dieseltriebwagen und Personenwagen sollen, nach Anpassung auf die kubanische Normalspur ebenfalls aus Russland geliefert werden. In Caibarien sollen unter russischer Leitung wieder Personenwagen des kubanischen Typs Taino produziert werden.
Desweiteren ist der Ausbau des Vorortsnetzes von Habana zu einem S-bahnähnlichen System vorgesehen, wofür sich mehrere Bahnen angeboten haben zu helfen. Genannt werden nebst der russischen RZD auch die SNCF aus Frankreich, die Renfe aus Spanien und die britische West Coast Railway.
Die Lieferung fabrikneuer chinesischer Personenwagen für den Fernverkehr ist weiterhin beschlossene Sache, offenbar hat deren Bau in China bereits begonnen.

(Quelle: Sputnik (Russland))

01.04.2016

Triebwagen CB-10

Guantánamo und Bayamo erhielten jeweils mehrere neue Triebwagen des Typs CB-10, womit endlich mehrere Regionalstrecken einen besseren Nahverkehr erhielten.
(Quelle: Volta o Trem 20-3)

31.03.2016

Triebwagen CB-10

Anfang März bekam die Provinz Guantánamo erstmals nach vielen Jahrzehnten neue Triebwagen. Es handelt sich um vier Triebwagen des Typs CB-10 und zwei passende Beiwagen, die unter russischer Lizenz in Cardenas gebaut wurden. Identische Fahrzeuge wurden bislang nur in die Regionen rund um Habana geliefert.
Die neuen Triebwagen werden ab 15. März 2016 auf den Strecken nach Caimanera und Cuneira jeweils mit Beiwagen und nach Boquerón als einzeln fahrenden Triebwagen eingesetzt. Zudem wird auch der seit etwa einem Jahr mangels Fahrzeugen ruhende Nahverkehr innerhalb der Stadt Guantánamo angeboten. Mittags wird auch eine Fahrt nach El Salvador angeboten. Die Strecken nach Caimanera, Cuneira und Boquerón werden jeweils mindestens zweimal täglich in beiden Richtungen bedient.
Auf den Strecken nach Honduras, Manuel Tames und Maquey werden die beiden letzten noch einsatzfähigen Taino Ligero Triebwagen eingesetzt, da sie für die schwache Infrastruktur dieser Nebenlinien besser geeignet sind.
Zusammen mit dem jeden zweiten Tag verkehrenden Zug Guantánamo – Holguín und dem jeden dritten Tag verkehrenden nationalen Fernzug Guantánamo – Habana, gehört die Provinz Guantánamo damit zu einer der besser bedienten Provinzen Kubas.
(Quelle: Venceremos)

Mitte März wurden drei zweiteilige CB-10 Triebwagen an die Provinz Granma abgeliefert, ein vierter Einzeltriebwagen wird in den kommenden Wochen folgen. Zwei der neuen zweiteiligen Züge werden die Verbindungen Bayamo – Guamo – Rio Cauto (einmal täglich) und mehrmals täglich zwischen Bayamo und Manzanillo verkehren. Noch unklar ist, ob die dritte Komposition die Verbindung Bayamo – Bartolomé Maso übernehmen wird, oder ob hier noch der vorhandene Taino Ligero Triebwagen weiterhin eingesetzt wird. Mit dem noch nachfolgenden Triebwagen sollen die Vorortsverbindungen im Korridor Mabay – Bayamo – Jiguani gefahren werden. Ob zwischen Bayamo und Manzanillo nach Einführung des Triebwagenverkehrs die mit Loks bespannten Lokalzüge weiterhin verkehren werden ist noch unklar, die Bahn hat sich dazu noch nicht geäussert.
(Quelle: La Demajagua)

