Freunde lateinamerikanischer Bahnen

News Honduras

31.03.2016

Infrastruktur

Die Interamerikanische Entwicklungsbank BID unterstützt ein honduranisches Projekt zum Bau einer 600 km langen Eisenbahn quer durch Honduras von der Atlantik- zur Pazifikküste. Das US$ 10Mia. umfassende Projekt sieht auch den Bau zweier Häfen, je einen an jeder Küste, vor. Das Bahnprojekt soll gleichzeitig mehrere Regionen von Honduras erschliessen, die wirtschaftlich unterentwickelt sind. Zudem erhofft sich Honduras in Konkurrenz zu den gleichartigen Projekten in Nicaragua und Costa Rica zu stellen.
Türkische Unternehmen scheinen sehr an der Beteiligung des Projektes interessiert zu sein.
(Quelle: La Prensa)

25.03.2015

Liquidation der Staatsbahn FNH

Die Liquidation der Staatsbahn FNH hat begonnen, zur Bezahlung von Pensionen wurden mehrere Gebäude verkauft. Fast alles in Puerto Cortéz stationierte Rollmaterial wurde als Schrott verkauft.
(Quelle: Volta o Trem 19-3)

20.12.2014

Progreso

Für einen späteren Wiederaufbau der Bahnstrecke durch die Stadt Progreso im Norden des Landes, haben Staatsbahn FNH und die Stadt zusammen alle Grundstücke von illegalen Besetzungen und Überbauungen befreit.
(Quelle: Volta o Trem 18-9)

20.10.2013

Eisenbahnmuseum

Das Eisenbahnmuseum in El Progreso ist beinahe fertiggestellt, von der Weltbank bekam die Stadt dafür eine Hilfe über 8Mio. Lempiras.
(Quelle: Volta o Trem 17-6)

Finanznot

Die Staatsbahn FNH ist in solchen Finanznöten, dass sie damit begonnen hat, Schienen und Brücken als Altmetall zu verkaufen. So wurden in den Gemeinden Búfalo, Choloma und Villanueva mit Bewilligung durch die FNH Teile der Bahn abgebaut. Diese Praxis verursacht jedoch auch vermehrt den illegalen Abtransport von Material nach sich. Die Zuschüsse des Staates an die Bahn liegen unter 20% dessen, was sie zum Überleben braucht, damit können nicht einmal alle Pensionen bezahlt werden.
(Quelle: Volta o Trem 17-6)

23.09.2013

San Pedro Sula

Die Tage des Nahverkehrszuges in San Pedro Sula scheinen gezählt. Der Zustand der Fahrzeuge wird als extrem schlecht bezeichnet, wie auch des Bahngeleises zwischen dem Bahnhof und dem städtischen Busterminal. Die Bahn hat Mühe noch den Diesel für die Lokomotive zu bezahlen und da der Zug pro Werktag nur noch dreimal verkehrt, wird er durchschnittlich nur noch von 10 Personen genutzt. Nach Pressemeldungen aus Honduras sei es nur noch „ein Frage von Tagen oder Wochen bis der Verkehr beendet werde“.
(Quelle: La Nación)

Güterverkehr

Die Regierung von Staatspräsident Pepe Lobo ist optimistisch, dass sie in Kürze mit der chinesischen Regierung einen Vertrag zum Bau einer Bahnstrecke zwischen Isla de Amapala am Pazifik (bei Jícaro Galán) und Puerto Castilla am Atlantik schliessen kann. Das von mehreren chinesischen Unternehmen unterstützte Projekt sieht vor, dass Schiffe mit einer Ladekapazität von 300'000 Tonnen ihre Waren direkt auf die Bahn verladen können, wobei bereits in dieser Stufe eine Vorsortierung nach Zielorten stattfinden soll und somit die Container am jeweils anderen Hafen direkt auch Schiffe mit dem entsprechenden Ziel gelangen.
(Quelle: La Nación)

Infrastruktur

Nachdem in Mexiko der Schienengüterverkehr von Ixtepec nach Tapachula wieder aufgenommen wurde, steigt das Interesse in den Zentralamerikanischen Ländern am Projekt Feristsa wieder verstärkt an. Guatemala hat angekündigt zusammen mit der spanischen Staatsbahn Renfe das Projekt der Bahnverbindung von Mexiko nach Panama voranzutreiben. Im weiteren hätten auch mehrere spanische Privatfirmen Interesse am Bau dieser Eisenbahn gezeigt.
(Quelle: div. Mexikanische Tageszeitungen; La Nación (Honduras))