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News Bolivien

03.07.2021

Cochabamba – Aiquile

Nach Presseberichten aus Cochabamba bleibt die Schienenbus-verbindung Cochabamba – Aiquile mangels einsetzbarer Fahrzeuge auf unbestimmte Zeit stillgelegt. Der Schienenbus erlitt am 18. Mai 2017 schwere Schäden bei einer Kollision mit einem Lastwagen.
(Quelle: Volta o Trem 21 - 4)

28.09.2019

Oruro – San Pedro

Am 31.08.2019 startet eine neue Zugverbindung. Es handelt sich um einen Vorortszug (Schienenbus) von Oruro 6 km nach Norden bis San Pedro. Von 07.00 bis 22.00 sollen 10 Züge, 7 Tage in der Woche verkehren. Die Verbindung geht auf eine private Initiative zurück, und auch die Finanzierung von US$ 70‘000 erfolgte von privater Hand, Nachbarschaftsinitiativen, der FCA und der Stadt Oruro. In einen öffentlichen Wettbewerb wurde der Name „Qamaqi“ (Andenfuchs) ausgelesen. In einer späteren Phase soll ein zweiter Schienenbus und die Verlängerung der Strecke in Betrieb genommen werden.
(Quelle: )

Oruro – Machacamarca

Ab 01.09.2019 verkehrt ein Touristenzug jeden ersten Sonntag im Monat zwischen Oruro und Machacamarca. Es sind sowohl Fahrkarten nur für die Hin- und Rückfahrt, als auch ganze Arrangements mit Ausflügen und Mahlzeiten erhältlich.
(Quelle: )

Tupiza – Villazón

Seit 26.07.2019 verkehren wieder alle Züge bis Villazón. Die Sanierung der Strecke dauerte länger als geplant.
(Quelle: )

Corumbá – Baurú

Der Staat Mato Grosso do Sul hat den Güterkonzessionär Rumo gezwungen, ab 01.09.2019 den Güterverkehr zwischen Corumbá und Baurú wieder aufzunehmen. Grund dafür ist der Transport von 1,5 Mio. Tonnen Stickstoffprodukten aus Bolivien nach São Paulo. Die Behörden von Mato Grosso do Sul haben zusammen mit Rumo die Strecke kontrolliert und nach kleinen Reparaturen, durch den Staat bezahlt, wurde die Strecke für niedrige Geschwindigkeiten freigegeben. Rumo wird nun im Auftrag des Staates mindestens 300‘000 Tonnen transportieren, der Rest wird wohl wieder über die Strasse gehen.
(Quelle: )

02.04.2019

Transkontinentalbahn

Nun steht fest, dass die geplante Transkontinentalbahn von Santos in Brasilien, via Puerto Quijarro, Santa Cruz de la Sierra, Cochabamba und Viacha zum peruanischen Hafen Ilo in Meterspur ausgeführt werden soll und bestehende Strecken miteingebunden werden. Der östliche Aufstieg an der Flanke der Anden wird dabei mit längeren Abschnitten mit Zahnradbetrieb erfolgen. Ob auf der Strecke hinunter nach Ilo ebenfalls Zahnradbetrieb notwendig sein wird ist noch unklar. Für die Bauausführung sind chinesische und brasilianische Firmen im Gespräch.
(Quelle: Lokale Medien und Estado de Mato Grosso do Sul)

21.01.2019

Infrastruktur FCA

Im Januar 2019 geht auch der Abschnitt Tupiza – Villazón wieder in Betrieb. Die Wiederaufbauarbeiten nach den Überschwemmungen waren umfangreicher als geplant. Deshalb konnten ab November 2018 die Züge erst Tupiza erreichen.
Die beschädigte Brücke zwischen Yotala und El Tejar, welche zum Unterbruch des Verkehrs zwischen Potosí und El Tejar (Sucre) führte, wird wieder aufgebaut, allerdings laufen die Arbeiten langsam und der Bahnverkehr wird voraussichtlich erst im April oder Mai 2019 wieder aufgenommen.
Stillgelegt wurde bereits im September 2018 die Verbindung Cochabamba – Aiquile, wobei hier die Gründe nicht ganz klar sind. Denn der einzige einsatzfähige Schienenbus wurde im August komplett saniert und führte eine Testfahrt zwischen Cochabamba und Vila Vila durch. Die Gemeinden an der Strecke verlangen eine Erklärung für das Vorgehen von Ferrocarril Andino SA.
(Quelle: lokale Medien, FCA, Crónica Ferroviária)