31.12.2015

Strassenbahn Santiago de Cuba

Die Stadt Santiago de Cuba bekommt zu ihrem 500. Geburtstag wieder eine Strassenbahn. Das ursprüngliche Strassenbahnnetz wurde 1952 stillgelegt. Auch 63 Jahre später liegen die meisten Geleise noch und vielerorts sind auch noch Masten der Oberleitung vorzufinden. Nun begann auf dem rund 2 km langen Abschnitt von La Alameda bis zur Avenida Juan Gualberto Gómez-Flor Crombet (nahe der Universidad Oriente) die Freilegung der Schienen und die erneute Montage einer Oberleitung. Die Strecke wird in 3 Etappen instand gesetzt. Da keine alten Fahrzeuge mehr vorhanden sind hat die Staatsbahn UFC einen Wagen (Brill, Nummer 3008) der elektrischen Hershey Bahn (División Camilo Cienfuegos) in renoviertem Zustand übergeben. Zwei Anhängewagen sollen noch folgen, sie befinden sich ebenfalls in den Werkstätten von Matanzas zur Renovation. Damit bekommt Santiago eine neue Touristenattraktion, denn die neue Strassenbahn soll in erster Linie Touristen durch sanierte historische Stadtteile transportieren.
(Quelle: Ciencia de Cuba, Radio Mambi)

25.10.2015

Speisewagen

Da die Staatsbahn Unión de Ferrocarriles Cuba UFC keinen akzeptablen Verpflegungsservice mehr anbieten kann, wurde beschlossen die Büffetwagen und Bahnhofsgaststätten an Cuba Catering SA, dem Verpflegungsservice der nationalen Fluggesellschaften zu übergeben. Cuba Catering muss nun alle Büffetwagen und Einrichtungen in den Bahnhöfen sanieren, um einen annehmbaren Service bieten zu können.
(Quelle: Volta o Trem 19-8)

22.09.2015

Chinesische Loks schadhaft

Die Zahl schadhafter chinesischer Loks nimmt beängstigende Ausmasse an. Inzwischen sind so viele Loks ausser Betrieb, dass in Cienfuegos nur noch eine Lok für Rangierfahrten und den Lokalzug nach Santo Domingo zur Verfügung steht, alle übrigen Züge ab Cienfuegos mussten stillgelegt werden.
(Quelle: Volta o Trem 19-7)

Russische Wagen für UFC

Das russische Unternehmen RM-Rail baut derzeit 363 Güterwagen für die kubanische Staatsbahn UFC.
(Quelle: Volta o Trem 19-7)

Triebwagen CB-10

Von den in Cardenas produzierten CB-10 Triebwagen wurden die ersten zwei nach Santa Clara geliefert, die nun Lokalzüge nach Vega Alta und Sagua fahren.
(Quelle: Volta o Trem 19-7)

10.04.2015

Camarones – Cumanayagua

Das Transportministerium kündigte den Wiederaufbau der abgebauten Nebenstrecke Camarones – Cumanayagua an, sie soll dabei bis La Campana verlängert werden, da die Armee dort einen Stützpunkt errichtet.
(Quelle: Volta o Trem 19-4)

10.10.2014

Eröffnung Habana - Puerto de Mariel

Am 01. Juli 2014 wurde die neue Bahnstrecke von Habana nach Puerto de Mariel eröffnet. Im Grunde nutzt die neue Strecke die bestehende Strecke von Habana bis Almendares. Ab Almendares wurde eine frühere Strecke teilweise wieder aufgebaut, nur im Bereich zwischen Almendares und Punta Brava wurde die Strecke, entlang der Autobahn neu Trassiert. Ab Guanajay handelt es sich um eine ganz neue Strecke die einen Höhenzug quert, um zum Hafen von Mariel an einer natürlichen Bucht zu gelangen. Die Strecke ist über weite Teile (aber noch nicht vollständig) doppelspurig so von Bauta bis östlich Caimito und nach der Ortsdurchfahrt von Caimito wieder bis Guanajay. Im Hafen von Mariel sind die Gleisanlagen noch unvollständig. Nur ein viergleisiger Terminal um Container auf oder von Zügen zu laden, befindet sich in Betrieb. Abgesehen vom Bahnhof Guanajay sind die übrigen Stationen noch nicht fertiggestellt, doch die Bauarbeiten laufen zügig voran. Die Sicherungsanlagen befinden sich auch erst im Bau. Zudem wird mindestens eine weitere Strecke an die neue Bahn nach Mariel als Zubringer gebaut. Zuoberst auf der Prioritätenliste steht eine Verbindung von Guanajay nach Artemisa, für den Verkehr Mariel – Pinar del Rio, doch es ist im Moment unklar, ob die Strecke via Lavandero oder Puerta de Guira wieder aufgebaut wird. Des weiteren soll in einer zusätzlichen Etappe die bestehende Strecke nach San Antonio de los Baños wieder über Ceiba del Agua bis zur Strecke Guanajay – Artemisa führen, um besonders für den Güterverkehr eine direkte Route vom neuen Hafen zur Südstrecke in Richtung Cienfuegos zu bilden.
Bahn und Hafen wurden massgeblich von der brasilianischen Firma Odebrecht gebaut, die Schienen wurden aus China geliefert und die kubanische Industrie lieferte die Betonschwellen.
Wenige Tage nach der Eröffnung der neuen Strecke wurde ein vorerst bescheidener Personenverkehr Habana – Puerto de Mariel für Hafenarbeiter aufgenommen. Die Züge wurden mit den neuen SV-10 Triebwagen, von Muromteplovoz bzw. in Cardenas gefertigt, gefahren. Einen Monat später nahm die Staatsbahn UFC auch einen, vorerst recht bescheidenen, Triebwagenverkehr zwischen Habana und Guanajay auf.
(Quelle: Granma und private Beobachtungen)

Dampflok Nummer 1 „La Mabisita“ saniert

Die ehemalige Zuckerrohrbahn von Rafael Freyre in der Nähe des Touristenzentrums von Guardalavaca hat die Dampflok Nummer 1 „La Mabisita“, 1882 gebaut bei Baldwin, komplett saniert und wieder in Betrieb genommen. Es ist die älteste einsatzfähige Lok Kubas und man will den Touristen aus Guardalavaca damit Sonderfahrten anbieten.
Das Schmalspurnetz von Rafael Freyre wird schon seit vielen Jahren nur für Personenverkehr und zur Erschliessung der zahlreichen kleineren Orte der Region benutzt. Zu diesem Zwecke wurde der 1938 gebaute Triebwagen Nummer 50 totalsaniert und im September 2014 wieder in Verkehr gesetzt und zurzeit wird Triebwagen Nummer 12 einer gründlichen Reparatur unterzogen.
Der Betrieb von Rafael Freyre verfügt insgesamt über drei Triebwagen, welche ab Santa Lucia die Strecken nach Progreso, Altuna und La Sierra mehrmals in der Woche bedienen.
(Quelle: teveo.icrt.cu)

26.06.2014

Ferrocarriles de CUBA UFC

Die Leitung der Staatsbahn Unión de los Ferrocarriles de CUBA UFC, wurde von der Armee übernommen, nachdem die weitgehend zivile Verwaltung immer mehr in Korruption, mangelnder Produktion und Fehlplanungen verstrickt war.
(Quelle: Quelle nicht offengelegt)

Neue Personenwagen

Nun wurde bekanntgegeben, dass die 240 Personenwagen für die nationalen Fernzüge aus China beschafft werden und zwar in Etappen zu jeweils etwa 50 Einheiten pro Jahr. Die Medien widersprechen sich, mal werden 50, mal 60 Wagen pro Jahr genannt und das früheste Lieferdatum wird noch mit 2014 angegeben, in anderen Quellen mit der ersten Jahreshälfte 2015.
(Quelle: Granma)