05.10.2018

Infrastruktur FCA

Langsam erholt sich die Infrastruktur der FCA (Andennetz) von den schweren Überschwemmungen im Januar und Februar 2018. Die Hauptstrecke Oruro – Villazón wurde in den betroffenen Regionen (Atocha, Tupiza) umfassend saniert und an verschiedenen Stellen erhielt sie Hochwasserschutzmassnahmen. Der Verkehr nach Villazón soll Ende Dezember 2018 wieder aufgenommen werden.
(Quelle: Fahrplancenter News, lokale Medien, FCA)

03.10.2017

Abbau der Gleisanlagen

In Cochabamba begann der Abbau aller Gleisanlagen im Bahnhof, dies als Vorbereitung zum Bau der Stadtbahn in und um Cochabamba. Damit ist auch die Wiederinbetriebnahme der Schienenbusverbindung nach Aiquile nicht mehr möglich.
(Quelle: Opinion.com)

Villazón - La Quiaca

Die Empresa Ferroviária Andina FCA hat mit der argentinischen Provinz Jujuy eine Vereinbarung über die Wiedereröffnung der Bahn von Villazón (Bolivien) nach La Quiaca (Argentinien) geschlossen. Die FCA wird dabei das Gleis bis zur Grenze und die Grenzbrücke sanieren, die Provinz Jujuy muss ihrerseits den Bahnhof La Quiaca und die Zufahrt bis zur Brücke wieder für den Bahnverkehr herrichten.
(Quelle: EJU.tv)

06.06.2017

Aiquile – Cochabamba

Am 18. Mai 2017 kollidierte der Schienenbus Aiquile – Cochabamba kurz nach der Abfahrt von Aiquile mit einem Lastwagen, wurde umgeworfen und schwer beschädigt. Von den 18 Passagieren wurde zum Glück niemand verletzt. Leider ist nicht bekannt wie lange der Verkehr auf der Strecke deswegen unterbrochen ist, die Bahngesellschaft FCA schweigt dazu.
(Quelle: Volta o Trem 21 - 3)

10.04.2015

Tram Santa Cruz de la Sierra

Ein Projekt zum Bau eines Tramnetzes in Santa Cruz de la Sierra wurde Anfang April 2015 angekündigt.
(Quelle: Volta o Trem 19-4)

31.03.2015

Arica - Puquíos - Viacha

Mitte April 2015 beginnt der kommerzielle Güterverkehr, nach einem Unterbruch von über 10 Jahren, zwischen Arica und Puquíos und etwa 8 bis Monate später sollen wieder regelmässig Güterzüge bis Viacha in Bolivien verkehren. Die Bahn hat 2 neue Dieselloks und 20 neue Mehrzweckgüterwagen beschafft.
In einer Stellungnahme der Verwaltung dieser Bahn, welche der chilenischen Staatsbahn EFE untersteht, wurde auch erwähnt, dass der Güterverkehr Vorrang habe, jedoch in einer späteren Etappe auch die Führung von Personen- und Touristenzügen nicht ausgeschlossen sei.
(Quelle: Aricaldia)

20.12.2014

Arica – La Paz

Im November bekam die Ferrocarril Arica – La Paz zwei neue Dieselloks im Wert von US$3,5Mio. Die neuen Loks haben eine Motorleistung von 1850 PS und mit neuen Technologien ist eine beachtliche Einsparung von Treibstoff möglich.
(Quelle: Volta o Trem 18-9)

26.06.2014

Empresa Ferroviaria Oriental

Die bolivianische Ostbahn hat ihr Personenzugangebot erheblich reduziert.
Während zwischen Santa Cruz de la Sierra und Yacuíba weiterhin nur ein Zugpaar (gemischt für Güter und Passagiere) verkehrt, wurde das Angebot auf der Strecke Santa Cruz de la Sierra – Puerto Quijarro erheblich ausgedünnt. Der Expreso Oriental verkehrt noch dreimal in der Woche, ergänzt an weiteren drei Tagen in der Woche durch den Schienenbus. In beiden Richtungen existieren keine Abfahrten mehr am Samstag.
Die Fertigstellung der Strasse zwischen Saqnta Cruz de la Sierra und Puerto Suárez hat zu einem drastischen Rückgang der Passagierzahlen geführt, 2007 wurden 547‘000 Passagiere transportiert, 2013 waren es nur noch 78‘883. Der Güterverkehr stieg von 2012 auf 2013 um 17% auf 1‘535‘306 Tonnen.
(Quelle: FCO)