Keine Schmierstoffe

Im Raum Santa Clara mussten Anfang Juni 2014 alle lokbespannten Nahverkehrszüge stillgelegt werden. Dies nur weil der Provinz keine Schmierstoffe für Dieselloks zugeteilt worden sind.
(Quelle: Granma)

27.03.2014

Habana - San Antonio de los Baños

Immer mehr der neuen russischen Triebwagen stehen im täglichen Dienst. Pressemeldungen berichten von inzwischen 7 Zugpaaren zwischen Habana und San Antonio de los Baños, allerdings wird bemängelt, dass die einzeln fahrenden Triebwagen mit nur 45 Sitzplätzen besonders zu den Hauptverkehrszeiten nicht genügend Platz bieten. Aus unerklärlichen Gründen lässt die Staatsbahn UFC in den neuen Triebwagen keine stehenden Passagiere zu (in alten Fahrzeugen gibt es diese Regel nicht). Vor Einführung der Triebwagen nach San Antonio de los Baños verkehrten zwar nur 4 Züge täglich, diese jedoch mit Lok und Wagen und einer Kapazität von rund 200 Passagieren je Fahrt.
(Quelle: juventudrebelde.cu)

Habana – Holguin

Nach mehreren Protesten der Provinz Holguin in welchen die Wiedereinführung des vor fast 10 Jahren eingestellten Personenzuges Habana – Holguin gefordert wurde, hat das Transportministerium über alle verfügbaren Medien angekündigt, dass noch 2014 die ersten neuen Fernverkehrspersonenwagen importiert werden sollen und damit auch diese Verbindung wieder hergestellt werden soll. Noch immer hält man sich in Habana über die Herkunft der neuen Wagen bedeckt, durchgesickert ist einzig, dass 240 statt wie ursprünglich geplant 200 neue Personenwagen beschafft werden. Die Bevölkerung hat indes verkündet, dass sie erste Ruhe geben wird, wenn der neue Zug verkehrt.
(Quelle: Granma)

Fahrzeuge

Der Bau der neuen Triebwagen in Cardenas ist im Februar 2014 angelaufen und russische Techniker sind zur Zeit in Kuba, um kubanisches Personal dafür auszubilden. Das Werk in Cardenas wurde zu diesem Zweck für 3,8Mio. Pesos ausgebaut.
(Quelle: TV Yumuri)

In Caibarién werden die noch vorhandenen Triebwagen der Serie Dm11 (ursprünglich von Alstom für Finnland gebaut) zu normalen Personenwagen umgebaut, sie erhalten dabei Drehgestelle von ex-DB und ex-DR (BRD und DDR) Personenwagen und herkömmliche Kupplungen, um an Lokomotiven angehängt zu werden. Zudem werden die Fenster umgebaut, damit diese Fahrzeuge auch ohne funktionierende Klimaanlage eingesetzt werden können und eine neue Bestuhlung ermöglicht mehr Sitzplätze pro Fahrzeug.
(Quelle: Vanguardia)

Infrastruktur

Am 27. Januar 2014 wurde der erste Teil des neuen Hafens von Mariel, westlich von Habana in Betrieb genommen. Es handelt sich dabei um den Container Terminal und ein Teil des Containerverkehrs wurde bereits vom Hafen Habana zu jenem in Mariel umgeleitet.
Zu diesem Anlass wurden einige Details zur neuen Bahnstrecke, die im Laufe von 2014 eröffnet wird, bekannt. Die ganze doppelspurige Strecke beginnt beim Enlace Gas (umweit des Hauptbahnhofes von Habana) und nutzt die bestehende Strecke bis Almendares. Ab Almendares wird die stillgelegte Strecke bis Guanajay wieder aufgebaut und ab Guanajay beginnt die Neubaustrecke bis zum Hafen Mariel. Vorgesehen sind Ganzzüge mit jeweils 30 Güterwagen, sowie Personenzüge über die ganze Strecke, wobei vorwiegend dreiteilige Triebwagen (Muromteplovoz, in Kuba zusammengebaut) eingesetzt werden. In einer zweiten Etappe wird die Strecke mit dem GSM-R Kommunikationssystem und modernen Lichtsignalen ausgerüstet. Wesentlich am Bau von Bahn und Hafen beteiligt ist die brasilianische Firma Odebrecht, weshalb die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff Anfang 2014 auch die Baustellen besichtigte.
(Quelle: Granma und andere kubanische Medien)