Luftseilbahn La Paz - El Alto

Ende April 2014 hat der Staatspräsident Evo Morales die höchstgelegene Luftseilbahn der Welt eröffnet. Die Strecke verläuft in 3 Abschnitten über 10,7 km Länge auf einer Höhe von 4000 Metern über Meer von La Paz nach El Alto. Die 443 Kabinen können stündlich 3000 Passagiere in jeder Richtung transportieren, was den Druck auf die überfüllten Strassen mindert. Jede Kabine kann 10 Personen gleichzeitig aufnehmen. Die Bahn beginnt am ehemaligen Hauptbahnhof von La Paz. Sie wurde von der österreichischen Firma Doppelmayr in einer Rekordzeit erbaut, weist 77 Türme auf und kostete US$235Mio.
(Quelle: Fahrplancenter Korrespondenten)

02.01.2014

Tupiza-Villazón

Am 8. November 2013 hat FCA den Personenverkehr nach Villazón wieder aufgenommen. Die Strecke war über ein Jahr lang unterbrochen, da eine Brücke nach einem Zusammen-bruch wieder aufgebaut werden musste.
(Quelle: Volta o Trem 17-8)

25.08.2013

Arica – La Paz

Bereits vor über einem Jahr hat FCA (Andenbahn) den Per-sonenverkehr zwischen Viacha und Charaña, dem boliviani-schen Abschnitt der Strecke Arica – La Paz, wieder aufge-nommen. Es verkehrt ein selbstgebauter Schienenbus drei-mal wöchentlich in jeder Richtung.
(Quelle: Volta o Trem 17-4)

Atocha - Villazón

Die Strecke nach Villazón soll Ende 2013 wieder in Betrieb genommen werden, die Stilllegung der Züge südlich von Atocha erfolgte aufgrund eines Brückenschadens.
(Quelle: Volta o Trem 17-4)

10.06.2013

Güterwagen

Von ex-Feve aus Spanien werden 80 Flachwagen an die Empresa Ferroviaria Oriental in Bolivien geliefert. Die Wagen werden über den Hafen Arica und auf dem Schienenweg Arica-Viacha-Antofagasta-Socompa-Güemes-Santa Cruz de la Sierra in den Osten von Bolivien gelangen.
(Quelle: Volta o Trem 17-3)

10.03.2013

Empresa Ferroviaria Andina SA

Am 30. Januar 2013 wurden alle Züge südlich von Atocha stillgelegt. Dies trifft die Züge Wara Wara del Sur und Expreso del Sur, die nun nur noch zwischen Oruro, Uyuni und Atocha verkehren.
Der Touristenzug von El Alto nach Guaquí verkehrt 2013 jeden Monat jeweils am zweiten Sonntag des Monates, um 08.00 ab El Alto. Der Zug hat jeweils Aufenthalt in Tiwanacu und Guaquí.
(Quelle: Empresa Ferroviaria Andina SA)

Empresa Ferroviaria Oriental SA

Auf dem Ostnetz wurde das Zugsangebot ein wenig reduziert. Es werden folgende Verbindungen angeboten:
Santa Cruz de la Sierra – Quijarro Regionalzug 3x/Woche
Santa Cruz de la Sierra – Quijarro Rápido 3x/Woche
Santa Cruz de la Sierra – Quijarro Ferrobus 3x/Woche
Santa Cruz de la Sierra – Yacuíba Mixto 1x/Woche
(Quelle: Empresa Ferroviaria Oriental SA)

10.02.2013

Tupiza - Villazón

Empresa Ferroviaria Andina hat am 30.01.2013 alle Züge zwischen Tupiza und Villazón stillgelegt. Der Grund zu diesem Schritt ist unbekannt.
(Quelle: Volta o Trem 17-1)

12.10.2012

Cochabamba

Die Stadt Cochabamba plant den Bahnhof zu verlegen und einen Vorortsverkehr einzurichten.
(Quelle: Volta o Trem 16-6)