13.01.2014

Personenverkehr

m Rahmen der Wiederbelebung der kubanischen Eisenbahnen hat die Ablieferung und Inbetriebnahme der russischen, bei Muromteplovoz gebauten, Dieseltriebwagen begonnen. Über 50 Fahrzeuge werden dabei fertiggestellt aus Russland geliefert und die übrigen kommen als Bausätze ins Land, wo sie in Cardenas zusammengebaut werden. Erste Arbeiten am Werk von Cardenas haben begonnen, damit dieses die Fahrzeuge zusammenbauen kann. Seit 09. Dezember ist der erste Dreiwagenzug solcher Triebwagen auf der Strecke Habana – San José de las Lajas in Betrieb und demnächst sollen solche Züge zwischen Habana, Rincón und San Antonio de los Baños zum Einsatz kommen. Insider rechnen auch damit, dass mit der ersten Teileröffnung der Neubaustrecke Habana – Guanajay – Mariel Puerto ebenfalls solche Triebwagen ab Ende Januar/Anfang Februar 2014 zum Einsatz kommen werden.
Nun sind auch Meldungen zu den Plänen der Regierung für den Fernverkehr durchgesickert, nachdem man lange nicht wusste, ob dieser überhaupt wieder gefördert werden soll. Es sollen nun 240 Fernverkehrspersonenwagen bestellt werden, darunter Sitz- und Speisewagen, ob auch Liege- oder Schlafwagen bestellt werden kann noch nicht gesagt werden. Hingegen ist sicher, dass die Fahrzeuge klimatisiert sein sollen. Wer der Lieferant sein soll, ist noch unklar, es werden jedoch chinesische Hersteller vermutet, die bereits Lokomotiven geliefert haben. Ursprünglich wurde nur von 200 Wagen gesprochen.
(Quelle: Fahrplancenter)

02.01.2014

Inbetriebnahme neuer Triebwagen

Anfang Dezember 2013 waren bereits 2 dreiteilige und 2 ein-teilige neue Triebwagen von Muromteplovoz auf den Gelei-sen der UFC. Ein dreiteiliger Zug kam ab 09.12.2013 auf der Strecke Habana – San José – Güines zum Einsatz ein an-derer begann mit Testfahrten auf der Strecke Habana – San Antonio de los Baños.
(Quelle: Volta o Trem 17-8)

23.09.2013

Rollmaterial

Die Staatsbahn UFC kauft von der russischen Fahrzeugfirma Muromteplovoz 300 Triebwagen des Typs SV-10 für den Lokalverkehr. Die robusten Fahrzeuge basieren auf Personaltransportfahrzeugen der russischen Eisenbahn RZD. Die ersten 17 Triebwagen werden in Kürze geliefert und sollen von Habana nach Artemisa, sowie nach Fertigstellung der neuen Bahnstrecke von Habana zum Hafen Mariel Anfang 2014 zum Einsatz kommen. Die restlichen 283 Triebwagen werden in Einzelteilen nach Kuba geliefert und in Cardenas zusammengebaut. Um einen reibungslosen Zusammenbau der Fahrzeuge und später den Unterhalt durchführen zu können sind mehrere kubanische Techniker und Werkstättenarbeiter bei Muromteplovoz am Bau der Fahrzeuge beteiligt.
Die neuen Triebwagen sind zweiteilig, der Motorwagen hat einen 240 PS Yamz-Dieselmotor und sind maximal 100 km/h schnell, der Triebwagen bietet 45, der Steuerwagen 48 Sitzplätze in 2+3 Bestuhlung mit harten Kunstoffsitzen. Der vierachsige Motorwagen wiegt 22 Tonnen, der vierachsige Steuerwagen 15 Tonnen, womit diese Fahrzeuge auf allen kubanischen Strecken eingesetzt werden können.
Aus China wird Kuba neue Wagen für den Personenfernverkehr kaufen, jedoch halten sich die kubanischen und chinesischen Partner bei dieser Lieferung sehr bedeckt, eine Ankündigung spricht nur von Verbesserungen im Fernverkehr im Jahr 2014.

(Quelle: Muromteplovoz; Cubanrailways)

21.09.2013

300 Triebwagen

UFC hat bei der russischen Firma Muromteplovoz 300 Triebwagen des Typs SV-10 für Lokal- und Regionalverkehr bestellt. Die ersten 17 Triebwagen sind unterwegs nach Kuba und sollen zuerst ab Habana nach Artemisa und auf der im Bau befindlichen Strecke zum Hafen Mariel eingesetzt wer-den, die übrigen Fahrzeuge werden in Einzelteilen geliefert und in Cardenas zusammengebaut.
(Quelle: Volta o Trem 17-5)

02.09.2012

Regionalverkehr

Verheerende Regenfälle um den 9. Juni 2012 haben die Bahnstrecke zwischen Trinidad und Meyer an mindestens 12 Stellen unterbrochen, wobei die Schäden erheblich waren. Über 1500m² Material, besonders Steine, mussten zur Reparatur der Strecke an oft unzugängliche Stellen gebracht werden, wofür schweres Gerät und Schotterwagen aus anderen Landesteilen auf der Strasse zu dieser isolierten Bahnstrecke gebracht werden mussten. Gemäss der kubanischen Tageszeitung Granma, beliefen sich die Wiederaufbauarbeiten an der Strecke auf 568'000 kuban. Pesos. Am 21. August wurde die Strecke Meyer – Trinidad – Casilda wieder durchgehend mit einem kleinen Schienenbus bedient. Der Verkehr nach Meyer wird als unverzichtbar eingestuft, da die kleineren Ortschaften an der Strecke keinen Anschluss ans Strassennetz besitzen.
(Quelle: Granma)

Mitte 2012 hat die Staatsbahn UFC den Regionalverkehr zwischen Santiago de Cuba und Antilla nach einem Unterbruch von 7 Jahren wieder aufgenommen. Zwischen Herrera und Antilla musste eine Brücke, welche von einem Hurrican komplett zerstört wurde, neu gebaut werden. Der Zug verkehrt Montag bis Samstag und besteht aus renovierten Taino-Wagen. Wie aus Presseberichten (Granma und weiteren Quellen) zu erfahren war, gehört auch diese Reaktivierung zur Politik der kubanischen Bahnen den Regionalverkehr zu beleben und zu stärken.
(Quelle: Granma)

Unter den kubanischen Provinzen gehört, gemäss der Parteizeitung Granma, Ciego de Avila zu den aktivsten bei der Reaktivierung regionaler Zugverbindungen. Unter den neuen Verbindungen sind auch einige, die über Strecken des vormaligen Zuckerministeriums MINAZ führen, diese Strecken unterstehen nun alle auch der Staatsbahn UFC. Auf Initiative der Provinz wurden bis Mitte 2012 folgende Verbindungen, zusätzlich zu den bestehenden Reaktiviert oder neu in Betrieb genommen: Morón – Perea, Morón – Ciego de Avila – Silveira, Ciego de Avila – Limones Palmero, Ciego de Avila – Baragua und für die Triebwagenverbindung Morón – Punta Alegre wird als Ergänzung zur Zeit eine Lokomotive repariert, um mit einem Wagenzug eine grössere Kapazität zu erreichen.
(Quelle: Granma)